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5.1 Kaufen oder selbst herstellen?
Einführung in eine Fachraumordnung (Aufgabenverteilung, Ämter und Zuständigkeiten)
Herstellung eines Produktes als Geschenk, für die eigene Nutzung oder für den Schulbasar
Auswahl des herzustellenden Gegenstandes unter Berücksichtigung von Material
Kosten und ökologischen Gesichtspunkten
Markterkundung
Preisberechnung
Planung und Vorbereitung (Materialauswahl, techn. Skizze, Werkzeuge, Maschinen)
Nach schriftlichen, durch Bilder unterstützten Anweisungen arbeiten können
Funktion und Form
Produktion in Einzelfertigung
Kennen lernen und Anwenden verschiedener Fertigungsverfahren (z.B. Trennen, Fügen, Umformen und Beschichten)
Arbeitsorganisation
Arbeitsplatzgestaltung
Vergleich: Kauf im Handel und Selbstkosten
Formen der Arbeit im Handwerk
Einzelfertigung – dabei Unterweisung durch den Lehrer (Lehrgang) bzw. Textund Bilderfassung bei
Arbeitsblättern
Versprachlichen von Informationen
Anlegen einer Arbeitslehremappe, Anlegen einer Wortkartei für Fachbegriffe
Erstellen eines Plakates mit einer Fachraumordnung
Betriebserkundung in einem Handwerksbetrieb analog zum ausgewählten Produkt
5.2 Schreibarbeit im Wandel
Historische Entwicklung der Schrift
Herstellung von Tontafeln und Spatel; Ausprobieren einer „Keilschrift“
Herstellung einer Rohrfeder und ihre Anwendung
Erfindung des Papiers
Herstellung eines Schöpfrahmens zum Papierschöpfen
Papierherstellung (Produkt: Grußkarten, Urkunden usw.)
Herstellung und Schreiben mit einer mittelalterlichen Kielfeder (Gänsefeder), Schreiben mit der Stahlfeder auf Industrieund selbstgeschöpftem Papier
Industrialisierung und Wirtschaftswachstum verändern die Schreibarbeit
Vergleich der Schreibgeräte und der erzielten Schreibqualität
Der Siegeszug der Schreibmaschine
Einführung in den Umgang mit dem Computer
Hardware
Starten von Monitor und Computer
Bildschirmzeilen und Tastatur
Einfache Schreibübungen auf dem Bildschirm (Cursorsteuerung, Überschreiben und Löschen, Eingabetaste, Drucken)
Was macht ein Textverarbeitungsprogramm
Rationalisierung durch Textcomputer
Computer im Hinblick auf Vervielfältigung, Lesbarkeit und Korrektur
Herstellen verschiedener Schreibgeräte aus unterschiedlichen Materialien
Lernen an Stationen, als bevorzugte Methode bei der Entwicklung der Schrift (Zeitfaktor!)
Herstellen verschiedener Schriftträger (Ton, Felle, Papier)
Aufbau einer Ausstellung
Erstellen einer Wandzeitung zur historischen Entwicklung des Schreibens
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Museumsbesuches
Einführung in den Computerraum
5.3 Das Fahrrad – Verkehrsmittel und Freizeitobjekt
Überprüfung der Schülerfahrräder auf Verkehrssicherheit
Untersuchen von ausgewählten Funktionseinheiten (Bremsen, Beleuchtung, Rad und Lager, Schaltung)
Wartung und Pflege zur Werterhaltung – Durchführen einfacher Wartungsarbeiten an den behandelten Funktionseinheiten
Austausch von Verschleißteilen – Sachgemäßer Einsatz von Werkzeugen
Demontage und Remontage – Demontageschritte werden dokumentiert
Zusammenhänge von Aufbau/ Funktion/ Konstruktion
Grenzen der Eigenreparatur
Verkehrssicherheit
Kriterien für den Kauf eines Fahrrads
Informationen (Testberichte, Firmenprospekte, Verbraucherberatungsstellen) beschaffen, sichten und nutzen
Nutzen von Fahrradzubehör
Mein sicherer Schulweg
Planen einer Fahrradtour – Umgang mit Kartenmaterial, Radwege
Dienstleistungsbetriebe, z.B. Zweiradwerkstatt, Service, Verkauf und ihre Berufsbilder Fahrrad – TÜV: aufstellen und durchführen
Erstellen einer Checkliste zur Durchführung eines Fahrrad – TÜV
Demontage und Montage
Technisches Experiment
Expertenbefragung zur Verkehrssicherheit
Einführung in das Lesen von Kartenmaterial, Radwegenetze
Fallstudie zum Kauf eines Fahrrads
