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Lehrpläne Bremen
Sekundarstufe II berufsbildend
Werkschule
prozessbezogen
Projekt-Vorbereitung
8
Auftragsklärung / Grobplanung
9
Feinplanung
7
Durchführung
6
Projektabschluss und -bewertung
2
Englisch – Methodische Kompetenzen
3
Mathematik – Prozessbezogene Kompetenzen
20
inhaltsbezogen
Deutsch – Hören, Sprechen und Informieren
11
Deutsch – Lesen, mit Texten und Medien umgehen
9
Deutsch – Schreiben und Gestalten
7
Deutsch – Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
3
Englisch – Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen
6
Englisch – Schreiben und Sprechen
6
Englisch – Sprachmittlung und sprachliche Mittel
5
Mathematik – Arithmetik / Algebra
23
Mathematik – Geometrie
17
Mathematik – Funktionale Zusammenhänge
7
Mathematik – Stochastik
8
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Projekt-Vorbereitung
Begründen, welche Vorteile die Projektplanung mit Projektmanagement hat.
Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Projektarbeit (Projektplanung
Persönliche Ziele für den Projektunterricht formulieren.
Möglichkeiten der Teambildung kennen.
Im Team Regeln für die Zusammenarbeit vereinbaren, visualisieren und präsentieGesprächsregeln kennen.
Ein arbeitsfähiges Team bilden.
Die Phasen des Projektmanagements kennen.
Die Anforderungen für die Projektbewertung kennen in Bezug auf Planung, Durch-
Auftragsklärung / Grobplanung
Ziele und Inhalte des Auftrags mit Auftraggeber/in klären.
Ausgangssituation erfassen und dokumentieren.
Persönliche Ziele in Bezug auf das Projekt formulieren.
Probleme, die mit dem Projekt gelöst werden sollen, benennen.
Beteiligte und Betroffene als Projekt-Umfeld identifizieren.
Projektbezogene Ziele formulieren und Indikatoren für die Zielerreichung benennen.
Realisierbarkeit des Projekts einschätzen.
Projektphasen kennen und visualisieren.
Grobplanung präsentieren.
Feinplanung
Auf der Grundlage der Grobplanung Tätigkeiten sammeln und strukturieren.
Arbeitspakete definieren und Verantwortlichkeiten festlegen.
Ressourcen ermitteln und zuordnen.
Beteiligte und Betroffene angemessen berücksichtigen.
Projektablaufplanung erstellen.
Meilensteine definieren.
Projektplanung präsentieren.
Durchführung
Die Projektplanung an einem konkreten Beispiel/Auftrag umsetzen.
Arbeit im Team organisieren.
Aufgabenverteilung dokumentieren.
Aufgabenerledigung dokumentieren.
Projektfortschritt mit der Planung abstimmen.
Meilensteintermine einhalten.
Projektabschluss und -bewertung
Abschließende Projektdokumentation erstellen mit Hinweisen auf den Grad der ZieProjektplanung und -durchführung reflektieren und bewerten.
Projektergebnisse abschließend präsentieren.
Deutsch – Hören, Sprechen und Informieren
Zuhören – Verstehen
Aufmerksamkeit für verbale und non-verbale Äußerungen entwickeln.
Gesprächsbeiträge anderer verfolgen und aufnehmen.
aus Gesprächsbeiträgen wesentliche Aussagen entnehmen, sichern und wiedergeben.
Gesprächsverhalten beobachten und einschätzen.
eine eigene Meinung sachlich darlegen und begründen.
auf Gegenpositionen sachlich eingehen.
Gesprächsbeiträge anderer verfolgen und sie wiedergeben.
situations- und rollengerechte Gespräche führen.
Kurzreferate halten.
verschiedene Medien zur Veranschaulichung von Beiträgen (Präsentationstechniken) nutzen.
