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5G.1 Selbstdarstellung und Selbstvergewisserung — Selbstvergewisserung
Farbauftrag, Farbveränderungen und Farbdifferenzierung
Deckendes und lasierendes Malen; Wirkung des Farbauftrages; Farbdifferenzierung: Mischen, Aufhellen, Abdunkeln, Abstimmen; Malerische Spur innerer Bewegung; Beispiele: „Ich sehe Sturm und Wolken“ / „Naturgewalten“; „Ich bin klein“ / „Ich bin müde“; „Musikerlebnis“ / „Rhythmische Verläufe“
5G.1 Selbstdarstellung und Selbstvergewisserung — Farbbezeichnung
Sprachliche Kennzeichnung von Farben: Normbezeichnungen, Erfinden eigener Farbbezeichnungen; Wirkung von Farben und Farbkompositionen: Komponieren von Farbwerten im Kontext, charakteristische Farbstimmungen, Farbkontraste
6G.1 Stimmung, Ausdruck, Phantasie — Farbverwandtschaften im Zusammenhang von Bildkompositionen
Farbfamilien durch Beimischen von Schwarz und Weiß und Erkunden von Nachbarfarben; Farbdifferenzierung als Ausdrucksmittel in Bildkompositionen; Beispiele: Stimmungs- und Ausdrucksbildung in ausgewählten Landschaftsdarstellungen; „Eine Sommerwiese“; „Der Herbstwald“; „Winterberge“; Farbdifferenzierung auf farbigem Hintergrund; Beispiele: „Plakatwände in der Stadt“; „Leuchtreklamen bei Nacht“; „Autostau“ / „Discoparty“; „Das Dosenregal“ / „Das Bonbonglas“; „Winter- und Sommerklamotten“; „Das Blumenbeet“
6G.1 Stimmung, Ausdruck, Phantasie — Bildabenteuer
Farbauftrag als Ausdrucksmittel; Farbstimmungen, Farbzusammenhänge, Farbklänge; Spritzen, Schmieren, Tupfen, Gießen, Reiben; Kombination unterschiedlicher künstlerischer Verfahren; Beispiele: Phantasiegeleitete Bearbeitung atmosphärischer Erscheinungen; „Trauminsel“; „Vulkanausbruch bei Nacht“; „Leuchtturm im Sturm“; „Im Schwimmbad“; „Das Volksfest“
7G.1 Dinge, Körper, Arrangements — Räumlichkeit und Plastizität
Genaues Bestimmen beobachteter Farben: Stillleben, Erkundung eines arrangierten Motivs; Eine gewählte Ordnung von Dingen als Anlass der malerischen Erarbeitung der Gestaltungselemente Farbe, Farbmodulation (genaues Mischen von Farbwerten), Form, Plastizität, Oberflächenstruktur, Raum, Licht; Beispiele: Das Stillleben als Erzählbild
8G.1 Sinnbild und Deutung — Farbe als Mittel der Verfremdung, Akzentuierung
Farbe als Mittel der Darstellung, Verfremdung, Akzentuierung und der Vermittlung von Stimmungswerten; Beispiele: Körperdarstellung als Ausdrucksmittel; Experimentieren mit Verschlüsselungen, Verfremdungen, Metamorphosen; „Stationen einer Liebe“; „Kampf, Ringkampf, Boxkampf“; „Tanz“ / „Faulenzen“
8G.1 Sinnbild und Deutung — Gedeutete Räume
Farb- und Luftperspektive als Mittel der Veranschaulichung räumlicher Vorstellungen und Deutungen; Erschließen und Deuten von Erscheinungsformen des Raums; Trübung, Unschärfe, Verblauung, Hell-Dunkel-Abstufung, Abnahme der Kontrastintensität; Farbe als Mittel der Darstellung, Verfremdung, Akzentuierung und der Vermittlung von Stimmungswerten; Beispiele: Landschaft als gedeuteter Raum; „Was aus der Ferne lockt / was in der Ferne droht“; „Eine Seenlandschaft als symbolisches Porträt“
