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Lehrpläne Hessen
Realschule
Arbeitslehre
inhaltsbezogen
5.1 Wir feiern ein Fest – Jeder in der Familie kann Std.: 20
14
5.2 Ohne Computer läuft nichts mehr Std.: 16
13
5.3 Fahrten und Reisen zu niedrigen Preisen Std.: 16
21
6.1 Ein Produkt für den Markt gestalten Std.: 13
20
6.2 Verpackungsflut und Umwelt Std.: 13
18
6.3 Ist der Supermarkt eine Käuferfalle? Std.: 13
20
6.4 Formen der Arbeit – Formen der Zusammenarbeit Std.: 13
21
8.1 Neue Arbeitsplätze bei der Firma ... Std.: 19
19
8.2 Im Betrieb wird rationalisiert Std.: 20
18
8.3 Der Computer verändert die Arbeitswelt: Von der Handarbeit zur Std.: 12
14
9.1 Betriebspraktikum: Vorbereitung – Durchführung – Auswertung Std.: 26
18
9.2 Leistung und Lohn Std.: 13
19
9.3 Berufswahl: Traumberuf – Realität – Risiken – Soziale Sicherheit Std.: 13
21
9.4 Kein Ausbildungsplatz – kein Arbeitsplatz: Was jetzt? Std.: 20
20
Abschlussprofil der Jahrgangsstufe 10
22
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
5.1 Wir feiern ein Fest – Jeder in der Familie kann Std.: 20
Feiern – Freude am Zusammensein mit anderen – Entspannung, usw.
Planung und Organisation einer Feier.
Kosten – Kalkulation – Preis- und qualitätsbewusster Einkauf (Produkte aus ökologischem Landbau – industrieller Nahrungsmittelerzeugung).
Der Haushalt als Arbeitsplatz.
Bedürfnisse und Aufgaben in einer Familie/familienähnlichen Gruppe.
Doppelbelastung Familie – Erwerbstätigkeit.
Partyservice? – Feiern außer Haus?
Unfallgefahren, Unfallschutz.
Berufskundlicher Aspekt: Hotel- und Gaststättengewerbe, Partyservice als Dienstleistung.
Berufsbilder im Haushalt, in der Nahrungsmittelzubereitung.
Eine Feier planen und durchführen.
Einen Plan über anfallende Aufgaben erstellen (kaltes oder warmes Essen zubereiten, Getränke organisieren – selbst herstellen, Gestaltung der Feier, Zeitplan aufstellen, Kostenplan erstellen, usw.).
Reflexion: Wer übernimmt diese Aufgaben bei uns zu Hause? Wer wird entlastet, wenn ich selbst Aufgaben übernehme? Warum? Was habe ich/haben andere davon?
Erkundung von Dienstleistungsbetrieben, die Partyservice anbieten.
5.2 Ohne Computer läuft nichts mehr Std.: 16
Arbeitsplätze (Computer in der Verwaltung der Schule – Erkundungsaspekte Arbeitserleichterung und Belastung – im Supermarkt – Einsatz im Waren und Wirtschaftssystem, Kontrolle – Konstruktion und Produktion – im Reisebüro).
Texterfassung in einem Textprogramm: Bearbeitung von Texten, Gestaltungsoptionen, Einfügen von Bilddateien.
Datenbank: Erstellen mit Hilfe des Datenbankassistenten, Seriendruck mit Hilfe eines Seriendruckassistenten abfragen, Formulare, Berichte.
Bilddatei: Erstellen mit Scanner.
Datenaustausch zwischen Textbearbeitung und Datenbank.
Der Computer als Beginn eines neuen Abschnitts der Technikgeschichte (vom Federkiel bis zum Textcomputer).
Veränderungen des beruflichen, privaten und gesellschaftlichen Lebens durch Datenverarbeitungs-Systeme.
Einstellungen und Urteile zur Arbeit mit dem Computer.
