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Verbindliche Unterrichtsinhalte/Aufgaben
„Menschliche Bedürftigkeit“: Nahrung / Kleidung / Haus / Umwelt / Gemeinschaft
„Familie“: Eigene Rolle / Schutzbedürftigkeit / Geborgenheit
„Freundschaft“: Anerkennung – Ablehnung / Selbsterfahrung (Jeder ist anders) / gute Freunde – schlechte Freunde
„Meine Schulklasse“: Ohne Regeln geht es nicht / Regeln finden und absprechen / mit Konflikten leben / Konflikte lösen lernen
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„Ich habe Pflichten“: Du kannst dich auf mich verlassen (Versprechen geben / halten) - Sind wir Menschen etwas Besonderes? (Menschen können sich entscheiden) - Ich habe Pflichten – du auch? (aufgezwungene und selbst auferlegte Pflichten / Selbstdisziplin)
„Ich achte auf Ich halte meinen Körper gesund (Gesundheit, Hygiene, mich“: Ernährung, Sport) - Ich achte auf meine Bedürfnisse und Gefühle (Selbstwahrnehmung fördern) - Ich erkenne und fördere meine Fähigkeiten / Ich erlebe meine Schwächen und nehme sie an (s. 2)
„Ich achte auf Meine Familie und ich brauchen einander andere“: - Ich brauche Freunde/meine Freunde brauchen mich - Andere Menschen brauchen meine Hilfe (Wohlwollen / Achtung / Wohltätigkeit / Mitgefühl / Dankbarkeit / Teilnahme)
„Ich achte auf die Auch Tiere sind meine Freunde Natur“: - Ich brauche die Erde
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„Glaube an einen Gott“: Erzählungen von Gott / Bekenntnis zu einem allmächtigen Gott
„Religionsstifter“: Szenen aus dem Leben der Religionsgründer
„Heilige Bücher“: Hebräische Bibel / Altes Testament und Neues Testament / Koran (Verbindendes Beispiel: Die 10 Gebote)
„Gemeinsamkeiten und Z.B.: Gotteshäuser, Gebete, Feste, Symbole, Unterschiede religiöser 5 Säulen des Islam Praxis“:
“Zusammenleben der: Religionsfreiheit / Menschenrechte / Toleranz Religionen“ (Beispiel: Essensriten)
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„Mal OBEN – mal UNTEN“: Wahrnehmungsspiele zu diesen Positionen durchführen / dabei die Körperwahrnehmung und die Gefühle verbalisieren. OBEN ist nicht immer angenehmer als UNTEN
„OBEN – UNTEN - POSITIONEN“: Lehrer – Schüler / Chef - Angestellter / Mann – Frau / Gott – Mensch / Arme – Reiche / Eltern – Kind / etc. identifizieren und besprechen - Abhängigkeiten als Grunderfahrung des Menschen erkennen/Abhängigkeiten als Ausdruck von Machtverhältnissen erkennen - Perspektivenwechsel vornehmen und besprechen (Rollenspiel)
„Positionen auf gleicher Beispiele suchen (Freunde / Geschäftspartner / etc.) Augenhöhe“: - Rücksicht und Empathie als Grund für den Verzicht auf OBEN-Positionen erkennen
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„Manchmal brauche ich Eigene Erfahrungen einbringen: „Ich erzähle dir einen Ort für mich!“: davon!“ / „Da kann ich mich spüren!“
„Ich kann in mich Phantasiereise in die Stille: „Manchmal höre ich eine hineinhören.“: Stimme!“ Von Gewissenserfahrungen erzählen (gutes Gewissen / schlechtes Gewissen)
„Was soll ich tun?“: Lustprinzip kontra Gewissen: „Ich gehorche auf die Stimme des Gewissens!“ / „Ich habe keine Lust, auf die Stimme des Gewissens zu hören!“
„Wer spricht eigentlich Was Eltern, Freunde, Vorgesetzte etc. für gut halten zu mir?“: oder was Gesetze regeln: „Das Gewissen redet wie die Eltern!“ / „Auch andere sagen mir, was richtig ist!“
„Sind dein und mein Soziokulturelle Unterschiede (am Beispiel von Gewissen gleich?“: Speisevorschriften in unterschiedlichen Religionen): „Ich bin doch anders als du!“ / „Mein Gewissen und ich sind nicht gleich!“
„Weißt du, was Das Gute will niemandem schaden (Grenzund das Gute ist?“: Dilemmasituationen) Die Folgen bedenken und abwägen (Fallbeispiele)
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„Mein bester Freund – Von eigenen Erfahrungen erzählen / Eigenschaften benennen meine beste Freundin“: und bewerten / Unterscheidung: Bekannter – Freund / Wie gewinnt man Freunde?
