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1.1 Sinn der Arbeit — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden nehmen Arbeit als zielgerichtete, spezifisch menschliche Tätigkeit wahr, zu der der Mensch in der Schöpfungserzählung beauftragt wurde. Sie können den Nutzen dieser Tätigkeit für den Einzelnen und die Gemeinschaft ermessen.
1.2 Arbeit und Beruf im Wandel — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden beschreiben die Veränderungen in der Berufs- und Arbeitswelt als Herausforderungen, denen sich die Menschen ausgesetzt sehen.
1.3 Soft Skills — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden beschreiben die christlichen Gedanken von „Zuspruch und Anspruch“, Beruf als Berufung und der Erfahrung des aufeinander angewiesen und einander zugewiesen zu sein.
1.4 Frei Zeit gestalten / Sonntagsruhe — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden beschreiben ihre persönliche Zeiteinteilung, nehmen die Anteile von Aktivität, Entspannung, Besinnung oder Religionsausübung bewusst wahr. Die Lernenden verstehen das Sonntagsgebot als Gottes Geschenk an die Menschen und deuten den christlich geprägten Kalender als Wechsel von Arbeiten und Ruhen, Handeln und Besinnen sowie Feiern und Fasten.
1.5 Arbeit und Menschenwürde — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden nehmen erlebte oder medial vermittelte Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt bewusst wahr und konkretisieren, worin die jeweilige Ungerechtigkeit besteht. Sie formulieren Gottes „Option für die Armen“ als biblisches Motiv und christliche Glaubenshaltung.
2.1 Menschsein und Menschenwürde — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden beschreiben die Welt als Schöpfung Gottes, die das Leben auf ihr ermöglicht. Sie deuten die biblische Rede von der Geschöpflichkeit des Menschen und seiner Ebenbildlichkeit mit Gott als religiöse Ausdrucksformen für die ihm verliehene Würde.
2.2 Ecce, homo! – Sehet, welch ein Mensch! — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden untersuchen anhand von Selbstbildern und Inszenierungen, welche Selbstentwürfe sich darin spiegeln. Sie nehmen sich und andere achtsam in Hoffnungen und Ängsten wahr.
2.3 Grenzen des Lebens — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden benennen die Grundkonstanten des Lebens, die Leben ermöglichen, aber auch begrenzen. Sie beschreiben, in welchen Widersprüchlichkeiten sich menschliches Leben ereignet und worin der Wert des menschlichen Lebens begründet ist.
2.4 Liebe leben / Mann-Sein – Frau-Sein — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden beschreiben den Menschen als geschlechtliches Lebewesen, das auf Beziehungen hin angelegt ist, in denen Freundschaft, Sexualität und Partnerschaft realisiert werden. Sie dokumentieren, wie Menschen und Gesellschaften ihr Zusammenleben regeln. Sie interpretieren biblische bzw. religiöse Rollenzuweisungen in ihrem jeweiligen historischen Kontext.
2.5 Was bleibt, wenn ich gehe? Tod – Trauer – Auferstehung — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden beschreiben, wie sie die Realität des Todes in ihrem Umfeld wahrnehmen und die vielfältigen Weisen, in denen Menschen die aufbrechenden Fragen beantworten, welcher Rituale sie sich – in verschiedenen religiösen Traditionen – zur Trauerarbeit bedienen und worauf Menschen letztlich ihre Hoffnungen setzen.
3.1 Glaube und Wissenschaft: Zugänge zur Welt — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache verstehen
Kompetenzen Die Lernenden erkennen die historische Verfasstheit biblischer Texte und entdecken die Thematisierung menschlicher Grundfragen in ihnen.
3.2 Jesus als der Christus — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden entdecken in advent- und weihnachtlichem Brauchtum christliche bzw. christologische Botschaften (Jesus als das Licht, Advent als Vorbereitungszeit, Nikolaus etc.) Alternativ: Sie ordnen verschiedene biblische Texte mit den jeweiligen christologischen Zuschreibungen in ihren Entstehungskontext ein und formulieren die damit verbundene christologische Perspektive.
