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Lehrpläne Hamburg
Gymnasium (Sekundarstufe I)
Alte Sprachen: Griechisch
inhaltsbezogen
Sprache
35
Kultur
32
prozessbezogen
Text
50
Interkulturelle Kompetenzen
13
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Wortschatz (W)
Ende Jahrgangsstufe 8
wenden vielfältige analoge und digitale Techniken und Methoden zur Aneignung, Systematisierung und Festigung eines Grundwortschatzes an.
strukturieren und visualisieren ihren Wortschatz nach semantischen Kriterien.
erschließen die Bedeutung einzelner neuer Vokabeln mithilfe ihrer Grundkenntnisse („Baukastenprinzip“).
führen unbekannte Vokabeln auf ihre Grundform zurück und finden sie im Wörterverzeichnis des Lehrbuchs auf.
erklären mithilfe ihres griechischen Wortschatzes Fremd- und Lehnwörter sowie Vokabeln aus dem Lateinischen und Neugriechischen.
erkennen im Sprachvergleich Wortverwandtschaften innerhalb der indoeuropäischen Sprachfamilie.
erweitern durch Vokabeltraining und Erfassen von Bedeutungsnuancen ihre Ausdrucksfähigkeit im Deutschen.
lesen übersetzte griechische Lehrbuchtexte überwiegend mit richtiger Aussprache..
Übergang in die Studienstufe
wenden vielfältige analoge und digitale Techniken und Methoden zur Aneignung, Systematisierung und Festigung eines lektüre- oder autorenbezogenen Aufbauwortschatzes an.
erschließen die Bedeutung einzelner neuer Vokabeln mithilfe ihrer Grundkenntnisse („Baukastenprinzip“).
führen unbekannte Vokabeln auf ihre Grundform zurück und finden sie im griechisch-deutschen Wörterbuch.
erklären mithilfe ihres griechischen Wortschatzes Fremd- und Lehnwörter, darunter insbesondere Fachtermini aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, sowie Vokabeln aus dem Lateinischen und Neugriechischen.
erkennen im Sprachvergleich Wortverwandtschaften innerhalb der indoeuropäischen Sprachfamilie und erläutern einzelne Beispiele.
erweitern durch Vokabeltraining und Erfassen von Bedeutungsnuancen ihre Ausdrucksfähigkeit im Deutschen.
lesen übersetzte griechische Texte überwiegend mit richtiger Aussprache. Leben und Lernen in einer digital geprägten Welt (D).
Grammatik (G)
Ende Jahrgangsstufe 8
unterscheiden die verschiedenen Wortarten und ordnen einzelne Wörter im Textzusammenhang ihrer Wortart zu.
nutzen beim Übersetzen ihre Kenntnisse der griechischen Formenlehre zur Bestimmung einzelner Wortformen im Textzusammenhang.
erkennen und benennen wichtige Lautgesetze und führen mit ihrer Hilfe griechische Wortformen auf bekannte Grundelemente zurück.
analysieren deklinierte und konjugierte Formen und benennen ihre Bauelemente (z. B. Augment, Stamm, Endung).
üben grammatische Phänomene auch interaktiv mithilfe von Online-Lernangeboten oder von der Lehrkraft erstellten Übungen.
erkennen z. T. mit Hilfe Partizipial- und Infinitivkonstruktionen und ordnen sie sinngemäß in den Textzusammenhang ein.
erkennen und benennen verschiedene Satzglieder durch Formmerkmale, mithilfe von Fragen oder durch den Textzusammenhang.
erkennen und beschreiben Besonderheiten des Griechischen (Verwendung der Partikel, Medium, Aspekte der Tempora).
beschreiben Unterschiede zwischen Ausgangs- und Zielsprache und verwenden dabei die entsprechenden Fachtermini..
