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Lehrpläne Bremen
Sekundarstufe II berufsbildend
Fachschule für Sozialpädagogik
inhaltsbezogen
Lernfeld 1: Pädagogische Beziehungen gestalten
30
Lernfeld 2: Mit Gruppen pädagogisch arbeiten
41
Lernfeld 3: Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im gesellschaftlichen Kontext verstehen, (alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung im Elementarbereich fördern)
37
Bildungsbereich Spielpädagogische Prozesse
9
Bildungsbereich Bildnerische Gestaltungsprozesse
25
Bildungsbereich Musik als pädagogisches Medium
19
Bildungsbereich Körper- und Bewegungserfahrung
13
Bildungsbereich Medienpraxis
9
Bildungsbereichsübergreifende Personale Kompetenzen (Lernfeld 4)
14
Lernfeld 5: Gesundheitliche Entwicklung ganzheitlich fördern
17
Lernfeld 6: Natur- und umweltpädagogische Zusammenhänge erkennen und ökologisch handeln
14
Lernfeld 7: Rechtliche und administrative Grundlagen der sozialpädagogischen Arbeit anwenden
51
Lernfeld 8: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie an Teamentwicklung mitwirken und in Institutionen und Netzwerken kooperieren
40
Fach Deutsch/Kommunikation
27
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Wissen
breites und integriertes Wissen über den Bildungs- und Erziehungsauftrag in seinen Bezügen zum Wertesystem der Gesellschaft
vertieftes Verständnis von Bildung und Entwicklung als individuellen, lebenslangen Prozess im Rahmen ihrer sozialpädagogischen Aufgabenstellung „Bilden, Erziehen und Betreuen“
breites und integriertes Wissen über Bindungstheorie und entwicklungsförderliche pädagogische Beziehungsgestaltung
breites integriertes Wissen über die Bedeutung der pädagogischen Grundhaltung für die Gestaltung von Bildungssituationen
vertieftes Wissen über das Bild vom Kind, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im unterschiedlichen gesellschaftlichen, historischen und kulturellen Kontext
breites und integriertes Fachwissen über entwicklungsbedingtes Verhalten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
exemplarisch vertieftes fachtheoretisches Wissen über die Gestaltung von Übergängen als Transitionsprozesse
breites integriertes Wissen über die Bedeutung der Pubertät für die Entwicklung von Jugendlichen sowie über die damit verbundenen transitorischen Prozesse
vertieftes Wissen zu ausgewählten Entwicklungstheorien bzw. Entwicklungsaufgaben der Jugend und des jungen Erwachsenenalters
breites integriertes Wissen über den Einfluss der tertiären Sozialisationsinstanzen auf die Entwicklung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von der frühen Kindheit bis zum Jugendalter
Wissen über die erhöhte Vulnerabilität von Kindern und Jugendlichen nach traumatisierenden Ereignissen
wesentliche Grundannahmen der systemischen Arbeit
Fertigkeiten
sich aufgrund fundierter Selbstreflexion in die individuellen Lebenssituationen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hineinzuversetzen
professionelle Beziehungen nach den Grundsätzen pädagogischer Beziehungsgestaltung aufzubauen
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Individualität und Persönlichkeit als Subjekte in der pädagogischen Arbeit wahrzunehmen, einzuschätzen und in ihrer Kompetenzerweiterung zu unterstützen
Beziehungs- und Interaktionsprozesse anhand theoretischer Modelle zu beschreiben, analysieren und entsprechende pädagogische Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Übergänge systematisch aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und konzeptioneller Vorstellungen zu gestalten
Entwicklungstheorien kritisch zu hinterfragen, auf das konkrete Verhalten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu übertragen und daraus Rückschlüsse für pädagogische Handlungsstrategien zu ziehen
aufgrund ihrer Fachkenntnisse die Bedürfnisse traumatisierter Kinder und Jugendliche zu erkennen
ihre Perspektive auf das Kind bzw. den Jugendlichen mittels systemisch ausgerichteter Fragetechniken (z.B. zirkuläres Fragen) um den Blick auf das jeweilige System zu erweitern.
Personale Kompetenzen
professionelle Beziehungen nach den Grundsätzen pädagogischer Beziehungsgestaltung aufzubauen.
die Bedeutung emotionaler Bindungen und sozialer Beziehungen bei der pädagogischen Arbeit zu berücksichtigen
die Vielfalt von Zielen und Werten in der Bildung von Kindern und Jugendlichen zu respektieren
ein Bild vom kompetenten Kind als Leitlinie ihrer pädagogischen Arbeit zu haben
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als Subjekte ihrer Entwicklung zu sehen und ihnen mit einer ressourcenorientierten Grundhaltung zu begegnen
die biographischen Anteile des eigenen Handelns zu reflektieren und entsprechende Schlussfolgerungen für die Entwicklung ihrer beruflichen Identität zu ziehen
sich als Modell für die Lernentwicklung von Kindern zu erfahren und ziehen daraus Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis
eine kritische und reflektierende Haltung zu Handlungen ihres beruflichen Alltags zu haben
die eigene Sichtweise auf Kinder und Jugendliche in Bezug auf die systemischen Grundannahmen zu reflektieren
Wissen
ein breites und integriertes Wissen der unterschiedlichen Berufswahlmotive und deren Bedeutung für die pädagogische Haltung und Berufsrolle
ein breites integriertes Wissen über verschiedene Methoden der biografischen Arbeit und Selbstreflektion
