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Interkulturelle Kompetenz
respektvolle und wertschätzende interkulturelle Beziehungen aufrechterhalten, im Umgang mit Vielfalt und Differenz wichtige Höflichkeitskonventionen einhalten und entsprechend handeln.
bei vertrauten Themen gemeinsame und unterschiedliche Werte, Normen und Sichtweisen miteinander vergleichen und in Grundzügen einen persönlichen Standpunkt dazu beziehen.
interkulturelle Begegnungssituationen bewältigen.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Wertesystemen erkennen, dabei Klischees und Vorurteile identifizieren und ihr eigenes kulturspezifisches Wertesystem im Vergleich reflektieren.
die Verarbeitung solcher Themen in Literatur oder Filmen der Zielsprache in Ansätzen analysieren und sie auf ihre eigene Lebenswelt beziehen. K Kommunikative Fertigkeiten
Hör- und Hör-Sehverstehen (Rezeption)
Gespräche über gewöhnliche alltags- und berufsbezogene Themen verstehen und dabei Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen, sofern in der Standardsprache klar artikuliert und mit vertrautem Akzent gesprochen wird.
den Informationsgehalt der meisten Hör- bzw. Hör-Sehtexte über Themen, die von persönlichem Interesse oder im Unterricht behandelt worden sind, verstehen,wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird.
die Stimmung, den Ton usw. der Sprechenden richtig erfassen.
in Diskussionen zu vertrauten Themen die Positionen der verschiedenen Gesprächsteilnehmerinnen und Gesprächsteilnehmer erfassen, wenn diese akzentuiert vertreten und explizit markiert werden.
Sprechen (Interaktion und Produktion)
sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Aspekte aus der eigenen Lebens- und Erfahrungswelt verständigen.
sich klar und weitgehend flüssig zu einem persönlich interessierenden Thema oder zu einem Gegenstand des Unterrichts äußern und auch komplexere Sachverhalte darstellen, wenn sie Gelegenheit hatten, sich vorzubereiten und dabei analoge und digitale Medien und Werkzeuge zu verwenden.
Arbeitsergebnisse darstellen und sie in eine Diskussion oder in ein Gespräch einbringen.
ohne größere Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, z. B. auf im Unterricht vorgelegte Texte reagieren.
an Diskussionen über vertraute Themen teilnehmen und ihren Standpunkt klarmachen.
höflich und respektvoll Überzeugungen und Meinungen, Zustimmung und Ablehnung ausdrücken.
Lesen (Rezeption)
relativ unkomplizierte Texte über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete mit Verständnis lesen.
in weniger komplexen Texten die Argumentation, wenn auch nicht im Detail, erfassen
längere Texte nach benötigten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen.
Schreiben (Produktion und Interaktion)
unkomplizierte zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen, dabei Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen zusammenführen und diese in Ansätzen gegeneinander abwägen.
sich in informellen Kommunikationssituationen weitgehend korrekt und verständlich ausdrücken.
strukturierte und kohärente Texte verschiedener Textsorten (E-Mail, Bericht, Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, offizielle und informelle Briefe, in Ansätzen auch Interpretationen) verfassen.
visuelle Vorlagen (Bilder, Grafiken, Karikaturen, Tabellen) in einfacher, aber angemessener Sprache auswerten und kommentieren.
nach bekannten Mustern selbst einfache, kurze fiktionale und pragmatische Texte (freies und kreatives Schreiben) gestalten.
Sprachmittlung (Interaktion und Produktion)
in einfach zu überschauenden zweisprachigen Situationen mündlich mitteln, indem sie klar formulierte und artikulierte sprachliche Äußerungen aus der Fremdsprache sinngemäß, situationsangemessen und adressatenorientiert ins Deutsche übertragen, auf Deutsch formulierte unkomplizierte Informationstexte sinngemäß, situationsangemessen und adressatenorientiert in die Zielsprache übertragen.
in Schriftform mitteln, indem sie fremdsprachige Texte zu vertrauten Themen auf Deutsch paraphrasieren, Informationen aus Grafiken und Diagrammen zu vertrauten Themen beschreiben und gegebenenfalls erläutern, den wesentlichen Inhalt leichterer deutscher Texte in der Zielsprache aspektgeleitet und adressatengerecht wiedergeben, Teile unkomplizierter Texte aus der Zielsprache ins Deutsche übertragen.
analoge und digitale Medien und Werkzeuge bei der Mediation (wie das Anlegen von Glossaren, die Verwendung von Nachschlagewerken usw.) verwenden.
