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Zu anderen sprechen
Ende Jahrgangsstufe 6
verhalten sich in unterschiedli-chen alltagsbezogenen Sprech-situationen überwiegend inten-tions-, sach- und situationsge-recht,
sprechen deutlich artikuliert ge-mäß den Normen der Stan-dardsprache,
erzählen, beschreiben, informie-ren, erklären, argumentieren, in-struieren weitgehend kohärent,
verwenden gelernte Fachbegriffe weitgehend angemessen.
Ende Jahrgangsstufe 8
berichten in strukturierter Form und in sachgerechter Sprache über komplexere Vorgänge,
formulieren eigene Stellungnah-men zu strittigen Fragen,
begründen ihre Behauptungen und erläutern sie durch Bei-spiele,
informieren über Sachverhalte (auch aus anderen Fachgebie-ten) zuhörergerecht und unter Verwendung der erforderlichen Fachtermini,
formulieren Anliegen, Beschwer-den, Entschuldigungen situati-onsangemessen.
Übergang in die Studienstufe
unterscheiden und wenden zent-rale Formen mündlicher Darstel-lung an: informieren (berichten, beschreiben, schildern); werten (kritisieren, loben, fordern); argu-mentieren (behaupten, begrün-den, erläutern).
Verstehend zuhören
Ende Jahrgangsstufe 6
folgen Gesprächsbeiträgen an-derer und verknüpfen sie mit ih-rem Vorwissen,
beobachten kriterienorientiert Redebeiträge und Kurzvorträge und geben Rückmeldungen,
verstehen in Hörtexten wesentli-che Einzelinformationen und ver-knüpfen verstreute Informationen miteinander,
erfassen das Hauptthema von Hörtexten,
unterscheiden Sorten von Hör-texten und erkennen Gestal-tungsmerkmale.
Ende Jahrgangsstufe 8
berücksichtigen die Redebei-träge anderer für ihre eigene Ar-gumentation,
erfassen Inhalte, Strukturen und Gestaltungsmittel eines Hörtex-tes,
kennen Strategien des Zuhö-rens.
Übergang in die Studienstufe
fassen Gesprächsbeiträge ande-rer in sachlich angemessener Form zusammen,
folgen einem längeren Vortrag und machen sich Notizen,
erfassen Inhalte, Strukturen und Gestaltungsmittel eines komple-xeren Hörtextes.
Mit anderen sprechen
Ende Jahrgangsstufe 6
halten Gesprächsregeln ein,
sprechen zusammenhängend zu einem begrenzten Themenbereich,
verhalten sich unterschiedlichen Gesprächstypen entsprechend,
reflektieren ansatzweise über Gesprächsverläufe,
erkennen einfache Formen von Störungen in Gesprächen und machen Lösungsvorschläge.
Ende Jahrgangsstufe 8
geben Gesprächsverläufe wie-der,
beziehen sich auf die Ge-sprächsbeiträge anderer,
leiten einzeln oder im Team Ge-spräche zu strittigen Fragen,
berücksichtigen die Regeln for-maler Gespräche.
Übergang in die Studienstufe
benennen das Ziel des Ge-sprächs,
reflektieren ihr eigenes und das Gesprächsverhalten anderer.
Vor anderen sprechen
Ende Jahrgangsstufe 6
bereiten mit Unterstützung Prä-sentationen vor,
stellen Gruppenarbeitsergeb-nisse vor,
nutzen auf einfache Weise Prä-sentationstechniken,
verwenden gelernte Fachbegriffe in der Regel richtig,
tragen kurze Texte sinngebend auswendig vor,
erproben im szenischen Spiel unterschiedliche Perspektiven,
erproben beim szenischen Spiel verbale, paraverbale und nonver-bale Mittel.
Ende Jahrgangsstufe 8
halten zu klar umgrenzten Pro-blemstellungen kürzere Vorträge, in elementarer Weise, unterstützt von Medien,
lesen einen unbekannten Text sinngestaltend vor,
interpretieren Texte szenisch, in-dem sie neben sprachlichen auch körpersprachliche Mittel in die Gestaltung einbeziehen.