3.3 Sinn suchen — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden nehmen die Sinnfrage in ihrer existentiellen Bedeutung wahr und können unterschiedliche Ausdrucksformen der Sinnsuche beschreiben. Sie können in biblischen Texten oder aktuellen Lebenssituationen Grenz- und Glückserfahrungen thematisieren und in ihrer Bedeutung für die Sinnsuche deuten. Sie lernen verschiedene religiöse Sprachformen im Umgang mit Sinn und Sinnlosigkeit kennen.
3.4 Der optimierte Mensch / Ich bin mein eigenes Projekt — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden können die verschiedenen Menschenbilder, die ihnen medial, kulturell und religiös vermittelt werden, in ihrer Unterschiedlichkeit wahrnehmen und analysieren. Alternativ bieten sich unterschiedliche Zugänge an: 1. Die Lernenden können Jesu Hinwendung zu den Ausgegrenzten und Aussortierten als Beispiel für Gottes liebende Annahme des Menschen deuten. 2. Die Lernenden können das Geschehen von Kreuz und Auferstehung als Ermöglichung zu neuem Leben jenseits des Rechtfertigungszwangs und Leistungsdrucks deuten.
3.5 Visionen haben — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden beschreiben Sehnsüchte, Träume und visionäre Betrachtungen der Menschen in Geschichte und Gegenwart. Sie deuten biblisch-theologische Traditionen im Hinblick auf deren visionären Gehalt.
4.1 Religion und Religiosität am Beispiel Martin Luthers — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden bestimmen die Dynamik aus Freiheit und Gebundensein, die in einem bestimmten Gottesverhältnis gründet, als ein bedeutsames Kennzeichen christlichen Glaubens. Sie beschreiben die Funktionen von Religion als Orientierung, ethische Handlungsanweisungen und Ermutigung bzw. kritischer Reflexion an konkreten Beispielen aus Luthers Leben.
4.2 Nach Gott fragen — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden benennen Erfahrungen, die die Gottesfrage virulent werden lassen. Sie unterscheiden Antwortversuche im Blick auf die Theodizeefrage.
4.3 Kirche und Konfessionen — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden benennen die Vielfalt religiöser und kirchlicher Zugehörigkeit und Orientierungen und beschreiben diese hinsichtlich erkannter Grundstrukturen und konfessioneller Gemeinsamkeiten und Differenzen.
4.4 Heilige Schriften — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden benennen Kennzeichen religiöser Rede im Unterschied zu anderen Sprachformen und machen sich exemplarisch mit verschiedenen Auslegungsmethoden vertraut.
4.5 Heilige Orte – Heilige Zeiten — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden nehmen heilige Orte und Zeiten und deren Erscheinungsformen in einer modernen Gesellschaft wahr. Sie deuten religiöse Handlungen, Rituale und Gegenstände verschiedener Religionen in deren Traditionszusammenhang.
5.1 Frei bleiben oder frei werden — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden nehmen ihre eigene Medienpraxis sowie die Phänomene der digitalen Welt wahr. Exemplarisch zeigen sie die Bedeutung der „neuen Medien“ für die Identitätsbildung und Sinnsuche auf.
5.2 Heimat und Migration — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden benennen ihre religiösen und kulturellen Wurzeln und beschreiben deren Bedeutung für ihr Leben. Sie nehmen die Vielfalt in der Lerngruppe und im gesellschaftlichen / beruflichen Umfeld wahr. Alternativ: Die Lernenden nehmen die Vielgestaltigkeit und stellenweise Widersprüchlichkeit der eigenen religiösen Tradition und Kultur wahr. Die Lernenden deuten die biblischen Geschichten von Aufbrechen, Vertreibung und Beheimaten vor dem Hintergrund ihrer Entstehungszeit. Sie können Bezüge zum eigenen Leben und Handeln bzw. zur familiären Migrationsgeschichte herstellen.