Deutsch – Lesen, mit Texten und Medien umgehen
mit Texten und Medien umgehen
Lesetechniken ihrem Lesezweck/ihrer Leseintention entsprechend einsetzen.
mündliche und schriftliche Texte zusammenfassen und im Kern wiedergeben.
einen fiktionalen Text und einen narrativen Film mit Hilfestellung erarbeiten und vorstellen.
unterschiedlichen linearen und einfachen, nicht-linearen Texten Informationen entnehmen.
medienspezifische Formen benennen.
Informations- und Unterhaltungsfunktion von Medien unterscheiden.
die Informationsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Medien nutzen.
Medien zur Präsentation und zur ästhetischen Produktion nutzen.
Deutsch – Schreiben und Gestalten
eigene Texte orthografisch und stilistisch überarbeiten.
weitgehend die Regeln der Orthografie und Zeichensetzung korrekt anwenden.
Texte ihrem Zweck entsprechend und adressatengerecht gestalten und strukturieren.
Quellen angeben.
elementare formalisierte lineare Texte und nicht-lineare Texte verfassen, z. B. sachliche Briefe, Lebenslauf, Bewerbung, Protokoll, Annonce, Formular, Diagramm, Schaubild, Statistik.
die zentralen Schreibformen sachgerecht nutzen: informierende (berichten, beschreiben, schildern), argumentierende (erörtern, kommentieren), appellierende.
aus nicht-linearen Texten die wesentlichen Informationen entnehmen und sie angemessen zusammenfassen.
Deutsch – Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
grammatikalische Kenntnisse funktional anwenden.
Varianten von „Sprachen in der Sprache“ (Fachsprache, Jugendsprache, Dialekt) erkennen.
gebräuchliche Begriffe aus der Berufswelt verwenden.
Englisch – Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen
die Hauptpunkte in einfachen Satzmustern und vertrautem Kontext verstehen.
kurze Anweisungen, Ankündigungen und Mitteilungen zu vertrauten Themen in ihren Hauptpunkten verstehen.
kurze Ton- und Filmsequenzen, die langsam, und deutlich gesprochen sind, zu vertrauten Themen weitgehend verstehen. Leseverstehen
authentische Texte zu vertrauten Themen verstehen, in denen gängige alltags- und berufsbezogene Sprache verwendet wird.
diskontinuierlichen Texten wie Listen, Fahrplänen, Mindmaps, Diagrammen, Webseiten gezielt Informationen entnehmen.
an Texten Globalzusammenhänge erkennen und von Detailinformationen unterscheiden.
Englisch – Schreiben und Sprechen
zusammenhängende einfach strukturierte Texte nach bekannten Vorbildern zu Themen ihres Interessen- und Erfahrungsbereiches verfassen.
Mitteilungen verfassen und über eigenen Erfahrungen und Ereignisse berichten.
sich in (einfachen) Gesprächen über vertraute Themen einbringen und dabei gelernte Redewendungen anwenden, (Aufgabe: Zustimmung und Ablehnung in Gesprächen äußern; Dialog mit Fragen und Antworten verfassen)
konkrete Auskünfte geben 32 Rahmenplan Werkschule
über Erfahrungen und Ereignisse mit vertrautem Vokabular berichten.
Arbeitsergebnisse sachgerecht darstellen.
Englisch – Sprachmittlung und sprachliche Mittel
in Alltags- und Begegnungssituationen schriftliche und mündliche Äußerungen in der jeweils anderen Sprache so wiedergeben, dass ein Verständnis der wesentlichen Aussagen gesichert ist.
einen funktionalen Wortschatz schriftlich und mündlich einsetzen.
Aussprache- und Intonation so korrekt anwenden, um eine möglichst störungsfreie Kommunikation zu erreichen.
bekannte Wörter weitgehend korrekt schreiben, so dass ihre Texte selbst bei auftretenden Abweichungen verständlich bleiben.
elementare, häufig verwendete grammatische Strukturen nutzen.
