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Lehrpläne Hamburg
Gymnasium (Sekundarstufe I)
Naturwissenschaften-Technik
inhaltsbezogen
Sachkompetenz
35
prozessbezogen
Erkenntnisgewinnungskompetenz
18
Kommunikationskompetenz
11
Bewertungskompetenz
8
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
S1
geben die Vorgänge Atmung und Fotosynthese als einfache Wortgleichungen unter Berücksichtigung der Energieumwandlung wieder.
nennen energieabhängige Aktivitäten des menschlichen Körpers (z. B. Bewegung, Denken, Herzschlag, Verdauung, Wärmeproduktion).
nennen die Zulieferung von Energie und Baustoffen als wichtige Funktion von Nahrung.
beschreiben Wärme als ungeordnete Bewegung von Teilchen und bringen dies mit Energie in Verbindung.
stellen positive und negative Temperaturen auf einer Celsiusskala dar.
erläutern Beispiele für Wärmeübertragung durch Konvektion (z. B. Heizung, Golfstrom).
S2
nennen Bestandteile der Nahrung und ihre Bedeutung (Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Mineralstoffe, Vitamine, Wasser) (1.1).
nennen die Bestandteile von Luft und ihre ungefähren Mengenanteile (1.1).
beschreiben den Zusammenhang zwischen der Temperatur und dem Volumen eines Gases mithilfe eines einfachen Teilchenmodells.
beschreiben die Aggregatzustände fest, flüssig und gasförmig mithilfe eines einfachen Teilchenmodells.
beschreiben Schall als Dichteschwankung in einem Medium.
S3
beschreiben Wind als Ausgleich atmosphärischer Druckunterschiede.
erklären Auftrieb in Wasser und Luft mit dem archimedischen Prinzip.
erklären die Oberflächenspannung mit Kräften, die zwischen Teilchen wirken.
skizzieren den Schattenwurf mithilfe von Modellen (Lichtbündelmodell oder Strahlenmodell).
beschreiben Farbenzerlegung von weißem Licht sowie Brechung und Reflexion auf der Phänomenebene.
S4
skizzieren die Stellung von Sonne, Mond und Erde für Mond- oder Sonnenfinsternis (3.1).
nennen grundlegende Kriterien von nachhaltiger Entwicklung.
verwenden Strukturelemente von Textdokumenten (Zeichen, Absätze), Grafiken (Pixel, grafische Objekte) und Präsentationen.
S5
ordnen Wirbeltiere anhand physiologischer und anatomischer Merkmale einer der fünf Wirbeltierklassen zu.
beschreiben den Zusammenhang zwischen Körperbau, Lebensraum und Lebensweise als Angepasstheit.
beschreiben den Zusammenhang zwischen Struktur und Funktion bei Organen, Organsystemen oder technischen Bauteilen, beschreiben den Bau und die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmungsorgane.
nennen Gefahren des Lärms und bewerten Lärmschutzmöglichkeiten.
beschreiben die Funktion wesentlicher Komponenten der Hardware eines modernen Computers (5.5).
entscheiden sich situationsgerecht begründet für eine Pixel- oder eine Vektorgrafik.
S6
beschreiben Züchtung als einen durch Menschen gesteuerten Vorgang der Auslese.
skizzieren den Grundbauplan und die Entwicklung von Samenpflanzen an Beispielen.
beschreiben die Fortpflanzung bei Tieren und Samenpflanzen.
entwickeln Messvorschriften (z. B. Reaktionsgeschwindigkeit, Körpertemperatur, Körpergewicht, Baumhöhe, Volumen eines Kiesels).
erläutern eigene Handlungsmöglichkeiten für nachhaltiges und gesundheitsbewusstes Verhalten (1.1).
S7
nennen Reizspezifität und Reizschwellen als natürliche Leistungsgrenzen von Sinnesorganen.
vergleichen die Hörbereiche von Menschen und Tieren.
ordnen unterschiedliche Lautstärken und Tonhöhen einfachen Schwingungsbildern zu.
beschreiben Schallausbreitung mithilfe eines einfachen Teilchenmodells.
beschreiben, dass Wahrnehmung im Gehirn entsteht und dass Verhalten durch Informationsverarbeitung erzeugt wird.
E1
formulieren lebensweltbezogene Fragestellungen zu naturwissenschaftlichen und informatischen Phänomenen (5.1, 5.4).
entwickeln Hypothesen, die sich mit naturwissenschaftlichen oder informatischen Methoden überprüfen lassen.
nutzen Modelle zur Beschreibung naturwissenschaftlicher und informatischer Sachverhalte (5.2, 5.4).
entwickeln unter Anleitung einfache kontrollierte Experimente (Variablenkontrolle).