5.3 Schuld und Vergebung — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden nehmen in privaten oder gesellschaftlichen Problemen verschiedene Dimensionen von Schuld und Schuldigwerden wahr und unterscheiden Umgangsformen damit. Sie bringen diese mit religiösen Begriffen wie Reue, Buße, Schuld, Versöhnung, Gnade etc. in Verbindung.
5.4 Bedrohte Schöpfung und riskante Zukunft — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden übersetzen die religiöse Vorstellung der Erde als Schöpfung und des Menschen als Geschöpf Gottes mit einem Gestaltungsauftrag in unsere Sprache und Zeit.
5.5 Essen und Trinken — Religion wahrnehmen und religiöse Sprache deuten
Kompetenzen Die Lernenden kennen die verschiedenen religiösen Speisegebote und erläutern die Aufhebung der Speisegebote im Christentum. Sie beschreiben die hohe Bedeutung, die Essen für die verschiedenen Kulturen besitzt. Die Lernenden deuten den Schöpfungsgedanken im Blick auf die ethische Verantwortung gegenüber der Natur. Sie wissen um die Verheißung und den Auftrag, dass alle satt werden (sollen).
1.1 Sinn der Arbeit — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden formulieren abgeleitet aus dem biblischen Auftrag Gottes, die Erde zu bebauen und zu bewahren, Eckpunkte für ein evangelisches Arbeitsverständnis. Sie definieren Arbeit als Beitrag zum Erwerb des Lebensunterhalts, zur Strukturierung des Lebens und zur Sinnstiftung.
1.2 Arbeit und Beruf im Wandel — Aus christlicher Perspektive urteilen
In Auseinandersetzung mit biblischen Aufbruchs- und Umbruchssituationen entwickeln die Lernenden Kriterien und Strategien zum konstruktiven Umgang mit Transformationserfahrungen.
1.3 Soft Skills — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden übersetzen die biblisch begründende Rede von Zuspruch an und Anspruch Gottes auf den Menschen als die ethische Grundlegung des Dienstes an der Welt und den Mitmenschen und entwickeln Kriterien für den Umgang in Betrieb und Schule.
1.4 Frei Zeit gestalten / Sonntagsruhe — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden bestimmen für ihre derzeitige Lebenssituation eine gute Balance zwischen Zeiten der Aktivität und der Entspannung und entwickeln Ideen für Phasen der körperlichen, geistigen und seelischen Rekreation.
1.5 Arbeit und Menschenwürde — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden bewerten ethische Konflikte anhand der Kriterien der Gottebenbildlichkeit und der Menschenwürde, die nicht auf der Leistungsfähigkeit basiert.
2.1 Menschsein und Menschenwürde — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden entfalten Grundaspekte der christlichen Anthropologie hinsichtlich der Gottesebenbildlichkeit und Menschenwürde.
2.2 Ecce, homo! – Sehet, welch ein Mensch! — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden beschreiben, mit welcher Botschaft, welchem Selbstverständnis und welchem Blick Jesus den Menschen begegnete und welche Konsequenzen dies für das Leben der Menschen hat. Sie formulieren Aspekte der Blickrichtung Jesu als Leitperspektive.
2.3 Grenzen des Lebens — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden entwickeln Kriterien für einen christlichen Umgang mit den Grenzen des Lebens und dem Faktum der Begrenztheit des Lebens.
2.4 Liebe leben / Mann-Sein – Frau-Sein — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden benennen Werte und Kategorien, mit denen sich gelingendes Zusammenleben beschreiben lässt. Sie entwickeln – in Auseinandersetzung mit den christlichen Traditionen – ihre eigenen Beziehungs- und Rollenbilder.
2.5 Was bleibt, wenn ich gehe? Tod – Trauer – Auferstehung — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden artikulieren ihre jeweils eigene Vorstellung zum Thema „Tod und was danach kommt“ und nehmen Stellung zum christlichen Auftrag, „Protestleute“ gegen den Tod zu sein.
3.1 Glaube und Wissenschaft: Zugänge zur Welt — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden unterscheiden die naturwissenschaftliche Beschreibung der Welt und des Menschen von der biblischen Beschreibung, analysieren sie als verschiedene Zugänge zur Wirklichkeit und formulieren ihre Position zum Verhältnis von Glaube und Wissenschaft.