„Wozu brauche ich einen: Unterscheidung von eigennütziger und uneigennütziger Freund/eine Freundin? Freundschaft / Freundschaft und Abhängigkeit
„Freunde machen mich Freunde stärken mein Selbstbewusstsein / Freunde erweisen stark!“: sich in der Not / Enttäuschungen
„Freundschaften ver- Ziele werden mit der Hilfe von Freunden leichter erreicht / größern meinen Einfluss“: Gefahr der Beschneidung der Interessen anderer gute Freunde – schlechte Freunde
„Ich bin verliebt“: Unterscheidung: Liebe – Freundschaft / Angebote von entsprechender Literatur
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„Was ist gerecht – Von eigenen Erfahrungen erzählen (Schule/Elternhaus) / was ungerecht?“: Fallbeispiele diskutieren
„Jedem das Seine – Spannung zwischen Gleichheit der Behandlung und jedem das Gleiche?“: Unvergleichbarkeit der Individuen thematisieren
„Jedem nach seiner Relativität der Leistungen (Fußballprofi – Arbeiter) / Leistung?“: Leistungen im Sportunterricht / behinderte Kinder
„Jungen und Mädchen Was können Jungen bzw. Mädchen besser? / Welche Vorgerecht werden“: bzw. Nachteile hat es, Junge bzw. Mädchen zu sein? / Gleichbehandlung von Jungen und Mädchen? (Koedukation)
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„Heimtiere“: Warum halten wir Haustiere? (Sozialkontakt / Übernahme von Verantwortung / Tiere als Statussymbol) - Geeignete und ungeeignete Tierarten - Heimtierkauf - Extreme Rassenzuchten - Tierheime
„Landwirtschaftliche Entwicklung der Landwirtschaft in der BRD („Massentierhaltung“: / Nutztiere“ „Ökologischer Landbau“) - Tierzucht („Gentechnologie“) - Tierhaltung (Pferd / Rind / Schwein / Schwein / Huhn) - Verbraucherverhalten und Ernährung („Vegetarismus“)
„Töten von Tieren“: Vernünftiger Grund, ein Tier zu töten: Töten, um Leiden wegen Krankheit, Gebrechen oder Alter zu verkürzen / Jagd / Schädlingsbekämpfung / Schlachtung / Tierversuche) - Schlachten und Tiertransporte - Jagen und Fischen (Fallenjagd / elektronische Ortungssysteme im modernen Fischfang) - Tötung von Tieren zur Pelzgewinnung - Tierunfälle
„Versuchstiere“: Akzeptable und abzulehnende Gründe für Tierversuche (Tierversuche zur Entwicklung von Kosmetika / ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen / Gesetzeslage und Praxis) - Zucht, Handel sowie Haltung von Versuchstieren - Alternativen zu Tierversuchen
„Wildtiere in Zoo Zoologische Gärten (Bildungsaspekt/artgerechte Haltung / Arterhalund Zirkus“: tung / Nachzucht) - Zirkusse („mobile Tierhaltung“/Dressur) - Herkunft und Verbleib der Tiere
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„Was ist die Freiheit Von Erfahrungen und den Gefühlen der Freiheit erzählen / des Menschen?“: Instinktgesteuertes Verhalten der Tiere – Entscheidungsfreiheit des Menschen
„Was ich will und was Konflikte i. Alltag: Familie / Schule / Freunde (Fallbeispiele) man von mir erwartet“:
„Niemand lebt für Ich lebe alleine auf einer Insel (Robinson) – Ich lebe in einer sich allein“: Gemeinschaft (Schopenhauers „Gesellschaft der Stachelschweine“) / Bedürfnisse und Interessen des anderen respektieren (Toleranzgebot)
„Gesetze dienen der Gesetze zeigen mir Grenzen auf – Gesetze schützen mich Ordnung“: (Jugendschutzgesetz) / Gesetze regeln das friedliche Zusammenleben in einer Gemeinschaft
„Gesetze werden von An Beispielen aufzeigen, dass Gesetze auf Absprachen beMenschen gemacht“: ruhen und veränderbar sind / Unrechtsgesetze thematisieren (Nationalsozialismus)
