Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Selbstwirksamkeit
hat Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und glaubt an die Wirksamkeit des eigenen Handelns.
Selbstbehauptung
entwickelt eine eigene Meinung, trifft eigene Entscheidungen und vertritt diese gegenüber anderen.
Selbstreflexion
schätzt eigene Fähigkeiten realistisch ein und nutzt eigene Potenziale.
Engagement
setzt sich für Dinge ein, die ihr/ihm wichtig sind, zeigt Einsatz und Initiative.
Lernmotivation
ist motiviert, Neues zu lernen und Dinge zu verstehen, strengt sich an, um sich zu verbessern.
Ausdauer
arbeitet ausdauernd und konzentriert, gibt auch bei Schwierigkeiten nicht auf.
Lernstrategien
geht beim Lernen strukturiert und systematisch vor, plant und organisiert eigene Arbeitsprozesse.
Problemlösefähigkeit
kennt und nutzt unterschiedliche Wege, um Probleme zu lösen.
Medienkompetenz
kann Informationen sammeln, aufbereiten, bewerten und präsentieren.
Kooperationsfähigkeit
arbeitet gut mit anderen zusammen, übernimmt Aufgaben und Verantwortung in Gruppen.
Konstruktiver Umgang mit Konflikten
verhält sich in Konflikten angemessen, versteht die Sichtweisen anderer und geht darauf ein.
Konstruktiver Umgang mit Vielfalt
zeigt Toleranz und Respekt gegenüber anderen und geht angemessen mit Widersprüchen um.
Leisten und Üben
koordinative und konditionelle Fähigkeiten werden, ggf. mithilfe digitaler Instrumente, gezielt entwickelt;
bewegungsfeldspezifische Fertigkeiten und Fähigkeiten werden, ggf. mithilfe digitaler Instrumente, gezielt entwickelt;
sportmotorisches Können wird durch Üben und Trainieren ausgebildet;
ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit und der Leistungsfähigkeit anderer wird erworben;
die Fähigkeit, Leistungskriterien zu erkennen, zu akzeptieren, zu verändern und zu erarbeiten, wird entwickelt;
Übungs- und Trainingsprinzipien werden erprobt, reflektiert und möglichst selbstständig angewendet.
Gestalten und Darstellen
Bewegungsideen werden in gestalterischer Absicht gemeinsam mit anderen erfunden, erprobt und ausgearbeitet;
verschiedene Ausdrucksformen werden durch Bewegung erprobt und entwickelt;
Bewegungen werden zu Abfolgen und Choreografien miteinander verbunden und in Vor- und Aufführungen oder als digitales Produkt präsentiert.
Erkunden und Wagen
ein Risikobewusstsein wird in dem Sinne entwickelt, dass die Fähigkeit entsteht, die eigenen Bewegungshandlungen in Bezug auf das Risiko des Scheiterns realistisch einzuschätzen;
die bewegungshemmende, aber auch schützende Wirkung von Angst wird erkannt und es werden niveauspezifische Strategien im Umgang mit Angst beim Lösen von Bewegungsaufgaben entwickelt;
Gefahren und der Umgang mit Leichtsinn und Überheblichkeit werden thematisiert und bewertet, besonnenes Handeln wird entwickelt;
Sicherheitsvorkehrungen werden erlernt, um Verletzungsrisiken und Gefahren für sich und andere zu verhindern;
Kenntnisse werden erworben, damit Material und Ausrüstung funktionsgerecht eingesetzt werden können;
die Möglichkeiten und Grenzen des Sporttreibens in der natürlichen Lebensumwelt werden reflektiert und der respektvolle Umgang damit wird thematisiert;
die Schülerinnen und Schüler lernen, dass Wagnis und Sicherheit sich wechselseitig bedingen;
die Schülerinnen und Schüler werden an ihre eigenen Grenzen geführt.
Wettkämpfen und Kooperieren
Erfahrungen in Bezug auf wettkampforientiertes Sporttreiben werden ermöglicht;
taktische Fähigkeiten und Regelkenntnisse werden entwickelt;
der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Voraussetzungen (wie Geschlecht, Herkunft, Konstitution etc.) wird im Handlungsvollzug ausgebildet und nach Möglichkeit thematisiert;
mit sportlichem Erfolg und Misserfolg, mit Gewinnen und Verlieren wird sensibel umgegangen;
Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und die Fähigkeit zur Regelakzeptanz werden in und durch Bewegung, Spiel und Sport entwickelt;
Anlässe werden genutzt, um über Entwicklungen im Breitensport sowie im Leistungs- und Spitzensport (Doping; Sportbetrug; selbst- und fremdgefährdendes Verhalten) zu reflektieren und verantwortungsvolles und ethisch vertretbares Handeln im Sport zu entwickeln.