3.2 Jesus als der Christus — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden benennen die Bedeutung, die Jesus von Nazareth für das Christentum und den christlichen Glauben besitzt. Sie beschreiben, was Jesus zum Christus macht.
3.3 Sinn suchen — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden analysieren unterschiedliche religiöse wie nichtreligiöse Sinnangebote auf die diesen zu Grunde liegenden Werte. Sie formulieren einen eigenen reflektierten Standpunkt zu der Sinnfrage.
3.4 Der optimierte Mensch / Ich bin mein eigenes Projekt — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden können die verschiedenen Menschenbilder des sich selbst optimierenden und dem der Liebe und Gnade bedürftigen Menschen gegeneinander stellen und ihre eigene Position darlegen.
3.5 Visionen haben — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden formulieren auf dem Hintergrund dieser Traditionen eigene Visionen, Hoffnungen und Utopien.
4.1 Religion und Religiosität am Beispiel Martin Luthers — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden entwickeln Kriterien für eine lebensfördernde Religion, die sie von destruktiven, gewaltaffinen Religionstypen unterscheiden.
4.2 Nach Gott fragen — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden stellen die Herausforderung der Theodizeeproblematik für religiöses Denken dar und erläutern die spezifische christliche Antwort, die in Kreuz und Auferstehung liegt.
4.3 Kirche und Konfessionen — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden beschreiben Kirchen, Konfessionen und Glaubensgemeinschaften als gewachsene Organisationen von Menschen, deren Gestalt und Auftrag sich an den biblischen (Ur-) Bildern von Kirche und Glaubensgemeinschaft messen lassen müssen.
4.4 Heilige Schriften — Aus christlicher / religiöser Perspektive urteilen
Die Lernenden erläutern die unterschiedlichen Offenbarungs- und Wahrheitsverständnisse heiliger Schriften.
4.5 Heilige Orte – Heilige Zeiten — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden finden in der religiösen Pluralität ihre eigene Position und begründen reflektiert ihre Stellung zu der eigenen Ursprungstradition bzw. begründen die Abkehr von religiöser Bindung.
5.1 Frei bleiben oder frei werden — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden benennen, wie die biblische Überlieferung das neuzeitliche Welt- und Menschenbild geprägt hat. Sie entfalten das in den „sozialen Netzwerken“ implizierte Menschenbild und vergleichen es mit dem christlichen.
5.2 Heimat und Migration — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden verwenden die biblischen Deutungsangebote von Aufbruch und Beheimatung zur Beschreibung der eigenen Identität.
5.3 Schuld und Vergebung — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden analysieren Situationen von Schuldverstrickung und formulieren ihre Position in Beziehung zur christlichen Tradition.
5.4 Bedrohte Schöpfung und riskante Zukunft — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden begreifen den Gestaltungsauftrag an die Menschen nicht als Herrschaftsauftrag, sondern als Aufforderung und Befähigung an der Bewahrung der Schöpfung mitzuwirken.
5.5 Essen und Trinken — Aus christlicher Perspektive urteilen
Die Lernenden verknüpfen den Schöpfungsgedanken und den Auftrag zur Bewahrung derselben mit aktuellen Diskussionen um die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln und entwickeln eine eigene Position.
1.1 Sinn der Arbeit — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden können im Dialog berufliche Zielsetzungen zur Sprache bringen, in die eigene Lebensplanung integrieren und die Berufsziele von Gesprächspartnern nachvollziehen.
1.2 Arbeit und Beruf im Wandel — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden nehmen am Diskurs um die gesellschaftlichen Transformationsprozesse mit den zuvor erarbeiteten Kriterien und Strategien teil.
1.3 Soft Skills — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden nehmen aktiv an der Debatte um die Anforderungen des Ausbildungsmarkts an Jugendliche teil und bringen dabei die Gewissheit um die Würde des Menschen und seiner Berufung zum Dienst am Nächsten konstruktiv in den Dialog ein.
