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Sachkompetenz
beschreiben biologische Phänomene sowie Anwendungen der Biologie sachgerecht;
strukturieren und erschließen biologische Phänomene sowie Anwendungen der Biologie auch mithilfe von Basiskonzepten;
erläutern biologische Sachverhalte, auch indem sie Basiskonzepte nutzen und fachübergreifende Aspekte einbinden;
formulieren zu biologischen Phänomenen sowie Anwendungen der Biologie theoriegeleitet Hypothesen und Aussagen.
strukturieren und erschließen die Eigenschaften lebender Systeme auch mithilfe von Basiskonzepten und erläutern die Eigenschaften unter qualitativen und quantitativen Aspekten;
stellen Vernetzungen zwischen Systemebenen (Molekular- bis Biosphärenebene) dar;
erläutern Prozesse in und zwischen lebenden Systemen sowie zwischen lebenden Systemen und ihrer Umwelt;
erläutern die Entstehung und Bedeutung von Biodiversität sowie Gründe für deren Schutz und nachhaltige Nutzung.
Erkenntnisgewinnungskompetenz
beschreiben Phänomene und Beobachtungen als Ausgangspunkte von Untersuchungen;
identifizieren und entwickeln Fragestellungen zu biologischen Sachverhalten;
stellen theoriegeleitet Hypothesen zur Bearbeitung von Fragestellungen auf.
planen und führen hypothesengeleitete Beobachtungen, Vergleiche, Experimente und Modellierungen durch und protokollieren sie;
berücksichtigen bei der Planung von Beobachtungen, Vergleichen, Experimenten sowie Modellierungen das jeweilige Variablengefüge;
berücksichtigen die Variablenkontrolle beim Experimentieren;
nehmen qualitative und quantitative Daten auch mithilfe digitaler Werkzeuge auf und werten sie aus;
wenden Labor- und freilandbiologische Geräte und Techniken sachgerecht und unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen an.
finden in erhobenen oder recherchierten Daten Strukturen, Beziehungen und Trends, erklären diese theoriebezogen und ziehen Schlussfolgerungen;
beurteilen die Gültigkeit von Daten und ermitteln mögliche Fehlerquellen;
widerlegen oder stützen die Hypothese (Hypothesenrückbezug);
diskutieren Möglichkeiten und Grenzen von Modellen;
reflektieren die eigenen Ergebnisse und den eigenen Prozess der Erkenntnisgewinnung;
stellen bei der Interpretation von Untersuchungsbefunden fachübergreifende Bezüge her.
reflektieren Möglichkeiten und Grenzen des konkreten Erkenntnisgewinnungsprozesses sowie der gewonnenen Erkenntnisse (z. B. Reproduzierbarkeit, Falsifizierbarkeit, Intersubjektivität, logische Konsistenz, Vorläufigkeit);
reflektieren die Kriterien wissenschaftlicher Wissensproduktion (Evidenzbasierung, Theorieorientierung);
reflektieren Bedingungen und Eigenschaften biologischer Erkenntnisgewinnung.
Kommunikationskompetenz
recherchieren zu biologischen Sachverhalten zielgerichtet in analogen und digitalen Medien und wählen für ihre Zwecke passende Quellen aus;
wählen relevante und aussagekräftige Informationen und Daten zu biologischen Sachverhalten und anwendungsbezogenen Fragestellungen aus und erschließen Informationen aus Quellen mit verschiedenen, auch komplexen Darstellungsformen;
prüfen die Übereinstimmung verschiedener Quellen oder Darstellungsformen im Hinblick auf deren Aussagen;
analysieren Herkunft, Qualität und Vertrauenswürdigkeit von verwendeten Quellen und Medien sowie darin enthaltene Darstellungsformen im Zusammenhang mit der Intention der Autorin/des Autors.