„Dagegen wehre ich Zivilcourage: Mutig gegen Unrecht eintreten, selbst wenn es mich“: Nachteile für mich haben kann (sich für berechtigte Interessen stark machen und andere vor Willkürakten schützen)
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„Warum hat der Mensch Würde?“: Menschen im Gegensatz zu Tieren und Dingen („Ich bin einmalig“) / religiöse Begründungen / Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, GG - Beispiele würdelosen Verhaltens
„Verletzungen der Menschenwürde Körperliche Gewalt / Kindesmisshandlung / bei uns“: Kindesmissbrauch / sexuelle Gewalt / Freiheitsberaubung / Armut
„Verletzungen der Menschenwürde Soziale Armut / Ausbeutung / Kinderarbeit / in der Dritten Welt“: Unterdrückung der Frauen / Folter / Formen der Sklaverei / Verschleppung / Vertreibung / Analphabetismus
„Sich für Menschenwürde stark Formen von Rassismus in unserem Alltag machen“: (Antisemitismus, Diskriminierung von Sinti, Roma, Schwarzen, Fremden, Homosexuellen) - Armut in Deutschland (Obdachlose, Sozialhilfeempfänger) - Behinderte / Alte Zivilcourage
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„Was ist ein Begriffserklärung: religiöse Rituale bei Naturvölkern ↔ religiöse Ritual?“: Rituale bei uns
„Das Gebet“: Gebetszeiten / -stätten / -haltungen / -formen
„Das Opfer: Sinn des Opfers: Versuch, der Beziehung zu Gott eine Gestalt zu geben / Versuch, Gott zu besänftigen (Abraham und Isaak, Opfertod Jesu) / Versuch, Gott zu danken
„Gottesdienst“: Stellenwert des Gottesdienstes in der religiösen Praxis - Formen, Zeiten, Orte - Funktionen des Gottesdienstes für die Gläubigen: Gottesverehrung, Dienst an Gott, Dienst Gottes am Menschen - Symbole im Gottesdienst
„Taufe und Taufe und Beschneidung haben ähnliche Funktionen (Bund des Beschneidung“: Menschen mit Gott)/weitreichende Funktionen der Beschneidung: hygienische und medizinische Gründe, Initiation, Opferhandlung
„Heilige Stätten“: Schwerpunkt: Die Pilgerfahrt nach Mekka - Heilige Stätten und Wallfahrtsorte bei den Katholiken (Lourdes, Turin [Schweißtuch Jesu], Rom, Jerusalem - Klagemauer in Jerusalem - Bedeutung Jerusalems für alle 3 Religionen
„Wozu dienen Ambivalenz von Ritualen: a) Rituale schaffen Gemeinschaft und verRituale?“: mitteln ein Gefühl von Ordnung und Sicherheit b) Rituale können der Manipulation und Unterdrückung von Gruppen dienen und Destruktion sowie Gewalt entfesseln (Feuerzeuge bei Popkonzerten, Lichterketten, Fackelzüge und Totenehrung der Nationalsozialisten, Zeremonien des Ku-Klux-Klan)
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„Was sehe ich- Wahrnehmungsspiele: Augen verbinden / Ohren mit Pfropfen was höre ich?“: verschließen / sich führen lassen / Empfindungen aussprechen / Gegenstände ansehen und im Gedächtnis behalten / aus Geräuschkulisse die Schallquelle erkennen / Zeugenaussagen zu identischem Geschehen erkennen / etc.
„In sich hinein-hören - Das „innere Auge“: (Phantasie-Reise) / Was erfahre ich dabei in sich hinein-blicken“ über mich? / Wunschbilder / Ich wollt’, ich wäre du!“
„Das Fern-Sehen“: Fotos: Sind sie authentische Dokumente? Eigene Fotos betrachten; was bilden sie ab? / Reality-TV, die wahre Wirklichkeit? / Nachrichtensendungen, eine Auswahl aus einem Pool / Der Computer simuliert Wirklichkeit: Wie kann ich das eine vom anderen unterscheiden?
