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Lehrpläne Hamburg
Gymnasiale Oberstufe
Sport
prozessbezogen
Überfachliche Kompetenzen
12
Leisten und Üben
6
Gestalten und Darstellen
3
Erkunden und Wagen
8
Wettkämpfen und Kooperieren
6
Wahrnehmen und Erfahren
6
Kompetenzen im Bereich der Sporttheorie
6
inhaltsbezogen
Bewegungsfeld 1: Laufen, Springen und Werfen
32
Bewegungsfeld 2: Gleiten, Fahren und Rollen
30
Bewegungsfeld 3: Bewegen im Wasser
41
Bewegungsfeld 4: Kämpfen und Verteidigen
33
Bewegungsfeld 5: Spielen
28
Bewegungsfeld 6: Bewegen an und von Geräten
71
Bewegungsfeld 7: Rhythmisches und tänzerisches Bewegen
28
Bewegungsfeld 8: Fitness und achtsames Bewegen
39
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Selbstwirksamkeit
hat Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und glaubt an die Wirksamkeit des eigenen Handelns.
Selbstbehauptung
entwickelt eine eigene Meinung, trifft eigene Entscheidungen und vertritt diese gegenüber anderen.
Selbstreflexion
schätzt eigene Fähigkeiten realistisch ein und nutzt eigene Potenziale.
Engagement
setzt sich für Dinge ein, die ihr/ihm wichtig sind, zeigt Einsatz und Initiative.
Lernmotivation
ist motiviert, Neues zu lernen und Dinge zu verstehen, strengt sich an, um sich zu verbessern.
Ausdauer
arbeitet ausdauernd und konzentriert, gibt auch bei Schwierigkeiten nicht auf.
Lernstrategien
geht beim Lernen strukturiert und systematisch vor, plant und organisiert eigene Arbeitsprozesse.
Problemlösefähigkeit
kennt und nutzt unterschiedliche Wege, um Probleme zu lösen.
Medienkompetenz
kann Informationen sammeln, aufbereiten, bewerten und präsentieren.
Kooperationsfähigkeit
arbeitet gut mit anderen zusammen, übernimmt Aufgaben und Verantwortung in Gruppen.
Konstruktiver Umgang mit Konflikten
verhält sich in Konflikten angemessen, versteht die Sichtweisen anderer und geht darauf ein.
Konstruktiver Umgang mit Vielfalt
zeigt Toleranz und Respekt gegenüber anderen und geht angemessen mit Widersprüchen um.
Ziele
koordinative und konditionelle Fähigkeiten werden, ggf. mithilfe digitaler Instrumente, gezielt weiterentwickelt.
bewegungsfeldspezifische Fertigkeiten und Fähigkeiten werden, ggf. mithilfe digitaler Instrumente, gezielt weiterentwickelt.
sportmotorisches Können wird durch Üben und Trainieren erweitert.
ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit und der Leistungsfähigkeit anderer wird reflektiert eingesetzt.
die Fähigkeit, Leistungskriterien zu erkennen, zu akzeptieren, zu verändern und zu erarbeiten, wird angewendet.
Übungs- und Trainingsprinzipien werden erprobt, reflektiert und selbstständig angewendet.
Ziele
Bewegungsideen werden in gestalterischer Absicht gemeinsam mit anderen erfunden, erprobt und ausgearbeitet.
verschiedene Ausdrucksformen werden durch Bewegung erprobt und entwickelt.
Bewegungen werden zu Abfolgen und Choreografien miteinander verbunden und in Vor- und Aufführungen oder als digitales Produkt präsentiert.
Ziele
ein Risikobewusstsein wird in dem Sinne weiterentwickelt, dass die Fähigkeit gefestigt wird, die eigenen Bewegungshandlungen in Bezug zum Risiko des Scheiterns realistisch einzuschätzen.
die bewegungshemmende, aber auch schützende Wirkung von Angst ist bekannt, und es werden niveauspezifische Strategien im Umgang mit Angst beim Lösen von Bewegungsaufgaben entwickelt und angewendet.
Gefahren und der Umgang mit Leichtsinn und Überheblichkeit werden thematisiert und bewertet, besonnenes Handeln wird entwickelt.
Sicherheitsvorkehrungen Sicherheitsmaßnahmen werden umgesetzt, um Verletzungsrisiken und Gefahren für sich und andere zu verhindern.
