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Lehrpläne Hamburg
Gymnasium (Sekundarstufe I)
Bildende Kunst
prozessbezogen
Produktion
38
Rezeption/Reflexion
21
Präsentation
28
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Pro1 Problemstellung
Ende Jahrgangsstufe 6
verstehen die gemeinsame Aufgabenstellung und das Vorhaben in Rahmen von Vorgaben.
nehmen Hilfestellungen an und greifen sie auf.
stellen einen persönlichen, begründeten und aufgabenbezogenen Zugang her.
erkennen, benennen und beschreiben ein ästhetisches Problem..
Übergang in die Studienstufe
entdecken Potentiale und Grenzen der Aufgabenstellung, entwickeln Vorhaben.
diskutieren Problem- und Aufgabenstellung und nehmen kritisch-konstruktive Rückmeldungen an.
stellen einen begründeten, persönlichen und aufgabenbezogenen sowie offenen Zugang her und übernehmen zunehmend Mitverantwortung für Problemstellungen.
erkennen, benennen, beschreiben und deuten ästhetische Probleme auch in erweiterten Kontexten..
Pro2 Ideen und Konzeptentwicklung
Ende Jahrgangsstufe 6
entwickeln Ideen mit subjektivem Zugang und beschreiben diese.
entwickeln intuitiv und systematisch Lösungswege.
nutzen im Rahmen von Vorgaben bekannte Strategien, um zu Bildlösungen zu gelangen.
experimentieren mit Visualisierungsformen.
sammeln mit Hilfestellung (Mappe, Arbeitsblätter, Aufzeichnungen) die Visualisierungen ihrer ersten Ideen, Erprobungen und Überlegungen.
vergleichen und unterscheiden Ideen und wägen sie gegeneinander ab.
entscheiden sich für eine Vorgehensweise und begründen diese..
Übergang in die Studienstufe
entwickeln Ideen in einem gemeinsam abgestimmten Prozess und begründen diese.
erforschen und entwickeln systematisch geeignete Lösungswege, z.B. mit der Methode des Ästhetischen Forschens.
verwenden Prozessdokumentation zum Erproben / Skizzieren / Visualisieren erster Ideen und Überlegungen.
vergleichen und unterscheiden Ideen und wägen sie begründet gegeneinander ab.
nutzen ausgewählte Verfahren zur Überprüfung und Sicherung.
entscheiden und konkretisieren weitere planerische und zielführende Vorgehensweisen..
Pro3 Gestalterische Verfahren und Strategien
Ende Jahrgangsstufe 6
wenden ausgewählte und besprochene Verfahren; elementare Gestaltungsprinzipien und Kompositionsprinzipien im Rahmen von Vorgaben (u.a. künstlerische Strategien) bewusst an.
setzen Material, Medien und Werkzeuge sachgerecht ein.
verfolgen individuelle Strategien in der Anwendung von ausgewählten Entwurfsverfahren.
arbeiten mit analogen und digitalen Bildern als Vorlage, verändern sie analog und/oder digital und setzen sie in einen neuen Kontext.
kooperieren in Gestaltungsprozessen..
Übergang in die Studienstufe
kennen ein Repertoire an künstlerischen und gestalterischen Strategien und wählen im Kontext der Aufgabenstellung zielgerichtet aus.
setzen Material, Medien und Werkzeuge auch in komplexeren Prozessen versiert und planerisch ein.
wenden Entwurfsverfahren an und setzen sie in Relation mit individuellen und künstlerischen Strategien.
arbeiten mit analogen und digitalen Bildern kontextbezogen und funktional, integrieren sie in neue Kontexte und begründen diese.
verfolgen einen längerfristig angelegten offenen künstlerischen Prozess, trotz Widrigkeiten und Widerständigkeiten, die sich durch individuelle Strategien ergeben.
kooperieren in Gestaltungsprozessen und berücksichtigen dabei die entstehenden Wechselbeziehungen zwischen sozialen und gestalterischen Aspekten..