strukturieren und interpretieren ausgewählte Informationen und leiten Schlussfolgerungen ab;
unterscheiden zwischen Alltags- und Fachsprache;
erklären Sachverhalte aus ultimater und proximater Sicht, ohne dabei unangemessene finale Begründungen zu nutzen;
unterscheiden zwischen funktionalen und kausalen Erklärungen;
nutzen geeignete Darstellungsformen für biologische Sachverhalte und überführen diese ineinander;
verarbeiten sach-, adressaten- und situationsgerecht Informationen zu biologischen Sachverhalten.
präsentieren biologische Sachverhalte sowie Lern- und Arbeitsergebnisse sach-, adressaten- und situationsgerecht unter Einsatz geeigneter analoger und digitaler Medien;
prüfen die Urheberschaft, belegen verwendete Quellen und kennzeichnen Zitate;
tauschen sich mit anderen konstruktiv über biologische Sachverhalte aus, vertreten, reflektieren und korrigieren gegebenenfalls den eigenen Standpunkt;
argumentieren wissenschaftlich zu biologischen Sachverhalten kriterien- und evidenzbasiert sowie situationsgerecht.
Bewertungskompetenz
analysieren Sachverhalte im Hinblick auf ihre Bewertungsrelevanz;
betrachten Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven;
unterscheiden deskriptive und normative Aussagen;
identifizieren Werte, die normativen Aussagen zugrunde liegen;
beurteilen Quellen hinsichtlich ihrer Herkunft und in Bezug auf spezifische Interessenlagen;
beurteilen Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen.
stellen Bewertungskriterien auf, auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte;
entwickeln anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in gesellschaftlich- oder alltagsrelevanten Entscheidungssituationen mit fachlichem Bezug und wägen sie ab;
bilden sich kriteriengeleitet Meinungen und treffen Entscheidungen auf der Grundlage von Sachinformationen und Werten.
reflektieren kurz- und langfristige, lokale und globale Folgen eigener und gesellschaftlicher Entscheidungen;
reflektieren den Prozess der Bewertung aus persönlicher, gesellschaftlicher und ethischer Perspektive;
beurteilen und bewerten Auswirkungen von Anwendungen der Biologie im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer, politischer und sozialer Perspektive.
Fachspezifische Kompetenzen in der digitalen Welt
nutzen digitale Messverfahren, digitale Endgeräte, verschiedenen Sensoren und spezifische Applikationen zur Erfassung, Auswertung und Darstellung von Daten aus einfachen Untersuchungen.
nutzen digitale Werkzeuge zur Modellierung und Visualisierung biologischer Phänomene.
recherchieren zielgerichtet in digitalen Medien zu biologischen Sachverhalten und anwendungsbezogenen Fragestellungen und wählen passende Quellen aus.
prüfen die Urheberschaft, belegen verwendete Quellen und kennzeichnen Zitate.
prüfen die Übereinstimmung verschiedener Quellen oder Darstellungsformen im Hinblick auf deren Aussagen.
analysieren und bewerten Daten und Informationsquellen zu biologischen Sachverhalten kritisch.
präsentieren Lern- und Arbeitsergebnisse mithilfe digitaler Werkzeuge sach- und adressatengerecht.
nutzen digitale Arbeitsumgebungen für den konstruktiven Austausch und die gemeinsame Erarbeitung und Dokumentation von Ergebnissen und Präsentationen.
