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Lehrpläne Bremen
Sekundarstufe II berufsbildend
Mathematisch-technische Assistenz – Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsinformatik 2025
inhaltsbezogen
Lernfeld 1: Mathematische Grundlagen modular entwickeln und zu einer Mathematik-Software zusammenführen.
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Lernfeld 2: Einfache Software-Systeme mit Datenpersistierung objektorientiert modellieren und implementieren.
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Lernfeld 3: Das Backend komplexer Software-Systeme modellieren und agil im Team implementieren.
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Lernfeld 4: Das Frontend komplexer Software-Systeme modern gestalten und im Responsive Design umsetzen.
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Lernfeld 5: Geschäftsprozesse an betrieblichen und buchhalterischen Rahmenbedingungen ausrichten.
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Lernfeld 6: Betriebliche Geschäftsprozesse abteilungsübergreifend mit Hilfe eines ERP-Systems durchführen.
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Lernfeld 7: Geschäftsprozesse an betrieblichen und volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausrichten.
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Lernfeld 8a: Mathematische Probleme mit Hilfe grundlegender Methoden der Analysis, Numerik lösen.
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Lernfeld 8b: Mathematische Probleme mit Hilfe grundlegender Methoden der Statistik lösen.
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Lernfeld 9: Ausgewählte Problemstellungen der deskriptiven und induktiven Statistik bearbeiten und mittels Analysesoftware auswerten.
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Lernfeld 10: Bearbeitung komplexer mathematischer Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Numerik und Analysis.
1
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Lernfeld 1: Mathematische Grundlagen modular entwickeln und zu einer Mathematik-Software zusammenführen.
Die Schüler:innen können grundlegende, mathematische Problemstellungen mithilfe von selbst entwickelten Computerprogrammen lösen.
Sie setzen bei der Entwicklung der Programme Kontrollstrukturen ein und arbeiten mit Datencontainern.
Sie nutzen von der Programmiersprache zur Verfügung gestellte Klassen und implementieren eigene Klassen, die sie wiederverwenden können.
Sie können mehrere kleine Programme zu einer Gesamtanwendung zusammenfassen.
Dafür verwenden sie Methoden und Klassen.
Lernfeld 2: Einfache Software-Systeme mit Datenpersistierung objektorientiert modellieren und implementieren.
Die Schüler:innen können objektorientierte Programme entwickeln und mithilfe von UML-Klassendiagrammen darstellen.
Sie arbeiten mit Daten, die in verschiedenen Datenformaten vorliegen und können diese mithilfe einer selbstentwickelten Software bearbeiten und auslesen.
Sie erstellen und verwenden relationale Datenbanken, deren Tabellen keine Beziehungen untereinander aufweisen.
Sie kennen die grundlegenden Datenschutzgesetze und wissen um die Gefahren und den Nutzen von Big Data.
Lernfeld 3: Das Backend komplexer Software-Systeme modellieren und agil im Team implementieren.
Die Schüler:innen können eine relationales Datenbankmodell entwerfen und Daten speichern, bearbeiten, löschen und auswerten.
Sie setzen Design Pattern ein, um die Architektur eines Backend so zu entwerfen, dass sie für Anpassungen und Erweiterungen des Funktionsumfangs geeignet ist.
Sie entwickeln eigene Web Services zur Datenverwaltung. Dabei setzen sie auch OR-Mapper ein.
Lernfeld 4: Das Frontend komplexer Software-Systeme modern gestalten und im Responsive Design umsetzen.
Die Schüler:innen sind in der Lage mithilfe eines modernen Frameworks ein barrierefreies und responsives Web-Frontend zu entwickeln, dessen Architektur einem anerkannten Design Pattern entspricht und das inhaltlich auf die Verarbeitung von strukturierten Daten ausgerichtet ist.
Sie können im Team erfolgreich ein umfangreicheres Softwareentwicklungsprojekt durchführen und sowohl den Entwicklungsprozess reflektieren und präsentieren, als auch das erstellte Softwareprodukt demonstrieren.
Lernfeld 5: Geschäftsprozesse an betrieblichen und buchhalterischen Rahmenbedingungen ausrichten.
Die Schüler:innen lernen ein Modellunternehmen zunächst in der Theorie kennen.
Dabei wird sowohl eine betriebswirtschaftliche als auch eine buchhalterische Sichtweise eingenommen.