Kenntnisse werden vertieft und angewendet, damit Material und Ausrüstung funktionsgerecht eingesetzt werden können.
die Möglichkeiten und Grenzen des Sporttreibens in der natürlichen Lebensumwelt werden reflektiert und der respektvolle Umgang damit thematisiert.
die Schülerinnen und Schüler lernen, dass Wagnis und Sicherheit sich wechselseitig bedingen.
die Schülerinnen und Schüler werden an ihre eigenen Grenzen geführt.
Ziele
Erfahrungen in Bezug auf wettkampforientiertes Sporttreiben werden vertieft.
taktische Fähigkeiten und Regelkenntnisse werden weiterentwickelt.
der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Voraussetzungen (wie Geschlecht, Herkunft, Konstitution etc.) wird im Handlungsvollzug weiter ausgebildet und nach Möglichkeit thematisiert.
mit sportlichem Erfolg und Misserfolg, mit Gewinnen und Verlieren wird sensibel umgegangen.
Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und die Fähigkeit zur Regelakzeptanz werden in und durch Bewegung, Spiel und Sport weiterentwickelt.
Anlässe werden genutzt, um über Entwicklungen im Breitensport sowie im Leistungs- und Spitzensport (Doping; Sportbetrug; selbst- und fremdgefährdendes Verhalten) zu reflektieren und verantwortungsvolles und ethisch vertretbares Handeln im Sport zu entwickeln.
Ziele
die Schülerinnen und Schüler entwickeln, ggf. mithilfe digitaler Instrumente, differenzierte Bewegungsvorstellungen und setzen Bewegungsvorgaben um.
die Schülerinnen und Schüler erfahren und beschreiben komplexe Zusammenhänge von Bewegungsbelastung und Körperreaktion und können Vorgänge im Körper im Zusammenhang mit Belastung und Erholung differenziert beschreiben und einordnen.
die Schülerinnen und Schüler reagieren auf unterschiedliche Reize und schulen ihre Sinneswahrnehmung und ihre Selbstregulationsfähigkeit. Hierbei werden durch unterschiedliche Bewegungsaufgaben die optische, akustische oder taktile sowie kinästhetische und vestibuläre Wahrnehmung stimuliert.
die Schülerinnen und Schüler nutzen ihr Körperbewusstsein, um sich körpergerecht und funktional zu bewegen. Sie erfahren die motivierende Wirkung von Bewegung und Sport sowie die Notwendigkeit von Bewegung. Sie lernen, ihren Körper zu akzeptieren und verantwortungsvoll mit ihm umzugehen.
die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein positives Selbstbild, verbessern ihre Selbsteinschätzung und Selbstregulationsfähigkeit.
die Schülerinnen und Schüler erkennen zentrale Zusammenhänge zwischen Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden und dem Bewegungshandeln im Sport.
Bewegungsfeld 1: Laufen, Springen und Werfen
Grundlegendes Niveau
haben Kenntnisse über die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und wenden sie an;
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben zum Laufen, Springen und Werfen meist selbstständig;
legen eine Sprintstrecke in hohem Tempo und mit hoher Schrittfrequenz und optimal angepasster Schrittlänge zurück;
führen den Tiefstart aus;
halten bei mittleren und langen Dauerlaufstrecken ihr eigenes Tempo;
steuern Anlauf und Absprung anforderungsgemäß, um möglichst hoch und weit zu springen;
können jeweils eine Hoch- und Weitsprungtechnik angemessen durchführen;
verfügen über Grundtechniken mit unterschiedlichen Wurfgeräten und führen eine leichtathletische Wurf-/Stoßdisziplin angemessen aus;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung beim Laufen, Springen und Werfen eine mittlere Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen der Leichtathletik;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
kennen unterschiedliche Funktionen von leichtathletischen Bewegungen und erkennen deren Nutzen;
kennen Aspekte des Bewegungslernens (Techniktraining) und des Konditionstrainings;
kennen die gesundheitliche Bedeutung leichtathletischer Ausdauerlaufdisziplinen;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
drücken sich fachsprachlich aus.
Erhöhtes Niveau
haben Kenntnisse über die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und wenden sie an;
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben zum Laufen, Springen und Werfen selbstständig;
können verschiedene Kurz-, Mittel- und Langstrecken mit entsprechenden Techniken (inkl. Start) und in hohem Tempo bewältigen;
können jeweils eine Hoch- und Weitsprungtechnik angemessen durchführen;
verfügen über Grundtechniken mit unterschiedlichen Wurfgeräten und führen eine leichtathletische Wurf-/Stoßdisziplin regelgerecht aus;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung beim Laufen, Springen und Werfen eine gehobene Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen der Leichtathletik;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
reflektieren und analysieren die Qualität unterschiedlicher leichtathletischer Bewegungen, auch mithilfe digitaler Instrumente, erkennen deren Funktionen und geben ggf. Hinweise zur Korrektur oder Optimierung;
kennen Aspekte des Bewegungslernens (Techniktraining) und des Konditionstrainings;
kennen die gesundheitliche Bedeutung leichtathletischer Ausdauerlaufdisziplinen;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
reflektieren ihre sportliche Handlungsfähigkeit und schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
gehen an ihre persönliche Leistungsgrenze;
drücken sich fachsprachlich aus.