1.4 Frei Zeit gestalten / Sonntagsruhe — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden analysieren die Motive der Diskussionen um Sonntagsarbeit, Tanzverbote an „stillen Feiertagen“ oder Entgrenzung der Arbeit und bringen ihre Sichtweise begründet ein.
1.5 Arbeit und Menschenwürde — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden vermögen verschiedene wirtschaftsethische oder sozialpolitische Positionen darzustellen und deren innere Plausibilität zu beschreiben und zu beurteilen. Sie können die darin auffindlichen Werte mit dem christlichen Menschenbild ins Gespräch bringen.
2.1 Menschsein und Menschenwürde — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden bringen die Bedeutung der biblischen Rede von Geschöpflichkeit und Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott in den Dialog mit anderen Vorstellungen von den Menschen ein.
2.2 Ecce, homo! – Sehet, welch ein Mensch! — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden bringen die Vorstellung einer Humanität im Sinne dieser Leitperspektive in den Dialog mit anderen Vorstellungen über die Würde des Menschen.
2.3 Grenzen des Lebens — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden bringen ihre Überzeugungen in die Diskussionen um medizinethische und gesellschaftliche Fragen zu den Grenzen des Lebens ein.
2.4 Liebe leben / Mann-Sein – Frau-Sein — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden bringen die Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott und die fundamentale Kategorie Liebe im Gottesverständnis in den Dialog über die Gleichwertigkeit der Geschlechter, die Bewertung sexueller Orientierungen und unterschiedlicher Lebensformen ein.
2.5 Was bleibt, wenn ich gehe? Tod – Trauer – Auferstehung — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden werden auskunftsfähig, was ihre eigene Position im Verhältnis zu anderen Überzeugungen betrifft und setzen sich argumentativ mit anderen Vorstellungen (Reinkarnation, Seelenwanderung, „Es gibt kein Danach“ etc.) auseinander.
3.1 Glaube und Wissenschaft: Zugänge zur Welt — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden bringen die spezifisch religiöse Sicht auf die Erschaffung der Welt in den Diskurs mit naturwissenschaftlichen Weltentstehungstheorien ein und thematisieren deren Bedeutung für die Beantwortung der Grundfragen menschlicher Existenz und der Verantwortung gegenüber Natur und den nachkommenden Generationen.
3.2 Jesus als der Christus — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden bringen die Besonderheit des christlichen Glaubens in das Gespräch mit anderen Religionen (besonders Judentum und Islam) oder Weltanschauungen ein.
3.3 Sinn suchen — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden vertreten ihren Standpunkt im Dialog mit anderen religiösen / weltanschaulichen Positionen argumentativ. Sie können andere Sinndeutungen auf ihre Plausibilität im Leben anderer hin befragen und dazu Stellung beziehen.
3.4 Der optimierte Mensch / Ich bin mein eigenes Projekt — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
An einzelnen konkreten Beispielen (z.B. Körperideale oder Heilungsratgeber) werden die unterschiedlichen Menschenbilder auf ihre Konsequenzen für den Alltag hin befragt. Ausgehend von dem bedingungslosen Angenommensein entwickeln die Lernenden Handlungsalternativen.
3.5 Visionen haben — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden bringen ihre Visionen in die gesellschaftliche Debatte um die Zukunft der Welt ein. Dazu gehört das Wissen um die Grenzen und Möglichkeiten menschlichen Handelns und um Gottes Kraft.
4.1 Religion und Religiosität am Beispiel Martin Luthers — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden orientieren sich in der Vielfalt religiöser und weltanschaulicher Sinn- und Deutungsangebote und positionieren sich in diesem Feld.
4.2 Nach Gott fragen — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden wissen um die Bedingtheiten und biografischen Prägungen von Gottesvorstellungen und bringen dies kritisch in den Dialog mit anderen Gottes-, Welt- und Selbstverständnissen bzw. religionskritischen Positionen ein.
4.3 Kirche und Konfessionen — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden geben Auskunft über den eigenen religiös-kirchlichen Standpunkt und bringen diese Perspektive in den Dialog ein.