Verfügen über sprachliche Mittel
ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel nutzen, um auch weniger vertraute Situationen zu beschreiben, die wichtigsten Aspekte eines Gedankens oder eines Problems mit hinreichender Genauigkeit zu erklären und eigene Überlegungen zu kulturellen Themen wie Musik oder Filmen auszudrücken.
Wortschatz
einen ausreichend großen Wortschatz nutzen, um sich mithilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des Alltags zu äußern, wie beispielsweise Familie, Hobbys, Interessen, Reisen, Arbeit, Schule und aktuelle Ereignisse.
Grammatik
sich in vertrauten Situationen ausreichend korrekt verständigen.
gebräuchliche Redeformen und grammatische Strukturen trotz deutlicher Einflüsse des Deutschen anwenden. Im Anhang finden sich genauere Angaben zu den grammatikalischen Anforderungen in den jeweiligen Sprachen.
Aussprache und Intonation
eine verständliche Aussprache verwenden, auch wenn ein fremder Akzent teilweise offensichtlich ist und manchmal etwas falsch ausgesprochen wird.
die korrekte Aussprache ihnen unbekannter Wörter mit analogen oder digitalen Medien und Werkzeugen in Erfahrung bringen.
Rechtschreibung
die Regeln der Rechtschreibung und Prinzipien der Textgestaltung so exakt verwenden, dass keine unverständlichen Passagen entstehen.
Sprachbewusstheit
grundlegende Ausprägungen des fremdsprachigen Systems an ausgewählten Beispielen sowie regional geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen.
sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und Möglichkeiten ihrer Lösung abwägen.
wichtige Beziehungen zwischen Sprachphänomenen an ausgewählten Beispielen belegen.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Sprachen registrieren.
über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien erkennen und beschreiben.
Sprachlernkompetenz
ihre individuelle Mehrsprachigkeit nutzen, um das Verstehen von Texten und Äußerungen in der Fremdsprache zu erleichtern.
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse reflektieren.
ihre rezeptiven und produktiven Kompetenzen prüfen und sich mit verschiedenen Lernstrategien sowie analogen und digitalen Medien und Werkzeugen einen neuen Wortschatz erschließen.
das Niveau ihrer Sprachbeherrschung dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Fremdsprachenlernens nutzen.
Begegnungen in und mit der Fremdsprache gezielt für das eigene Sprachenlernen nutzen.
durch das Erproben sprachlicher Mittel die eigene sprachliche Kompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die in anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen.
Fachbezogene digitale Kompetenz
digitale Möglichkeiten für den Sprachlernprozess nutzen.
digitale Hilfsmittel adressaten-, situations- und zweckangemessen verwenden, um die Kommunikation und Interaktion in der Fremdsprache zu unterstützen bzw. zu ermöglichen.
ihre Kenntnisse über digitale Hilfsmittel entwickeln und festigen und deren Leistungsfähigkeit und Begrenzungen kritisch und reflektiert einschätzen.
Umgang mit Texten und anderen Medien
mit stärkerer Hilfestellung, z. B. durch mehr inhaltliche und sprachliche Vorentlastung, umfangreichere Vokabellisten, vorgegebene Strukturmuster oder enger angesetzte Teilaufgaben Texte bearbeiten.
Arbeitsergebnisse klar und strukturiert vortragen.
Referate selbstständig planen und organisieren und sie frei anhand stichpunktartiger Memorierungshilfen halten.
rhetorische Grundprinzipien zur Gestaltung ihres Vortrages verwenden.
Informationen in grafischer Form darstellen und dazu Visualisierungshilfen benutzen.
in Abhängigkeit von der Aufgabenstellung eine angemessene Methode der Textgestaltung wählen, z. B. einen Informationen zusammenfassenden, argumentativen, interpretierenden oder gestalterisch-kreativen Schwerpunkt setzen.