Interview zum Berufsbild des Zweiradmechanikers
Betriebserkundung
Kaufsimulation
Museumsrallye zur Geschichte des Fahrrads
5.4 Immer diese Hausarbeit
Verhaltensregeln im Fachraum Küche
Einfache Rezeptvorschläge auswählen und dazu:
den Einkauf planen
Einkaufszettel schreiben, dem Rezept Mengen entnehmen
Kalkulation
Einkauf durchführen
Umgang mit Halbfertig-Gerichten, Fast Food
Herstellen eines Gerichts
Vorbereiten, Zubereiten, Anrichten – Gebrauchsanweisungen in Symbole verstehen können
Bewertung einfacher Gerichte hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit (Zeit, Schwierigkeit, Preis)
Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe rationell gestalten
Arbeitsmittel sachgerecht einsetzen
Gemeinsames Essen gestalten, Tischkultur (Das Auge isst mit), Esskultur
Reinigungsarbeiten umweltbewusst durchführen
Trennen von Hausmüll
Sicherheitsund Hygienemaßnahmen einhalten
Umgang mit Elektrogeräten
Arbeitsund Einkaufsplan für die Klassenfahrt/Haushalt erstellen
Verarbeitung von Lebensmitteln
Sachund fachgerechter Umgang mit Lebensmitteln und Haushaltsgeräten
Unterrichtsgang zum Lebensmittelgeschäft/Supermarkt
Darstellungsformen (Bild/Text) für die praktische Umsetzung von Rezepten erproben
Anlegen einer Kartei oder Rezeptmappe
6.1 Werkzeuge und Maschinen erleichtern die Arbeit
Herstellung eines einfachen Produktes/Gegenstandes mit und ohne Maschineneinsatz
(mögliche Produkte: Steckspiel aus Holz oder Kunststoff, Rührkuchen, Taschen, Schmuckanhänger)
Mit technischen Geräten sachgerecht umgehen
Unfallschutz und Sicherheit
Benutzen und Entwickeln von Hilfswerkzeugen und Vorrichtungen
Kriterien zum Vergleich „manuell-maschinell“ entwickeln (Arbeitskraft, Zeit, Qualität, Kosten)
Grundelemente der Maschine unterscheiden (Energieteil, Arbeitsteil, Getriebeteil, Trägerteil)
Reinigung und Wartung von Geräten und Maschinen
Vergleich von Arbeitssituationen, Produktionsverfahren und Produktionsmitteln unter historischen Gesichtspunkten; Arbeit im Haushalt/Handwerk früher – heute
Interviews mit älteren Menschen zu Haushaltstechniken früher (waschen, bügeln, kochen, spülen usw.) und heute
Erkundung von Handwerksbetrieben in der Umgebung
Tätigkeiten verändern sich – Berufe sterben aus, neue Berufe entstehen
Das Vorhaben kann in verschiedenen Fachräumen mit der gleichen Zielsetzung unter Einsatz
unterschiedlicher Materialien, Geräte und Maschinen durchgeführt werden
Lesen, verstehen, erklären und umsetzen von Gebrauchsanweisungen
Lesen verstehen und erstellen von Plakaten, Symbolen und Hinweisen zum Thema Unfallschutz
Maschinen demontieren, reinigen und remontieren
Funktionsweise von Maschinen in Modellen nacherfinden/nachempfinden (z.B. mit Baukästen)
Entwickeln eines Auswertungsbogens zum Vergleich manueller und maschineller Arbeit
Fragen entwickeln und Interviews durchführen
Erkundungen (Handwerksbetriebe, Heimatmuseum, Museumsdorf) vorbereiten, durchführen und
Formen der Auswertung und Dokumentation einüben
Sammeln alter Gerätschaften zum Aufbau einer eigenen Ausstellung "Arbeit früher - Arbeit heute“
6.2 Vom Drucken und Vervielfältigen
Herstellen einfacher Druckerzeugnisse mit den möglichen schulischen Mitteln (Korkdruck, Anfertigen von Stempeln und Druckplatten, Spirit-Umdrucker, Offsetdruck, Freinet-Druckerei)
Entwicklung der Druckund Setztechnik, (Vom Handdruck zum Maschinendruck)
Grundlagen des Setzens und Druckens
Vergleich von Arbeitssituationen, Produktionsverfahren und Produktionsmitteln unter historischen Gesichtspunkten
Vergleich der Druckerzeugnisse nach zu entwickelnden Kriterien (Arbeitszeit, Umfang der Reproduzierbarkeit, Qualität, Kosten)
Gesundheit am Arbeitsplatz
Veränderung von Qualifikationen, Technikentwicklung und Technikeinsatz und ihre Folgen
