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Lehrpläne Bremen
Sekundarstufe II allgemeinbildend
Englisch E-Phase 2026
prozessbezogen
3.1.1 Rezeption: Hörverstehen und audiovisuelles Verstehen
7
3.1.2 Rezeption: Leseverstehen
5
3.1.3.1 Mündliche Interaktion
5
3.1.3.2 Mündliche Produktion
4
3.1.4.1 Schriftliche Interaktion
7
3.1.4.2 Schriftliche Produktion
7
3.1.5 Mediation / Sprachmittlung
4
3.1.6 Verfügen über sprachliche Mittel
6
inhaltsbezogen
3.2.1 Interkulturelle Kompetenz
5
3.2.2 Text- und Medienkompetenz
8
3.2.3 Sprachlernkompetenz
6
3.2.4 Sprachbewusstheit
5
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
3.1.1 Rezeption: Hörverstehen und audiovisuelles Verstehen
einem Hör- bzw. Hörsehtext zu vertrauten Themen die Hauptaussagen oder Einzelinformationen entsprechend der Hör- bzw. der Hörseh-Absicht entnehmen.
auch einem Hör- bzw. Hörsehtext weniger vertrauter Thematik die Hauptinformationen entnehmen.
die Kernaussagen von zunehmend akademischen Vorträgen und Präsentationen verstehen, wenn die Thematik grundsätzlich vertraut und die Darstellung klar strukturiert ist.
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren.
einige angemessene Strategien zur Lösung von Verständnisproblemen reflektieren und angemessen einsetzen.
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden weitgehend erfassen.
auf ihnen vertraute (digitale) Werkzeuge bei der Rezeption von Hör- und Hörsehtexten selbstständig zurückgreifen.
3.1.2 Rezeption: Leseverstehen
Texte unterschiedlicher Textsorten weitgehend erschließen, wenn es in den Texten um vertraute bzw. (gerade) im Unterricht behandelte Themen geht.
die Hauptaussagen und auch die Einzelinformationen erfassen, ggf. mit (digitaler) Unterstützung.
die Bedeutung unbekannter Wörter in einem Text aus ihren Bestandteilen und dem Kontext ableiten.
explizite und zum Teil auch einige einfache implizite Aussagen von Texten sowie deren Wirkungspotenzial erkennen.
Lesestrategien zunehmend selbstständig auswählen und anwenden.
3.1.3.1 Mündliche Interaktion
spontan und flüssig adressatengerechte und situationsangemessene Gespräche zu vertrauten Themen führen.
einige verbale und nicht-verbale Gesprächskonventionen situationsangemessen anwenden, um z. B. Gespräche zu eröffnen, auf Aussagen anderer Sprechender einzugehen, sich auf sie einzustellen und Gespräche zu beenden.
angemessene kommunikative Strategien bewusst und weitgehend erfolgreich einsetzen, ggf. unter Anwendung digitaler Hilfsmittel, um mit Nichtverstehen und Missverständnissen umzugehen.
sich zu vertrauten Themen und mit Vorbereitung aktiv an Diskussionen beteiligen sowie eigene Positionen vertreten.
in informellen und zunehmend auch in einfachen formellen Situationen persönliche Meinungen unter Beachtung relevanter kultureller Gesprächskonventionen zum Ausdruck bringen.
3.1.3.2 Mündliche Produktion
Sachverhalte bezogen auf Vorgänge des Alltags sowie vertraute Themen fachlichen und persönlichen Interesses strukturiert darstellen und ggf. kommentieren.
für Meinungen, Pläne, Handlungen weitgehend klare Begründungen bzw. Erläuterungen geben.
nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und zunehmend kohärent vorstellen.
im Kontext zunehmend komplexer Aufgabenstellungen eigene mündliche Textproduktionen planen, adressatengerecht vortragen und dabei einige geeignete Vortrags- und Präsentationsstrategien sowie digitale Hilfsmittel selbstständig nutzen.
3.1.4.1 Schriftliche Interaktion
adressaten-, situations- und zweckangemessen in Texten zu vertrauten und zunehmend auch zu weniger vertrauten Themen schriftlich interagieren.
in persönlichen Korrespondenzen Informationen von unmittelbarer Bedeutung geben und detailliert über Erfahrungen, Ereignisse und Meinungen berichten sowie entsprechende Informationen erfragen.
adressaten-, situations- und zweckangemessen Notizen mit relevanten Informationen formulieren.
formelle Schreiben, die inhaltlich, sprachlich und formal grundsätzlich korrekt gestaltet sein sollen, verfassen und bei Bedarf notwendige (digitale) Hilfen nutzen.
Beiträge zu einer (digitalen) Diskussion formulieren und individuell und detailliert auf die Kommentare anderer eingehen.
(digitale) Hilfsmittel selbstständig nutzen, um schriftlich zu interagieren.
die in einer Sprache/weiteren Sprachen verfügbaren Kenntnisse, Fertigkeiten und erlernten Strategien selbstständig für schriftliche Interaktion in der Zielsprache nutzen.
3.1.4.2 Schriftliche Produktion
Schreibprozesse zunehmend selbstständig planen, umsetzen und reflektieren.
Texte in formeller oder persönlich-informeller Sprache verfassen und dabei wesentliche Konventionen der jeweiligen Textsorten zunehmend beachten.
Informationen strukturiert und kohärent vermitteln, ggf. mit (digitalen) Hilfsmitteln.
Texte zu literarischen und nicht-literarischen Textvorlagen verfassen, ggf. mit (digitalen) Hilfsmitteln.