Den betriebswirtschaftlichen Rahmen bilden die Themen Grundlagen des Vertragsrechtes und im Besonderen der Kaufvertrag.
Das Modellunternehmen wird immer wieder in den Lernsituationen abgebildet.
Parallel erkennen die Schüler:innen, wie wichtig betriebliche Organisation ist, lernen den historischen Ursprung kennen, unterscheiden Aufbau und Ablauforganisation.
Darauf aufbauend lernen sie die grundlegende Struktur und die Funktionsweise einer unternehmerischen Standardsoftware (ERP-System) kennen.
Dabei geht es um Anwendungsbereiche, Nutzen, Mehrwert und unterschiedliche Technologien (Cloud/Server/Stand-alone, modularer Aufbau).
Lernfeld 6: Betriebliche Geschäftsprozesse abteilungsübergreifend mit Hilfe eines ERP-Systems durchführen.
Die Schüler:innen sind in der Lage mithilfe eines ERP-Systems die Geschäftsprozesse eines Handelsunternehmens selbstständig durchzuführen.
Sie können im Team betriebswirtschaftliche Entscheidungen treffen und umsetzen.
Lernfeld 7: Geschäftsprozesse an betrieblichen und volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausrichten.
In der Oberstufe werden weitere Schwerpunkte betriebswirtschaftlicher Fragestellung behandelt (siehe Lernfeld 5), zudem erhalten die Schüler:innen einen Überblick über die Schwerpunkte volkwirtschaftlicher Fragestellungen.
Beginnend mit den Grundlagen der VWL werden zunächst die verschiedenen Marktformen mit ihrer jeweiligen Wettbewerbssituation und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten der Preisbildung anhand praktischer Beispiele erarbeitet.
Der hierbei bereits dargestellte Nutzen verschiedener Güter wird anschließend in der Haushaltstheorie anhand des mathematisch ermittelbaren Haushaltsoptimums vertieft.
Nach Betrachtung der Möglichkeiten und Wirkung staatlicher Eingriffe im Rahmen der Geldpolitik werden abschließend die verschiedenen Modelle des Wirtschaftskreislaufes entwickelt.
In Fortführung von Lernfeld 5 sollen die Schüler:innen das Marketing als zentrale Unternehmensaufgabe verstehen, die weitgehend die anderen Unternehmensbereiche steuert und dessen betriebliche Umsetzung entscheidend den Erfolg des Unternehmens beeinflusst.
Dabei werten sie anhand konkreter Fälle Märkte selbst aus und entwickeln marktpolitische Zielsetzungen.
Auf Basis bestehender Marketing- bzw. Unternehmenskonzepte werden Fragen der Finanzierung thematisiert.
Beispielhaft werden Bedarfe, Möglichkeiten sowie die betriebliche Finanzierungssituation mit den Rahmendaten der Kapitalmärkte verglichen und bewertet.
Lernfeld 8a: Mathematische Probleme mit Hilfe grundlegender Methoden der Analysis, Numerik lösen.
Schüler:innen können grundlegende mathematische Problemstellungen zielgerichtet lösen.
Hierfür erwerben sie die notwendige Methodenkompetenz.
Schüler:innen sind in der Lage, methodisches Wissen in Anwendungsaufgaben zum Einsatz zu bringen.
Lernfeld 8b: Mathematische Probleme mit Hilfe grundlegender Methoden der Statistik lösen.
Schüler:innen können die Angemessenheit statistischer Auswertungen einschätzen.
Sie erwerben die hierfür notwendige Methodenkompetenz.
Lernfeld 9: Ausgewählte Problemstellungen der deskriptiven und induktiven Statistik bearbeiten und mittels Analysesoftware auswerten.
Übertragung der statistischen Kenntnisse zur Auswertung von Daten (LF08b) auf größere Datenmengen unter Nutzung einer professionellen Statistiksoftware.
Eigenständige Erstellung einer statistischen Auswertung gemäß Vorgabe zu gegebenen Daten als Projektarbeit
Lernfeld 10: Bearbeitung komplexer mathematischer Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Numerik und Analysis.
Schüler:innen können selbst ganzrationale Funktionen aufstellen und wenden allgemeine Lösungskonzepte zur Bestimmung kritischer Werte an.
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