Schriftarten, Papiersorten und –formate
Arbeitsplatzerkundung an einer Setzmaschine und am Bildschirm
Der Cursor – Handwerkszeug des „Setzers“ heute
Arbeit am Computer – Gestalten einer Text/Bild-Seite
Benutzen von Eingabegeräten; Arbeiten im Betriebssystem; Textverarbeitung (Texte schreiben, formatieren, ausdrucken. Texte speichern und laden. Bild einscannen)
Herstellen verschiedener Druckstöcke (Lernen an Stationen)
Drucken mit handgesetzten Lettern und handgeschnittenen Bilddruckstöcken
Vergleiche der Druckerzeugnisse durchführen
Erkundung einer Druckerei
Expertenbefragung zur Veränderung von Berufen und Arbeitsplätzen von Drucker und Setzer
Erkundung im Museum
6.3 Planung, Fertigung und Präsentation eines Gebrauchsgegenstandes
Wahl eines Gegenstandes, dessen Gestaltung, Funktion, Konstruktion und Fertigung selbstständiges Planen ermöglicht
Planungsüberlegungen zur Fertigung, eventuell Demontage eines vorgefundenen Produkts
Zeichnung als Planungsund Verständigungsmittel:
Grafische Darstellungen; Abmessungen ermitteln; Umgang mit Messwerkzeugen, Teilskizzen
anfertigen; Stückliste erstellen; Einführung in die Handhabung einer Zeichenplatte (bzw. eines Zeichenprogramms)
Fertigungsschritte planen, Berücksichtigung von Werkzeugund evtl. Maschineneinsatz
Ordnung und Sicherheit am Arbeitsplatz
Einführung in die dem Material angemessenen Fertigungsverfahren
Sparsame und ökologische Verwendung des Materials
Form einer Präsentation (Sprache, Haltung, Mimik, Gestik)
Beurteilung des Gebrauchsgegenstandes:
Funktion und Gebrauchseigenschaften prüfen
Planung, Realisierung und Produkt gegenüberstellen
Reflexion des Herstellungsprozesses
Gesamtreflexion des Vorhabens
Durch einen methodischen Wechsel von Produktion und Reflexion sollen weitgehend selbstständige
Planungen ermöglicht werden
Anfertigen von Skizzen; Einführung in elementare Grundlagen der technischen Zeichnung
Planung dokumentieren
Training von Grundfertigkeiten
Arbeitsplatzgestaltung und Unfallschutz
Betriebserkundung mit dem Schwerpunkt in dem selbst durchgeführten Fertigungsverfahren
Funktionsprüfung des hergestellten Gebrauchsgegenstandes
Erste Erfahrung in der Präsentation (sich selbst, eines Mitschülers, eines Produkts, einer Arbeit)
Beurteilung nach vorher aufgestellten Kriterien
6.4 Wir übernehmen den Service eines Dienstleisters
Aufstellen eines Gesamtplanungsmusters, Arbeitsablaufplanung
Einladungsformen vergleichen
Einladungskarten gestalten und vervielfältigen
Nach schriftlichen Anweisungen arbeiten können
Material sachgerecht anhand von Gebrauchsanweisungen verwenden können
Rezepte verstehen, anwenden und beurteilen
Kostenermittlung, Preisvergleiche durchführen können
Nach gesundheitlichen, geschmacklichen, zeitlichen und finanziellen Kriterien Speisen und Getränke auswählen können
Techniken zur Herstellung von Dekorationsmaterial für Raum und Tisch auswählen und anwenden
Unfallverhütungsund Hygienevorschriften verstehen und einhalten
Fest nach aufgestelltem Organisationsplan durchführen (Begrüßung und Betreuung von Gästen, Tisch eindecken, Bewirtung, Servieren, Unterhaltung, Aufräumen), Aufgabenverteilung einhalten können
Berufe im Hotel und Gaststättengewerbe, Berufskleidung im Servicebereich
Arbeitsplan erstellen und durchführen, Preisund qualitätsbewusst einkaufen
Nach schriftlichen Arbeitsanweisungen arbeiten können
Auswahl von Speisen und Getränken für einen festlichen Anlass in einem bestimmten finanziellen
Rahmen begründen und Speisen zubereiten
Abmessen, Wiegen
Umgang mit dem Elektroherd, Mikrowelle und anderen elektrischen Großgeräten
Arbeiten im Team, teamorientierte Kommunikation
RollenspielService als Dienstleistung (Ansprache, Servieren, Berufskleidung)
Betriebserkundung in einem Restaurant, Vergleich zu organisierten Festen von Anbietern