Berufskundlicher Aspekt: Arbeitsplätze, die wesentlich durch Computer bestimmt werden.
Berufe in Informationstechnik, Medientechnik und kaufmännischem Bereich.
Ein Produkt, z.B. Einladungskarten für eine Feier (in Verbindung mit Unterrichtsthema 5.1) entwerfen und herstellen: Textentwurf, künstlerische Gestaltung, Gästeliste, Datenbank, Textverarbeitung, Bilddatei, Verknüpfung von Datenbank, Textdatei (Seriendruck) und Bilddatei.
Schreibarbeit früher und heute miteinander vergleichen und bewerten.
Erkunden von Computer-Arbeitsplätzen unter dem Aspekt der Arbeitserleichterung und Belastung Querverweise: Berücksichtigung von Aufgabengebieten (§ 6 Abs. 4 HSchG): Deutsch 5.1; 5.2; 5.3 Informations- und kommunikationstechnische Grundbildung und Medienerziehung.
5.3 Fahrten und Reisen zu niedrigen Preisen Std.: 16
Arbeit – Regeneration – Gesundheit – Erhaltung der Arbeitsfähigkeit.
Reisewünsche, Bedürfnisse.
Reiseziele und Angebote.
Finanzielle Voraussetzungen – Finanzierungsmöglichkeiten.
Informationsquellen: Fremdenverkehrsbüro, Reisebüro, Internet.
Übernachtungsmöglichkeiten – Gruppenunterkünfte.
Reiseroute und Transportmittel.
Kostenplan, Vergleich Preis – Leistung.
Reservierung, Buchung, rechtliche Vorgaben, Versicherungen.
Programm: Sehenswürdigkeiten, Besichtigungen, Führungen, Freizeitmöglichkeiten.
Ferienorte und Unterkünfte für Familien/familienähnliche Gruppen.
Ausflugsmöglichkeiten und Freizeitangebote in der Region.
Individuelles Reisen – organisiertes Reisen.
Wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus.
Berufskundlicher Aspekt: Eine Branche sowie Gemeinden und Regionen leben vom Tourismus.
Berufe in der Touristik, im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Transport- und Verkehrswesen.
Eine Klassenfahrt oder einen Ausflug planen und durchführen.
Einen Plan über die anfallenden Planungsaufgaben erstellen, Aufgabenverteilung vornehmen.
Mit Landkarten, Stadtplänen, Katalogen, usw. umgehen, Internet nutzen.
Finanzierungsmöglichkeiten erörtern und durchführen (Ansparen, Sammelaktion, Flohmarkt, Verkauf selbst hergestellter Produkte, usw.).
Erkundung: Reisebüro oder Fremdenverkehrsbüro.
6.1 Ein Produkt für den Markt gestalten Std.: 13
Gestaltungskriterien.
Verkaufsfördernde Gestaltungskriterien.
Produktideen/Markterkundung/Marktanalyse.
Gestaltung (Werbung), ein wichtiger Teil des Marketingmix.
Kaufinteressen erfassen/Stimmung erzeugen/Lebensstilassoziationen.
Zielgruppenbestimmung.
Absatzstrategien.
Produktgestaltung nach künstlerischen, finanziellen und werbestrategischen Gesichtspunkten.
Einfache Kostenermittlung (Vergleich Handel – Selbstkosten).
Namensgebung, Verkaufsslogan.
Zusätzliche Werbemedien, Werbestrategien, Publicrelations.
Werberecht und Verkaufsinteressen.
Berufskundlicher Aspekt: Planungsabteilung eines Betriebes, Werbeagentur.
Berufe im künstlerischen und gestalterischen Bereich, Verpackungsmittelmechaniker.
Ein Produkt oder eine Verpackung nach Design- und Werbekriterien entwerfen und herstellen.
Die Produktion dieses Produktes planen, organisieren und durchführen.
Werbekampagne planen und durchführen.
Verkauf organisieren.