Englisch – Methodische Kompetenzen
zweisprachige Wörterbücher und andere Hilfsmittel zunehmend eigenständig und zielorientiert nutzen.
sich selbst über ihren Lernerfolg und ihre Lernfortschritte vergewissern, in dem sie ein Portfolio führen.
vorbereitete Arbeitsergebnisse unter Verwendung von Medien präsentieren.
Mathematik – Prozessbezogene Kompetenzen
ziehen Informationen aus einfachen authentischen Texten (z.B. Zeitungsberichten).
geben Informationen aus einfachen mathematikhaltigen Darstellungen (Text, Bild, Tabelle, Graph) in eigenen Worten wieder und bewerten sie.
erläutern mathematische Zusammenhänge und Einsichten mit eigenen Worten.
arbeiten bei der Lösung von Problemen im Team mit anderen.
überprüfen und bewerten eigene Problembearbeitungen und die anderer.
präsentieren Problembearbeitungen in vorbereiteten Vorträgen und wählen dazu geeignete Medien aus.
begründen intuitiv (Beobachtungen beschreiben, Größenordnungen abschätzen, Beispiele und Gegenbeispiele angeben usw.).
nutzen mathematisches Wissen und mathematische Symbole für Begründungen. 34 Rahmenplan Werkschule
Probleme erfassen, erkunden und lösen
geben inner- und außermathematische Problemstellungen in eigenen Worten wieder.
entnehmen einfachen Problemen relevante Größen.
zerlegen Probleme in Teilprobleme.
nutzen verschiedene Darstellungsformen (Tabellen, Skizzen) zur Problemlösung.
wenden gelernte Standardverfahren und Problemlösestrategien an.
stellen Lösungswege und Problemlösestrategien nachvollziehbar dar, vergleichen und bewerten sie.
Modelle erstellen und nutzen
strukturieren einfache Realsituationen und isolieren die für die Fragestellung relevanten mathematisch fassbaren Aspekte.
übersetzen Realsituationen in mathematische Modelle (Rechenoperationen, geometrische Darstellungen, Tabellen, Diagramme und Graphen).
überprüfen die im mathematischen Modell gewonnenen Lösungen an der Realsituation.
ordnen einem mathematischen Modell eine passende Realsituation zu.
Mathematik – Arithmetik / Algebra
mit Zahlen und Symbolen umgehen
ordnen und vergleichen rationale Zahlen.
stellen natürliche Zahlen (Zahlenraum bis eine Million) und negative Zahlen auf verschiedene Weise dar: handelnd, zeichnerisch an verschiedenen Objekten (Zahlengerade, Stellenwerttafel für natürliche Zahlen, Wortform).
deuten Schaubilder, Dezimalzahlen und Prozente als eine Darstellungsform für Brüche und wandeln sie in die jeweils andere Darstellungsform um.
beschreiben Anteile, relative Anteile und Verhältnisse durch Brüche.
nutzen Kürzen und Erweitern als Weg zum Finden gleichwertiger Brüche.
beschreiben Vorgänge des immer genaueren Messens durch Dezimalzahlen.
beschreiben Größen auch durch negative Zahlen.
runden natürliche Zahlen und Dezimalzahlen und führen Überschlagsrechnungen durch.
führen Grundrechenarten für natürliche Zahlen und Dezimalzahlen aus (Kopfrechnen und schriftliche Rechenverfahren).
nutzen Strategien für Rechenvorteile.
addieren und subtrahieren einfache Brüche.
multiplizieren, addieren, subtrahieren, Brüche mit natürlichen Zahlen.
multiplizieren Dezimalzahlen und dividieren Dezimalzahlen durch natürliche Zahlen.
multiplizieren Brüche und dividieren Brüche durch natürliche Zahlen.
führen Berechnungen mit dem Taschenrechner durch
berechnen Prozentwert, Prozentsatz und Grundwert in Sachzusammenhängen (u.a. Zinsrechnung).
wenden die Prozentrechnung flexibel an.
berechnen und überschlagen Quadratwurzeln einfacher Zahlen im Kopf.
lösen lineare Gleichungen durch Probieren, algebraisch und grafisch und nutzen die Probe als Rechenkontrolle. 36 Rahmenplan Werkschule
verwenden Größen(Längen, Flächeninhalte, Volumen, Gewichte, Zeit, Währungen) in Sachzusammenhängen und wandeln sie dazu geeignet um.
nutzen Größenvorstellungen zum Abschätzen.
verwenden ihre Kenntnisse über rationale Zahlen zum Lösen inner- und außermathematischer Probleme.
