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Aufgaben und Ziele
sich durch Erlernen und Erleben demokratischer Werte und der durch diese bestimmten Grundprinzipien der Rechtsordnung für die Grundwerte der Verfassung einzusetzen,
für die Erhaltung der Rechtsordnung und für ihre Fortentwicklung auf den durch die Verfassung vorgesehenen Wegen einzutreten; hierzu ist es notwendig, eigene Interessen, die Solidarität und die Interessen des Gemeinwohls zu erkennen, zu unterscheiden und begründet abzuwägen,
den Zusammenhang von Konsens und Konflikt zu erkennen und die Normen und Institutionen der Rechtsordnung in diesem Sinne als System zur Regelung von Interessenkonflikten zu verstehen,
das Recht als historisch bedingt und in seiner Entwicklung als niemals abgeschlossen zu erkennen und sich für die Fortentwicklung des Rechts im Rahmen der demokratischen Grundordnung und innerhalb des Spannungsverhältnisses von Legalität und Legitimität einzusetzen,
Bedingungen und Voraussetzungen des Wandels von Wertvorstellungen und zur Veränderung des Rechts zu hinterfragen und unterschiedliche Erklärungsansätze zu diskutieren,
den Umgang mit Normen und Institutionen des Rechtssystems zu reflektieren; dies erfordert Einsicht in die wichtigsten Funktionen und Grundprinzipien des Rechts- und der Justizorganisation.
Voraussetzungen rechtlich reflektierter Handlungsfähigkeit
grundlegende Ordnungsprinzipien der Justiz kennen: die wichtigsten Gerichtszweige, den Instanzenweg sowie Zugangsvoraussetzungen zu Beratungsorganen (Rechtsanwälte, Steuerberater, Finanzgericht, Verbände, öffentliche Rechtsberatung),
die Normenhierarchie der Rechtsordnung, die im deutschen Recht von Artikel 1 Grundgesetz bis zu einzelnen Verwaltungsakten reicht, in ihren Grundzügen kennen lernen, wie rechtliche Normen (Gesetze) formuliert sind und wie diese Kodifikation (abstrakt-generell) die Fachsprache der Juristen prägt,
an typischen Beispielfällen Sachverhalte den Tatbestandsmerkmalen der Rechtsnormen zuordnen, sie entsprechend subsumieren und erkennen, warum die Subsumtion bei gleichem Sachverhalt zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann,
lernen, wie Rechtsansprüche begründet und durchgesetzt werden können, wer die Beweislast trägt und welche Rechtsmittel zur Verfügung stehen.
Die Kenntnisse über diese Grundentscheidungen werden vertieft, indem die Schülerinnen und Schüler lernen und darüber diskutieren können
warum manche Handlungen heute nicht mehr als strafwürdig angesehen werden, die früher strafbar waren,
wie hart und von welcher Art Strafen sein müssen,
wie sich hinsichtlich des Zweckes der Strafe das Jugend- vom Erwachsenenstrafrecht unterscheidet,
inwieweit Strafen ihren Zweck erfüllen, d. h. der Strafvollzug erfolgreich ist,
welche Spannungen zwischen den Rechten der Bürgerinnen und Bürger und dem Ziel einer wirksamen Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs bestehen und
welche Ursachen kriminelles Verhalten hat.
Privatrecht
Vertragsabschluss, Vertragsarten (z. B. Kaufvertrag)
Rechtsmängel, Sachmängel, Leistungsstörungen
Rechtssubjekte und Rechtsgeschäfte
Entstehungsbedingungen und Menschenbild des BGB,
Bedeutung, Entwicklung und Grenzen der Vertragsfreiheit
Vertragsfreiheit: Konstitutives Prinzip des liberalen Gesellschafts- und Staatsideals
Einschränkung der Vertragsfreiheit durch Rechtsprechung und Gesetzgebung im 20. Jahrhundert: Ursachen, Formen, Folgen; Schutzgesetze (z. B. Mieterschutz, Jugendschutz, Jugendarbeitsschutz, Mutterschutz, Kündigungsschutz) und Gesetze, mit denen die Vertragsfreiheit eingeschränkt wird (z. B. das sogenannte Kartellgesetz, das AGB-Gesetz von 1978).
