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Reformation
erkennen am Beispiel der Reformation Möglichkeiten und Grenzen von „Wiederherstellungsversuchen“ im Spannungsfeld von Traditionsfortsetzung und -anknüpfung sowie Bruch und Neuanfang.
Islam
lernen am Beispiel des Islam systematisch Theologie und religiöse Praxis einer großen „Fremdreligion“ verstehen.
Alternative Lebensformen:
lernen am Beispiel alternativer Lebensformen aus profanen und religiösen Kontexten die Bezüge zwischen Lebensentwürfen und Sinnfrage kennen.
Der Einzelne in Gruppe und Familie
erkennen, dass gelingendes individuelles Leben sowohl der Freiheit zur Selbstverwirklichung als auch sozialer Bindung, Verantwortlichkeit und Verbindlichkeit bedarf.
Der Prophet Amos
erkennen am Beispiel des Amos exemplarische Einsichten in Anspruch und Verkündigung prophetischer Sozialkritik.
Religion kann gefährlich sein
lernen, dass auch Religion die Gefahr von Fanatismus beinhaltet.
Die Bergpredigt
lernen die theologische Bedeutung und die Wirkungsgeschichte der Bergpredigt kennen.
Macht und Recht
erarbeiten die spannungsvolle Beziehung von Macht und Recht.
Vorbilder, Stars, Idole
erarbeiten die Bedeutung von Vorbildern, Stars und Idolen zu verschiedenen Zeiten.
Biblische Frauengestalten am Beispiel von Maria aus Magdala
kennen die Situation der Frauen zur Zeit Jesu und die Geschichte der Maria von Magdala und setzen sie in Beziehung zur heutigen Zeit.
Jesus von Nazareth - sein Leben
gewinnen einen Überblick über das Leben, Wirken und die Botschaft Jesu.
Arbeit, Beruf und Bildung
lernen die religiöse Grundlegung der Thematik und deren aktuelle Komponenten kennen.
Freundschaft, Liebe, Sexualität
erwerben Kenntnisse über die von den Religionen getroffenen Aussagen zum Thema.
Männerbilder /Frauenbilder
lernen den Beitrag verschiedener Religionen bezüglich der gesellschaftlichen und religiösen Inkulturation von Mann und Frau kennen und analysieren.
Diakonie
lernen, dass sich diakonisches Handeln aus der Bibel ableitet.
Gewissen
lernen die Eigenheiten der Kulturen in ihrer Beziehung auf die durch das Gewissen abgesicherten Regeln des Zusammenlebens kennen.
Hinduismus
lernen die Grundprinzipien des Hinduismus kennen.
Buddhismus
lernen wesentliche Elemente der Lehre und des Lebens Buddhas kennen.
Gewalt
lernen verschiedene Einteilungen von Gewalt unterscheiden.
Kirchen im Dritten Reich
lernen den Begriff des „Kirchenkampfs“ kennen und setzen sich mit der Rolle der Kirchen in der Zeit der NSHerrschaft auseinander.
Okkultismus, Spiritismus, Satanismus
unterscheiden die Begriffe, erfassen deren aktuelle Dimension sowie deren religionsgeschichtliche Genese.
Trance und Ekstase in Rock, Pop und Religion
erkennen die Bedeutung von ekstatischen Momenten für eine bestimmte Perspektive religiöser Wahrnehmung.
Reformation
entwickeln ein Bewusstsein dafür, dass sich lebendige Gemeinschaften immer wieder über ihre Wurzeln, ihr Selbstverständnis und ihren Zweck im Diskurs vergewissern müssen.
Islam
erfassen die gemeinschaftsstiftende Kraft der Religion für die Umma aller Muslime.
Alternative Lebensformen:
erkennen, dass aktuelle und historische alternative Lebensformen und -entwürfe Antwortversuche auf die Frage nach der sinnvollen Einbettung individuellen Lebens in soziale Kontexte sind.
Der Einzelne in Gruppe und Familie
verstehen, dass es legitim und sinnvoll, aber auch (für beide Seiten) schmerzvoll und belastend sein kann, soziale Gruppenbindungen zu lösen.
Der Prophet Amos
verstehen die elementare Bedeutung und die gesellschaftlichen Konsequenzen der christlich-jüdischen Forderung nach Solidarität mit den Schwachen und in ihrem Recht. Die Schüler verstehen und diskutieren unterschiedliche Formen von Gruppenreaktionen auf Kritik von außen.
Religion kann gefährlich sein
setzen sich damit auseinander, dass es bedrohliche Formen von Religion gibt und erfahren, wie man mit diesen angemessen umgehen kann.
Die Bergpredigt
entwickeln Leitlinien für heutige Handlungssituationen.