Techniken zur Herstellung von Dekorationsmaterial
Einladungen und Speisekarten gestalten - Bezug zum Thema 2 der Klasse 6
7.1 Zusammen arbeiten muss geplant werden!
Einführung in die Projektarbeit, Einteilung in Projektgruppen
Ein Produkt in arbeitsteiliger Fertigung (für den Klassenraum – Regal, Bilderrahmen, Pinboard, Lernkarteikästen, ...) herstellen oder
Einfache Malerund Lackiererarbeiten planen und durchführen
Produzieren/Renovieren unter Einsatz von arbeitsteiliger Arbeitsorganisation
Anwendung unterschiedliche Fertigungssysteme: Arbeitsteilung und Gruppenfertigung (Vergleich unter den Faktoren Belastung und Kommunikation)
Der Einsatz von Geräten, Werkzeugen und Maschinen im Arbeitsprozess
Arbeitsanforderungen und benötigte Qualifikationen bei unterschiedlichen Formen der Arbeit
Möglichkeiten der Mitund Umgestaltung der Arbeitssituation zur Verbesserung der Arbeitszufriedenheit, Gesundheit, usw. kennen und erproben
Frau und Mann im Arbeitsleben
Kennen lernen der Projektarbeit als Methode
Herstellung eines in Einzelschritten zerlegten Produktes, um Mehrfachfertigung zu ermöglichen
Arbeitssituationen und ökonomische Zielsetzung
Unterschiedliche Formen der Arbeitsorganisation in Fachräumen erproben
Qualitätskontrolle einführen, Einhalten von Qualität, um Standards zu ermöglichen
Arbeitsabläufe gestalten, überprüfen und dokumentieren
Sammeln von Information über zeitgemäße Produktionsverfahren (durch Medien oder Erkundungen)
Arbeit in Schule und Betrieb vergleichen
Interviews mit berufstätigen Personen zu ihrer Arbeitssituationen einüben und führen
Expertenbefragung zur Entwicklung von Arbeit/Arbeitsorganisation kennen lernen und durchführen
Vergleich: nach Mengenausstoß, Zeit, Qualität, Ausstoß, Kosten
7.2 Waren/Produkte kommen auf den Markt
Marketing (Beobachtung und Anwendung zur Vermarktung von Produkten)
Herstellung eines Produktes mit ausgewählten Materialien, dabei Kennen lernen von verschiedenen Herstellungsverfahren
Überlegungen zu Design, Menge, Preis und Finanzierung anstellen
Training von pragmatischen Grundfertigkeiten
Material und Werkzeug sachgerecht einsetzen und handhaben
Unfallschutz und Arbeitssicherheit beachten lernen
Verkaufen als Beruf, Erkunden von kaufmännischen Berufen
Erstellen einer Produktinformation (Beipackzettel, Flyer, Verpackungsaufdruck)
Konsum und Umwelt (z.B. die Verpackungsflut, nachwachsende Rohstoffe, Tierschutz, Beobachtung beim privaten Einkauf einbeziehen)
Arbeitsskizze mit Bemaßung zur Herstellung, z.B. Zwei-Tafel-Projektion
Materialliste und Arbeitsablaufplan erstellen
Arbeitsplätze einrichten
Herstellen eines Produktes in Einzelfertigung/Serienfertigung für den Verkauf
Verkaufsaktion in der Schule und außerschulischen Märkten planen vorbereiten und auswerten
Materialtests und Preisvergleiche anstellen
Rollenspiel, Verkaufsgespräche und Käufergespräche
Zusammenstellen von Werbemitteln
Dokumentation / ggf. Ausstellung zum Verpackungsmüll (Einweg/Mehrweg)
Erkundungen zu Organisation und Sortiment von Verkaufsstellen, Märkten
Expertenbefragung und Interview als Methode erweitern und einüben
7.3 Menschen bei der Arbeit
Arbeitsprozesse in Produktion oder Dienstleistung unter ergonomischen Gesichtspunkten planen und durchführen
Erfahrungen mit Arbeit – zu Hause, in der Schule, im Betrieb, Lust und Last der Arbeit
Für sich und mit anderen arbeiten; Arbeiten allein oder im Team
Am Arbeitsplatz; arbeiten mit Hand und Kopf, mit Werkzeugen, mit Maschinen und Vorrichtungen
Einsatz von computergesteuerten Maschinen im Produktionsprozess
Sicherheitsaspekte und Richtlinien einhalten lernen
Wandel von Arbeit – ein Beruf verändert sich
Eine Praxis-Arbeit planen, ausführen und beschreiben, dabei: Vorrichtungen konstruieren und bauen, zur Erleichterung und Qualitätssteigerung eines Produktes Einsatz von schülergerechten Maschinen Arbeitsabfolgen vergleichen, umplanen und kontrollieren
Arbeitsplätze unter ergonomischen Gesichtspunkten prüfen, mögliche Verbesserungen durchführen
Arbeitsabläufe unter schulischen Bedingungen verbessern (Greifraum, Arbeitshöhe, Licht, Belüftung,
Raumklima,...)
