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Lehrpläne Bremen
Sekundarstufe I – Gymnasium
Deutsch (Fassung 2)
prozessbezogen
Sprechen und Zuhören
45
Schreiben
37
Lesen
19
inhaltsbezogen
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
26
Sich mit Texten und anderen Medien auseinandersetzen
65
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sprechen und Zuhören
Ende Jahrgangsstufe 6
sich verständlich und situationsadäquat mithilfe eines angemessenen Wortschatzes in der gesprochenen Standardsprache äußern.
mit Blick auf Adressat:innen und Ziele situationsangemessen kommunizieren: erzählen, informieren, berichten, beschreiben.
Unterschiede in ihrer Redeweise erkennen.
Redebeiträge in vertrauten Situationen für andere nachvollziehbar aufbauen.
in vertrauten Situationen nach vorgegebenen Kriterien gezielt Feedback zu Redebeiträgen geben.
ihre Vorbereitungen für die sach- und situationsgerechte Gestaltung vertrauter Situationen nutzen.
den Aufbau verschiedener Gesprächssituationen und deren Wirkung beschreiben.
in Kommunikationssituationen Verstehen und Nicht-Verstehen zum Ausdruck bringen, z. B. durch Nachfragen, Kommentare.
wesentliche Aussagen eines Gesprächs oder Vortrags wiedergeben und einfache Schlussfolgerungen ziehen.
eigene Ideen und Meinungen zum Gehörten nennen und begründen.
Sprech- und Gesprächsabsichten in altersangemessenen Hörtexten oder Gesprächen wiedergeben.
para-verbale und nonverbale Äußerungen wahrnehmen, z. B. Körpersprache, Gestik, Körperhaltung.
einzelne metakognitive Strategien beim Zuhören unter Anleitung einsetzen.
gemeinsam entwickelte und allgemeingültige Gesprächsregeln in einer Gruppe anwenden und so eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre erschaffen.
sich auf Gesprächsbeiträge anderer beziehen, sich in Gesprächssituationen verständlich, zuhörer:innenbezogen und themenbezogen beteiligen.
sich in Gesprächssituationen verständlich, zuhörer:innenbezogen und themenbezogen beteiligen, z. B. durch reziprokes Lesen.
sich in Gesprächs- und Lernformen beteiligen.
in spezifischen, altersangemessenen Kontexten Gespräche steuern, z. B. im Klassenrat, über das sprachliche und literarische Lernen sowie über Lernerfahrungen sprechen, z. B. Beobachtungen wiedergeben.
über das sprachliche und literarische Lernen sowie über Lernerfahrungen sprechen, z. B. Beobachtungen wiedergeben, Sachverhalte beschreiben, Erklärungen und Begründungen geben, reflektieren.
Präsentations- und Visualisierungsformen kriteriengeleitet für das Sprechen vor anderen nutzen.
Formen des szenischen Sprechens und Spielens planen und gestalten, Beiträge adressat:innenorientiert und mit Hilfe eines Stichwortzettels / einer Gliederung / von Notizen / eines Textes leisten.
Beiträge adressat:innenorientiert und mit Hilfe eines Stichwortzettels / einer Gliederung / von Notizen / eines Textes leisten, z. B. Referat, Präsentation, lyrische Texte.
Formen des Präsentierens planen und gestalten.
Ende Jahrgangsstufe 9
mit Blick auf Adressat:innen und Ziele situationsangemessen kommunizieren: erklären, argumentieren, appellieren.
situations- und adressat:innengerecht Elemente ihrer Redeweise einsetzen.
