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Lehrpläne Hamburg
Gymnasium (Sekundarstufe I)
Naturwissenschaftliches Praktikum
prozessbezogen
Personale Kompetenzen
3
Motivationale Einstellungen
3
Lernmethodische Kompetenzen
3
Soziale Kompetenzen
3
Erkenntnisgewinnungskompetenz
15
Kommunikationskompetenz
11
Bewertungskompetenz
7
inhaltsbezogen
Sachkompetenz
32
Mindestanforderungen für den Übergang in die Studienstufe
26
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Selbstwirksamkeit
hat Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und glaubt an die Wirksamkeit des eigenen Handelns.
Selbstbehauptung
entwickelt eine eigene Meinung, trifft eigene Entscheidungen und vertritt diese gegenüber anderen.
Selbstreflexion
schätzt eigene Fähigkeiten realistisch ein und nutzt eigene Potenziale.
Engagement
setzt sich für Dinge ein, die ihr/ihm wichtig sind, zeigt Einsatz und Initiative.
Lernmotivation
ist motiviert, Neues zu lernen und Dinge zu verstehen, strengt sich an, um sich zu verbessern.
Ausdauer
arbeitet ausdauernd und konzentriert, gibt auch bei Schwierigkeiten nicht auf.
Lernstrategien
geht beim Lernen strukturiert und systematisch vor, plant und organisiert eigene Arbeitsprozesse.
Problemlösefähigkeit
kennt und nutzt unterschiedliche Wege, um Probleme zu lösen.
Medienkompetenz
kann Informationen sammeln, aufbereiten, bewerten und präsentieren.
Kooperationsfähigkeit
arbeitet gut mit anderen zusammen, übernimmt Aufgaben und Verantwortung in Gruppen.
Konstruktiver Umgang mit Konflikten
verhält sich in Konflikten angemessen, versteht die Sichtweisen anderer und geht darauf ein.
Konstruktiver Umgang mit Vielfalt
zeigt Toleranz und Respekt gegenüber anderen und geht angemessen mit Widersprüchen um.
Erkenntnisgewinnungskompetenz
beobachten und beschreiben naturwissenschaftliche Phänomene oder Sachverhalte.
identifizieren und entwickeln Fragestellungen zu naturwissenschaftlichen Sachverhalten.
stellen Hypothesen zur Bearbeitung von Fragestellungen auf, die mithilfe naturwissenschaftlicher Kenntnisse und Experimenten zu beantworten sind.
planen geeignete Experimente und Auswertungen zur Untersuchung naturwissenschaftlicher Fragestellungen und Hypothesen, gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Variablenkontrolle und auch mithilfe digitaler Messwerterfassung und -auswertung und führen diese durch (3.1.).
werten in Experimenten gewonnene oder recherchierte Daten auch mithilfe von digitalen Hilfsmitteln aus, identifizieren Zusammenhänge und erklären diese mithilfe bekannter Modelle (z. B. Denkmodelle, grafische Darstellungen, mathematische Gleichungen) (1.1., 1.2., 1.3.).
differenzieren zwischen Beobachtung und Interpretation experimentell gewonnener Daten.
interpretieren Messergebnisse unter Berücksichtigung von Messunsicherheiten und beschreiben Möglichkeiten zur Verbesserung des Messprozesses (5.3.).
unterscheiden zwischen Real- und Denkmodellen und diskutieren Aussagen, Grenzen und Passung von Modellen.
beschreiben Modelle und Modellexperimente als notwendige Hilfsmittel zur Erklärung und Vorhersage von Vorgängen.
entwickeln einfache geeignete Modelle (z. B. Denkmodelle, grafische Darstellungen, mathematische Gleichungen) auch mithilfe digitaler Werkzeuge, wobei sie Hypothesen und experimentelle Erkenntnisse aufeinander beziehen (5.1., 5.2. 5.4., 5.5.).
beschreiben naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen.
vergleichen unterschiedliche Wege (deduktiv/induktiv) naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung.
geben das Denken in Modellen, das Experimentieren und das evidenzbasierte Argumentieren als zentrale Merkmale der Naturwissenschaften an.
beschreiben und reflektieren den Aspekt der Vorläufigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse.
erörtern exemplarisch den wechselseitigen Einfluss gesellschaftlich-sozialer Rahmenbedingungen und dem wissenschaftlichen Arbeiten.
