Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Selbstwirksamkeit
hat Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und glaubt an die Wirksamkeit des eigenen Handelns.
Selbstbehauptung
entwickelt eine eigene Meinung, trifft eigene Entscheidungen und vertritt diese gegenüber anderen.
Selbstreflexion
schätzt eigene Fähigkeiten realistisch ein und nutzt eigene Potenziale.
Engagement
setzt sich für Dinge ein, die ihr/ihm wichtig sind, zeigt Einsatz und Initiative.
Lernmotivation
ist motiviert, Neues zu lernen und Dinge zu verstehen, strengt sich an, um sich zu verbessern.
Ausdauer
arbeitet ausdauernd und konzentriert, gibt auch bei Schwierigkeiten nicht auf.
Lernstrategien
geht beim Lernen strukturiert und systematisch vor, plant und organisiert eigene Arbeitsprozesse.
Problemlösefähigkeit
kennt und nutzt unterschiedliche Wege, um Probleme zu lösen.
Medienkompetenz
kann Informationen sammeln, aufbereiten, bewerten und präsentieren.
Kooperationsfähigkeit
arbeitet gut mit anderen zusammen, übernimmt Aufgaben und Verantwortung in Gruppen.
Konstruktiver Umgang mit Konflikten
verhält sich in Konflikten angemessen, versteht die Sichtweisen anderer und geht darauf ein.
Konstruktiver Umgang mit Vielfalt
zeigt Toleranz und Respekt gegenüber anderen und geht angemessen mit Widersprüchen um.
Ziele
koordinative und konditionelle Fähigkeiten werden gezielt entwickelt;
sportmotorisches Können wird durch Wiederholen und Üben ausgebildet;
ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen und der Leistungsfähigkeit anderer wird erworben;
die Fähigkeit, Leistungskriterien zu erkennen und zu akzeptieren, wird entwickelt.
Ziele
Bewegungsideen werden in gestalterischer Absicht alleine und gemeinsam mit anderen erfunden, erprobt und präsentiert;
verschiedene Ausdrucksformen werden durch Bewegung erprobt und entwickelt;
Bewegungen werden zu Folgen, Choreografien, Vorführungen und Aufführungen miteinander verbunden.
Ziele
Schülerinnen und Schüler lernen ein vielfältiges Erproben, das ihnen Bewegungssicherheit bringt und zur Verbesserung ihres Körpergefühls beiträgt;
Schülerinnen und Schüler lernen, dass Wagnis und Sicherheit sich wechselseitig bedingen;
Schülerinnen und Schüler werden an ihre eigenen Grenzen geführt;
die bewegungshemmende, aber auch schützende Wirkung von Angst wird erkannt, und es werden niveaustufenspezifische Strategien im Umgang mit Angst bei der Lösung von Bewegungsaufgaben entwickelt;
Sicherheitsvorkehrungen werden erlernt, um Verletzungsrisiken und Gefahren für sich und andere zu minimieren.
Ziele
grundlegende taktische Fähigkeiten und Regelkenntnisse werden entwickelt;
der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Voraussetzungen (wie Geschlecht, Herkunft, Konstitution etc.) wird im Handlungsvollzug ausgebildet und nach Möglichkeit thematisiert;
Schülerinnen und Schüler erfahren das Konfliktpotenzial von Wettkämpfen und lernen, damit sensibel umzugehen;
Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Regelakzeptanz werden in und durch Bewegung, Spiel und Sport entwickelt.