Redebeiträge sicher in vertrauten und unvertrauten Situationen für andere nachvollziehbar aufbauen.
in vertrauten und unvertrauten Situationen gezielt Feedback zu Redebeiträgen geben, ihre Vorbereitungen (z. B. Notizen) für die sach- und situationsgerechte Gestaltung vertrauter und unvertrauter Situationen.
ihre Vorbereitungen (z. B. Notizen) für die sach- und situationsgerechte Gestaltung vertrauter und unvertrauter Situationen nutzen, geeignete (multimodale) Medien sinnvoll auswählen und diese gezielt einsetzen, um den Inhalt und die Wirkung eigener.
geeignete (multimodale) Medien sinnvoll auswählen und diese gezielt einsetzen, um den Inhalt und die Wirkung eigener Sprechbeiträge zu unterstützen.
in einem Spektrum von vertrauten und unvertrauten Kommunikationssituationen Gesprächsprozesse verfolgen, verstehen und Inhalte für die Kommunikation nutzen, wesentliche Aussagen eines Gesprächs oder Vortrags in vertrauten und unvertrauten Situationen in logischer Abfolge.
wesentliche Aussagen eines Gesprächs oder Vortrags in vertrauten und unvertrauten Situationen in logischer Abfolge rekonstruieren und einfache Schlussfolgerungen ziehen.
Aussagen zum Gehörten begründet beurteilen, altersangemessene Hörtexte, Gesprächsphasen oder Gespräche erfassen.
altersangemessene Hörtexte, Gesprächsphasen oder Gespräche erfassen, z. B. zentrale Aussagen sowie Sprech- und Gesprächsabsichten, aus grundlegenden kognitiven und metakognitiven Strategien auswählen, die sie vor, während und nach dem Zuhören einsetzen.
aus grundlegenden kognitiven und metakognitiven Strategien auswählen, die sie vor, während und nach dem Zuhören einsetzen, z. B. die Erwartungshaltung zielorientiert steuern, Aufmerksamkeit steuern, Informationen sichern und zusammenfassen.
Normen demokratischer Gesprächs- und Kommunikationskultur und sprachlicher Höflichkeit an Beispielen untersuchen (auch in digitalen Umgebungen) und diese für die sprachliche Gestaltung eigener Äußerungen sowie für den Umgang mit den sprachlichen Äußerungen anderer versiert nutzen, in vertrauten und unvertrauten Situationen angemessen formulieren; auf die Gesprächspartnerin oder den Gesprächspartner und.
in vertrauten und unvertrauten Situationen angemessen formulieren; auf die Gesprächspartnerin oder den Gesprächspartner und die jeweilige Situation eingehen.
sich in vertrauten und unvertrauten Gesprächssituationen mit verständlichen, zuhörer:innenbezogenen, themenbezogenen und konstruktiven Beiträgen beteiligen.
ein Spektrum von Gesprächs- und Lernformen umsetzen, allgemeine und für Gesprächs- und Lernformen spezifische Strategien anwenden.
allgemeine und für Gesprächs- und Lernformen spezifische Strategien anwenden, z. B. Gespräche steuern (Diskussionen), zielführende Rückmeldungen geben (Feedback), über das sprachliche und literarische Lernen sowie über Lernerfahrungen sprechen: Beobachtungen wiedergeben, Sachverhalte.
über das sprachliche und literarische Lernen sowie über Lernerfahrungen sprechen: Beobachtungen wiedergeben, Sachverhalte beschreiben, Erklärungen und Begründungen geben, reflektieren.
in Gesprächen verschiedene Rollen zielführend einnehmen, z. B. Diskutant:in, Moderation.
Präsentations- und Visualisierungsformen für das Sprechen vor anderen sicher nutzen.
Formen des szenischen Sprechens und Spielens planen und gestalten, längere freie Beiträge adressat:innenorientiert und mit Hilfe eines Stichwortzettels / einer Gliederung / von Notizen / eines Textes.
längere freie Beiträge adressat:innenorientiert und mit Hilfe eines Stichwortzettels / einer Gliederung / von Notizen / eines Textes leisten.
Formen des Präsentierens planen und gestalten.
Schreiben
Ende Jahrgangsstufe 6
in einem der Situation angemessenen Tempo in lesbarer Handschrift und mithilfe digitaler Schreibwerkzeuge schreiben.