Umgang mit Farbe
Farbauftrag und Wirkungsweise: Wirkung des Farbauftrags
Farbverwandtschaften im Zusammenhang von Bildkompositionen: Farbfamilien, Erkunden von Farben
Farbdifferenzierung als Ausdrucksmittel in Bildkompositionen: Farbstimmungen, Farbzusammenhänge, Farbklänge
Räumlichkeit und Plastizität: Bestimmen und Darstellen beobachteter Formen und Farben; Mischen von Farbwerten, Erkunden eines arrangierten Motivs
Sinnbildliche Darstellung von Menschen: Darstellung von Ausdrucksmerkmalen wie Pose und Attribut
Farb- und Luftperspektive als Mittel der Veranschaulichung räumlicher Vorstellungen und Deutungen: Farbe als Mittel der Darstellung, Verfremdung, Akzentuierung und der Vermittlung von Stimmungswerten
5G.2 Dingphantasien zwischen Chaos und Ordnung — Flächenordnungsprinzipien
Fläche und Umriss, Flächengliederung; Oberflächenstruktur / Texturen, Linie, Zeichnung; Flächen im Wechselspiel: Figur-Grund, Staffelung; Bedeutung verschiedener Ordnungen, Reihungen, Streuung, Ballung; Beispiele zur Flächenordnung, zum Überlagern und teilweisen Verdecken; Beispiele: „Unmögliche Maschinen“; „Erfindungen von Daniel Düsentrieb“; „Gegenstände in der Rumpelkammer“; „Ein wüstes Durcheinander in der Schublade“
5G.2 Dingphantasien zwischen Chaos und Ordnung — Entwicklung eines Formrepertoires
Ausdrucksqualitäten zeichnerischer Spuren, Figuren, Gebäude, Pflanzen, Tiere; Erzählbilder, Bildergeschichten, Fantasiebilder, Fabelwesen
6G.2 Szenen: Beobachten, Deuten und Verfremden — Szenen: Beobachten und Deuten
Differenzieren der zeichnerischen Spur — Beobachten, Phantasieren, Ausschmücken; Zeichnerisches Präzisieren von Beobachtungen: Proportionen, Konturen, Identifizieren von Bestandteilen; Beispiele: Sachbezogene Zeichnung, Darstellung einfacher Gegenstände; „Ein Gegenstand aus meinem Mäppchen“; Zusammenhänge und räumliche Strukturen, wie Staffelung oder Reihung und Texturen; Beispiele: Sachgebundene Zeichnung und Komposition der Bildelemente
6G.2 Szenen: Beobachten, Deuten und Verfremden — Szenen: Verfremden
Bewegungsdarstellung der zeichnerischen Spur; Auflösung der statischen Ordnung / Form; Beispiele: Richtungsänderung von Formelementen
7G.2 Unsere Gesichter — eure Gesichter — Das Porträt
Zeichnen als Form des Erkundens, Planens, Lernens; Entdecken und Veranschaulichen von Erscheinung, Eigenschaften und Merkmalen beobachteter Gegenstände; Beispiele: Zeichnerische Untersuchung und Definition des menschlichen Kopfes (Arbeitsschritte: Grundform – charakteristische Merkmale – Individualität); „Mein Schulfreund“ / „Meine Schulfreundin“; „Mein Mitschüler“ / „Meine Mitschülerin“
8G.2 Sichtweisen der Wirklichkeit — Ansichtssachen
Arrangement, Komposition und Kontext; Räumlichkeit mit grafischen Mitteln; Plastizität erkunden und mit grafischen Mitteln verdeutlichen oder verfremden; Licht / Schatten, Texturen, Proportionen im Bildzusammenhang erschließen
8G.2 Sichtweisen der Wirklichkeit — Schauplätze und Geschehen
Parallel- und Fluchtpunktperspektive im Bildzusammenhang; Räumlichkeit erkunden und mit grafischen Mitteln kennzeichnen
