Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Selbstwirksamkeit
hat Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und glaubt an die Wirksamkeit des eigenen Handelns.
Selbstbehauptung
entwickelt eine eigene Meinung, trifft eigene Entscheidungen und vertritt diese gegenüber anderen.
Selbstreflexion
schätzt eigene Fähigkeiten realistisch ein und nutzt eigene Potenziale.
Engagement
setzt sich für Dinge ein, die ihr/ihm wichtig sind, zeigt Einsatz und Initiative.
Lernmotivation
ist motiviert, Neues zu lernen und Dinge zu verstehen, strengt sich an, um sich zu verbessern.
Ausdauer
arbeitet ausdauernd und konzentriert, gibt auch bei Schwierigkeiten nicht auf.
Lernstrategien
geht beim Lernen strukturiert und systematisch vor, plant und organisiert eigene Arbeitsprozesse.
Problemlösefähigkeit
kennt und nutzt unterschiedliche Wege, um Probleme zu lösen.
Medienkompetenz
kann Informationen sammeln, aufbereiten, bewerten und präsentieren.
Kooperationsfähigkeit
arbeitet gut mit anderen zusammen, übernimmt Aufgaben und Verantwortung in Gruppen.
Konstruktiver Umgang mit Konflikten
verhält sich in Konflikten angemessen, versteht die Sichtweisen anderer und geht darauf ein.
Konstruktiver Umgang mit Vielfalt
zeigt Toleranz und Respekt gegenüber anderen und geht angemessen mit Widersprüchen um.
Fragwürdiges in der Lebenswelt darstellen
stellen grundlegende Problemstellungen und Unklarheiten im Zusammenhang mit lebensweltlichen Phänomenen (z. B. Freundschaft und Liebe) differenziert dar und systematisieren diese.
hinterfragen vorliegende Intuitionen, Antwortvorschläge, Lösungsansätze, Begründungen, Positionen, Argumente und Gewohnheiten und prüfen diese z. B. mit kreativ konstruierten Gegenbeispielen und Gedankenexperimenten auf Plausibilität und Konsistenz.
stellen radikales Fragen und Staunen – auch in Bezug auf das (scheinbar) Selbstverständliche – als wesentliches Element des Philosophierens dar.
Philosophische von nicht-philosophischen Fragen unterscheiden
unterscheiden philosophische Fragen als begrifflich-grundsätzliche von nicht-philosophischen (empirischen) Fragen und untersuchen Unterschiede in den Methoden ihrer Beantwortung.
erläutern den Unterschied zwischen philosophischen und nicht-philosophischen Fragen und klären ihren Zusammenhang.
Philosophische Fragen formulieren
formulieren selbstständig aus eigenen Erfahrungen, lebensweltlichen Kontexten sowie aus der Durchführung vorgegebener Gedankenexperimente philosophische Fragen.
formulieren selbstständig philosophische Fragen in Bezug auf Quellen, Darstellungen und Daten unterschiedlicher Art.
formulieren philosophische Fragen, die in philosophischen und literarischen Texten implizit enthalten sind.
Konkrete Fragestellungen aus dem lebensweltlichen Kontext und abstrakte philosophische Gedanken, Begriffe und Fragen zueinander in Beziehung setzen
präzisieren eigenständig philosophische Gedanken, Begriffe und Fragen unter Einbezug lebensweltlicher Erfahrungen und unter Berücksichtigung allgemeiner Zusammenhänge.
stellen den Zusammenhang zwischen abstrakten philosophischen Gedanken, Begriffen und Fragen einerseits (z. B.: „Ist der Mensch frei?“) und konkreten Fragen andererseits (z. B.: „Wie/mit welcher Methode kann man klären, ob jemand aus freiem Willen gehandelt hat?“) dar.
Voraussetzungen und Denkwege analysieren
identifizieren Vorurteile, Gewohnheiten, Verständnisschwierigkeiten und fehlendes Wissen für einen begründeten Problemlösungsvorschlag oder eine klare Positionierung bei sich und anderen und analysieren differenziert Ursachen und Gründe.
unterscheiden intuitive Positionierungen und unbegründete Überzeugungen von methodisch nachvollziehbar gebildeten Urteilen.
analysieren Gründe für Meinungsverschiedenheiten und Unklarheiten.
Begriffe und Aussagen in ihrem Zusammenhang analysieren
analysieren die Bedeutung bzw. Bedeutungen von Begriffen und Aussagen sowie ihre charakteristischen Merkmale und berücksichtigen dabei ihren Kontext.
unterscheiden deskriptive und normative Begriffe bzw. Aussagen sowie notwendige und hinreichende Bedingungen.
unterscheiden deskriptive Begriffsklärungen (wie wird ein Begriff verwendet?) von normativen (wie sollte der Begriff verwendet werden?).