Übergang in die Studienstufe
unterscheiden die verschiedenen Wortarten und ordnen einzelne Wörter im Textzusammenhang ihrer Wortart zu.
nutzen beim Übersetzen ihre Kenntnisse der griechischen Formenlehre zur Bestimmung einzelner Wortformen im Textzusammenhang.
erkennen und benennen wichtige Lautgesetze und führen mit ihrer Hilfe griechische Wortformen auf bekannte Grundelemente zurück.
analysieren deklinierte und konjugierte Formen und benennen ihre Bauelemente (z. B. Augment, Stamm, Endung).
erkennen z. T. mit Hilfe Partizipial- und Infinitivkonstruktionen und ordnen sie sinngemäß in den Textzusammenhang ein.
erkennen und benennen verschiedene Satzglieder durch Formmerkmale, mithilfe von Fragen oder durch den Textzusammenhang.
erkennen und beschreiben Besonderheiten des Griechischen (Verwendung der Partikel, Medium, Aspekte der Tempora, Modi).
nutzen zur Erarbeitung grammatischer Phänomene und zur Wiederholung und Festigung ihrer grammatischen Kenntnisse auch digitale Möglichkeiten wie Online-Grammatiken und Lernvideos.
benennen in Abhängigkeit von der gewählten Lektüre Merkmale verschiedener sprachgeschichtlicher Entwicklungsstufen (z. B. Koine).
beschreiben Unterschiede zwischen Ausgangs- und Zielsprache und verwenden dabei die entsprechenden Fachtermini. Leben und Lernen in einer digital geprägten Welt (D).
Suchen, Verarbeiten, Aufbewahren.
Texterschließung (T1)
Ende Jahrgangsstufe 8
erkennen und benennen anhand verschiedener Merkmale Textsorten wie Erzählung und Dialog.
beziehen Sachwissen ein, um einen Text in einen thematischen Zusammenhang einzuordnen.
recherchieren ggf. mithilfe zusätzliche Informationen zum Texthintergrund.
bilden Hypothesen zum Textinhalt und benennen Anhaltspunkte für eine Textgliederung, indem sie.
die Überschrift, den Einleitungstext oder Abbildungen, ferner die formale Gestaltung des Textes (z. B. Satzzeichen, wörtliche Rede) als Informationsquellen nutzen.
anhand von Leitfragen gezielt nach Einzelinformationen im Text suchen.
semantische Merkmale (z.B. Eigennamen, Sachfelder) und einfache grammatikalische Merkmale herausarbeiten.
visualisieren den griechischen Text auch mithilfe digitaler Werkzeuge..
Übergang in die Studienstufe
erkennen und benennen anhand verschiedener Merkmale Textsorten wie Erzählung und Dialog.
beziehen eigenständig erworbenes oder im Unterricht erarbeitetes Sachwissen ein, um einen Text in einen größeren Zusammenhang einzuordnen.
recherchieren selbstständig zusätzliche Informationen zum Texthintergrund.
bilden Hypothesen zum Textinhalt und benennen Anhaltspunkte für eine Textgliederung, indem sie.
anhand von Leitfragen eigenständig nach Einzelinformationen im Text suchen, semantische Merkmale (z. B. Eigennamen, Sachfelder, Rekurrenzen, Proformen) und grammatikalische Merkmale (z. B. Tempusrelief und Konnektoren) herausarbeiten und deuten.
nutzen Textverabeitungsprogramme oder kollaborative Texteditoren, z. B. für das Einrücken von Nebensätzen. 14.
Textverstehen/Übersetzung (T2)
Ende Jahrgangsstufe 8
geben in der Übersetzung den Inhalt eines Textes wieder, indem sie.
zusammengehörige Wortgruppen (z. B. Kongruenzen, satzwertige Konstruktionen) und die sinntragenden Bestandteile eines Satzes erfassen.
ihre Übersetzung anhand inhaltlicher und grammatischer Kriterien überprüfen und vergleichen und verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten beurteilen.
die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten der griechischen Sprache (Partikel, Medium, Tempusaspekt) wahrnehmen und sie in der Übersetzung zum Ausdruck bringen.
bei der Übersetzung zielsprachenorientiert angemessene Formulierungen verwenden.
dokumentieren ihr Textverständnis, indem sie.
Aussagen zum Textinhalt in die richtige Reihenfolge bringen.
Aussagen zum Textinhalt hinsichtlich ihrer Richtigkeit bewerten.
Illustrationen einem Text zuordnen und am Text belegen.
Aussagen zum Textinhalt mit Zitaten aus dem griechischen Text belegen.
den Inhalt einzelner Textabschnitte paraphrasieren..