Interkulturelle Kompetenz
ihr Orientierungswissen über die Zielkulturen in vielfältigen Situationen anwenden: Aspekte der Alltagskultur und Berufswelt, Themen und Probleme junger Erwachsener, gegenwärtige politische und soziale Bedingungen, historische und kulturelle Entwicklungen einschließlich literarischer Aspekte sowie Themen von globaler Bedeutung.
ihr Wissen über Kommunikation anwenden und fremdsprachige Konventionen beachten, u. a. zur Signalisierung von Distanz und Nähe, ihre Wahrnehmungen und (Vor-)Urteile erkennen, hinterfragen, relativieren und ggf. revidieren.
einen Perspektivenwechsel vollziehen sowie verschiedene Perspektiven vergleichen und abwägen.
Werte, Haltungen und Einstellungen ihrer zielsprachigen Kommunikationspartner erkennen und unter Berücksichtigung des fremdkulturellen Hintergrundes einordnen.
fremdsprachige Texte und Diskurse in ihrer fremdkulturellen Dimension erfassen, deuten und bewerten.
fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen (z. B. die Menschenrechte) einordnen.
ihr strategisches Wissen nutzen, um Missverständnisse und sprachlich-kulturell bedingte Konfliktsituationen zu erkennen und zu klären.
sich trotz des Wissens um die eigenen begrenzten kommunikativen Mittel auf interkulturelle Kommunikationssituationen einlassen und ihr eigenes sprachliches Verhalten in seiner Wirkung reflektieren und bewerten.
auch in für sie interkulturell herausfordernden Situationen reflektiert agieren, indem sie sprachlich und kulturell Fremdes auf den jeweiligen Hintergrund beziehen und sich konstruktiv-kritisch damit auseinandersetzen.
Hör- und Hör-Sehverstehen (Rezeption)
einem Hör- bzw. Hörsehtext die Hauptaussagen oder Einzelinformationen entsprechend der Hör- bzw. Hörseh-Absicht entnehmen.
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren.
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörseh-Absicht Rezeptionsstrategien anwenden.
angemessene Strategien zur Lösung von Verständnisproblemen einsetzen.
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen.
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem kulturellen Zusammenhang verstehen.
Hör- und Hörsehtexte auch zu wenig vertrauten Themen erschließen.
implizite Informationen erkennen und einordnen und deren Wirkung interpretieren.
implizite Einstellungen oder Beziehungen zwischen Sprechenden erfassen.
Hör- und Hörsehtexte im Wesentlichen verstehen, auch wenn schnell gesprochen oder nicht Standardsprache verwendet wird.
Sprechen (Interaktion und Produktion)
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen.
verbale und nicht-verbale Gesprächskonventionen situationsangemessen anwenden, um z. B. ein Gespräch oder eine Diskussion zu eröffnen, auf Aussagen anderer Sprecher einzugehen, sich auf Gesprächspartner einzustellen und ein Gespräch zu beenden.
angemessene kommunikative Strategien bewusst einsetzen, um mit Nichtverstehen und Missverständnissen umzugehen.
sich zu vertrauten Themen aktiv an Diskussionen beteiligen sowie eigene Positionen vertreten.
in informellen und formellen Situationen persönliche Meinungen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen ausdrücken und begründen.
zu aktuell bedeutsamen Sachverhalten in Gesprächen oder Diskussionen Stellung nehmen.
sich an Diskussionen zu weniger vertrauten Themen aktiv beteiligen, auf differenzierte Äußerungen anderer angemessen reagieren sowie eigene Positionen vertreten.
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen und sich dabei spontan und weitgehend flüssig äußern.
zu aktuellen wie generell bedeutsamen Sachverhalten Stellung nehmen und in Diskussionen ggf. verschiedene Positionen sprachlich differenziert formulieren.
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von Vorgängen des Alltags sowie Themen fachlichen und persönlichen Interesses strukturiert darstellen und ggf. kommentieren.
für Meinungen, Pläne oder Handlungen klare Begründungen bzw. Erläuterungen geben.
nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen.
im Kontext komplexer Aufgabenstellungen eigene mündliche Textproduktionen, z. B. Vorträge, Reden, Teile von Reportagen und Kommentare, planen, adressatengerecht vortragen und dabei geeignete Vortrags- und Präsentationsstrategien nutzen.
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von anspruchsvollen Themen fachlichen, persönlichen und kulturellen Interesses strukturiert darstellen und kommentieren.
komplexe nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen und dabei wesentliche Punkte und relevante unterstützende Details hervorheben.
eine Präsentation klar strukturiert und flüssig vortragen, ggf. spontan vom vorbereiteten Text abweichen und auf Nachfragen zum Thema eingehen.
