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Lehrpläne Bremen
Sekundarstufe II allgemeinbildend
Informatik
inhaltsbezogen
Eingangsvoraussetzungen
9
Informatik und Gesellschaft, Datenschutz und Datensicherheit
3
Algorithmen und Datenstrukturen
5
Imperative Programmierung
3
Objektorientierte Modellierung und Programmierung
7
Dateien und Datenbanken
4
Sprachen und Automaten
3
Technische Informatik und Verteilte Systeme
7
Spezielle Algorithmen und dynamische Datenstrukturen
3
prozessbezogen
Fachmethodische Kompetenzen
2
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Eingangsvoraussetzungen
mit Informatiksystemen umgehen.
grundlegende Anforderungen zum Datenschutz und zur Datensicherheit darstellen und begründen.
grundlegende Begriffe der Informatik (Information, Daten, Objekt) nennen und erläutern.
Bestandteile von Informatiksystemen benennen und ihr Zusammenwirken erläutern.
Möglichkeiten zur rechnerinternen Darstellung von Informationen beschreiben.
Möglichkeiten und Grenzen einer Dokumentbeschreibungssprache erläutern.
Anforderungen an einen Algorithmus benennen und begründen.
einfache Algorithmen mittels Flussdiagrammen und Struktogrammen darstellen.
einfache Algorithmen in einer Script- oder Programmiersprache implementieren.
Informatik und Gesellschaft, Datenschutz und Datensicherheit
die Bedeutung der Informationstechnik für die Gesellschaft bewerten und aktuelle Entwicklungen in historisch gewachsenen Systemen erkennen.
Gefahren im Netz realistisch einordnen, Vorsichtsmaßnahmen begründen und diese einsetzen.
Gesetzesgrundlagen zum Datenschutz auf Anwendungsfälle geringer Komplexität beziehen und Verfahren zur Datensicherheit (Kryptologie) beschreiben.
Algorithmen und Datenstrukturen
Algorithmen darstellen und im Hinblick auf Zeit- und Speicheraufwand bewerten.
geeignete Algorithmen zum Lösen von Problemen entwerfen und modellieren.
einfache und höhere Datenstrukturen analysieren und zur Aufgabenlösung einsetzen.
iterative und rekursive Abläufe voneinander unterscheiden.
grundlegende Sortier- und Suchverfahren analysieren, bewerten und einsetzen.
Imperative Programmierung
Datentypen, Variablen und Kontrollstrukturen zur Entwicklung von Programmen gezielt einsetzen.
mittels Prozeduren und Funktionen Aufgaben in Teilaufgaben zerlegen.
die Übergabe von Daten mittels Parametern realisieren.
Objektorientierte Modellierung und Programmierung
Phasen der objektorientierten Modellierung (OOA, OOD) unterscheiden und auf einfache Gegenstandsbereiche anwenden.
Klassen, Objekte, Attribute und Methoden unterscheiden.
Klassendiagramme (z. B. mit UML) entwickeln.
Beziehungen zwischen Klassen darstellen.
die Prinzipien Datenkapselung und Vererbung erläutern und anwenden.
Anforderungen an Software benennen und begründen.
Benutzungsschnittstellen gestalten und deren Gebrauchstauglichkeit bewerten.
Dateien und Datenbanken
Dateien anlegen und Standardoperationen auf diesen ausführen.
Datenbanken mit geeigneten Entwurfsmethoden modellieren (ERM und Relationenmodell).
Datenbankentwürfe mittels Normalisierung prüfen.
Datenbankabfragen realisieren (SQL).
Sprachen und Automaten
zwischen Syntax und Semantik natürlicher und formaler Sprachen unterscheiden.
Sprachtypen und Automatenmodelle unterscheiden.
Zustände und Zustandsübergänge von Automaten modellieren.
Technische Informatik und Verteilte Systeme
ein einfaches Schichtenmodell darstellen und erläutern.
ein Kommunikationsprotokoll darstellen und erläutern.
Rechenschaltungen und weitere Schaltnetze darstellen und erläutern.
das Prinzip des von-Neumann-Rechners beschreiben.
Netze darstellen und die Wege der Daten in denselben beschreiben.
ein Schichtenmodell darstellen und mit diesem argumentieren.
einfache Client-Server-Lösungen in einer Script- oder Programmiersprache entwickeln.
Spezielle Algorithmen und dynamische Datenstrukturen
Anwendungsfälle für spezielle Algorithmen erkennen und darstellen.
grundlegende dynamische Datenstrukturen unterscheiden, darstellen und auf Anwendungsmöglichkeiten beziehen.
grundlegende Operationen auf dynamischen Datenstrukturen ausführen.
Fachmethodische Kompetenzen
erläutern grundlegende Modellierungstechniken als zielgerichtetes Vereinfachen und strukturiertes Darstellen von Ausschnitten der Wirklichkeit.
erstellen Modelle auf der Grundlage einer Problemanalyse und erarbeiten dabei mindestens zwei Modellierungstechniken: Objektorientierte Modellierung; Datenmodellierung; Zustandsorientierte Modellierung; Modellierung von Abläufen mit Algorithmen; Funktionale Modellierung; Regelbasierte Modellierung.
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Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft / Landesinstitut für Schule Bremen: Informatik – Bildungsplan für die Gymnasiale Oberstufe – Qualifikationsphase (Stand 2009)
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