Am Absatz die eigenen Werbestrategien kritisch überprüfen.
Erkunden einer Werbeagentur oder einer Planungsabteilung eines Betriebes, u. a. das eigene Produkt zur Diskussion stellen.
6.2 Verpackungsflut und Umwelt Std.: 13
Zusammensetzung des Hausmülls, Verpackungen in Relation zum Gesamtmüll.
Sinn der Verpackung (Lagerung, Schutz, Information, Werbeträger).
Verpackungen, von denen ein Konsumzwang ausgeht.
Mogelpackungen.
Gesetzliche Grundlagen: Verpackungsverordnung, Lebensmittelgesetz, Lebensmittelkennzeichnungsverordnung, usw.
Kostenfaktor Verpackung – Kostenfaktor Müllbeseitigung (Aufwendungen des Haushalts, Umlageverfahren der Gemeinde/des Landkreises).
Umweltbelastungen, Auswirkungen auf den Menschen.
Möglichkeiten der Müllbeseitigung und Wiederverwertung.
Duales System – Grüner Punkt.
Reduzierung von Hausmüll.
Berufskundlicher Aspekt: Entsorgung und Umweltschutz.
Berufe im Umweltschutz, in Entsorgung und Recycling, in der Gewerbeaufsicht, in der Papier-, Papierverarbeitungs-, in der Verpackungstechnik, usw.
Ein Recycling- oder Wiederverwertungsverfahren (z.B. Papierrecycling, Secondhand-Shop, Flohmarkt, usw.) exemplarisch erproben.
Erkundungen: Müllverbrennungsanlage, Deponie, Müllsortieranlagen, Recyclingbetriebe, Wiederverwertungsbetriebe, Secondhandshop, karitative und gewerbliche Sammlungen, Flohmärkte.
Informationen der Verbraucherberatung durchsehen.
Interviews durchführen.
Dokumentation und Präsentation von Wiederverwertungsverfahren.
Ausstellung umweltfreundlicher/umweltfeindlicher Verpackungen organisieren.
6.3 Ist der Supermarkt eine Käuferfalle? Std.: 13
Warenangebot/Warenpalette/Werbung.
Verkaufsfördernde Raumaufteilung im Supermarkt.
Anbieterstrategien: Anordnung der Ware, Großpackung, Kopplung unterschiedlicher Artikel, usw.
Interessen von Anbieter und Käufer.
Verbraucherschutzverbände.
Strategien für bewusstes Einkaufen.
Lebensmittelüberwachung – Ordnungsamt.
Vergleich von Supermärkten.
Konzentration im Einzelhandel – Verdrängungswettbewerb.
Unternehmenszusammenschlüsse, Konzerne, Lebensmittelketten, Folgen für den Einzelhandel.
Berufskundlicher Aspekt: Verkaufsstrategie – Werbung – Verkaufsberatung.
Berufe im Verkauf, in der Werbung, Schauwerbegestalter.
Einkauf von Lebensmitteln für ein kleines Gericht.
Aufzeichnen von Notizen.
Modellerstellung des Supermarktes (Zuordnung der Warengruppen), Analysieren des Modells (z.B. langer Weg, Anordnung der Ware, Stopper, usw.).
Gezielte Erkundung eines Supermarktes.
Regeln erstellen für den überlegten Einkauf.
Informationsschriften der Verbraucherzentrale durchsehen.
Wurfsendungen sichten.
Kassenzettelkontrolle.
6.4 Formen der Arbeit – Formen der Zusammenarbeit Std.: 13
Vergleich ausgewählter Arbeitssituationen: Tätigkeiten, Anforderungen, Belastungen.
Produktion und Dienstleistung.
Entstehung und Entwicklung von Berufen.
Veränderung durch Technik.
Veränderung durch soziale und wirtschaftliche Zwänge.
Vergleich ganzheitliche – arbeitsteilige Produktion.