„Der richtige Blick: Sicht-Weisen: Perspektivenwechsel im Spiel vollziehen, Blick des anderen?“: Wahrnehmungen verbalisieren, Unterschiede betonen / durch den Wechsel von Position und Perspektive erlebe und erfahre ich mehr; der Blick wird umfassender / „Die Augen öffnen“
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„Begegnung mit anderen Vorstellungen vom Fremden (Unbekanntes / Welten“: Unheimliches/Bedrohliches ↔ Verlockendes / Phantastisches / Ersehntes) – Das Fremde gibt Aufschluss über das Eigene - Das mir Eigene hilft mir, mich zu orientieren und das Richtige zu tun (in Bezug auf: Menschen, Handlungen, Urteile)
„Ärger zu Hause“: Familie als Ort der Geborgenheit (primäre Sozialisation) ↔ Familie als einengende und konfliktgeladene Instanz
„Lüge, ein Problemlöser?“: Formen der Lüge: Notlüge / Lüge aus Mitleid bzw. Mitgefühl/Lüge als Konfliktvermeidungsstrategie / Lügen zum Schutz anderer / Lügen aus Egoismus / Selbstlüge/Lebenslüge/Lügen aus Höflichkeit bzw. Konventionen / Lügen aus „Solidarität“ - Wahrheit um jeden Preis? (Dilemmasituationen)
„Fremdes in meiner Nähe“: Erfahrung von fremden Verhaltensweisen sowie ungewohnten Normen thematisieren (auch religiös begründete) - Unterschiedliche Teilkulturen prägen unser Zusammenleben in Schule, Wohnviertel, Verein - Eigene und fremde Wertvorstellungen führen zu Konflikten
„Menschen, die ihrem Ge- Z. B.: Janus Korcak, Pater Kolbe, Mutter Theresa, wissen bedingungslos folgten“: Mahatma Gandhi, Dietrich Bonhoeffer, u.a.
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„Vorstellung von der Liebe“: Schüler erzählen von Liebe/Freundschaft – Liebe/Mutterliebe – Tierliebe – Naturliebe – usw. / sich selbst im anderen finden
„Sexualität“: Sexualität begleitet unser Leben von Anfang an - Sexualität dient: der Fortpflanzung der Erfahrung der eigenen Lust der Erfahrung von großer Nähe - Sexualität unterliegt sozialer Kontrolle und moralischen Einschränkungen (Erziehung)
„Über meine Sexualität Vergleich von sexuellem Verhalten von Menschen bestimme ich selbst“: und Tieren - Sexualität bedarf der freien Entscheidung, des Respekts und der Verantwortung mir selbst und dem anderen gegenüber - Sexualität ohne Liebe - Sexuelle Gewalt und Missbrauch
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„Warum sollen wir Regeln „5 Min. ohne Regeln“: / Regeln im Straßenverkehr / Fausteinhalten?“ recht / Verleumdung (Rufmord)
„Regeln werden unter- Von einzelnen Autoritätspersonen aufgestellte Regeln schiedlich begründet“: (Regeln i. d. Familie/ Hausordnung/ Schulordnung usw.) - Religiöse Regeln und Gebote - Staatliche Gesetze (GG/ StGB) - Kulturübergreifende Regeln (Tötungsverbot usw.)
„Manche Regeln sind be- Eigentum achten: Ladendiebstahl / Vandalismus / sonders wichtig für uns“: Anvertrautes zurückgeben - Versprechen einhalten/ bei der Wahrheit bleiben
„Regelverstöße werden Muss Strafe sein? / Wirkung von Strafe / gerechtes bestraft“: Strafen
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„Schwangerschaftsabbruch - Fallbeispiele ungewollter Schwangerschaften ein Thema für uns?“: (z. B. anhand des Films „Das 5. Gebot“, Schulfernsehreihe)
„Wann beginnt menschliches Entwicklungsstadien des Embryos aufzeigen / Leben?“: „Lebensbeginn“ – kein eindeutiger Zeitpunkt / Wie denken andere, wie denken wir darüber?
