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Lehrpläne Hessen
Förderschwerpunkt Lernen
Mathematik
inhaltsbezogen
Mit Mengen umgehen und mit Zahlen rechnen
61
Mit Größen operieren
39
Geometrische Formen und Figuren erkennen, zeichnen und berechnen
29
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
1. Grundlagen zur Entwicklung des Zahlbegriffs
vergleichen und bilden Mengen
wenden die Begriffe für die Mächtigkeit einer Menge sicher an (mehr, weniger, gleich viele Elemente)
erkennen, dass sich die Mächtigkeit einer Menge durch die Umordnung ihrer Elemente nicht ändert (Anzahlinvarianz)
erkennen, dass die Mächtigkeit einer Menge durch die Qualität der Elemente nicht beeinflusst wird (Repräsentanz)
2. Einführung der Zahlen (Zahlenbereich 0-10)
bilden Mengen gleicher Anzahl (Klassifikation) und ordnen ihnen das entsprechende Zahlwort zu
ordnen Mengen hinsichtlich ihrer Mächtigkeit
bilden zu vorgegebenen Mengen andere Mengen, die ein Element mehr / weniger haben (Seriation)
ordnen Mengen und Ziffern in der richtigen Reihenfolge an
lesen und schreiben Zahlen und kennen die Zahlwortreihe
kennen die besondere Bedeutung der Zahl Null
wenden die Begriffe größer, kleiner, gleich und die entsprechenden Relationszeichen beim Zahlenvergleich an
verwenden Ordinalzahlen bei der Feststellung von Rangfolgen
zerlegen und verdoppeln Mengen auf unterschiedlichen Niveaustufen
zerlegen Zahlen mit und ohne Bezug zur Mengenebene
3. Hinführung zu den Zahloperationen (Zahlbereich 0-10)
erkennen die Beziehung zwischen der Gesamtmenge und ihrer Teilmengen
erweitern oder vermindern Mengen entsprechend einer Zahlvorgabe
kennen die Operationszeichen + und – und wenden sie an
wenden das Gleichheitszeichen im Sinne von „ist gleich“ und im Sinne von „ergibt“ an
wenden das Zeichen für „ungleich“ (≠) an
ordnen einer Mengenoperation die entsprechende Zahloperation zu
lösen Gleichungen der Form c = a + b und a + b = c
bilden wertgleiche Terme
lösen vorgegebene Sachaufgaben und erfinden eigene
4. Erweiterung des Zahlenbereichs
bündeln vorgegebene Mengen in gleichmächtige Teilmengen
unterscheiden zwischen vollen Bündeln und restlichen Elementen
nutzen Darstellungsmodelle für Bündelungen
erkennen die Durchgängigkeit der Bündelung und die Dreigliedrigkeit des Stellenwertsystems
notieren und lesen Zahlen in der Stellentafel
erkennen die Bedeutung der Null im Stellenwertsystem
lesen und schreiben mehrstellige Zahlen
kennen die Zahlwortreihe und können sie vorwärts und rückwärts aufsagen
runden, ordnen und vergleichen Zahlen
lösen Additions- und Subtraktionsaufgaben
interpretieren grafische Darstellungen großer Zahlen und stellen (große) Zahlen grafisch dar
5. Komplexe Zahloperationen
erkennen Malaufgaben und stellen sie auf der Mengen- und Zahlebene dar
erfassen die unterschiedliche Bedeutung des 1. und 2. Faktors
rechnen Malaufgaben über die Addition gleicher Summanden
wenden beim Berechnen von Malaufgaben die Verteilungsregel an (Distributivgesetz)
nutzen für Rechenvorteile die Tauschregel (Kommutativgesetz)
lösen Aufgaben des großen Einmaleins mit Hilfe des kleinen
multiplizieren mit Stufenzahlen (10, 100, 1000, ..)
multiplizieren mehrstellige Zahlen schriftlich
kennen den Zusammenhang zwischen Multiplikation und Division
erkennen und berechnen Divisionsaufgaben
zerlegen eine Einheit (Ganzes) in äquivalente Teile
erkennen und bestimmen die Bruchzahl als Teil eines Ganzen
rechnen mit „echten“ und „unechten“ Brüchen
notieren Dezimalzahlen in der erweiterten Stellentafel und als Kommazahl
kennen den Zusammenhang zwischen Bruch- und Dezimalschreibweise
rechnen mit Dezimalbrüchen
wenden Bruch- und Dezimalzahlen als Maßzahlen von Größen an
erkennen die funktionale Abhängigkeit zweier Größen
stellen Daten in Tabellen dar und berechnen fehlende
interpretieren Wertetabellen und stellen diese grafisch dar
berechnen Zwei- und Dreisatzaufgaben
kennen die Bedeutung des Wortes „Prozent“
stellen Prozentangaben als Brüche mit dem Nenner „100“ dar
wandeln geläufige Bruchteile ( ¼ ,½, ¾ , ..) in Prozentsätze um
berechnen Grundwert, Prozentwert (Zinsen) und Prozentsatz
ermitteln Prozentangaben aus Diagrammen und stellen Prozentwerte grafisch dar
nutzen den Taschenrechner für komplexe Zahloperationen unter Beachtung des Überschlagrechnens Mit Größen operieren Größen wie Geldwerte, Längen, Gewichte, Zeitspannen und Rauminhalte spielen in der Umwelt der Schülerinnen und Schüler, in der Technik, im Bereich der Wirtschaft, in den Naturwissenschaften eine wichtige Rolle. Die Entwicklung der Größenbegriffe und das Rechnen mit Größen sind wichtigster Inhalt im Themenbereich Größen. Zur Gewinnung von Einsichten in Gleichheit, Konstanz und Relativität von Einheiten werden erhebliche Anforderungen an das Vorstellungsvermögen der Schülerinnen und Schüler gestellt. Wichtige Lernvoraussetzungen sind deshalb ein gefestigter Zahlbegriff und klare Vorstellungen von der Struktur der Zahlen nach dem Stellenwertsystem. Die Beschäftigung mit Größen und die Lösung von Sachaufgaben helfen mit bei der Erschließung der Umwelt und bei der Bewältigung von Realsituationen.
