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A2 – am Ende des 2. Lernjahres
ganz konkrete Situationen bewältigen (z. B. Unterrichtssprache, Operatoren, Fragen, Aufforderungen, Begrüßungen, Familientreffen, Aussagen zur Herkunft, zur direkten Umgebung) sowie kurze Texte und Dialoge ihrer Lebenswelt
Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler verstehen, wenn diese sich sprachlich deutlich äußern
einzelne Informationen und einfache Zusammenhänge aus Gesprächen verstehen, wenn es um für sie geläufige Sachverhalte geht (z. B. einfache Informationen zu Ort, Zeit, Personen, zur Familie, Einkaufen, Arbeit, Wegbeschreibung, nähere Umgebung)
die wesentlichen Aspekte in kurzen, klar formulierten und langsam gesprochenen Hör-/Sehtexten (z. B. altersangemessene, vorgetragene Geschichten, einfache Interviews, Lieder, klar strukturierte kürzere Spielszenen, Werbespots) verstehen, wenn es keine störenden Hintergrundgeräusche gibt und das Niederdeutsche der eigenen Region gesprochen wird.
B1+ – Übergang in die Qualifikationsphase
dem Unterrichtsgespräch folgen
im Allgemeinen den Hauptpunkten von längeren Gesprächen folgen, z. B. Diskussionen im Unterricht, die in ihrer Gegenwart geführt werden
Vorträge, dialogische Texte, Telefongespräche, Ankündigungen, Mitteilungen, gesprochene Informationen verstehen, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist
Ankündigungen und Mitteilungen zu konkreten Themen verstehen, die in normaler Geschwindigkeit gesprochen werden (B2), vielen Filmen folgen, deren Handlung im Wesentlichen durch Bild und Aktion getragen wird (B1)
gezielt längeren Texten und Gesprächen Detailinformationen (z. B. Personenkonstellationen und Produkteigenschaften) entnehmen
kurze Berichte und Erzählungen zu vertrauten Themen verstehen,
authentisches oder geringfügig adaptiertes Material (z. B. Werbespots, Filme, Filmsequenzen, Hörtexte) in groben Zügen erfassen, auch wenn ein geringer Anteil unbekannter, aber aus dem Kontext erschließbarer Wörter im Text enthalten ist.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, grundlegendes Niveau
einem Hör-bzw. Hörsehtext die Hauptaussagen oder Einzelinformationen entsprechend der Hör-bzw. Hörseh-Absicht entnehmen
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörseh-Absicht Rezeptionsstrategien anwenden
angemessene Strategien zur Lösung von Verständnisproblemen einsetzen
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem kulturellen Zusammenhang verstehen, z. B. Sprachbilder und übertragene Bedeutungen
Hauptinhalte komplexerer Texte, auch von Sprechern anderer Regionen des niederdeutschen Sprachgebietes, verstehen
mit zusätzlichem Wortschatz agieren
sich spontan und fließend zu vielfältigen Themen mit nativen Sprecherinnen und Sprechern ihrer Region verständigen
auch längeren niederdeutschen Redebeiträgen folgen, selbst wenn diese nicht klar strukturiert sind und wenn Zusammenhänge nicht explizit ausgedrückt sind.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, erhöhtes Niveau
komplexe Hör- und Hörsehtexte auch zu wenig vertrauten Themen erschließen
implizite Informationen erkennen und einordnen und deren Wirkung interpretieren
implizite Einstellungen oder Beziehungen zwischen Sprechenden erfassen
Hör- und Hörsehtexte verstehen, auch wenn schnell gesprochen oder ein Dialekt des Niederdeutschen einer anderen Region verwendet wird
einem Hör- bzw. Hörsehtext die Hauptaussagen oder Einzelinformationen entsprechend der Hör- bzw. Hörsehabsicht entnehmen, auch wenn Hintergrundgeräusche oder die Art der Wiedergabe das Verstehen beeinflussen.