Betriebserkundungen von ausgesuchten Arbeitsplätzen (in überschaubaren Handwerksbetrieben,
Schulverwaltung, kommunalen und selbstverwalteten Einrichtungen, Landund Forstwirtschaft und Dienstleistern)
Dokumentation /Präsentation der Arbeitsergebnisse durch Plakate, Fotos, Collagen
Darstellung von Arbeitsplätzen in Medien (Video, CD-ROM, Internet), Werbung und Realität
7.4 Warentest und Verbraucherschutz
Werbung und Konsum
Warentests bei Gebrauchsund Verbrauchsgütern
Warentests lesen und interpretieren; einfache Prüfverfahren entwickeln und verwenden
Der Handel: Angebote vergleichen, Markterkundung, Preisvergleiche, Produktplatzierung
Verkäufer im Fachhandel und Warenhaus, Berufe im Handel
Markenfabrikate, ggf. Mode und Fanartikel
Materialien auswählen und einkaufen
Warentest entwickeln (Arbeitsprozesse planen und dokumentieren)
Sensorischer Warentest (Geschmack, Aussehen, Geruch, Konsistenz, ... ) durchführen
Halb-, Fertigprodukte gegenüberstellen oder verfeinern
Beurteilungskriterien aufstellen, um Produktinformationen auszuwerten
Kaufvertrag, Reklamation schadhafter Ware
Marketing-Mix
Warentest durchführen, als Mittel der Konsumentenschulung
Markterkundung vorbereiten, durchführen und auswerten (evt. Testkauf durchführen)
Warentests lesen und für die eigenen Bedürfnisse interpretieren lernen
Einkauf, Verhalten und Planung; Einkaufsliste
Technisches Experiment vorbereiten, ausführen und beschreiben
Ergebnisse kontrollieren und bewerten
Vorgänge in Flussdiagrammen darstellen
Expertenbefragung, Verbraucherberatung, Messebesuch
8.1 Werkzeuge und Maschinen
Vom Werkzeug zur Werkzeugmaschine; Energiequellen und Maschinen
Die technische Entwicklung verändert die beruflichen Anforderungen
Unfallverhütung beim Maschineneinsatz und Arbeitsschutz; gefährliche Arbeitsund Werkstoffe
Maschinen ermöglichen Automation, am Beispiel des „XYTISCH“
Werkzeuge und Maschinen erleichtern die Arbeit, ersetzen aber auch Arbeitskräfte
Maschinen verändern Arbeit in Produktion, Verwaltung und auch im privaten Haushalt
Arbeitsteilung und neue Produktionsformen unter dem Aspekt der Qualität und Produktivität
Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, Rationalisierungsmaßnahmen - warum?
Humanisierung der Arbeit, Arbeitsbelastungen und ihre Auswirkungen auf den Menschen
Modelle und Maßnahmen zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung
Menschengerechte Arbeit – eine Aufgabe für die Tarifvertragsparteien und den Gesetzgeber
Gesetzlicher Schutz, Mitbestimmung, Mitwirkung im Betrieb
Motivation und Arbeitsfreude, interessante Arbeitsinhalte fördern die Arbeitszufriedenheit
Werkbetrachtung, Analyse mit Demontage-Remontage, Technisches Experiment
Bau von Modellen, Experimentieren mit technischen Baukästen
Vereinfachte technische Zeichnung (Drei-Tafel-Projektion) anfertigen
Experimentieren mit Hilfe von Werkzeugen und Maschinen an konkreter Aufgabenstellung
Umgang mit den für diese Altersstufe zugelassenen Maschinen
Besuch eines Technikoder Heimatmuseums, aktuellen Realobjekten
Aspekterkundung, audio-visuelle Dokumentation
Automation als Vergleich mit schulischen und industriellen Beispielen
Gesundheitliche Gefährdungen in den Fachräumen der Schule feststellen und ggf. Gegenmaßnahmen
ergreifen, experimentelle Untersuchungen zum Einfluss von Lärm, Licht, Klima etc. durchführen
8.2 Der Einsatz des Computers in Arbeitsprozessen
Arbeitsplätze, die wesentlich durch Computer bestimmt sind (Beispiele aus Verwaltung oder Verkauf, Konstruktion und Produktion, Datenrecherche)
Qualifikationen, Kenntnisse und Fertigkeiten für die Arbeit mit dem Computer
Neue Technologien und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
Berufliche Anforderungen im Bedienungsprozess, Belastungen an Bildschirmarbeitsplätzen
Automatisierung von wiederholenden Abläufen, Funktionszusammenhänge in produktivtechnischen Anlagen, Robotik
Computereinsatz zum Regeln und Steuern von Arbeitsprozessen
