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Lehrpläne Hamburg
Gymnasiale Oberstufe
Theater
prozessbezogen
Personale Kompetenzen
3
Motivationale Einstellungen
3
Lernmethodische Kompetenzen
3
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3
Sachkompetenz (S)
5
Gestaltungskompetenz (G)
6
Kommunikative Kompetenz (K)
7
Soziokulturelle Kompetenz (SK)
6
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Selbstwirksamkeit
… hat Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und glaubt an die Wirksamkeit des eigenen Handelns.
Selbstbehauptung
… entwickelt eine eigene Meinung, trifft eigene Entscheidungen und vertritt diese gegenüber anderen.
Selbstreflexion
… schätzt eigene Fähigkeiten realistisch ein und nutzt eigene Potenziale.
Engagement
… setzt sich für Dinge ein, die ihr/ihm wichtig sind, zeigt Einsatz und Initiative.
Lernmotivation
… ist motiviert, Neues zu lernen und Dinge zu verstehen, strengt sich an, um sich zu verbessern.
Ausdauer
… arbeitet ausdauernd und konzentriert, gibt auch bei Schwierigkeiten nicht auf.
Lernstrategien
… geht beim Lernen strukturiert und systematisch vor, plant und organisiert eigene Arbeitsprozesse.
Problemlösefähigkeit
… kennt und nutzt unterschiedliche Wege, um Probleme zu lösen.
Medienkompetenz
… kann Informationen sammeln, aufbereiten, bewerten und präsentieren.
Kooperationsfähigkeit
… arbeitet gut mit anderen zusammen, übernimmt Aufgaben und Verantwortung in Gruppen.
Konstruktiver Umgang mit Konflikten
… verhält sich in Konflikten angemessen, versteht die Sichtweisen anderer und geht darauf ein.
Konstruktiver Umgang mit Vielfalt
… zeigt Toleranz und Respekt gegenüber anderen und geht angemessen mit Widersprüchen um.
Handlungsfeld „Körper“
deuten Körpersprache – stimmliche und nicht stimmliche – als bewusst eingesetztes Mittel bei der Gestaltung von Figuren. Sie analysieren und bewerten den Einsatz des Körpers in theatralen Gestaltungsprozessen mit ästhetischen Kriterien. Sie erschließen sich fremde Gedankenwelten über die Auseinandersetzung mit Figuren in Texten und überprüfen den theatralen Gestaltungsprozess in der Auseinandersetzung mit theoretischen Bezügen.
Handlungsfeld „Raum“
verstehen die Entscheidung für ein Raumkonzept als Bestandteil einer Inszenierung. Sie beschreiben, bewerten und überprüfen diese Entscheidung mit Fachsprache anhand ästhetischer Kriterien vor dem Hintergrund theatertheoretischer Überlegungen.
Handlungsfeld „Zeit“
verstehen den Umgang mit zeitlichen Strukturen als Bestandteil einer Inszenierung. Sie beschreiben, bewerten und überprüfen diesen mit Fachsprache anhand ästhetischer Kriterien. Sie setzen sich mit der Bedeutung von Zeit in Texten bzw. filmischem Material auseinander und erschließen sich damit einen differenzierten Zugriff auf Zeitgestaltung.
Konzept, Kontext, Projekt
verfügen projektbezogen über Grundkenntnisse theatertheoretischer und -geschichtlicher Zusammenhänge, inszenatorischer Strukturen und Verfahren sowie Perspektiven auf Theater.
Sie verfügen über Grundkenntnisse unterschiedlicher Projektformen sowie Prinzipien bei der Projektarbeit.
Handlungsfeld „Körper“
nutzen das erzählerische und theaterästhetische Potential von Körper und Bewegung. Sie unterscheiden bei der Arbeit an einer Figur eigene und fremde Identitäten und treten dadurch in Distanz zu sich selbst. Bei der Gestaltung von Figuren entwerfen sie Alternativen und überprüfen die intendierten Wirkungen im Hinblick auf ein szenisches Konzept.
Handlungsfeld „Raum“
nutzen den Raum bewusst, um theatrale Gestaltungsaufgaben zu lösen und berücksichtigen dabei Alternativen. Sie entwerfen und realisieren Konzepte für theatrale Räume und überprüfen deren jeweilige Wirkung. Sie schätzen den Aufwand für die Umsetzung eines Projekts in einem theatralen Raum realistisch ein.