Vor- und Nachteile (veränderte Berufe, gewandelte Qualitätsanforderungen, neue Arbeitsverhältnisse, gesundheitliche Gefahren, Grenzen menschlicher Belastbarkeit).
Automation.
Vergleich häuslicher, handwerklicher und industrieller Fertigung.
Erwerbsarbeit – Nichterwerbsarbeit (Hausarbeit, ehrenamtliche Arbeit, Schülerarbeit, Freizeitarbeit).
Berufskundlicher Aspekt: Erkundung einer Werkstatt, eines Industriebetriebes.
Berufe in Dienstleistung und Produktion am Beispiel der ausgewählten Arbeitssituationen.
Erstellen einer Übersicht unterschiedlicher Berufe (Eltern, in der Gemeinde, in der Region).
Erkundung ausgewählter Arbeitsplätze, Expertenbefragung.
Herstellung eines Produktes in Einzelfertigung: Einrichten von Arbeitsplätzen.
Fixieren der Arbeitsschritte, der Arbeitsabläufe.
Produktion des gleichen Produktes in hohen Stückzahlen.
Vor- und Nachteile ganzheitlicher und arbeitsteiliger Produktion kritisch reflektieren, dokumentieren und präsentieren.
Verkauf des hergestellten Produktes.
Betriebserkundung.
Auswertung: Vergleich der Arbeit in der Schule mit der Arbeit im Betrieb; Gemeinsamkeiten – Unterschiede.
8.1 Neue Arbeitsplätze bei der Firma ... Std.: 19
Formen, Ursachen, Folgen von Arbeitslosigkeit (z.B. Selbstwertgefühl, ökonomischer Druck in der Haushaltsführung, Problemverschiebung, Rollentausch, familiäre Spannungen, emotionale Belastung der Kinder).
Arbeitslosigkeit, nicht nur ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftliches Problem.
Arbeitslosigkeit in der Gemeinde – Was tut die Gemeinde/der Kreis?
Perspektive: Arbeitsplätze schaffen durch Betriebsgründung.
Marktlücke, Standortentscheidung.
Unternehmensformen (Rechtsformen).
Aufbau des Betriebes und Ablauf betrieblicher Tätigkeiten.
Wiederaufnahme von Inhalten vorangegangener Unterrichtseinheiten: Produktentwicklung, Arbeitsplanung (Arbeitsvorbereitung), Materialbeschaffung, Marketing und Werbung.
Berufskundlicher Aspekt: Wie viele Arbeitsplätze kann der Betrieb anbieten? Einstellen von Arbeitskräften (Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Einstellungstest).
Berufe, die im Zusammenhang mit dem geplanten Produkt stehen.
Gründung, Finanzierung, Planung und Organisation eines Schülerbetriebes.
Erfindung eines Firmennamens und Firmenlogos.
Planung, Entwicklung eines Produktes, Arbeitsplanung erstellen.
Einstellen von Mitarbeitern.
Materialbeschaffung.
Entwickeln von Verkaufs- und Marketingstrategien.
Produktion, Verkauf.
Betriebserkundung unter dem Aspekt: Anzahl der Arbeitsplätze, Aufbau des Betriebes, Ablauf betrieblicher Tätigkeiten.
Auswertung: Vergleich Schülerbetrieb – erkundeter Betrieb.
8.2 Im Betrieb wird rationalisiert Std.: 20
Gründe für Rationalisierungsmaßnahmen (Einnahmen, Kosten, Gewinne als Einflussfaktoren, nationaler und internationaler Wettbewerb, Fusionen, neue Techniken, usw.).
Bereiche, in denen vorwiegend rationalisiert wird.
Entscheidungsmechanismen.
Betroffene Personengruppen.
Mitbestimmung – Mitwirkung (Mitbestimmungs-, Betriebsverfassungs-, Personalvertretungsgesetz).
Jugend- und Auszubildendenvertretung.
Formen der Rationalisierung.
Jobenlargement, Jobenrichement (Arbeitsverdichtung).