exemplarisch vertieftes Wissen über die Arbeitsfelder und Trägerschaften der Kinder- und Jugendhilfe sowie die entsprechenden professionellen Anforderungen, Berufsperspektiven sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
exemplarisch vertieftes Wissen über die wesentlichen Funktionen und Bedeutung von Bildungsplänen, insbesondere den Bremer Bildungsplan von 0 bis 10 Jahren
exemplarisch vertieftes Wissen über Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sowohl für die Einzelbeobachtung (Lernentwicklungsdokumentation) wie auch für Gruppenprozesse
fachtheoretisches Wissen über erziehungswissenschaftliche Konzepte und deren Bedeutung für das erzieherische Handeln sowie zu Geschichte, Theorien und Methoden der Kinder- und Jugendarbeit
exemplarisch vertieftes Wissen über didaktisch-methodisches Ansätze und konzeptionelle Ansätze zur Erziehung, Bildung und Betreuung in Kleingruppen und klassischen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe
breites und integriertes Wissen über Gruppenpsychologie sowie über die Gruppenarbeit als klassische Methode der Sozialpädagogik
grundlegendes und exemplarisch vertieftes Fachwissen über Bedingungsfaktoren von Gruppenverhalten und -einstellungen aus der Sicht verschiedener Vielfaltaspekte (z.B. Geschlecht, soziale Herkunft…)
vertieftes Wissen über den Einfluss von kulturell und religiös bedingten, sozialen und institutionellen Normen und Regeln
vertieftes und integrierte Wissen zum Konfliktmanagement
exemplarisch vertieftes Wissen über Methoden und Modelle der partizipativen pädagogischen Arbeit (z.B. Projektarbeit)
Fertigkeiten
sich mit der eigenen Biografie auseinanderzusetzen und deren Auswirkungen auf das eigene pädagogische Handeln einzuordnen
die eigene Rolle in pädagogischen Prozessen zu reflektieren und nachhaltig verändern zu können
die pädagogische Arbeit in Hinblick auf die Anforderungen und Zielsetzungen des jeweils relevanten Bildungsplans abzugleichen
die Förder- und Entwicklungsprozesse von Kindern und Jugendlichen zu beobachten und zu dokumentieren
Gruppenverhalten, -prozesse, -beziehungen und das eigene professionelle Handeln systematisch zu beobachten, zu analysieren und zu beurteilen
Ressourcen des einzelnen Gruppenmitglieds festzustellen und in die Planung der Gruppenarbeit einzubeziehen
die ausgewählten pädagogischen Handlungsansätze hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit kritisch zu überprüfen und im Dialog der Fachkräfte weiterzuentwickeln
Partizipationsstrukturen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene konzeptionell zu verankern
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Wahrnehmung ihrer demokratischen Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte zu fördern
gruppenpädagogische Prozesse methodengeleitet zu analysieren, zu reflektieren, weiterzuentwickeln und zu vertreten
auf der Grundlage eines breiten Spektrums an Methoden und Medien pädagogische Aktivitäten partizipatorisch zu planen, zu begleiten und angemessen zu steuern (z.B. in der Projektarbeit)
anregende Erziehungs-, Bildungs- und Lernumwelten zu entwickeln und hierbei die jeweiligen Gruppenzusammensetzungen zu berücksichtigen
verschiedene Gruppenkonstellationen zielgerichtet für Bildungs-, Erziehungs- und Lernprozesse zu nutzen
die Vielfalt und Verschiedenheit kultureller und persönlicher Erziehungs- und Bildungsbedürfnisse zu berücksichtigen und zu vertreten
diversitätsbedingte Verhaltensweisen und Wertehaltungen in Gruppen zu erkennen, zu beurteilen, pädagogische Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, Ziele zu entwickeln und in Handlungen umzusetzen
Erziehung als dialogischen Prozess zu betrachten und erzieherische Maßnahmen unter Berücksichtigung und Einbeziehung des erzieherischen Umfeldes (rechtlich, familiär und schulisch) zu entwickeln, zu planen und durchzuführen
Konflikte zu erkennen und Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen darin zu unterstützen, diese selbständig zu lösen
mit Konflikten und Störungen im pädagogischen Prozess angemessen umzugehen und partizipatorische und ressourcenorientierte Lösungsstrategien zu entwickeln
soziales und entdeckendes Lernen in Zusammenhängen zu initiieren und zu unterstützen
Personale Kompetenzen
die Berufsrolle zu reflektieren, eigene Erwartungen und Anforderungen zu entwickeln und zu analysieren
sich mit gesellschaftlichen Anforderungen in Hinblick auf ihre pädagogische Arbeit kritisch auseinanderzusetzen
gesellschaftliche Anforderungen teamorientiert in ihr pädagogisches Handeln zu integrieren
sich auf partizipatorische Aushandlungsprozesse einzulassen und ihr didaktisch-methodisches Handeln darauf abzustimmen
sich als verantwortliches Mitglied eines Teams zu verstehen
offen für innovative Entwicklungen im Prozess der Bildungsplanung zu sein und engagiert an der Etablierung neuer pädagogischer Ansätze und Methoden mitzuwirken
selbständig und verantwortungsvoll eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen zu leiten
Konflikte innerhalb der Gruppe auszuhalten und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Gruppenmitglieder partizipatorisch auf ein positives konstruktives Gruppenklima hinzuwirken
Diversität innerhalb einer Gruppe als Chance für inklusive Erziehungs- und Bildungsprozesse zu verstehen
Die eigene Berufsmotivation vor dem Hintergrund der eigenen Biografie zu analysieren.