A2 – am Ende des 2. Lernjahres
gewohnte Arbeitsanweisungen und schriftlich gesicherte Ergebnisse im Unterricht lesen und verstehen
die Gesamtaussage kurzer Texte zu konkreten täglichen Themen erfassen, auch wenn ein geringer Anteil unbekannter, aber aus dem Kontext leicht erschließbarer Wörter im Text enthalten ist
kurze, einfache bzw. adaptierte literarische Texte (z. B. Comics und einfache Liedtexte) verstehen und können solchen Texten Informationen zum Thema, zu Figuren sowie zum groben Handlungsverlauf entnehmen
globale Zusammenhänge kurzer, einfacher Sachtexte (z. B. didaktisierte Texte, Broschüren, Flyer oder Leserbriefe) verstehen
kurze persönliche Mitteilungen (z. B. in Postkarten, Briefen, E-Mails, SMS) verstehen
didaktisierten und authentischen kontinuierlichen und diskontinuierlichen Texten (z. B. Broschüren, Stadtführern, Speisekarten, einfachen Kochrezepten oder Spielanleitungen, Fahrplänen, Anzeigen) gezielt Informationen entnehmen
Zeichen und Schilder, vertraute Bezeichnungen an öffentlichen Orten (z. B. Straßenschilder, Plakate) verstehen.
B1+ – Übergang in die Qualifikationsphase
selbstständig gewohnte schriftliche Arbeitsanweisungen mithilfe ihrer Operatoren erfassen
klar gegliederten Sachtexten mit überwiegend bekanntem Vokabular die Hauptinformationen, entnehmen
Alltagstexten (z. B. Broschüren, Prospekten und Zeitschriften, klar formulierten Anweisungen, unkomplizierten Anleitungen, Hinweisen und Vorschriften) die Hauptinhalte und auch spezifische Informationen entnehmen
Korrespondenz, die sich auf das eigene Interessengebiet bezieht, z. B. persönliche Briefe und E-Mails, die Gefühle, Wünsche und Ereignisse ausdrücken, lesen und die wesentliche Aussage erfassen
längere Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten zusammentragen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen
in kürzeren literarischen Texten (z. B. Kurzgeschichten) die wesentlichen Aussagen erfassen und diese zusammentragen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen
einfache Elemente der Textgestaltung (z. B. die Erzählperspektive) erkennen
einfache Ganzschriften und Erzählungen der Jugendliteratur global verstehen
Liedtexte aus dem 20./21. Jahrhundert lesen und verstehen
in klar geschriebenen argumentativen Texten zu vertrauten Themen die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen (z. B. in Zeitungsartikeln)
die Textsorte und ggf. die Intention eines nicht fiktionalen Textes erkennen.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, grundlegendes Niveau
Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten erschließen
explizite und implizite Aussagen von Texten sowie deren Wirkungspotenzial erkennen und einschätzen
Texte und Textteile mit Bezug auf ein spezifisches Leseziel auswählen
der Leseabsicht entsprechende Rezeptionsstrategien selbstständig anwenden
die Hauptaussagen und deren unterstützende sprachliche und/oder inhaltliche Einzelinformationen erfassen
die inhaltliche Struktur eines Textes nachvollziehen und Gestaltungsmerkmale in ihrer Wirkung erfassen
die Absicht und Wirkung von Texten in deren kulturellen Zusammenhängen erkennen
mehrfach kodierte Texte und Textteile, zum Beispiel in Werbeanzeigen, Plakaten, Flugblättern, aufeinander beziehen und in ihrer Einzel- und Gesamtaussage erkennen, analysieren und bewerten.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, erhöhtes Niveau
selbstständig komplexe Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten auch zu wenig vertrauten Themen erschließen
die inhaltliche Struktur von komplexen Texten erkennen und dabei Gestaltungsmerkmale in ihrer Funktion und Wirkung und
die Wirkung von Texten in deren kulturellen Zusammenhängen analysieren.
A2 – am Ende des 2. Lernjahres
ein sehr kurzes Kontaktgespräch führen, aber noch nicht genug ausdrücken, um selbst das niederdeutsche Gespräch in Gang zu halten
an Gesprächen teilnehmen und dabei Informationen austauschen über Themen, die vertraut sind, die sie persönlich interessieren oder die sich auf das alltägliche Leben beziehen (z. B. Familie, Hobby, Reisen, aktuelles Geschehen)
mit eingeübten Mitteln Positionen, Ansichten und Handlungen benennen und begründen
Gefühle ausdrücken und angemessen auf Gefühlsäußerungen reagieren
Sprechabsichten realisieren, obwohl sie dabei Abstriche in der Ausdrucksfähigkeit machen müssen.
