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Lehrpläne Hessen
Gymnasium (G8)
Informatik
inhaltsbezogen
Allgemeine Ziele
3
Fachspezifische Ziele und Kenntnisse
8
prozessbezogen
Methoden
7
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Allgemeine Ziele
Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen durch Förderung seiner Urteils- und Handlungsfähigkeit in der Informationsgesellschaft und die Entwicklung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Informatiksystemen.
Vermittlung grundlegender Wirkprinzipien von Informatiksystemen und ihrer Beiträge zur Entwicklung von Kultur und Wissenschaft.
Einordnung der Voraussetzungen, Chancen, Risiken und Folgen bei der Entwicklung zur Informationsgesellschaft und der damit sich verändernden Lebens- und Arbeitsformen.
Fachspezifische Ziele und Kenntnisse
Kenntnis und Anwendung von Konzepten, Aufbau und Wirkprinzipien wichtiger Informatiksysteme wie Internet, Programmierumgebung und Datenbanken.
Kenntnis und Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen, insbesondere Urheber- und Datenschutzrecht, als Basis verantwortlichen Umgangs mit der Informations- und Kommunikationstechnik.
Daten- und Kontrollstrukturen sowie Objekte, Klassen und Klassenbeziehungen zum Problemlösen durch Programmierung.
Aufbau eines Repertoires wichtiger abstrakter Datentypen und iterativer und rekursiver Standardalgorithmen zum Bearbeiten von Datenstrukturen und Absuchen von Lösungsräumen.
Grundlagen relationaler Datenbanksysteme, Modellierung mit ER-Diagrammen, Umsetzung in das Relationenmodell, Abfragen mit QBE und SQL.
Theoretische Fundierung – der Computer als symbolverarbeitende Maschine, Grenzen des Computers: Grammatiken, formale Sprachen und Automaten, Berechenbarkeit.
Auseinandersetzung mit normativen, ethischen und sozialen Aspekten der IT-Technik und dem Verhältnis von Technik und Gesellschaft.
LK: Kenntnis einer prädikativen oder funktionalen Programmiersprache.
Methoden
Kenntnis und Anwendung von Verfahren der informatischen Modellierung bei Hypertextsystemen, Client-Server-Systemen, Programmierung und objektorientierter Problemlösung, Datenbanken, Automaten und formalen Sprachen.
Einsatz von UML-Diagrammen zur graphischen Darstellung von Modellierungen, systematische Umsetzung der Diagramme in programmiersprachliche Notation.
Strukturierte Dokumentation von Arbeitsergebnissen mit computerbasierten Medien, insbesondere als Hypertext.
Systematisches Problemlösen durch Analyse der Problemsituation, Modellierung eines Informatiksystems, Konstruktion, Test, Anwendung, Revision und Dokumentation einer Lösung.
Verständnis und Nutzung komplexer digitaler Dokumentationen (z. B. Hilfesysteme, Klassenhierarchien) zum selbstständigen Lernen und Problemlösen.
Erweiterung der Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit durch projektorientiertes Arbeiten in Teams, sachgerechte mediale Aufbereitung der Ergebnisse in Schriftform und Vortrag im Plenum auf der Basis angewandter Präsentationstechnik.
Nutzung elektronischer Kommunikation (z. B. E-Mail, News, Groupware) im Lehr-Lernprozess.
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Hessisches Kultusministerium — Lehrplan Informatik, Gymnasialer Bildungsgang, Gymnasiale Oberstufe (2010)
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