Problemstellungen aus der Technikgeschichte und aktuellen Regeltechnik
Durchführen arbeitsplatztypischer Aufgaben in konventioneller und rechnergestützter Form
Texterstellung, DTP, Tabellenkalkulation, Datenbanknutzung
Einfache Aufgaben zum computergesteuerten Konstruieren und Produzieren (CNC, CAD-CAM)
Programmbedienung zur Ansteuerung von Anlagen (-modellen)
Gegenüberstellung von Lösungen mit und ohne den Computer
Erkundung von entsprechenden Arbeitsplätzen bzw. Medienanalyse
Betriebserkundung, ggf. Besuch einer Fachausstellung
Besichtigung von Anlagen zur Steuerungsund Regelungstechnik mit Expertenbefragung bzw. Anlagenbediener
8.3 Berufswahl und Bewerbungsplanung
Was ist los in der Region – Was bietet der Arbeitsund Ausbildungsmarkt Bestandsaufnahme der regionalen Wirtschaftsstruktur, nach Wirtschaftssektoren (Urproduktion/Rohstoffgewinnung, Dienstleistung, produzierendes Gewerbe) Betriebe, Arbeit und Ausbildung in unserer Umgebung Standorte von Betrieben, Standortfaktoren Perspektiven für die Region erfragen, seltene Berufe in der Region, Zukunftsberufe? Berufe früher und wie sie sich entwickelt haben bzw. entwickeln werden Individuelle Anforderungen für bestimmte Berufe - Leistungsprofile bzw. Leistungsbereitschaft
Die eigene Berufserwartung: Was kann ich? Was traue ich mir zu? Was möchte ich tun? Was steht mir offen?
Schulische und/oder duale Ausbildungsgänge?
Wer und was beeinflusst meine Berufswahl?
Orientierung am Arbeitsmarkt – Was bietet der Arbeitsund Ausbildungsmarkt
Geschlechtsspezifisches Wahlverhalten
Duales Ausbildungssystem Aufbau und Inhalt eines Berufsausbildungsvertrages Jugendschutzgesetz – Berufsbildungsgesetz – Betriebsverfassungsgesetz Rechte und Pflichten von Auszubildenden
Selbsterkundungsprogramme (Materialien der Berufsberatung, Texte, sowie IT-Medien)
Einrichtungen der Berufsberatung erkunden
Besuch des Berufs-Informations-Zentrums der Berufsberatung
Duales Bildungssystem, Besuch der beruflichen Schulen
8.4 Betriebspraktikum
Bewerben – Testen – Vorstellen
Formale Kriterien einer schriftlichen Bewerbung, Bewerbung um einen Praktikumsplatz Form der Bewerbung (Analyse von Zeitung, Internet Infos vom Arbeitsamt u.ä.)
Umgang mit Tests Verschiedene Testverfahren kennen lernen, Testknacker kennen lernen Vorbereitung eines Vorstellungsgespräches
Ablauf eines Vorstellungsgespräches Einüben eines Vorstellungsgespräches als Rollenspiel Erscheinungsbild, Körpersprache
Rechtliche Grundlagen von Bildung und Ausbildung und Praktikum
Im Betriebspraktikum:
Der Praktikumsbetrieb als System: Betriebsziel, Aufbauund Ablauforganisation, formelle und informelle Strukturen, Ausbildung, Betriebsgeschichte und Zukunftsperspektiven; Ausund Weiterbildung im Betrieb
Arbeitsplätze im Praktikumsbetrieb: Informationsgrundlage für die eigene Bildungsund Berufswegplanung
Auswertung des Betriebspraktikums
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Betriebspraktikums
Training für Bewerbung und Vorstellungsgespräch: Rollenspiel
Praktikumsmappe anlegen und gestalten
Erstellen einer Wandzeitung mit Arbeitsplatzund Ausbildungsmöglichkeiten aus der Tageszeitung
Interview über Ausbildung und Arbeitsmöglichkeiten
Expertenbefragung
Gespräche mit Experten der zuständigen Stellen für Berufsausbildung (Kammern)
Präsentation der Ergebnisse des Praktikums für andere (Eltern, Betriebe, Mitschüler)
Talk-Runde mit ehemaligen Schülern, Ausbildern, u.a. als gemeinsam organisierte
Sonderveranstaltung
9.1 Betriebspraktikum in einem ausgewählten Beruf
Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des 2. Praktikums
Individuelle Möglichkeiten und Vorstellungen in Einklang bringen
Regionale Gegebenheiten
Arbeitsund Unfallschutz
Praktikumsheft – Praktikumsmappe
Erfahrungsaustausch (Präsentation )
Überprüfen der Interessen und Fähigkeiten (Möglichkeiten und Chancen in den erprobten Berufen)
Wird mein erkundeter Beruf auch mein Wunschberuf?