Macht und Recht
kennen die Bedeutung von Macht und Recht für das Zusammenleben der Menschen.
Vorbilder, Stars, Idole
entwickeln Toleranz gegenüber anderen Einstellungen und würdigen die Position anderer als gleichberechtigt. 28
Biblische Frauengestalten am Beispiel von Maria aus Magdala
versetzen sich in die Rolle von Männern und Frauen zu anderen Zeiten und setzen sich mit dieser kritisch auseinander.
Jesus von Nazareth - sein Leben
prüfen die Wirkung des christlichen Glaubens auf gelingendes Leben.
Arbeit, Beruf und Bildung
entwickeln ein kritisches Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Beruf und öffentlicher Wertschätzung.
Freundschaft, Liebe, Sexualität
erfassen vertieft die Bedeutung von Partnerschaften und dabei auch die Notwendigkeit des konstruktiven Umgangs mit Konflikten in Beziehungen.
Männerbilder /Frauenbilder
setzen sich unvoreingenommen mit homo-, hetero- und bisexuellen Lebensentwürfen auseinander.
Diakonie
lernen Diakonie als Lebens- und Wesensäußerung der christlichen Gemeinschaft kennen und erfassen sie als konstitutive Sozialgestalt der Kirche.
Gewissen
setzen sich mit dem Prinzip der Verantwortung und der Reflexion des Handelns auseinander.
Hinduismus
verstehen die gemeinschaftsstiftende Komponente des Hinduismus trotz ihrer scheinbaren Widersprüchlichkeiten.
Buddhismus
verstehen die Botschaft Buddhas als Herausforderung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der sie umgebenden Welt.
Gewalt
erfahren ansatzweise Handlungsmuster, um mit Konflikten angemessen umgehen zu können und lernen tolerante Handlungen schätzen.
Kirchen im Dritten Reich
lernen Standpunkte und Schicksale von Personen als Zeugen und Zeugnisse des Glaubens in ihrer Zeit kennen.
Okkultismus, Spiritismus, Satanismus
erfassen das problematische Verhältnis von Machtausübung und Akzeptanz des Anderen.
Trance und Ekstase in Rock, Pop und Religion
werden sensibilisiert für einen verantwortlichen Umgang mit dem eigenen Bedürfnis nach Begeisterung. Sie entwickeln ein Bewusstsein dafür, dass dem Ausleben von Bedürfnissen die Gefahr der Rücksichtslosigkeit und damit der sozialen Unverträglichkeit inhärent ist.
Reformation
erkennen, dass auch sie ihr Leben im Spannungsfeld von Bewahren und Veränderung (werden) gestalten müssen.
Islam
erfahren ihre eigenen Vorurteile gegenüber dem Islam und den Muslimen als „Fremden“ und lernen, diese kritisch und in ihrer Genese zu überprüfen.
Alternative Lebensformen:
erkennen, dass bewusst gestaltete und eigene Lebensentwürfe eine notwendige Voraussetzung für sinnerfülltes, selbst verantwortetes und gelingendes Leben sind.
Der Einzelne in Gruppe und Familie
schärfen den Blick für ihre Individualität und Identität durch Analyse und Reflexion in ihren Lebensbezügen wirksamer Gruppenzwänge und Fremderwartungen.
Der Prophet Amos
werden für ihre eigenen Probleme und Verhaltensweisen als Objekte und Subjekte von Kritik sensibilisiert.
Religion kann gefährlich sein
erfahren Entscheidungskraft und Urteilsfähigkeit im Umgang mit dem Anderen. Sie erkennen, dass das Beharren auf Recht aggressiv macht.
Die Bergpredigt
erkennen die Ethik Jesu als Herausforderung für das eigene Leben.
Macht und Recht
werden für den eigenen Umgang mit Macht und Recht sensibilisiert.
Vorbilder, Stars, Idole
entdecken, dass Vorbilder eine Hilfe bei der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sein können.
Biblische Frauengestalten am Beispiel von Maria aus Magdala
empfinden die Geschichte der Maria aus Magdala nach und setzen ihre eigene Lebensgeschichte hierzu in Beziehung.
Jesus von Nazareth - sein Leben
beziehen die Botschaft Jesu auf ihre eigene Lebenssituation und ihren eigenen Lebensentwurf.
Arbeit, Beruf und Bildung
erkennen die Beziehung zwischen Beruf und eigener Sinnfindung.
Freundschaft, Liebe, Sexualität
entwickeln ein Bewusstsein für eigenes verantwortliches Handeln und die Bedeutung der eigenen Persönlichkeit auch in einer Beziehung.