Wörter, Wortgruppen und Sätze schnell, sicher und korrekt schreiben und ihre Gedanken flüssig formulieren, Texte (handschriftlich und mithilfe digitaler Schreibwerkzeuge) ihrem Zweck entsprechend und adressat:innengerecht gestalten.
Texte (handschriftlich und mithilfe digitaler Schreibwerkzeuge) ihrem Zweck entsprechend und adressat:innengerecht gestalten und strukturieren. Ortx.6 Orthografisch schreiben Ort1.6 Wortbilder aus ihrem aktiven Wortschatz richtig schreiben, Ort2.6 Satzanfänge, Eigennamen und Nomen großschreiben, Ort3.6 Wörter gemäß ihrer grammatischen Zugehörigkeit korrekt schreiben, Ort4.6 wort- und satzbezogene Rechtschreibstrategien erkennen und diese anwenden, Ort5.6 die Interpunktionszeichen nutzen, Ort6.6 individuelle Fehlerschwerpunkte erkennen, Ort7.6 Strategien zum selbstständigen Abbau von Fehlern anwenden, Ort8.6 Rechtschreibhilfen (Wörterbuch und digitale Rechtschreibhilfe) nutzen, Ort9.6 Texte auf orthografische Richtigkeit überprüfen und bis zu weitgehender Fehlerfreiheit korrigieren.
Ideen sammeln, Informationen ordnen und eine Gliederung anfertigen.
vielfältige sprachliche und gestalterische Mittel sammeln.
Überlegungen zu bekannten Adressat:innen, deren Vorwissen und ihren Lesezielen anstellen.
entsprechend der Schreibaufgabe die Schreibabsicht und die Schreibsituation klären.
Informationsquellen gezielt nutzen.
die Möglichkeiten digitaler Schreibwerkzeuge zur Vorbereitung der Textproduktion nutzen.
Texte gedanklich geordnet und verständlich formulieren.
Texte sprachlich angemessen und abwechslungsreich formulieren.
die Aussage kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte zusammenfassen.
informierende Texte verfassen, nach Schreibanlässen (Bilder, Texte, Situationen, persönliche Anliegen und Interessen) eigene (kreative) Texte.
nach Schreibanlässen (Bilder, Texte, Situationen, persönliche Anliegen und Interessen) eigene (kreative) Texte adressat:innengerecht verfassen.
sich selbst, Erlebtes und Erdachtes, Gedanken und Gefühle ausdrücken.
ihre Meinung zu einem Text formulieren und begründen.
Tabellen und Formulare ausfüllen, die Bezug zu ihrem alltäglichen Leben haben.
unterschiedliche Schreibformen nutzen: kooperative, produktive und kreative. TÜx.6 Texte überarbeiten anhand vorgegebener Kriterienkataloge den Überarbeitungsbedarf von Texten erkennen, Schritte zur Textüberarbeitung TÜ1.6 überlegen und diese umsetzen, TÜ2.6 ausgewählte textsortenspezifische Kriterien für die Textüberprüfung und Textüberarbeitung nutzen, eigene und fremde Texte kriteriengeleitet auf der Basis von Rückmeldungen überprüfen und diese auch kooperativ überarbeiten, TÜ3.6 z. B. hinsichtlich Aufgabenstellung, Orthografie und Grammatik, bei der Textüberarbeitung digitale Schreibwerkzeuge nutzen, z. B. Umstellen und Modifizieren von Textbausteinen und TÜ4.6 Medienobjekten, Verwendung von digitalen Korrekturhilfen, TÜ5.6 Überarbeitungsstrategien benennen, anwenden und reflektieren.
Ende Jahrgangsstufe 9
längere vorstrukturierte Texte mithilfe digitaler Schreibwerkzeuge ihrem Zweck entsprechend gestalten.
