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Lehrpläne Bremen
Sekundarstufe II allgemeinbildend
Fortgeführte Fremdsprachen
inhaltsbezogen
Hör-/Hörsehverstehen
5
Leseverstehen
9
Sprechen – An Gesprächen teilnehmen
10
Sprechen – Zusammenhängendes monologisches Sprechen
11
Schreiben
14
Sprachmittlung
10
Verfügen über sprachliche Mittel
4
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
4
Text- und Medienkompetenz
13
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Grund- und Leistungskurs
einem Hör- bzw. Hörsehtext die Hauptaussagen oder Einzelinformationen entsprechend der Hör- bzw. Hörsehabsicht entnehmen
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörsehabsicht Rezeptionsstrategien anwenden
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem kulturellen Zusammenhang verstehen Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Leseverstehen
(Englisch: komplexe) Hör- und Hörsehtexte auch zu wenig vertrauten Themen erschließen sowie diese (in anderen Fremdsprachen: im Wesentlichen) verstehen, auch wenn: schnell gesprochen oder nicht Standardsprache verwendet wird oder (Englisch) Hintergrundgeräusche bzw. die Art der Wiedergabe das Verstehen beeinflussen
implizite Informationen erkennen und einordnen und deren Wirkung interpretieren
Die Schülerinnen und Schüler können authentische Texte auch zu abstrakteren Themen verstehen. Sie können ein umfassendes Textverständnis aufbauen, indem sie Hauptaussagen und Einzelinformationen entnehmen, diese Informationen in thematische Zusammenhänge einordnen, gezielt textinterne Informationen und externes Wissen heranziehen und auch wichtige implizite Aussagen erschließen.
Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten erschließen
die Hauptaussagen und deren unterstützende sprachliche und / oder inhaltliche Einzelinformationen erfassen
die inhaltliche Struktur eines Textes nachvollziehen und Gestaltungsmerkmale in Ihrer Wirkung erfassen sowie die Absicht von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen erkennen
Texte und Textteile mit Bezug auf ein spezifisches Leseziel auswählen sowie der Leseabsicht entsprechende Rezeptionsstrategien selbstständig anwenden
explizite und implizite Aussagen von Texten sowie deren Wirkungspotenzial erkennen und einschätzen
mehrfach kodierte Texte und Textteile (z. B. Statistiken, Cartoons …), aufeinander beziehen und in ihrer Einzel- und Gesamtaussage erkennen, analysieren und bewerten
Sprechen – An Gesprächen teilnehmen
selbstständig (Englisch: komplexe) Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten auch zu wenig vertrauten Themen erschließen
die inhaltliche Struktur von komplexen Texten erkennen und dabei Gestaltungsmerkmale in ihrer Funktion und Wirkung analysieren
die Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen analysieren
Die Schülerinnen und Schüler können sich weitgehend flüssig, sprachlich korrekt und adressatengerecht sowie situationsangemessen an Gesprächen beteiligen. Sie sind bereit und in der Lage, in einer gegebenen Sprechsituation zu interagieren, auch wenn abstrakte und in einzelnen Fällen weniger vertraute Themen behandelt werden.
