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Sozialwissenschaftliche Perspektive: Soziales, Politik, Wirtschaft — Orientierung in der Welt
beschreiben und erklären Veränderungen in ihrer eigenen Biografie
beschreiben und vergleichen verschiedene Formen von Familien und des Zusammenlebens
beschreiben und vergleichen unterschiedliche Lebensbedingungen von Kindern auf der Welt
beschreiben die Rechte von Kindern und verdeutlichen deren Bedeutung
beschreiben kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Alltag
benennen Gründe für Migration und beschreiben anhand von Beispielen Vor- und Nachteile von Migration für den Einzelnen und die Gesellschaft
nennen Diskussionen, Abstimmungen und das Mehrheitsprinzip als Elemente der Demokratie
beschreiben Aufgaben von Repräsentanten auf verschiedenen Ebenen (z. B. Klassensprecheramt, Bürgermeisteramt) und nennen Situationen, in denen sie sich für die Belange von Kindern einsetzen
erklären Aufgabenbereiche des Gemeinwesens (z. B. Polizei, Feuerwehr)
beschreiben beispielhaft Aufgaben und Arbeitsbedingungen verschiedener Berufe heute und in der Vergangenheit
erklären die Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeit für die Gemeinschaft in Vereinen und Initiativen
nennen Bedürfnisse, vergleichen diese mit Konsumwünschen und beschreiben beispielhaft, wie eigene Konsumwünsche durch Werbung beeinflusst werden
nennen Beispiele für globalisierte Produktion und beschreiben Produktionsabläufe und Handelswege an ausgewählten Konsumgütern
erläutern Unterschiede zwischen der historischen Tauschwirtschaft und der späteren Geldwirtschaft
Historische Perspektive: Zeit und Wandel — Orientierung in der Welt
unterscheiden zeitliche Begriffe und Einteilungen und verwenden sie zutreffend
führen ausgewählte Zeitspannen (Tag, Monat, Jahreszeiten, Jahr) auf Naturphänomene zurück
erklären, dass unsere Zeiteinteilung und Zeitmessgeräte menschliche Erfindungen sind
erläutern den Unterschied zwischen linearen Zeitvorstellungen (z. B. das eigene Leben) und zyklischen Zeitvorstellungen (z. B. Tag und Nacht, Wechsel der Jahreszeiten)
nennen Beispiele und verschiedene Gründe für Veränderungen im eigenen Leben
vergleichen Lebensbedingungen von Menschen vergangener Zeiten mit den eigenen Lebensbedingungen
beschreiben Veränderungen menschlichen Handelns oder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten und finden dafür Erklärungen
nennen ausgewählte Epochen und Zeitabschnitte der Geschichte und beschreiben an einem Beispiel ausgewählte Aspekte zu Kindheit, Familienleben und Alltag
unterscheiden verschiedene Formen historischer Quellen (z. B. Sach-, Bild-, Ton- und Textquellen) und erklären ihre Bedeutung für das Wissen über vergangene Zeiten
Geografische Perspektive: Räume – Naturgrundlagen – Lebenssituationen — Orientierung in der Welt
erfassen und benennen räumliche Merkmale und Situationen in der Umgebung (z. B. in der Schule, auf dem Schulweg, in der Innenstadt)
nutzen erstes topografisches Orientierungswissen (Stadtteil, Hamburg, Deutschland, Europa, Kontinente) und ordnen räumliche Proportionen sowie Entfernungen dabei näherungsweise ein
beschreiben, welche Bedeutung bestimmte Merkmale der natürlichen und der gestalteten Umwelt und der klimatischen Verhältnisse für Menschen haben (z. B. bezüglich der Arbeitsstätten, Landwirtschaft, des Wohnens)
beschreiben, wie Menschen in anderen Räumen der Erde leben und was ihren Alltag ausmacht, und vergleichen es mit der eigenen Lebenssituation
beschreiben Beziehungen und Verknüpfungen zwischen dem eigenen Lebensraum und Menschen und Gebieten in anderen Ländern
beobachten und erklären Veränderungen der natürlichen und gestalteten Umwelt in der eigenen Umgebung
beschreiben und erklären in Ansätzen Zusammenhänge und Zyklen (z. B. Tag und Nacht, Bewegungen von Sonne, Erde, Mond und Wasserkreisläufe)