Pro4 Gestaltungsmittel
Ende Jahrgangsstufe 6
kennen und verwenden analoge und digitale Gestaltungsmittel.
nutzen bekannte Gestaltungsmittel in neuen Anwendungsbereichen.
schließen einen Gestaltungsprozess mit Ergebnissen ab..
Übergang in die Studienstufe
verfügen über ein umfangreiches Repertoire an analogen und digitalen Gestaltungsmitteln.
wenden Gestaltungsmittel gezielt oder experimentierend an und begründen diese.
schließen einen Gestaltungsprozess mit Ergebnissen ab..
Re1 Reflexion der eigenen Arbeit
Ende Jahrgangsstufe 6
beobachten und beschreiben mit Hilfestellungen ihre sinnlichen Erfahrungen und den eigenen gestalterischen Prozess.
beschreiben und erläutern mit Hilfestellung eigene Entscheidungen ihres Gestaltungsprozesses zu Form und Inhalt.
beobachten und beschreiben Wirkung der eigenen Arbeit..
Übergang in die Studienstufe
beschreiben und erläutern ihre sinnlichen Erfahrungen und den eigenen gestalterischen Prozess differenziert.
beschreiben differenziert und hinterfragen eigene Entscheidungen ihres Gestaltungsprozesses zu Form, Inhalt und Systematik.
erschließen den Zusammenhang differenziert zwischen sinnlicher Erfahrung, Prozess und Wirkung der eigenen Arbeit..
Re2 Werkbetrachtung
Ende Jahrgangsstufe 6
betrachten und beschreiben mit Hilfestellung Arbeiten und Werke hinsichtlich ihrer Erscheinungsformen, Gestaltungsmittel und Wirkung.
begegnen ästhetischen Erfahrungen, Arbeiten und Prozessen anderer respektvoll und offen.
kennen exemplarische Werke aus Freier Kunst, Architektur, Alltagskultur in Zusammenhängen zu eigenen praktischen Vorhaben..
Übergang in die Studienstufe
beschreiben, analysieren und interpretieren Arbeiten und Werke umfassend.
artikulieren sich sachgerecht und wertschätzend mit einem grundlegend angemessenen fachsprachlichen Repertoire.
verfügen über ein erweitertes Orientierungswissen in Freier Kunst, Architektur und Alltagskultur in ihrer historischen, zeitgenössischen, sozialen und gesellschaftlichen Dimension..
Re3 Wahrnehmung
Ende Jahrgangsstufe 6
beschreiben kriteriengeleitet ihre subjektiven Beobachtungen und sinnlichen Erfahrungen differenziert und mit Bezug zum Thema, Prozess und Artefakt.
erkennen die Unterschiedlichkeit von Wahrnehmung.
erkunden die Sinne als Voraussetzung für ästhetische Erfahrungen und beschreiben differenziert Sinneseindrücke in den fünf Sinnesbereichen und deren Wechselwirkung (Synästhesie).
erkennen ansatzweise vorhandene Systematiken visueller Phänomene und grundlegender Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung..
Übergang in die Studienstufe
beschreiben und analysieren ihre subjektiven Beobachtungen und sinnlichen Erfahrungen detailliert und differenziert unter Verwendung von Fachsprache.
setzen sich offen und kritisch mit eigenen und fremden Wahrnehmungen und Deutungen auseinander.
eignen sich erste theoretische Kenntnisse der menschlichen Wahrnehmung und der sinnlichen und kognitiven Verarbeitung an.
erläutern und analysieren in Ansätzen ihre Kenntnisse über Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung und Systematiken visueller Phänomene.
prüfen die Glaubwürdigkeit von (digitalen) Bildern kritisch und erkennen manipulativen Bildgehalt..