Textbelege und andere Quellen formal richtig in den eigenen Text integrieren. Ortx.9 Orthografisch schreiben Ort4.9 wort- und satzbezogene Rechtschreibstrategien sicher anwenden, Ort5.9 die bekannten Interpunktionszeichen in eigenen Texten anwenden, Ort6.9 individuelle Fehlerschwerpunkte erkennen, Ort8.9 Rechtschreibhilfen nutzen, z. B. Wörterbuch und digitale Rechtschreibhilfe, Ort9.9 Texte auf orthografische Richtigkeit überprüfen und bis zur Fehlerfreiheit korrigieren.
entsprechend der Schreibaufgabe die Schreibabsicht, Schreibsituation und Textfunktion klären.
Informationsquellen sowie (digitale) Ressourcen zur deutschen Sprache gezielt und angemessen nutzen.
die Möglichkeiten digitaler Schreibwerkzeuge zur Vorbereitung der Textproduktion zielführend nutzen.
Texte kooperativ und kollaborativ (ergebnis- und prozessbezogen) planen und diese strukturieren, z. B. Textbaupläne, verschiedene Planungsstrategien zielgerichtet anwenden und sowohl ihren Planungsprozess als auch den Strategieeinsatz.
verschiedene Planungsstrategien zielgerichtet anwenden und sowohl ihren Planungsprozess als auch den Strategieeinsatz reflektieren, gemäß der Schreibaufgabe und Zeitvorgabe einen Schreibplan entwickeln, sich für die angemessene Textsorte entscheiden und.
gemäß der Schreibaufgabe und Zeitvorgabe einen Schreibplan entwickeln, sich für die angemessene Textsorte entscheiden und einen ziel-, adressat:innen- und situationsbezogenen Text konzipieren.
Texte gedanklich geordnet und verständlich, kohärenzstiftend und strukturiert, sprachlich angemessen und abwechslungsreich formulieren.
die Aussage kontinuierlicher und diskontinuierlicher sowie umfangreicherer Texte schriftlich zusammenfassen.
auf Basis klar strukturierter Material- und Textquellen informierend materialgestützt schreiben.
auf Basis klar strukturierter Material- und Textquellen argumentieren.
sich selbst, Erlebtes und Erdachtes, Gedanken und Gefühle strukturiert und nachvollziehbar ausdrücken.
eigene Positionen formulieren und begründen.
Schaubilder, Tabellen und Diagramme erstellen und diese sprachlich in den eigenen (auch digitalen) Text integrieren.
unterschiedliche Schreibformen nutzen: kooperative, produktive und kreative.
Textbelege und andere Quellen formal richtig in den eigenen Text integrieren.
Formulierungsstrategien (auch kooperativ) anwenden und ihren Strategieeinsatz reflektieren.
Gedanken und deutlich markierte Positionen anderer Personen in den eigenen Text aufnehmen und sich zu ihnen positionieren. TÜx.9 Texte überarbeiten TÜ1.9 den Überarbeitungsbedarf von Texten erkennen, Schritte zur Textüberarbeitung überlegen und diese umsetzen, TÜ2.9 textsortenspezifische Kriterien für die Textüberprüfung und -überarbeitung benennen und nutzen.
Lesen
Ende Jahrgangsstufe 6
die schriftsprachlichen Informationen beim Lesen nutzen.
über eine Worterkennung bezüglich des Grundwortschatzes verfügen.
Texte nach Vorbereitung artikuliert, flüssig und sinngestaltend vorlesen.
sich angeleitet innerhalb von Texten orientieren und sich mithilfe textueller Lesehilfen einen Überblick verschaffen.
aus kürzeren Texten explizite Textinformationen auf lokaler Ebene entnehmen.
Textinformationen auf globaler Ebene zueinander in Beziehung setzen, Schlüsse ziehen und Vermutungen anstellen.
das Lesen vorbereiten.
Texte organisierend lesen.
Texte elaborierend lesen.
Texte reflektierend lesen.
das Lesen nachbereiten.
