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Lehrpläne Hessen
Gymnasium (G8)
Griechisch
inhaltsbezogen
Themen und Gegenstandsbereiche
5
Sprachliche Kompetenz
8
Kulturelle Kompetenz
7
Personale Kompetenz
7
Anschlussprofil zur gymnasialen Oberstufe
23
prozessbezogen
Arbeitsformen
10
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Themen und Gegenstandsbereiche
in die Grundformen von Dichtung und Literatur
in die grundlegenden Fragestellungen der Philosophie
in die Problemstellungen und Denkschritte, durch welche die Griechen aus bloßem Erfahrungswissen ein System von Wissenschaft entwickelt haben
in die theoretischen Grundlagen für den Umgang mit Geschichte und Politik bei den Griechen
in die beispielgebenden Verfahrensweisen, wie die Griechen Psychologie und Rhetorik als Wissenschaft betrieben haben
Hauptziel
sprachliche Kompetenz
Sprachliche Kompetenz
durch das Übersetzen und hermeneutisch gesicherte Verstehen griechischer Texte und durch das kritische Reflektieren ihrer Inhalte sprach- und textreflektorische sowie interpretatorische Fähigkeiten schult
die Schülerinnen und Schüler aufgrund der – im Vergleich zu anderen Schulsprachen – größeren Differenziertheit der Ausdrucksmöglichkeiten und individuellen Aussageabsichten der griechischen Sprache zum nuancierten Gebrauch der eigenen Sprache befähigt
durch die Suche nach einer adäquaten Übersetzung der griechischen Texte wesentlich zur Entwicklung sprachlicher Sensibilität und Kreativität beiträgt
durch den Erwerb von Lern- und Texterschließungsstrategien die Fähigkeit entwickelt, Sprachkenntnisse selbstständig zu erweitern und im Transfer fremdsprachliche Texte generell erfolgreich zu erschließen
den sprachlichen Zugang zum Neugriechischen eröffnet
die Schülerinnen und Schüler durch die Analyse und Interpretation von Texten in der bildhaften Sprache des Mythos wie in der abstrakten Begrifflichkeit der Philosophie exemplarisch den Zusammenhang von Sprache und Denken erfahren lässt
das Verständnis moderner Wissenschaftsterminologie durch die Kenntnis der zumeist griechischen Wortbestandteile wesentlich erleichtert
Hauptziel
kulturelle Kompetenz
Kulturelle Kompetenz
von Anfang an den Hauptakzent auf die ideen- und kulturgeschichtlich relevanten Inhalte legt, die durch die griechische Literatur (original oder adaptiert) vermittelt werden
exemplarisch Einblick in die Grundlagen europäischen Denkens verschafft, wie sie in der griechischen Dichtung, Philosophie, Geschichtsschreibung und dem griechischen Theater fassbar sind
die Schülerinnen und Schüler erfahren lässt, dass wesentliche Impulse für eine kritische Bewältigung der Moderne und Gegenwart von der Auseinandersetzung mit antiken griechischen Positionen ausgehen
bewusst macht, dass Motive aus der griechischen Kulturgeschichte – auch ohne historische Kontinuität – in allen Bereichen der europäischen Literatur, Architektur, bildenden Kunst, der Philosophie, Musik und des Theaters, sei es als Modell und Vorbild, sei es in bewusster Abkehr, rezipiert werden
durch die Begegnung mit dem unerschöpflichen Potential des griechischen Mythos die Kontinuität von Grundmustern menschlichen Denkens, Handelns und Fühlens erfahrbar macht
dazu beiträgt, dass die Schülerinnen und Schüler politische Systeme und Verfassungen – besonders am Beispiel der Demokratie – in ihrer Entwicklung und ihren unterschiedlichen Ausprägungen besser verstehen und bewerten können
Hauptziel
personale Kompetenz
Personale Kompetenz
zur persönlichen Auseinandersetzung mit erstmals so gestellten Grundfragen menschlicher Existenz anregt und damit wesentlich die Ausbildung einer ethisch begründeten Werthaltung unterstützt
