Zum Inhalt springen
Neu
Förder-Assist heißt jetzt Lehrplan-Labor und hat ein neues Design – mit neuen Lehrplänen, erweiterten Funktionen, Suche und Dunkelmodus.
Feedback geben
Startseite
Lehrpläne Bremen
Sekundarstufe II allgemeinbildend
Chemie
prozessbezogen
Übergreifende prozessbezogene und digitale Kompetenzen
14
Sachkompetenz
17
Erkenntnisgewinnungskompetenz
12
Kommunikationskompetenz
13
Bewertungskompetenz
14
inhaltsbezogen
Atome – die Bausteine unserer Welt
11
Organische Verbindungen – Eine Vielfalt aus Kohlenstoff, Wasserstoff & Co
11
Chemie für mehr Nachhaltigkeit – Erste Einblicke in die Welt der Kunststoffe
8
Geben und Nehmen – Grundtypen chemischer Reaktionen
5
Geben und Nehmen – Grundtypen chemischer Reaktionen (Redoxreaktionen)
7
Thema 1.1: Grundlagen des chemischen Gleichgewichts
10
Thema 1.2: Protolysegleichgewichte
14
Thema 1.3: Reaktionskinetik und Katalyse
8
Thema 2.1: Kohlenhydrate
11
Thema 2.2: Aminosäuren und Proteine
9
Thema 2.3: Fette und Öle
9
Thema 3.1: Energetik
10
Thema 3.2: Elektrochemie
12
Thema 3.3: Mit nachwachsenden Rohstoffen gegen den Klimawandel
9
Thema 4.1: Kunststoffe
9
Thema 4.2: Pflanzliche und synthetische Farbstoffe
8
Thema 4.3: Aromatische Systeme in Natur- und Wirkstoffen
10
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
themenbereichsübergreifend
erkennen naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen und wenden diese an.
erläutern und unterscheiden die Bedeutung von Experimenten, Theorien und Modellen für das naturwissenschaftliche Arbeiten.
führen experimentelle Untersuchungen durch, dokumentieren und bewerten diese.
recherchieren und erschließen naturwissenschaftsbezogene Informationen sach- und fachbezogen und stellen diese entsprechend dar.
wenden Fachsprache korrekt an.
bewerten naturwissenschaftliche Sachverhalte in verschiedenen Kontexten sachgerecht.
nutzen naturwissenschaftliche Kenntnisse, erfassen deren gesellschaftliche Bedeutung und diskutieren sie kritisch.
arbeiten selbstständig und in kooperativen Lernformen an naturwissenschaftlichen Fragestellungen.
erfassen experimentelle Daten einfacher Untersuchungen digital.
nutzen digitale Werkzeuge zur Auswertung und Dokumentation experimenteller Untersuchungen und stellen diese mit Hilfe digitaler Medien dar.
stellen Modelle und Visualisierungen auf der makroskopischen, mikroskopischen und submikroskopischen Ebene mit digitalen Medien an ausgewählten Beispielen dar.
recherchieren und identifizieren Daten in digitalen Informationsquellen und präsentieren diese.
bewerten ausgewählte Informationen aus digitalen Informationsquellen kritisch.
nutzen digitale Werkzeuge für die gemeinsame Erarbeitung von Dokumentationen und Präsentationen.
Bildungsstandard
beschreiben und begründen Ordnungsprinzipien für Stoffe und wenden diese an;
leiten Voraussagen über die Eigenschaften der Stoffe auf Basis chemischer Strukturen und Gesetzmäßigkeiten begründet ab;
interpretieren Phänomene der Stoff- und Energieumwandlung bei chemischen Reaktionen;
bestimmen Reaktionstypen;
beschreiben Stoffkreisläufe in Natur oder Technik als Systeme chemischer Reaktionen.
unterscheiden konsequent zwischen Stoff- und Teilchenebene;
beschreiben die Umkehrbarkeit chemischer Reaktionen, das dynamische Gleichgewicht und das Donator-Akzeptor-Prinzip und wenden diese an;
beschreiben Einflussfaktoren auf chemische Reaktionen und Möglichkeiten der Steuerung durch Variation von Reaktionsbedingungen sowie durch den Einsatz von Katalysatoren;
erklären unterschiedliche Reaktivitäten und Reaktionsverläufe;
nutzen chemische Konzepte und Theorien zur Vernetzung von Sachverhalten innerhalb der Chemie sowie mit anderen Unterrichtsfächern.