Wissen
vertieftes fachtheoretisches Wissen über den Einfluss von sozioökonomischen Bedingungen auf die Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
detailliertes Wissen über die Einflüsse kultureller Prägung und ethnischer Zugehörigkeit auf familiäre Lebenssituationen in ihren sozialräumlichen Bezügen
vertiefte Kenntnisse einzelner theoretischer Ansätze in Bezug auf Kinder Jugendliche mit Migrationshintergrund aus dem benachteiligten Milieu
fundiertes Wissen über die Bedeutung von Ressourcen, Kompetenzen und Stärken eines Kindes und Jugendlichen in seinem Erziehungsumfeld
vertieftes fachtheoretisches Wissen über den Einfluss von kulturell und religiös bedingten, sozialen und institutionellen Normen und Regeln auf Verhalten und Erleben von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
breites und integriertes Wissen über die relevanten Grundlagen philosophischer, ethischer und kultureller Bildung
Wissen zur aktuellen Nutzung und Bedeutung digitaler Medien von Kindern- und Jugendlichen hinsichtlich der Abwägung der Chancen und Gefahren der Wirkungsweisen von digitalen Medien und der Analyse der Auswirkungen digitaler Medien auf die Identitätsentwicklung
Wissen zur Ermittlung möglicher Kooperationspartner und Unterstützungssysteme für die digitale Arbeit mit Kinder- und Jugendlichen
Grundlegendes und exemplarisch vertieftes Fachwissen über Bedingungsfaktoren von Verhalten und Einstellungen aus Sicht verschiedener Vielfaltaspekte (z.B. Geschlecht, Entwicklungsstand, soziale Herkunft, Kultur, Religion)
exemplarisch vertieftes Wissen zu Entwicklungsbesonderheiten bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und zu pädagogischen Fördermöglichkeiten
Wissen über die unterschiedlichen Vorstellungen vom Tod in den einzelnen Entwicklungsphasen der Kindheit
Wissen, dass Trauer ein sensibler Prozess der individuellen Verarbeitung von Verlusterfahrung darstellt und in unterschiedlichen Phasen verläuft
Fertigkeiten
auf der Grundlage der Analyse der Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen individuelle, präventive, kompensatorische sowie ressourcenorientierte Fördermöglichkeiten abzuleiten
die Vielfalt und Verschiedenheit kultureller und persönlicher Erziehungs- und Bildungsbedürfnisse zu berücksichtigen und zu vertreten
eigene Kindheitserfahrungen im Vergleich mit der veränderten Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen heute unter Berücksichtigung der gesellschaftlich, kulturell und religiös geprägten, individuellen sozialen Situation zu reflektieren
diversitätsbedingte Verhaltensweisen und Werthaltungen in Gruppen zu erkennen, zu beurteilen, pädagogische Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, Ziele zu entwickeln und in Handlungen umzusetzen
Kinder, Jugendliche, und junge Erwachsene in der Wahrnehmung ihrer demokratischen Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte zu fördern
die Fähigkeit, Bildungs- und Erziehungskonzepte in Abhängigkeit vom Wertesystem der Gesellschaft und unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse zu analysieren und zu bewerten
die eigene interkulturelle Kompetenz zu reflektieren sowie geeignete pädagogische Handlungsstrategien zu entwickeln, Jugendliche und junge Erwachsene darin zu unterstützen, sich konstruktiv mit den (widersprüchlichen) Grundwerten der Herkunftskultur und den hiesigen gesellschaftlichen Anforderungen auseinanderzusetzen.
in allen Bildungsbereichen die Entwicklung ethischer Werthaltungen anzuregen und zu gestalten.
Medien zur Anregung von Selbstbildungsprozessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu nutzen.
technische Medien in die pädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gezielt einzubeziehen
pädagogische Konsequenzen für die Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen im Umgang mit Medien entwickeln
empathisch und authentisch die Trauer eines Kindes /Jugendlichen im Dialog zu begleiten und als verlässliche Bezugsperson präsent zu sein
geeignete pädagogische Handlungsstrategien zur Bewältigung von Trauer zu entwickeln wie z.B. mit den Kindern Abschiedsrituale gestalten
durch didaktisch-methodische Bildungsangebote wie z.B. mit Kindern und Jugendlichen über den Tod zu philosophieren oder durch entwicklungsgemäße Literatur, den Tod als zum Leben dazugehörend begreifbar zu machen sowie den Kindern /Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre mit dem Tod verbundenen möglichen Ängste zu äußern und zu verarbeiten
Personale Kompetenzen
Diversität in sozialen Kontexten als Quelle von Lernerfahrungen und als Möglichkeit der Initiierung und Mitgestaltung von Bildungsprozessen zu akzeptieren
Vielfalt und Komplexität gesellschaftlicher Lebenslagen in einer demokratischen Gesellschaft zu akzeptieren
Vielfalt, Individualität und Verschiedenheit aller Menschen als Bereicherung und Normalität zu respektieren und beachten
präventiv gegenüber den Tendenzen der Exklusion zu handeln
ein pädagogisches Ethos zu entwickeln
die Bereitschaft zur Überprüfung eigener Werte, Normen und Stereotype auf der Grundlage einer stetigen Reflexion und Auseinandersetzung mit den eigenen kulturellen und religiösen Prägungen zu entwickeln
die eigene Medienkompetenz und Haltung zu digitalen Medien zu hinterfragen
sich über die eigene Biografie mit der gesellschaftlichen Entwicklung und der Funktion von Medien auseinandersetzen
ihre berufliche Medienkompetenz zu reflektieren und erweitern
sich mit eigenen Verlusterfahrungen und Todesvorstellungen auseinanderzusetzen
Bereitschaft zu zeigen, auf viele Fragen mit Kindern erforschend einzugehen und auch anzunehmen, dass es auf einige Fragen keine Antwort gibt
Wissen
fundiertes fachtheoretisches Wissen über verschiedene Spielformen, Spielentwicklung, verändertes Spielverhalten und Spielmöglichkeiten im historischen und gesellschaftlichen Kontext
breites und integriertes Wissen über didaktisch-methodische Konzepte zur Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen durch die Initiierung spielpädagogischer Prozesse
Fertigkeiten
die Spielleiterrolle zu übernehmen und diese adäquat auszufüllen und zu reflektieren
ein umfassendes Repertoire an praktischen Kenntnissen über spielerische Gestaltungsmittel anzuwenden und diese den Interessen und dem Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen entsprechend zu berücksichtigen
spielpädagogische Angebote für unterschiedliche Altersgruppen zu planen, umzusetzen und zu reflektieren sowie Spielorte und Spielumgebungen zu erkunden und zu gestalten
Personale Kompetenzen
ihre eigenen Spielerfahrungen zu erweitern, zu vertiefen und zu reflektieren