Bewegungsfeld 2: Gleiten, Fahren und Rollen
Grundlegendes Niveau
verfügen über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für Sicherheitsmaßnahmen und wenden sie an;
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben zum Gleiten/Fahren/Rollen meist selbstständig;
verfügen über grundlegende technische Fertigkeiten und Fähigkeiten mit dem jeweiligen Sportgerät, erproben die Geräte in unterschiedlichen Zusammenhängen und demonstrieren ihre Gleichgewichtsfähigkeit;
vollziehen Fertigkeiten des Beschleunigens, Lenkens und Abbremsens sicher;
absolvieren eine Strecke in einer bestimmten Zeit oder bewältigen sicher einen Parcours auf der Grundlage der Basisfähigkeiten (Kurven fahren, Bremsen, kontrollierte Fahrt und Ausweichen);
zeigen in ihren Gleit-/Fahr-/Rollbewegungen eine mittlere Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen der jeweiligen Sportart;
setzen Material und Ausrüstung funktionsgerecht ein;
wissen um die Bedeutung des Zusammenhangs von Erlebnismöglichkeit und Umweltverträglichkeit;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
kennen unterschiedliche Funktionen von Gleit-/Fahr-/Rollbewegungen und erkennen deren Nutzen;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
drücken sich fachsprachlich aus.
Erhöhtes Niveau
verfügen über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für Sicherheitsmaßnahmen und wenden sie an;
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben zum Gleiten/Fahren/Rollen selbstständig;
verfügen über fortgeschrittene technische Fertigkeiten und Fähigkeiten in mindestens einer Gleit- oder Rollsportart, erweitern und vertiefen ihre Erfahrungen, erproben das jeweilige Sportgerät in unterschiedlichen Zusammenhängen und verbessern ihre Gleichgewichtsregulation;
vollziehen Fertigkeiten des Beschleunigens, Lenkens und Abbremsens sicher und variieren sie situativ und funktional angemessen;
erbringen eine bewegungsfeldspezifische Ausdauerleistung und/oder eine Wettkampfleistung;
sind in der Lage in der jeweiligen Sportart, geländeangepasst zu fahren;
zeigen in ihren Gleit-/Fahr-/Rollbewegungen eine gehobene Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen der jeweiligen Sportart;
setzen Material und Ausrüstung funktionsgerecht ein;
wissen um die Bedeutung des Zusammenhangs von Erlebnismöglichkeit und Umweltverträglichkeit;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
reflektieren und analysieren die Qualität unterschiedlicher Gleit-/Fahr-/Rollbewegungen, auch mithilfe digitaler Instrumente, erkennen deren Funktion und geben ggf. Hinweise zur Korrektur oder Optimierung;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
reflektieren ihre sportliche Handlungsfähigkeit und schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
gehen an ihre persönliche Leistungsgrenze;
drücken sich fachsprachlich aus.
Schwimmen
Grundlegendes Niveau
kennen die Baderegeln;
verhalten sich im Wasser eigen- und mitverantwortlich;
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben im Wasser meist selbstständig;
verfügen über grundlegende Erfahrungen im Rückenschwimmen;
können mindestens 2 Schwimmtechniken aus Kraul-, Brust- und Rückenschwimmen unter Berücksichtigung der Atemtechnik ausführen;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung, z. B. beim Schwimmstil, eine mittlere Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Schwimmens;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
kennen unterschiedliche Funktionen von Schwimmbewegungen und erkennen deren Nutzen;
kennen Aspekte des Bewegungslernens (Techniktraining) und des Konditionstrainings;
wissen um den Gesundheitswert des Schwimmens und dessen Wert als Freizeitsport;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
drücken sich fachsprachlich aus.
