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Definition des Begriffs „Religion“
Ursprünge in der Antike und das Religionsverständnis innerhalb der abendländischen Kultur
Ciceros Religionsbegriff und die christliche Deutung bei Laktanz
Religion aus psychologischer Sicht (z.B. Schleiermacher, Feuerbach, Freud und moderne Neurologie)
Religion und Dogmatisierung
Offenbarungstheologie und Religionsphilosophie (z.B. Kant und Hegel)
Religion als Bestandteil menschlicher Kultur
Der antike Polis-Begriff
Die „civitas dei“ des Augustinus
Hobbes und die Grundlagen der modernen Gesellschaft
Gesellschaft(skritik) im 19. Jahrhundert und wie gehen wir mit Geschichte um?
Freiheitsbegriff in der Philosophie
Freiheit in der antiken Philosophie (z.B. Aristoteles)
Freiheit aus christlicher Sicht (z.B. Erbsünde, Augustinus, Luther)
Freiheitsbegriff der Aufklärung (z.B. Descartes, Kant)
Freiheit und Existenzphilosophie Problemfelder: Freiheit und Willensfreiheit, transzendentale und praktische Freiheit
Was bedeutet „Frei“ in Freier Religion?
Wurzeln freireligiöser Ethik und freireligiöse Ansätze
Antike Philosophie (z.B. Aristoteles, Cicero)
Scholastik des Mittelalters
Naturphilosophie (z.B. Giordano Bruno)
Humanismus (z.B. Dante, Petrarca)
Aufklärung (Philosophie, Literatur, Naturwissenschaft, Neu-Humanismus
Historische und soziale Bedingtheit von Religionen
Entstehung und Entwicklung freireligiöser Gemeinden
Deutscher Vormärz und Revolution von 1848/49
Johannes Ronge
Berührungspunkte und Unterschiede Freireligiöser mit
Deisten
Freidenkern
Atheisten
Agnostikern
Monisten
Pantheisten
Animismus
Naturreligionen
archaische Zeugnisse
Weltentstehungs- und Schöpfungsmythen
Polytheismus
griechisch-römische Antike
Aristoteles (de anima)
Symmachus contra Ambrosius
Pantheismus
1. theomonistischer Pantheismus – indische Vedanta Philosophie
2. physiomonistischer Pantheismus – W.Ostwald, E. Haeckel, H. Taine
3. (immanent) transzendenter Pantheismus – J. Toland, Spinoza, Goethe, Schleiermacher, R. Eucken
Monotheismus
Christentum, Islam, Judentum
Religionen ohne Gott
Buddhismus und Freie Religion
Antike Philosophie
Kosmologien und Kosmogonien; Aristoteles, Cicero, Seneca, Lukrez
Scholastik des Mittelalters
Johann Scotus, Abaelard, Roger Bacon, Nikolaus von Kues
Naturphilosophie
Seneca, Giordano Bruno, Kant
Humanismus
Dante, Petrarca; Neu-Humanismus im 18./19. Jahrhundert
Aufklärung
Voltaire, Rousseau, Diderot, Lessing, Kant
naturwissenschaftliche Welt- und Menschenbilder
Materialismus (Laplace, Marx, Engels, Feuerbach)
Naturalismus (Stoiker, Epikur, Giordano Bruno, Th. Hobbes)
Szientismus (Haeckel)
Anthropologie
Religiöse Abgrenzung zwischen Mensch und Tier (Anthropozentrismus)
Wissenschaft – Glaube (Evolutionstheorie - Kreationisten)
Religionskritik
politisch (Marx)
psychologisch / strukturalistisch / szientistisch (Feuerbach, Freud, Nietzsche, Sartre, Luhmann)
Formen der Erkenntnistheorie
Beurteilung von Werten
Kardinal- und Sekundärtugenden (Platon)
Religiöse Gebote (10 Gebote, Altes Testament, Koran, Thora)
Goldene Regel und Kants Kategorischer Imperativ
„Wertewandel“
Ehe und Familie, Arbeitswelt im Zuge der Globalisierung
soziale Gerechtigkeit
Zeitliche und kulturelle Relativierung der moralischen Autonomie
Darwin
Marx
Freud
Nietzsche
Menschenrechte – Menschenpflichten
Katalog der Menschenrechte
Grundgesetz
Wahrnehmung – Sinn
Wahrheit – Lüge (Platon - Höhlengleichnis)
Determinante menschlichen Verhaltens in Biologie, Psychologie, Neurologie und sozialen Prägungen
Spannungsverhältnis vom Selbstbestimmung, Willens- und Entscheidungsfreiheit und Determination
christliche Theologie
Aufklärung
Idealismus
Existenzphilosophie
Wertkonflikte
Utilitarismus
Humanwissenschaft und Genomforschung
Beginn und Merkmale menschlichen Lebens
Bioethik und Menschenwürde
Chancen und Risiken (z.B. Eugenik)
Freiheit der Forschung, Möglichkeiten und Verantwortung (z.B. Reproduktionstechnik )
Naturphilosophie
Seneca, ionische Philosophen, Aristoteles, Stoa, Moderne (Haeckel, Ostwald, Hartmann)
Der Mensch als Lebewesen
Teil der Natur (Einbindung in Naturgesetze, Naturromantik, Naturalismus, Mensch-Tier, Menschenrechte – Tierrechte / Tierschutz)
Veränderer der Natur (Technik als Instrument der Naturbeherrschung, Natur als Rohstofflager, technische Entwicklung und Verantwortung)
Der Mensch als psycho-physische Einheit Dualismus – Monismus
unterschiedlichen philosophische und religiöse Positionen zum Dualismus von Natur und Geist
Der Körper als Gefängnis der Seele – Platon (Phaidon)
Geist – Körper Rationalität – Emotionalität
Sinnlichkeit als menschliche Natur (Protagoras, Lukrez, Hume, Locke, Nietzsche, Freud etc.)