Spiele eigenständig zu entwickeln und kreative Spielprozesse zu initiieren,
die professionelle Rolle in der pädagogischen Begleitung von Spielprozessen zu erproben und zu reflektieren, z.B. Anleitung, Beobachtung, Impulse setzen
innerhalb des Darstellenden Spiels Rollen phantasievoll zu übernehmen und kleine Theaterstücke zu konzipieren
Wissen
Kenntnisse über die Bedeutung des Bildungsbereiches für die Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
fachspezifische und fachdidaktische Grundlagen des Bildungsbereiches
ein vertieftes didaktisch-methodisches Wissen zur Kompetenzentwicklung und fachkompetenten Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
ein vertieftes und integriertes Wissen zur Bedeutung von Wahrnehmung und Ausdrucksformen für die Sozial- und Persönlichkeitsentwicklung sowie für die Aneignung der Welt von Kindern von 0 - 12 Jahren
ein vielfältiges Spektrum an Handlungsmedien und Methoden, setzen diese gezielt ein und evaluieren deren Wirksamkeit
Wissen zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen, indem sie ganzheitliche (Selbst-) Bildungsprozesse für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene anregen und ästhetische Auseinandersetzung sowie vielfältige Ausdrucksformen ermöglichen
ein vertieftes Verständnis von Bildung und Entwicklung als individuellen, lebenslangen Prozess im Rahmen ihrer sozialpädagogischen Aufgabenstellung
Kenntnisse zur Pflege und zum Einsatz unterschiedlicher Materialien und Werkzeuge
Kenntnisse den Zugang zu Kunst und Kultur sowie künstlerischer Prozesse als offene Begegnung mit dem Menschen und der Welt zu begreifen
Fertigkeiten
spezifische didaktisch-methodische Konzepte im Bildungs- und Lernbereich adressatengerecht zu entwickeln, umzusetzen und methodengeleitet zu analysieren
zur Planung, Durchführung und Reflexion zielgruppengerechter pädagogischer Bildungsaktivitäten und Projekte
Materialien aus den verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst sach-, methoden- und zielgruppengerecht einzusetzen
Kommunikations- und Interaktionsprozesse, in denen sich Bildungs- und Entwicklungsprozesse entfalten können, zu gestalten
sprachliche Bildungssituationen zu erkennen und diese verantwortungsvoll für die Gestaltung altersgerechter Lernsituationen zu nutzen
Medien zur Anregung von Selbstbildungsprozessen adressatengerecht gezielt einzubeziehen und zu nutzen
Innen- und Außenräume in sozialpädagogischen Einrichtungen unter dem Gesichtspunkt einer lernanregenden Umgebung zu gestalten
das kulturelle Angebot im sozialen Umfeld der Einrichtung in die pädagogische Arbeit mit einzubeziehen
nehmen Bildungsanlässe in verschiedenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wahr und gestalten Lernumgebungen selbstverantwortlich und partizipativ
methodengeleitet das eigene Handeln zu reflektieren
Personale Kompetenzen
Selbstvertrauen und Handlungssicherheit bezüglich der Ausführung gestalterischer Techniken zu entwickeln
die eigenen gestalterischen Kompetenzen wahrzunehmen und weiterzuentwickeln
Interesse für vielfältige Ausdrucksformen zu zeigen
sich mit dem eigenen biographisch gewachsenen Verständnis von Ästhetik auseinanderzusetzen und dieses weiterzuentwickeln
gegenüber weiteren Bildungserfahrungen im ästhetischen Bereich offen zu sein und diese zu vertiefen
eigene und fremde künstlerische Werke wertzuschätzen
Wissen
ein breites Fachwissen über musiktheoretische Grundlagen
ein fachtheoretisches Wissen über die Grundlagen der musikalischen Entwicklung von Kindern
ein breites und fachtheoretisches Wissen über Konzepte und Zielsetzungen musikalischer Bildung und die Bedeutung von Musik und Rhythmus für die Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen
ein vielseitiges Liederrepertoire für unterschiedliche Altersstufen
grundlegendes Fachwissen, um sich Lieder und Rhythmen selbstständig aneignen zu können, um das eigene musikpädagogische Repertoire adressatengerecht zu spezialisieren und auszubauen
ein breites und fundiertes theoretisches Fachwissen über die Bedeutung von Musik als Medium in verschiedenen pädagogischen Handlungsfeldern
ein fundiertes Fachwissen über Bedeutung und Gestaltung des kreativen Ausdrucks durch Improvisation in Klang- und Bewegungsaktionen für Kinder und Jugendliche
Fertigkeiten
die eigene Kreativität in musikpädagogischen Prozessen weiterzuentwickeln und das Ausdrucksvermögen zu erweitern
die Wahrnehmungs-, Empfindungs- und Erlebnisfähigkeit sowie musikalische Ausdrucksformen in unterschiedlichen Altersstufen zu fördern und zu bereichern
musikalische Grundkompetenzen zu vermitteln und gemeinsame Musikerlebnisse beim Gesang, mit und ohne Instrumente, zu initiieren und zu gestalten
der Liedvermittlung und rhythmischen Liedbegleitung
Kinder und Jugendliche zu differenziertem Hören von Musik zu befähigen
die Moderatorenrolle im musikalischen Prozess einzunehmen und zu reflektieren
die Selbsttätigkeit und Eigeninitiative in der Teilhabe und Mitwirkung an musikalisch-rhythmischen Prozessen zu ermöglichen und zu fördern
Bedürfnisse, Interessen und Potenziale von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Altersstufen zu analysieren und Handlungsziele für die musikpädagogische Arbeit abzuleiten
musikpädagogische Bildungsangebote und Projekte für Kinder und Jugendliche auf der Grundlage didaktischer und methodischer Prinzipien zielgruppen- und situationsorientiert zu planen, durchzuführen und zu reflektieren
Personale Kompetenzen
sensibel Lernsituationen wahrzunehmen, zu schaffen bzw. diese zu nutzen, um den Kindern und Jugendlichen neue musikalische sowie rhythmische Lernerfahrungen zu eröffnen
gegenüber neuen musikalischen Erfahrungen offen und neugierig zu sein und ihre eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln
eigene musikalische Erfahrungen zu reflektieren und daraus Schlussfolgerungen für die pädagogische Arbeit zu ziehen
Wissen
Wissen, welche Einflüsse unterschiedliche Bedingungsfaktoren des Aufwachsens von Kindern und Jugendliche auf die Bewegung haben
Wissen, welche Bedeutung Bewegungserfahrungen für die Gesamtentwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat
grundlegendes Wissen über exemplarisch ausgewählte spezifische alters- und zeitgemäße Sportspiele sowie Kenntnis über entsprechende Sicherheitsmaßnahmen und Vorkehrungen
fachtheoretisches und fachpraktisches Basiswissen über psychomotorischen Bewegungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen unter Berücksichtigung der didaktischen Prinzipien
ein grundlegendes Verständnis über Standards motorischer Entwicklungsverläufe im Elementarbereich
Fertigkeiten