Cytologische Grundlagen
beschreiben verschiedene Organisationsebenen des Lebendigen
fertigen mikroskopische Präparate von pflanzlichen und tierischen Zellen bzw. Zellverbänden an, mikroskopieren und zeichnen sie und nennen Unterschiede
analysieren und nennen elektronenmikroskopisch sichtbare Strukturen der pflanzlichen und tierischen Zelle und erklären den Zusammenhang von Struktur und Funktion von Zellorganellen
beschreiben Zelldifferenzierung als Grundlage für die Gewebe- und Organbildung
vergleichen Pro- und Eukaryoten hinsichtlich Struktur und Funktion
Makromoleküle
beschreiben und erläutern den Aufbau von Kohlenhydraten, Lipiden sowie Proteinen und nennen deren Summen- und Strukturformeln
weisen mit Hilfe einfacher Verfahren Kohlenhydrate, Lipide sowie Proteine nach und erläutern deren Bedeutung für die Zelle
Stofftransport zwischen Kompartimenten Energieumwandlung und Energieentwertung, ATP-/ADP-System
erläutern exemplarisch die Bedeutung von Stoffwechsel auf der Ebene des Organismus
erläutern Zellen als offene Systeme, die mit der Umwelt Stoffe und Energie austauschen
beschreiben die Biomembran als Grundelement der Kompartimentierung in der Zelle
erläutern und vergleichen verschiedene Transportarten
beschreiben die Bedeutung von ADP und ATP im Rahmen von Stoffwechselprozessen
führen hypothesengeleitet ein Experiment zum indirekten Nachweis von Membranbestandteilen durch, dokumentieren und werten dies aus
erläutern die Bedeutung der Phospholipide für die Biomembran
überprüfen und bewerten mit Hilfe experimenteller Befunde Modellvorstellungen zur Biomembran
Stoffwechselregulation auf Enzymebene
Einführungsphase
beschreiben Enzyme als Biokatalysatoren und erläutern ihre Funktion
stellen enzymatisch regulierte Prozesse mithilfe von Modellen dar
erläutern den Einfluss verschiedener Faktoren auf die Enzymaktivität und planen ein Experiment, führen dieses durch, dokumentieren die Ergebnisse und werten diese aus
erläutern kompetitive, allosterische sowie irreversible Hemmung
interpretieren Diagramme zur Enzymaktivität
erläutern die Notwendigkeit von Regulationsvorgängen
Qualifikationsphase
stellen Stoffwechselprozesse mithilfe von Modellen dar
erläutern den Einfluss verschiedener Faktoren auf die Stoffwechselsowie Enzymaktivität, planen hierzu ein Experiment, führen dieses durch, dokumentieren die Ergebnisse und werten diese aus
Feinbau Mitochondrium
stellen den Feinbau eines Mitochondriums in einer beschrifteten Schemazeichnung dar und erläutern die Struktur und Funktion
beschreiben schematisch vereinfacht die Teilprozesse des oxidativen Abbaus und geben die Orte der Teilprozesse an
geben die Stoff- und Energiebilanz der Zellatmung an
Feinbau Chloroplast Abhängigkeit der Fotosyntheserate von abiotischen Faktoren
stellen den Feinbau eines Chloroplastens in einer beschrifteten Schemazeichnung dar und erläutern die Struktur und Funktion
stellen Hypothesen zur Abhängigkeit der Fotosyntheserate von verschiedenen abiotischen Faktoren auf und überprüfen diese
werten Diagramme zur Abhängigkeit der Fotosyntheserate von verschiedenen Faktoren aus
planen ein Experiment zum Einfluss eines abiotischen Faktors auf die Fotosyntheserate, führen dieses durch, dokumentieren und werten es aus
geben die Stoff- und Energiebilanz der Fotosynthese an
Zusammenhang von aufbauendem und abbauendem Stoffwechsel
geben Stoffwechsel als Aufnahme, Umwandlung sowie Abgabe von Stoffen an
beschreiben den Zusammenhang zwischen Fotosynthese und Zellatmung anhand der Reaktionsgleichungen und der beteiligten Stoffe
stellen die generelle Bedeutung der Fotosynthese und Zellatmung für Organismen in ihrer Umwelt unter Berücksichtigung des Begriffes Energie dar