Umorganisation.
Berufskundlicher Aspekt: angelernte und gelernte Tätigkeiten in Produktion und Dienstleistung, beruflicher Status, Aufstiegschancen, Arbeitszufriedenheit, gleiche Bezahlung Männer – Frauen, Schulabschlüsse, Qualifikationsveränderungen.
Berufe, die im Zusammenhang mit dem Thema stehen.
Produktion eines Produktes in Mengenfertigung.
Entwicklung und Planung von Rationalisierungsmaßnahmen (Verkürzung der Produktionszeit, Veränderung von Produktionsverfahren, Arbeitsplätzen und Materialien, Einsatz anderer Werkstoffe).
Produktion nach Einführung der Rationalisierungsmaßnahmen, Freisetzen von Arbeitsplätzen.
Beobachten, Vergleichen der Anforderungen und Belastungen.
Expertengespräch mit Vertretern der Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Betriebserkundung: Rationalisierungsmaßnahmen in einem Betrieb.
Bewertung/Auswertung: Auswirkungen von Rationalisierungsmaßnahmen auf den Betrieb, das Produkt, den Arbeitnehmer, den Arbeitsmarkt, den Verbraucher.
8.3 Der Computer verändert die Arbeitswelt: Von der Handarbeit zur Std.: 12
Computer Integratet Manufactering (CIM): Computer Aided Disign (CAD), Computer Aided Engineering (CAE), Computer Aided Planning (CAP), Computer Aided Manufactering (CAM).
Lean-production.
Neue Technologien und ihre Auswirkungen: Neue Arbeitsformen, -orte, -zeiten, Veränderung und Wegfall von Berufen, Entstehen neuer Berufe.
Belastungen an Bildschirmarbeitsplätzen?
Sicherheit des Arbeitsplatzes – Erhöhung der Qualifikationsanforderungen.
Veränderung des beruflichen, privaten und gesellschaftlichen Lebens durch DatenverarbeitungsSysteme.
Berufskundlicher Aspekt: Wandel der Arbeitswelt.
Berufe, in denen mit Informationstechnik umgegangen wird.
Konstruieren und Produzieren eines Produktes in Handarbeit.
Konstruieren und Produzieren dieses Produktes mit CAD und CAM (z.B. xy-Tisch).
Erkundung eines Betriebes mit computerunterstützter Fertigung.
Überprüfen und Vergleich der eigenen Erfahrungen und Informationen.
Expertengespräche mit Vertretern eines Betriebsrates und der Gewerkschaft über die Folgen computerunterstützter Fertigung.
Auswertung Querverweise: Berücksichtigung von Aufgabengebieten (§ 6 Abs. 4 HSchG): Deutsch 8.1; 8.2 Informations- und kommunikationstechnische Grundbildung und Medienerziehung Die Jahrgangsstufe 9.
9.1 Betriebspraktikum: Vorbereitung – Durchführung – Auswertung Std.: 26
Vorbereitungsphase:
Erwartungen, Wünsche, Hoffnungen.
Ziele des Betriebspraktikums, rechtliche Grundlagen.
Erkundungsaspekte (Betriebsorganisation, Mensch und Maschine, neue Produkte oder Dienstleistungen, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeits- und Unfallschutz, Berufe im Wandel, der Praktikumsbetrieb in der Wirtschaftsregion, Betrieb und Umwelt, Rationalisierung – Fortschritt und soziale Folgen, moderne Kommunikationstechnik, Schlüsselqualifikationen, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, Mitbestimmung).
Welcher Betrieb ist geeignet (Anforderungen)?
Kontaktaufnahme mit dem Betrieb.
Praktikumsmappe als Leitmedium für Vorbereitung, Durchführung und Auswertung mit im Unterricht strukturierten Beobachtungs- und Interpretationshilfen für gezielte Informationsbeschaffung und –auswertung.
Gesundheit – Sicherheit – Unfallschutz – Ökologie.