Naturwissenschaftliche Perspektive: belebte und unbelebte Natur — Orientierung in der Welt
nennen und vergleichen Merkmale von Lebewesen und nicht lebendigen Dingen
erläutern den Unterschied zwischen Gegenstand und Stoff
benennen und unterscheiden verschiedene Stoffe
vergleichen die Eigenschaften ausgewählter Stoffe (z. B. Stein, Metall, Holz, Wasser, Luft, Kunststoff) anhand selbstgewählter oder vorgegebener Kriterien
beschreiben Vorgänge, bei denen sich Stoffe verändern, als Veränderung der Art, Anordnung oder Wechselwirkung von Teilchen (z. B. Änderung des Aggregatzustands, Verbrennungsvorgänge, Lösungsvorgänge)
nennen Beispiele und Anwendungen für Magnete
messen oder untersuchen physikalische Größen (Kraftfeld eines Magneten, Masse, Auftrieb, Druck, Zeit, Länge, Temperatur, Dichte)
benennen typische Pflanzen und Tiere in ausgewählten Biotopen und beschreiben deren Grundbauplan
beschreiben und vergleichen Verhaltensweisen ausgewählter Tiere
beschreiben die Angepasstheit von Tieren und Pflanzen an ihre jeweiligen Umweltbedingungen (z. B. Körperbau, Ernährung, Fortpflanzung und Entwicklung)
beschreiben körperliche Veränderungen in der Entwicklung vom Säugling bis zum Erwachsenen (z. B. Wachstum, Zahnwechsel, Pubertät)
beschreiben Wachstum und Entwicklung von ausgewählten Tieren und Pflanzen
beschreiben die wechselseitigen Beziehungen zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen und der unbelebten Natur
beschreiben die Umwandlung von Nahrung in Bewegung, Wachstum und Wärme als Formen der Energieumwandlung bei Lebewesen
beschreiben den Körperbau und wichtige Lebensfunktionen des Menschen (z. B. Verdauung, Blutkreislauf, Atmung, Bewegung, Fortpflanzung)
Technische Perspektive: Technik und Arbeit — Orientierung in der Welt
beschreiben einfache mechanische Funktionen an technischen Gegenständen (z. B. Hebel am Wasserrad, Kran, Zange, Wippe, Ruderboot)
beschreiben mechanische Grundlagen stabiler Konstruktionen (z. B. stabiles Dreieck, Gleichgewicht, Reibung)
beschreiben beispielhaft Energiebedarf und Formen der Energieumwandlung bei technischen Geräten (z. B. Strom in Licht, Wärme oder Bewegung)
beschreiben Verbrennung als Umwandlungsprozess von chemischer Energie in Wärmeenergie
unterscheiden nicht regenerative (z. B. Kohle, Erdöl, Erdgas) und regenerative (z. B. Wasser, Wind, Sonne) Primärenergien
beschreiben Energieverschwendung in der Schule und im Haushalt und entwickeln energiesparende Handlungsoptionen
nennen verschiedene technische Geräte zur Informationsvermittlung (z. B. Telefon, Radio, TV, Computer, Satellit) und deren Bedeutung für das Leben und die Arbeit der Menschen
beschreiben das Internet als Form der Vernetzung von Computern und als eine Technik, durch die Informationen übertragen wird
nennen wesentliche Bestandteile von Computern und Automaten und unterscheiden diese nach Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe
nennen und beschreiben technische Anwendungsmöglichkeiten für Magnetismus
Sozialwissenschaftliche Perspektive: Soziales, Politik, Wirtschaft — Erkenntnisgewinnung
nutzen geeignete Verfahren, um Entscheidungen herbeizuführen (im Klassenrat, Abstimmungen, Wahlen)
beteiligen sich mit Ideen an der Planung und Organisation gemeinsamer Vorhaben
informieren sich über gemeinsame und unterschiedliche Interessen in Konfliktsituationen und beschreiben diese (z. B. Naturschutz und wirtschaftliche Nutzung)
versetzten sich in die Sichtweisen anderer hinein und argumentieren aus deren Sicht (z. B. Rollenspiele)
entwickeln Handlungsmöglichkeiten für Konfliktsituationen
beziehen in Diskussionen und Debatten zu kontroversen Themen begründet Stellung
verhandeln, um einen möglichen Konsens zu finden
erkunden verschiedene Arbeitsstätten und Berufe in der Schule und der Umgebung
bereiten einfache Umfragen und Interviews vor und führen diese durch