aufgrund der überwiegend dialogischen und/oder argumentativen Struktur griechischer Texte in besonderer Weise die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel ausprägt und damit grundlegend zur Entwicklung der Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit beiträgt
durch die Begegnung mit der Freude am Spekulativen, an Grundlagen- und Ursachenforschung und am unermüdlich-kritischen Fragen als einem Wesenszug des Griechischen die intellektuelle Neugier der Schülerinnen und Schüler weckt und wach hält
in der Auseinandersetzung mit Texten, in denen ein großer Teil der dargestellten Konflikte aus der Wechselwirkung zwischen Ethik und Politik, zwischen Determination und Willensfreiheit hervorgeht, Problem- und Verantwortungsbewusstsein stärkt und den Vergleich mit modernen handlungsethischen Positionen herausfordert
über die Besonderheit der griechischen Philosophie, nicht die Ergebnisse, sondern den Prozess der Erkenntnisgewinnung ins Zentrum zu stellen, beispielhaft zu problemlösendem Denken anleitet
durch die Vermittlung der Einsicht, dass die europäische Geistesgeschichte wesentlich durch die Nachwirkungen der so genannten griechischen Aufklärung geprägt ist, einen entscheidenden Beitrag leistet zur Erziehung einer aufgeklärten Persönlichkeit im Bewusstsein der Dialektik der Aufklärung
Arbeitsformen
Einübung unterschiedlicher Formen der Texterschließung
Erprobung verschiedener Interpretationsmodelle
Umgang mit Übersetzungen (Übersetzungsvergleich)
Einbeziehung rezeptionsgeschichtlicher Ansätze
Einsatz unterschiedlicher Formen/Techniken der Materialbeschaffung und Präsentation
Sachgerechte und inhaltsbezogene Verwendung klassischer und moderner Medien
Projektorientiertes Arbeiten (eigenständiges Planen, Organisieren, Durchführen und Präsentieren)
Fachübergreifendes/Fächer verbindendes Lernen
Verwendung von Sekundärliteratur
Einführung in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
Kenntnisse und Fähigkeiten zur Texterschließung
Methoden der Texterschließung kennen und anwenden
Textarten erkennen
Fähigkeit, verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten auszuprobieren und ihre interpretatorischen Konsequenzen zu reflektieren
Fähigkeit, einen Text in angemessenes, präzises und gutes Deutsch zu übertragen
Lexik
Kenntnis eines Grundwortschatzes von ca. 1200 Wörtern
Fähigkeit, Fremdwörter aus der griechischen Sprache herzuleiten
Fähigkeit, das Lexikon sinnvoll zu gebrauchen
Morphologie
Kenntnis der wichtigsten Nominal- und Verbalflexionen
Kenntnis der wichtigsten unregelmäßigen Stammformenreihen
Kenntnis der Adverbbildung
Syntax
Kenntnis satzwertiger Konstruktionen
Kenntnis der Konditionalfügungen
Kenntnis der verschiedenen Verwendungen der Konjunktionen ὡς, ὥστε und πρίν
Kenntnis der verschiedenen Verwendungen von αὐτός
Kulturelle Kompetenzen
Prozess des Sokrates
Sokrates und die Sophisten
die olympischen Götter und ihre Attribute
wichtige griechische Sagen zu Athen, Delphi, Olympia, Epidauros
Grundkenntnisse der griechischen Kunst und Architektur
Grundkenntnisse der griechischen Geschichte und Philosophie
die Koine als Sprache des Neuen Testamentes
Methodische Kompetenzen
Fähigkeit, eingeübte Methoden sachgerecht zu beherrschen, um im Sprach- und Literaturunterricht der Sekundarstufe II selbständig und ergebnisorientiert arbeiten zu können
Fähigkeit, selbständig Recherchen zur Antike anzustellen, gefundene Materialien zu ordnen, zu bewerten und unter Angabe der Quellen für Referate zu nutzen
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