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Realschule
Sport
inhaltsbezogen
Anforderungen in Bezug auf die Pädagogischen Perspektiven
7
Bewegungsfeld „Laufen, Springen, Werfen“
11
Bewegungsfeld „Bewegen im Wasser“
5
Bewegungsfeld „Bewegen an und mit Geräten“
7
Bewegungsfeld „Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten“
4
Bewegungsfeld „Fahren, Rollen, Gleiten“
3
Bewegungsfeld „Mit/gegen Partner kämpfen“
3
Bewegungsfeld „Spielen“
7
Bewegungsfeld „Den Körper trainieren, die Fitness verbessern“
5
Sportartübergreifende Fachkenntnisse
9
Methoden und Formen selbstständigen Arbeitens
7
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Anforderungen in Bezug auf die Pädagogischen Perspektiven
verfügen über vielfältige Bewegungserfahrungen und können diese auf der Grundlage ihrer eigenen Möglichkeiten und Grenzen bezüglich der Bedeutung von Leistung und Leistungsverbesserung einschätzen
kennen den Stellenwert eines möglichen Einflusses von Bewegung auf Persönlichkeitsmerkmale (z.B. positives Selbstbild, Selbstbehauptung)
können sich beim Helfen und Sichern, beim gemeinsamen Spielen, beim Verabreden von Regeln und in Konfliktsituationen kooperativ verhalten
können mögliche Auswirkungen von sportlicher Betätigung auf die Gesundheit einschätzen
kennen Grundlagen der Bewegungsgestaltung und des rhythmischen Ausdrucksvermögens
können Wagnissituationen erkennen und sich in diesen verantwortungsbewusst verhalten
verfügen über umfangreiche Körperund Bewegungserfahrungen sowie bewegungsbezogene Wahrnehmungsfähigkeit. Bewegungsfeldspezifische Anforderungen Die bewegungsfeldspezifischen Anforderungen beinhalten sowohl motorische als auch fachliche Standards. Soweit Anforderungen zu Bewegungsfeldern des fakultativen Bereichs formuliert sind, müssen diese nur von den Schülerinnen und Schülern erfüllt werden, die diese im Sportunterricht gelernt haben.
Bewegungsfeld „Laufen, Springen, Werfen“
können grundlegende Bewegungstechniken anwenden und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten verbessern
können Gelände angepasst verschiedene Distanzen läuferisch bewältigen
können schnell und Rhythmus betont über Hindernisse laufen
können eine Sprintstrecke in hohem Tempo mit schneller Schrittfrequenz zurücklegen/sprinten
können ihr eigenes Tempo über Dauerlaufstrecken (20 Minuten und länger) halten
können anforderungsgemäß Anlaufen, Abspringen und Landen, um möglichst weit und hoch zu springen
verfügen über Grundtechniken mit unterschiedlichen Wurfund Stoßgeräten (z. B. Ball, Kugel),
können einen leichtathletischen Mehrkampf bestehend aus Kurzstrecke, Sprungund Wurfdisziplin absolvieren
können Regeln und Wettkampfvorschriften anwenden
können Bewegungsgrundmuster der gelernten Techniken auf der Grundlage gezielter Beobachtungsvorgaben beschreiben und ansatzweise erklären
sind in der Lage, grundlegende Trainingsprinzipien zu benennen und unter Anleitung anzuwenden.
Bewegungsfeld „Bewegen im Wasser“
können die Grundtechniken Brust-, Kraulund Rückenkraulschwimmen demonstrieren
können sich über längere Zeiträume (mindestens 20 Minuten) und Strecken (mindestens 400 m) im Wasser fortbewegen
haben mindestens die Bedingungen des Deutschen Jugendschwimmabzeichens in Bronze möglichst aber die des Deutschen Jugendschwimmabzeichens in Silber und Gold erfüllt
verhalten sich im Wasser eigenund mitverantwortlich
haben Kenntnis der Baderegeln, Grundkenntnisse über Techniken der Selbstrettung und Fremdrettung und können eine erste Hilfe leisten.
Bewegungsfeld „Bewegen an und mit Geräten“
verfügen beim Rollen, Springen, Balancieren, Stützen, Drehen, Schwingen, "Fliegen" und Klettern an den klassischen Turngeräten (Boden, Reck, Barren, Bock, Sprungkasten / -pferd oder -tisch, Ringen und Schwebebalken) und an selbst konzipierten Bewegungsarrangements über Grundfertigkeiten und können diese z.B. im Rahmen der Bundesjugendspiele demonstrieren
sind in der Lage, die Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Großund Kleingeräte sach-, situationsund bewegungsgerecht zu erweitern
können die Geräte einschließlich der Absicherung durch Matten fachgerecht aufbauen
können Grundfertigkeiten an Gerätebahnen mit thematischen Schwerpunktsetzungen planen und unter Berücksichtigung grundlegender Gestaltungsund Präsentationskriterien angemessen vorführen
sind in der Lage, akrobatische Figuren mit Partnern und Partnerinnen zu entwickeln und zu präsentieren
kennen wichtige Helfergriffe und können situationsgerecht helfen und sichern
können Bewegungsgrundmuster der gelernten Techniken auf der Grundlage gezielter Beobachtungsvorgaben benennen, beschreiben und in Ansätzen analysieren.
Bewegungsfeld „Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten“
verfügen über Körpererfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen Rhythmen und können diese angemessenen in Bewegung umsetzen
können Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten von Handgeräten benennen und zur Bewegungsgestaltung einsetzen
kennen unterschiedliche Tanzarten (z.B. Folklore, Jazz, Rock & Roll, Hip-Hop), ihre spezifischen Ausdrucksund Kommunikationsformen und können sie exemplarisch darstellen
kennen grundlegende Raumwege, Schrittkombinationen und Bewegungsverbindungen, um tänzerische Elemente allein und in der Gruppe gestalten und präsentieren zu können.