Chemiosmotische ATP Bildung Redoxreaktionen
geben Definitionen für Oxidation und Reduktion an
beschreiben Chemiosmose anhand des Mechanismus der ATP-Synthese an der Thylakoid-Membran bzw. Mitochondrien-Membran auf molekularer Ebene
beschreiben Assimilation und Dissimilation als Vorgänge, bei denen Elektronen und Protonen übertragen werden
beschreiben die Elektronentransportkette als Abfolge von Abgabe und Aufnahme von Elektronen durch Redoxsysteme in der Thylakoid-Membran bzw. Mitochondrien-Membran auf molekularer Ebene
Stoff- und Energiebilanz von Glykolyse, oxidative Decarboxylierung, Tricarbonsäurezyklus und Atmungskette
erläutern die Teilprozesse der Zellatmung auf molekularer Ebene und geben die jeweiligen Stoff- und Energiebilanz an
Energetisches Modell der Atmungskette Alkoholische Gärung und Milchsäuregärung
geben die Gärung als anaeroben Stoffwechselweg der Dissimilation an
geben die Stoff- und Energiebilanz der alkoholischen Gärung sowie der Milchsäuregärung an
erläutern die kommerzielle Verwendung der Prozesse der alkoholischen Gärung sowie der Milchsäuregärung
vergleichen die Prozesse der Zellatmung mit denen der Gärung
bewerten Energieerzeugung aus pflanzlichem Material bzw. Abfällen als alternative Energiequelle
Tracer Methode
erläutern das Prinzip der Tracer Methode
Funktionale Angepasstheiten: Blattaufbau4, Absorptionsspektrum von Chlorophyll, Wirkungsspektrum CALVIN-Zyklus5: Fixierung, Reduktion, Regeneration Zusammenhang von Primär- und Sekundärreaktion
beschreiben anhand einer Abbildung die Strukturen und Funktionen eines Laubblattes im Querschnitt und skizzieren dessen Aufbau
vergleichen den Aufbau verschiedener Laubblätter und stellen Hypothesen hinsichtlich des Vorkommens auf
werten Messergebnisse zur Absorption aus
vergleichen das Absorptionsspektrum von Chlorophyll a und b mit dem Wirkungsspektrum der Fotosynthese
stellen die lichtabhängige und lichtunabhängige Reaktion auf molekularer Ebene dar
Lichtsammelkomplexe Energetisches Modell der Lichtreaktionen C4-Pflanzen
erläutern anhand einer Abbildung die Elektronentransportkette als Abfolge von Abgabe und Aufnahme von Elektronen durch Redoxsysteme in der Thylakoid-Membran
stellen mit Hilfe einer Reaktionsgleichung die Reduktion des Coenzyms NADP+ am Ende der Elektronentransportkette dar
vergleichen den C3-Stoffwechselweg mit dem C4-Stoffwechselweg
geben jeweils Vor- und Nachteile des C3- bzw. C4-Stoffwechselweges an
Chromatografie
beschreiben das Verfahren und erklären das Grundprinzip der Chromatografie
führen ein Experiment zur Extraktion der Blattfarbstoffe und zur Chromatografie des Blattfarbstoffextraktes durch
Bau und Funktionen von Nervenzellen: Ruhepotenzial, Aktionspotenzial, Erregungsleitung Potenzialmessungen
beschreiben ein Reiz-Reaktions-Schema
beschreiben die Struktur und Funktion von nicht-myelinisierten sowie myelinisierten Nervenzellen
beschreiben und skizzieren den Versuchsaufbau zur Messung von Ruhe- und Aktionspotenzial
erläutern und skizzieren elektrochemische Prozesse an der Membran einer Nervenzelle auf der Ebene unterschiedlicher Konzentrationen von Ionen innerhalb und außerhalb eines Neurons
erklären das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung eines Ruhepotenzials
erklären die Funktionsweise von spannungsgesteuerten Ionenkanälen
erklären die Entstehung und den Verlauf eines Aktionspotenzials inklusive der Refraktärzeit
erläutern die kontinuierliche und saltatorische Erregungsleitung mittels eines Modells
erklären die Bedeutung der Ionenpumpe bei der Wiederherstellung des Ruhepotenzials
skizzieren den Aufbau der Natrium-Kalium-Pumpe
Rezeptorpotenzial Primäre und sekundäre Sinneszelle