Übergang in die Studienstufe
halten kürzere, strukturierte Vor-träge mit angemessener Medien-unterstützung,
gestalten ihren Vortrag auch nach dramaturgischen Gesichts-punkten,
tragen auch anspruchsvollere li-terarische Texte nach Vorberei-tung sinngestaltend vor,
erarbeiten selbstständig ein Kon-zept für die szenische Interpreta-tion eines literarischen Textes, indem sie unterschiedliche Ge-staltungsfelder (z. B. Körper, Raum, Stimme) sowie Zuschau-erorientierung berücksichtigen.
Richtig schreiben
Ende Jahrgangsstufe 6
nutzen aufbauend auf dem in der Grundschule erarbeiteten Basis-wortschatz orthografisches Strukturwissen und grundle-gende Rechtschreibstrategien,
schreiben einfache Wörter in der Regel richtig,
schreiben komplexe Wörter in der Regel richtig (flektierte Wort-formen, Wörter mit häufigen Prä-fixen und Suffixen, Komposita),
schreiben Mitglieder von Wortfa-milien richtig,
schreiben Funktionswörter richtig,
beherrschen die Großschreibung am Text- und Satzanfang,
verstehen die Funktionsweise der satzinternen Großschreibung und wenden ihre Kenntnisse zu-meist sicher an,
trennen Wörter am Zeilenende korrekt,
beherrschen bei geübten und schreibhäufigen Wörtern in der Regel die Schreibung mit Deh-nungs-h und Doppelvokalbuch-staben,
schreiben einige geübte, häufig vorkommende Fremdwörter fast durchgängig richtig,
beherrschen die Interpunktion grundlegend,
nutzen einzelne Proben,
markieren unter Anleitung im Rahmen der Korrektur fremder und eigener Texte Rechtschreib-fehler und machen, ggf. unter An-leitung, Fehlerschwerpunkte aus,
nutzen in Zweifelsfällen ein Wör-terbuch bzw. eine elektronische Rechtschreibhilfe und wenden dabei verschiedene Suchstrate-gien an,
Ende Jahrgangsstufe 8
nutzen digitale Rechtschreib-tools.
beherrschen die Wortschreibung im Kernbereich und weitgehend im Peripheriebereich,
beherrschen in der Regel die satzinterne Großschreibung,
schreiben häufig genutzte Fremdwörter richtig,
beherrschen weitgehend die Ge-trennt- und Zusammenschrei-bung (Wortgruppe vs. Komposi-tum),
beherrschen weitgehend die In-terpunktion,
Übergang in die Studienstufe
erkennen, unter Anleitung, indivi-duelle Fehlerschwerpunkte und korrigieren eigene Fehler.
verfassen längere Texte in der Regel orthographisch korrekt (in Bezug auf die Rechtschreibung und Interpunktion),
nehmen Hinweise zur Fehlerkor-rektur produktiv auf,
erkennen Fehlerschwerpunkte und korrigieren Fehler eigenstän-dig.
Über Schreibfertigkeiten verfügen
Ende Jahrgangsstufe 6
schreiben flüssig und ihre Hand-schrift ist gut lesbar,
gestalten ihre Texte lesbar und übersichtlich,
schreiben Texte mithilfe eines Textverarbeitungsprogramms.
Ende Jahrgangsstufe 8
schreiben auch längere Texte routiniert und leserlich mit der Hand,
gestalten schriftliche Arbeiten di-gital.
Übergang in die Studienstufe
nutzen ein Textverarbeitungs-programm auch unter gestalteri-schen Gesichtspunkten.
Texte verfassen
Ende Jahrgangsstufe 6
nutzen Textsortenwissen,
kennen zentrale Merkmale von Textsorten bzw. Handlungsmus-tern,
schreiben dem Thema, der In-tention und dem Adressaten an-gemessen,
verknüpfen mehrere thematisch relevante Einzelinformationen,
erzählen weitgehend kohärent,
bringen auch innere Zustände und Vorgänge zum Ausdruck,
berichten kohärent und so, dass subjektive Bewertungen in den Hintergrund treten,
beschreiben Gegenstände, Zu-stände und Vorgänge so, dass die Leserin/der Leser über eine elementare Orientierung verfügt,
formulieren Instruktionen in sach-logischer Ordnung, so dass Vo-raussetzungen, Prozess und Ziel von Handlungsabfolgen überwie-gend nachvollziehbar sind,
stützen ihre Argumentation nach-vollziehbar, d. h. nicht nur unter Bezug auf subjektives Erleben.