Ziele
entwickeln Bewegungsvorstellungen, verstehen Bewegungsanweisungen und setzen diese um;
erfahren und beschreiben erste Zusammenhänge von Bewegungsbelastung und Körperreaktion und können Vorgänge im Körper im Zusammenhang mit Belastung und Erholung beschreiben und einordnen. Sie lernen, Körperspannung bewusst wahrzunehmen sowie zielgerichtet auf- und abzubauen;
reagieren auf unterschiedliche Reize und schulen ihre Sinneswahrnehmung und ihre Selbstregulationsfähigkeit. Hierbei werden durch unterschiedliche Bewegungsaufgaben die optische, akustische oder taktile sowie kinästhetische (Tiefensensibilität) und vestibuläre (Gleichgewichtssinn) Wahrnehmung stimuliert;
entwickeln ihr Körperbewusstsein und beginnen, ein Verständnis für ein körpergerechtes und funktionelles Sich-Bewegen aufzubauen. Sie erfahren die Freude und Notwendigkeit von Bewegung und Sport und lernen ihren Körper zu akzeptieren und verantwortungsvoll mit ihm umzugehen;
entwickeln ein positives Selbstbild, verbessern ihre Selbsteinschätzung und lernen sich selbst zu regulieren.
entwickeln ihr Gesundheitsbewusstsein und erfahren durch körperliche Aktivitäten die Bedeutung und den Zusammenhang von Bewegung, Wohlbefinden und Gesundheit.
Beobachtungskriterien am Ende der Jahrgangsstufe 2
Übungen des Lauf-ABCs ausführen?
auf ein Signal schnell reagieren?
zielgerichtet, schnell (und geradlinig) über sehr kurze Distanzen laufen?
ausdauernd laufen?
Strecken nach einfachen Orientierungspunkten durchlaufen?
beid- und einbeinig springen?
nach (kurzem) Anlauf mit einem Bein weit- und hochspringen?
einhändig und beidhändig (aus einer Wurfauslage) weit werfen?
auf Ziele werfen?
Regelanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 4
laufen so lange in Minuten, wie das eigene Alter ist;
orientieren sich beim Laufen räumlich;
durchlaufen eine 50 m Strecke in hohem Tempo mit schneller Schrittfrequenz;
kennen das Startkommando beim Sprint und Ausdauerlauf;
kennen unterschiedliche Staffelformen;
springen aus dem Angehen oder Anlauf (einem Absprungraum) einbeinig hoch ab und landen sicher;
springen in die Weite und über Hindernisse, in ein Ziel oder eine Zone aus dem Stand und aus dem Anlauf;
führen unterschiedliche Bewegungsformen des Schleuderns und Werfens aus;
führen einfache Form des Schlagwurfs aus dem Stand und dem Angehen aus.
Beobachtungskriterien am Ende der Jahrgangsstufe 2
mit verschiedenen Materialien und Geräten zum Gleiten, Fahren und Rollen in unterschiedlichen Situationen umgehen?
das Bewegungsverhalten anderer sowie die räumliche Umgebung wahrnehmen und das eigene Handeln darauf einstellen?
mit Gleit-, Roll- und Fahrgeräten Geschwindigkeit aufnehmen und anhalten?
sich grundlegend sicherheitsgerecht verhalten?
Geschwindigkeit und Beschleunigung wahrnehmen?
ihr Gleichgewicht spüren?
Regelanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 4
haben verschiedene Materialien und Geräte in unterschiedlichen Situationen erprobt und können die Anforderungen eines Parcours bewältigen;
nehmen das Bewegungsverhalten anderer sowie die räumliche Umgebung in unterschiedlichen Situationen wahr und stellen das eigene Handeln darauf ein;
bewegen sich kontrolliert beim Fahren, Gleiten oder Rollen – gegebenenfalls mit Materialien/Geräten;
benennen Sicherheitsregeln und verhalten sich regelgerecht;
nehmen Geschwindigkeit und Beschleunigung wahr.
Regelanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 4
nutzen die spezifischen Eigenschaften des Wassers zum Gleiten und Schweben;
orientieren sich unter Wasser;
erproben unterschiedliche Sprünge und wenden sie beim Springen aus unterschiedlichen Höhen an;
schwimmen in einer Schwimmart,
haben verschiedene Bewegungsformen im, unter und ins Wasser sowie Schwimmstile kennengelernt und wenden sie an;
kennen hygienische Maßnahmen und einfache Baderegeln;
erfüllen die Bedingungen des „Seepferdchens“.
erfüllen weitgehend die Bedingungen des „Jugendschwimmabzeichen Bronze“.