Durchführungsphase.
Individueller Einsatz: Tätig sein, beobachten, erkunden.
Auswertungsphase.
Kenntisse und Erfahrungen ordnen, strukturieren, bewerten durch Dokumentation und Kommunikation: Plakate, Schülerzeitung, Veranstaltung, Klassenzeitung, Elternabend, Collagen mit Bildern und Texten, Ausstellung Berufskundlicher Aspekt: Begegnung mit der Realität der Arbeitswelt.
Erwartungen, Wünsche, Hoffnungen formulieren, ordnen, strukturieren.
Sich für ein Leitthema, einen Erkundungsaspekt entscheiden.
Nach geeignetem Betrieb hierfür suchen, mit Betrieben Kontakt aufnehmen.
Trainieren von Telefongesprächen, Üben von Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgesprächen, Beobachtungs- und Befragungstechniken.
Informationen aus der Arbeitswelt mit Hilfe der strukturierten Beobachtungs- und Interpretationshilfen selbstständig sammeln: Beobachten, Fragen stellen, Gespräche führen, Material sichten, ordnen, überprüfen, vergleichen, bewerten, Rückfragen stellen, Meinungen und Tatsachen unterscheiden, Teilergebnisse formulieren und zusammenfassen, Notizen machen, Ergebnisse protokollieren, strukturieren, Nachschlagen, Bericht schreiben, gestalten.
Vergleich der Ergebnisse mit Erwartungen, Wünschen und Hoffnungen zu Beginn des Praktikums.
9.2 Leistung und Lohn Std.: 13
Lebens- und Existenzvorstellungen im Verhältnis zum Einkommen (Einkommensvergleich).
Methoden der Arbeits(platz)bewertung und Leistungsermittlung.
Entlohnungssysteme, Vorteile und Nachteile.
Lohnformen, Einkommensarten, Einkommensverteilung.
Entlohnungsformen bei Mann und Frau.
Bruttoverdienst, Nettoverdienst.
Vergleich von Bruttostundenverdienst und Bruttomonatsverdienst nach Industriezweigen.
Konflikte um Lohn und Leistung auf der Tarifebene, der betrieblichen und der gesamtwirtschaftlichen Ebene.
Tarifparteien – Tarifauseinandersetzungen – Gesetzliche Bestimmungen.
Berufskundlicher Aspekt: Arbeits(platz)bewertung – Lohnfindung, Neubewertung von Stellen, Besitzstandswahrung – Tarifvertrag.
Berufe: Berufliche Tätigkeiten in Verbänden.
Aufbau einer arbeitsteiligen Produktion mit unterschiedlich qualifizierten Arbeitsplätzen.
Kriterien für die Bewertung der unterschiedlichen Arbeitsplätze finden (Verantwortung, einseitige Arbeitsbelastung, Umgebungseinflüsse, ergonomische Belastungen, Ausbildung, Erfahrung, usw.).
Entlohnung festlegen.
Lehrgang: Informationen über Arbeits(platz)bewertung und Leistungsmessung durch Experten.
Betriebserkundung: Lohngruppeneinstufungen an Beispielen in dem Betrieb, Überprüfen und Vergleich der eigenen Erfahrungen und Informationen.
Expertengespräch mit Vertretern einer Gewerkschaft über den Tarifvertrag.
Anwenden der betrieblichen Erfahrungen auf die schulischen Arbeitsplätze, Festlegen der Lohngruppe pro Arbeitsplatz.
Auswertung: Leistung und Lohn, ein individueller und gesellschaftlicher Grundkonflikt.
9.3 Berufswahl: Traumberuf – Realität – Risiken – Soziale Sicherheit Std.: 13
Regionaler Wirtschaftsraum: Wirtschaftsstruktur, Infrastruktur, Umweltqualität, Lebensbedingungen, Ausbildungsmöglichkeiten, Standortfaktoren.
Ausbildungsplatzangebot und Jugendarbeitslosigkeit.