Ende Jahrgangsstufe 8
planen, formulieren und überar-beiten Texte auch nach offenen Aufgabenstellungen, wenn die erwartete Textsorte benannt bzw. zu erschließen ist,
verfassen – nach bekannten Mustern – formalisierte Texte,
fassen pragmatische und literari-sche Texte strukturiert zusam-men,
erörtern Fragen mit lebensweltli-chen Bezügen,
erproben kreative Schreibfor-men,
kennzeichnen Zitate.
Übergang in die Studienstufe
nutzen Textsortenwissen,
kennen zentrale Merkmale von Textsorten bzw. Handlungsmus-tern auch in Mischformen,
nutzen zentrale Schreibformen des gestaltenden, des informie-renden und des argumentieren-den Schreibens,
wenden Zitiertechniken sicher an,
wenden Grundregeln des Biblio-grafierens an.
Texte planen und strukturieren
Ende Jahrgangsstufe 6
nutzen weitgehend selbstständig Verfahren der Ideenfindung als Schreibplan,
wählen aus ihren Schreibideen aus und bringen sie in eine sinn-volle Reihenfolge.
Ende Jahrgangsstufe 8
erstellen eine Stoffsamm-lung/Gliederung,
legen Arbeitsschritte fest, ge-wichten, wählen aus und ordnen Ideen und Formulierungen nach Maßgabe ihrer Intention, des Themas und der Aufgabe, des Handlungsmusters und der Ad-ressaten.
Übergang in die Studienstufe
sammeln Aspekte und Argu-mente und ordnen sie im Hin-blick auf inhaltliche und formale Vorgaben,
konzipieren Texte ziel-, adressa-ten- und situationsbezogen, ggf. auch materialorientiert,
orientieren sich bei der Textpla-nung an den Operatoren.
Texte formulieren
Ende Jahrgangsstufe 6
verwenden Ausdrücke, die dem jeweiligen Verwendungszusam-menhang weitgehend angemes-sen sind; der Umfang des geüb-ten Wortschatzes wird in weiten Teilen ausgeschöpft,
verwenden auch Pronomen und Pronominaladverbien zur Varia-tion des Ausdrucks.
Ende Jahrgangsstufe 8
gestalten ihren Schreibprozess stilistisch bewusst und berück-sichtigen einige Mittel der sprachlich-stilistischen Gestal-tung,
gestalten ihre Texte grundsätz-lich kohärent, situationsange-messen und adressatenorien-tiert.
Übergang in die Studienstufe
gestalten ihren Schreibprozess stilistisch bewusst und berück-sichtigen Mittel der sprachlich-stilistischen Gestaltung,
gestalten ihre Texte kohärent, si-tuationsangemessen und adres-satenorientiert.
Texte überarbeiten
Ende Jahrgangsstufe 6
überarbeiten aufgrund von Hin-weisen und zunehmend selbst-ständig Textentwürfe im Hinblick auf einzelne inhaltliche, inhalt-lich-strukturelle und sprachliche Aspekte,
bearbeiten eigene und fremde Texte für eine grafische Präsen-tation, die einfachen Normen der Schriftgestaltung und des Lay-outs entspricht.
Ende Jahrgangsstufe 8
korrigieren weitgehend selbst-ständig fremde und eigene Texte im Hinblick auf mehrere Aspekte (sachliche Richtigkeit, Aufbau, sprachliche Richtigkeit, stilisti-sche Angemessenheit),
wenden verabredete Methoden zur Textüberarbeitung an,
wenden Funktionen der Recht-schreibprüfung von Textverarbei-tungsprogrammen an.
Übergang in die Studienstufe
überarbeiten ihre Texte nach Qualitätskriterien (Korrektheit der Orthografie und Zeichensetzung, sprachliche Richtigkeit, stilisti-sche Gestaltung, gedankliche Stringenz),
beherrschen die Arbeit mit dem Rechtschreibwörterbuch und die Funktionen der Rechtschreibprü-fung von Textverarbeitungspro-grammen.