Erhöhtes Niveau
kennen die Baderegeln;
verhalten sich im Wasser eigen- und mitverantwortlich;
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben im Wasser selbstständig;
verfügen über grundlegende Erfahrungen im Rückenschwimmen;
können mindestens 2 Schwimmtechniken aus Kraul-, Brust- und Rückenschwimmen unter Berücksichtigung der Atemtechnik, Start und Wende wettkampfgerecht ausführen;
legen eine Sprintstrecke (mind. 50 m) in hohem Tempo zurück;
schwimmen in einem Schwimmstil eine Strecke von mindestens 400 m in einem konstanten und angemessenen Tempo;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung, z. B. bei Start, Wende und Schwimmstil, eine gehobene Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Schwimmens;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
reflektieren und analysieren die Qualität von Bewegungen im und am Wasser, erkennen deren Funktion und geben ggf. Hinweise zur Korrektur oder Optimierung;
kennen Aspekte des Bewegungslernens (Techniktraining) und des Konditionstrainings;
wissen um den Gesundheitswert des Schwimmens und dessen Wert als Freizeitsport;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
reflektieren ihre sportliche Handlungsfähigkeit und schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
gehen an ihre persönliche Leistungsgrenze;
drücken sich fachsprachlich aus.
Weitere Bewegungsformen im Wasser
Grundlegendes Niveau
vollziehen Fertigkeiten des Wasserballspiels sicher;
tauchen in die Tiefe und in die Weite (mindestens 2 m tief und 10 m weit);
führen verschiedene Sprünge vom Brett und/oder vom Sprungturm aus;
verfügen über Techniken der Selbst- und Fremdrettung und wenden diese situativ und funktional angemessen an;
können Figuren des Synchronschwimmens ausführen und selbstständig eine Bewegungskomposition unter Anwendung einzelner Gestaltungskriterien (Raum/Zeit/Dynamik/formaler Aufbau) entwickeln.
Erhöhtes Niveau
vollziehen Fertigkeiten des Wasserballspiels sicher und variieren sie situativ und funktional angemessen;
tauchen in die Tiefe und in die Weite (mindestens 2 m tief und 15 m weit);
führen verschiedene Sprünge vom Brett und/oder vom Sprungturm aus;
verfügen über Techniken der Selbst- und Fremdrettung und wenden diese situativ und funktional angemessen an;
können Figuren des Synchronschwimmens ausführen und selbstständig eine Bewegungskomposition unter Anwendung einzelner Gestaltungskriterien (Raum/Zeit/Dynamik/formaler Aufbau) entwickeln.
Bewegungsfeld 4: Kämpfen und Verteidigen
Grundlegendes Niveau
berücksichtigen im Zweikampfverhalten die Achtung und den Respekt vor dem anderen als konstitutives Element des Zweikampfsports;
haben Kenntnisse über die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Sichern und aktive Hilfe beim Fallen) und wenden sie an;
lösen funktional komplexe Kampfaufgaben/-situationen meist selbstständig;
verfügen über Fertigkeiten im Bereich der Grundtechniken einer Kampfsportart (z. B. Fall-, Wurfund Bodentechniken; Atemi-Techniken);
können in der jeweiligen Kampfsportart Techniken in Angriffs- und Verteidigungssituationen anwenden;
können stilisierte Formen beim Vorführen von Übungen/Techniken ohne und mit Partnerin oder Partner durchführen;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung bei den Techniken eine mittlere Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Kämpfens;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
kennen unterschiedliche Funktionen kämpferischer Bewegungen und erkennen deren Nutzen;
kennen die Werte und Wettkampfbestimmungen einer Kampfsportart;
kennen den Unterschied von Zweikampf und Selbstverteidigung;
können aufkommende Emotionen und deren Folgen sich bewusst machen und reflektieren;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
drücken sich fachsprachlich aus.
Erhöhtes Niveau
berücksichtigen im Zweikampfverhalten die Achtung und den Respekt vor dem anderen als konstitutives Element des Zweikampfsports;
haben Kenntnisse über die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Sichern und aktive Hilfe beim Fallen) und wenden sie an;
lösen funktional komplexe Kampfaufgaben/-situationen selbstständig;
verfügen über zweikampfsportliche Fertigkeiten (Techniken), variieren sie situativ und funktional und können sie in wettkampfnaher Form einsetzen;
können in der jeweiligen Kampfsportart Techniken in Angriffs- und Verteidigungssituationen anwenden;
können stilisierte Formen beim Vorführen von Übungen/Techniken ohne und mit Partnerin oder Partner durchführen;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung bei den Techniken eine gehobene Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Kämpfens;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
reflektieren und analysieren die Qualität von kämpferischen Bewegungen, auch mithilfe digitaler Instrumente, erkennen deren Funktion und geben ggf. Hinweise zur Korrektur oder Optimierung;
kennen die Werte und Wettkampfbestimmungen von zwei Kampfsportarten und können einfache Übungskämpfe leiten;
haben sich mit dem Unterschied von Zweikampf und Selbstverteidigung, dem Problem von Aggression und körperlicher Gewalt auseinandergesetzt;
können aufkommende Emotionen und deren Folgen sich bewusst machen und reflektieren;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
reflektieren ihre sportliche Handlungsfähigkeit und schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
gehen an ihre persönliche Leistungsgrenze;
drücken sich fachsprachlich aus.