4.4 Heilige Schriften — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden beziehen in der gesellschaftlichen Debatte um heilige Schriften und deren Bedeutung begründet Stellung.
4.5 Heilige Orte – Heilige Zeiten — Aus christlicher Perspektive am Diskurs teilnehmen
Die Lernenden erwerben die Fähigkeit, die Perspektive eines anderen einzunehmen und in Bezug zum eigenen Standpunkt zu setzen. Sie benennen Trennendes und Gemeinsames.
5.1 Frei bleiben oder frei werden — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden erproben, in welcher Weise die christliche Botschaft von Befreiung und Bindung ihnen dabei hilft, aus der Welt der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten für sich und andere das Lebensfördernde zu wählen.
5.2 Heimat und Migration — Kommunizieren und beurteilen von Überzeugungen im Dialog
Die Lernenden können verschiedene Positionen zum Themenfeld Migration benennen und ihre eigene Meinung begründet darstellen. Sie können die Rolle von religiösen und kulturellen Traditionen in Beheimatungsprozessen in ihrer Ambivalenz darstellen.
5.3 Schuld und Vergebung — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
In Diskussionen um private oder gesellschaftliche Konflikte bringen die Lernenden die Versöhnungsbotschaft als Perspektive ein.
5.4 Bedrohte Schöpfung und riskante Zukunft — Aus christlicher Perspektive an Diskursen teilnehmen
Die Lernenden bringen in die gesellschaftliche Debatte um Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung eine Begründung für Engagement zwischen Fatalismus und Allmachtsfantasien ein.
5.5 Essen und Trinken — Aus christlicher Perspektive am Diskurs teilnehmen
In der Diskussion um die Lebensmittelindustrie können sie begründet ihre Position vertreten.
1.1 Sinn der Arbeit — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden beschreiben ihre Stärken (Talente) als Einladung zur Mitgestaltung der Welt. Sie entwerfen exemplarisch ein „Erntedankfest“, das sich aus den Erfahrungen ihrer beruflichen Tätigkeit speist.
1.2 Arbeit und Beruf im Wandel — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden benennen Religion als eine Ressource in diesen Wandlungsprozessen.
1.3 Soft Skills — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden entwerfen einen offenen Brief an zukünftige Schulabgänger, in dem sie zu dem Schulabschluss gratulieren, für die erfahrenen Hilfestellungen danken und Mut machen, sich mit ihren Begabungen für eine gerechte Gestaltung der Zukunft einzusetzen.
1.4 Frei Zeit gestalten / Sonntagsruhe — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden entwerfen Modelle von „Auszeiten“, die es ihnen ermöglichen, über ihr Leben und ihre Ziele nachzudenken.
1.5 Arbeit und Menschenwürde — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden können angesichts einer als unerträglich empfundenen Ungerechtigkeit oder im Hinblick auf eine unverschuldete Notlage Handlungsmöglichkeiten entwickeln (z. B. Petition, Klagegebet, Gottesdienst, Leserbrief, Flugblatt, Demonstration, Benefizveranstaltung usw.).
2.1 Menschsein und Menschenwürde — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden üben sich in verschiedenen Ausdrucksformen, die das Staunen über die Schöpfung und wunderbar Geschaffensein zum Inhalt haben.
2.2 Ecce, homo! – Sehet, welch ein Mensch! — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden üben probeweise, sich und andere mit den Augen Jesu zu betrachten.
2.3 Grenzen des Lebens — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden erproben sich in biblischen bzw. christlichen Sprachformen und Überlieferungen, um Menschen in unterschiedlichen Lebensbezügen von der unbedingten Würde, einem gelingenden Leben in und mit Grenzen zu erzählen, zu trösten und sie so zu unterstützen.
2.4 Liebe leben / Mann-Sein – Frau-Sein — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden entwickeln Trau- bzw. Segensversprechen, die ihre Vorstellungen und Perspektiven von Partnerschaft und Liebe widerspiegeln.