Lesefertigkeiten und -fähigkeiten
Ende Jahrgangsstufe 6
dekodieren häufig und seltener vorkommende Wörter und Fremdwörter als Ganzheiten, ggf. im Anschluss an Selbstkor-rekturen,
lesen Texte weitgehend flüssig und sinnverstehend, auch wenn sie selten vorkommende Wörter (auch Abstrakta), komplexe Satzgefüge (Nebensätze ersten und zweiten Grades) enthalten,
lesen nach Vorbereitung Texte auch mit selten vorkommenden Wörtern sinngemäß betonend vor,
orientieren sich in Texten und verschaffen sich mithilfe textuel-ler Lesehilfen einen Überblick,
verknüpfen im Text benachbarte Informationen auch dann, wenn die Beziehung nur implizit ist und aufgrund textbasierter Schlüsse oder aufgrund von Vorwissen hergestellt werden muss,
verknüpfen auch mehrere über den Text verstreute Informatio-nen,
klären ihr Leseinteresse bzw. ihre Leseziele,
klären ihr Vorwissen,
nutzen ihr Wissen über Textsor-ten, um Erwartungen an den Text zu formulieren,
kennen die Verfahren des über-fliegenden, selegierenden und intensiven Lesens und nutzen sie auf Aufforderung hin,
können bei Verstehensschwierig-keiten selbstständig ein zur Ver-fügung gestelltes Hilfsmittel ziel-orientiert nutzen.
Ende Jahrgangsstufe 8
lesen zügig altersgemäße Texte,
regulieren ihr Lesetempo gemäß der Aufgabenstellung,
orientieren sich in und zwischen Texten,
ermitteln Informationen auch aus diskontinuierlichen und/oder mu-litmodalen Texten,
kennen unterschiedliche Le-sestrategien und wenden sie an,
ziehen Nachschlagewerke zur Klärung von Fachbegriffen, Fremdwörtern und Sachfragen gezielt heran,
suchen Informationen zu einem Thema/Problem in unterschiedli-chen Medien und wählen sie aus,
recherchieren aufgaben-/the-menbezogen.
Übergang in die Studienstufe
setzen Lesestrategien und Lese-techniken zielführend ein,
orientieren sich in und zwischen Texten unterschiedlicher Kom-plexität,
erschließen Texte unter Berück-sichtigung textexterner Bezüge,
kennen unterschiedliche Le-sestrategien und wenden sie selbstständig zielgerichtet an.
Über Textwissen verfügen
Ende Jahrgangsstufe 6
kennen repräsentative altersge-mäße epische und lyrische Texte der Gegenwart und der literari-schen Tradition,
kennen zentrale Merkmale von Textmustern wie Erzählen, Be-richten und Beschreiben bzw. von primär informierenden, regu-lierenden und instruierenden Texten,
verwenden zentrale Begriffe für die Untersuchung medial vermit-telter, vor allem narrativer For-mate und nutzen sie für ihr Text-verständnis,
kennen charakteristische Merk-male von lyrischen Texten und epischen Kleinformen,
erkennen und unterscheiden auf der Grundlage von zentralen Merkmalen verschiedene Text-sorten,
kennen mindestens acht Werke der Kinder- und Jugendliteratur und zwölf Gedichte,
kennen elementare filmische Ge-staltungsmittel.
Ende Jahrgangsstufe 8
kennen repräsentative altersge-mäße epische, lyrische und dra-matische Texte der Gegenwart und der literarischen Tradition (auch regionale und niederdeut-sche),
kennen und unterscheiden grundlegende journalistische Textsorten,
erfassen wesentliche Elemente eines Textes,
kennen zentrale Merkmale ver-schiedener Formen diskontinu-ierlicher Texte wie Karten, Dia-gramme, Tabellen und nutzen sie für die Informationsent-nahme,
erkennen mögliche Intentionen eines Textes, insbesondere Zu-sammenhänge zwischen Zweck, Textmerkmalen, Leseerwartun-gen und Wirkungen,
kennen weitere filmische Gestal-tungsmittel,
unterscheiden zwischen Informa-tions- und Unterhaltungsfunktio-nen.
Übergang in die Studienstufe
unterscheiden die Spezifika epi-scher, lyrischer und dramatischer Texte,
kennen Merkmale verschiedener literarischer und expositorischer Textsorten,
kennen Merkmale wichtiger lite-rarischer Epochen und Strömun-gen,
kennen vielfältige Form- und Ge-staltungsmittel von Texten.
Sich im Medienangebot orientieren
Ende Jahrgangsstufe 6
nutzen unterrichtlich erkundete Schulbibliotheken und öffentliche Bibliotheken,
nutzen digitale Informationsquel-len.
Ende Jahrgangsstufe 8
nutzen Schulbibliothek und öf-fentliche Bibliotheken,
analysieren und bewerten In-halte, Gestaltungs- und Wir-kungsweisen von unterschiedli-chen Medien,
nutzen geeignete Webseiten für die Recherche.