Familienrecht
Personensorge und Vermögenssorge
Die Unterhaltsverpflichtung der Eltern gegenüber ihren minderjährigen und volljährigen Kindern
Die Stellung der Frau im Familienrecht
Selbstbestimmung oder Fremdbestimmung der volljährigen Kinder durch die Eltern
Unterhaltsverpflichtungen: Eltern – Kinder, Kinder – Eltern
Aufgaben des Familienrichters
Der Arbeitsvertrag
Arbeitsrecht – „Sonderrecht des Arbeitnehmers"
Das Arbeitsverhältnis – Konflikte bei Begründung und Auflösung
Vom Zunftrecht zum freien Arbeitsvertrag im Zeitalter des Liberalismus
Das Kündigungsschutzgesetz, die Grenzen seiner Wirksamkeit
Besonderheiten des Arbeitsgerichtsverfahrens
Rechtsentstehung im System der Gewaltenteilung
Rechtsentstehung im parlamentarischen Prozess, Legitimation durch Verfahren, Mehrheitsprinzip und Konsensprinzip,
Grenzen für den Mehrheitsentscheid,
Rechtsgebiete mit ausgeprägter Bedeutung des Richterrechts
Naturrecht und positives Recht
Die Entstehung des positiven Rechts
Arten der überpositiven Legitimierung – Gottesrecht, Naturrecht, Vernunftrecht
Berücksichtigung des historischen Aspekts (historisches Beispiel: die Radbruchsche Wende, zeitgeschichtliches Beispiel: die Mauerschützenprozesse)
Die Sprache des Rechts und der Aufbau von Rechtsnormen
Kodifikationsformen (z. B. §§ 116 – 139, Preußisches Allgemeines Landrecht von 1794, und § 626 BGB), abstrakt-generelle Kodifikation: die Sprache der Justiz und der Verwaltung, Gesetze sind meist Konditionalprogramme, Ursachen der Interpretationsbedürftigkeit von Gesetzen und anderen Normen: Abstraktes (allgemeines) Recht versus Fallrecht, unbestimmte Rechtsbegriffe, normative Rechtsbegriffe und Generalklauseln
Entscheiden nach Regeln: Subsumtion
Sachverhalt – Tatbestand – Subsumtion – Rechtsfolge,
quaestio luris (hierzu Beispiele aus dem Straf- oder Zivilrecht)
Systematik der Rechtsordnung
Die Vielfalt der Interessenkonflikte und Rechtsgebiete:
ein Beispielfall
Unterschied öffentliches Recht – Privatrecht
Unterschied Verfassungsrecht – Verwaltungsrecht
Grundrechtsverständnis und Grundrechtsinterpretation
Menschenrechte – Grundrechte
Geltung und Schutz der Grundrechte
Die Stellung des Bundesverfassungsgerichts
Grundrechte: Nur Abwehrrechte oder auch Leistungsrechte? (z. B. Art. 12 GG und das NC-Urteil des BVerfG)
Drittwirkung der Grundrechte (z. B. Lüth-Urteil)
Grundrechte: Subjektive öffentliche Rechte oder objektive Wertentscheidungen?
Datenschutz
Zusammenhang neuer Technologien mit neuen Regelungsaufgaben
Wie leitet das BVerfG aus Art. 1 und 2 GG das „Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung“ ab?