erklären die Vielfalt der Stoffe und ihrer Eigenschaften auf der Basis unterschiedlicher Kombinationen und Anordnungen von Teilchen;
deuten Stoff- und Energieumwandlungen hinsichtlich der Veränderung von Teilchen sowie des Umbaus chemischer Bindungen;
nutzen Modelle zur chemischen Bindung und zu intra- und intermolekularen Wechselwirkungen;
beschreiben ausgewählte Reaktionsmechanismen;
grenzen mithilfe von Modellen den statischen Zustand auf Stoffebene vom dynamischen Zustand auf Teilchenebene ab.
entwickeln Reaktionsgleichungen;
wenden bekannte mathematische Verfahren auf chemische Sachverhalte an.
Bildungsstandard
leiten chemische Sachverhalte aus Alltagssituationen ab;
identifizieren und entwickeln Fragestellungen zu chemischen Sachverhalten;
stellen theoriegeleitet Hypothesen zur Bearbeitung von Fragestellungen auf.
planen, ggf. unter Berücksichtigung der Variablenkontrolle, experiment- oder modellbasierte Vorgehensweisen, auch zur Prüfung von Hypothesen, Aussagen oder Theorien;
führen qualitative und quantitative experimentelle Untersuchungen – den chemischen Arbeitsweisen und Sicherheitsregeln entsprechend – durch, protokollieren sie und werten diese aus;
nutzen digitale Werkzeuge und Medien zum Aufnehmen, Darstellen und Auswerten von Messwerten, für Berechnungen, Modellierungen und Simulationen;
wählen geeignete Real- oder Denkmodelle (z. B. Atommodelle, Periodensystem der Elemente) aus und nutzen sie, um chemische Fragestellungen zu bearbeiten.
finden in erhobenen oder recherchierten Daten Strukturen, Beziehungen und Trends, erklären diese theoriebezogen und ziehen Schlussfolgerungen;
diskutieren Möglichkeiten und Grenzen von Modellen;
reflektieren die eigenen Ergebnisse und den eigenen Prozess der Erkenntnisgewinnung;
stellen bei der Interpretation von Untersuchungsbefunden fachübergreifende Bezüge her.
reflektieren Möglichkeiten und Grenzen des konkreten Erkenntnisgewinnungsprozesses sowie der gewonnenen Erkenntnisse (z. B. Reproduzierbarkeit, Falsifizierbarkeit, Intersubjektivität, logische Konsistenz, Vorläufigkeit).
Bildungsstandard
recherchieren zu chemischen Sachverhalten zielgerichtet in analogen und digitalen Medien und wählen für ihre Zwecke passende Quellen aus;
wählen relevante und aussagekräftige Informationen und Daten zu chemischen Sachverhalten und anwendungsbezogenen Fragestellungen aus und erschließen Informationen aus Quellen mit verschiedenen, auch komplexen Darstellungsformen;
prüfen die Übereinstimmung verschiedener Quellen oder Darstellungsformen im Hinblick auf deren Aussagen;
überprüfen die Vertrauenswürdigkeit verwendeter Quellen und Medien (z. B. anhand ihrer Herkunft und Qualität);
wählen chemische Sachverhalte und Informationen sach-, adressaten- und situationsgerecht aus;
unterscheiden zwischen Alltags- und Fachsprache;
nutzen geeignete Darstellungsformen für chemische Sachverhalte und überführen diese ineinander;
strukturieren und interpretieren ausgewählte Informationen und leiten Schlussfolgerungen ab.
verwenden Fachbegriffe und -sprache korrekt;
erklären chemische Sachverhalte und argumentieren fachlich schlüssig;
präsentieren chemische Sachverhalte sowie Lern- und Arbeitsergebnisse sach-, adressaten- und situationsgerecht unter Einsatz geeigneter analoger und digitaler Medien;
prüfen die Urheberschaft, belegen verwendete Quellen und kennzeichnen Zitate;
tauschen sich mit anderen konstruktiv über chemische Sachverhalte aus, vertreten, reflektieren und korrigieren gegebenenfalls den eigenen Standpunkt.