Lesen (Rezeption)
Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten erschließen.
explizite und implizite Aussagen von Texten sowie deren Wirkungspotenzial erkennen und einschätzen.
Texte und Textteile mit Bezug auf ein spezifisches Leseziel auswählen.
der Leseabsicht entsprechende Rezeptionsstrategien selbstständig anwenden.
die Hauptaussagen und deren unterstützende sprachliche und / oder inhaltliche Einzelinformationen erfassen.
die inhaltliche Struktur eines Textes nachvollziehen und Gestaltungsmerkmale in ihrer Wirkung erfassen.
die Absicht und Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen erkennen.
mehrfach kodierte Texte und Textteile, z. B. in Werbeanzeigen, Plakaten, Flugblättern, aufeinander beziehen und in ihrer Einzel- und Gesamtaussage erkennen, analysieren und bewerten.
selbstständig Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten auch zu wenig vertrauten Themen erschließen.
die inhaltliche Struktur von komplexen Texten erkennen und dabei Gestaltungsmerkmale in ihrer Funktion und Wirkung analysieren.
die Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen analysieren.
Schreiben (Produktion und Interaktion)
Schreibprozesse selbstständig planen, umsetzen und reflektieren.
Texte in formeller oder persönlich-informeller Sprache verfassen und dabei wesentliche Konventionen der jeweiligen Textsorten beachten.
Informationen strukturiert und kohärent vermitteln.
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen.
Texte zu literarischen und nicht-literarischen Textvorlagen verfassen.
eigene kreative Texte verfassen, ggf. in Anbindung an eine Textvorlage.
Textsorten zielorientiert in eigenen Textproduktionen situationsangemessen verwenden.
diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben.
aus einem breiten Spektrum eine Textsorte auswählen, in eigenen Textproduktionen situationsangemessen und adressatengerecht umsetzen und dabei die Konventionen der jeweiligen Textsorte beachten.
bei der Textgestaltung funktionale Gesichtspunkte, z. B. Leserlenkung und Fokussierung, beachten.
literarische und nicht-literarische Textvorlagen transformieren, z. B. einen historischen Text in einen modernen Text umwandeln, einen Text mit fachsprachlichen Elementen für eine andere Zielgruppe adaptieren.
Sprachmittlung (Interaktion und Produktion)
Informationen adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben.
interkulturelle Kompetenz und entsprechende kommunikative Strategien einsetzen, um adressatenrelevante Inhalte und Absichten in der jeweils anderen Sprache zu vermitteln.
bei der Vermittlung von Informationen gegebenenfalls auf Nachfragen eingehen.
Inhalte unter Nutzung von Hilfsmitteln, wie z. B. Wörterbüchern, durch Kompensationsstrategien, wie z. B. Paraphrasieren, und gegebenenfalls Nutzung von Gestik und Mimik adressatengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen.
für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen.
zur Bewältigung der Sprachmittlung kreativ mit den beteiligten Sprachen umgehen.
Verfügen über sprachliche Mittel
sich klar und mit dem Ziel einer gelingenden Kommunikation ausdrücken, ohne dabei den Eindruck zu erwecken, sich in dem, was sie sagen möchten, wesentlich einschränken zu müssen.
ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel einsetzen, um klare Beschreibungen und Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern; sie suchen dabei nicht auffällig nach Worten und verwenden auch komplexere Satzstrukturen.
Wortschatz
einen erweiterten allgemeinen und thematischen Wortschatz sowie einen Funktions- und Interpretationswortschatz nutzen.
ihren Wortschatz nutzen, um sich über die meisten allgemeinen Themenbereiche und in den im Abschnitt „Interkulturelle Kompetenz“ genannten Bereichen zu äußern.
ihren Wortschatz kontextorientiert und vernetzt verwenden und dabei auch Wörter und Wendungen aus dem Bereich informeller mündlicher Sprachverwendung einsetzen.
Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden; Lücken im Wortschatz können dennoch zu Zögern und Umschreibungen führen.
passende Konnektoren zur Schaffung von Textkohärenz und transparenter Textstruktur einsetzen.
Grammatik
ein gefestigtes Repertoire der grundlegenden grammatischen Strukturen für die Realisierung ihrer Sprechund Schreibabsichten nutzen.
in einer Vielzahl von Situationen über ein hohes Maß an grammatischer Korrektheit verfügen, obwohl Interferenzen mit dem Deutschen gelegentlich auftreten.