Datenschutz in der Schule, z. B. Frage der Zulässigkeit personenbezogener Schülerdaten in privaten Computern der Lehrerinnen und Lehrer
Eigentum
Vergleich § 903 BGB und Art. 14 GG
Grundrechtsschutz verschiedener Eigentumsarten
Sozialbindung und Enteignung, Erweiterung des Schutzbereiches des Art. 14 GG durch die Rechtsprechung des BVerfG
Strafrecht
Rechtsgüterschutz als Zweck des Strafrechts
Schuldprinzip und Strafzumessung
Kriminalstatistik
Unterschied von Jugend- und Erwachsenenstrafrecht
Unterschied von strafbarem Handeln und Ordnungswidrigkeiten
Strafzwecke
Schuldvergeltung, Generalprävention, Spezialprävention (Resozialisierung) – die Vereinigungstheorie des deutschen Strafrechts
Vergleich von Zivil- und Strafprozess
Verfahrensbeteiligte, Verfahrensgrundsätze im Vergleich und deren Begründung: privatautonome Parteienherrschaft im Zivilprozess – Schutzrechte des Beschuldigten/Angeklagten im Strafverfahren
Die Normenhierarchie der Rechtsordnung
Von der Menschenwürde (Art. 1 GG) zum Verwaltungsakt kann an einem Fallbeispiel, z. B. aus dem Schulrecht, ein Zusammenhang von Verfassungsrecht, Gesetz, Verordnung etc. aufgezeigt werden;
Stellung des Gemeinschaftsrechts der Europäischen Union
Die Organisation des Gerichtswesens
Ordentliche und besondere Gerichtsbarkeit, Instanzenzüge, Rechtsmittel
Zweck des Strafrechts
Kriminelles Verhalten – Strafandrohung zum Schutz von Rechtsgütern, Werten und Interessen, Leben, Gesundheit, persönlicher Freiheit, Eigentum, Staatsorganen etc.
Schutz geistigen Eigentums, z. B. Urheberrecht, Patentrecht
Wesentliche Rechtsgüter, im Kern schützenswert unabhängig von Wandlungen der staatlichen Verfassung oder der gesellschaftlichen Verhältnisse
Wandel des Strafrechts
Änderungen des Strafrechts als Ergebnis politischer Auseinandersetzungen und als Reaktion auf technische Entwicklungen
Erweiterung der Vorstellungen über strafrechtlich geschützte Rechtsgüter, Werte und Interessen, Tatbestände aus dem sogenannten Nebenstrafrecht
Kriminelles Verhalten aus soziologischer Sicht: Sonderform normabweichenden Verhaltens: Staatliche Strafe als ultima ratio neben sozialen Sanktionen; strafbares Verhalten und Ordnungswidrigkeiten
Grundsätze des Strafrechts
Prinzipien, die aus § 1 StGB folgen (u. a. Bestimmtheitsgebot, Analogieverbot),
Täter, Mittäter, Gehilfe – Tat: Vorbereitung, Versuch, Vollendung
Die materiell-rechtliche Prüfung: Tatbestandsmäßigkeit, Rechtswidrigkeit und Schuld
Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründe
Tat- und Schuldstrafrecht, nicht Erfolgsstrafrecht
Strafzumessung; Rechtsfolgen der Tat: Strafen und Maßregeln der Besserung und Sicherung
Grundsätze des Strafverfahrensrechts
Das Ermittlungsverfahren sowie Aufgaben und Rollen der Beteiligten; Strafantrag, Vorprüfung, Eröffnungsbeschluss, Verjährung;
Prinzipien des modernen Strafrechts und Prozessrechts: Gleichheit vor dem Gesetz, keine Strafe ohne Gesetz, Unschuldsvermutung,
in dubio pro reo, rechtliches Gehör, Zeugnisverweigerungsrecht, Öffentlichkeit, Mündlichkeit und Unmittelbarkeit des Strafverfahrens
Kriminalstatistik
Ergebnisse der Kriminalstatistik/Wie entsteht die Kriminalstatistik?