Bewegungsmöglichkeiten anhand der veränderten Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen analytisch zu erfassen und einzuschätzen
Bewegungsangebote für unterschiedliche Altersstufen unter Berücksichtigung altersgemäßer Interessen und Bedürfnisse auf der Grundlage didaktisch-methodischer Prinzipien zu entwickeln und durchzuführen. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird dabei berücksichtigt
Bewegungsangebote methodisch und nach theoriegeleiteten Kriterien zu reflektieren, zu bewerten und weiterzuentwickeln
die Bedeutung der psychomotorischen Bewegungserziehung für die Entwicklung des Selbstkonzeptes und der Selbstbildung zu erkennen und Maßnahmen für die Planung und Durchführung von Selbstbildungsprozessen abzuleiten
motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten anhand von Entwicklungstabellen zu erkennen, ein kritisches Bewusstsein zum Umgang mit diesen zu entwickeln und Hinweise auf Bewegungsbeeinträchtigungen wahrzunehmen und adäquat zu fördern
auf weiterführende, sportartspezifische Vertiefungs- und Bewegungsangebote von Einrichtungen und Vereine (unter Berücksichtigung sozialräumlicher Bedingungen) hinzuweisen
Personale Kompetenzen
durch ihre individuellen Bewegungserfahrungen, die Auswirkungen auf das eigene Bewegungsverhalten zu erfassen. Sie reflektieren dieses und leiten daraus Schlussfolgerungen für das erzieherische Handeln ab
die eigenen Fach-, und Personalkompetenzen in Bezug auf die Bewegungsarbeit mit unterschiedlichen Altersstufen zu reflektieren, um diese weiterzuentwickeln
Wissen
ein vertieftes Wissen zur Bedeutung und Funktion von digitalen Medien
grundlegendes Wissen über die vier Bereiche der Medienkompetenz nach D. Baake
einschlägiges Wissen zu digitalen Medienangeboten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Kenntnisse zu möglichen Kooperationspartnern und Unterstützungssystemen für die digitale Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Fertigkeiten
Angebote mit digitalen Medien für den frühpädagogischen Bereich zu entwerfen und zu testen
digitale Medien in Bezug auf ihre pädagogische Eignung zu analysieren und sind in der Lage zu einem begründeten pädagogischen eigenständigen Urteil zu kommen
pädagogische Konsequenzen für die Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen zu formulieren
Personale Kompetenzen
ihre individuelle Medienkompetenz kritisch zu reflektieren und zu erweitern
ihre Haltung zu digitalen Medien und die dadurch resultierenden Konsequenzen in ihrer pädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu hinterfragen
Personale Kompetenzen
ein Bild vom kompetenten Kind als Leitlinie ihrer pädagogischen Arbeit zu verinnerlichen
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als Subjekte ihrer Entwicklung zu sehen und ihnen mit einer ressourcenorientierten Grundhaltung zu begegnen
ihre eigenen Bildungserfahrungen und Kompetenzen zu reflektieren und diese weiterzuentwickeln
die biographischen Anteile des eigenen Handelns zu reflektieren und entsprechende Schlussfolgerungen für die Entwicklung ihrer beruflichen Identität zu ziehen
sich aufgrund fundierter Selbstreflexion in die individuellen Lebenssituationen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hineinzuversetzen
demokratische Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in allen Bildungs- und Betreuungsprozessen zu ermöglichen
die Entwicklung ethischer Werthaltungen anzuregen
sich auf offene Arbeitsprozesse einzulassen und mit Komplexität und häufigen Veränderungen im beruflichen Handeln umzugehen
die eigene Rolle in Bildungs- und Entwicklungsprozessen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wahrzunehmen, zu reflektieren und Konsequenzen für das pädagogische Handeln zu entwickeln.
die Bereitschaft von Kindern und Jugendlichen, produktiv und selbstständig Probleme zu lösen zu fördern
eine Vorbildfunktion für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bewusst wahrzunehmen
kulturelle Hintergründe der Kinder, Jugendlichen sowie deren Eltern zu beachten und zu respektieren
die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen wahrzunehmen und ihre pädagogische Arbeit daran auszureichten
vorausschauend initiativ zu sein und selbständig im Team zu arbeiten
Wissen
ein breites und integriertes Wissen über gesundheitswissenschaftliche Grundlagen, das ein komplexes Verständnis der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eröffnet
ein vertieftes fachtheoretisches Wissen über gesundheitsfördernde Konzepte (z.B. Salutogenese), die Grundlage sozialpädagogischer Entwicklungsbegleitung und -förderung sind
grundlegendes und exemplarisch vertieftes Fachwissen über altersbedingte gesundheitliche Entwicklung
ein breites und fachtheoretisch vertieftes Wissen über gesundheitliche Präventionsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche
grundlegendes Wissen über gesundheitsfördernde Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe sowie weitere Beratungsstellen im Sozialraum
breites und integriertes Wissen von Strategien des Selbstmanagements und der Gesundheitsprävention in Ausbildung und Beruf
ein breites und integriertes Wissen zu Lern- und Arbeitstechniken sowie zu Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung in gesundheitsfördernden Bereichen
Fertigkeiten
entwicklungsspezifische Veränderungen und Besonderheiten zu erkennen
die kindliche Sexualentwicklung professionell zu begleiten und zu unterstützen
unterschiedliche Bedarfslagen und Ressourcen von Familie und Bezugspersonen festzustellen, z.B. Ernährungsberatung
Konzepte zur Förderung von Chancengleichheit und Inklusion unter besonderer Berücksichtigung gesundheitsfördernder Anteile zu entwickeln
Kooperationspartner und Einrichtungen im Sozialraum zu erschließen und gemeinsam mit diesen Präventions- und Handlungskonzepte zu entwickeln
Beratungskonzepte mit dem Team zu entwickeln und reflektiert umzusetzen, zu überprüfen und weiterzuentwickeln und das eigene Gesundheitsverständnis und -verhalten zu reflektieren
Personale Kompetenzen
ihre eigene Lebenssituation bezüglich gesundheitsfördernder Aspekte zu bewerten
ihre eigene Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche zu erkennen
präventive Maßnahme zur Infektionsbehandlung zu kennen und angemessen im Umgang mit erkrankten Kindern zu handeln
komplexe fachbezogene Probleme und Lösungen zur Gesundheitsprävention vor Eltern und Fachleuten argumentativ zu vertreten und weiterzuentwickeln
Wissen
Aktuelles Wissen im Themenfeld BNE und zu naturwissenschaftlichen Grundsatzfragen
vertieftes fachtheoretisches Wissen über umweltpädagogische Konzepte
breites und integriertes Wissen über ökologische Bildung