Übergang in die Studienstufe
geben in der Übersetzung den Inhalt eines Textes wieder, indem sie.
bei der Übersetzung zielsprachenorientiert angemessen formulieren.
eigene Übersetzungen und die von Mitschülerinnen und Mitschülern vergleichen und analysieren und Überarbeitungsvorschläge begründen.
eigene Übersetzungen kriteriengeleitet mit vorhandenen (analog/digital) vergleichen und bewerten bzw. optimieren.
dokumentieren ihr Textverständnis, indem sie.
Leitmotive, ein Sachfeld oder die Struktur eines Textes (unter einer vorgegebenen Fragestellung/zu Teilaspekten) herausarbeiten.
den Inhalt eines Textes paraphrasieren.
ein Tafelbild zum Inhalt des Textes (unter einer vorgegebenen Fragestellung/zu Teilaspekten) erstellen. Leben und Lernen in einer digital geprägten Welt (D).
Interpretation (I)
Ende Jahrgangsstufe 8
benennen Thema und Inhalt eines Textes und geben einzelne Textaussagen in wesentlichen Teilen sinngemäß richtig wieder.
deuten und erklären Textinhalte mit Bezug zum historischen Hintergrund.
stellen unter Anleitung zu Zeugnissen der Rezeptionsgeschichte Bezüge her.
hinterfragen vor dem Hintergrund einzelner Themen und Aussagen die Vergangenheit, aber auch die eigene Gegenwart und Lebenswelt kritisch.
argumentieren bei Stellungnahmen sachgerecht und mit Bezug zum Text.
belegen Argumente z. T. mithilfe durch Zitate aus dem griechischen Text.
lesen übersetzte griechische Lehrbuchtexte überwiegend sinngemäß.
gestalten übersetzte griechische Lehrbuchtexte kreativ um.
nutzen unterschiedliche Medienformate für einen eigenen Zugang zum Text..
Übergang in die Studienstufe
benennen Thema und Inhalt eines Textes und geben einzelne Textaussagen in wesentlichen Teilen sinngemäß richtig wieder.
deuten und erklären literarische Texte vor ihrem historischen Hintergrund und ihren Entstehungsbedingungen.
beziehen Zeugnisse der Rezeptionsgeschichte in die Interpretation ein.
hinterfragen vor dem Hintergrund einzelner Themen und Aussagen die Vergangenheit, aber auch die eigene Gegenwart und Lebenswelt kritisch.
argumentieren bei Stellungnahmen sachgerecht und mit Bezug zum Text.
belegen Argumente durch Zitate aus dem griechischen Text.
lesen übersetzte griechische Texte überwiegend sinngemäß.
gestalten übersetzte griechische Texte kreativ um und geben ihrem subjektiven Denken und Empfinden in der Auseinandersetzung mit Literatur auch gestalterisch Ausdruck. Leben und Lernen in einer digital geprägten Welt (D).
Kulturhistorisches Orientierungswissen (K)
Ende Jahrgangsstufe 8
eignen sich zunehmend selbstständig Sachkenntnisse an und greifen im Unterrichtszusammenhang in folgenden Bereichen auf Grundkenntnisse zurück:.
griechische Mythologie (olympische Götter, Herakles, trojanischer Sagenkreis, Atriden).
wichtige Kultorte und archäologische Stätten in Griechenland (z. B. Knossos, Epidauros, Mykene, Olympia).
das Leben in der griechischen Polis (Vergleich Athen – Sparta).
griechische Kunst (Theater, Plastik, Vasenmalerei).
Neugriechisch (Aussprache, kleines Alltagsvokabular in Anlehnung an das Altgriechische).
nutzen ihre Sachkenntnisse für das Textverständnis und die Interpretation.
Übergang in die Studienstufe
beschaffen sich mit Hilfen oder selbstständig Informationen zu einzelnen Themen und stellen sie verständlich dar..
greifen im Unterricht selbstständig auf Grundkenntnisse in folgenden Bereichen zurück – zusätzlich zu den Kenntnissen nach Jahrgangsstufe 8:.
griechische Mythologie (thebanischer Sagenkreis).
das Leben in der griechischen Polis (Demokratie, Alltagsleben, Rolle der Frau).
bekannte Persönlichkeiten und Ereignisse der griechischen Geschichte (Perserkriege, Peloponnesischer Krieg, Solon, Perikles, Alexander der Große).
das griechische Theater und die Tragödiendichter (Aischylos, Sophokles, Euripides).
wichtige Kultorte und archäologische Stätten in Griechenland (Athen, Delphi).
griechische Kunst (Tempel, Plastik, Vasenmalerei).
griechische Philosophie (Vorsokratiker, Sokrates, Platon, Aristoteles).