Beobachtungskriterien am Ende der Jahrgangsstufe 2
bei einfachen Partnerkämpfen das Gleichgewicht halten und den Raum verteidigen oder erobern?
nach gemeinsam vereinbarten oder vorgegebenen Regeln kämpfen?
auf spielerische Weise gegeneinander kämpfen?
Regelanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 4
kämpfen nach vorgegebenen oder gemeinsam vereinbarten Regeln;
kämpfen auf spielerische Weise gegeneinander und achten dabei sowohl auf die eigene körperliche Unversehrtheit als auch auf die der anderen;
verteidigen ihr Gleichgewicht, einen Raum oder ein Objekt;
finden in Partnerkämpfen Lösungen zum Festhalten bzw. Befreien (einfache taktische Elemente);
führen einfache Fallübungen aus.
Beobachtungskriterien am Ende der Jahrgangsstufe 2
in „kleinen Spielen“ die Spielidee erfassen?
sich im Spielraum im Sinne der Spielidee bewegen und einfache Spielrollen einnehmen?
einfachen Spielideen/ Bewegungsaufgaben situativ angemessen mit Spielgeräten umgehen?
klar zwischen Mit- und Gegenspieler differenzieren und sich in Wettspielen angemessen verhalten?
Regeln akzeptieren und eigene Wünsche in der Spiel- und Regelgestaltung formulieren?
einfache Grundfertigkeiten (Werfen und Fangen) im Spiel umsetzen?
bei der Mannschaftsbildung helfen?
eigenständig spielen?
Regelanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 4
erfassen die in der Spielidee angelegten verschiedenen Situationen und Rollen und können sich entsprechend verhalten;
kennen verschiedene, der Altersstufe angemessene Zielschuss-, Wurf- und Rückschlagspiele sowie Fang- und Laufspiele und beteiligen sich aktiv an der Spielgestaltung;
können sicher werfen, fangen, dribbeln und passen;
wissen mit Sieg und Niederlage umzugehen;
bilden Mannschaften, verhalten sich teamgerecht, fair und in Wettspielen angemessen;
akzeptieren Regeln und beteiligen sich an der Veränderung von Spielideen und -regeln mit dem Ziel eines gelingenden Spiels;
entwickeln ein Ballgefühl;
beherrschen einfache taktische Anforderungen.
Beobachtungskriterien am Ende der Jahrgangsstufe 2
Körperspannung aufbauen, halten und wahrnehmen?
sich gegenseitig helfen?
Geräte für den gemeinsamen Auf- und Abbau sicher transportieren?
an unterschiedlichen Geräten ansatzweise Schwingen, Hangeln, Schaukeln, Klettern, Stützen, Springen, Rollen Drehen und Balancieren?
an Geräteaufbauten mit unterschiedlichen Anforderungen durch Höhe, Neigung, Breite und Instabilität balancieren?
mit herausfordernden Aufgabenstellungen (geschlossene Augen, rückwärts etc.) balancieren?
verschiedene Bewegungen an Bewegungslandschaften und Bewegungsbaustellen umsetzen?
elementare turnerische Fertigkeiten (z. B. beidbeiniger Absprung vom Sprungbrett und Minitrampolin, kontrolliertes Landen nach Sprüngen, Rollen um die Längsachse, Rolle vorwärts oder Hockwende) ausführen?
eigene Ängste erkennen, äußern und bewältigen?
Risiken abwägen und einschätzen?
verschiedene Handgeräte (z. B. Seil, Ball, Reifen, Tuch, Band, Keule, Stab) bewegen und einfache Kunststücke damit erfinden?