beschreiben die Aufnahme von adäquaten Reizen in Zusammenhang mit Rezeptoren in Sinneszellen
erläutern Transduktionsprozesse an primären und sekundären Sinneszellen
beschreiben die Amplitudencodierung von Rezeptorpotenzialen
erläutern die Signaltransduktion auf molekularer Ebene
Synapse: Funktion der erregenden chemischen Synapse, Stoffeinwirkung an Synapsen, neuromuskuläre Synapse
skizzieren den Aufbau von chemischen Synapsen und erläutern den Zusammenhang zwischen Struktur und Funktion
erläutern die Erregungsübertragung an chemischen sowie neuromuskulären Synapsen und erläutern die Wirkungsweise sowie Auswirkungen exogener Substanzen auf molekularer Ebene
stellen Hypothesen zum Einsatz von antagonistisch wirkenden Stoffen auf und beurteilen diese
erläutern verschiedene Arten der Codierung
erklären die Entstehung eines Endplattenpotenzials (EPP)
nennen als Folge eines EPSPs das Muskelaktionspotenzial und infolgedessen die Muskelkontraktion
Verrechnung: Funktion einer hemmenden Synapse, räumliche und zeitliche Summation
erklären die Entstehung von inhibitorischen postsynaptischen Potenzialen (IPSP)
vergleichen räumliche und zeitliche Summation
nennen als Folge eines IPSPs das Ausbleiben eines Muskelaktionspotenzials und infolgedessen die Lähmung
Zelluläre Prozesse des Lernens
beschreiben die Neu-, Um- und Rückbildung von synaptischen Verbindungen im Konzept der neuronalen Plastizität
vergleichen Kurzzeit- und Langzeitpotenzierung bzw. -sensitivierung sowie -gedächtnis
Störungen des neuronalen Systems
erläutern eine Erkrankung des Nervensystems
diskutieren und bewerten den Einsatz von Nervengiften in der Medizin bzw. beim Einsatz biologischer Waffen
Neurophysiologische Verfahren
nennen neurophysiologische Verfahren
Hormone: Hormonwirkung, Verschränkung hormoneller und neuronaler Steuerung
beschreiben Unterschiede zwischen zentralem und peripherem Nervensystem
beschreiben die Wirkung von Hormonen auf molekularer Ebene
vergleichen die Wirkungsweise von Peptid- und Steroidhormonen auf molekularer Ebene
erläutern die Verschränkung von hormoneller und neuronaler Steuerung
beschreiben Symptome von hormonellen Regulationsstörungen
skizzieren die hormonelle Steuerung
erläutern die Bedeutung von cAMP als second messenger auf molekularer Ebene
Biotop und Biozönose: biotische und abiotische Faktoren Einfluss abiotischer Faktoren auf Organismen: Toleranzkurven, ökologische Potenz
beschreiben und erläutern den funktionalen Aufbau eines Ökosystems als Beziehungsgefüge von Organismen untereinander und mit einem Lebensraum
geben verschiedene abiotische und biotische Faktoren an
analysieren und untersuchen den Einfluss von abiotischen Faktoren auf Organismen
stellen Toleranzkurven dar und begründen den Kurvenverlauf mit Fachbegriffen
erläutern die „ökologische Potenz“ am Beispiel einer Art
Intra- und interspezifische Beziehungen: Konkurrenz, Parasitismus, Symbiose, Räuber-Beute-Beziehungen Ökologische Nische
geben verschiedene intra- und interspezifischen Beziehungen an und erläutern diese
erklären die Konkurrenzvermeidung und das Konkurrenzausschlussprinzip
analysieren einfache Räuber-Beute-Beziehungen und stellen die vorliegenden Wechselbeziehungen mit Hilfe von Pfeildiagrammen dar
erläutern und begründen anhand von grafischen Darstellungen verschiedene Populationsentwicklungen
stellen den Zusammenhang zwischen ökologischer Nische, Nischenbildung, Einnischung und abiotischen bzw. biotischen Faktoren dar
Stoffkreislauf und Energiefluss in einem Ökosystem: Kohlenstoffkreislauf, Nahrungsnetz
erklären die grundlegenden Prinzipien sowie Unterschiede von Stoffkreisläufen und Energieflüssen im Ökosystem