Neugriechisch (kleines Alltagsvokabular in Anlehnung an das Altgriechische).
nutzen ihre Sachkenntnisse für das Textverständnis und die Interpretation.
Historischer Diskurs, Rezeption (HD)
Ende Jahrgangsstufe 8
kennen und benennen Beispiele für das Weiterleben der griechischen Sprache im Deutschen.
führen Lehn- und Fremdwörter aus Latein und Neugriechisch etymologisch auf ihren griechischen Ursprung zurück.
benennen Beispiele für das Weiterleben der griechischen Kultur (z. B. bei Namen, auch von Produkten oder Firmen, in der Architektur, im Theater, in der Bildenden Kunst).
beschreiben und deuten unter Anleitung Abbildungen von Zeugnissen der Kunst oder Architektur im Lehrbuch und setzen sie in Beziehung zum Lehrbuchtext.
verstehen Texte der griechischen Antike als kulturelle Zeugnisse, die Wertvorstellungen ihrer Zeit vermitteln.
diskutieren Wertvorstellungen der griechischen Antike mit Bezug zu heutigen und ihren eigenen Wertvorstellungen.
argumentieren sachgerecht und mit Bezug auf die vorliegenden Texte..
Übergang in die Studienstufe
kennen die historische Bedeutung des Griechischen als allgemein verbreitete Sprache im Hellenismus und benennen Beispiele für das Weiterleben der griechischen Sprache im Deutschen.
führen Fachtermini, Lehn- und Fremdwörter aus Latein und Neugriechisch etymologisch auf ihren griechischen Ursprung zurück.
benennen Beispiele für das Weiterleben der griechischen Kultur (z. B. bei Namen, auch von Produkten oder Firmen, in der Architektur, im Theater, in der Bildenden Kunst).
beschreiben und deuten zum Teil unter Anleitung Zeugnisse der Kunst oder Architektur und setzen sie in Beziehung zum übersetzten Text.
verstehen Texte der griechischen Antike als kulturelle Zeugnisse, die Wertvorstellungen ihrer Zeit vermitteln.
diskutieren Wertvorstellungen der griechischen Antike mit Bezug zu heutigen und ihren eigenen Wertvorstellungen.
argumentieren sachgerecht und mit Bezug auf die vorliegenden Texte. Leben und Lernen in einer digital geprägten Welt (D).
Interkulturelle Kompetenzen (IK)
Ende Jahrgangsstufe 8
erkennen die Bedeutung von Sprache als Mittel der Kommunikation und Teil der kulturellen Identität.
vergleichen Elemente des Alltags sowie der Familienstrukturen in der griechischen Antike mit der Gegenwart und benennen Unterschiede und Ähnlichkeiten.
beschreiben die Lebenswirklichkeit der griechischen Welt aus einer gegebenen Perspektive.
vergleichen die religiösen Vorstellungen in der Antike mit heutigen religiösen Vorstellungen und benennen Unterschiede.
zeigen Empathiefähigkeit.
bewerten unterschiedliche Wertvorstellungen und Lebensweisen.
entwickeln in der Begegnung mit unterschiedlichen Wertvorstellungen Verständnis und Offenheit gegenüber anderen..
Übergang in die Studienstufe
Erkennen die Bedeutung von Sprache als Mittel der Kommunikation und Teil der kulturellen Identität.
vergleichen und hinterfragen – ausgehend von der antiken Kultur – Werte und Normen verschiedener historischer Epochen.
erfassen in der diachronen Begegnung mit der griechischen Antike die Relativität von Wertvorstellungen und Rollenbildern.
zeigen durch rationales und emotionales Erfassen der Gedanken und Absichten anderer Menschen Empathiefähigkeit.
setzen sich mit der Relativität von Wertvorstellungen und Rollenbildern in Hinsicht auf die eigene Gegenwart kritisch auseinander.
entwickeln durch ein vertieftes Verständnis anderer kultureller Wertvorstellungen eine differenziertere Sicht und erweitern ihre personalen und sozialen Kompetenzen..
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Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung — Bildungsplan Gymnasium Sekundarstufe I, Alte Sprachen: Griechisch (2023). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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