Problematik ihrer Interpretation
Ergebnisse der Dunkelfeldforschung, Theorien über Ursachen von Kriminalität: Alltagstheorien; psychoanalytische, sozialisationstheoretische und soziologische Erklärungsansätze; Definitionsansätze; Teufelskreismodell
Strafzwecke und alternative Formen des Strafvollzugs
Strafzwecke: Schuldvergeltung, Generalprävention, Spezialprävention, Resozialisierung, Täter-Opfer-Ausgleich
Vereinigungstheorie
Zusammenhang von Kriminalitätstheorien und der Diskussion über unterschiedliche Formen, Zwecke und Folgen des Strafvollzugs
Grundzüge und Grundprobleme des bürgerlichen Rechts
Privatautonomie, Geschichte und Aufbau des BGB,
Bedeutung und Problematik der Vertragsfreiheit,
Vertragsfreiheit – Selbstbestimmung des Individuums – ist konstitutives Prinzip einer marktwirtschaftlichen Ordnung
Problematische Folgen uneingeschränkter Vertragsfreiheit, z. B.:
Ausnutzung von Unkenntnis und Täuschung,
Einschränkung der Vertragsfreiheit durch Monopole, Großunternehmen und Verbände durch Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen
Grenzen der Vertragsfreiheit (Sitten-, Gesetz- und Formwidrigkeit)
Vertragsrecht am Beispiel des Kaufvertrags
Grundbegriffe des Vertragsrechts (Willenserklärung, Geschäftsfähigkeit, Rechtsfähigkeit Juristischer Personen, Formvorschriften)
Obligatorische und dingliche Rechte, das Abstraktionsprinzip
Vertragsabwicklung und Leistungsstörungen, Unmöglichkeit, Verzug, Mängelhaftung, positive Forderungsverletzung, Verschuldens- und Garantiehaftung
Regelung von Leistungsstörungen nach dem BGB versus Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen
Produzentenhaftung als Gefährdungshaftung – Beweislastumkehr
Schadensausgleich am Beispiel eines Verkehrsunfalls
Außervertragliche Haftung: Verschuldenshaftung und Gefährdungshaftung
Haftung für eigenes Verhalten und für andere
Grenzen der Haftung der Haftpflichtversicherung
Das Prinzip von Schadensausgleich und Haftung als tragender Grundsatz der Rechtsordnung
Das Zivilgericht als Entscheidungsinstanz
Gerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen
Vorüberlegungen des Klägers: Anspruchsgrundlagen, Beweislast, Beweismittel, Verjährungsfristen, Kosten, Prozesskostenhilfe, Anwaltszwang, Zahlungsunfähigkeit der gegnerischen Partei, Mahnverfahren
Perspektivenwechsel: Vorüberlegungen des Beklagten bei unberechtigten oder zweifelhaften Ansprüchen gegen ihn
Zivilprozess: Verfahrensbeteiligte, Verfahrensgrundsätze, Gang des Verfahrens, Instanzenzug, Zuständigkeiten der Zivilgerichte
Formen der Zwangsvollstreckung, Vollstreckungsschutz als Problem
Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers
Dienstvertrag und Werkvertrag (BGB)
Abschluss des Arbeitsvertrages (z. B. Fragerecht des Arbeitgebers)
Pflichten des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers
Grenzen der Vertragsfreiheit im individuellen Arbeitsrecht, gesetzliche Vorschriften, tarifvertragliche Regelungen
Beendigung des Arbeitsverhältnisses, insbesondere ordentliche und außerordentliche Kündigung, Kündigungsschutz nach dem KSchG und besonderer Kündigungsschutz
Die Frau als Arbeitnehmerin, Benachteiligungsverbot aus § 611 a BGB
Familienrechtliche Aspekte
Unterhaltsrecht, Sorgerecht
Die familienrechtliche Stellung der Frau vor und nach Familienrechtsreform 1957
Eingriffsverwaltung – Pflichten und Rechte des Bürgers
Einschränkungen der Berufs- und Gewerbefreiheit und des Brief- und Telefongeheimnisses
Demonstrationsrecht – Einschränkung des Versammlungsrechts
Umweltplanung, Raum- und Stadtplanung
Behörden der Eingriffsverwaltung: Polizei, Gewerbeaufsicht, Ordnungsamt, Bauverwaltung
Leistungsverwaltung als Ausprägung des Sozialstaats – Sozialrecht
Öffentliche Einrichtungen: Schule, Kindergarten, Sozial- und Straßenwesen; Rechtsstellung des Arbeitsamtes