Sexualität – Bedürfnisstruktur
soziale Kontrolle; gesellschaftliche Prägungen; rechtliche und moralische Einschränkungen; Pluralität der Moralvorstellungen und Kulturen
Auseinandersetzung mit religiösen Vorstellungen
Spannungsfelder zwischen gesellschaftlicher Normenbildung und individueller Gefühlswelt
Was hat Gott mit Sexualität zu tun? Sexualmoral der christlichen Kirchen, des Islam, des Hinduismus, anderer Kulturen (Antike - Neuzeit)
Konfliktfeld Natur – Gemeinschaft
Zerstörung der Umwelt (Energie, Gentechnik, Müll)
Naturkatastrophen und Klimaänderung
Der Mensch als soziales Wesen
Mensch und Gemeinschaft (Aristoteles)
Soziale Rollen (Dahrendorf)
Selbstfindung und Ich-Identität
Erziehungsziele, geschlechtsspezifische Sozialisation, Sozialisationsinstanzen (z.B. Familie, Staat, Religionen)
Konfliktfeld Individuum – Gemeinschaft Aufbegehren und Anpassung Rollenerwartung und Rollenkonflikte
alternative Lebensentwürfe
Leben „im Einklang mit der Natur“
Generationsprobleme
Gewalt
Formen der Gewalt (physisch und psychisch), Ursachen, Problemfelder und Lösungsstrategien
ideologisch, politisch, religiös
Fundamentalismus - Entstehung und Formen
Interpretationsweisen „Heiliger Schriften“
Rassenhass (Nationalsozialismus)
kulturelle Differenzen
Legitimationsgrundlagen: „gerechte Gewalt“, „gerechter Krieg“ (Livius, Kant)
Krieg
Religionskriege (christlich: Kreuzzüge; Islam: „Heiliger Krieg“) und Gefahren für die Menschenrechte
Konfliktfeld Individuum – Gemeinschaft
Intensivmedizin; „würdiges Sterben“, Selbstbestimmungsrecht; Sterbehilfe (Gesetzeslage, Spannungsfelder Arzt (Hippokratischer Eid) – Patient / Angehörige)
Euthanasie (Begriff; Gefahren geschichtlich und zukünftig, z.B. „unwertes Leben“)
Trauer und Trost (Seneca, Cicero, Goethe)
Religiöse Jenseitsvorstellungen und Handlungsvorgaben im Diesseits (Christentum, Islam, Buddhismus)
Religion
Grundtypen religiösen Glaubens darstellen und voneinander abgrenzen können
Unterschiedliche Definitionen des Begriffs „Religion“ erläutern und bewerten
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der in Europa geschichtlich wirksamen Religionen erfassen können
Grundlagen freireligiöser Religion darlegen und erörtern können
Religionskritik (Feuerbach, Marx, Freud, Nietzsche) darstellen und bewerten können
Natur und Kultur
den Dualismus „Emotionalität“ – „Rationalität“ auch unter Gesichtspunkten neuer Hirnforschung erörtern können
Sinnlichkeit als menschliche Natur und gesellschaftliche Prägungen als konstitutive Elemente des menschlichen Wesens darstellen können
Spannungsfelder zwischen gesellschaftlicher Normenbildung und individueller Gefühlswelt aufzeigen können
Welt- und Menschenbilder in Philosophie und Wissenschaft
charakteristische und abgrenzende Merkmale des Menschen aus philosophischer Tradition (Antike, Mittelalter, Aufklärung) und Gegenwart bestimmen und erörtern können
Menschenbilder im Blick auf eine Ethik der Menschenwürde reflektieren können
in Kontroversen (Evolutionstheorie – Kreationismus) leitende Wert- und Zielvorstellungen erkennen und erörtern können
Werte, Vernunft und Wahrheit
Werte als zeit- und gesellschaftlich bedingt darstellen und beurteilen können
Erkenntnis- und Wahrheitstheorien beispielhaft (Platon) erörtern können
das Toleranzgebot als Grundlage für das Zusammenleben in modernen Gesellschaften angesichts des Pluralismus individueller Weltanschauungen begründen können
in den für offene Gesellschaften charakteristischen innerethischen Wertkonflikten zu einer eigenen Position finden können
Recht und Gerechtigkeit in Gesellschaft, Staat und Staatengemeinschaft
Kriterien für Gerechtigkeit aufzeigen und im Blick auf das Verhältnis von Freiheit und Gerechtigkeit darlegen und erörtern können
Formen der Gewalt (physisch und psychisch), Ursachen, Problemfelder und Lösungsstrategien an Beispielen aus Theorie und Praxis aufzeigen und gewichten können
Legitimationsmodelle für „gerechte Kriege“ auf Grundlage der Menschenrechte erörtern können
Natur und Mensch
den Dualismus „Mensch als Teil der Natur“ und „Veränderer der Natur“ darstellen können
ethisch relevante Gesichtspunkte im Verhältnis Natur – Mensch – Technik erläutern können
ethische Fragestellungen der Herstellung, Anwendung und Kontrolle technischer Produkte erarbeiten können
Grundfragen der Technikfolgenabschätzung und neuer Felder ethischer Verantwortung darlegen können