Informationsquellen zur Berufswahl, Computernetze zur Ausbildungsplatzsuche (Internet).
Alternativen zum Wunschberuf.
Hilfen zur Verbesserung der Chancen auf dem Ausbildungsstellenmarkt: Bewerbung, Vorstellung, Einstellungstest.
Ausbildung im dualen System, schulische Weiterbildungsmöglichkeiten, Erwachsenenbildung, lebenslanges Lernen.
Wandel in der Arbeitsgesellschaft – Jobwechsel, Teilzeitarbeit, befristete Beschäftigung, Jobsharing, Home-jobbing, usw.
Formelle – informelle Arbeit, Arbeitskraftanbietergemeinschaften.
Beruf und soziale Sicherheit.
Berufsausbildungsvertrag.
Jugendarbeitsschutzgesetz.
Erwerbsbiografien analysieren und vergleichen.
Informationsbeschaffung zum regionalen Wirtschaftsraum und seinen Arbeits- und Ausbildungsangeboten durch Erkundungen, Interviews, Expertengespräche, Auswerten von Stellenanzeigen, usw.
Herstellen einer Info-Wandzeitung für alle Schülerinnen und Schüler.
Gespräche mit der Berufsberatung.
Rollenspiel: Vorstellungsgespräch unter Einbeziehung von Experten aus der Wirtschaft.
Tests durchführen (Aufgabentypen erkennen – Vorgehensweisen trainieren).
Hospitationen in der Berufsschule.
Erkundungen in Ausbildungsbetrieben.
Filme, Videos, Expertengespräche, Berichte ehemaliger Schülerinnen und Schüler.
Gespräche mit Experten über soziale Absicherung.
9.4 Kein Ausbildungsplatz – kein Arbeitsplatz: Was jetzt? Std.: 20
Maßnahmen und Institutionen, die bei Arbeitslosigkeit eine Hilfe sind.
Wer hat mit Arbeitslosigkeit zu tun: Gewerkschaften, Arbeitsamt, Parteien, Vereine zur Linderung der Berufsnot, Banken, Fachstellen der Kreis- und Stadtverwaltungen, Volkshochschule, Kirchen, usw.
Angebote für jugendliche Arbeitslose: Selbsthilfegruppen, Qualifizierungsmaßnahmen, Umschulungen, Beratungsmöglichkeiten, usw.
Soziale Absicherung.
Vorschläge und Konzepte zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, Maßnahmen.
Wachstumsbranche Zeitarbeit: Vor- und Nachteile.
Flexible Arbeit: Zeitarbeit, Bürgerarbeit, Tätigkeitsgesellschaft, Mehrschichtenmodell, Flächenkarrieren.
Sinnvolle Nutzung der Freizeit bei (zeitweiliger) Arbeitslosigkeit.
Berufskundlicher Aspekt: Aktivierung von Eigeninitiative.
Einen Dienstleistungsbetrieb/eine Selbsthilfegruppe im Sinne von Selbstmarketing gründen.
Erkundung von Dienstleistungsmöglichkeiten.
Dienstleistungsmöglichkeiten mit den eigenen Fähigkeiten abgleichen.
Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit örtlichen bzw. regionalen Dienstleistungsabnehmern erkunden.
Formen und Möglichkeiten des Anbietens erproben.
Dienstleistungen über einen längeren Zeitraum gegen Bezahlung erbringen.
Erkundung eines Betriebes bzw. einer Institution, der/die Zeitarbeit vermittelt oder einer Selbsthilfegruppe.
Expertengespräche mit Vertretern von Institutionen, die mit Arbeitslosigkeit zu tun haben.
Vergleich der eigenen Aktivitäten/Erfahrungen mit den gesammelten Informationen und Bewertung.
Auswertung: Arbeitslosigkeit, ein individuelles und gesellschaftliches Problem.
Präsentation der Ergebnisse.