Übergang in die Studienstufe
nutzen Online-Bibliotheken,
beurteilen Webseiten nach ihrer Seriosität und bewerten digitale Rechercheergebnisse im Hin-blick auf ihre thematische Rele-vanz und Verlässlichkeit,
kennen grundlegende morali-sche Probleme und rechtliche Regelungen im Zusammenhang mit digitalen Medien,
unterscheiden Nutzungsformen digitaler Formate und Umgebun-gen und stellen Zusammen-hänge zwischen Intentionen, Ge-staltung und Wirkung her,
nutzen digitale Werkzeuge ziel-gerichtet und reflektiert für die Gestaltung eigener medialer Pro-dukte.
Texte und Medien erschließen und nutzen
Ende Jahrgangsstufe 6
teilen auch umfangreichere un-gegliederte Texte in Abschnitte ein und formulieren Zwischenti-tel,
formulieren zu kurzen Texten Überschriften, die das Thema o-der die zentrale Aussage benen-nen,
lösen Aufgaben, bei denen das Gesamtverständnis längerer und komplexerer Texte vorausge-setzt ist, erkennen z. B. zentrale Aussagen,
erkennen sprachliche Gestal-tungsmittel in ihren Wirkungszu-sammenhängen und nutzen sie für die Deutung,
analysieren dramaturgische Strukturen von Filmen und Se-rien.
Ende Jahrgangsstufe 8
entwickeln eine eigene Deutung des Textes, sprechen mit ande-ren darüber und beziehen sich dabei auf den Text,
erweitern ihren Verstehenshori-zont auch anhand komplexerer Texte,
verfügen über Grundbegriffe der Textbeschreibung und -erschlie-ßung,
wenden auch handlungs- und produktionsorientierte Methoden zur Erschließung von Texten an,
reflektieren ihre Leseerfahrun-gen und werten sie aus.
Übergang in die Studienstufe
unterscheiden zentrale Textfunk-tionen,
analysieren die Wirkung sprach-licher Mittel,
wenden Grundregeln des Zitie-rens korrekt an.
Literatur (in unterschiedlicher Medialität)
Ende Jahrgangsstufe 6
bewerten bei fiktionalen Texten unterschiedliche Aussagen oder Gedanken von Figuren und der Erzählinstanz und beziehen sich dabei auf eigene Meinungen o-der Einstellungen.
Ende Jahrgangsstufe 8
visualisieren Zusammenhänge von Figurenkonstellationen in li-terarischen Texten,
bewerten bei literarischen Texten die Leistung von sprachlichen Gestaltungsmitteln hinsichtlich der Nuancierung von Textaussa-gen.
Übergang in die Studienstufe
erkennen metaphorische, sym-bolische und allegorische Bedeu-tungen und verstehen ironische und satirische Ausdrucksweisen,
erkennen Verfahren der Leser-lenkung,
stellen an ausgewählten Beispie-len Zusammenhänge zwischen Text, Entstehungszeit und Bio-grafie der Autorin/des Autors her,
identifizieren grundlegende Form- und Gestaltungsmittel in li-terarischen Texten und reflektie-ren ihre Wirkung,
erfassen Handlungsmotive, Kon-flikte, moralische Bewertungen.
Pragmatische Texte (in unterschiedlicher Medialität)
Ende Jahrgangsstufe 6
lokalisieren in kurzen Texten Ein-zelinformationen, die explizit o-der indirekt formuliert sind oder mit anderen Informationen kon-kurrieren und die durch einen Vergleich von Informationen in der Aufgabe und im Text ermit-telt werden müssen,
stellen Beziehungen zwischen kontinuierlichen und diskontinu-ierlichen Texten und Bildern/Gra-fiken her, wenn dazu einfache Schlussfolgerungen und mehrfa-che Suchprozesse erforderlich sind,
bewerten zentrale Aussagen strukturell einfacher Sachtexte inhaltlich, indem sie zusätzlich präsentiertes Wissen berücksich-tigen, und begründen ihr Urteil.
Ende Jahrgangsstufe 8
erfassen einfache Argumentati-onsstrukturen in Sachtexten,
vergleichen und bewerten Texte hinsichtlich ihres Informationsge-halts,
visualisieren Zusammenhänge zwischen Aussagen von Sachtexten, zwischen grafischen und verbalen Anteilen bei dis-kontinuierlichen Texten.