Wahrnehmen und Erfahren
die Schülerinnen und Schüler entwickeln, ggf. mithilfe digitaler Instrumente, differenzierte Bewegungsvorstellungen und setzen Bewegungsvorgaben um;
die Schülerinnen und Schüler erfahren und beschreiben Zusammenhänge von Bewegungsbelastung und Körperreaktion und können Vorgänge im Körper im Zusammenhang mit Belastung und Erholung beschreiben und einordnen;
die Schülerinnen und Schüler reagieren auf unterschiedliche Reize und schulen ihre Sinneswahrnehmung und ihre Selbstregulationsfähigkeit. Hierbei werden durch unterschiedliche Bewegungsaufgaben die optische, akustische oder taktile sowie kinästhetische und vestibuläre Wahrnehmung stimuliert;
die Schülerinnen und Schüler nutzen ihr Körperbewusstsein, um sich körpergerecht und funktional zu bewegen. Sie erfahren die motivierende Wirkung von Bewegung und Sport sowie die Notwendigkeit von Bewegung. Sie lernen, ihren Körper zu akzeptieren und verantwortungsvoll mit ihm umzugehen;
die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein positives Selbstbild, verbessern ihre Selbsteinschätzung und Selbstregulationsfähigkeit;
die Schülerinnen und Schüler erkennen zentrale Zusammenhänge zwischen Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden und dem Bewegungshandeln im Sport.
Mindestanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 6
haben Kenntnisse über die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und wenden sie an;
organisieren sich weitgehend selbstständig und lernen in vorgegebenen Situationen meist eigenständig;
führen Bewegungen des Laufens, Springens und Werfens in Bezug auf die qualitativen Bewegungsmerkmale und die Ausprägung der Funktionsphasen ihrer Altersgruppe entsprechend angemessenen aus;
haben Erfahrungen in den Bereichen Laufen, Springen und Werfen;
legen eine Kurzstrecke (50 m) in hohem Tempo mit schneller Schrittfrequenz zurück;
führen den Hochstart aus;
erbringen eine Ausdauerleistung;
können bei der Pendelstaffel den Staffeltausch regelgerecht ausführen;
laufen rhythmisch über kleine Hindernisse;
lösen unterschiedliche läuferische Bewegungsaufgaben, die der Fortbewegung dienen;
springen hoch und weit sowie einbeinig ab;
wenden die Grobform des Schlagwurfes an, mit dem Ziel, möglichst weit zu werfen;
wenden grundlegende Fähigkeiten des Laufens, Springens und Werfens in anderen Situationen an;
kombinieren Bewegungshandlungen des Laufens, Springens und Werfens zielgerichtet miteinander;
halten vorgegebene (Wettkampf-)Regeln auf mittlerer Komplexitätsstufe ein und reflektieren sie;
benennen wichtige Elemente einer Bewegung aus dem Lauf-, Sprung- oder Wurfbereich;
haben Kenntnis über den Zusammenhang von Üben und Trainieren sowie Leistungssteigerung.
Mindestanforderungen am Ende des Ausbildungsganges (ESA / MSA / Übergang in die Studienstufe)
haben Kenntnisse über die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und wenden sie an;
lösen weitgehend selbstständig und funktional Bewegungsaufgaben zum Laufen, Springen und Werfen auf einem mittleren Niveau;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung beim Laufen, Springen und Werfen mindestens eine mittlere Qualitätsstufe;
legen eine Kurzstrecke (mindestens 75 m) in hohem Tempo mit schneller Schrittfrequenz zurück;
führen den Tiefstart in Grobform aus;
nutzen Wechselräume beim Staffellauf aus;
erbringen eine Ausdauerleistung;
überlaufen rhythmisch Hindernisse;
springen weit und hoch nach einem funktionalen Anlauf (dynamischer Steigerungslauf) und einem einbeinigen Absprung;
vollziehen elementare Würfe aus der Körperdrehung und führen die Schlagwurftechnik mit einem funktionalen Anlauf aus;
wenden grundlegende Fähigkeiten des Laufens, Springens und Werfens in anderen Situationen an;
halten vorgegebene (Wettkampf-)Regeln auf mittlerer Komplexitätsstufe ein und reflektieren sie;
nennen Funktionen einer leichtathletischen Bewegung und erkennen deren zentralen Nutzen;
reflektieren die Qualität leichtathletischer Bewegungen in Ansätzen und nehmen ggf. Bewegungskorrekturen vor;
haben Kenntnis über den Zusammenhang von Üben und Trainieren sowie Leistungssteigerung.
Mindestanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 6
verfügen über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für Sicherheitsmaßnahmen und wenden sie an;
kennen die sportartspezifischen Verkehrsregeln;
reagieren auf Gefahrensituationen angemessen (fangen z. B. Stürze aus geringer Höhe und geringem Tempo kontrolliert sowie sicher ab);
organisieren sich weitgehend selbstständig und lernen in vorgegebenen Situationen meist eigenständig;
führen Gleit-, Fahr- und Rollbewegungen in Bezug auf die qualitativen Bewegungsmerkmale und die Ausprägung der Funktionsphasen mit einer für diese Altersgruppe angemessenen Güte aus;
verfügen über Grundfertigkeiten im Gleit- oder Rollsport und übertragen diese auf andere Situationen;
bewegen sich kontrolliert mit einem rollenden oder gleitenden Gerät fort, führen gezielt Richtungsänderungen aus und beschleunigen, stoppen/bremsen kontrolliert;
lösen Bewegungsaufgaben, die der Fortbewegung dienen;
benennen wichtige Elemente einer Gleit-, Fahr- und Rollbewegung;
setzen Material und Ausrüstung funktionsgerecht ein;
wissen um die Bedeutung des Zusammenhangs von Erlebnismöglichkeit und Umweltverträglichkeit.
Mindestanforderungen am Ende des Ausbildungsganges (ESA / MSA / Übergang in die Studienstufe)
verfügen über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für Sicherheitsmaßnahmen und wenden sie an;
kennen die sportartspezifischen Verkehrsregeln;
erkennen mögliche Gefahrensituationen und Verletzungsrisiken und gehen damit angemessen um;
lösen weitgehend selbstständig und funktional Bewegungsaufgaben zum Gleiten, Fahren und Rollen auf einem mittleren Niveau;
zeigen in ihren Gleit-, Fahr- und Rollbewegungen mindestens eine mittlere Qualitätsstufe;
wenden erweiterte Bewegungsfähigkeiten (z. B. Rückwärtsfahren, Übersetzen beim Kurvenfahren, Überwinden von Hindernissen) situations- und geschwindigkeitsangemessen an;
vollziehen Fertigkeiten des Beschleunigens, Lenkens und Abbremsens auch bei variierenden Rahmenbedingungen sicher;
erbringen eine bewegungsfeldspezifische Ausdauerleistung;
nennen Funktionen von Gleit-, Fahr- und Rollbewegungen und erkennen deren zentralen Nutzen;
reflektieren die Qualität von Gleit-, Fahr- und Rollbewegungen in Ansätzen, nehmen ggf. Bewegungskorrekturen vor;
setzen Material und Ausrüstung funktionsgerecht ein;
wissen um die Bedeutung des Zusammenhangs von Erlebnismöglichkeit und Umweltverträglichkeit.
Mindestanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 6
kennen die Baderegeln;
verhalten sich im Wasser eigen- und mitverantwortlich;
organisieren sich weitgehend selbstständig und lernen in vorgegebenen Situationen meist eigenständig;
führen Schwimmbewegungen in Bezug auf die qualitativen Bewegungsmerkmale und die Ausprägung der Funktionsphasen mit einer für diese Altersgruppe angemessenen Güte aus;
erfüllen die Anforderungen des Jugendschwimmabzeichens „Bronze“;
lösen Bewegungsaufgaben im Wasser, die der Fortbewegung und der Orientierung im Raum dienen;
können sich in Bauch- und Rückenlage im Wasser fortbewegen;
führen die Grundtechnik in einem Schwimmstil aus;
springen vom Beckenrand und Startblock oder Brett in das Wasser;
tauchen in die Tiefe und in die Weite;
benennen wichtige Elemente einer Bewegung im und am Wasser.