Soziale Leistungen: BaföG, Wohngeld, Sozialhilfe, Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe
Besonderheit der Herkunft der Mittel für Arbeitslosenunterstützung
Allgemeine Merkmale des Verwaltungshandelns und Kontrolle durch Verwaltungsgerichte
Träger des Verwaltungshandelns, Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften, der Verwaltungsakt
Zwangsmittel
Prinzipien des Verwaltungshandelns:
Verhältnismäßigkeit der Mittel, Gesetzmäßigkeit der Verwaltung
Rechtsschutz gegen den Staat: Rechtsmittel Organisation der Verwaltungsgerichte
Kollektives Arbeitsrecht (Art. 9 III GG)
Dimensionen der Koalitionsfreiheit nach Art. 9 III GG (Tarifautonomie versus Zwangsschlichtung, Merkmale der Tarifparteien, negative Koalitionsfreiheit, Bestandsschutz und innere Autonomie)
Zur Geschichte des Arbeitsrechts: vom Zunftrecht zum freien Arbeitsvertrag im Zeitalter des Liberalismus
Geschichte der Koalitionsfreiheit und des Streikrechts
Der Tarifvertrag (Inhalte, Allgemeinverbindlicherklärung, Schutzwirkung, Kartellwirkung, Friedenswirkung)
Die Diskussion über den Flächentarifvertrag: „Tarifflucht' und Öffnungsklauseln
Rechtsprechung und Tarifvertragsparteien als rechtschöpfende Instanzen neben dem Gesetzgeber
Die politische Dimension des Arbeitsrechts
Parität von Streikrecht und Recht zur Aussperrung
Arbeitskampfstrategien der Tarifparteien – z. B. die Diskussion zur Novellierung des §116 AFG
Urteil des BVerfG vom 04.07.1995 (1 BvF 2/86)
Betriebsverfassungs- und Personalvertretungsrecht
Das Bundesverfassungsgericht
Das Bundesverfassungsgericht als neue Institution in Deutschland und das amerikanische Vorbild
Das BVerfG im Spannungsfeld der Gewaltenteilung
Grundrechtsinterpretation des Bundesverfassungsgerichts an Beispielfällen
Demonstrationsfreiheit –
Ausprägung (Versammlungsgesetz) und Grenzen
Urteil „Brokdorf“ 1985 (BVerfGE 69.316)
Diskussion des „Zivilen Ungehorsams"
Urteil zu Sitzblockaden 1986 (BVerfGE 73.206)
Urteil zu Sitzblockaden 1995 (BVerfG NJW95.1141)
Meinungsfreiheit
Lüth-Urteil 1958 (BVerfGE 7.198)
„Soldaten sind Mörder"-Urteil 1994 (NJW 94.2943) und 1995 (NJW 95.3303)
Datenschutz – Art. 1 und 2 GG – das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung; Urteil zum Volkszählungsgesetz 1983 (BVerfGE 65.1)
Art. 2 GG und § 218 StGB – Schwangerschaftsabbruch
Urteile von 1975 (BVerfGE 39.1) und 1993 (BVerfGE 88.203)
Eigentumsrecht
Hamburger Deichordnungsgesetz 1968 (BVerfGE 24.367)
Mitbestimmungsgesetz 1979 (BVerfGE 50.290)
Berufsfreiheit
Apothekenurteil 1958 (BVerfGE 7.377)
Numerus Clausus-Urteil 1972 (BVerfGE 33.303)
Asylrecht und Asylverfahren Art. 16 a GG
Rechtsphilosophische und rechtssoziologische Aspekte
Grundlegende Prinzipien des Rechts: naturrechtlich als rechtssoziologische Aspekte überzeitliche, menschlicher Setzung vorgegebene Normen oder tragende Prinzipien in enger Beziehung zum Wandel der sozialen und politischen Verhältnisse
Recht und Gerechtigkeit – Rechtsordnung als Friedensordnung: materielle Ordnung des sozial gerechten Interessenausgleichs oder formale Ordnung mit scharfen Interessengegensätzen und sozialer Ungerechtigkeit
Legalität und Legitimität – Widerstandsrecht, Ziviler Ungehorsam
Rechtspolitische Aspekte – Zukunftsgestaltung
Anthropozentrismus der Rechtsordnung und das Problem, den ökologischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu begegnen
Eigentum als Recht und als rechtspolitische Gestaltungsaufgabe: die Eigentumsgarantie des GG in der Rechtsprechung des BVerfG; Erweiterungen des Eigentumsrechts (z. B. Sozialversicherungsansprüche)
Tarifautonomie und kollektives Arbeitsrecht im Zeitalter der Globalisierung – Tarifautonomie oder Betriebsautonomie?
Supranationales Arbeitsrecht
Wandel des Familienrechts
Europäisierung der Rechtspolitik
Aspekte des Medienrechts in nationaler und globaler Dimension
Internationales Strafrecht, internationale Gerichte und Tribunale