bereiten einfache Erkundungen vor und führen diese durch
untersuchen Maßnahmen zur Beeinflussung von Kaufentscheidungen (z. B. Werbung)
setzen sich mit geschlechtsspezifischen Zuschreibungen auseinander und hinterfragen diese
nennen Gründe für Arbeitslosigkeit und die Folgen für die betroffenen Personen und Familien
Historische Perspektive: Zeit und Wandel — Erkenntnisgewinnung
nutzen Kalender und Pläne für die individuelle oder gemeinsame Zeitplanung
erstellen eine Zeitleiste und ordnen Ereignisse darauf ein
entwickeln interessengeleitet Fragen an die Geschichte und formulieren sie sprachlich angemessen
berichten anhand von ausgewählten historischen Quellen (z. B. Augenzeugenbericht, Zeichnung, Urkunde) und historischen Darstellungen über vergangene Ereignisse und Zusammenhänge
setzen die gewonnenen Erkenntnisse über ein geschichtliches Ereignis oder einen historischen Sachverhalt in einer angemessenen Form (z. B. szenische Darstellung, Ausstellungsobjekt, Text) um
Geografische Perspektive: Räume – Naturgrundlagen – Lebenssituationen — Erkenntnisgewinnung
beschreiben und vergleichen unterschiedliche Kartenarten mit eigenen Worten und ersten Fachbegriffen
finden vertraute räumliche Elemente in der eigenen Umgebung in analogen und digitalen Karten
finden mithilfe verschiedener Darstellungsmittel (z. B. Welt- und Deutschlandkarten, Globus, Satellitenbilder) grundlegende geografische Merkmale (z. B. Kontinente, Meere, Länder, Gebirge, Flüsse), beschreiben diese und bestimmen ihre Lage
orientieren sich vor Ort mit Karten (und Satellitennavigation) und folgen eingezeichneten Wegverläufen (z. B. in der Schulumgebung, bei Exkursionen in Hamburg, bei einer Klassenfahrt)
orientieren sich vor Ort mit Hilfsmitteln (z. B. Kompass, Sonne, Landmarken)
fertigen mit Unterstützung einfache Übersichtsskizzen, Karten und Modelle von Räumen mit Legenden an
halten Wegverläufe in Skizzen und Karten zeichnerisch fest und beschreiben diese
beobachten, messen und beschreiben naturraumbezogene Phänomene (z. B. Wetterelemente, Wetterverläufe, Unterschiede in verschiedenen Jahreszeiten)
beteiligen sich aktiv an Aktivitäten oder Projekten zum Schutz natürlicher Grundlagen und des Lebensraumes (z. B. in den Bereichen Naturschutz, Klimaschutz, Mobilität, Abfall)
Naturwissenschaftliche Perspektive: belebte und unbelebte Natur — Erkenntnisgewinnung
nennen Methoden und Arbeitsweisen des naturwissenschaftlichen Forschens (z. B. Beobachten, Messen, Ordnen, Experimentieren, Vermuten, Modellieren)
führen ausgewählte Naturphänomene (z. B. Wetter, Magnetismus, Verbrennungsvorgänge, Schwimmen und Sinken) auf naturwissenschaftliche Regelhaftigkeiten zurück
beschreiben beispielhaft die Bedeutung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für den Alltag (z. B. Wetterbericht, Kompass, Elektrizität, Auftrieb)
entwickeln Fragen zu Naturphänomenen, die durch (eigene) Experimente beantwortet werden können
stellen Vermutungen zu Naturphänomenen auf und begründen diese
planen einfache Experimente zur Überprüfung von eigenen Vermutungen oder Versuche zur Beantwortung vorgegebener Fragestellungen mithilfe systematischer Vergleiche (Variablenkontrollstrategie)
beachten bei der Durchführung von Versuchen, Experimenten und Untersuchungen Sicherheitsaspekte (z. B. beim Umgang mit Feuer oder Strom)
führen Untersuchungen, Versuche und Experimente nach Anleitung zunehmend selbstständig durch
stellen Daten, Ergebnisse und Beobachtungen eigener Untersuchungen, Versuche und Experimente funktional dar (z. B. Text, Schema, Tabelle, Diagramm)
vergleichen Ergebnisse und Beobachtungen mit ihren Fragestellungen und Vermutungen und tauschen ihre Arbeitsergebnisse mit anderen aus
Technische Perspektive: Technik und Arbeit — Erkenntnisgewinnung
benutzen Materialien, Werkzeuge und Geräte sach- und sicherheitsgerecht
bauen aus strukturiertem Material (z. B. Bauklötzen, Streichholzschachteln) stabile Bauwerke