Mindestanforderungen am Ende des Ausbildungsganges (ESA / MSA / Übergang in die Studienstufe)
kennen die Baderegeln;
verhalten sich im Wasser eigen- und mitverantwortlich;
organisieren sich selbstständig und lernen in vorgegebenen Situationen eigenständig;
führen Bewegungen in Bezug auf die qualitativen Bewegungsmerkmale und die Ausprägung der Funktionsphasen mit einer für diese Altersgruppe angemessenen Güte aus;
lösen Bewegungsaufgaben im Wasser, die der Fortbewegung und der Orientierung im Raum dienen;
nennen Funktionen von Bewegungen im Wasser und erkennen deren zentralen Nutzen;
reflektieren die Qualität der Bewegungen in Ansätzen und nehmen ggf. Bewegungskorrekturen vor; Je nach Schwerpunktsetzung:
können mindestens zwei Schwimmtechniken aus Kraul-, Brust- und Rückenschwimmen unter Berücksichtigung der Atemtechnik ausführen;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung, z. B. beim Schwimmstil, eine mittlere Qualitätsstufe;
vollziehen Fertigkeiten eines Spiels im Wasser angemessen;
tauchen in die Tiefe und in die Weite;
führen verschiedene Sprünge vom Brett und/oder vom Sprungturm aus;
verfügen über Techniken der Selbst- und Fremdrettung und wenden diese situativ sowie funktional angemessen an;
können Figuren des Synchronschwimmens ausführen und selbstständig eine Bewegungskomposition unter Anwendung einzelner Gestaltungskriterien (Raum/Zeit/Dynamik/formaler Aufbau) entwickeln;
können Bewegungen der Fitnessformen im Wasser ausführen und kombinieren.
Mindestanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 6
berücksichtigen im Zweikampfverhalten die Achtung und den Respekt vor der/dem anderen als konstitutives Element des Zweikampfsports und achten dabei sowohl auf die eigene körperliche Unversehrtheit als auch auf die der anderen;
haben Kenntnisse über die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Sichern und aktive Hilfe beim Fallen) und wenden sie an;
organisieren sich weitgehend selbstständig und lernen in vorgegebenen Situationen meist eigenständig;
führen einfache Fall- und Wurfübungen durch;
führen Bewegungen in Kampfformen in Bezug auf die qualitativen Bewegungsmerkmale und die Ausprägung der Funktionsphasen mit einer für diese Altersgruppe angemessenen Güte aus;
zeigen situationsgerechte Lösungen zur Erhaltung des eigenen Gleichgewichts und zur Verteidigung des Raums und Materials;
kombinieren kämpferische Bewegungshandlungen (z. B. Konter- und Ausweichbewegungen, Leerlaufenlassen usw.) am Boden und im Stand zielgerichtet miteinander;
übertragen soziale und motorische Erfahrungen auf andere Bewegungsbereiche;
kämpfen nach vorgegebenen oder gemeinsam vereinbarten Regeln auf einfacher Komplexitätsstufe, reflektieren und modifizieren sie in Ansätzen sinnvoll;
benennen wichtige Elemente einer kampfbezogenen Bewegung;
gehen mit Sieg und Niederlage verantwortungsvoll um.
Mindestanforderungen am Ende des Ausbildungsganges (ESA / MSA / Übergang in die Studienstufe)
berücksichtigen im Zweikampfverhalten die Achtung und den Respekt vor der/dem anderen als konstitutives Element des Zweikampfsports und achten dabei sowohl auf die eigene körperliche Unversehrtheit als auch auf die der anderen;
haben Kenntnisse über die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Sichern und aktive Hilfe beim Fallen) und wenden sie an;
lösen weitgehend selbstständig und funktional Kampfaufgaben auf einem mittleren Niveau;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung bei Fall-, Wurf- und Bodentechniken (Kontaktkampfsport) oder Angriffs- und Abwehrtechniken (Distanzkampfsport) eine mittlere Qualitätsstufe;
wenden Grundfertigkeiten im Bereich von Fall-, Wurf- und Bodentechniken (Kontaktkampfsport) oder Angriffs- und Abwehrtechniken (Distanzkampfsport) in einem Übungskampf am Boden / im Stand oder in einer ausgewählten Kampfsportart an;
übertragen soziale und motorische Erfahrungen auf andere Bewegungsbereiche;
kämpfen nach vorgegebenen oder gemeinsam vereinbarten Regeln auf mittlerer Komplexitätsstufe, reflektieren und modifizieren sie in Ansätzen sinnvoll;
nennen Funktionen kampfbezogener Bewegungen und erkennen deren zentralen Nutzen;
reflektieren die Qualität von kämpferischen Bewegungen in Ansätzen, nehmen ggf. Bewegungskorrekturen vor;
haben sich mit der Ambivalenz von Zweikampf und Selbstverteidigung sowie dem Problem von Aggression und körperlicher Gewalt auseinandergesetzt;
gehen mit Sieg und Niederlage verantwortungsvoll um.
Mindestanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 6
organisieren sich weitgehend selbstständig und lernen in vorgegebenen Situationen meist eigenständig;
führen Bewegungen in Sportspielen in Bezug auf die qualitativen Bewegungsmerkmale und die Ausprägung der Funktionsphasen mit einer für diese Altersgruppe angemessenen Güte aus;
wenden verschiedene Grundfertigkeiten (Werfen, Fangen, Passen, Prellen, Dribbeln, Schlagen und Schießen) mit unterschiedlichen Spielgeräten sowie in unterschiedlichen Spielsituationen an;
orientieren sich im Raum, schaffen und nutzen „freie Räume“;
beherrschen einfache taktische Anforderungen (u. a. Angriffs- und Verteidigungsverhalten);
erkennen Spielideen und setzen diese in Mannschaften um;
beachten Mit- und Gegenspieler und gestalten die eigene Spielrolle danach;
übertragen technische Grundfertigkeiten sowie spielerische Bewegungserfahrungen auf andere Situationen;
verfügen über Regelkenntnisse, halten vorgegebene Regeln auf mittlerer Komplexitätsstufe ein, reflektieren sie und modifizieren sie in Ansätzen sinnvoll, indem sie sie an räumliche und individuelle Gegebenheiten anpassen;
benennen wichtige Elemente einer Bewegung und erkennen Spielzüge in ihren Grundzügen;
beteiligen sich aktiv, teilweise selbstständig an der Organisation der Spiele;
verhalten sich fair und gehen mit Sieg und Niederlage verantwortungsvoll um.
Mindestanforderungen am Ende des Ausbildungsganges (ESA / MSA / Übergang in die Studienstufe)
lösen weitgehend selbstständig und funktional Bewegungsaufgaben auf einem mittleren Niveau;
zeigen in ihrer spieltechnischen und -taktischen Bewegungsausführung mindestens eine mittlere Qualitätsstufe;
wenden spieltechnische Fertigkeiten sowie grundlegende taktische Fähigkeiten individuell und in der Gruppe in ausgewählten Spielsportarten sicher an und variieren diese ansatzweise;
verfügen über Regelkenntnisse, halten ein komplexes Regelwerk ein, legen es reflexiv aus, modifizieren es zielgerichtet und vermeiden bewusst Regelverstöße;
variieren ein einfaches Regelspiel und passen es an räumliche sowie individuelle Bedingungen an;
leiten Spiele als Schiedsrichterin/Schiedsrichter, legen das Regelwerk angemessen aus und respektieren Schiedsrichterentscheidungen;
übertragen technische Grundfertigkeiten sowie spielerische Bewegungserfahrungen auf andere Situationen;
initiieren und organisieren selbstständig Bewegungs- und Sportspiele;
nennen Funktionen einer Bewegung und von Spielzügen und erkennen deren zentralen Nutzen;
reflektieren die Qualität von Bewegungen und des Spielniveaus in Ansätzen und nehmen ggf. Bewegungs-/Taktikkorrekturen vor.
verhalten sich fair und gehen mit Sieg sowie Niederlage verantwortungsvoll um.
Mindestanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 6
wenden grundsätzlich Sicherheitsmaßnahmen an, auch beim Auf- und Abbau der Geräte, und geben sich gegenseitig Sicherheits- und/oder Hilfestellung;
kennen Gesundheits- und Sicherheitsaspekte bei Akrobatikübungen und wenden diese an;
organisieren sich weitgehend selbstständig und lernen in vorgegebenen Situationen meist eigenständig;
führen Bewegungen rollend, drehend, balancierend, laufend, schwingend, kletternd, hangelnd, überschlagend, stützend, springend, fliegend und landend an Geräten sowie Gerätearrangements durch;
führen turnerische/akrobatische Bewegungen in Bezug auf die qualitativen Bewegungsmerkmale und die Ausprägung der Funktionsphasen mit einer für diese Altersgruppe angemessenen Güte aus;
präsentieren grundlegende turnerische und akrobatische Fertigkeiten sowie deren Verbindung in Form einer Einzel-, Partner- oder Gruppenkür;
übertragen grundlegende Bewegungserfahrungen im Rollen, Drehen, Balancieren, Laufen, Schwingen, Klettern, Hangeln, Überschlagen, Stützen, Springen, Fliegen und Landen auf andere Situationen;
benennen wichtige Elemente einer turnerischen/akrobatischen Bewegung;
geben konstruktives Feedback zu Präsentationen;
können Schwierigkeitsgrade und Risiken turnerischer/akrobatischer Herausforderungen einschätzen und abwägen;
kennen Gestaltungsparameter zur Erstellung einer Kür.
Mindestanforderungen am Ende des Ausbildungsganges (ESA / MSA / Übergang in die Studienstufe)
wenden grundsätzlich Sicherheitsmaßnahmen an, auch beim Auf- und Abbau der Geräte, und geben sich gegenseitig Sicherheits- und/oder Hilfestellung;
lösen weitgehend selbstständig und funktional turnerische Bewegungsaufgaben an Geräten und Gerätearrangements auf einem mittleren Niveau;
führen Grundfertigkeiten im Rollen, Drehen, Balancieren, Laufen, Schwingen, Klettern, Hangeln, Überschlagen, Stützen, Springen, Fliegen und Landen sowie an Geräten und Gerätearrangements sicher durch und variieren diese ansatzweise;
zeigen in ihrer turnerischen Bewegungsausführung mindestens eine mittlere Qualitätsstufe;
präsentieren grundlegende turnerische und akrobatische Fertigkeiten sowie deren Verbindung in Form einer Einzel-, Partner- oder Gruppenkür / eines Runs;
übertragen grundlegende Bewegungserfahrungen im Rollen, Drehen, Balancieren, Laufen, Schwingen, Klettern, Hangeln, Überschlagen, Stützen, Springen, Fliegen und Landen auf andere Situationen;
nennen Funktionen einer turnerischen Bewegung und erkennen deren zentralen Nutzen;
reflektieren die Qualität turnerischer Bewegungen in Ansätzen und nehmen ggf. Bewegungskorrekturen vor.
geben konstruktives Feedback zu Präsentationen;
können Schwierigkeitsgrade und Risiken turnerischer/akrobatischer Herausforderungen einschätzen und abwägen;
kennen spezifische konditionelle und koordinative Anforderungen im Turnen/Parkour;
kennen Gestaltungsparameter zur Erstellung einer Kür/eines Runs.
Mindestanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 6
organisieren sich weitgehend selbstständig und lernen in vorgegebenen Situationen meist eigenständig;
lösen tänzerische und rhythmische Bewegungsaufgaben und setzen Bewegungskombinationen um;
führen Bewegungen in Bezug auf die qualitativen Bewegungsmerkmale und den Ausdruck mit einer für diese Altersgruppe angemessenen Güte aus;
setzen tänzerische Bewegungselemente und -folgen nach einem einfachen vorgegebenen Rhythmus um und variieren Teile davon ansatzweise;
finden zu verschiedenen Musikbeispielen und Tempi passende Bewegungen und stellen diese dar;
führen einfache Bewegungen synchron und rhythmisch aus und verbinden sie miteinander;
präsentieren kleine Bewegungsgestaltungen einzeln oder in der Gruppe;
übertragen grundlegende tänzerische Bewegungselemente auf andere Situationen;
benennen wichtige Elemente einer tänzerischen Bewegung;
kennen Gestaltungsparameter zur Erstellung einer Choreografie.