differenzierte Grundkenntnisse über die Lebens- und Lernwelten der Kinder und Jugendlichen, um diese unter ökologischen Aspekten zu analysieren und Handlungsziele abzuleiten
Kriterien der ökologischen Gestaltung von Lernumgebungen sowie der Bewertung umweltpädagogischer Konzepte für die Praxis
Planungskriterien für die ökologische Gestaltung und Weiterentwicklung der Lernumgebung, um Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern und Jugendlichen in der Auseinandersetzung und Gestaltung mit und in ihrer natürlichen Umgebung zu fördern
Fertigkeiten
für ökologische Fragestellungen und Wechselwirkungen zu sensibilisieren
naturwissenschaftlich und technisch orientierte Angebote und Projekte unter Einbeziehung aller am Erziehungsprozess Beteiligten durchzuführen
Methoden zur Erforschung grundlegender Phänomene und Arbeitstechniken aus Physik, Chemie, Biologie und Technologie mit Kindern und Jugendlichen alters- und entwicklungsgemäß anzuwenden
Kooperationspartner für umweltpädagogische oder technisch orientierte Projekte zu gewinnen und sich in Netzwerke zu integrieren
eigenes Umwelt- und Naturerleben und Zugang zur Auseinandersetzung mit technologischen Prozessen zu reflektieren
die Wirksamkeit ökologischer Projekte zu reflektieren und zu modifizieren
Personale Kompetenzen
ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Handlungssicherheit hinsichtlich Gefahrensituationen zu erweitern
ihre eigene Lebenssituation bezüglich nachhaltiger und ökologischer Aspekte zu bewerten
Wissen
vertieftes fachtheoretisches Wissen über rechtliche Bestimmungen und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, angrenzender Rechtsgebiete sowie Bezüge zum internationalen Recht, z.B. Kinderrechtskonventionen, SGB IV Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen, Strafgesetzbuch, Jugendgerichtsgesetz
fundiertes Wissen über die Organisation, Aufgaben und Leistungen der öffentlichen Jugendhilfe sowie über das Subsidiaritätsprinzip
vertieftes Wissen über die berufsspezifischen Bestimmungen zum Datenschutz und zur Schweigepflicht
Wissen über die Grundlagen der fach- und situationsgerechten Ausübung der Aufsichtspflicht sowie relevanter Haftungs- und Versicherungsfragen
integriertes Wissen über Form und Ausübung der elterlichen Sorge, die verfassungsrechtlich geschützte elterliche Autonomie und der gesetzlich genannten Erziehungsziele sowie des Rechts des Kindes auf eine gewaltfreie Erziehung
breites und integriertes Wissen über rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Bezugspersonen
vertieftes Wissen über den rechtlichen Auftrag der Förderung der Erziehung in der Familie und der Hilfen zur Erziehung
vertieftes fachtheoretisches Wissen über die Gefährdung des Kindeswohls und rechtlicher Interventionsmöglichkeiten
umfangreiches Wissen über die Persönlichkeitsrechte von Minderjährigen
fachtheoretisches Wissen über rechtliche Bestimmungen der Vormundschaft und Pflegschaft für Minderjährige
exemplarisch vertieftes Wissen über Ziele und Verfahren der Adoption und Adoptionsvermittlung
vertieftes fachtheoretisches Wissen über die Rechtsfähigkeit des Menschen
grundlegendes Wissen über die Grundzüge der Geschäfts- und Deliktsfähigkeit und sich daraus ergebender Haftungsfragen
breites Wissen über das Wesen unerlaubter Handlungen in Bezug auf die Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, das ihnen das vertiefte Verständnis der Rechtsgrundlagen des Jugendstrafrechts und seiner Intentionen (Erziehungsgedanke) ermöglicht und der strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Jugendlichen
exemplarisch vertieftes Wissen über Grundzüge des Jugendstrafrechts sowie Erscheinungsformen der Jugendkriminalität und Resozialisierungsmaßnahmen breites und integriertes Wissen über die Bestimmungen des Jugendschutzes
Basiswissen der Rechtsgrundlagen für Hilfen für Menschen mit Behinderungen
grundlegendes Wissen über Ziele und Voraussetzungen des Betreuungsrechts
vertieftes Verständnis über die Formen und Merkmale von Verwaltungsakten
grundlegendes und exemplarisch vertieftes Wissen über Grundlagen des Arbeitsrechts, insbesondere der Tarifautonomie und der Vertretungsorgane für Arbeitnehmer sowie deren Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte
vertieftes Wissen über die rechtlichen Bedingungen und Aufträge pädagogischen Handelns
vertieftes Wissen um rechtliche Rahmenbedingungen sozialpädagogischen Handelns
Fertigkeiten
die für das berufliche Tätigkeitsfeld relevanten Rechtsgrundlagen zu erfassen und sozialpädagogische Handlungsmöglichkeiten im Sinne einer zunehmenden Professionalisierung zu nutzen
die für ihr Berufsfeld gültigen aktuellen Rechtsnormen zu benennen, Verantwortlichkeiten zu erfassen und ressourcenorientiert für die pädagogische Berufspraxis anzuwenden
Funktionen des Rechts nachzuvollziehen und öffentliches Recht von privatem Recht zu unterscheiden
die praktische Bedeutung der einschlägigen Rechtsvorschriften zu erfassen, ihre pädagogischen Entscheidungen auf ihre rechtlichen Kenntnisse zu beziehen und ihr professionelles Handeln daran auszurichten
Bedarfslagen zu erkennen und Hilfen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu vermitteln
Normen, Werte und Regeln vor dem Hintergrund rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen bewusst zu erfassen und zu reflektieren
die verfassungsrechtlich geschützte Stellung des Minderjährigen zu würdigen und zu unterstützen
Aufsichtspflicht im Rahmen ihrer Berufsausübung verantwortungsvoll wahrzunehmen und an den übergeordneten pädagogischen Zielsetzungen auszurichten
Beurteilungsmaßstäbe für die Gefährdung des Kindeswohls zu entwickeln, diese in ihrer Tragweite für Kinder und Jugendliche abzuschätzen und erforderliche Konsequenzen im Hinblick auf erzieherisches Handeln bzw. notwendige Interventionen abzuwägen
begründete Entscheidungen zu treffe, die sich aus aktuellen bzw. veränderten Familienkonstellationen und daraus ergebender Rechtsfolgen ergeben (Umgangsrecht, Unterhaltsrecht)
potenzielle Risiken und Gefährdungen, denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch Suchtmittel, Medien usw. ausgesetzt sind, zu erkennen und adäquat im Sinne des Jugendschutzes zu handeln
die Bedeutung von Schweigepflicht und Datenschutz für ihre Berufspraxis zu erfassen und in ihrer beruflichen Praxis umzusetzen und mit personenbezogenen Daten sensibel umzugehen
die Teilhabe und das Selbstbestimmungsrecht für Menschen mit Behinderungen zu würdigen und zu unterstützen
Bildungs- und Erziehungspartnerschaften mit Eltern und anderen Bezugspersonen auf der Grundlage rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen partizipativ zu gestalten