Männerbilder /Frauenbilder
werden sich als Wahrnehmende und Wahrgenommene bewusst und erfassen Angenommensein und Ablehnung bezüglich typischer rollenspezifischer Verhaltensnormen und Regeln.
Diakonie
gewinnen Einblick in den Alltag sozialer Berufe und stellen Bezüge zur eigenen Lebensplanung her.
Gewissen
lernen, dass das Gewissen eine Bewertung von Handlungen vornimmt und lernen Maßstäbe für eigenes Tun kennen und werten.
Hinduismus
kontrastieren ihre eigenen Lebensentwürfe mit den Lehren des Hinduismus.
Buddhismus
reflektieren die Plausibilität der Lehre Buddhas im Hinblick auf die eigene Existenz.
Gewalt
entwickeln Vertrauen in eigene Stärken und Schwächen und sind bereit, über eigenes Handeln nachzudenken.
Kirchen im Dritten Reich
untersuchen die Relevanz der Ereignisse und Fragen von damals für die eigene Person.
Okkultismus, Spiritismus, Satanismus
entwickeln ein Bewusstsein dafür, dass die von okkulten Phänomenen ausgehende Faszination ambivalent ist.
Trance und Ekstase in Rock, Pop und Religion
verstehen, dass Menschen zu sich finden und aus sich herausgehen wollen.
Reformation
lernen, die Reformation aus evangelischer und katholischer Perspektive zu betrachten und zu bewerten und die jeweiligen Gegenpositionen zu verstehen und zu achten.
Islam
lernen durch Untersuchung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Islam und der älteren abrahamitischen Religionen einführend das Verfahren des religionswissenschaftlichen Vergleichs kennen.
Alternative Lebensformen:
lernen, die Kategorie Alternität als Instrument zur Evaluierung und Prüfung eigener Lebensentwürfe zu nutzen.
Der Prophet Amos
erproben Streit- und Diskussionsführungsstrategien, die es erlauben, Sachkritik zu üben, ohne die personale Würde der Gegenseite zu beschädigen.
Religion kann gefährlich sein
lernen zu prüfen, nach welchen Kriterien die Ziele und Inhalte von religiösen Gruppierungen zu beurteilen sind.
Die Bergpredigt
üben sich im sachgemäßen Umgang mit einem biblischen Text.
Macht und Recht
lernen machtstützende und machtbegrenzende Dimensionen unterscheiden.
Vorbilder, Stars, Idole
setzen sich mit der Bedeutung von Stars, Vorbildern und Idolen kritisch auseinander.
Biblische Frauengestalten am Beispiel von Maria aus Magdala
üben sich im kreativen Umgang mit verschiedenen Materialien. 29
Jesus von Nazareth - sein Leben
üben, Berichte der Evangelien und nichtchristlicher Quellen zu analysieren und Zusammenhänge und Bedeutungen im Kontext alltäglicher Erfahrungen zu erkennen.
Arbeit, Beruf und Bildung
überprüfen die Kategorien „Lebensstandard“ und „Lebensqualität“ im Diskurs.
Freundschaft, Liebe, Sexualität
setzen sich kritisch mit traditionellen und neuen Wertmaßstäben zu Freundschaft, Liebe und Sexualität auseinander.
Männerbilder /Frauenbilder
nutzen verschiedene Medien, um Rollenverhalten zu analysieren, aufzubereiten und zu präsentieren.
Diakonie
erfahren verschiedene Aufgaben, Fähigkeiten und Rollen in einer Gemeinschaft und erfassen den Nutzen für den Einzelnen und das Ganze.
Gewissen
üben sich im mündlichen und schriftlichen Vortragen und sachgemäßen, schlussfolgernden Begründen ihrer Meinungen.
Hinduismus
begreifen das meditative Element des Hinduismus als für dessen Verstehen substantiell und versuchen, diese Erfahrung in Ansätzen nachzuvollziehen.
Buddhismus
lassen sich kognitiv und mit anderen Sinnen auf den Buddhismus ein.
Gewalt
analysieren anhand von Fallbeispielen und ihrer Alltagserfahrung Ursache und Wirkung von Gewalt und nutzen verschiedene Medien zur Darstellung ihrer Ergebnisse.
Kirchen im Dritten Reich
erschließen sich Strategien zur selbstständigen Aneignung ausgewählter kirchengeschichtlicher Ereignisse.
Okkultismus, Spiritismus, Satanismus
sichten die Berichterstattung über okkulte u.a. Praktiken in den Medien und untersuchen deren Aussagenbandbreite.
Trance und Ekstase in Rock, Pop und Religion
erfahren und erleben, dass die Ausübung dieser Form von Religiosität bestimmter Techniken bedarf.