Mindestanforderungen am Ende des Ausbildungsganges (ESA / MSA / Übergang in die Studienstufe)
lösen weitgehend selbstständig und funktional tänzerische und rhythmische Bewegungsaufgaben auf einem mittleren Niveau;
zeigen in ihrer technischen und rhythmischen Bewegungsausführung mindestens eine mittlere Qualitätsstufe;
koordinieren einfache Arm- und Beinbewegungen und nutzen unterschiedlichen Ebenen (Bodenteile oder Sprünge);
stellen die wechselseitigen Beziehungen zwischen Rhythmus, Musik und Bewegung her;
vollziehen tänzerische Fertigkeiten sicher und variieren diese ansatzweise;
kombinieren im Rahmen einer vorgegebenen Choreografie grundlegende Bewegungselemente und Schrittfolgen einzeln sowie in der Gruppe nach einem vorgegebenen Rhythmus unter Ausnutzung verschiedener Raumwege zu einer Bewegungsabfolge;
präsentieren eine vorgegebene oder selbst entwickelte Bewegungsgestaltung einzeln oder in Kooperation mit anderen Schülerinnen und Schülern;
übertragen grundlegende tänzerische Bewegungselemente auf andere Situationen;
kennen unterschiedliche Tanzstile sowie ihre spezifischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen in der Grobform;
reflektieren die Qualität tänzerisch-rhythmischer Bewegungen in Ansätzen und nehmen ggf. Bewegungskorrekturen vor.
Mindestanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 6
kennen Grundsätze zur Vermeidung von Überlastung und Fehlbelastung durch unsachgemäßen Körpereinsatz und können diese bewusst vermeiden;
organisieren sich weitgehend selbstständig und lernen in vorgegebenen Situationen meist eigenständig;
führen Bewegungen in Bezug auf die qualitativen Bewegungsmerkmale und die Ausprägung der Funktionsphasen mit einer für diese Altersgruppe angemessenen Güte aus;
lösen Bewegungsaufgaben, die der Verbesserung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten und/oder der Entspannung dienen;
stützen und halten das eigene Körpergewicht über einen angemessenen Zeitraum;
verfügen über eine angemessene Körperspannung und kennen Maßnahmen zu deren Verbesserung;
führen Übungen zur Verbesserung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten durch;
erbringen eine Ausdauerleistung von ca. 10 Minuten;
kennen Bestandteile von Aufwärmprogrammen und führen sie allein oder mit einer Partnerin bzw. einem Partner durch;
können den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung bewusst wahrnehmen und steuern;
kombinieren Bewegungshandlungen zur Verbesserung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten sowie zur Entspannung zielgerichtet miteinander;
übertragen Bewegungserfahrungen zur Verbesserung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten sowie zum achtsamen Bewegen auf andere Situationen;
benennen wichtige Elemente einer Bewegung;
nehmen Reaktionen des Körpers bei Belastung und Entspannung wahr und können diese deuten (z. B. Puls, Atemfrequenz, Muskeltonus);
kennen unterschiedliche Durchführungs- und Organisationsformen von Fitnesstraining.
Mindestanforderungen am Ende des Ausbildungsganges (ESA / MSA / Übergang in die Studienstufe)
kennen Grundsätze zur Vermeidung von Überlastung und Fehlbelastung durch unsachgemäßen Körpereinsatz und können diese bewusst vermeiden;
lösen weitgehend selbstständig und funktional Bewegungsaufgaben zur Verbesserung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten sowie zum Entspannen auf einem mittleren Niveau;
zeigen in ihrer Bewegungsausführung mindestens eine mittlere Qualitätsstufe;
führen verschiedene Übungen und Aufgaben zur Herstellung körperlicher Anspannungs- und Entspannungszustände einzeln oder in Kooperation mit anderen durch;
erbringen altersgemäße Leistungen im Bereich der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten und wissen ansatzweise, wie sie diese verbessern können;
planen ein einfaches Aufwärmprogramm und führen es allein oder mit einer Partnerin bzw. einem Partner durch;
nehmen Reaktionen des Körpers bei Belastung und Entspannung wahr und können diese regulieren (z. B. Puls, Atemfrequenz, Muskeltonus);
übertragen Bewegungserfahrungen zur Verbesserung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten sowie zum achtsamen Bewegen auf andere Situationen;
kennen anatomische Strukturen, benennen Funktionen einer Bewegung und erkennen deren zentralen Nutzen;
kennen systematische Trainingsformen zur Verbesserung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten;
reflektieren die Qualität konditioneller und koordinativer Fähigkeiten und Entspannungsformen in Ansätzen und nehmen ggf. Bewegungskorrekturen vor;
kennen die positive Wirkung von Bewegung auf die Selbstregulationsfähigkeit (exekutive Funktionen).