B1+ – Übergang in die Qualifikationsphase
soziale Kontakte herstellen durch Begrüßung, Abschied, Sich-Vorstellen, Danken und Höflichkeitsformeln verwenden
Gefühle wie Überraschung, Freude, Trauer, Interesse und Gleichgültigkeit ausdrücken und auf entsprechende Gefühlsäußerungen reagieren
ein Gespräch oder eine Diskussion beginnen, fortführen und auch bei sprachlichen Schwierigkeiten aufrechterhalten
die meisten Dienstleistungsgespräche und routinemäßigen Situationen bewältigen, z. B. Einkauf, Essen
in einem Interview konkrete Auskünfte geben, z. B. in Bewerbungsgesprächen
eine kurze Geschichte, einen Artikel, einen Vortrag, ein Interview oder eine Dokumentarsendung zu vertrauten Themen einem Gesprächspartner vorstellen und Informationsfragen dazu beantworten
in Gesprächen und Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen und höflich Überzeugungen und Meinungen, Zustimmung und Ablehnung ausdrücken.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, grundlegendes Niveau
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch spontan und fließend in Niederdeutsch führen
sich so verständigen, dass ein Gespräch mit einem nativen Sprecher/in nicht nur der eigenen Region recht gut möglich ist, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen
die Sprache im gesellschaftlichen und kulturellen Leben wirksam und flexibel gebrauchen
verbale und nicht-verbale Gesprächskonventionen situationsangemessen anwenden (z. B. typische Mittel zu Textverknüpfung und Bildhaftigkeit), um zum Beispiel ein Gespräch oder eine Diskussion zu eröffnen, auf Aussagen anderer Sprecher/in einzugehen, sich auf Gesprächspartner/in einzustellen und ein Gespräch zu beenden
angemessene kommunikative Strategien bewusst einsetzen, um mit Nichtverstehen und Missverständnissen umzugehen
sich aktiv an Diskussionen beteiligen sowie eigene Positionen vertreten
in informellen und formellen Situationen persönliche Meinungen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen ausdrücken und begründen
zu aktuell bedeutsamen Sachverhalten in Gesprächen oder Diskussionen Stellung nehmen.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, erhöhtes Niveau
sich an Diskussionen zu weniger vertrauten Themen aktiv beteiligen, auf differenzierte Äußerungen anderer angemessen reagieren sowie eigene Positionen vertreten
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen und sich dabei spontan und weitgehend flüssig äußern
zu aktuellen wie generell bedeutsamen Sachverhalten Stellung nehmen und in Diskussionen gegebenenfalls verschiedene Positionen sprachlich differenziert formulieren.
A2 – am Ende des 2. Lernjahres
angemessene Arbeitsergebnisse zu einem Auftrag vortragen
in einfachen, meist vollständigen Sätzen sich und andere Personen sowie Gegenstände und Orte in vertrauten Kontexten beschreiben
mit einfachen sprachlichen Mitteln begrenzte Sachverhalte oder vertraute Umstände (z. B. Freizeitaktivitäten, überschaubare Erlebnisse, Begegnungen) schildern
geübte kurze altersangemessene Texte (z. B. Lied, Gedicht, Rollenspiel) vortragen,
mit Hilfsmitteln eine kurze, einfache Präsentation vortragen
eine Geschichte anhand von Stichworten und Bildern erzählen und dabei bekannte Sprachmuster und zum Teil vorformulierte Aussagen verwenden.
B1+ – Übergang in die Qualifikationsphase
mit einfachen Mitteln, in meist vollständigen Sätzen sich und andere Personen, Gegenstände und Vorgänge des Alltags beschreiben, z. B. Rezepte, Wegbeschreibungen, Spielregeln, Bedienungsanleitungen
eine vorbereitete Präsentation zu vertrauten Themen (z. B. Freizeitaktivitäten, Ferienpläne und -erlebnisse, Praktikumserfahrungen, Begegnungen) oder vorbereitete Präsentationen zu umfangreicheren Themen (z. B. volkskundliche Themen/Geschichtsprojekte: Miene Stadt/mien Dörp üm 1900) vortragen und Hauptpunkte hinreichend präzise erläutern sowie Nachfragen beantworten
Wünsche, Ziele, Gefühle und Reaktionen in einfacher Form schildern
für Ansichten, Pläne, Meinungen oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben
eine Geschichte anhand von Bildern, Cartoons, Karikaturen und Stichworten linear erzählen und dabei bekannte Sprachmuster verwenden (z. B. Verknüpfungen: denn, dorüm, liekers, obschoons, nu, mit Mål ...)