Bewegungsfeld 5: Spielen
Grundlegendes Niveau
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben meist selbstständig;
wenden spieltechnische Fertigkeiten und taktische Fähigkeiten individuell und/oder in der Gruppe in mind. einer Spielsportart sicher an und variieren sie situativ und funktional angemessen;
agieren kooperativ und kommunizieren funktional mit ihren Teampartnerinnen und -partnern;
zeigen in ihrer spieltechnischen und -taktischen Bewegungsausführung eine mittlere Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen der jeweiligen Spielsportart;
halten Regeln in den gespielten Spielsportarten ein, legen sie reflektiert aus, modifizieren sie zielgerichtet und vermeiden Regelverstöße bewusst;
berücksichtigen im Spielverhalten die Achtung und den Respekt vor den anderen als konstitutives Element im Spielsport;
initiieren Übungs- und Spielformen sowie Spiele überwiegend selbstständig, leiten diese an und regulieren sie;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
kennen unterschiedliche Funktionen von Bewegungen und Spielzügen und erkennen deren Nutzen;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
drücken sich fachsprachlich aus.
Erhöhtes Niveau
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben selbstständig;
wenden spieltechnische Fertigkeiten und taktische Fähigkeiten individuell und/oder in der Gruppe in mind. zwei Spielsportarten sicher an und variieren sie situativ und funktional angemessen;
haben Wettkampferfahrungen in mindestens einer Spielsportart;
agieren kooperativ und kommunizieren funktional mit ihren Teampartnerinnen und -partnern;
zeigen in ihrer spieltechnischen und -taktischen Bewegungsausführung eine gehobene Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen der jeweiligen Spielsportart;
halten Regeln in den gespielten Spielsportarten ein, legen sie reflektiert aus, modifizieren sie zielgerichtet und vermeiden Regelverstöße bewusst;
berücksichtigen im Spielverhalten die Achtung und den Respekt vor den anderen als konstitutives Element im Spielsport;
initiieren Übungs- und Spielformen sowie Spiele selbstständig, leiten diese an und regulieren sie;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
reflektieren und analysieren Bewegungen und Spielzüge, auch mithilfe digitaler Instrumente, erkennen deren Funktion und geben ggf. Hinweise zur Korrektur oder Optimierung;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
reflektieren ihre sportliche Handlungsfähigkeit und schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
gehen an ihre persönliche Leistungsgrenze;
drücken sich fachsprachlich aus.
Gerätturnen
Grundlegendes Niveau
wenden grundsätzlich Sicherheitsmaßnahmen an, auch beim Auf- und Abbau der Geräte, und geben sich gegenseitig Sicherheits- und/oder Hilfestellung;
lösen funktional komplexe turnerische Bewegungsaufgaben an den Geräten meist selbstständig;
führen entwickelte Fertigkeiten im Rollen, Drehen, Springen, Schwingen und Balancieren an mindestens zwei Turngeräten (Boden, Schwebebalken, Sprung, Reck/Stufenbarren, Parallelbarren, Minitrampolin) und aus einem weiteren Bereich (z. B. Gruppenturnen, Calisthenics, Parkour, Zirkuskünste, Cheerleading o. a.) sicher durch;
kombinieren erlernte Elemente unter Verwendung von gestalterischen Elementen zum Auftakt, Verbinden und Abschluss in selbst gestaltete Bewegungsverbindungen an mindestens 2 Geräten und aus einem weiteren Bereich (s. o.) und präsentieren diese kontrolliert, ästhetisch und unter Berücksichtigung von Haltung und Ausdruck;
zeigen in ihrer turnerischen Bewegungsausführung eine mittlere Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Turnens;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
kennen unterschiedliche Funktionen von turnerischen Bewegungen und erkennen deren Nutzen;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
drücken sich fachsprachlich aus.