Bildungsstandard
betrachten Aussagen, Modelle und Verfahren aus unterschiedlichen Perspektiven und beurteilen diese sachgerecht auf der Grundlage chemischer Kenntnisse;
beurteilen die Inhalte verwendeter Quellen und Medien (z. B. anhand der fachlichen Richtigkeit und Vertrauenswürdigkeit);
beurteilen Informationen und Daten hinsichtlich ihrer Angemessenheit, Grenzen und Tragweite;
analysieren und beurteilen die Auswahl von Quellen und Darstellungsformen im Zusammenhang mit der Intention der Autorin/des Autors.
entwickeln anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in gesellschaftlich- oder alltagsrelevanten Entscheidungssituationen mit fachlichem Bezug und wägen sie gegeneinander ab;
beurteilen Chancen und Risiken ausgewählter Technologien, Produkte und Verhaltensweisen fachlich und bewerten diese;
treffen mithilfe fachlicher Kriterien begründete Entscheidungen in Alltagssituationen;
beurteilen die Bedeutung fachlicher Kompetenzen in Bezug auf Alltagsituationen und Berufsfelder;
beurteilen Möglichkeiten und Grenzen chemischer Sichtweisen;
bewerten die gesellschaftliche Relevanz und ökologische Bedeutung der angewandten Chemie;
beurteilen grundlegende Aspekte zu Gefahren und Sicherheit in Labor und Alltag und leiten daraus begründet Handlungsoptionen ab.
beurteilen und bewerten Auswirkungen chemischer Produkte, Methoden, Verfahren und Erkenntnisse in historischen und aktuellen gesellschaftlichen Zusammenhängen;
beurteilen und bewerten Auswirkungen chemischer Produkte, Methoden, Verfahren und Erkenntnisse sowie des eigenen Handelns im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Perspektive;
reflektieren Kriterien und Strategien für Entscheidungen aus chemischer Perspektive. tenzen A B Schlüsse ziehen stimmte Fragestellung hin herausarbeiten Chemie zusätzlich: einen Sachverhalt experimentell prüfen Zusammenhang stellen und daraus Schlussfolgerungen ziehen halt nachvollziehbar darstellen Zusammenhänge strukturiert und unter Verwendung der Fachsprache formulieren Werte und Normen zu begründen. Verwendung der Fachsprache formulieren, auch mithilfe von Zeichnungen und Tabellen abwägen ihn auf Regeln und Gesetzmäßigkeiten zurückführt Informationen verständlich machen perimentell bestimmen chemischen bzw. physikalischen Größen herstellen tematisch einteilen entwickeln und dokumentieren fisch darstellen erschließen
verbindliche Kompetenzen
erklären den grundlegenden Aufbau der Atome mit einem angemessenen Atommodell.
erklären die Ordnungsprinzipien im PSE und geben mit Hilfe der Ordnungs- und Massenzahl den Aufbau ausgewählter Atome richtig an.
ermitteln und unterscheiden unter Anwendung des EN-Wertes die unterschiedlichen Bindungstypen ausgewählter chemischer Verbindungen.
erklären das Zustandekommen von ausgewählten zwischenmolekularen Wechselwirkungen.
beschreiben das Lösen von Salz in Wasser und die Ausbildung einer Hydrathülle.
beschreiben den Zusammenhang zwischen Teilchenzahl, Stoffmenge und Konzentration und führen einfache Berechnungen durch.
beschreiben die Rolle ausgewählter experimenteller Untersuchungen bei der Aufklärung des Atombaus.
wenden verschiedene Nachweisreaktionen (Fällungsreaktion, Farbreaktion, Flammenfärbung, Gasentwicklung) für Ionen an.
stellen den Aufbau der Atome schematisch dar.
wenden die Lewis- bzw. Valenzstrich-Schreibweise an.
bewerten verschiedene Darstellungen von Atom- und Bindungsmodellen an ausgewählten Beispielen.
verbindliche Kompetenzen
beschreiben den Aufbau einfacher organischer Verbindungen, die homologen Reihen und die Strukturisomerie am Beispiel der Alkane und Alkohole.
benennen ausgewählte organische Verbindungen mithilfe der systematischen Nomenklatur (IUPAC).
wenden das EPA-Modell zur Erklärung der räumlichen Struktur von Alkanen an.
beschreiben den Einfluss der Molekülstruktur von Alkanen und Alkoholen sowie deren Strukturisomeren auf die Siede- und Schmelztemperaturen.
erkennen funktionelle Gruppen in organischen Molekülen und erklären ihren Einfluss auf die Moleküleigenschaften am Beispiel der Löslichkeit.