Aufbau eines Formenrepertoires
Flächenordnungsprinzipien: Fläche und Umriss, Flächengliederung; Flächen im Wechselspiel: Figur-Grund, Staffelung
Differenzieren der zeichnerischen Spur: Zeichnerisches Präzisieren von Beobachtungen
Bewegungsdarstellung der zeichnerischen Spur: Auflösung der statischen Ordnung / Form
Zeichnen als Form des Erkundens, Planens, Lernens: Entdecken und Veranschaulichen von Erscheinung, Eigenschaften, Merkmalen beobachteter Menschen
Räumlichkeit mit zeichnerischen Mitteln: Parallel- und Fluchtpunktperspektive im Bildzusammenhang erschließen
Digitale Bildbearbeitung: Herstellung visueller Nachrichten; Auseinandersetzung mit Bildbearbeitung und Bildverarbeitung
5G.3 Ausdrucksqualitäten plastischen Gestaltens — Plastisches Gestalten
Planen von Gestaltungsvorhaben (Zeichnungen); Modellieren / Konstruieren: Wegnehmen, Hinzufügen, Montieren, Addieren und Gestalten von Oberflächen; Bemalen; z.B. bei Spielpuppen: Typisieren und Übertreiben des mimischen und gestischen Ausdrucks; Erstellen eines Szenenbildes; z.B. bei Masken: Vorstellungsbildung anhand von Charakteren oder Typen einer Spielhandlung; Erkunden des mimischen Ausdrucks; Modellieren und Abformen; Bemalen, Schminken; Beispiele: Masken im situativen Kontext; „Fastnacht“; „Masken aus Afrika“; „Charaktermasken für das Schultheater“
6G.3 Menschen- oder Tierfiguren — Vollplastik – Kleinplastik
Materialabhängiger Entstehungsprozess und Erscheinungsbild; Hinweis: Demonstration von Materialien, Werkzeugen und Arbeitsstätten notwendig; Beispiele: Gestaltungsprobleme und Zuordnung von Inhalt, plastischer Form, Tonarbeit nach einer Bleistiftzeichnung; „Kauernde Figur“; „Igel“ / „Uhu“
6G.3 Menschen- oder Tierfiguren — Aufbauplastik / additive Techniken
Ton oder andere Modelliermassen; Skelett und Masse; Gruppenarbeit um dazu anzuregen, Ausdrucksmittel aufeinander abzustimmen; „Der Zoo der phantastischen Tiere“
6G.3 Menschen- oder Tierfiguren — Skulptur / subtraktive Techniken
Speckstein, Gipsblock, Ton, Holz; Proportion, Oberfläche, Volumen als formsprachliche Ausdrucksmittel; Beispiele: „Schildkröte“ / „Katze“
7G.3 Gebäude, Fahrzeuge, Maschinen — Architektur
Modellbau als Konkretisierung eigener Vorstellungen, Ideen und Einfälle; Gebäude, Fahrzeuge, Maschinen erfinden, durch eigene Phantasie umdeuten oder umgestalten; Materialien: Karton, Pappe, Folie, Styropor, Holz, Draht, Korken, Metall; Beispiele: „Mein Traumhaus“; „Der unglaubliche Turm“; „Die Baustelle“; „Der phantastische Rennwagen“; „Ein Dreirad“
8G.3 Form als Veranschaulichung des Designs — Form und Funktion
Idee, Planung, Entwurf und Herstellung eines Designobjektes; Zeichnungen, Modelle, Prototyp entwerfen; Klärung des Bedingungsgefüges zwischen ästhetischer, funktionaler und materialer Gestaltung, Realisierung; Beispiele: Designobjekt erstellen; „Handy“ / „Hüte“; „Sitzmöbel“ / „Geschirr-Keramik“; „Schmuck“ / „Uhren“; „Lampen (Niedervolt)“
Ausdrucksqualitäten plastischen Gestaltens
Erstellen eines Spielobjekts: Charaktere und Typen; Planen und Durchführen von Gestaltungsvorhaben; Erstellen eines Szenenbildes