Ende Jahrgangsstufe 9
sich in und zwischen Texten unterschiedlicher Komplexität orientieren und sich auch mithilfe textueller Lesehilfen einen Überblick verschaffen, explizite sowie implizite Textinformationen auf lokaler Ebene entnehmen und sprachliche Mittel zur Sicherung des.
explizite sowie implizite Textinformationen auf lokaler Ebene entnehmen und sprachliche Mittel zur Sicherung des Textzusammenhangs beachten, Textinformationen verknüpfen, auch unter Nutzung ihres Vorwissens Schlussfolgerungen ziehen und ein Gesamtverständnis auf.
Textinformationen verknüpfen, auch unter Nutzung ihres Vorwissens Schlussfolgerungen ziehen und ein Gesamtverständnis auf globaler Ebene konstruieren.
das Lesen vorbereiten.
Texte organisierend lesen.
Texte elaborierend lesen.
Texte reflektierend lesen.
das Lesen nachbereiten.
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
Ende Jahrgangsstufe 6
interaktionale Formen des Schreibens und Sprechens hinsichtlich ihrer Struktur untersuchen.
an ausgewählten Beispielen Ausprägungen von Sprache und Sprachvariation unterscheiden und Verwendungsweisen reflektieren.
ausgewählte sprachliche Phänomene in verschiedenen Sprachen vergleichen.
Wörter, Wendungen und vorgegebene Formulierungsmuster funktional nutzen und so ihren Wortschatz erweitern.
Satzglieder analysieren.
in vorstrukturierten Kontexten zentrale grammatische Mittel hinsichtlich ihrer Struktur und ihrer Funktion im sprachlichen Handeln unterscheiden.
den Aufbau von Texten und Gesprächen beschreiben und vergleichen.
(digitale) Wörterbücher und Grammatiken für das Nachschlagen von grammatischen Verwendungsweisen und Verwendungskontexten nutzen.
Ende Jahrgangsstufe 9
Normen demokratischer Gesprächs- und Kommunikationskultur und sprachlicher Höflichkeit beispielhaft untersuchen (auch in digitalen Umgebungen) und diese für die sprachliche Gestaltung eigener Äußerungen sowie für den Umgang mit den sprachlichen Äußerungen anderer nutzen.
Grundbedingungen gelingender Kommunikation beschreiben und die Handlungs-, Inhalts- und Beziehungsebene unterscheiden, Merkmale der Adressat:innenorientierung untersuchen und ihre Bedeutung für das angemessene sprachliche Handeln.
Merkmale der Adressat:innenorientierung untersuchen und ihre Bedeutung für das angemessene sprachliche Handeln beschreiben.
monologische und interaktionale Formen des Sprechens und des Schreibens hinsichtlich ihrer Struktur und Organisation an ausgewählten Aspekten untersuchen, an ausgewählten Beispielen die Anforderungen an die Rollen von Sprechenden/Schreibenden/Hörenden und Lesenden in.
an ausgewählten Beispielen die Anforderungen an die Rollen von Sprechenden/Schreibenden/Hörenden und Lesenden in Hinblick auf gelingende Kommunikation untersuchen und diesen im eigenen sprachlichen Handeln gerecht werden, grundlegende Textfunktionen (informieren, appellieren, argumentieren, ausdrücken) unterscheiden und dieses Wissen für das.
grundlegende Textfunktionen (informieren, appellieren, argumentieren, ausdrücken) unterscheiden und dieses Wissen für das eigene Schreiben und die Erschließung von Texten nutzen.
angeleitet und an ausgewählten Beispielen Ausprägungen von Sprache und Sprachvariation unterscheiden und Verwendungsweisen reflektieren.
sprachliche Phänomene in verschiedenen Sprachen auch im Hinblick auf individuelle Mehrsprachigkeit vergleichen.
unter Anleitung beispielhaft ausgewählte Erscheinungen des Sprachwandels untersuchen, z. B. Bedeutungswandel, Entlehnungen aus anderen Sprachen, Sprachwandel durch digitale Kommunikation.
informelle und elaborierte Mündlichkeit/Schriftlichkeit unterscheiden und an konkreten Beispielen Wirkungen einschätzen.
vorgegebene Wörter, Wendungen und Formulierungsmuster funktional nutzen und so ihren Wortschatz erweitern.