Handlungsfeld „Zeit“
entwerfen Möglichkeiten zeitlicher Gestaltung von Szenen. Sie berücksichtigen dabei alternative Lösungsmöglichkeiten. Sie überprüfen theatrale Konzepte, in denen Spielzeit, Timing und Rhythmus bewusst eingesetzt werden, im Hinblick auf ihre Wirkung. Sie planen den zeitlichen Aufwand für ein Projekt realistisch.
Konzept, Kontext, Projekt
lösen auch komplexe theatrale Gestaltungsaufgaben: Im Rahmen der Arbeit an einem Projekt entwerfen und realisieren sie szenische Konzepte. Sie präsentieren ihre Ergebnisse, reflektieren und überprüfen ihre intendierte Wirkung.
Sie zeigen die Bereitschaft und Fähigkeit, in Zusammenarbeit mit anderen Gruppenmitgliedern Ideen auszuprobieren und mit einem Gesamtkonzept abzustimmen.
Sie experimentieren mit einer Vielzahl theatraler Mittel bei der Gestaltung dramatischer und nicht-dramatischer Texte sowie anderer Spielvorlagen.
Handlungsfeld „Körper“
verstehen Körpersprache und gesprochene Sprache als eigene Kommunikationsform und können von einer Sprache in eine andere „übersetzen“. Sie zeigen Strategien bei der Inszenierung von Figuren, geben Impulse und nehmen Impulse von Mitspielenden auf. Sie verwenden Fachsprache bei der schriftlichen und mündlichen Kommunikation über Körpersprache und Figuren.
Handlungsfeld „Raum“
erläutern und diskutieren die Bedeutung des Raums im Rahmen privater, öffentlicher und medialer Inszenierungen und bewerten sie. Sie verstehen Bildsprache als eigene Kommunikationsform und können sie bewusst als Gestaltungsmittel einsetzen. Sie verwenden Fachsprache bei der schriftlichen und mündlichen Kommunikation über die Bedeutung eines theatralen Raumes.
Handlungsfeld „Zeit“
verwenden Fachsprache bei der schriftlichen und mündlichen Kommunikation über ihre Erfahrungen mit Zeitgestaltung bei der Rezeption und Produktion theatraler Inszenierungen.
Konzept, Kontext, Projekt
bilden eine fachspezifische Gesprächsfähigkeit aus, indem sie sich bei der Kommunikation über ästhetische Gestaltungsmittel zunehmend differenzierter ausdrücken.
Sie beherrschen Grundlagen einer Projektkommunikation, indem sie zuhören, sich zielführend einbringen, voranbringend kommunizieren, Kompromisse finden und Konflikte moderieren.
Sie verstehen Kommunikation als elementaren Bestandteil des ästhetischen Prozesses („Man kann nicht nicht kommunizieren“) und setzen Kommunikation mit dem Publikum gezielt ein.
Sie tauschen sich bei der Evaluation und Beurteilung eigener und fremder Arbeit auch über eine mögliche Diskrepanz zwischen Intention und Wirkung aus und gelangen zu einem differenzierten Urteil.
Handlungsfeld „Körper“
erschließen sich zeitgenössische Theaterkunst über die Auseinandersetzung mit körpersprachlichen Ausdrucksformen. Sie setzen sich in Beziehung zu Figuren, in denen sich fremde literarische, historische, kulturelle oder soziale Wirklichkeiten widerspiegeln, nehmen damit Wirklichkeit in unterschiedlichen Perspektiven wahr und nutzen ihre Beobachtungen zur Gestaltung von Figuren in eigenen Projekten.
Handlungsfeld „Raum“
vergleichen die Gestaltung von Räumen in professionellen Aufführungen mit der Gestaltung in eigenen Projekten.
Handlungsfeld „Zeit“
vergleichen die Gestaltung von Spielzeit, Timing und Rhythmus in professionellen Aufführungen mit der Gestaltung in eigenen Projekten.
Konzept, Kontext, Projekt
finden Zugänge zu Inszenierungen des Theaters der Gegenwart und nehmen damit am kulturellen Leben teil.
Sie verfügen projektbezogen über exemplarische Kenntnisse relevanter Aspekte der Theatertheorie und -geschichte, die die Entwicklung des Theaters der Gegenwart prägt und stellen einen Zusammenhang zu eigenen Projekten her.
Sie reflektieren in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Theaterformen und mit der Funktion des Theaters in Gegenwart und Vergangenheit über eigene und historisch, kulturell oder sozial fremde Wirklichkeiten.
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Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung — Bildungsplan Studienstufe Theater, Hamburg 2022. Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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