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Sprechen und Zuhören
in ihren Gesprächen auf Verständigung zielen und respektvolles Gesprächsverhalten zeigen
in verschiedenen Gesprächsformen und in unterschiedlichen Rollen kommunikativ handeln und dabei nonverbale sowie stimmliche Mittel bewusst nutzen
zur Analyse mündlicher Kommunikationssituationen exemplarisch auditive und audiovisuelle Aufzeichnungen sowie Mitschriften nutzen
den Verlauf fachlich anspruchsvoller monologischer und dialogischer Gesprächsformen konzentriert verfolgen, um Argumentation und Intention der Gesprächspartner wiederzugeben bzw. zusammenzufassen sowie ihr Verständnis durch Mitschriften und Notizen zu sichern
A.1 Dialogische Gesprächsformen: mit anderen sprechen
während des Zuhörens parallel eigene Äußerungen planen und diese in ihrer Wirkung einschätzen
sich in eigenen Gesprächsbeiträgen explizit und zielführend auf andere beziehen
in Kontroversen Strittiges identifizieren und eigene Positionen vertreten
auf konstruktive Weise eigenes und fremdes Gesprächsverhalten beobachten, reflektieren und besprechen
nach Geboten der Fairness kommunizieren und Strategien unfairer Kommunikation erkennen
Diskussionen, Debatten und Präsentationen selbstständig moderieren
in Simulationen von Prüfungsund Bewerbungsgesprächen angemessen verbal und nonverbal handeln
A.1 Dialogische Gesprächsformen: mit anderen sprechen — Bildung in der digitalen Welt
Nutzung digitaler Kommunikationsmedien (2.1, 2.4, 2.5, 5.2)
A.2 Monologische Gesprächsformen: vor anderen sprechen
anspruchsvolle Fachinhalte Verständnis fördernd referieren, auch unter Verwendung selbstverfasster stützender Texte
literarische und pragmatische Texte sinngebend und der Form entsprechend vortragen
einzeln und gemeinsam mit anderen argumentierende und erklärende Beiträge präsentieren
kontextangemessen, funktional, kreativ verschiedene Medien und Präsentationstechniken einsetzen und das eigene Vorgehen erläutern
umfangreiche Redebeiträge zu komplexen Sachverhalten selbstständig und adressatengerecht präsentieren
A.2 Monologische Gesprächsformen: vor anderen sprechen — Bildung in der digitalen Welt
Nutzung von Präsentationsprogrammen/-tools (3.1, 3.2, 5.2)
Beachtung rechtlicher Vorgaben (insbes. lizenzrechtlicher Fragen zur Veröffentlichung eigener Produkte) (3.3)
B.1 Schreibstrategien anwenden
Texte orthografisch und grammatisch korrekt sowie fachsprachlich präzise, prägnant und stilistisch angemessen verfassen
anspruchsvolle Aufgabenstellungen in konkrete Schreibziele und Schreibpläne überführen und komplexe Texte unter Beachtung von Textkonventionen eigenständig oder kooperativ strukturieren und dabei auch digitale Werkzeuge einsetzen
aus selbst recherchierten Informationsquellen Relevantes für die eigene Textproduktion auswählen und in geeigneter Form aufbereiten
Textbelege und andere Quellen korrekt zitieren bzw. paraphrasieren
Texte hinsichtlich inhaltlicher, funktionaler und stilistischer Kriterien ergebnisorientiert und im Hinblick auf die Geschlossenheit der Darstellung überarbeiten
die Stadien ihrer Schreibprozesse und Kompetenzentwicklung dokumentieren und reflektieren
B.1 Schreibstrategien anwenden — Bildung in der digitalen Welt
Nutzung verschiedener Funktionen von Textverarbeitungsbzw. Präsentationsprogrammen/-tools (3.1, 5.2)
Nutzung von Programmen/Online-Tools zur Organisation von Informationen, zum kollaborativen Schreiben sowie solchen zur Organisation und Strukturierung von Arbeitsprozessen und projektbezogener Zusammenarbeit (1.3, 2.2, 2.3, 3.1, 3.2, 5.2)
Nutzung von Online-Tools zur Analyse eigener Texte (z. B. hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik, Lesbarkeit) (5.2, 5.4)
B.2.1 Informierend schreiben
eigenes Wissen über literarische, sprachliche und andere Sachverhalte geordnet und differenziert darstellen