administrative Entscheidungen und Handlungsweisen nachzuvollziehen und einen Bezug zur sozialpädagogischen Praxis herzustellen
sich im Zuge der Professionalisierung als Akteur einer Jugendhilfeinstitution zu betrachten und berufliche Identität weiterzuentwickeln
sich mit veränderten Rahmenbedingungen auseinander zu setzen und professionelle Handlungsstrategien zu entwickeln bzw. umzusetzen
Personale Kompetenzen
die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit rechtlichen Rahmenbedingungen zu entwickeln
sich als gesellschaftlich und rechtlich verantwortliche Fachkräfte in den verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern zu verstehen
ihre pädagogische Haltung in Bezug auf die Sichtweise von Kindern zu erweitern
die Verantwortung für die Rechte der Kinder zu übernehmen und diese mit den Kindern in der pädagogischen Arbeit umzusetzen
ihre eigene Rolle in Bezug auf die Relevanz der Aufsichtspflicht zu reflektieren
Handlungsspielräume und eigene Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und zu nutzen und diese gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen zu erweitern
die pädagogische Arbeit in die arbeitsrechtliche Stellung zu übertragen
sich als rechtlich verantwortliche Fachkraft innerhalb des Wächteramtes zu verstehen
den Zusammenhang der Schutzfunktion und des Erziehungsbeauftragten des JuSchG zu erkennen
eine sensible Haltung gegenüber betroffenen Familien zu entwickeln
ihre Rolle im Hilfeplanverfahren zu erkennen und Handlungsschemata zu entwickeln
ein Gefühl von Rechtsempfinden bezüglich der möglichen Sanktionsformen zu entwickeln
den Erziehungsauftrag des Jugendgerichtsgesetzes zu erkennen und umzusetzen
Wissen
breites und integriertes Wissen über familiäre Lebenssituationen in ihren sozial räumlichen Bezügen und über die Einflüsse kultureller und religiöser Prägung und ethnischer Zugehörigkeit
breites und integriertes berufliches Wissen über verschiedene Modelle, Methoden und Formen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
breites und integriertes berufliches Wissen einschließlich der aktuellen fachlichen Entwicklungen zur Beteiligung und Einbeziehung von Eltern und Bezugspersonen in pädagogischen Prozessen
breites und integriertes Wissen zur Gestaltung von Gesprächen mit Eltern und anderen Bezugspersonen
vertieftes Wissen, um Familien bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsaufgaben zu unterstützen sowie Wissen über familienersetzende Hilfen
Fachwissen über Unterstützungs- und Beratungssysteme sowie über Netzwerke für Familien und Bezugspersonen im Sozialraum
breites integratives Wissen über fachliche Erklärungsansätze in Bezug auf prekäre, konflikthafte Situationen vor dem Hintergrund der Notwendigkeit erziehungsergänzender oder -ersetzender Jugendhilfemaßnahmen
breites und integriertes Wissen über Strukturen und Formen der Teamarbeit und Teamentwicklung sowie über weitere Elemente der Organisationsentwicklung
grundlegendes Wissen über Leitungsaufgaben
Vertieftes Wissen zum Konfliktmanagement in Teams
breites und integriertes Wissen über Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie anderer Fachdienste und anderer Bildungsinstitutionen
exemplarisch vertieftes fachtheoretisches Wissen über verschiedene Konzepte der Qualitätsentwicklung
einschlägiges Wissen zu Formen und Methoden der Öffentlichkeitsarbeit in sozialen Einrichtungen
breites Spektrum an Wissen über Methoden sozialräumlicher und lebensweltbezogener sozialer Arbeit
Fertigkeiten
Heterogenität familiärer Lebenssituationen zu verstehen, zu analysieren und in Beziehung zu den Erwartungen und Bedürfnissen von Familien mit verschiedenen soziokulturellen Hintergründen zu setzen
individuell unterschiedliche Bedarfslagen und Ressourcen von Familien und Bezugspersonen festzustellen, methodengeleitet zu beurteilen und auf dieser Grundlage strukturelle Rahmenbedingungen zu überprüfen und Angebote zu gestalten
die besonderen Lebenssituationen von Eltern zu erfassen und diese bei der Arbeit mit Familien zu berücksichtigen, um sie bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsaufgaben zu unterstützen
Bildungs- und Erziehungspartnerschaften mit Eltern oder anderen Bezugspersonen auf der Grundlage rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen partizipativ zu gestalten
die besonderen Problemlagen von betroffenen Familien wahrzunehmen, fachlich einzuordnen und den Dialog entsprechend auszurichten
Kommunikationsprozesse und -strukturen mit Eltern oder anderen Bezugspersonen zu analysieren, Schlussfolgerungen für die weitere Zusammenarbeit zu ziehen und sich daraus ergebenden Handlungsbedarf zu planen, Ziele zu entwickeln, in Handlungen umzusetzen und zu reflektieren
Gespräche mit Eltern oder anderen Bezugspersonen methodengeleitet durchzuführen
die eigenen professionellen Grenzen in der Unterstützung und Beratung von Eltern oder sorgeberechtigten Bezugspersonen zu erkennen und auf fachkompetente Unterstützung zu verweisen zu können
die professionelle Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen bedarfsgerecht mitzugestalten und Angebote im Bereich der Eltern- und Familienbildung in Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften zu organisieren
beim fachlich fundierten Austausch mit den relevanten Institutionen und allen Beteiligten an der Entwicklung eines Hilfeplanes mitzuwirken
die eigene Teamsituation auf der Grundlage von Kriterien zu analysieren, weiterzuentwickeln und ggf. Unterstützung zu organisieren
wesentliche Kriterien für die Planung von Prozessen und Organisationsabläufen im eigenen Team zu entwickeln
an Bedarfs- und Bestandsanalysen für die sozialpädagogische Institution mitzuwirken, um diese in die konzeptionelle Planung einzubeziehen
an der Konzeptionsentwicklung im Team und in der Institution mitzuwirken
selbständig pädagogische Konzeptionen an den Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auszurichten, zu planen und zu gestalten
relevante Ressourcen im Sozialraum für die Zielgruppe zu erschließen und mit Fachkräften anderer Professionen zusammenzuarbeiten
die örtliche Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und Familien wahrzunehmen, an Kooperationen und Vernetzungen teilzunehmen und sie weiterzuentwickeln sowie Kooperationsziele mit den Netzwerkpartnern abzustimmen und in die eigene Einrichtung zu integrieren
Konzepte der Qualitätsentwicklung in der eigenen Einrichtung anzuwenden
ihre Rechte und Pflichten als Mitarbeiter:innen sozialpädagogischen Einrichtungen verantwortlich wahrzunehmen und sich für die Vertretung ihrer beruflichen Interessen einzusetzen.