erläutern das Zustandekommen ausgewählter Eigenschaften auf Grundlage der Wechselwirkungen zwischen den Molekülen.
erklären das Grundprinzip der radikalischen Substitution und elektrophilen Addition.
beschreiben Untersuchungen zum Löslichkeitsverhalten und zu Siede- und Schmelztemperaturen ausgewählter organischer Verbindungen.
wenden Nachweisreaktionen für ausgewählte funktionelle Gruppen an.
unterscheiden verschiedene Darstellungsformen organischer Moleküle (Summenformel, Lewis-Schreibweise, Skelettformel) und wenden diese an.
erkennen die gesellschaftliche Relevanz organischer Verbindungen in der Lebenswelt, diskutieren diese kritisch und beschreiben und bewerten den Einfluss der energetischen Nutzung fossiler Treib- und Heizstoffe auf den Klimawandel.
verbindliche Kompetenzen
benennen und erläutern ausgewählte Konzepte der Nachhaltigkeit im Zusammenhang der Chemie.
beschreiben die Entstehung von Makromolekülen aus Monomeren.
erläutern die Herstellung ausgewählter Kunststoffe.
erläutern die Unterscheidung von traditionellen Kunststoffen und Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen.
führen experimentelle Untersuchungen zu Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen durch.
recherchieren Medienberichte zur kontroversen Nutzung von Kunststoffen, fassen die enthaltenen Argumente zusammen und präsentieren diese.
vergleichen und bewerten verschiedene Kunststoffe entlang ausgewählter Kriterien.
benennen Vor- und Nachteile der Nutzung herkömmlicher Kunststoffe und Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen in Alltag und Technik und diskutieren diese kritisch.
verbindliche Kompetenzen
erklären das Verhalten von Säuren und Basen im Sinne der Säure-Base-Theorie nach Brönsted.
beschreiben den Zusammenhang zwischen der Konzentration von Oxonium- und Hydroxid-Ionen und dem pH-Wert.
ermitteln den pH-Wert für unterschiedliche Lösungen mit Indikatoren oder pH-Metern und wenden ihn zur Unterscheidung von sauren, neutralen und basischen Lösungen an.
stellen das Donator-Akzeptor-Prinzip anhand einer Säure-Base-Reaktion dar, erklären es und formulieren Reaktionsgleichungen zu Säure-Base-Reaktionen.
bewerten die Wirkung und das Gefahrenpotenzial von Säuren und Basen in Alltagsprodukten.
verbindliche Kompetenzen
beschreiben Redoxreaktionen als chemische Reaktionen mit Elektronenübertragung.
wenden die Redox-Reihe zur Vorhersage von Redoxreaktionen an.
beschreiben das Grundprinzip von Batterien und Akkumulatoren.
beschreiben Versuche zur Redox-Reihe und werten diese aus.
formulieren Redoxreaktionen und deren Teilgleichungen.
stellen ein galvanisches Element dar und beschreiben die Funktionsweise.
bewerten die Rolle elektrochemischer Energiespeicherung im Kontext von Mobilität.
verbindliche Kompetenzen
stellen die Umkehrbarkeit chemischer Reaktionen als eine Ursache für unvollständigen Stoffumsatz dar.
erläutern das chemische Gleichgewicht als ein stabiles dynamisches Gleichgewicht.
erklären Möglichkeiten der Beeinflussung von Gleichgewichtslagen durch Variation von Reaktionsbedingungen.
wenden das Massenwirkungsgesetz auf Gasgleichgewichte und Gleichgewichte in Lösungen an und berechnen die Lage von Gleichgewichten mit dem Massenwirkungsgesetz.
erläutern das Haber-Bosch-Verfahren.
beschreiben ausgewählte Prinzipien nachhaltiger Chemie (z. B. geschlossene Stoffkreisläufe, Abfallvermeidung, Prozessoptimierung, Energieeffizienz). LK:
erklären und berechnen Löslichkeitsgleichgewichte.
planen unter Berücksichtigung der Variablenkontrolle experimentelle Untersuchungen und führen diese durch.
bilden Hypothesen zum unvollständigen Stoffumsatz bei chemischen Reaktionen und diskutieren diese.
beurteilen und bewerten Auswirkungen chemischer Verfahren im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Perspektive.
verbindliche Kompetenzen
erklären Säure-Base-Reaktionen als reversible Protolysereaktionen mit der Brönsted Säure- Base-Theorie.