Berufswahl und Flexibilität
Mitbestimmung / Jugendvertretung
Der Ausbildungsvertrag (Ausbildungsordnung, Ausbildungspläne, Probezeit)
Rechte und Pflichten des Auszubildenden
Betriebspraktikum
Präsentation – Ausstellung in Form einer Messe / Erstellen einer Dokumentation
Expertenbefragung
Selbstdarstellung in der Präsentation als Übung für die Vorstellung im Betrieb
9.2 Noch keinen Ausbildungsplatz – Alternativen entwickeln
„Ohne Ausbildungsplatz? Alternativen entwickeln“
Ausbildungsgänge neben dem Dualen System
Ausbildung im Rahmen der Fördermaßnahmen der Bundesanstalt für Arbeit (BfA)
Welche Hilfen bietet die BfA
Arbeitsamt und Stellensuche, Arbeitslosigkeit und ihre Ursachen
Analyse der Ursache die zum NICHTABSCHUSS eines Ausbildungsvertrages geführt haben
Möglichkeiten der beruflichen Integration erkunden „Ich muss zu Hause ausziehen – Mein Ausbildungsplatz ist nicht vor Ort“:
Was muss ich verdienen, um mir ein/e Zimmer/ Wohnung zu leisten
Annoncen in Zeitungen, Wohnungsmarkt
Grundriss von Wohnungen
Mietvertrag lesen, auf „Fußangeln“ achten (z.B. Schönheitsreparaturen, Nutzung, Übergabe,...)
Mietaufkommen, Nebenkosten
Mein erstes Zimmer - Einrichtung und Ausstattung; Alternative: Lehrlingsheime
Kaufvertrag, Ratenkauf, Formen von Krediten, Zahlungsverzug und Mahnbescheid – Was tun? z.B. auch Handy-Verträge
Berufe im Bereich: Bauen und Wohnen
Schuldnerberatung, Mieterschutzbund
Planung im privaten Haushalt
Säulen der sozialen Sicherung (Versicherungen)
Erstellen einer Broschüre (Wandzeitung, ...) mit DTP, über alternative Ausbildungsgänge
Selbsteinschätzung - Fremdeinschätzung
Rollenspiel: Wohnungssuchender - Vermieter
Einfache Renovierungsarbeiten, restaurieren und auffrischen gebrauchter Möbel
Fallstudie: Schuldenkarussell - Haushaltsbuch führen
Besuch einer entsprechenden Beratungsstelle
Selbstständige Informationsbeschaffung über Immobilien und Maklerbesuche
Expertengespräche mit Vertretern der BfA, Mieterschutzbund, Schuldenberatung und Banken
9.3 Wir gründen einen Betrieb in der Schule
Sich für eine Geschäftsidee entscheiden: Dienstleistung anbieten oder Produkte herstellen und verkaufen
Ein Unternehmen mit seinen Abteilungen und Funktionen organisieren
Finanzierung und Rechtsform: Stammkapital einbringen oder Fremdfinanzierung, Vorkalkulation, Einkaufsquellen vergleichen
Stellenausschreibung, Bewerbung, Arbeitsvertrag und Stellenbesetzung
Arbeitszerlegung /Arbeitsvorbereitung
Einrichten der Arbeitsplätze
Gestaltung des Arbeitsablaufes / Taktzeit
Betriebserkundung zum Arbeitsablauf und/oder Betriebsorganisation
Aufbau des Schülerbetriebes (Einkauf, Produktion, Verwaltung, Marketing, Verkauf)
Preise kalkulieren und Kosten berechnen (Qualität, Quantität, Arbeitsbewertung, Lohnformen)
Geschäftsbeziehungen aufbauen und unterhalten
Arbeitsschutzmaßnahmen
Mitbestimmung (Humanisierung, Männerarbeit – Frauenarbeit, Arbeitszeitmodelle)
Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsorganisation
Produzieren – Vermarkten - Bedienen
Planspiel – Rollenspiel
Betrieberkundung
Expertenbefragung
9/10 Abschlussprofil Jahrgangsstufe 9
Jahrgangsstufe 9 nachweisen:
Die Möglichkeiten der Existenzsicherung (auch ohne erlernten Beruf). Die Notwendigkeit eine
Ausbildung abzuschließen (Verbesserung der Chancen am Arbeitsmarkt für Frauen und Männer)
Menschen an ihren Arbeitsplätzen (Betriebserkundungen, Betriebspraktika, Betriebsund Produktionstage)
Berufliche Qualifizierung beeinflusst Entlohnung und soziale Stellung
Berufsfelder und -bilder und die damit verbundenen Anforderungen unter besonderer Berücksichtigung
regionaler Gegebenheiten
Realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten
Angemessenes Verhalten bei der Suche und Aufnahme von Erwerbsarbeit