Mathematik – Geometrie
ebene und räumliche Strukturen nach Maß und Form erfassen
beschreiben ebene und räumliche Figuren mit den Grundbegriffen Punkt, Strecke, Gerade, Radius, parallel, senkrecht, achsensymmetrisch.
identifizieren Figuren und Körper in ihrer Umwelt.
unterscheiden spitze, rechte und stumpfe Winkel.
erkennen achsensymmetrische Figuren in der Umwelt.
benennen und charakterisieren rechtwinklige, gleichschenklige und gleichseitige Dreiecke, Parallelogramme, Trapeze und Rauten und identifizieren sie in ihrer Umwelt.
benennen und charakterisieren Körper (Zylinder, Pyramiden, Kegel, Kugeln) und identifizieren sie in ihrer Umwelt.
zeichnen zueinander senkrechte und parallele Linien, spitze, rechte und stumpfe Winkel , ebene Figuren, Kreise und Muster.
skizzieren Schrägbilder und entwerfen Netze von einfachen Prismen, Zylindern, Pyramiden und Kegeln und stellen die Körper her.
vergrößern und verkleinern einfache Figuren maßstabsgetreu.
schätzen und messen Winkel.
messen und berechnen Umfang und Flächeninhalt von Quadrat und Rechteck, sowie Oberfläche und Volumen von Würfel und Quader.
berechnen und schätzen Flächeninhalte von Dreiecken, Parallelogrammen und von daraus zusammengesetzten Figuren.
bestimmen Oberflächen und Volumina von einfachen Prismen.
schätzen und bestimmen Umfänge und Flächeninhalte von Kreisen und zusammengesetzten Figuren sowie Oberfläche und Volumina von Zylindern und Pyramiden.
erfassen und begründen Eigenschaften von Figuren mit Hilfe von Symmetrie.
berechnen geometrische Größen und verwenden dazu den Satz des Pythagoras.
Mathematik – Funktionale Zusammenhänge
Beziehungen und Veränderung beschreiben und erkunden
stellen funktionale Zusammenhänge (insbesondere lineare ) in eigenen Worten, in Wertetabellen und als Diagramme in Koordinatensystemen dar.
entnehmen für einfache Sachzusammenhänge Informationen aus Tabellen und Diagrammen.
erkunden proportionale und lineare funktionale Zusammenhänge und Eigenschaften linearer Funktionen und stellen Vermutungen auf.
entnehmen Größen aus einer maßstäblichen Zeichnung.
zeichnen Größen maßstabsgerecht.
nutzen proportionale und antiproportionale Funktionen zur Bearbeitung außer- und innermathematischer Problemstellungen.
Mathematik – Stochastik
mit Daten und Zufall arbeiten
stellen Häufigkeitsverteilungen im Säulen- und Kreisdiagramm dar, entnehmen Daten und lesen sie.
erheben Daten und fassen sie in Ur- und Strichlisten zusammen
planen Datenerhebungen und führen sie durch.
berechnen Wahrscheinlichkeiten von einstufigen Zufallsexperi- Analysieren menten.
bestimmen absolute und relative Häufigkeiten.
berechnen und interpretieren Mittelwerte.
analysieren graphische statistische Darstellungen kritisch und
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Rahmenplan Werkschule, Jahrgang 9–11, Stand 2015, Landesinstitut für Schule Bremen
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