Behauptungen und Schlussfolgerungen analysieren
analysieren Behauptungen und Schlussfolgerungen und prüfen diese auf ihre Verständlichkeit, Schlüssigkeit und Relevanz hinsichtlich einer Fragestellung.
prüfen Verallgemeinerungen mithilfe von Beispielen und Gegenbeispielen.
prüfen Behauptungen und Schlussfolgerungen auf ihre Stimmigkeit und Widerspruchsfreiheit.
analysieren Argumente hinsichtlich ihrer Folgerichtigkeit.
analysieren und rekonstruieren philosophische Ansätze differenziert.
unterscheiden induktive und deduktive Schlüsse sowie deren Geltungsansprüche.
Gestaltungsmittel von digitalen und analogen Medienangeboten analysieren
analysieren Gestaltungsmittel sowie die Wirkung von (analogen und digitalen) Medien differenziert und stellen in diesem Zusammenhang philosophische Fragen (z. B. auf welche Weise werden unsere Wahrnehmung und unser Denken durch bestimmte Gestaltungsmittel beeinflusst und welche Konsequenzen hat das z. B. für unser Verständnis von Wahrnehmen, Wissen und Meinen?).
ziehen hieraus Konsequenzen für den eigenen wie auch für den allgemeinen Gebrauch von Medien.
Philosophische Behauptungen und Argumente nachvollziehbar darstellen und verteidigen
tragen (in schriftlicher und mündlicher Form) differenziert sachliche Beiträge zu philosophischen Fragen vor.
geben differenziert Begründungen und fordern diese ein.
erläutern differenziert eigene Gedanken und Beiträge wie auch die anderer ggf. mithilfe von Beispielen und Erfahrungen und in Rekurs auf Voraussetzungen von Argumentationsgängen.
arbeiten dabei ggf. unterschiedliche Prämissen und Perspektiven heraus.
Philosophische Behauptungen und Argumente sachlich kritisieren
kritisieren (eigene und fremde) philosophische Behauptungen und Argumente sachlich und begründet und intersubjektiv nachvollziehbar auch in der Auseinandersetzung mit kritischen Rückfragen und Einwänden.
verteidigen mit guten Gründen philosophische Behauptungen und Argumente oder erkennen diese ggf. als korrektur- und präzisionsbedürftig.
reformulieren ggf. die eigene Position oder geben sie ggf. angesichts guter in der Diskussion präsentierter Argumente auf.
machen ggf. Vorschläge für die Begründung und/oder Reformulierung der Position(en) anderer.
Philosophische Behauptungen und Argumente erörtern
stellen (sich widersprechende) Positionen differenziert einander gegenüber und stellen dabei auch die Position anderer angemessen und sachlich und mit den jeweiligen Begründungen dar.
erörtern eigene und fremde (widersprechende) Positionen unter Berücksichtigung von Erfahrungen und Beispielen sowie unter Einbezug einer differenzierten Analyse von Begriffen, Behauptungen und Argumenten.
berücksichtigen dabei insbesondere unterschiedliche Perspektiven, die sich z. B. im Zusammenhang mit unterschiedlichen kulturell bedingten und religiösen Voraussetzungen ergeben.
Arbeitsergebnisse durch den Einsatz geeigneter Medien/Präsentationstools visualisieren und präsentieren
visualisieren und präsentieren Arbeitsergebnisse durch den Einsatz geeigneter Medien/Präsentationstools und diskutieren die gewählten Darstellungsmittel.
Voraussetzungen und Konsequenzen von Sachverhalten, Behauptungen und Positionen erläutern und vergleichen
benennen, was für und was gegen eine These spricht, und formulieren ein begründetes Urteil.
erläutern eigenständig und unter Berücksichtigung verschiedener Perspektiven Voraussetzungen und Konsequenzen von Sachverhalten, Behauptungen und Positionen.
vergleichen auf dieser Grundlage Behauptungen und Positionen.
Sich mit philosophischen Problemen und Positionen auseinandersetzen
setzen sich eigenständig mit philosophischen Problemen und Positionen auseinander und gehen dabei differenziert auf ihre Gesprächspartner ein.
beurteilen eigene und fremde Positionen auf der Grundlage eigener philosophischer Überlegungen.
beziehen Antworten der philosophischen Tradition mit ein.
Begründet zu philosophischen Fragen Stellung nehmen
formulieren differenziert eine eigene Position zu einer Leitfrage und begründen sie mit Argumenten.
verteidigen ihre Positionierung differenziert mit Argumenten gegen Kritik.
stellen Bezüge zwischen ihrer eigenen Position und anderen, aus dem Unterricht bekannten Positionen her.
Benennungen und Formulierungen reflektieren und beurteilen
reflektieren differenziert die Verwendung der eigenen Sprache wie auch die anderer in Bezug auf die Intentionen und stellen ggf. Diskrepanzen fest.
beurteilen die Angemessenheit der Verwendung von Sprache in eigenen Äußerungen sowie in denen anderer.