überprüfen mithilfe selbst entwickelter technischer Experimente Eigenschaften von Konstruktionen (z. B. Tragfähigkeit einer Balkenbrücke mit unterschiedlich hohen Randprofilen)
untersuchen die Funktionsweise von Werkzeugen und Alltagsgeräten
stellen Funktionsprinzipien einfach aufgebauter Geräte und Maschinen zeichnerisch dar
nutzen und erstellen Bauanleitungen, Pläne und Handlungsanweisungen (z. B. Aufbauzeichnungen, einfache Schaltskizzen, Rezepte und andere Algorithmen)
messen und beschreiben physikalische Größen (z. B. elektrische Leitfähigkeit, Magnetkraft, Geschwindigkeit, Gewicht, Kraft, Druck, Löslichkeit, Temperatur, Volumen, Weg, Zeit)
erkennen physikalische Funktionsprinzipien an technischen Gegenständen (z. B. Kompassbewegungen durch ein Magnetfeld, Gleichgewicht durch Hebel bei der Kragbogenbrücke, Schwimmen eines Schiffs durch Auftrieb)
lösen technische und informatische Probleme durch Planen, Konstruieren und Optimieren (z. B. tragfähige Balkenbrücke) bzw. durch Entwicklung von Algorithmen (z. B. Malen nach Zahlen, grafische Programmierumgebungen)
bauen Schaltungen, mit deren Hilfe elektrischer Strom in Licht, Wärme oder Bewegung umwandelt wird
Perspektivenübergreifende Kompetenzen — Beobachten, sammeln, ordnen und messen
führen Beobachtungen unter einer vorgegebenen Fragestellung durch
legen Sammlungen an und ordnen diese strukturiert nach sachbezogenen Kriterien
gewinnen Daten mit Messinstrumenten (z. B. Meterstab, Maßband, Kilometerzähler, digitale und analoge Uhren, Thermometer und Waagen)
finden, sammeln und nutzen geeignete Informationsquellen (z. B. Sachbücher, ausgewählte Webseiten, Realbegegnungen), um eine Fragestellung zu bearbeiten
führen Befragungen durch, dokumentieren die Ergebnisse und werten diese aus
Perspektivenübergreifende Kompetenzen — Fragen stellen, Informationen gewinnen, auswerten und darstellen
formulieren allein oder diskursiv eine sprachlich prägnante Untersuchungsfrage zu einem Problem
werten Informationsquellen und eigene Daten aus und halten die Ergebnisse in geeigneter Form fest (z. B. Zeichnung, Fotografie, Ton- und Filmaufnahme, Skizze, Tabelle, Grafik, Karte, Plan)
nutzen Textverarbeitungs- und Präsentationsprogramme zur Erstellung von Dokumentationen und Präsentationen
präsentieren ihre Arbeitsergebnisse verständlich und nutzen dabei Anschauungsmittel (z. B. Modelle, Plakate, Realobjekte, Spielszenen)
beschreiben die Bedeutung gezielter Parametervariation bei Experimenten und führen solche Variablenveränderungen selbstständig durch
vergleichen Beobachtungen anhand sachbezogener Kriterien
Perspektivenübergreifende Kompetenzen — Argumentieren, reflektieren, diskutieren
beschreiben Gegebenheiten sachbezogen mit eigenen Worten und ersten Fachbegriffen
vertreten in Sachgesprächen eigene Vorstellungen und Standpunkte und begründen diese
nehmen Sachbeiträge anderer Kinder auf und setzen sich damit auseinander
beschreiben Sachverhalte mithilfe von Modellen und erläutern die Grenzen des verwendeten Modells
erkennen einfache Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge und stellen diese angemessen sprachlich dar
Sozialwissenschaftliche Perspektive: Soziales, Politik, Wirtschaft — Urteilsbildung
vergleichen eigene und fremde Interessen und erkennen, wie diese zu unterschiedlichen Standpunkten in gesellschaftlichen Fragen führen
wägen bei Entscheidungen oder Handlungen den Nutzen für Einzelne, für verschiedene Gruppen und für die Gesellschaft insgesamt ab
bewerten verschiedene Handlungsmöglichkeiten bei Interessenkonflikten unter Berücksichtigung von Werten (z. B. Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität), Kriterien der Nachhaltigkeit (z. B. fairer Handel)
vergleichen traditionelle Arbeitsbereiche von Frauen und Männern und beurteilen damit verbundene Ungerechtigkeiten