Erhöhtes Niveau
wenden grundsätzlich Sicherheitsmaßnahmen an, auch beim Auf- und Abbau der Geräte, und geben sich gegenseitig Sicherheits- und/oder Hilfestellung;
lösen funktional komplexe turnerische Bewegungsaufgaben an den Geräten selbstständig;
führen entwickelte Fertigkeiten im Rollen, Drehen, Überschlagen, Springen, Schwingen und Balancieren an mindestens zwei Turngeräten (Boden, Schwebebalken, Sprung, Reck/Stufenbarren, Parallelbarren, Minitrampolin) und aus einem weiteren Bereich (z. B. Gruppenturnen, Calisthenics, Parkour, Zirkuskünste, Cheerleading o. a.) sicher durch;
kombinieren erlernte Elemente unter Verwendung von gestalterischen Elementen zum Auftakt, Verbinden und Abschluss in selbst gestaltete Bewegungsverbindungen an mindestens 2 Geräten und aus einem weiteren Bereich (s. o.) und präsentieren diese kontrolliert, ästhetisch und unter Berücksichtigung von Haltung und Ausdruck;
zeigen in ihrer turnerischen Bewegungsausführung eine gehobene Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Turnens;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
reflektieren und analysieren die Qualität von turnerischen Bewegungen, auch mithilfe digitaler Instrumente, erkennen deren Funktion und geben ggf. Hinweise zur Korrektur oder Optimierung;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
reflektieren ihre sportliche Handlungsfähigkeit und schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
gehen an ihre persönliche Leistungsgrenze;
drücken sich fachsprachlich aus.
Parkour
Grundlegendes Niveau
wenden grundsätzlich Sicherheitsmaßnahmen an, auch beim Auf- und Abbau der Geräte, und geben sich gegenseitig Sicherheits- und/oder Hilfestellung;
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben aus dem Parkour meist selbstständig;
führen entwickelte Fertigkeiten im Laufen, Rollen, Drehen, Springen, Schwingen, Klettern, Landen, Hangeln und Balancieren an verschiedenen Aufbauten aus;
kombinieren erlernte Techniken in selbst gestaltete Verbindungen und präsentieren diese kontrolliert, funktional und flüssig;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung eine mittlere Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen im Parkour;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
kennen unterschiedliche Funktionen von Bewegungen aus dem Parkour und erkennen deren Nutzen;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
drücken sich fachsprachlich aus.
Erhöhtes Niveau
wenden grundsätzlich Sicherheitsmaßnahmen an, auch beim Auf- und Abbau der Geräte, und geben sich gegenseitig Sicherheits- und/oder Hilfestellung;
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben aus dem Parkour selbstständig;
führen entwickelte Fertigkeiten im Laufen, Rollen, Drehen, Überschlagen, Springen, Schwingen, Klettern, Landen, Hangeln und Balancieren an verschiedenen Aufbauten aus;
kombinieren erlernte Techniken in selbst gestaltete Verbindungen und präsentieren diese kontrolliert, funktional und flüssig;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung eine gehobene Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Parkour;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
reflektieren und analysieren die Qualität von Bewegungen aus dem Parkour, auch mithilfe digitaler Instrumente, erkennen deren Funktion und geben ggf. Hinweise zur Korrektur oder Optimierung;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
reflektieren ihre sportliche Handlungsfähigkeit und schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
gehen an ihre persönliche Leistungsgrenze;
drücken sich fachsprachlich aus.
Klettern
Grundlegendes Niveau
können notwendige Sicherungsmaßnahmen mit Sicherungsgerät anwenden;
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben an der Kletter-/Boulderwand meist selbstständig;
verfügen über grundlegende Fertigkeiten im sicheren Klettern;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung eine mittlere Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Kletterns;
kennen den Unterschied zwischen Bouldern und Klettern mit Seilsicherung (Top-Rope-/Vorstiegsklettern);
können verschiedene Schwierigkeitsrouten unterscheiden;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
kennen unterschiedliche Funktionen von Bewegungen aus dem Klettern und erkennen deren Nutzen;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
drücken sich fachsprachlich aus.
Erhöhtes Niveau
können notwendige Sicherungsmaßnahmen mit Sicherungsgerät anwenden;
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben an der Kletter-/Boulderwand selbstständig;
verfügen über erweiterte Fertigkeiten im sicheren Klettern;
verfügen über Erfahrungen sowohl im Bouldern als auch im Klettern mit Seilsicherung;
können in verschiedenen Schwierigkeitsrouten klettern und wenden dabei unterschiedliche Techniken an;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung eine gehobene Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Kletterns;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
reflektieren und analysieren die Qualität von Kletterbewegungen, auch mithilfe digitaler Instrumente, erkennen deren Funktion und geben ggf. Hinweise zur Korrektur oder Optimierung;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
reflektieren ihre sportliche Handlungsfähigkeit und schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
gehen an ihre persönliche Leistungsgrenze;
drücken sich fachsprachlich aus.