Inhalte von Texten und Filmen wiedergeben und ihre Reaktionen beschreiben
geübte altersgemäße Texte vortragen (z. B. Sketch, Rollenspiel, Lied, Gedicht, Reimschwank).
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, grundlegendes Niveau
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von Vorgängen des Alltags sowie Themen fachlichen und persönlichen Interesses strukturiert darstellen und gegebenenfalls kommentieren
für Meinungen, Pläne oder Handlungen klare Begründungen beziehungsweise Erläuterungen geben
nicht-literarische und literarische sowie mediale Textvorlagen auch in Dialekten anderer Regionen bzw. in anderen als der erlernten Schreibweise sprachlich angemessen und kohärent vorstellen
im Kontext komplexer Aufgabenstellungen eigene mündliche Textproduktionen planen, adressatengerecht vortragen und dabei geeignete Vortrags- und Präsentationsstrategien nutzen, z. B. Vorträge, Reden, Synchronisationen zu hochdeutschen medialen Texten, Teilen von Reportagen und Kommentare.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, erhöhtes Niveau
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von anspruchsvollen Themen fachlichen, persönlichen und kulturellen Interesses strukturiert darstellen und kommentieren
komplexe nichtliterarische und literarische sowie mediale Textvorlagen auch in Dialekten anderer Regionen bzw. in anderen als der erlernten Schreibweise sprachlich angemessen und kohärent vorstellen und dabei wesentliche Punkte und relevante unterstützende Details hervorheben
eine Präsentation klar strukturiert und flüssig vortragen, ggf. spontan vom vorbereiteten Text abweichen und auf Nachfragen zum Thema eingehen.
A2 – am Ende des 2. Lernjahres
in einer Reihe von Sätzen mit einfachen Wendungen und gelernten Mustern, die mit vertrauten Bindewörtern (z. B. un, œwer, dat) verbunden sind, Notizen und Mitteilungen anfertigen sowie über Familie, Lebensumstände, Schule und Freizeit oder berufliche Tätigkeiten Auskunft geben
kurze, einfache, fiktive Biografien und einfache Texte über sich und andere Personen, eine Wegbeschreibung oder auch einen einfachen persönlichen Brief, eine E-Mail, eine Karte, z. B. eine Einladung, einen Glückwunsch, eine Danksagung, Zu- oder Absage schreiben
zu Bildern, Fragen oder Stichwörtern kurze Berichte über sich selbst, Ereignisse oder Erfahrungen aus der eigenen Lebenswelt schreiben
in einfacher Form und mit Unterstützung schriftliche Arbeitsergebnisse für eine Präsentation (z. B. Poster, Präsentationsfolien) formulieren
Texte nach Vorgaben (z. B. Einfügen von Bindewörtern oder Attributen) überarbeiten.