erläutern die Prozesse des Kohlenstoffkreislaufs und stellen diese schematisch dar
beschreiben und begründen Nahrungsketten und Nahrungsnetze in einem Ökosystem
Fortpflanzungsstrategien: r- und K-Strategien
beschreiben und analysieren die r- und K-Strategie an verschiedenen Beispielen
Stickstoffkreislauf
erläutern den Stickstoffkreislauf und stellen deren Prozesse schematisch dar
beschreiben und bewerten den Einsatz von Düngemitteln in der Landwirtschaft sowie der Emission von Stickoxiden
Idealisierte Populationsentwicklung: exponentielles und logistisches Wachstum
erläutern Populationsentwicklungen
Erfassung ökologischer Faktoren und qualitative Erfassung von Arten in einem Areal
planen eine ökologische Exkursion in ein regionales Ökosystem, führen Experimente zur Messung von Umweltparametern in diesem durch, dokumentieren unter Verwendung von Fachbegriffen die Ergebnisse und werten diese aus
Quantitative Erfassung von Arten in einem Areal
planen eine quantitative Erfassung von Arten im Rahmen der qualitativen Erfassung, führen diese durch, dokumentieren und werten sie aus
Folgen des anthropogen bedingten Treibhauseffekts
erklären den Zusammenhang zwischen Kohlenstoffkreislauf und dem anthropogen bedingten Treibhauseffekt sowie die globalen Folgen
Ökosystemmanagement: Ursache-Wirkungszusammenhänge, Erhaltungs- und Renaturierungsmaßnahmen, nachhaltige Nutzung, Bedeutung und Erhalt der Biodiversität
erklären das ökologische Gleichgewicht und das Prinzip der Selbstregulation
stellen Hypothesen über Folgen menschlicher Eingriffe in die Natur auf
diskutieren und beurteilen gesellschaftliche und politische Entscheidungen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
entwickeln eigene Handlungsoptionen einer umweltverträglichen Lebensweise im Sinne der Nachhaltigkeit
Hormonartig wirkende Substanzen in der Umwelt
beschreiben die Auswirkungen von hormonartig wirkenden Substanzen auf Organismen
Ökologischer Fußabdruck
erklären das Konzept des ökologischen Fußabdrucks
werten Daten zum ökologischen Fußabdruck aus und reflektieren die Auswirkungen ihres eigenen Konsumverhaltens
leiten Handlungsoptionen ab zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks und bewerten diese
Feinbau Zellkern, Bau der DNA, semikonservative Replikation
beschreiben die Struktur und Funktion des Zellkerns
erläutern die Struktur und Funktion von DNA
erläutern die Bedeutung der Mitose, formulieren Hypothesen zum Mechanismus der Replikation und erläutern vereinfacht die semikonservative Replikation
erläutern die Bedeutung der Meiose und exemplarisch das Auftreten von Chromosomen- bzw. Genommutationen während des Vorgangs
erläutern die MENDELschen Regeln und erstellen Kreuzungsquadrate
erklären die phänotypischen Unterschiede in Zusammenhang mit der Kombination unterschiedlicher Allele
Speicherung und Realisierung genetischer Information: Bau der DNA, Transkription und Translation, semikonservative Replikation
beschreiben und vergleichen Bau und Funktion von DNA und RNA auf molekularer Ebene
erläutern vergleichend die Vorgänge der Proteinbiosynthese bei Pro- und Eukaryoten
erläutern die Genwirkkette an einem Beispiel
werten die Experimente von GRIFFITH, AVERY, MESELSON und STAHL aus und formulieren Hypothesen auf Grundlage der Versuchspläne
Genmutationen
leiten Mutationstypen anhand von Abweichungen in der DNA-Sequenz ab
stellen Hypothesen zur Beeinträchtigung der Funktionsweise von Polypeptiden und Proteinen durch Mutationen auf
recherchieren und nennen unterschiedliche Ursachen von Genmutationen
leiten die Bedeutung von Genmutationen für Individuen und evolutionäre Prozesse ab
stellen den Unterschied zwischen Genmutation und Modifikation dar
PCR Gelelektrophorese