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen zu vertrauten Themen auseinandersetzen.
kreative Texte ggf. mit Hilfestellungen verfassen.
(digitale) Hilfsmittel selbstständig nutzen, um ihre Texte zu erstellen und zu revidieren/korrigieren.
3.1.5 Mediation / Sprachmittlung
in beide Richtungen längere Texte adressatengerecht und situationsangemessen zusammenfassend wiedergeben.
(auch längere) Gespräche über vertraute Themen für Menschen verschiedener Herkunft durch Sprachmittlung sicherstellen und bei der Vermittlung von Informationen ggf. auf Nachfragen eingehen.
interkulturelle kommunikative Kompetenz und entsprechende kommunikative Strategien selbstständig und zielführend in vertrauten Situationen einsetzen, um adressatenrelevante Inhalte und Absichten in der jeweils anderen Sprache zu vermitteln, wobei mitunter Kontextwissen zur Zielkultur vorgegeben ist.
Inhalte unter Nutzung von (digitalen) Hilfsmitteln, durch Kompensationsstrategien, und gegebenenfalls Nutzung von Gestik und Mimik adressatengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen.
3.1.6 Verfügen über sprachliche Mittel
sich zu vertrauten Themen äußern, ggf. mit Hilfe von Umschreibungen.
ihr Repertoire flexibel anwenden, um ihre Mitteilungsabsichten zu realisieren, die wichtigsten Aspekte eines Gedankens oder eines Problems zu erklären und eigene Überlegungen zu Themen von allgemeinem Interesse auszudrücken.
ihre Ausdrucksweise schwierigen Situationen anpassen.
ein Repertoire von häufig gebrauchten Wendungen, Konstruktionen und Phrasen hinreichend korrekt verwenden.
grammatische Strukturen auch in nur teilweise vertrauten Kommunikationssituationen hinreichend korrekt und sicher anwenden.
die Orthographie und Zeichensetzung so exakt anwenden, dass die von ihnen produzierten zusammenhängenden Texte problemlos nachvollziehbar sind.
3.2.1 Interkulturelle Kompetenz
ihr Bewusstsein für und das Wissen über die Vielfalt gesellschaftlicher Gruppen in den Zielkulturen ausbauen und anwenden.
sprachlich angemessen auf Konventionen der Zielkulturen reagieren.
die eigenen kulturellen Einstellungen und ihren Einfluss auf sprachliche Handlungen im Abgleich mit den Zielkulturen reflektieren und angemessen reagieren.
im Kontext interkultureller Begegnungen als kulturell Mittelnde agieren.
kulturell bedingte Handlungen diskutieren sowie unterschiedliche Sichtweisen vergleichen.
3.2.2 Text- und Medienkompetenz
Texte mit zunehmender Komplexität und inhaltlicher Tiefe verstehen und zusammenfassen, sofern diese Bezüge zu lebensweltlichen Themen besitzen.
mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen und ggf. stilistisch-rhetorischen Wissens literarische und nicht-literarische Texte aufgabenbezogen analysieren, deuten und ihre Aussagen am Text belegen, sofern es sich um strukturell und sprachlich leicht zugängliche Texte zu vertrauten Themen handelt.
zentrale sprachliche Gestaltungsmittel in eigenen Texten in der Regel selbstständig nutzen.
sich mit Perspektiven und grundlegenden Handlungsmustern von Akteur:innen, Charakteren und Figuren auseinandersetzen und ggf. einen Perspektivwechsel vollziehen.
literarische und nicht-literarische Texte durch das Verfassen eigener Texte in der Regel erschließen, eigene Interpretationsansätze einfließen lassen und ggf. kreativ weiterführen.
ihr Erstverstehen überwiegend selbstständig kritisch reflektieren, relativieren und ggf. revidieren.
(digitale) Hilfsmittel zum sprachlichen, inhaltlichen und textuellen Verstehen und Produzieren von Texten überwiegend selbstständig verwenden und ihren Nutzen reflektieren.
Einzel- und Gruppenarbeitsergebnisse zu lebensweltlichen Themen unter sinnvollem Einsatz von Medien präsentieren.
3.2.3 Sprachlernkompetenz
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse zunehmend reflektieren und entsprechend optimieren.
ihre rezeptiven und produktiven Kompetenzen zunehmend selbstständig prüfen und gezielt erweitern, z. B. durch die Nutzung geeigneter Strategien und (digitaler) Hilfsmittel.
das Niveau ihrer Sprachbeherrschung weitgehend realistisch einschätzen, durch Selbstevaluation in Grundzügen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Fremdsprachenlernens nutzen.
Begegnungen in englischsprachigen Kontexten für das eigene Sprachenlernen zunehmend nutzen.
durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene sprachliche Kompetenz weiter festigen und ausbauen und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen in der Regel selbstständig nutzen.
(digitale) Hilfsmittel zur Optimierung ihrer Sprachlernprozesse selbstständig nutzen.
3.2.4 Sprachbewusstheit
einige grundlegende Ausprägungen des fremdsprachigen Systems an Beispielen erkennen und benennen sowie Hypothesen zu Regelmäßigkeiten des Gebrauchs sprachlicher Mittel formulieren und überprüfen.
einige regionale, soziale und kulturell geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen.
sprachliche Fehler im Bereich vertrauter morphologisch-syntaktischer Regelungen selbstständig erkennen und korrigieren.
grundlegende sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und weitgehend Kompensationsstrategien einsetzen, um diese zu lösen.
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen erkennen und reflektieren.
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Bildungsplan Englisch — Gymnasiale Oberstufe — Einführungsphase, Bremen, Stand Juli 2026
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