B1+ – Übergang in die Qualifikationsphase
gehörte, gelesene und medial vermittelte Informationen stichwortartig festhalten
detailliert in einem kurzen Aufsatz ein reales oder fiktives Ereignis beschreiben
von ihren Erfahrungen berichten und Gefühle und Reaktionen ausdrücken
Mitteilungen, einfache Informationen und Gedanken darlegen
einfache, standardisierte Briefe und E-Mails adressatengerecht formulieren, z. B. Anfragen, Bewerbungen
unkomplizierte, detaillierte Texte zu einer Reihe verschiedener Themen aus ihren Interessengebieten verfassen, z. B. in einem persönlichen Brief von Erlebnissen auf einer Reise berichten, Eindrücke schildern oder eine Geschichte erzählen, wobei sie relativ sicher größere Mengen von Sachinformationen zusammenfassen und Stellung dazu nehmen, Gründe für Handlungen angeben
Inhalt und Handlung von Texten und Filmen wiedergeben und kurz Stellung nehmen
anwendungsorientierte Sachtexte wie Leserbriefe, Film- und Theaterkritiken, E-Mails verfassen
in kreativen Schreibaufgaben einfache Texte verfassen oder diese fortschreiben und umgestalten
eigene Texte mit Hilfsmitteln, z. B. Lehr- und Wörterbüchern, in Bezug auf entsprechendes Themenvokabular, die Zeitenfolge oder den Satzbau überarbeiten
Rechtschreibung, Zeichensetzung und Textgestaltung so regelgerecht anwenden, dass man die Texte meistens verstehen kann.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, grundlegendes Niveau
Schreibprozesse selbstständig planen, umsetzen und reflektieren
Texte in unterschiedlichen funktionellen Zusammenhängen der Sprache verfassen und dabei wesentliche Konventionen der jeweiligen Textsorten beachten
Informationen strukturiert und kohärent vermitteln
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen
Texte zu literarischen und nichtliterarischen Textvorlagen verfassen
eigene kreative Texte verfassen, ggf. in Anbindung an eine Textvorlage
Textsorten zielorientiert in eigenen Textproduktionen situationsangemessen verwenden
diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, erhöhtes Niveau
aus einem breiten Spektrum eine Textsorte auswählen, in eigenen Textproduktionen situationsangemessen und adressatengerecht umsetzen und dabei die Konventionen der jeweiligen Textsorte beachten
bei der Textgestaltung funktionale Gesichtspunkte, zum Beispiel Leserlenkung und Fokussierung, beachten
literarische und nicht-literarische Textvorlagen transformieren, zum Beispiel einen historischen Text in einen modernen Text umwandeln, einen Text mit fachsprachlichen Elementen für eine andere Zielgruppe adaptieren.
A2 – am Ende des 2. Lernjahres
über einen ausreichenden Wortschatz für einfache Alltagsgespräche verfügen
kurze, gebräuchliche Ausdrücke und Satzmuster verwenden, um konkrete Bedürfnisse in vertrauten Situationen zu formulieren (z. B. Informationen geben/erfragen)
Alltagssituationen mit vertrauten Inhalten bewältigen, müssen aber noch nach Wörtern suchen
über elementare grammatische Strukturen verfügen und sich in vertrauten Redesituationen verständigen, so dass sie trotz auftretender muttersprachlicher oder englischsprachiger Einflüsse hinreichend verstanden werden
ein System von Zeitformen verwenden zur Beschreibung von Handlungen, Ereignissen und Sachverhalten als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig
Bitten, Wünsche, Erwartungen, Verbote, Erlaubnisse, Verpflichtungen, Möglichkeiten und Fähigkeiten ggf. auch als vergangen ausdrücken
einfache Bedingungen erkennen und diese ausdrücken
einfache vertraute Aussprache- und Intonationsmuster im Allgemeinen so korrekt verwenden, dass sie trotz eines merklichen Akzents verstanden werden; Gesprächspartner müssen jedoch gelegentlich um Wiederholung bitten
Aussprache- und Intonationsmuster auf neue Wörter und Redewendungen übertragen
die Intonation von einfachen Aussagesätzen, Fragen und Aufforderungen klar genug realisieren, um verstanden zu werden, auch wenn ein fremder Akzent deutlich wahrnehmbar ist und manchmal etwas falsch ausgesprochen wird
kurze, geübte Texte sinngestaltend vortragen,
kurze, geübteTexte sinngestaltend vortragen
Sätze über vertraute Themen korrekt abschreiben
bekannte Wörter zu ihnen vertrauten Themen weitgehend korrekt in von ihnen verfassten Texten schreiben
Wörter und Wendungen aus dem mündlichen Wortschatz meist phonetisch erkennbar schriftlich wiedergeben
die Rechtschreibregeln ihres produktiven Wortschatzes zu vertrauten Themen weitgehend korrekt anwenden.