erläutern Verfahren und Anwendungen der PCR und der Gelelektrophorese
werten Ergebnisse einer Gelelektrophorese aus
Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten: Transkriptionsfaktoren, Modifikationen des Epigenoms durch Methylierung, Zusammenhänge zwischen genetischem Material, Genprodukten und Merkmal
erläutern die Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten mithilfe von Transkriptionsfaktoren und erklären die Bedeutung für den Stoffwechsel und die Ausprägung von Merkmalen
erläutern den Einfluss von Umweltfaktoren auf das An- und Abschalten von Genen
recherchieren und nennen Beispiele epigenetischer Modifikation durch Methylierung
Modifikationen des Epigenoms: Histonmodifikation Krebs: Krebszellen, Onkogene und Anti-Onkogene, personalisierte Medizin RNA-Interferenz
erläutern die Auswirkung von Histonmodifikation auf die Genregulation
erläutern die Wechselwirkung von Proto-Onkogenen, Onkogenen und Tumorsuppressorgenen und deren Bedeutung bei der Krebsentstehung
bewerten und diskutieren die personalisierte Medizin
erläutern die RNA-Interferenz als Mechanismus der Genregulation auf Ebene der Translation
Genetik menschlicher Erkrankungen: Familienstammbäume, Gentest und Beratung, Gentherapie
leiten aus Familienstammbäumen den Vererbungsmodus und mögliche Genotypen ab
recherchieren, beschreiben und bewerten Methoden der pränatalen Diagnostik
diskutieren und bewerten den Einsatz von Gentests und Gentherapien
Gentechnik: Veränderung und Einbau von DNA, gentechnisch veränderte Organismen, Gentherapeutische Verfahren
nennen Beispiele für Anwendungen der Gentechnik
nennen Werkzeuge und Verfahren der Gentechnik
erläutern ein Verfahren zur Herstellung transgener Organismen
diskutieren und bewerten die Anwendung von gentechnischen Verfahren
recherchieren und nennen gentherapeutische Verfahren
Stammbäume: ursprüngliche und abgeleitete Merkmale Belege für die Evolution: molekularbiologische Homologien
beschreiben die Einordnung von Lebewesen in einem Ordnungssystem stammesgeschichtlicher Verwandtschaft
erläutern molekularbiologische Verfahren für die Ermittlung von Verwandtschaftsbeziehungen und als Beleg für die Evolution
analysieren und erläutern Verwandtschaftsbeziehungen mithilfe ursprünglicher sowie abgeleiteter Merkmale und erstellen anhand dessen Stammbäume
Grundlegende Prinzipien der Evolution: Rekombination, Mutation, Selektion, Verwandtschaft, Variation, Fitness, Isolation, Drift, Artbildung, Biodiversität, Koevolution, populationsgenetischer Artbegriff
erläutern die Wirkung von Evolutionsfaktoren auf die Entstehung und Veränderung von Arten
erläutern Koevolution als Ergebnis der Selektion durch Konkurrenz
Adaptiver Wert von Verhalten: reproduktive Fitness, Kosten-Nutzen-Analyse
werten Verhalten mit Hilfe einer Kosten-Nutzen-Analyse aus und leiten daraus die reproduktive Fitness ab
Synthetische Evolutionstheorie, Abgrenzung von nicht-naturwissenschaftlichen Vorstellungen
beschreiben, erläutern und vergleichen verschiedene Evolutionstheorien
Evolution des Menschen: Ursprung, Fossilgeschichte, Stammbäume und Verbreitung des heutigen Menschen Kulturelle Evolution: Werkzeuggebrauch, Sprachentwicklung
beschreiben die Bedeutung von fossilen Funden für die Rekonstruktion der Stammesgeschichte des Menschen
beschreiben und erläutern Ursprung, Ausbreitung und Entwicklung des Homo sapiens
beschreiben die kulturelle Evolution anhand von Werkzeuggebrauch und Sprachentwicklung
Sozialverhalten bei Primaten: exogene und endogene Ursachen, Fortpflanzungsverhalten, reproduktive Fitness
vergleichen Mensch-Menschenaffe unter morphologischen, anatomischen, ethologisch-sozialen und molekularbiologischen Gesichtspunkten