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch führen, d.h. verbale und nicht-verbale Gesprächskonventionen situationsangemessen anwenden, um z. B.: ein Gespräch oder eine Diskussion zu eröffnen
auf Aussagen anderer Sprecher eingehen
sich auf Gesprächspartner einstellen
ein Gespräch beenden
zu vertrauten Themen und aktuell bedeutsamen Sachverhalten in Gesprächen 10 Gymnasiale Oberstufe: Qualifikationsphase – Fortgeführte moderne Fremdsprachen oder Diskussionen Stellung nehmen und dabei angemessene kommunikative Strategien bewusst einsetzen, um mit Nichtverstehen und Missverständnissen umzugehen
in informellen und formellen Situationen persönliche Meinungen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen ausdrücken und begründen Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Sprechen – Zusammenhängendes monologisches Sprechen
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch führen und sich dabei spontan und weitgehend flüssig äußern
sich an Diskussionen zu weniger vertrauten Themen aktiv beteiligen, auf differenzierte Äußerungen anderer angemessen reagieren sowie eigene Positionen vertreten
zu aktuellen wie generell bedeutsamen Sachverhalten Stellung nehmen und in Diskussionen ggf. verschiedene Positionen sprachlich differenziert formulieren Zusammenhängendes monologisches Sprechen Die Schülerinnen und Schüler können klare und detaillierte Darstellungen geben, ihren Standpunkt vertreten und erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Optionen angeben. Die Schülerinnen und Schüler können
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von Vorgängen des Alltags sowie Themen fachlichen und persönlichen Interesses strukturiert darstellen und ggf. kommentieren
für Meinungen, Pläne oder Handlungen klare Begründungen bzw. Erläuterungen geben
nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen
im Kontext komplexer Aufgabenstellungen eigene mündliche Textproduktionen, z. B. Vorträge, Reden, Teile von Reportagen und Kommentare, planen, adressatengerecht vortragen und dabei geeignete Vortrags- und Präsentationsstrategien nutzen
eine Präsentation strukturiert und flüssig vortragen und auf Nachfragen zum Thema eingehen Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von anspruchsvollen Themen fachlichen, persönlichen und kulturellen Interesses strukturiert darstellen und kommentieren
komplexe nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen und dabei wesentliche Punkte und relevante unterstützende Details hervorheben
eine Präsentation klar strukturiert und flüssig vortragen, ggf. spontan vom
Schreiben
komplexe nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen und dabei wesentliche Punkte und relevante unterstützende Details hervorheben
eine Präsentation klar strukturiert und flüssig vortragen, ggf. spontan vom vorbereiteten Text abweichen und auf Nachfragen zum Thema eingehen
Die Schülerinnen und Schüler können Texte zu einem breiten Spektrum von Themen des fachlichen und persönlichen Interesses adressatengerecht und textsortenspezifisch verfassen. Sie verfügen über Techniken und Strategien des formellen, informellen und kreativen Schreibens.
Schreibprozesse selbstständig planen, umsetzen und reflektieren
Texte in formeller oder persönlich-informeller Sprache verfassen und dabei wesentliche Konventionen der jeweiligen Textsorten beachten
Informationen strukturiert und kohärent vermitteln
Texte zu literarischen und nicht-literarischen Textvorlagen verfassen
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen
eigene kreative Texte verfassen, ggf. in Anbindung an eine Textvorlage,
Textsorten zielorientiert in eigenen Textproduktionen situationsangemessen verwenden
diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
über ein breites Spektrum von Textsorten verfügen, dieses in eigene Textproduktionen (situationsangemessen und adressatengerecht) umsetzen und dabei die Konventionen der jeweiligen Textsorte beachten
bei der Textgestaltung funktionale Aspekte, z. B. Leserlenkung und Fokussierung, beachten und erläutern
literarische und nicht-literarische Textvorlagen transformieren, z. B. einen
Sprachmittlung
über ein breites Spektrum von Textsorten verfügen, dieses in eigene Textproduktionen (situationsangemessen und adressatengerecht) umsetzen und dabei die Konventionen der jeweiligen Textsorte beachten
bei der Textgestaltung funktionale Aspekte, z. B. Leserlenkung und Fokussierung, beachten und erläutern
literarische und nicht-literarische Textvorlagen transformieren, z. B. einen historischen Text in einen modernen Text umwandeln, einen Text mit fachsprachlichen Elementen für eine andere Zielgruppe adaptieren
Die Schülerinnen und Schüler können – auch unter Verwendung von Hilfsmitteln und Strategien – wesentliche Inhalte authentischer mündlicher oder schriftlicher Texte, auch zu weniger vertrauten Themen, in der jeweils anderen Sprache sowohl schriftlich als auch mündlich adressatengerecht und situationsangemessen für einen bestimmten Zweck wiedergeben.