Satzstrukturen analysieren.
zentrale grammatische Mittel hinsichtlich ihrer Struktur und ihrer Funktion im sprachlichen Handeln unterscheiden, vorgegebene Wörter und Wendungen in ihrer Struktur und hinsichtlich ihrer Verwendungsbedingungen, ihrer Bedeutung und ihrer.
vorgegebene Wörter und Wendungen in ihrer Struktur und hinsichtlich ihrer Verwendungsbedingungen, ihrer Bedeutung und ihrer Beziehungen zu anderen Wörtern untersuchen.
grammatische Operationen und Fachbegriffe für die Untersuchung sprachlicher Struktureinheiten nutzen.
den Aufbau von Texten und Gesprächen mit Hilfestellungen strukturell und funktional unter Anwendung ausgewählter Fachbegriffe (sprachlicher Besonderheiten) beschreiben und vergleichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede ermitteln, ihr Wissen zu vorgegebenen sprachlichen Gestaltungsmitteln für die Beschreibung und Untersuchung von (auch literarischen).
ihr Wissen zu vorgegebenen sprachlichen Gestaltungsmitteln für die Beschreibung und Untersuchung von (auch literarischen) Texten, Gesprächen und Formen digitaler Kommunikation nutzen.
Wörterbücher, Grammatiken, digitale Rechtschreibhilfen und Informationsangebote zur deutschen Sprache für das Nachschlagen von Schreibungen, grammatischen Verwendungsweisen und Verwendungskontexten nutzen, z. B. OWID, grammis.
Sich mit Texten und anderen Medien auseinandersetzen
Ende Jahrgangsstufe 6
Fachbegriffe bei der Erschließung nutzen.
typische Formen digitaler Textstrukturierung zielorientiert nutzen.
grundlegende Gestaltungsmittel und ihre übertragene Bedeutung benennen.
anhand ausgewählter Texte aus Lyrik und Epik wesentliche Gattungsmerkmale benennen, eine Auswahl altersangemessener Werke der Kinder- und Jugendliteratur und narrativer Medien benennen, ihren Inhalt.
eine Auswahl altersangemessener Werke der Kinder- und Jugendliteratur und narrativer Medien benennen, ihren Inhalt wiedergeben und ihre Rezeptionserfahrungen beschreiben.
bibliographische und biographische Daten zu einem ausgewählten Werk und einem oder einer ausgewählten Autor:in benennen.
ausgewählte Beispiele verschiedener Textsorten beschreiben, einordnen und gestalten.
Merkmale für die Fiktionalität von Texten benennen und für die Analyse nutzen.
mit Hilfestellungen eine begrenzte Auswahl an Informationsangeboten und Recherchemöglichkeiten nutzen, z. B. (Kinder-)Suchmaschinen, Bücherei, ein Spektrum auditiver und audiovisueller Medien für persönliche oder schulische Zwecke bedarfsgerecht nutzen.
ein Spektrum auditiver und audiovisueller Medien für persönliche oder schulische Zwecke bedarfsgerecht nutzen, z. B. Hörbuch, -spiel, Podcast, Wissenssendung, Erklärvideo, Tutorial, Film, Internetquelle, geeignete Kommunikationsformen für den Austausch von Dokumenten und Informationen auswählen.
geeignete Kommunikationsformen für den Austausch von Dokumenten und Informationen auswählen, z. B. Chat- und Speicherfunktionen von Lernplattformen, Videotelefonie.
an ausgewählten Textbeispielen Analyseaspekte zu expliziten Figureneigenschaften, dem Handlungsverlauf und dem Handlungsort benennen, anhand vorgegebener Kriterien Informationen zum Inhalt eines literarischen Textes und zu dessen Paratext erarbeiten, ihre.
anhand vorgegebener Kriterien Informationen zum Inhalt eines literarischen Textes und zu dessen Paratext erarbeiten, ihre Meinung zu diesem Text äußern und ihn angeleitet adressat:innenbezogen vorstellen.
kurze literarische Texte nach angeleiteter Vorbereitung sinngestaltend und ausdrucksstark vortragen.