Fehler vermeiden, die zu Missverständnissen führen.
Aussprache und Intonation
ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster verwenden und dabei eine meist klar verständliche Aussprache und angemessene Intonation zeigen.
mit repräsentativen Varietäten der Standardsprache umgehen, wenn klar artikuliert gesprochen wird.
Rechtschreibung
ihre erweiterten Kenntnisse zu den Regelmäßigkeiten der Orthographie und Zeichensetzung nutzen und ihren aktiven Wortschatz weitgehend regelkonform verwenden.
Sprachbewusstheit
grundlegende Ausprägungen des fremdsprachigen Systems an Beispielen erkennen und benennen, Hypothesen im Bereich sprachlicher Regelmäßigkeiten formulieren und Ausdrucksvarianten einschätzen.
regionale, soziale und kulturell geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen.
sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und Möglichkeiten ihrer Lösung abwägen, u. a. durch den Einsatz von Kommunikationsstrategien.
wichtige Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen an Beispielen belegen und reflektieren.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Sprachen reflektieren.
über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien erkennen, beschreiben und bewerten.
aufgrund dieser Einsichten in die Sprache ihren eigenen Sprachgebrauch steuern.
an Beispielen Varietäten des Sprachgebrauchs sprachvergleichend einordnen.
die Erfordernisse einer kommunikativen Situation (u. a. bezogen auf Medium, Adressat, Absicht, Stil, Register) reflektieren und in ihrem Sprachhandeln berücksichtigen.
Sprachlernkompetenz
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse reflektieren und optimieren.
ihre rezeptiven und produktiven Kompetenzen prüfen und gezielt erweitern, z. B. durch die Nutzung geeigneter Strategien und Hilfsmittel (u. a. Nachschlagewerke, gezielte Nutzung des Internets).
das Niveau ihrer Sprachbeherrschung einschätzen, durch Selbstevaluation in Grundzügen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Fremdsprachenlernens nutzen.
Begegnungen in der Fremdsprache für das eigene Sprachenlernen nutzen (z. B. persönliche Begegnungen, Internetforen, Radio, TV, Filme, Theateraufführungen, Bücher, Zeitschriften).
durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene sprachliche Kompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen.
das Niveau ihrer eigenen Sprachbeherrschung einschätzen und selbstkritisch bewerten, durch Selbstevaluation angemessen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Sprachenlernens verwenden.
durch planvolles Erproben sprachlicher Mittel und kommunikativer sowie interkultureller Strategien die eigene Sprach- und Sprachhandlungskompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen.
Fachbezogene digitale Kompetenz
digitale Möglichkeiten für den Sprachlernprozess nutzen.
digitale Hilfsmittel adressaten-, situations- und zweckgerecht verwenden, um Kommunikation und Interaktion in der Fremdsprache zu unterstützen bzw. zu ermöglichen.
ihre Kenntnisse über digitale Hilfsmittel weiterentwickeln und festigen und deren Leistungsfähigkeit und Begrenzungen kritisch und reflektiert einschätzen.
Umgang mit Texten und anderen Medien
sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische und nicht-literarische Texte verstehen und strukturiert zusammenfassen.
mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen und ggf. stilistisch-rhetorischen Wissens literarische und nicht-literarische Texte aufgabenbezogen analysieren, deuten und die gewonnenen Aussagen am Text belegen.
die Wirkung spezifischer Gestaltungsmittel medial vermittelter Texte erkennen und deuten.
sich mit den Perspektiven und Handlungsmustern von Akteuren, Charakteren und Figuren auseinandersetzen und ggf. einen Perspektivenwechsel vollziehen.
bei der Deutung eine eigene Perspektive herausarbeiten und plausibel darstellen.
Textvorlagen durch das Verfassen eigener – auch kreativer – Texte erschließen, interpretieren und ggf. weiterführen.
ihr Erstverstehen kritisch reflektieren, relativieren und ggf. revidieren.
Hilfsmittel zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen und textuellen Verstehen und Produzieren von Texten selbstständig verwenden.
Gestaltungsmittel in ihrer Wirkung erkennen, deuten und bewerten.
die von ihnen vollzogenen Deutungs- und Produktionsprozesse reflektieren und darlegen.
Textvorlagen unter Berücksichtigung von Hintergrundwissen in ihrem historischen und sozialen Kontext interpretieren.