beschreiben gesellschaftliche Vielfalt und erläutern die Bedeutung der Solidarität
beschreiben die Weltsicht, Werte, Normen und Lebensweisen von Menschen aus anderen Kulturen
Historische Perspektive: Zeit und Wandel — Urteilsbildung
nennen Gründe, warum die Denk- und Verhaltensweisen der Menschen vergangener Zeiten anders waren als solche der heutigen Menschen
entwickeln Akzeptanz für fremdartig erscheinende Lebensformen der Vergangenheit
erklären beispielhaft, welche Auswirkungen die Entscheidungen und Handlungen von Menschen für spätere Generationen hatten (z. B. Umsetzung der veränderten Bauvorschriften nach dem Hamburger Brand 1842)
entwickeln Zukunftsvorstellungen für das eigene Leben und das Leben der Menschheit
beurteilen anhand von Kriterien, ob Personen, Ereignisse, Dinge tatsächlich existiert haben oder ob sie erfunden sind
vergleichen die Darstellungen und Sichtweisen zu einem Sachverhalt in ausgewählten Quellen und beurteilen die jeweilige Aussagekraft
Geografische Perspektive: Räume – Naturgrundlagen – Lebenssituationen — Urteilsbildung
begründen die Verantwortung des Menschen für die Erhaltung, Pflege und Veränderung von umbauten Räumen (z. B. in der Schule) und natürlichen Grundlagen (z. B. in der Landwirtschaft, bei der Freizeitgestaltung)
beurteilen an einem ausgewählten Beispiel die ökologischen und ökonomischen Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt
entwickeln Ideen für die Gestaltung des Lebensraumes, stellen diese dar und begründen ihre Anliegen und Wünsche (z. B. zur Gestaltung und Nutzung des Schulgeländes, im Stadtteil oder zur nachhaltigen Entwicklung)
überprüfen und erklären, inwiefern Darstellungen von Räumen immer nur eine Annäherung an die Wirklichkeit sind
erkennen und benennen Unterschiede in der eigenen Wahrnehmung und Darstellung eines Raumes in verschiedenen Medien
Naturwissenschaftliche Perspektive: belebte und unbelebte Natur — Urteilsbildung
begründen die Notwendigkeit zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen mit der Abhängigkeit aller Lebewesen von der nicht lebenden Natur (z. B. Boden, Wasser, Luft)
beurteilen den Umgang mit der eigenen Umwelt im Sinne ethischen Verhaltens (z. B. artgerechte Tierhaltung, Erhalt der Biodiversität, Klimagerechtigkeit)
beschreiben Natur- und Umweltschutz als Maßnahmen zum Erhalt der Lebensbedingungen von Pflanzen, Tieren und Menschen (z. B. Schutz von Hecken oder Feuchtwiesen) und begründen damit Verhaltenskonsequenzen für den Alltag
erläutern die Verantwortung des Menschen für den Schutz von Naturräumen für Pflanzen und Tiere
beurteilen, ob es in Alltagssituationen Gefahren für die eigene Person gibt, und nennen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. adäquate Kleidung, Schutz vor elektrischer Spannung, Verkehrsregeln, Feuerschutzmaßnahmen, Schallschutz)
erkennen Widersprüche beim Untersuchen von Naturvorgängen und stellen diese sprachlich verständlich dar
Technische Perspektive: Technik und Arbeit — Urteilsbildung
beurteilen die Materialökonomie, Originalität und Ausführung von eigenen Produkten, Alltagsgegenständen und technischen Konstruktionen
beschreiben und beurteilen Vorteile und Nachteile ausgewählter technischer Entwicklungen
wählen geeignete Materialien und Werkzeuge für bestimmte Tätigkeiten und Anforderungen aus
nennen Möglichkeiten für die umweltgerechte Entsorgung technischer Erzeugnisse und begründen die Notwendigkeit hierfür
vergleichen Herstellungsabläufe, Arbeitsprozesse und Tätigkeiten früher und heute
vergleichen Konsumgüter unter dem Blickwinkel des Ressourcenverbrauchs
beurteilen Gefahren im Umgang mit elektrischen Geräten
begründen die Bedeutung von Energieeinsparmaßnahmen und deren Zusammenhang mit dem Klimaschutz
beschreiben die Entwicklung einer technischen Erfindung und ihre Bedeutung für die Menschen (z. B. Lampe, Fahrrad, Schiff, Kompass, Computer)