Prä1 Auswählen, Zusammenstellen und Vorstellen von Prozessen und Arbeiten
Ende Jahrgangsstufe 6
stellen ihre Prozesse und ihre Ergebnisse verständlich vor.
folgen der Darbietung anderer Schülerinnen und Schüler respektvoll.
nehmen eine begründete Auswahl aus den eigenen Arbeiten vor.
sind sich der Unterschiede verschiedener Präsentationsformen und Orte bewusst..
Übergang in die Studienstufe
präsentieren und erläutern anschaulich eigene Arbeiten und Arbeitsprozesse inhaltlich und medial stimmig vor der Gruppe.
verfügen über Kenntnisse von Formen und Methoden zur Veranschaulichung eigener Arbeitsprozesse und -produkte und nutzen diese begründet für eigene Präsentationen.
stellen ein Werk und/oder Werkgruppen vor der Gruppe anschaulich dar und betten es in einen entsprechenden Kontext ein.
folgen der Darbietung anderer Schülerinnen und Schüler respektvoll.
unterscheiden in Bezug auf eigene Arbeiten zwischen Wirkung öffentlicher und privater Präsentation und sind sich der Unterschiede verschiedener Präsentationsformen und Orte bewusst.
nehmen eine Auswahl von künstlerischen Arbeiten vor und kuratieren diese..
Prä2 Ausstellen und Ausstellungsdisplay
Ende Jahrgangsstufe 6
kennen ausgewählte Ausstellungsorte wie Museen, Galerien, Schaufenster, den städtischen Raum, digitale Räume, etc..
wählen gemeinsam einen Ort für eigene Präsentationen aus.
beteiligen sich an Planung und Durchführung bei der Präsentation eigener Arbeitsergebnisse in der (schulischen) Öffentlichkeit.
erarbeiten einfache Formen der Sichtbarkeit ihrer Ergebnisse im Sinne eines gemeinsamen Ereignisses (Ausstellung, Vernissage, Aufführung, Feiern, Aktion, Teilnahme an kulturellen Festivitäten, etc.)..
Übergang in die Studienstufe
kennen und reflektieren Ausstellungsorte wie Museen, Galerien, Schaufenster, den städtischen Raum, digitale Räume, etc..
wählen analoge und/oder digitale Orte, Kontexte und Situationen für eigene Präsentationen zielgerichtet aus.
entwickeln eigene Ausstellungskonzeptionen für die (schulische) Öffentlichkeit, wählen Arbeiten aus, stellen diese aus und produzieren Texte sowie Schilder für ein angemessenes Ausstellungsdisplay.
nutzen geeignete digitale Präsentationsplattformen sicher und informiert (z.B. zugriffsbeschränkt, passwortgeschützt).
reflektieren Ausstellungskonzeptionen und nehmen ihre Vermittlungsabsicht wahr..
Prä3 Kommunizieren und Austauschen über Präsentationen
Ende Jahrgangsstufe 6
besprechen und entwickeln Regeln und Rituale für Präsentationen von künstlerischen Prozessen sowie Arbeiten und deren Würdigung.
beantworten Fragen zu zentralen Entscheidungen beim Vorstellen und Präsentieren eigener Ergebnisse.
benennen eigene Ängste, Wünsche und Vorstellungen im Zusammenhang der Sichtbarkeit eigener Ergebnisse.
erkennen die Bedeutung von Urheberrechten, Persönlichkeitsrechten und den Schutz geistiger Leistung..
Übergang in die Studienstufe
geben wertschätzend und konstruktiv begründet Rückmeldungen zu Präsentationen anderer.
greifen Rückmeldungen zu ihrer Präsentation konstruktiv auf, binden diese ein und sind im Prozess des Präsentierens interaktionsfähig.
kooperieren und kollaborieren im Prozess des Präsentierens.
berücksichtigen Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte, CC-Lizenzen und geistiges Eigentum.
beachten die informationelle Selbstbestimmung..
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Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung — Bildungsplan Gymnasium Sekundarstufe I, Bildende Kunst (2024). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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