Sachkompetenzen der Physik
erklären Phänomene unter Nutzung bekannter physikalischer Modelle (1.1., 1.2.).
beschreiben einfache Modelle, deren Aussage- und Vorhersagemöglichkeiten sowie deren Grenzen (1.2.). PS2: Verfahren und Experimente zur Bearbeitung von Aufgaben und Problemen nutzen Die Schülerinnen und Schüler…
bauen einfache Versuchsanordnungen auch unter Verwendung von digitalen Messwerterfassungssystemen nach Anleitungen auf, führen Experimente durch und protokollieren ihre Beobachtungen (2.3., 3.1., 3.2., 5.1., 5.2., 5.4, 5.3).
erklären bekannte Messverfahren sowie die Funktion einzelner Komponenten eines Versuchsaufbaus (5.3.).
wenden bekannte Auswerteverfahren auf Messergebnisse an (5.3).
wenden bekannte mathematische Verfahren auf physikalische Fragestellungen und Probleme an (3.2., 5.5.).
Sachkompetenzen der Chemie
beschreiben einen chemischen Sachverhalt sowohl auf makroskopischer, submikroskopischer als auch auf repräsentationaler Ebene. Die makroskopische Ebene Die Schülerinnen und Schüler...
unterscheiden zwischen Reinstoffen und Stoffgemischen sowie Elementen und Verbindungen.
kennen und nutzen Ordnungssysteme für Stoffe.
nutzen Stoffeigenschaften, um Stoffe zu klassifizieren oder zu identifizieren.
beschreiben den Zusammenhang von äußeren Bedingungen und Stoffeigenschaften.
beschreiben chemische Reaktionen als Einheit von Stoff- und Energieumwandlungen.
beschreiben die Umkehrbarkeit chemischer Reaktionen.
beschreiben Möglichkeiten der Beeinflussung chemischer Reaktionen durch Variation von Reaktionsbedingungen.
unterscheiden verschiedene Energieformen. Die submikroskopische Ebene Die Schülerinnen und Schüler...
beschreiben modellhaft den submikroskopischen Bau ausgewählter Reinstoffe und Stoffgemische, indem sie Atome, Ionen und Moleküle unterscheiden.
beschreiben den Bau von Atomen mithilfe eines differenzierten Atommodells, das dazu geeignet ist, Reaktionen vorherzusagen und Beziehungen zwischen der Struktur von Teilchen und den Eigenschaften von Stoffen zu beschreiben.
unterscheiden und erklären Bindungstypen.
beschreiben räumliche Strukturen von Teilchen auf Basis eines Bindungsmodells; 21
erklären Wechselwirkungen zwischen Teilchen.
begründen makroskopische Eigenschaften von Stoffen auf submikroskopischer Ebene.
beschreiben Donator-Akzeptor-Vorgänge auf submikroskopischer Ebene.
deuten Stoffumwandlungen auf Teilchenebene hinsichtlich des Umbaus chemischer Bindungen. Die Ebene der Repräsentation Die Schülerinnen und Schüler...
beschreiben chemische Reaktionen stöchiometrisch korrekt unter Verwendung der Formelsprache (Reaktionsgleichung aufstellen).
beschreiben den energetischen Verlauf chemischer Reaktionen.
Sachkompetenzen der Biologie
beschreiben biologische Sachverhalte sachgerecht.
erschließen biologische Phänomene strukturiert mithilfe von Basiskonzepten.
erklären biologische Sachverhalte mithilfe von Basiskonzepten; 22 Zusammenhänge in lebenden Systemen betrachten Die Schülerinnen und Schüler…
strukturieren die Eigenschaften lebender Systeme mithilfe von Basiskonzepten.
stellen Zusammenhänge zwischen Systemebenen dar.
erklären Prozesse in und zwischen lebenden Systemen auch mit Bezug zu abiotischen Faktoren.
erläutern die Bedeutung von Biodiversität sowie nachhaltige Maßnahmen für deren Schutz.
Kommunikationskompetenz
recherchieren zu naturwissenschaftlichen Sachverhalten zielgerichtet in analogen und digitalen Medien und wählen für ihre Zwecke passende Quellen aus (1.1.,1.2.,1.3.,5.2).
differenzieren zwischen fiktiven Aussagen und auf empirischer Evidenz beruhendem naturwissenschaftlichen Wissen (1.1.,1.2., 4.1, 6.1., 6.2).
prüfen verwendete Quellen hinsichtlich der Kriterien Korrektheit und Relevanz für den untersuchten Sachverhalt (1.2.); 23
unterscheiden zwischen alltagssprachlicher und fachsprachlicher Beschreibung von Phänomenen.
entnehmen unter Berücksichtigung ihres Vorwissens aus Beobachtungen, Darstellungen und Texten relevante Informationen und geben diese in passender Struktur und angemessener Alltags- oder Fachsprache wieder.