Aufbau, inhaltlichen Zusammenhang und sprachlich-stilistische Merkmale eines Textes selbstständig fachgerecht beschreiben
Inhalte und Argumentationen komplexer Texte zusammenfassen, exzerpieren und referieren
B.2.2 Erklärend und argumentierend schreiben
zu einem gegebenen komplexen Sachverhalt eine Untersuchungsfrage formulieren, die Auswahl der Untersuchungsaspekte begründen und den Untersuchungsgang skizzieren
Schlussfolgerungen aus ihren Analysen, Vergleichen oder Diskussionen von Sachverhalten und Texten ziehen und die Ergebnisse in kohärenter Weise darstellen
eigene Interpretationsansätze zu literarischen Texten entwickeln und diese argumentativ-erklärend darstellen, auch unter Berücksichtigung von Ideengehalt, gattungsund epochenspezifischen Merkmalen sowie literaturtheoretischen Ansätzen
bei der Auseinandersetzung mit Texten deren historische, kulturelle, philosophische, politische oder weltanschauliche Bezüge, auch in ihrer Relevanz für die Arbeitswelt, verdeutlichen
zu fachlich strittigen Sachverhalten und Texten differenzierte Argumentationen entwerfen, diese strukturiert entfalten und die Prämissen ihrer Argumentationen reflektieren
in Anlehnung an journalistische, populärwissenschaftliche oder medienspezifische Textformen eigene Texte schreiben
wissenschaftspropädeutische Texte, zum Beispiel Fachoder Seminararbeiten, planen, strukturieren, verfassen und überarbeiten
B.2.3 Gestaltend schreiben
nach literarischen oder nicht-literarischen Vorlagen Texte neu, umoder weiterschreiben, die Korrespondenz von Vorlage und eigenem Text beachten und dabei ein ästhetisches Ausdrucksvermögen entfalten
ästhetische, epistemische, reflexive Textformen wie Essay, Tagebuch, Gedicht, Brief zur Selbstreflexion, Wissensbildung und Entfaltung des ästhetischen Ausdrucksvermögens in literarischen oder pragmatischen Zusammenhängen verwenden
Texte für unterschiedliche Medien gestaltend schreiben
B.2.3 Gestaltend schreiben — Bildung in der digitalen Welt
Erstellung digitaler, intermedialer Produkte und ggf. Online-Veröffentlichung (2.2, 2.5, 3.1, 3.2, 5.2)
Beachtung der rechtlichen (insbesondere der persönlichkeitsund lizenzrechtlichen) Vorgaben bei der Veröffentlichung eigener Produkte (3.3)
Lesen
den komplexen Zusammenhang zwischen Teilaspekten und dem Textganzen erschließen
aus anspruchsvollen Aufgabenstellungen angemessene Leseziele ableiten und diese für die Textrezeption nutzen
im Leseprozess ihre auf unterschiedlichen Interpretationsund Analyseverfahren beruhenden Verstehensentwürfe überprüfen
die Einsicht in die Vorläufigkeit ihrer Verstehensentwürfe zur kontinuierlichen Überarbeitung ihrer Hypothesen nutzen
Verstehensbarrieren identifizieren und sie zum Anlass eines textnahen Lesens nehmen
Kontextwissen heranziehen, um Verstehensbarrieren zu überwinden
Rückschlüsse aus der medialen Präsentation und Verbreitungsform eines Textes ziehen
Geltungsansprüche von Texten reflektieren und das Ergebnis in das Textverstehen einbeziehen
die Qualität von Textinformationen vor dem Hintergrund ihres fachlichen Wissens prüfen und beurteilen
ihr Fachund Weltwissen flexibel einsetzen, um das Textverständnis zu vertiefen und die Relevanz des Gelesenen einzuschätzen
sich in der Anschlusskommunikation über eigene und fremde Verstehensvoraussetzungen verständigen
im Leseprozess ihr fachliches Wissen selbstständig zur Erschließung und Nutzung voraussetzungsreicher Texte heranziehen
Lesen — Bildung in der digitalen Welt
Analyse und Bewertung digitaler Medien hinsichtlich ihrer Seriosität (6.1, 6.2)
Durchführung von Online-Recherchen sowie Reflexion und Bewertung des Verfahrens und der Ergebnisse (1.1, 1.2, 6.1, 6.2)
Nutzung digitaler Bibliothekskataloge (1.1)
D.1. Sich mit literarischen Texten auseinandersetzen — Grundlegendes Anforderungsniveau