Seilspringen (Grundsprünge)?
gemeinschaftliche Sprungspiele mit einem langen Seil ausführen?
einen Zusammenhang zwischen Anstrengungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Lernzuwachs herstellen?
Regelanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 4
nehmen Körperspannung wahr und können sie aufbauen und halten;
helfen sich gegenseitig in einfachen Bewegungssituationen;
springen am Kasten oder Bock und am Minitrampolin (beidbeiniger Absprung; kontrollierte Landung);
können Geräte richtig auf- und abbauen;
stehen in einfacher Form auf Händen;
entwickeln synchrone Bewegungsfolgen mit turnerischen Elementen;
präsentieren eine synchrone Bewegungsgestaltung und geben sich gegenseitig Feedback;
turnen grundlegende akrobatische Figuren (z. B. Bank, Stuhl oder Kleinpyramiden);
beherrschen Kunststücke mit Kleingeräten (z. B. Seil, Ball, Reifen, Tuch, Band, Keule, Stab, Jongliertuch) und können sie inszenieren und präsentieren;
können sicher Seilspringen und beherrschen auch erweiterte Sprünge (z. B. Laufsprung, Rückwärtsspringen. Doppelschlag, Kreuzschlag, Gruppensprünge);
springen gemeinschaftlich mit einem langen Seil;
stellen einen Zusammenhang zwischen Anstrengungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Lernzuwachs her;
kennen Kriterien zur Beurteilung von Bewegungsqualität.
Beobachtungskriterien am Ende der Jahrgangsstufe 2
einen Takt erkennen und sich rhythmisch dazu bewegen (Tanzen, Laufen, Hüpfen, Gehen, Springen, Drehen, Galoppieren, Schleichen usw.)?
sich darstellend bewegen und Gefühle, Tiere, Situationen etc. durch Bewegung/Tanz ausdrücken?
einfache standardisierte Tänze verschiedener Kulturen (z. B. Volkstänze, folkloristische Elemente, Kindertänze) tanzen?
einen Zusammenhang zwischen Gefühlen und Bewegung herstellen?
andere Darstellungsleistungen wertschätzen?
Regelanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 4
erkennen unterschiedliche Rhythmen und setzen diese in Musik um;
beherrschen einfache Grundschritte und Schrittkombinationen;
kennen standardisierte Tänze verschiedener Kulturen (z. B. Volkstänze, Gesellschaftstänze, Kindertänze, Hip-Hop, Tanztrends);
bewegen sich nach Musik rhythmisch angemessen;
gestalten Tänze mit und nach;
kennen die Herkunft einzelner Tänze;
schätzen die Darstellungsleistungen anderer wert.
Beobachtungskriterien am Ende der Jahrgangsstufe 2
sich des eigenen Körpers bewusst werden? (z. B. bei Achtsamkeitsübungen, Kinderyoga, Atemübungen etc.)
körperliche Entspannungs- und Anspannungszustände in angeleiteten Situationen durchführen?
die Reaktion des Körpers bei Bewegungsbelastungen wahrnehmen?
Regelanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 4
nehmen Reaktionen des Körpers bei körperlicher Belastung wahr und können diese deuten (z. B. Puls, Körpertemperatur, Atemfrequenz);
führen verschiedene Übungen und Aufgaben zur Herstellung von körperlichen Entspannungs- und Anspannungszuständen selbstständig oder mit einem Partner durch;
stützen und halten das eigene Körpergewicht;
zeigen eine angemessene Körperspannung;
zeigen Bereitschaft zur Entwicklung der motorischen Grundeigenschaften;
kennen Achtsamkeitsübungen, Kinderyoga oder Atemübungen;
können an Stationen trainieren, um ihre Kraft oder Ausdauer zu steigern;
kennen den Zusammenhang zwischen Anstrengungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Leistungszuwachs;
nehmen ihr Bedürfnis nach Entspannung wahr und kennen die Möglichkeiten der individuellen Steuerung.