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Lehrpläne Hamburg
Gymnasiale Oberstufe
Farsi
prozessbezogen
Interkulturelle Kompetenz
5
Hör- und Hör-Sehverstehen (Rezeption)
4
Sprechen (Interaktion und Produktion)
6
Lesen (Rezeption)
3
Schreiben
5
Sprachmittlung (Interaktion und Produktion)
3
Verfügen über sprachliche Mittel
1
Wortschatz
1
Grammatik
2
Aussprache und Intonation
2
Rechtschreibung
1
Sprachbewusstheit
5
Sprachlernkompetenz
6
Fachbezogene digitale Kompetenz
3
Umgang mit Texten und anderen Medien
6
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Interkulturelle Kompetenz
respektvolle und wertschätzende interkulturelle Beziehungen aufrechterhalten, im Umgang mit Vielfalt und Differenz wichtige Höflichkeitskonventionen einhalten und entsprechend handeln,
bei vertrauten Themen gemeinsame und unterschiedliche Werte, Normen und Sichtweisen miteinander vergleichen und in Grundzügen einen persönlichen Standpunkt dazu beziehen,
interkulturelle Begegnungssituationen bewältigen,
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Wertesystemen erkennen, dabei Klischees und Vorurteile identifizieren und ihr eigenes kulturspezifisches Wertesystem im Vergleich reflektieren,
die Verarbeitung solcher Themen in Literatur oder Filmen der Zielsprache in Ansätzen analysieren und sie auf ihre eigene Lebenswelt beziehen.
Hör- und Hör-Sehverstehen (Rezeption)
Gespräche über gewöhnliche alltags- und berufsbezogene Themen verstehen und dabei Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen, sofern in der Standardsprache klar artikuliert und mit vertrautem Akzent gesprochen wird,
den Informationsgehalt der meisten Hör- bzw. Hör-Sehtexte über Themen, die von persönlichem Interesse oder im Unterricht behandelt worden sind, verstehen,wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird,
die Stimmung, den Ton usw. der Sprechenden richtig erfassen,
in Diskussionen zu vertrauten Themen die Positionen der verschiedenen Gesprächsteilnehmerinnen und Gesprächsteilnehmer erfassen, wenn diese akzentuiert vertreten und explizit markiert werden.
Sprechen (Interaktion und Produktion)
sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Aspekte aus der eigenen Lebens- und Erfahrungswelt verständigen,
sich klar und weitgehend flüssig zu einem persönlich interessierenden Thema oder zu einem Gegenstand des Unterrichts äußern und auch komplexere Sachverhalte darstellen, wenn sie Gelegenheit hatten, sich vorzubereiten und dabei analoge und digitale Medien und Werkzeuge zu verwenden,
Arbeitsergebnisse darstellen und sie in eine Diskussion oder in ein Gespräch einbringen,
ohne größere Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, z. B. auf im Unterricht vorgelegte Texte reagieren,
an Diskussionen über vertraute Themen teilnehmen und ihren Standpunkt klarmachen,
höflich und respektvoll Überzeugungen und Meinungen, Zustimmung und Ablehnung ausdrücken.
Lesen (Rezeption)
relativ unkomplizierte Texte über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete mit Verständnis lesen,
in weniger komplexen Texten die Argumentation, wenn auch nicht im Detail, erfassen
längere Texte nach benötigten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen.
Schreiben
unkomplizierte zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen, dabei Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen zusammenführen und diese in Ansätzen gegeneinander abwägen,
sich in informellen Kommunikationssituationen weitgehend korrekt und verständlich ausdrücken,
strukturierte und kohärente Texte verschiedener Textsorten (E-Mail, Bericht, Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, offizielle und informelle Briefe, in Ansätzen auch Interpretationen) verfassen,
visuelle Vorlagen (Bilder, Grafiken, Karikaturen, Tabellen) in einfacher, aber angemessener Sprache auswerten und kommentieren,
nach bekannten Mustern selbst einfache, kurze fiktionale und pragmatische Texte (freies und kreatives Schreiben) gestalten.