„Abtreibung = Mord?“: Positionen zur Abtreibungsfrage (katholische Kirche / Beratungspraxis / Adoption?) - Rechtslage besprechen und klären (§ 218) / Trag- - weite der Entscheidung
„Wer entscheidet?“: Problem einer prinzipiellen Lösung darstellen / Kontingenz der Entscheidungssituation klar machen
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„Die Natur des Menschen“: Der Mensch zwischen Natur und Gott (z.B.: Sage von Prometheus) - Die „Menschlichkeit“ des Menschen (Möglichkeiten und Gefahren menschlicher Freiheit) - Der Instinkt der Tiere und die Freiheit des Menschen
„Der Mensch Normen – Die Ordnung der Gesellschaft: Gibt es ethische Gemeinschaftswesen“: Grundsätze unabhängig von Zeit und Kultur? (z.B.: W. Golding: Der Herr der Fliegen) - Gesellschaftliche Rolle und gesellschaftliche Zwänge (Notwendigkeit und Grenzen der Anpassung) - Masse und Individuum (Selbstbestimmung ↔ blinder Gehorsam: Beispiele aus der Geschichte / Massenhysterien bei Sekten)
„Der Mensch zwischen Lebensentwürfe / Ansprüche an das Leben / GlücksvorstelWollen und Sollen“: lungen - Verantwortung (Folgen bedenken, Wahrhaftigkeit, Wahrheit und Lüge) - Anspruch der Vernunft: Selbstverwirklichung ↔ Selbstbeschränkung (Persönliche Interessen, Abhängigkeiten und Emotionen führen zu Konflikten zwischen Wollen und Sollen)
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„Woher kommen Freiheitsdokumente in Geschichte und Literatur / unsere Freiheitsrechte?“: unsere Grundrechte
„Ich habe ein Recht auf Freiheit der Meinungsäußerung, der Kunst, der Wissenfreie Meinungsäußerung!“: schaft und Lehre – Bücherverbrennung – Zensur – Grenzen der Meinungsfreiheit – Indoktrination – Gleichschaltung von Kunst, Wissenschaft und Lehre mit der Staatsdoktrin
„Warum brauchen Begriffsklärung und Abgrenzung – Asylpraxis in der Menschen ein Recht Bundesrepublik (divergierende politische Standpunkte) / auf Asyl?“: Behandlung aktueller Fallbeispiele
„Krieg verletzt Warum gibt es Kriege? / Feindbilder – Welche MenschenMenschenrechte!“: rechte werden im Krieg verletzt? – Bildbetrachtung: Guernica (Pablo Picasso)
„Gewaltloser Einsatz Beispiele gewaltlosen Einsatzes für Menschenrechte: für Menschenrechte“: Gandhi, Martin L. King, usw. – Gewaltfreie Formen des Widerstandes: Greenpeace, Anti-Atom-Bewegung, Lichterketten, usw. – Grenzen der Gewaltlosigkeit
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„Die Frage nach dem Sinn Die Frage nach Gott in den verschiedenen Religionen des Lebens“: (abrahamitische Religionen sowie Hinduismus und Buddhismus) - Leben nach dem Tod? Antworten der Religionen - Religion als „Lebenshilfe“ (Glückseligkeit, Zuversicht, - Frieden, Hoffnung)
„Weltbild der Religionen“: Schöpfungsmythen / Stellung der Menschen in der und zur Natur / moderne Theorien (Urknall-Theorie)
„Menschenbilder in den Das Gottesbild bestimmt das Menschenbild Religionen“: (Monotheismus – Polytheismus): Mensch als Ebenbild Gottes / Mensch als Werkzeug Gottes / Mensch als Teil der Natur / Leben als Leiden
„Der Dialog der Religionen“: Toleranzgebot (z.B.: Fabel „Die Blinden und der Elefant“) / Weltethos (z.B.: H. Küng: Projekt Weltethos) / Papsttum und Dialog? / Probleme des Synkretismus
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„Angst vor dem Eigene Vorstellungen vom Sterben und vom Jenseits (Tod als Sterben“: Schicksal / Tod als Erlöser) - Jenseitsvorstellungen in unterschiedlichen Kulturen und Religionen - Tod als Grenzerfahrung / Tod als Grenze unseres Lebens / „ewiges Leben“
„Sterbehilfe“: Gibt es sinnloses Leiden? / Was bedeutet menschenwürdiges Sterben? (Verlängerung des Lebens durch Intensivund Transplantationsmedizin) - Freiwillige und nichtfreiwillige Euthanasie / aktive und passive Euthanasie (Problematik der Begriffe „aktiv“ und „passiv“) - Grenzsituationen / „Grauzone“ - Gesetzeslage