2.5 Was bleibt, wenn ich gehe? Tod – Trauer – Auferstehung — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden entwerfen eine Ausstellung zum Thema „Umgang mit dem Tod“ in verschiedenen Religionen. Sie stellen christliche Initiativen zur Begleitung von Sterbenden und Trauernden vor.
3.1 Glaube und Wissenschaft: Zugänge zur Welt — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden verwenden die Bildsprache der Schöpfungserzählungen, um die Situation des Menschen im 21. Jahrhundert zwischen Gestaltungsauftrag, Gotteslob und Mitgeschöpflichkeit auszudrücken.
3.2 Jesus als der Christus — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden formulieren probeweise für sich eine Verhältnisbestimmung zur Person des Jesus von Nazareth.
3.3 Sinn suchen — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
1. Die Lernenden wenden biblisch-theologische Bearbeitungen von Sinn bzw. Sinnlosigkeit exemplarisch auf gegenwärtige Fragen an und beziehen diese punktuell auf das eigene Leben. 2. Die Lernenden zeigen in der Auseinandersetzung mit der biblischen Figur des Hiob, dass es nicht auf jede Warumfrage eine Antwort gibt.
3.4 Der optimierte Mensch / Ich bin mein eigenes Projekt — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden setzen sich mit geistlichen Übungen zur Selbstwahrnehmung und Achtung auseinander (z. B. von Ignatius von Loyola). Alternativ entwerfen die Lernenden z. B. einen Trostbrief an alle, die sich aus einer der vielen Castingshows früh verabschieden mussten.
3.5 Visionen haben — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden entwerfen visionäre Texte und Zeichenhandlungen.
4.1 Religion und Religiosität am Beispiel Martin Luthers — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden zeigen an ausgewählten Texten, Handlungen oder Aktionen auf, welche Konsequenzen christlicher Glaube für das Selbst- und Weltverständnis haben kann.
4.2 Nach Gott fragen — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden orientieren und verorten sich in der Vielfalt der Gottesbilder (in der christlichen Tradition).
4.3 Kirche und Konfessionen — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden gestalten einen Führer durch die kirchlich-religiöse Landschaft in ihrem Umfeld und beschreiben diese anhand eines eigens entwickelten Rasters.
4.4 Heilige Schriften — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden verwenden probeweise religiöse Sprachformen, um eigene Themen und Fragestellungen zu artikulieren. Sie überprüfen, inwieweit biblische / heilige Texte als Grundlage für die eigene Lebensgestaltung Orientierung bieten.
4.5 Heilige Orte – Heilige Zeiten — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden wissen um einen angemessenen und respektvollen Umgang mit eigenen und fremden religiösen Traditionen. Sie klären für sich mögliche Verhaltensformen bei einer Einladung zur Teilnahme an einer religiösen Feier.
5.1 Frei bleiben oder frei werden — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden nutzen eigenständig das Kommunikationsnetz für die persönliche Sinnsuche und das verantwortliche Handeln in der Welt. Sie weiten die Kommunikation im Netz auf Lebenshilfe, Solidarität und eventuell auf Spiritualität aus. Sie entwickeln Regeln für ein respektvolles Miteinander im Netz.
5.2 Heimat und Migration — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Entlang des Auftrags „der Stadt Bestes zu suchen“ und sich zu beheimaten, entwickeln die Lernenden ein Verständnis von ihrem Lebensraum als ihrer derzeitigen Heimat und von dessen Gestaltbarkeit.
5.3 Schuld und Vergebung — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden probieren symbolische Ausdrucksweisen zur Thematik aus.
5.4 Bedrohte Schöpfung und riskante Zukunft — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden entwerfen Szenarien einer Gesellschaft, die dem Leitbild von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung folgt.
5.5 Essen und Trinken — Religiöse Gestaltungsformen verstehen und sich darin ausdrücken
Die Lernenden konzipieren eine Feier mit Essen für eine multireligiöse (Lern-)Gruppe. Die Lernenden entwickeln Ideen für die Gestaltung eines modernen Erntedankfestes.