Inhalt, Aufbau und sprachliche Gestaltung literarischer Texte analysieren, Sinnzusammenhänge zwischen einzelnen Einheiten dieser Texte herstellen und sie als Geflechte innerer Bezüge und Abhängigkeiten erfassen
eigenständig ein Textverständnis formulieren, in das sie persönliche Leseerfahrungen und alternative Lesarten des Textes einbeziehen, und auf der Basis eigener Analyseergebnisse begründen
ihr Textverständnis argumentativ durch gattungspoetologische und literaturgeschichtliche Kenntnisse über die Literaturepochen von der Aufklärung bis zur Gegenwart stützen
relevante Motive, Themen und Strukturen literarischer Schriften, die auch über Barock und Mittelalter bis in die Antike zurückreichen können, vergleichen und in ihre Texterschließung einbeziehen
Mehrdeutigkeit als konstitutives Merkmal literarischer Texte nachweisen
literarische Texte aller Gattungen als Produkte künstlerischer Gestaltung erschließen
die besondere ästhetische Qualität eines literarischen Produktes aufgrund eines breit angelegten literarischen Vorwissens erfassen und ihre Befunde in das Textverständnis einbeziehen
diachrone und synchrone Zusammenhänge zwischen literarischen Texten ermitteln und Bezüge zu weiteren Kontexten herstellen
die in literarischen Werken enthaltenen Herausforderungen und Fremdheitserfahrungen kritisch zu eigenen Wertvorstellungen, Weltund Selbstkonzepten in Beziehung setzen
literarische Texte auf der Basis von nachvollziehbaren, sachlich fundierten Kriterien bewerten und dabei auch textexterne Bezüge wie Produktions-, Rezeptionsund Wirkungsbedingungen berücksichtigen
kreativ Texte im Sinne literarischen Probehandelns gestalten
D.1. Sich mit literarischen Texten auseinandersetzen — Erhöhtes Anforderungsniveau
den besonderen poetischen Anspruch und die ästhetische Qualität literarischer Texte vor dem Hintergrund ihrer Kenntnisse in den Bereichen Poetologie und Ästhetik erläutern
Kenntnisse wissenschaftlicher Sekundärtexte, philosophischer Schriften und historischer Abhandlungen in die Kontextualisierung literarischer Werke einbeziehen
in ihre Erörterung der in literarischen Werken enthaltenen Herausforderungen und Fremdheitserfahrungen geistes-, kulturund sozialgeschichtliche Entwicklungen einbeziehen
ihre literarischen Wertungen differenziert begründen und dabei auf ihr größeres und komplexeres Kontextwissen zurückgreifen
D.1. Sich mit literarischen Texten auseinandersetzen — Bildung in der digitalen Welt
Nutzung von Online-Tools für analytische und handlungsund produktionsorientierte Verfahren zur Erschließung von literarischen Texten unterschiedlicher medialer Form (2.5, 3.1, 3.2, 3.3, 5.2, 6.1)
Beachtung der rechtlichen (insbesondere der persönlichkeitsund lizenzrechtlichen) Vorgaben bei der Veröffentlichung eigener Produkte (3.3)
Berücksichtigung intermedialer, nicht-linearer oder interaktiver literarischer Textsorten bzw. Schreibformen (6.1, 6.2)
D.2 Sich mit pragmatischen Texten auseinandersetzen — Grundlegendes Anforderungsniveau
den inhaltlichen Zusammenhang voraussetzungsreicher Texte sichern und diese Texte terminologisch präzise und sachgerecht zusammenfassen
ein umfassendes, Textfunktionen, Situationen und Adressaten beachtendes Textverständnis formulieren
die in pragmatischen Texten enthaltenen sprachlichen Handlungen ermitteln
die Funktionen eines pragmatischen Textes bestimmen und dessen mögliche Wirkungsabsichten beurteilen
die sprachlich-stilistische Gestaltung eines pragmatischen Textes fachgerecht beschreiben und deren Wirkungsweise erläutern
Elemente der Textgestaltung einschließlich nichtsprachlicher Bestandteile in ihrer Funktion analysieren
zielgerichtet Zusammenhänge zu weiteren ihnen bekannten Texten herstellen und hierfür passende Wissensbestände aktivieren
themengleiche Texte methodisch fachgerecht vergleichen
sich mittels pragmatischer Texte mit den eigenen Weltund Wertvorstellungen, auch in einer interkulturellen Perspektive, auseinandersetzen