Bewegungsfeld 7: Rhythmisches und tänzerisches Bewegen
Grundlegendes Niveau
lösen funktionale komplexe tänzerische und rhythmische Bewegungsaufgaben meist selbstständig;
verfügen über elementare tänzerische, gymnastische und künstlerisch-ästhetische Fertigkeiten und können sie in unterschiedlichen Tempi und Rhythmen umsetzen;
gestalten und kombinieren Bewegungselemente und Schrittfolgen allein, mit Partnerin bzw. Partner oder in der Gruppe nach einem gegebenen Rhythmus unter Berücksichtigung verschiedener Gestaltungskriterien zu einer Choreografie;
stellen die Wechselwirkung zwischen Rhythmus, Musik und Bewegung her;
präsentieren und inszenieren – live oder digital – eine selbst entwickelte Bewegungsgestaltung allein oder in Kooperation mit anderen Schülerinnen und Schülern;
kennen spezifische Ausdrucks- und Kommunikationsformen unterschiedlicher Tanzarten/-stile bzw. der rhythmischen Sportgymnastik;
zeigen in ihrer technischen und rhythmischen Bewegungsausführung eine mittlere Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Tanzens bzw. der rhythmischen Sportgymnastik;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
kennen unterschiedliche Funktionen tänzerischer bzw. gymnastischer Bewegungen und erkennen deren Wirkung bzw. Nutzen;
reflektieren die Qualität von tänzerisch-rhythmischen Bewegungen, auch mithilfe digitaler Instrumente, und geben in Ansätzen Hilfen zur Korrektur bzw. Interpretation;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
drücken sich fachsprachlich aus.
Erhöhtes Niveau
lösen funktionale komplexe tänzerische und rhythmische Bewegungsaufgaben selbstständig;
verfügen über erweiterte tänzerische, gymnastische und künstlerisch-ästhetische Fertigkeiten und können sie in unterschiedlichen Tempi und Rhythmen umsetzen sowie situativ angemessen variieren;
gestalten und kombinieren Bewegungselemente und Schrittfolgen allein, mit Partnerin bzw. Partner oder in der Gruppe nach einem gegebenen Rhythmus unter Berücksichtigung verschiedener Gestaltungskriterien zu einer Choreografie;
stellen die Wechselwirkung zwischen Rhythmus, Musik und Bewegung her;
präsentieren und inszenieren – live oder digital – eine selbst entwickelte Bewegungsgestaltung allein oder in Kooperation mit anderen Schülerinnen und Schülern und setzen eigene Ideen in künstlerisch-ästhetische Prozesse um;
kennen spezifische Ausdrucks- und Kommunikationsformen unterschiedlicher Tanzarten/-stile bzw. der rhythmischen Sportgymnastik und setzen diese in ihrer Bewegungsgestaltung um;
zeigen in ihrer technischen und rhythmischen Bewegungsausführung eine gehobene Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Tanzens bzw. der rhythmischen Sportgymnastik;
können Bewegungsmerkmale ausgewählter Techniken benennen;
reflektieren und analysieren die Qualität von tänzerisch-rhythmischen Bewegungen, auch mithilfe digitaler Instrumente, und geben ggf. Hinweise zur Optimierung bzw. Interpretation;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
reflektieren ihre sportliche Handlungsfähigkeit und schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
gehen an ihre persönliche Leistungsgrenze;
drücken sich fachsprachlich aus.
Bewegungsfeld 8: Fitness und achtsames Bewegen
Grundlegendes Niveau
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben meist selbstständig;
stützen und halten das eigene Körpergewicht über einen angemessenen Zeitraum und auch in der Fortbewegung;
verbessern mind. eine konditionelle Fähigkeit durch Training;
erbringen altersgemäße Kraft- und Ausdauerleistungen und wissen ansatzweise, wie sie diese verbessern können;
kennen die gesundheitliche Bedeutung von Fitness/Yoga;
erkennen das antagonistische Zusammenspiel von Muskelgruppen und wissen ansatzweise, wie es funktionell nutzbar ist;
können den Wechsel von Anspannung und Entspannung mithilfe ausgewählter Übungen hervorrufen;
können Methoden zum Aufbau und Abbau von Körperspannung durchführen;
planen ein Aufwärmprogramm mit kräftigenden und anspannenden Elementen, das sich an dem nachfolgenden Stundeninhalt orientiert, führen es durch und stellen es begründet dar;
zeigen in ihrer technischen Bewegungsausführung eine mittlere Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Fitnesstrainings/Yoga;
kennen Regeln zur Vermeidung von Überlastung und Fehlbelastung beim Training;
haben ein Verständnis für das Zusammenspiel von Stabilität und Beweglichkeit;
kennen Übungen und Methoden zur Verbesserung mind. einer konditionellen Fähigkeit, benennen deren unterschiedliche Funktionen und erkennen ihren Nutzen;
kennen unterschiedliche Funktionen von Kräftigungs- und Entspannungsformen und erkennen deren Nutzen;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
drücken sich fachsprachlich aus.