Vermutungen über Handlungsmotive von Figuren formulieren.
handlungs- und produktionsorientierte Verfahren nutzen, um ihre Deutung eines literarischen Textes zu entwickeln und darzustellen.
anhand ausgewählter Textsorten Deutungen formulieren.
eine eigene Meinung zu in Texten gestalteten Inhalten und Problemen entwickeln, an ausgewählten Textbeispielen Analyseaspekte zu expliziten Figureneigenschaften, dem Handlungsverlauf und dem.
an ausgewählten Textbeispielen Analyseaspekte zu expliziten Figureneigenschaften, dem Handlungsverlauf und dem Handlungsort benennen.
Wertungen von Texten formulieren und diese anhand einzelner Aspekte begründen.
sich aus einem fiktionalen oder sachbezogenen Text zielgerichtet relevante Informationen erschließen, diese ordnen und Schlüsse ziehen.
diskontinuierliche Texte erschließen und deren Informationen entnehmen.
anhand verschiedener Beispiele den Unterschied zwischen Information und Wertung nachvollziehen.
erzählende Elemente in ihnen bekannten Textsorten identifizieren.
ausgewählte medienspezifische Formen unterscheiden und Vermutungen über ihre Wirkung anstellen.
ausgewählte Elemente medialer und szenischer Gestaltung benennen.
Kriterien für die Glaubwürdigkeit verschiedener digitaler Quellen benennen, digitale Angebote anhand gegebener Kriterien in Bezug auf ihre Wirkung bzw. intendierte Nutzung unterscheiden, z. B.
digitale Angebote anhand gegebener Kriterien in Bezug auf ihre Wirkung bzw. intendierte Nutzung unterscheiden, z. B. informierend, unterhaltend.
grundlegende Regeln der Kommunikation und des Datenschutzes im Internet benennen.
das Recht am eigenen Bild an Beispielen nachvollziehen.
vorgegebene digitale Werkzeuge mit Hilfestellung für die Gestaltung medialer Produkte mit vorgegebener Struktur nutzen.
Ende Jahrgangsstufe 9
Fachbegriffe bei der Erschließung nutzen.
typische Formen digitaler Textstrukturierung benennen und sie unter Anleitung zielorientiert nutzen, z. B. bei Recherchen und Präsentationen.
typische sprachliche Gestaltungsmittel in ausgewählten Texten benennen und mit Hilfestellung ihre Wirkung im Text interpretieren.
anhand ausgewählter Texte aus Lyrik, Epik und Dramatik wesentliche Gattungsmerkmale benennen und für die Analyse nutzen.
eine Auswahl von Werken bedeutender Autor:innen benennen und ihre Leseerfahrungen mit diesen beschreiben.
den Zusammenhang zwischen Text, Entstehungszeit und Leben des Autors oder der Autorin anhand eines repräsentativen Beispiels darstellen.
ausgewählte Beispiele kontinuierlichen und diskontinuierlichen Textsorten zuordnen und deren zentrale Funktionen benennen.
Angaben zum Wirklichkeitsbezug von Texten und Medien benennen und als Rezeptionshinweise nutzen, Gattungs-/ Genrebezeichnungen.
unterschiedliche Informationsangebote und Recherchemöglichkeiten nutzen, z. B. Kritiken, Bestenlisten und andere Empfehlungen, Internet, Zeitschriften, Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen, Bibliothek.