D.2 Sich mit pragmatischen Texten auseinandersetzen — Erhöhtes Anforderungsniveau
die Zuordnung von Texten zu Textformen und Textsorten reflektieren
die in argumentativen Texten enthaltenen Argumentationsstrukturen theoriegestützt analysieren
die Beziehung zwischen pragmatischen Texten und ihren Produktionsbedingungen ermitteln
D.2 Sich mit pragmatischen Texten auseinandersetzen — Bildung in der digitalen Welt
Berücksichtigung intermedialer, nicht-linearer oder interaktiver pragmatischer Textsorten bzw. Schreibformen wie z. B. Websites/Hypertext oder Blogs (6.1, 6.2)
Behandlung medientheoretischer Texte zu Themen der Digitalisierung und der digitalen Welt (6.2)
D.3 Sich mit Texten unterschiedlicher medialer Form und Theaterinszenierungen — Grundlegendes Anforderungsniveau
Theaterinszenierungen und Literaturverfilmungen als Textinterpretationen erfassen und beurteilen
Theaterinszenierungen, Hörtexte und Filme sachgerecht analysieren
eigene Hörtexte, Filme oder andere audiovisuelle Präsentationsformen erstellen bzw. Textvorlagen szenisch umsetzen
sich bei der Rezeption oder Produktion von Hörtexten und Filmen und bei der Rezeption von Theaterinszenierungen mit den eigenen Weltund Wertvorstellungen, auch in einer interkulturellen Perspektive, auseinandersetzen
D.3 Sich mit Texten unterschiedlicher medialer Form und Theaterinszenierungen — Erhöhtes Anforderungsniveau
die ästhetische Qualität von Theaterinszenierungen, Hörtexten oder Filmen beurteilen, auch vor dem Hintergrund ihrer kulturellen und historischen Dimension
sich mit Filmkritik und Aspekten der Filmtheorie auseinandersetzen
D.3 Sich mit Texten unterschiedlicher medialer Form und Theaterinszenierungen — Bildung in der digitalen Welt
Nutzung von Audiotheken und Mediatheken (2.5, 3.3)
Nutzung von digitalen Lernangeboten zu den Bereichen Film und Theater (5.4)
Nutzung von Online-Tools zur Filmanalyse (5.2, 6.1, 6.2)
Nutzung von Online-Tools zur Produktion eigener Hörtexte, Filme oder anderer audiovisueller Präsentationsformen (2.5, 5.2, 6.1, 6.2)
Beachtung der rechtlichen (insbesondere der persönlichkeitsund lizenzrechtlichen) Vorgaben bei der Veröffentlichung eigener Produkte (3.3)
produktive Erarbeitung manipulierter bzw. manipulierender Medienprodukte zu Reflexionszwecken, z. B. Nutzung von Schnitt-/Videobearbeitungsprogrammen/-tools zur Herstellung oder Veränderung von Filmsequenzen oder Tonspuren (3.3, 4.1, 5.2, 6.1, 6.2)
Sprache und Sprachgebrauch reflektieren — Grundlegendes Anforderungsniveau
ein grundlegendes Verständnis der kognitiven und kommunikativen Funktion von Sprache formulieren
sprachliche Äußerungen kriterienorientiert analysieren und ihre Einsichten in der Auseinandersetzung mit Texten und Sachverhalten dokumentieren
sprachliche Strukturen und Bedeutungen auf der Basis eines gesicherten Grammatikwissens und semantischer Kategorien erläutern
Strukturen und Funktionen von Sprachvarietäten beschreiben
Bedingungen gelingender Kommunikation analysieren, auch auf der Basis theoretischer Modelle
verbale, paraverbale und nonverbale Gestaltungsmittel in unterschiedlichen kommunikativen Zusammenhängen analysieren, ihre Funktion beschreiben und ihre Angemessenheit bewerten
Sprache und Sprachgebrauch reflektieren — Erhöhtes Anforderungsniveau
verbale, paraverbale und nonverbale Signale für Machtund Dominanzverhältnisse identifizieren
sprachliche Handlungen kriterienorientiert in authentischen und fiktiven Kommunikationssituationen bewerten
Auswirkungen der Sprachenvielfalt und der Mehrsprachigkeit analysieren
auf der Grundlage sprachkritischer Texte Entwicklungstendenzen der Gegenwartssprache beschreiben und bewerten
Sprache und Sprachgebrauch reflektieren — Bildung in der digitalen Welt
persuasive und manipulative Strategien in öffentlichen Bereichen analysieren und sie kritisch bewerten