Informationen adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben
interkulturelle kommunikative Kompetenz und entsprechende kommunikative Strategien einsetzen, um adressatenrelevante Inhalte und Absichten in der jeweils anderen Sprache zu vermitteln
bei der Vermittlung von Informationen gegebenenfalls auf Nachfragen eingehen
Inhalte unter Nutzung von Hilfsmitteln, wie z. B. Wörterbüchern, durch Kompensationsstrategien, wie z. B. Paraphrasieren, und gegebenenfalls Nutzung von Gestik und Mimik adressatengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen
zur Bewältigung der Sprachmittlung kreativ mit den beteiligten Sprachen umgehen
Verfügen über sprachliche Mittel
Inhalte unter Nutzung von Hilfsmitteln, wie z. B. Wörterbüchern, durch Kompensationsstrategien, wie z. B. Paraphrasieren, und gegebenenfalls Nutzung von Gestik und Mimik adressatengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen
zur Bewältigung der Sprachmittlung kreativ mit den beteiligten Sprachen umgehen 3.1.6 Verfügen über sprachliche Mittel Die sprachlichen Mittel – Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Intonation und Orthografie – sind Kompetenz bildende, funktionale Bestandteile des sprachlichen Systems und der Kommunikation. Die sprachlichen Mittel haben grundsätzlich dienende Funktion, wobei die gelingende Kommunikation im Vordergrund steht. Die Schülerinnen und Schüler greifen bei der Sprachrezeption und -produktion auf ein breites Repertoire lexikalischer, grammatischer, textueller und diskursiver Strukturen zurück, um die Fremdsprache auch als Arbeitssprache in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten zu verwenden.
einen erweiterten allgemeinen und thematischen Wortschatz sowie einen Funktions- und Interpretationswortschatz nutzen
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster verwenden und dabei eine meist klar verständliche Aussprache und angemessene Intonation zeigen Grund- und Leistungskurs unterscheiden sich durch die Komplexität und den Abstraktionsgrad der verwendeten sprachlichen Mittel sowie den Grad der Eigenständigkeit und Differenziertheit.
ihr Orientierungswissen über die Zielkulturen in vielfältigen Situationen anwenden und ihre Einsichten in die kulturell geprägte Sprachverwendung nutzen
sich problemorientiert mit den Kulturen der Zielsprachenländer sowie der eigenen Kultur auseinandersetzen
kommunikative Mittel und Handlungsstrategien zur Antizipation und Vermeidung
Text- und Medienkompetenz
fremdsprachige Texte und Diskurse in ihrer fremdkulturellen Dimension erfassen, deuten und bewerten
einen Perspektivwechsel vollziehen sowie verschiedene Perspektiven vergleichen und abwägen
Werte, Haltungen und Einstellungen ihrer zielsprachigen Kommunikationspartner erkennen und einordnen
sich auf interkulturelle Kommunikationssituationen einlassen und ihr eigenes sprachliches Verhalten in seiner Wirkung reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können kontinuierliche und diskontinuierliche Texte in ihren historischen und sozialen Kontexten verstehen und deuten. Sie können dabei konventionalisierte, kulturspezifisch geprägte Charakteristika von Texten und Medien erkennen und verwenden diese Charakteristika bei der Produktion eigener Texte und Präsentationen. Sie können gezielt Mittel und Verfahren der Informationsentnahme, -verarbeitung sowie -verbreitung nutzen. Darüber hinaus können sie ihren eigenen Rezeptions- und Produktionsprozess reflektieren.
sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische und nicht-literarische Texte verstehen und strukturiert zusammenfassen
mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen und ggf. stilistischrhetorischen Wissens literarische und nicht-literarische Texte aufgabenbezogen analysieren, deuten und die gewonnenen Aussagen am Text belegen
die Wirkung spezifischer Gestaltungsmittel medial vermittelter Texte erkennen und deuten
sich mit den Perspektiven und Handlungsmustern von Akteuren, Charakteren und Figuren auseinandersetzen und ggf. einen Perspektivenwechsel vollziehen
bei der Deutung eine eigene Perspektive herausarbeiten und plausibel darstellen
Textvorlagen durch das Verfassen eigener – auch kreativer – Texte erschließen, interpretieren und ggf. weiterführen
ihr Erstverstehen kritisch reflektieren, relativieren und ggf. revidieren
Hilfsmittel zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen und textuellen Verstehen und Produzieren von Texten selbstständig verwenden
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Bildungsplan Gymnasiale Oberstufe: Qualifikationsphase – Fortgeführte moderne Fremdsprachen (2015; PDF mit Vorwort-Änderung 2026), Landesinstitut für Schule Bremen
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