Erhöhtes Niveau
lösen funktionale komplexe Bewegungsaufgaben selbstständig;
stützen und halten das eigene Körpergewicht über einen längeren Zeitraum und auch in der Fortbewegung;
verbessern konditionelle Fähigkeiten durch Training;
erbringen altersgemäße Kraft- und Ausdauerleistungen und wissen, wie sie diese verbessern können;
kennen die gesundheitliche Bedeutung von Fitness/Yoga;
erkennen den Einfluss regelmäßiger Übungs- und Trainingspraxis auf die Stärkung der physischen und psychischen Widerstandskraft;
können das antagonistische Zusammenspiel von Muskelgruppen bewusst und gezielt einsetzen und funktionell nutzen;
können den Wechsel von Anspannung und Entspannung mithilfe ausgewählter Übungen hervorrufen;
können Methoden zum Aufbau und Abbau von Körperspannung anwenden;
führen ein zweckbezogenes Mobilisierungs-, Dehnungs- und Entspannungsprogramm eigenständig durch;
planen ein Trainingsprogramm, führen es durch und stellen es begründet dar;
zeigen in ihrer technischen Bewegungsausführung eine gehobene Qualitätsstufe;
kennen die spezifischen konditionellen und koordinativen Anforderungen des Fitnesstrainings/Yoga;
kennen Regeln zur Vermeidung von Überlastung und Fehlbelastung durch unsachgemäßen Körpereinsatz und können diese bewusst vermeiden;
haben ein Verständnis für das Zusammenspiel von Stabilität und Beweglichkeit;
kennen Übungen und Methoden zur Verbesserung konditioneller Fähigkeiten, benennen deren unterschiedliche Funktionen und erkennen ihren Nutzen;
reflektieren und analysieren die Qualität von Kräftigungs- und Entspannungsformen, auch mithilfe digitaler Instrumente, erkennen deren Funktion und geben ggf. Hinweise zur Korrektur und Optimierung;
setzen sich reflektierend mit sportpraktischen und sporttheoretischen Themen auseinander;
reflektieren ihre sportliche Handlungsfähigkeit und schätzen ihre sportliche Leistungsfähigkeit realistisch ein;
gehen an ihre persönliche Leistungsgrenze;
drücken sich fachsprachlich aus.
Sporttheorie
beschreiben, erklären und erläutern Modelle, Prozesse, Prinzipien, Methoden, Phänomene und Gesetzmäßigkeiten (aus den o. g. sporttheoretischen Bereichen) und wenden sie reflektiert – auch auf die Sportpraxis – an (KT1).
entwickeln und formulieren Hypothesen in der Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegungspraxis und prüfen diese mit geeigneten Mitteln (KT2).
analysieren und bewerten bzw. beurteilen Text-, Bild- und Filmmaterial zu Bewegungsabläufen, zu Lehr-/Lernmethoden, zu Trainingsplänen sowie zu psychologischen und soziologischen Phänomenen des Sports (KT3).
entwerfen Lernarrangements und Übungssequenzen sowie Trainingspläne nach lerntheoretischen/trainingswissenschaftlichen Gesichtspunkten (KT4).
erarbeiten sich Texte und andere Materialien insbesondere auch zu ihnen aus eigener Sportsozialisation nicht zugänglichen Erfahrungsbereichen der Sport-, Spiel- und Bewegungskultur, interpretieren diese unter Fokussierung (idealtypisch: eigener) klar formulierter Fragestellungen, bilden sich dazu Meinungen und formulieren diese (KT5).
erörtern sporttheoretische Themen und Fragestellungen und geben begründete Stellungnahmen hierzu ab (KT6).
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Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung — Bildungsplan Gymnasiale Oberstufe, Sport (2022)
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