„Hospize“: Geschichte der Hospize durch Jahrhunderte - Charakterisierung von Hospizen - Prinzipien der Hospizarbeit - Hospize: Pro und Kontra
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„Gewissenskonflikt – Gewissensentscheidungen können unterschiedlich Gewissensentscheidung“: ausfallen (historische, gesellschaftliche, soziale und familiäre Bedingtheit des Gewissens): Beispielgeschichten, Dilemmasituationen
„Kann das Gewissen irren?“: Verrennen in die eigene Subjektivität bei der Deutung von Wirklichkeit: Überzeugungstäter (SA/SS, Terroristen, etc.) - Folgen meines Handelns auch für andere mitbedenken
„Sind Gewissensirrtümer Prüfsteine für die eigene Überzeugung: Achtung vermeidbar?“: der Menschenwürde, Toleranz, Gerechtigkeit, Achtung der Natur - Die eigene Position anhand von Gegenpositionen prüfen (sich einem Diskurs aussetzen)
„Gewissen und Befehlsgehorsam ↔ Befehlsverweigerung, Verantwortung“: Bürgerpflicht ↔ ziviler Ungehorsam, Gefahren und Chancen der Gentechnologie, Organspende, Abtreibung
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„Wie finde ich den Wann ist es Liebe? Welche Rolle spielen Übereinrichtigen Partner?“: stimmungen bzw. Gegensätze? Macht Liebe blind? Warum man gemeinsam leben will
„Warum denn heiraten?“: Der Sinn der Ehe: Fürsorge, gegenseitige Verantwortung, Respekt, Familiengründung – Ehe ohne Trauschein
„Wer übernimmt welche Rollenverteilung früher und heute: Hausarbeit, Beruf, Pflichten in Ehe und Doppelbelastung der Frau, Männer im ErziehungsFamilie?“: urlaub, Pflichten der Kinder in Haushalt und Familie
„Ehekrise – wir schaffen Gründe für das Ende von Ehen: sich auseinanderes schon!“: leben, Verlust der gegenseitigen sexuellen Anziehung, stark divergierende persönliche Entwicklung der Ehepartner, Hilfen in der Krise
„Anders als die anderen“: Homosexuelle Partnerschaften: Coming-Out, Vorurteile, rechtliche Benachteiligungen, Trauschein für homosexuelle Paare
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„Von der Schwierigkeit Gerechtigkeit gegenüber Rivalen – Gefährten gerechten Handelns“: - Dilemmasituationen: Solidarität – Eigeninteresse / Vorrang nahbzw. fernstehender Personen / Wertigkeit ideeller bzw. materieller Güter
„Was vermag die Gleichheit und Freiheit als Grundlagen gerechter Gerechtigkeit gegen Verhältnisse Macht und Gewalt?“: - Menschenrechte / Grundrechte (Unabhängigkeitserklärung der 13 vereinigten Staaten von Amerika von 1776 / Art. 1 – 5 der Grundrechte aus GG)
„Wann ist eine Strafe eine Warum, wer und wie soll gestraft werden? gerechte Strafe?“: - Wann ist eine Strafe sinnvoll? (Schuld, Abschreckung, Prävention/Sühne, Vergeltung/Rechtssicherheit) - Wann ist eine Strafe gerecht? Gibt es gerechte Strafen? (Schuldprinzip, Grundsatz der Verhältnismäßigkeit) - Probleme der Rehabilitation („Teufelskreis Kriminalität“)
„Jedem das, was ihm Problem gerechter Verteilung von Gütern, Lasten, zusteht – gar nicht so Rechten, Pflichten einfach“: - Verschiedene Konzeptionen von Gerechtigkeit (Jedem gleich; jedem nach Verdienst; jedem nach seinen Werken; jedem nach seinen Bedürfnissen) - Gerechte Zuweisung von Lebensperspektiven (zumindest formal freier Zugang zu Ämtern, Positionen etc. – dafür notwendige persönliche Grundrechte)
„Gibt es eine Gerechtigkeit, Positives Recht ↔ Naturrecht (Hat Moral im Zweifelsfall die über dem Gesetz steht?“: Vorrang vor dem Gesetz? / Kriegsverbrechen)
„Liebe und Gerechtigkeit – Liebe misst nicht, sondern schenkt eine schwierige Beziehung“: - Liebe weist über die Gerechtigkeit hinaus – sie ist die tiefgreifendste menschliche Erfahrung (z.B.: Brechts Kalendergeschichte „Der Augsburger Kreidekreis
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„Leben um jeden Preis?“: Sich über Möglichkeiten der Intensivmedizin informieren (z.B.: Komatöse). Wer trifft Entscheidungen? Wo wird die Menschenwürde „vernachlässigt“?