1. Mit Geld umgehen
erkennen die Invarianz von Geldwerten
kennen Geldmünzen und Scheine und deren Wert
bündeln Geldbeträge
rechnen mit Geldbeträgen
stellen Geldbeträge in der Kommaschreibweise dar
runden, vergleichen und schätzen Geldbeträge
gehen beim Bezahlen sicher mit Geld um
2. Mit Längenmaßen arbeiten
erkennen die Invarianz von Längen
benennen, vergleichen Entfernungen und Strecken, schätzen sie richtig ein
kennen Längenmaße
messen mit Längenmaßen
zeichnen Strecken
bündeln „Längen“
rechnen mit Längen
kennen die Beziehungen zwischen den Längeneinheiten und wandeln sie um
stellen Längen in der Kommaschreibweise dar
zeichnen maßstabsgetreu
3. Mit Zeit rechnen und sich zeitliche Dimensionen vorstellen
erkennen die Invarianz von Zeiteinheiten
kennen Zeiteinheiten und Zeitbegriffe
erkennen und vergleichen Zeitspannen, schätzen sie richtig ein
messen mit Zeiteinheiten
bündeln Zeiteinheiten
rechnen mit Zeitangaben
stellen Zeiten in einer sinnvollen Schreibweise dar
orientieren sich mit Hilfe des Kalenders
4. Mit Gewichtsmaßen umgehen
erkennen die Invarianz von Gewichten
vergleichen Gewichte, schätzen sie richtig ein
kennen Gewichtsmaße
wiegen mit Gewichten
bündeln Gewichtsmaße
rechnen mit Gewichtsmaßen
kennen die Beziehungen zwischen den Gewichtseinheiten und wandeln sie um
stellen Gewichte in der Kommaschreibweise dar
5. Rauminhalte erfahren
erkennen die Volumeninvarianz
vergleichen Rauminhalte, schätzen sie richtig ein
kennen Hohlmaße und messen Volumen
berechnen Volumen
kennen die Beziehungen zwischen den Maßeinheiten und wandeln sie um
stellen Volumen in der Kommaschreibweise dar Geometrische Formen und Figuren erkennen, zeichnen und berechnen Zur Entfaltung des räumlichen Wahrnehmens und Denkens leistet der Geometrieunterricht einen wichtigen Beitrag, denn Denkprozesse bedienen sich häufig visueller und geometrischer Stützen. Unsere Umwelt ist von geometrischen Formen geprägt, welche die Schülerinnen und Schüler durch genaue Wahrnehmung und entsprechende Erkenntnisse strukturieren und auf grundlegende Formen reduzieren lernen. Dies schafft die Basis für vertiefende Unterrichtsinhalte bis hin zur Bewältigung späterer beruflicher Anforderungen. Geometrische Begriffe und Einsichten können sich nur durch reale Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler entfalten und weiterentwickeln.
1. Geometrische Grunderfahrungen
unterscheiden, benennen und ordnen Gegenstände und Figuren nach Form, Farbe oder Größe
erkennen gleiche geometrische Grundformen und Figuren unabhängig von ihrer Lage (Forminvarianz)
erkennen und benennen Farbabstufungen und sich verändernde Größenunterschiede
orientieren sich in der Fläche und im Raum durch eigene (Körper-)Erfahrungen unter Verwendung von Begriffen wie oben – unten, rechts - links, vorne - hinten, innen – außen
erkennen und entwickeln Muster
2. Ebene Figuren
wenden die Begriffe Viereck, Rechteck, Quadrat, Dreieck und Kreis richtig an, stellen die Figuren her und zeichnen sie
erkennen symmetrische Figuren
entdecken und verwenden Spiegelachsen
nutzen geometrische Grundformen zum Aus- und Nachlegen und Entwerfen komplexe Figuren
erkennen und stellen deckungsgleiche Figuren her
entdecken unterschiedliche Linien und benennen waagerechte, parallele und senkrechte Linien
unterscheiden Punkt, Abstand, Strecke und Gerade
entdecken und verwenden unterschiedliche Winkelformen
unterscheiden besondere Vierecksformen und Dreiecksformen
unterscheiden die Begriffe Linie, Fläche und Flächenrand und wenden sie an
messen und berechnen den Umfang von Flächen
erkennen die Invarianz der Fläche
kennen Kreismittelpunkt, Radius und Durchmesser
bestimmen die Flächengröße durch direktes Überdecken, Auslegen und Berechnen
lesen und erstellen einfache technische Zeichnungen
konstruieren nach einfachen technischen Zeichnungen
3. Körperformen
orientieren sich im Raum mittels einfacher Skizzen und Pläne
kennen und unterscheiden geometrische Körpergrundformen und deren Strukturmerkmale
bauen Körper und zeichnen Seitenansichten
stellen Körpernetze her und nutzen diese zum Bau und zur Oberflächenberechnung
erkennen die Beziehung zwischen Form und Rauminhalt
erschaffen „Kunstwerke“ aus unterschiedlichen Körperformen
lesen und erstellen einfache technische Zeichnungen
konstruieren nach einfachen technischen Zeichnungen
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