Bewegungsfeld „Fahren, Rollen, Gleiten“
haben grundlegende Erfahrungen in den Basistechniken der ausgeübten Sportart(en) und können sie in spezifischen Situationen adäquat einsetzen
verfügen über Kenntnisse zum funktionsgerechten Einsatz der erforderlichen Schutzausrüstung
haben Kenntnisse über sportartspezifische Gefahrenmomente und Verhaltensregeln in der Natur und im Straßenverkehr.
Bewegungsfeld „Mit/gegen Partner kämpfen“
können eigene Kräfte situationsangemessen einsetzen und die Bewegungen und Kräfte der Gegnerin bzw. des Gegners gezielt wahrnehmen und darauf reagieren
können kontrolliert Fallen und Landen, um Verletzungen zu vermeiden
kennen wichtige Sicherheitsmaßnahmen und haben sich mit dem Problem von Aggression und körperlicher Gewalt auseinander gesetzt.
Bewegungsfeld „Spielen“
verfügen über allgemeine Ballkoordination und grundlegende sportspielgerichtete Ballfertigkeiten
können sich in elementaren Spielsituationen angemessen offensiv und defensiv verhalten
verfügen über grundlegende technische und taktische Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Regelkenntnisse in mindestens 3 Sportspielen (ein Zielschussspiel, ein Rückschlagspiel sowie ein weiteres Sportspiel) und über ein angemessenes Spielverhalten (entsprechend dem erreichten Spielniveau und der Zielorientierung)
können Sportspiele initiieren (Spielideen umsetzen), organisieren (personelle und materielle Ressourcen nutzen) und regeln (Regeln festlegen und einhalten)
verfügen über spielbezogene Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität, die sie in das Spielgeschehen einbringen, um einerseits das Miteinanderspielen zu verbessern und andererseits zunehmend wettkampfspezifische Verhaltensmuster anwenden zu können
können Spiele als Schiedsrichter leiten und Regeln situationsgerecht anwenden
verhalten sich in Wettkämpfen regelgerecht, fair und taktisch angemessen und können Schiedsrichterentscheidungen respektieren
Bewegungsfeld „Den Körper trainieren, die Fitness verbessern“
verfügen über eine altersgemäße Ausprägung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten
können den Stellenwert der koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten für das Bewegungslernen verdeutlichen
kennen Prinzipien der Belastungssteuerung, um ihr individuelles Wohlbefinden positiv zu beeinflussen und ihre Ausdauerleistungsfähigkeit durch regelmäßiges Training zu verbessern
kennen die Bedeutung eines "Sich-täglich-bewegens"
kennen die grundlegende Wirkung des Ausdauerund Krafttrainings bezogen auf körperliche Anpassungsprozesse (Voraussetzung für zielgerichtetes, körpergerechtes Training).
Sportartübergreifende Fachkenntnisse
können die Bedeutung des eigenen sportlichen Handelns für eine gesunde Lebensführung sowie den Stellenwert von Körperhygiene (Sportkleidung, Duschen) und gesunder Ernährung einschätzen
kennen Grundzüge der gegenwärtigen Sportund Bewegungskultur und deren Organisationsformen
kennen die Wirkung von sozialen Verhaltensweisen (innerhalb einer Gruppe/Mannschaft und gegenüber anderen Gruppen/Mannschaften) und verfügen über Möglichkeiten Situationen positiv zu beeinflussen (z.B. "Streitschlichter")
kennen geschlechtsund kulturkreisspezifische und Interessensund Leistungsunterschiede und sind in der Lage sich mit diesen auseinanderzusetzen
kennen grundlegende Organisationsformen für sportlicher Übungsund Wettkampfsituationen mit anderen und können sie für andere umsetzen
kennen Möglichkeiten zur Verwendung verschiedener Gütemaßstäbe und Bezugsnormen bei der Leistungsbewertung im Sport
kennen die grundlegende Bedeutung von Regeln im Sport und Bewegungsspielen, können diese gezielt einsetzen und ggf. situationsadäquat variieren
haben Kenntnisse über die Darstellung des Sports in den Medien und/oder die medialen Auswirkungen auf den Sport
können Sport als gesellschaftliches Phänomen thematisieren und sich z.B. mit negativen Erscheinungen (Doping, Kommerzialisierung) angemessen auseinander setzen.
Methoden und Formen selbstständigen Arbeitens
sind in der Lage notwendige und geeignete Maßnahmen zum Helfen und Sichern im Lernund Übungsprozess anzuwenden
können sachgerecht mit Sportmaterialien umgehen
können angemessene Trainingsmethoden anwenden
können zur Unterstützung der Lernprozesse geeignete Korrekturhilfen einsetzen
können – unter Anleitung – Bewegungsarrangements und Spielsituationen zielgerichtet verändern
sind in der Lage, Funktionen bei Planung und Durchführung einzelner Unterrichtsphasen (z.B. Aufwärmteil, Schiedsrichtertätigkeit, Aufund Abbau von Geräten) sowie bei sportlichen Veranstaltungen (Wettkämpfe, Spielund Sportfeste) zu übernehmen
können Informationen, Materialien und Medien (z.B. Internet, Texte, Bildreihen) beschaffen und nutzen, um die gewonnenen Erkenntnisse in entsprechenden Unterrichtsphasen einzusetzen.
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Hessisches Kultusministerium — Lehrplan Bildungsgang Realschule, Unterrichtsfach Sport, Jahrgangsstufen 5 bis 10. Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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