formulieren unter Verwendung von Alltags- oder Fachsprache chronologisch und kausal korrekt strukturiert.
wählen ziel-, sach- und adressatengerecht geeignete Schwerpunkte für die Inhalte von Präsentationen, Diskussionen oder anderen Kommunikationsformen aus (2.3).
veranschaulichen Informationen und Daten in ziel-, sach- und adressatengerechten Darstellungsformen, auch mithilfe digitaler Werkzeuge (2.2., 2.3).
prüfen die Urheberschaft, dokumentieren verwendete Quellen und kennzeichnen Zitate (2.2.,1.1.).
argumentieren fachlich korrekt und evidenzbasiert.
vertreten ihre Standpunkte zu naturwissenschaftlichen Sachverhalten fachlich begründet und reflektieren Einwände (3.3).
Bewertungskompetenz
beurteilen Sachverhalte und Informationen sachgerecht auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Kenntnisse.
prüfen eine vorgegebene Argumentation hinsichtlich Schlüssigkeit und überzeugender Argumentation.
beurteilen nach vorgegebenen Kriterien Informationen und deren Darstellung aus Quellen unterschiedlicher Art hinsichtlich Vertrauenswürdigkeit und Relevanz (4.4, 6.1.)..
beurteilen Sachverhalte und Informationen aus unterschiedlichen Perspektiven (z. B. naturwissenschaftlich, gesellschaftlich, ökonomisch oder sozial) und setzen diese in Beziehung.
bilden sich reflektiert und rational in bekannten alltagsnahen überfachlichen Kontexten (z. B. Energienutzung im Alltag) ein eigenes Urteil (1.1.,1.2., 4.1, 6.1., 6.2.).
reflektieren Entscheidungen unter fachlichen, ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten und entwickeln einfache Handlungsoptionen (1.1.,1.2., 4.4., 6.1., 6.2.).
benennen Auswirkungen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen und analysieren Entscheidungen im Hinblick auf deren Resultate.
Mindestanforderungen für den Übergang in die Studienstufe
kennen naturwissenschaftliche Grundprinzipien, Größenordnungen und Messvorschriften,
kennen Messfehler und Fehlerquellen und kennen Verfahren, diese zu minimieren,
nutzen diese Kenntnisse zur Lösung von Aufgaben und Problemen,
wenden diese Kenntnisse in verschiedenen Kontexten an,
ziehen Analogien zum Lösen von Aufgaben und Problemen heran.
wenden naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden wie Beobachten, Vergleichen und Experimentieren an,
wählen geeignete Messinstrumente oder Messwerkzeuge entsprechend der Aufgabenstellung aus,
planen geeignete Untersuchungen und Experimente zur Überprüfung von Vermutungen und Hypothesen,
führen qualitative und einfache quantitative experimentelle und andere Untersuchungen und Experimente durch und protokollieren diese und werten sie aus,
beurteilen die Gültigkeit empirischer Ergebnisse und deren Verallgemeinerung,
beachten beim Experimentieren Sicherheits- und Umweltaspekte und nutzen Gerätschaften und Fachraumeinrichtungen sachgerecht.
tauschen sich in sachangemessener Sprache und Form aus zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Anwendungen,
recherchieren zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen in unterschiedlichen Quellen,
wählen themenbezogene und aussagekräftige Informationen aus,
setzen Anleitungen zum Versuchsaufbau, zur Messapparatur oder zum Beobachtungsgerät um,
protokollieren den Verlauf und die Ergebnisse von Untersuchungen und Diskussionen in angemessener Form,
dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit situationsgerecht und adressatenbezogen,
vertreten ihre Standpunkte zu naturwissenschaftlichen Sachverhalten und reflektieren Einwände selbstkritisch, 29
planen, strukturieren, reflektieren und präsentieren ihre Arbeit,
formulieren und verteilen Aufgaben in einem Team,
einigen sich auf realistische Zeitpläne und kommunizieren Zwischenschritte.
entwickeln aktuelle lebensweltbezogene Fragestellungen, die unter Nutzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden beantwortet werden können,
diskutieren und bewerten gesellschaftsrelevante Aussagen aus unterschiedlichen Perspektiven,
zeigen an einfachen Beispielen die Chancen und Grenzen naturwissenschaftlicher Sichtweisen,
unterscheiden zwischen beschreibenden (naturwissenschaftlichen) und normativen (ethischen) Aussagen,
benennen Auswirkungen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse in gesellschaftlichen Zusammenhängen.
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