Sprachmittlung (Interaktion und Produktion)
in einfach zu überschauenden zweisprachigen Situationen mündlich mitteln, indem sie klar formulierte und artikulierte sprachliche Äußerungen aus der Fremdsprache sinngemäß, situationsangemessen und adressatenorientiert ins Deutsche übertragen, auf Deutsch formulierte unkomplizierte Informationstexte sinngemäß, situationsangemessen und adressatenorientiert in die Zielsprache übertragen,
in Schriftform mitteln, indem sie fremdsprachige Texte zu vertrauten Themen auf Deutsch paraphrasieren, Informationen aus Grafiken und Diagrammen zu vertrauten Themen beschreiben und gegebenenfalls erläutern, den wesentlichen Inhalt leichterer deutscher Texte in der Zielsprache aspektgeleitet und adressatengerecht wiedergeben, Teile unkomplizierter Texte aus der Zielsprache ins Deutsche übertragen,
analoge und digitale Medien und Werkzeuge bei der Mediation (wie das Anlegen von Glossaren, die Verwendung von Nachschlagewerken usw.) verwenden.
Verfügen über sprachliche Mittel
ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel nutzen, um auch weniger vertraute Situationen zu beschreiben, die wichtigsten Aspekte eines Gedankens oder eines Problems mit hinreichender Genauigkeit zu erklären und eigene Überlegungen zu kulturellen Themen wie Musik oder Filmen auszudrücken.
Wortschatz
einen ausreichend großen Wortschatz nutzen, um sich mithilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des Alltags zu äußern, wie beispielsweise Familie, Hobbys, Interessen, Reisen, Arbeit, Schule und aktuelle Ereignisse.
Grammatik
sich in vertrauten Situationen ausreichend korrekt verständigen,
gebräuchliche Redeformen und grammatische Strukturen trotz deutlicher Einflüsse des Deutschen anwenden.
Aussprache und Intonation
eine verständliche Aussprache verwenden, auch wenn ein fremder Akzent teilweise offensichtlich ist und manchmal etwas falsch ausgesprochen wird,
die korrekte Aussprache ihnen unbekannter Wörter mit analogen oder digitalen Medien und Werkzeugen in Erfahrung bringen.
Rechtschreibung
die Regeln der Rechtschreibung und Prinzipien der Textgestaltung so exakt verwenden, dass keine unverständlichen Passagen entstehen.
Sprachbewusstheit
grundlegende Ausprägungen des fremdsprachigen Systems an ausgewählten Beispielen sowie regional geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen,
sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und Möglichkeiten ihrer Lösung abwägen,
wichtige Beziehungen zwischen Sprachphänomenen an ausgewählten Beispielen belegen,
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Sprachen registrieren,
über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien erkennen und beschreiben.
Sprachlernkompetenz
ihre individuelle Mehrsprachigkeit nutzen, um das Verstehen von Texten und Äußerungen in der Fremdsprache zu erleichtern,
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse reflektieren,
ihre rezeptiven und produktiven Kompetenzen prüfen und sich mit verschiedenen Lernstrategien sowie analogen und digitalen Medien und Werkzeugen einen neuen Wortschatz erschließen,
das Niveau ihrer Sprachbeherrschung dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Fremdsprachenlernens nutzen,
Begegnungen in und mit der Fremdsprache gezielt für das eigene Sprachenlernen nutzen,
durch das Erproben sprachlicher Mittel die eigene sprachliche Kompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen.
Fachbezogene digitale Kompetenz
digitale Möglichkeiten für den Sprachlernprozess nutzen,
digitale Hilfsmittel adressaten-, situations- und zweckangemessen verwenden, um die Kommunikation und Interaktion in der Fremdsprache zu unterstützen bzw. zu ermöglichen,
ihre Kenntnisse über digitale Hilfsmittel entwickeln und festigen und deren Leistungsfähigkeit und Begrenzungen kritisch und reflektiert einschätzen.
Umgang mit Texten und anderen Medien
mit stärkerer Hilfestellung, z. B. durch mehr inhaltliche und sprachliche Vorentlastung, umfangreichere Vokabellisten, vorgegebene Strukturmuster oder enger angesetzte Teilaufgaben Texte bearbeiten,
Arbeitsergebnisse klar und strukturiert vortragen,
Referate selbstständig planen und organisieren und sie frei anhand stichpunktartiger Memorierungshilfen halten,
rhetorische Grundprinzipien zur Gestaltung ihres Vortrages verwenden,
Informationen in grafischer Form darstellen und dazu Visualisierungshilfen benutzen,
in Abhängigkeit von der Aufgabenstellung eine angemessene Methode der Textgestaltung wählen, z. B. einen Informationen zusammenfassenden, argumentativen, interpretierenden oder gestalterisch-kreativen Schwerpunkt setzen.
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Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung — Bildungsplan Studienstufe Neuere Fremdsprachen Farsi (2022)
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