wenden das Massenwirkungsgesetz auf Protolysegleichgewichte an.
begründen die unterschiedliche Stärke von Säuren und Basen auf der Teilchenebene.
berechnen pH-Werte bei vollständiger Protolyse.
bestimmen durch pH-Titration Stoffmengen bzw. Stoffmengenkonzentrationen von Säuren und Basen.
interpretieren einfache pH-Titrationskurven. LK:
berechnen Puffersysteme mit der Henderson- Hasselbalch-Gleichung.
berechnen pH-Werte bei unvollständiger Protolyse.
interpretieren pH-Titrationskurven mehrprotoniger Säuren.
interpretieren konduktometrische Titrationskurven.
erklären die saure Reaktion von hydratisierten Metallkationen mit Hilfe der koordinativen Bindung.
planen quantitative Untersuchungen zur Bestimmung der Stoffmengenkonzentration von Säuren und Basen, führen diese durch und werten sie u. a. mit Hilfe von Titrationskurven aus (auch unter Zuhilfenahme von digitalen Werkzeugen).
recherchieren und präsentieren die Relevanz von Säuren und Basen im Alltag in analogen und digitalen Medien.
bewerten die ökologische Bedeutung der Ozeanversauerung durch den Menschen und leiten daraus Handlungsoptionen ab.
verbindliche Kompetenzen
definieren die Reaktionsgeschwindigkeit und berechnen diese aus Messwerten.
beschreiben qualitativ und quantitativ den Einfluss von Temperatur, Druck, Konzentration und Zerteilungsgrad auf die Reaktionsgeschwindigkeit und erklären diesen auf der Teilchenebene.
erklären die Bedeutung von Katalysatoren und deren Einfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit. LK:
ermitteln die Reaktionsordnung aus Konzentrations-Zeit-Verläufen.
erläutern die Mechanismen der SN1- und SN2- Reaktion.
nutzen digitale Werkzeuge und Medien zum Aufnehmen, Darstellen und Auswerten von Konzentrations-Zeit-Verläufen.
interpretieren den zeitlichen Ablauf chemischer Reaktionen in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern (u. a. Oberfläche, Konzentration, Temperatur) und stellen die Ergebnisse dar.
bewerten den Einsatz von Katalysatoren im Sinne einer nachhaltigen Chemie.
verbindliche Kompetenzen
beschreiben die Entstehung der Kohlenhydrate in Organismen und die Bedeutung der Kohlenhydrate als Rohstoffe für industrielle Produkte.
erklären und vergleichen die Strukturen und Eigenschaften der Mono-, Di- und Polysaccharide.
erklären die Funktionsweise eines Polarimeters.
wenden ausgewählte Aspekte der Stereochemie auf die Kohlenhydrate an. LK:
führen Berechnungen zur Konzentrationsbestimmung mittels Polarimeter durch.
nutzen Konformationsschreibweisen zur Darstellung von Kohlenhydraten.
erklären die Umwandlung von Fructose zu Glucose über die Keto-Endiol-Tautomerie.
prüfen mit Nachweisreaktionen Kohlenhydrate auf reduzierende Eigenschaften.
nutzen verschiedene Darstellungsformen von Kohlenhydraten mit Hilfe von Molekülbaukästen und digitalen 3D-Moleküldarstellungen, um die Fischer-Projektion und Keilstrich-Schreibweise ineinander zu überführen.
beschreiben die Bildung der Ringformen von α-D-Glucose und β-D-Glucose aus der Fischer-Projektion und stellen sie mit der Haworth-Projektionsformel (LK: zusätzlich mit der Konformationsschreibweise) dar.
beurteilen und bewerten die Auswirkungen der Zuckergewinnung im industriellen Maßstab aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Perspektive.
verbindliche Kompetenzen
beschreiben die Molekülstrukturen und Eigenschaften von proteinogenen Aminosäuren und Proteinen.
beschreiben die Stereochemie von Aminosäuren.
erläutern elektrophoretische und dünnschichtchromatographische Trennverfahren.