Rechercheergebnisse (insbes. Internet) im Hinblick auf ihre thematische Relevanz und Verlässlichkeit bewerten, Informationsangebote vergleichen, Quellenangaben und -qualität prüfen, Informationen zu Autor:innen recherchieren, mögliche Textfunktionen beachten.
selbstständig und routiniert elektronische Kommunikationsmöglichkeiten situationsangemessen nutzen und kritisch reflektieren.
implizite und explizite Informationen zu Figuren und Figurenkonstellationen, Handlungsort sowie Handlungs- und Konfliktverlauf zum Aufbau von Textverständnis nutzen.
Bezüge zwischen literarischen Texten, Medien und deren Motiven herstellen und Vergleiche für die Deutung und Wertung nutzen.
ein (multimodales) literarisches Werk sowie Inhalte und Strukturen von Texten und anderen Medien unter Anleitung erschließen und vorstellen.
literarische Texte nach selbstständiger Vorbereitung sinngestaltend und ausdrucksstark vortragen.
Handlungen und Handlungsmotive von Figuren mit vertrauten Handlungen und Handlungsmotiven vergleichen und mit Bezug auf ihre Lebenswelt reflektieren und mit Hilfestellung erste Wertungen vornehmen.
handlungs- und produktionsorientierte Verfahren nutzen, um Deutungen zu entwickeln und darzustellen und um Strukturen literarischer Texte nachzuvollziehen.
eigene Deutungen von Texten formulieren und belegen.
sich mit anderen zu Text- bzw. Medienwahrnehmungen, -deutungen und -wertungen austauschen und eigene Auffassungen formulieren.
Wertungen von Texten formulieren und diese begründen.
ermittelte Aussagen und Deutungen unter Anleitung kritisch zu eigenen Wertvorstellungen, Welt- und Selbstkonzepten in Beziehung setzen.
aus einem oder mehreren Texten unterschiedlicher Komplexität zielgerichtet relevante Informationen erschließen, diese ordnen, selegieren, vergleichen und nach vorgegebenen Kriterien ihren Sachgehalt prüfen.
Diskontinuierliche und multimodale Texte (Text-Bild-Bezüge) zielorientiert auswerten, z. B. um über ein Thema zu sprechen oder zu schreiben.
die Wirkungsabsichten multimodaler Texte anhand von Beispielen ermitteln und beurteilen.
an Beispielen Zusammenhänge zwischen Intentionen, Textmerkmalen, sprachlichen Gestaltungsmitteln und Wirkungen herstellen.
an Beispielen Textaussagen auf eigene Welt- und Wertvorstellungen beziehen und diese überprüfen.
informierende, erzählende und appellierende Elemente in Texten unterscheiden.
medienspezifische Formen unterscheiden und Vermutungen über ihre Wirkung anstellen.
Elemente medialer und szenischer Gestaltung benennen und exemplarisch ihre Wirkung beschreiben.
gegebene digitale Quellen mithilfe vorgegebener Kriterien analysieren, vergleichen und hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit beurteilen.
Nutzungsformen digitaler Formate und Umgebungen unterscheiden und Zusammenhänge zwischen Intentionen, Gestaltung und Wirkung herstellen.
am Beispiel den Zusammenhang von digitalen Nutzer:innenprofilen, Algorithmen, Gestaltung und Wirkung digitaler Angebote untersuchen und bewerten.
angeleitet ausgewählte Aspekte des Urheberrechts auf die eigene Lebenswirklichkeit beziehen und Regeln zur Angabe von Quellen anwenden, Nutzung von KI, Anlegen eines Literaturverzeichnisses.
digitale Werkzeuge zielgerichtet und reflektiert für die Gestaltung eigener medialer Produkte nutzen, z. B. für Präsentationen.
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Bildungsplan Deutsch für das Gymnasium, Sekundarstufe I (Jahrgänge 5–9), Stand 08/2026
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