Übergang in die Studienstufe
unterscheiden normative und de-skriptive Aussagen,
erfassen argumentierende Texte in ihrem Aufbau unter Berück-sichtigung des situativen Kontex-tes,
unterscheiden zentrale Textfunk-tionen.
Sprachwissen
Ende Jahrgangsstufe 6
unterscheiden Wortarten, ver-wenden deren Begriffe und wis-sen, dass es weitere, damit noch nicht kategorisierte Wörter gibt,
bestimmen die zentralen Wortar-ten in grammatischen Erschei-nungsformen nach formalen Kri-terien,
können Wortfamilien und Wort-felder konstruieren,
kennen Möglichkeiten der Wort-bildung und untersuchen Kompo-sita,
unterscheiden Satzarten,
kennen und verwenden die Be-griffe für Satzglieder und Satz-strukturen,
untersuchen Satzstrukturen mit-hilfe grammatischer Proben.
Ende Jahrgangsstufe 8
unterscheiden Modi,
unterscheiden direkte und indi-rekte Rede,
erkennen Aktiv- und Passivkon-struktionen in ihren Funktionen.
Übergang in die Studienstufe
erkennen das grammatische System als Modell,
beschreiben Sprache als leben-diges System.
Sprachgebrauch untersuchen
Ende Jahrgangsstufe 6
kennen Bedingungen für gelin-gende Kommunikation im Alltag und die Bedeutung von Ge-sprächsregeln,
benennen mögliche Ursachen für Verständigungsprobleme,
unterscheiden monologische und interaktionale Kommunikations-formen,
stellen Sprachvergleiche an,
erkennen und unterscheiden ge-sprochene und geschriebene Sprache, Alltagssprache und Bil-dungssprache,
untersuchen die Adressatenori-entierung in ihrer Bedeutung,
kennen Niederdeutsch als Regi-onalsprache.
Ende Jahrgangsstufe 8
unterscheiden private und öffent-liche Kommunikationssituatio-nen,
zeigen an einzelnen Wörtern und Wendungen und an Texten, dass Sprache sich wandelt,
erläutern Formen der sprachli-chen Vielfalt.
Übergang in die Studienstufe
unterscheiden Handlungs-, In-halts- und Beziehungsaspekte in Kommunikationssituationen,
analysieren sprachliche Interakti-onen auch unter grundlegenden kommunikationstheoretischen und -psychologischen Aspekten,
nennen verschiedene Gründe für den Wandel von Sprache und führen Beispiele an,
reflektieren Sprachvergleiche.
Sprachlich-stilistische Aspekte
Ende Jahrgangsstufe 6
untersuchen im Textzusammen-hang Wortbedeutungen und Be-deutungsbeziehungen,
erkennen prototypische Wortar-ten in Texten,
untersuchen Sätze im Hinblick auf den Gebrauch von Kasus, Kongruenz und Satzgliedstel-lung, nutzen dafür grammatische Proben,
unterscheiden in prototypischen Fällen zwischen Haupt- und Ne-bensätzen, Satzreihen und Satz-gefügen,
untersuchen sprachliche Mittel zur Herstellung lokaler Kohären-zen und grundlegender globaler Kohärenzen,
erkennen Beziehungen zwischen Absicht, sprachlichen Mitteln und Wirkungen,
nutzen die Ergebnisse ihrer Text-untersuchungen zum Verstehen und Überarbeiten von Texten.
Ende Jahrgangsstufe 8
verfügen über ein Repertoire an fachsprachlichen Begriffen zur Beschreibung häufiger syntakti-scher und lexikalischer Phäno-mene,
identifizieren in geschriebenen und gesprochenen Texten grundlegende sprachliche Ge-staltungsmittel,
untersuchen sprachliche Mittel zur Herstellung globaler Kohä-renzen,
erkennen grundlegende Argu-mentationsstrategien in Texten.
Übergang in die Studienstufe
verfügen über die erforderlichen Kategorien zur Beschreibung syntaktischer und lexikalischer Regularitäten und Besonderhei-ten,
beschreiben sprachliche Gestal-tungsmittel und erläutern ihre Funktionen,
unterscheiden zwischen Denota-tion und Konnotation eines sprachlichen Ausdrucks,
bewerten Argumentationsstrate-gien in Texten.