Ermitteln und interpretieren Rf-Werte. LK:
beschreiben die Chiralitätszentren in Aminosäuren nach dem Cahn-Ingold-Prelog System.
führen einfache Nachweisverfahren und experimentelle Untersuchungen zu Aminosäuren und Proteinen durch, protokollieren diese und werten sie aus.
untersuchen experimentell die Denaturierung von Proteinen unter Einfluss von Temperatur, Ethanol, sauren und alkalischen Lösungen sowie Schwermetallionen und bewerten deren Wirkung auf lebende Organismen.
stellen die Verknüpfung von Aminosäuren als Kondensationsreaktion mithilfe von Strukturformeln dar.
beschreiben mit passenden Darstellungsformen die räumliche Struktur von Proteinen auf verschiedenen Ebenen (Primär-, Sekundär-, Tertiär- und Quartärstruktur).
verbindliche Kompetenzen
beschreiben die Struktur von Fettmolekülen.
beschreiben Methoden der Fettgewinnung.
erklären wichtige Eigenschaften der Fette und Öle (Löslichkeit, Konsistenz) durch ihre molekulare Struktur.
stellen den Zusammenhang zwischen den Kennzahlen eines Fettes und seiner Struktur dar.
stellen das Verfahren der Fetthärtung mittels Hydrierung als Additionsreaktion dar.
untersuchen die Löslichkeit von Fetten und Ölen in unterschiedlichen Lösungsmitteln experimentell und werten diese aus.
nutzen die Kennzahlen von Fetten, um Aussagen zur Zusammensetzung und Haltbarkeit zu tätigen.
stellen die Veresterung mit Hilfe von Strukturformeln und Reaktionsgleichungen dar.
bewerten die Bedeutung von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren als Nahrungsbestandteile.
verbindliche Kompetenzen
erklären die Gesetzmäßigkeiten von Enthalpieänderungen.
berechnen Reaktionsenthalpien mit Hilfe der Standardbildungsenthalpien.
stellen die Bedeutung des 1. Hauptsatzes der Thermodynamik dar.
wenden den Satz von Hess an. LK:
stellen die Bedeutung des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik dar.
erklären die Rolle der Entropie für die Freiwilligkeit einer Reaktion und berechnen die freie Enthalpie einer chemischen Reaktion mit der Gibbs-Helmholtz-Gleichung.
ermitteln Reaktionsenthalpien mit einem einfachen Kalorimeter.
führen Temperaturmessungen mit digitalen Werkzeugen durch und werten diese aus.
beschreiben Energie als eine Erhaltungsgröße und diskutieren die Konsequenzen daraus.
bewerten energetische Aspekte bei chemischen Vorgängen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung multiperspektivisch.
verbindliche Kompetenzen
erläutern Aufbau und Funktion von galvanischen und Elektrolyse-Zellen an ausgewählten Beispielen und stellen diese schematisch dar.
beschreiben Verfahren zur Messung von elektrochemischen Potenzialen und wenden diese an.
berechnen Zellspannungen mit der Spannungsreihe.
stellen den Aufbau und die Reaktionen der Alkali-Mangan-Zelle, des Blei- und des Li-Ionenakkus schematisch dar und erläutern diese.
erklären Korrosion und Maßnahmen des Korrosionsschutzes. LK:
erklären die Konzentrationsabhängigkeit des elektrochemischen Potenzials.
führen eine Redoxtitration durch und erklären diese.
führen mit Hilfe der Faraday-Gesetze Berechnungen zu Elektrolysen durch.
erklären die Überspannung im Kontext der Elektrolyse und des Akkumulators.
führen experimentelle Untersuchungen zur Spannungsreihe durch.
diskutieren die Rolle von Akkumulatoren bei der Speicherung und Bereitstellung elektrischer Energie.
bewerten Aufwand und Umweltaspekte bei der Herstellung und Verwendung von Batterien und Akkumulatoren.
verbindliche Kompetenzen
erklären die Bedeutung und grundlegende Funktionsweise der Photosynthese für die Bereitstellung von nachwachsenden Rohstoffen.
erläutern den Kohlenstoffkreislauf.
erklären den Treibhauseffekt.
unterscheiden Biotreibstoffe und erläutern die einzelnen Herstellungsverfahren. LK:
erläutern das Fischer-Tropsch-Verfahren zur Herstellung von BTL-Treibstoffen.
erkennen den Zusammenhang zwischen ihrer eigenen Lebensweise und aktuellen globalen Problemen.
stellen Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels dar und kommunizieren diese.
nehmen ökologische und ökonomische Bewertungen verschiedener Treibstoffe vor.
beurteilen verschiedene Informationen zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe und zum Klimawandel aus digitalen und analogen Quellen kritisch.