Vollplastik - Kleinplastik: Menschen- oder Tierfiguren; Materialabhängiger Entstehungsprozess und Erscheinungsbild; Zuordnung von Inhalt und plastischer Form; Tonarbeit nach einer Bleistiftzeichnung
Modellbau als Konkretisierung eigener Vorstellungen, Ideen und Einfälle: Gebäude, Fahrzeuge, Maschinen erfinden, bauen, durch eigene Phantasie umdeuten oder umgestalten
Idee, Planung Entwurf und Herstellung eines Designobjekts: Zeichnungen, Modelle, Prototyp entwerfen; Klärung des Bedingungsgefüges zwischen ästhetischer, funktionaler und materialer Gestaltung, Realisierung
5G.1 Selbstdarstellung und Selbstvergewisserung — Umgang mit Kunst
Farbkompositionen in der Bildenden Kunst; Auswahl von Bildern, die einen spontanen Zugang ermöglichen, z.B. Kinder- und Familienbilder vom 15. Jahrhundert bis heute unter Berücksichtigung historischer und interkultureller Bezüge (Dürer, Goya, Velázquez, von Schwind, Runge, Dix, Picasso, Schwitters, Cage)
5G.3 Ausdrucksqualitäten plastischen Gestaltens — Umgang mit Kunst
Bildbeispiele und / oder Spielpuppen und Masken aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen; Masken aus der Kultur- oder Kunstgeschichte, Masken aus Völkerkunde-Museen
6G.1 Stimmung, Ausdruck, Phantasie — Umgang mit Kunst
Farbkomposition in der Bildenden Kunst, z.B. Böcklin „Toteninsel“; Munch „Mädchen auf der Brücke“; Kirchner „Viadukt in Wiesen“; Turner „Wirbelsturm“; van Gogh „Straßencafé“
6G.3 Menschen- oder Tierfiguren — Umgang mit Kunst
Plastiken und Skulpturen aus verschiedenen Epochen und Kulturen; Griechische Skulpturen und römische Portraits; Ägyptische Tier- und Menschenfiguren
7G.1 Dinge, Körper, Arrangements — Umgang mit Kunst
Stillleben aus verschiedenen Epochen, z.B. Dürer „Junger Hase“; van Gogh „Sonnenblumen“; Cézanne „Le vase paillé“; Magritte „Verrat der Bilder“; Pankow; Spoerri „Kichkas Frühstück“, Fallenbilder; Museums- und Galeriebesuche, Besuche von Künstlerateliers vor Ort
7G.2 Unsere Gesichter — eure Gesichter — Umgang mit Kunst
Bezug zu Kunstwerken: J. van Eyck „Verlöbnis der Arnolfini“; Dürer; Rembrandt; van Gogh; Kollwitz; Klauke „Selbstbildnisse“; Hockney; Warhol „Marilyn Monroe“
8G.1 Sinnbild und Deutung — Umgang mit Kunst
Darstellung menschlicher Beziehungen in der Bildenden Kunst oder der gedeutete Raum in der Bildenden Kunst, z.B. Raffael; Veronese; Canaletto; Velazquez; Rembrandt; Monet; Manet; van Gogh; Toulouse-Lautrec; Kirchner; Beckmann; Dix; Margritte; Dali; Ernst; Schlemmer; Grosz
8G.3 Form als Veranschaulichung des Designs — Umgang mit Kunst
Designobjekte und Gebrauchsgegenstände aus verschiedenen Epochen (Jugendstil, Bauhaus, zeitgenössische Beispiele)
Umgang mit Kunst
Exemplarische Verschränkung produktiver und rezeptiver Kunstprozesse: Auswahl von Künstlern und Werken auch an außerschulischen Lernorten
Kennen Lernen und Anwenden von Methoden der Werkerschließung: Kunstwerke analysieren und interpretieren
Erarbeitung von kunstgeschichtlichen Zusammenhängen: Exemplarisch Kunstepochen und Stile einordnen und charakterisieren