„Organspende, wieso?“: Fallbeispiele besprechen / Not der Kranken erkennen / wann darf man Organe entnehmen? (ausländische Praxis – Rechtslage in Deutschland) / eigene Position zur Organspende bedenken, äußern, eventuell dokumentieren / ist die “enge Zustimmungslösung“ unmenschlich?
„Gentechnik – ein Segen?“: Errungenschaften der Gentechnik kennen lernen und „würdigen“ / Embryos sind Menschen? – Rechtslage / In-Vitro-Fertilisation / Stammzellenproblematik (totipotente Zellen)
Fähigkeiten und Fertigkeiten
Empathiefähigkeit
Toleranzbereitschaft
Strategien der Konfliktbewältigung
Einsicht in die historische Bedingtheit von Werten (Wertewandel
Wertepluralismus)
Bereitschaft zu argumentativer Verständigung
rationale Begründung ethischer Urteile in Handlungssituationen
Handlungsund Folgenabwägung
Arbeitsweisen
Informationsbeschaffung (sammeln – strukturieren – bewerten – darstellen) auch mittels Internet
verschiedene Diskussionsformen und Argumentationstechniken
Teamarbeit
Brainstorming
MindMap
Darstellungsund Vermittlungsformen
Freiheit
Natürliche und soziale Bedürftigkeit und Abhängigkeit des Menschen von Natur,
Geschichte und Gesellschaft / Grenzen der Freiheit
Interessen-
Konflikt, Regelsysteme / Konfliktlösungen / Freiheitsrechte im Grundgesetz / Selbstbestimmung Würde
Menschenrechte: Grundgesetz, Menschenrechtserklärung
Verletzung der
Menschenrechte / Unantastbarkeit der Würde der Person / Mittel-Zweck-Relation / Anspruch auf Befriedigung der Grundbedürfnisse Gerechtigkeit
Recht als gesellschaftliches Regelsystem: Sicherung der zivilen Ordnung und des
gesellschaftlichen Zusammenlebens /austeilende und ausgleichende Gerechtigkeit / verschiedene Maßstäbe der Gerechtigkeit / Gleichheitsgrundsatz /Rechtsverstöße und Strafe Liebe und Freundschaft, Liebe und Sexualität als menschliche Grundbedürfnisse / gegenseitige Sexualität
Achtung, Vertrauen und Offenheit als Kriterien von Freundschaft und Liebe
institutionalisierte und andere Formen des Zusammenlebens / Wertewandel – Wertepluralismus Gewissen
Entstehung des Gewissens
Außensteuerung und Selbstbestimmung
Übernahme
von Verantwortung / Gewissenskonflikte / irrendes Gewissen / Differenz zwischen Ich und Gewissen Religion
Gemeinsame Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam
Erzählungen, Zeichen,
Symbole, Riten, Lehren und Dogmen /gesellschaftsprägende Funktion von Religion / Welterklärung und Vorbildfunktion von Religion / Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Religionen / Toleranzgebot in der Religion Verantwortung
artgerechte Tierhaltung
Tierversuche
ethische Fragen des Tötens von Tieren
kritische Beurteilung des Wahrheitsanspruchs von Medien (Auswahlproblematik, virtuelle Wirklichkeit) Gefahren für Mensch und Umwelt
Ausbeutung der Natur; neue Technologien (GenTechnologie, Reproduktionstechnologie, Informationstechnologie)