verbindliche Kompetenzen
ordnen Kunststoffe anhand ihrer Eigenschaften und Strukturen.
erklären die Entstehung wichtiger Kunststoffe über Reaktionen der Polymerisation, Polyaddition und Polykondensation und beschreiben deren Struktur.
beschreiben verschiedene Recyclingmethoden (werkstoffliche, rohstoffliche und energetische Kunststoffverwertung). LK:
formulieren und erläutern den Mechanismus der radikalischen Polymerisation und der Veresterung.
beschreiben die Veränderung der Eigenschaften von Kunststoffen durch den Einsatz von Nanotechnologie (Nanostrukturierung, Nanopartikelverstärkte Kunststoffe).
vergleichen verschiedene Kunststoffe anhand ausgewählter Kriterien.
diskutieren Vor- und Nachteile verschiedener Recyclingmethoden.
bewerten den Einsatz von Additiven (Weichmacher, Farb- und Füllstoffe, Flammschutzmittel, Antistatika) bei Kunststoffen.
bewerten die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Kunststoffen und Biokunststoffen aus Sicht der Nachhaltigkeit.
verbindliche Kompetenzen
erklären Farbigkeit als Wechselwirkung von Strahlung und Materie.
beschreiben die Molekülstruktur von farbigen, organischen Verbindungen und ordnen Farbstoffklassen zu.
erläutern an Beispielen ausgewählter natürlicher und synthetischer Farbstoffe deren Vorkommen, Herstellung bzw. Isolierung sowie Verwendung.
beschreiben die Grundzüge der Lichtreaktion der Photosynthese.
interpretieren Absorptionsspektren photometrischer Messungen.
beschreiben die Lichtreaktion der Photosynthese und die Möglichkeit der Nachahmung einer künstlichen Photosynthese.
vergleichen und bewerten verschiedene natürliche und künstliche Farbstoffe anhand ausgewählter Kriterien (Nutzen und Risiko).
bewerten das gesellschaftliche und ökologische Potential der natürlichen und künstlichen Photosynthese zur Erzeugung von Rohstoffen bzw. zur Energiegewinnung.
verbindliche Kompetenzen
beschreiben das besondere Verhalten aromatischer Verbindungen im Vergleich zu aliphatischen Verbindungen.
erklären die Struktur und Bindungsverhältnisse im Benzol mit dem Mesomeriemodell.
geben typische Reaktionen aromatischer Verbindungen an und beschreiben typische Reaktionsbedingungen für einfache Beispiele.
erklären den Begriff Wirkstoff und erläutern die Isolierung von Wirkstoffen aus Naturstoffen.
beschreiben die Natur- und Wirkstoffsynthese als ein Zusammenspiel von Analyse, Synthese und Molecular Modelling. LK:
erklären die Struktur und Bindungsverhältnisse im Benzol mit dem einfachen Orbitalmodell. Lernenden ...
diskutieren die Grenzen der Lewis-Schreibweise zur Darstellung von Benzol.
stellen Strukturen aromatischer Verbindungen mit Hilfe von digitalen Werkzeugen dar.
erörtern Nutzen und Risiken von kanzerogenen aromatischen Verbindungen.
bewerten die Auswirkungen der Entwicklung neuer Medikamente anhand ausgewählter Beispiele in historischen und aktuellen gesellschaftlichen Zusammenhängen.
Auswahl0
Anweisung
Ergebnis
🤖
Diese Funktion nutzt Künstliche Intelligenz.
Ihre Eingaben werden an einen KI-Dienst übermittelt – bitte keine personenbezogenen Daten eingeben.
Kompetenzen und Anweisung an die KI
Text wird generiert …
⚠
Dieser Text wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Bitte vor der Verwendung prüfen.
Als PDF
Als Doc
Unterrichtsideen
Unterrichtsstunde
Unterrichtsreihe
Differenzierung
Förderziel
Zeugnistext
Entwicklungsbericht
KI-Modell
ChatGPT 6 Luna
Gemini 3.5 Flash-Lite
Mistral Large 4
Claude 5.5 Haiku
Generieren
⌘↵
231 Kompetenzen
0 gewählt
Bildungsplan Chemie für die Gymnasiale Oberstufe – Einführungsphase und Qualifikationsphase, Bremen, Stand Juli 2026
↑↓ navigieren
Leer wählen
⌘↵ generieren