E2
nutzen Gerätschaften und Fachraumeinrichtungen sachgerecht und beachten Sicherheits- und Umweltaspekte (5.2).
führen qualitative und quantitative Untersuchungen durch (z. B. Zeit, Geschwindigkeit, Temperatur, Puls, Atemfrequenz, Gewichtskraft, Auftrieb).
sammeln biologische Objekte unter Berücksichtigung von Schutzbestimmungen.
E3
wenden bekannte mathematische Hilfsmittel und Verfahren bei der Aufbereitung experimenteller Daten an (z. B. Mittelwert, Volumen, Flächeninhalt).
führen einfache Experimente mithilfe digitaler Messwerteerfassung und -auswertung durch (z. B. Digitalwaage, Tabellenkalkulation) (5.2, 5.4).
dokumentieren und beschreiben experimentelle Beobachtungen und Daten nach Anleitung.
ordnen und verwalten Dateien in strukturierten Verzeichnissen lokal und im Netzwerk (1.3, 4.2).
unterscheiden verschiedene Dateitypen.
E4
planen Arbeitsabläufe zur Herstellung eines Produkts (1.3, 3.1, 3.2, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4).
E5
prüfen experimentelle Daten aus einfachen Zusammenhängen auf widerspruchsfreie Passung zu Hypothesen.
erklären einfache Sachverhalte mithilfe von Modellen, Regeln oder Analogien (5.2, 5.4).
vergleichen einfache Modelle mit der Wirklichkeit (6.1).
unterscheiden Beobachtung und Deutung.
wenden im Unterricht erworbene Kenntnisse in bekannten Kontexten an.
K1
recherchieren Informationen zielgerichtet unter Verwendung logischer Verknüpfungen von Suchbegriffen (1.1, 1.2).
entnehmen relevante Informationen aus vorgegebenen Quellen (z. B. Anleitung, Sachtext, Schema, Tabelle, Vortrag) (1.2, 3.3, 6.2).
setzen Anleitungen zu Versuchsaufbauten oder zur Arbeit mit einem Informatiksystem um.
K2
dokumentieren und präsentieren Sachverhalte analog und digital (z. B. als Modell, Versuchsprotokoll, Präsentation, Podcast, Grafik, Tabelle) (3.1).
strukturieren relevante Informationen und geben diese situativ in Alltags- oder Fachsprache wieder.
überführen Informationen aus einer Darstellungsform in eine andere (z. B. Schema ↔ Text ↔ Tabelle ↔ Diagramm) (3.2).
präsentieren Bewegungsdaten adressatengerecht mit einfachen Tabellen und Diagrammen (2.1, 2.2, 2.3, 3.1, 3.2, 5.2).
verwenden Strukturelemente von digitalen Dokumenten sachgerecht.
K3
erklären chemische, biologische, physikalische, technische und informatische Sachverhalte auf der Grundlage von Basiskonzepten.
argumentieren mithilfe experimenteller Daten, um Zusammenhänge zu erklären.
erläutern an Beispielen die Vorteile der fachsprachlichen Beschreibung von Phänomenen gegenüber der Alltagssprache.
B1
beurteilen einfache naturwissenschaftliche, technische und informatische Entwicklungen unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit (4.3, 4.4, 6.2).
bewerten Inhalte verwendeter Quellen (z.B. Zeitungs- und Internetartikel, Chat-Nachrichten) anhand vorgegebener Kriterien (6.1).
bewerten am Ende eines Arbeitsprozesses oder einer Untersuchung die verwendeten Verfahren und Methoden (6.1).
geben anderen eine begründete Rückmeldung zu Präsentationen nach vorgegebenen Kriterien.
B2
treffen Entscheidungen auf der Grundlage von Handlungsoptionen und Bewertungskriterien (6.1, 6.2).
reflektieren ihr Konsumverhalten (3.3, 4.1, 4.2, 4.3, 4.4, 6.1, 6.2).
unterscheiden zwischen experimentell bestätigten Fakten, begründeten Vorhersagen und unbegründeten Annahmen.
B3
nennen anhand ausgewählter Beispiele Chancen und Risiken technischer Errungenschaften für den Menschen und für die Umwelt (6.1, 6.2).
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Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung — Bildungsplan Gymnasium, Jahrgangsstufen 5–6, Naturwissenschaften/Technik (2024). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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