Werkzeuge, ihre Entwicklung und Differenzierung bei unterschiedlichen Formen der Arbeit, sach-
gerechter Umgang mit Geräten, Werkzeugen, Maschinen und Hilfsmitteln (Unfallschutz);
Umgang mit Werkstoffen, Naturprodukten, Halbfertigprodukten, industriell und handwerklich hergestellten Produkten
Vergleich häuslicher/schulischer, handwerklicher und industrieller Fertigung
Kosten und Preise, Grundprinzipien der Marktwirtschaft,
einfache betriebswirtschaftliche Strukturen (z.B. Betriebsaufbau, Entlohnung, Lohnnebenkosten)
elementare technische Konstruktionsprinzipien (Gesichtspunkte für Materialauswahl und -nutzung, für
energieund kostensparende Verfahren; Möglichkeiten alternativer Technik)
Entwickeln von Strategien, um in der Arbeitswelt mit anderen Menschen
auszukommen. Entwickeln von Regeln (Arbeitstugenden)
Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit, Beschäftigungschancen und -probleme und deren Auswirkungen
Arbeitsund Mitbestimmungsrechte. Institutionelle Hilfen zur Wahrnehmung von Arbeitnehmer-
interessen (z.B. Gewerkschaften, Arbeitsamt, Bildungsangebote)
Wechselverhältnis von Arbeit und Gesundheit
Der Unterricht im Fach Arbeitslehre soll den Schülerinnen und Schülern helfen,
sich übergreifende Qualifikationen zu erarbeiten:
Formen der Arbeit und die Möglichkeit ihrer Unterscheidung und Zuordnung unter technischen,
ökonomischen, sozialen und historischen Gesichtspunkten
Grundformen der Arbeitsorganisation (Arbeitsteilung, Betriebsstrukturen)
Arbeitsmarkt, Berufsausbildung, mit erforderlichen (Schlüssel-)Qualifikationen
Maßnahmen für eine humane Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsprozessen
elementare Zusammenhänge und Spannungsverhältnisse zwischen Technik, Sozialordnung,
Ökonomie und Ökologie
Umgang mit neuen Technologien. Informationstechnologien und deren Auswirkungen auf den
Menschen. Auswirkungen beim Einsatz neuer Medien am Arbeitsplatz unter den Gesichtspunkten
Humanisierung und Rationalisierung.
Teil der geplanten Abschlussprüfung ist eine Projektarbeit (ggf. facherübergreifend), die sich in
Vorbereitung und Planung, Durchführung und Präsentation an einer Problemsituation orientiert (z.B.:
“Energie sparen in der Schule“, „Eine Spielkartei (-datenbank) aufbauen“, „Ein Produkt entwerfen“,
„Einen Flyer für die Fahrradwerkstatt gestalten“, „Einen Arbeitsplatz ergonomisch einrichten“, „Den
Arbeitsmarkt analysieren“, „Ein technisches Problem modellhaft lösen“, usw. ).
Die Schülerinnen und Schüler (Schülerteam) sollen nachweisen, dass sie in der Lage sind, die
Problemsituation der jeweils gestellten Aufgabe zu erfassen und daraus Handlungsplanungen
abzuleiten.
Die Projektaufgabe soll in einzelne Arbeitsschritte aufgegliedert werden (Ziel klären – Informationen
beschaffen – Planen – Entscheiden und Ausführen – Bewerten) und schließt mit einer Gesamtreflexion
des Vorhabens ab.
Dabei steht nicht das Produkt im Vordergrund, sondern der Prozess der Problembewältigung (und des
Problemlöseerfolgs) sowie der Präsentation des Vorhabens.
10 Abschlussprofil Jahrgangsstufe 10
Die Grundlage des Abschlussprofils der Jahrgangsstufe 10 im Bildungsgang Hauptschule bildet das
Profil der Jahrgangsstufe 9.
Übergreifende Qualifikationen und Kenntnisse werden lerngruppenspezifisch erweitert und vertieft.
Insbesondere sollen Anregungen, Aufgabenstellungen oder Situationen berücksichtigt werden, die
eine altersgemäße und lebensnahe Problembewältigung erlauben. Die Themen erwachsen aus den
für die Jahrgangsstufe formulierten verbindlichen Unterrichtsinhalten.
Projektprüfung:
Für eine Abschlussprüfung gelten sinngemäß die gleichen Anregungen, wie für die Jahrgangsstufe 9,
wobei eine qualitative Erweiterung im Sinne einer höheren Selbstständigkeit erwartet wird.