Abschlussprofil der Jahrgangsstufe 10
Berufliche Qualifizierung beeinflusst sowohl Entlohnung als auch soziale Stellung und Image positiv.
Arbeitswelt verändert sich mit Auswirkungen auf Existenzbedingungen. Arbeit garantiert nicht mehr unbedingt lebenslange soziale Sicherheit.
Berufliche Flexibilität und räumliche Mobilität sind gefragt und beinhalten sowohl Risiken als auch Chancen.
Menschen unterliegen unterschiedlichen Anforderungen an ihren Arbeitsplätzen.
Berufsfelder und Berufsbilder beinhalten besondere Anforderungen.
Häusliche, schulische, handwerkliche und industrielle Fertigung weisen Unterschiede auf.
Der Dienstleistungssektor gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Betriebliche Strukturen und Abläufe kennzeichnen die Arbeitswelt.
Arbeitsplätze und Arbeitsprozesse bedürfen humaner Gestaltung.
Neue Technologien wirken sich auf den Arbeitsplatz, damit auf den Einzelnen, die Gesellschaft und die Arbeitswelt aus.
Institutionen und rechtliche Grundlagen dienen der Wahrnehmung von Interessen.
Beschäftigungsprobleme und Arbeitslosigkeit haben Ursachen und Folgen; Ideen, Kreativität und Kompetzenz eröffnen Perspektiven.
Arbeit und Gesundheit stehen in Wechselwirkung.
Tarifparteien und Interessenvertretung verfolgen eigene Zielsetzungen.
problemlösend arbeiten, planen, organisieren, wirtschaftlich, technisch, ökologisch und sozial denken und handeln, Regeln entwickeln und mit anderen zusammenarbeiten können.
Arbeitssituationen, Produktionsverfahren und Produktionsmittel vergleichen, ihre Auswirkungen auf den Menschen und die Gesellschaft kritisch reflektieren können.
mit Geräten, Werkzeugen, Maschinen und Hilfsmitteln umgehen können und Unfallschutzmaßnahmen kennen.
eigene Interessen und Fähigkeiten realistisch einschätzen und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz/Arbeitsplatz mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes vergleichen können.
wissen, welche Gesetze die Erwerbsarbeit regeln (Mitbestimmungs-, Betriebsverfassungs-, Jugendarbeitsschutzgesetz, usw.).
wissen, dass das Leben in einer Region durch konjunkturelle, strukturelle, kulturelle, ökologische und soziale Einflussfaktoren bestimmt wird und der Einzelne sich auch in einer neuen Umgebung auf die Faktoren einstellen muss.
erkennen, dass lebenslanges Lernen, Mobilität und Flexibilität im Berufsleben nicht nur die eigenen Chancen erhöhen, sondern auch zur Bereicherung des Lebens beitragen.
Im Rahmen des Abschlusses soll eine Projektprüfung durchgeführt werden, die sich in Vorbereitung und Planung, Durchführung und Präsentation an einem vorgegebenen Problem oder an einer sozialen Situation orientiert (z.B. „Ein Produkt entwerfen“, „Den Arbeitsmarkt analysieren“, „Ein technisches Problem modellhaft lösen“ usw.). Die Schülerinnen und Schüler (im Team) sollen nachweisen, dass sie in der Lage sind, die Problemsituation der jeweils gestellten Aufgaben zu erfassen und daraus Handlungsplanungen abzuleiten. Die Projektaufgabe soll in einzelne Arbeitsschritte aufgegliedert werden (Ziel klären – Informationen beschaffen – Planen – Entscheiden und Ausführen – Bewerten) und schließt mit einer Gesamtreflexion des Vorhabens ab. Dabei steht nicht das Produkt im Vordergrund, sondern der Prozess der Problembewältigung sowie die Form und Art der Gestaltung des Vorhabens.
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Hessisches Kultusministerium — Lehrplan Arbeitslehre, Bildungsgang Realschule, Jahrgangsstufen 5 bis 10. Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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