Personale Kompetenzen
einen Kommunikationsstil auf der Grundlage wechselseitiger Anerkennung und Wertschätzung zu pflegen.
mit den beteiligten Akteuren, z.B. sorgeberechtigte Bezugspersonen und Hilfesystemen, zu kooperieren.
verantwortlich in Teams zu arbeiten
sich aufgrund fundierter Selbstreflexion in die individuelle Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hineinzuversetzen
unterschiedliche Lebenslagen und daraus resultierende Bedürfnisse und Bedarfe ihrer Zielgruppen zu erkennen und Rückschlüsse auf ihr pädagogisches Handeln zu ziehen.
vorausschauend initiativ zu sein und selbständig in multiprofessionellen Teams zu arbeiten
komplexe fachbezogene Probleme und Lösungen gegenüber Fachleuten argumentativ zu vertreten und diese weiterzuentwickeln
Wissen
vertieftes fachtheoretisches Grundlagenwissen über den Verlauf des Spracherwerbprozesses sowie die Entwicklung einer Zweitsprache
grundlegendes Wissen über die Bedeutung und Rolle der Familiensprache für den Sprachlernprozess von mehrsprachig aufwachsenden Kindern
grundlegende und exemplarisch vertiefte Kenntnisse über sprachanregende Methoden, z.B. Lieder, Gedichte, Verse, „Quatschwörter“, sowie Wissen über die Bedeutung einer sprachfördernden Haltung dem einzelnen Kind gegenüber (Dialoganregungen)
grundlegende und exemplarisch vertiefte Kenntnisse von Kommunikationsmodellen, insbesondere der Modelle nach Schulz von Thun, Watzlawick, Rogers und Gordon
grundlegendes Wissen über Sprachbeobachtungsverfahren, z.B. BaSik
grundlegendes Wissen über Störungen des Sprachlernprozesses und die Kenntnis von Beurteilungskriterien über den Zeitpunkt einer Beratung bzw. Förderung
grundlegende Kenntnisse über Einflüsse auf Kommunikationsabläufe zwischen Personen und über Ursachen von möglichen Kommunikationsstörungen
grundlegende und vertiefte Kenntnis von Methoden der Gesprächsführung
Wissen um die Bedeutung des Philosophierens mit Kindern sowie Kenntnisse geeigneter Methoden
Kenntnisse zentraler Feedbackregeln
grundlegendes Wissen über Qualitätsmerkmale und Bewertungskriterien von Kinder- und Jugendliteratur und von neuen Medien
grundlegendes Wissen über die Förderung frühkindlicher Bildung durch vielfältige Literacyerfahrungen
grundlegendes Wissen über den frühen Schriftspracherwerb (siehe Bildungsplan 0 bis 10)
breites und integriertes Fachwissen über die sprach- und identitätsfördernde Bedeutung von Literatur für die kindliche und jugendliche Entwicklung
Fertigkeiten
pädagogische Angebote unter dem Aspekt der Sprach- bzw. Kommunikations-förderung zu analysieren und zu reflektieren
den Stand der sprachlichen Entwicklung von Kindern einzuschätzen und zu beurteilen
die Sprachentwicklung vor dem Hintergrund der Entwicklung und Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit zu beurteilen
durch aktive und korrekte Anwendung der Bildungssprache Sprachvorbild zu sein
Gespräche zielgruppengerecht zu führen, z.B. Beratungs-, Beschwerde- und Konfliktgespräche
mit Kommunikationsstörungen angemessen umzugehen und Lösungsstrategien zu entwickeln
ausgewählte Präsentations- und Moderationstechniken anzuwenden, z.B. im Rahmen eines Elternabends
auf Grundlage des fachtheoretischen Wissens Entscheidungen zwischen verschiedenen Formen literaturpädagogischer Angebote, z.B. dialogische Bilderbuchbetrachtung, freies Erzählen, zu treffen, zu planen, durchzuführen und zu reflektieren
Personale Kompetenzen
Sprachförderung als pädagogische Querschnittsaufgabe über alle Bildungsbereiche hinweg zu verstehen
das eigene Sprachverhalten sowie insgesamt das eigene Kommunikationsverhalten zu erkennen, zu analysieren, zu reflektieren und nachhaltig weiterzuentwickeln
ihre Verantwortung als Sprachvorbild wahrzunehmen und selbstständig Angebote der alltagsintegrierten Sprachförderung zu gestalten
eigenständig und mit dem Ziel der Nachhaltigkeit eine sprachförderliche Lernumgebung zu gestalten
eine dialogische Haltung, getragen durch Empathie, Wertschätzung und Kongruenz, ihren Zielgruppen gegenüber einzunehmen
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Rahmenlehrplan Fachschule für Sozialpädagogik, Mai 2024. Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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