B1+ – Übergang in die Qualifikationsphase
über einen angemessen großen Wortschatz verfügen, so dass sie sich über Themenfelder ihres Interessen- und Erfahrungsbereichs auch mithilfe von einigen Umschreibungen verständigen können
recht flüssig formulieren und sich auch im Zusammenhang über Themen äußern
ein erweitertes grammatisches Inventar in vertrauten Situationen und Themenbereichen weitgehend korrekt verwenden, auch wenn sie noch Fehler machen, die die Verständlichkeit gelegentlich beeinträchtigen
Sachverhalte und Handlungen differenziert als gegenwärtig, vergangen und zukünftig darstellen
Informationen und Äußerungen anderer korrekt wiedergeben
räumliche, zeitliche und logische Bezüge innerhalb eines Satzes herstellen
Annahmen, Hypothesen und Bedingungen formulieren
Wörter des funktions- und themenbezogenen Wortschatzes in der Regel richtig schreiben
Aussprache- und Intonationsmuster weitgehend korrekt verwenden, auch wenn ein fremder Akzent deutlich wird und gelegentlich etwas falsch ausgesprochen wird
die Artikulation von Lauten und Lautkombinationen des Niederdeutschen auf neue Wörter anwenden
in Gesprächssituationen und einfach strukturierter freier Rede Aussprache und Intonation weitgehend angemessen realisieren
Sprech- und Lesetexte sinngestaltend vortragen
die Aussprache anhand von Hilfsmitteln erschließen
geeignete Texte von mittlerer Länge sinngestaltend vortragen
Wendungen und Texte korrekt abschreiben
bekannte Wörter weitgehend korrekt in von ihnen verfassten Texten schreiben
Wörter und Wendungen aus dem mündlichen Wortschatz phonetisch erkennbar schriftlich wiedergeben
weitgehende Sicherheit in der Rechtschreibung erlangen durch die Festigung der Schreibweisen des Niederdeutschen nach dem Wörterbuch von Herrmann-Winter.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, ohne Niveauunterscheidung
einen erweiterten allgemeinen und thematischen Wortschatz sowie einen Funktions- und Interpretationswortschatz nutzen
ihre lexikalischen Bestände kontextorientiert und vernetzt verwenden und dabei auch Wörter und Wendungen aus dem Bereich informeller mündlicher Sprachverwendung einsetzen
ein gefestigtes Repertoire der grundlegenden grammatischen Strukturen für die Realisierung ihrer Sprech- und Schreibabsichten nutzen
ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster verwenden und dabei eine meist klar verständliche Aussprache und angemessene Intonation nutzen
mit repräsentativen Varietäten des Niederdeutschen umgehen, wenn klar artikuliert wird
ihre erweiterten Kenntnisse zu den Regelmäßigkeiten der Orthografie und Zeichensetzung nutzen und ihren aktiven Wortschatz weitgehend regelkonform verwenden
emotional markierte Sprache identifizieren und einschätzen und auf emotionale Äußerungen angemessen reagieren
rezeptiv: sich auf historische Sprachstufen (Altsächsisch, Mittelniederdeutsch) und unterschiedliche Orthografien einstellen, auch wenn nicht durchgehend artikuliert gesprochen wird
rezeptiv: sich auf repräsentative geschriebene und gesprochene Varietäten einstellen, auch wenn nicht durchgehend artikuliert gesprochen wird.
A2 – am Ende des 2. Lernjahres
(mündlich) sinngemäß einfache Informationen mit überwiegend bekanntem Vokabular von der einen in die andere Sprache vermitteln, wobei sie auch einzelne Informationen richtig wiedergeben
(schriftlich) sinngemäß einfache Informationen aus nicht linearen Texten (z. B. Schildern und Veranstaltungsprogrammen) mit überwiegend bekanntem Vokabular in die hochdeutsche Sprache übertragen
mündlich und schriftlich einfache Informationen aus strukturierten Texten (z. B. Zeitungsartikel, kurze Erzählungen) zu vertrauten Themen aus dem Niederdeutschen ins Hochdeutsche übertragen
(mündlich) einfache, auf Hochdeutsch vorgebrachte Sachverhalte sinngerecht ins Niederdeutsche vermitteln.
B1+ – Übergang in die Qualifikationsphase
sich in der Klasse, mit Partnern und in Gruppen in Niederdeutsch verständigen und Kommunikationsprozesse aufrechterhalten
in Alltagsgesprächen (z. B. zu Personen, Verabredungen) mit Personen verständigen und Verständigungsprobleme durch Rückfragen, durch Vereinfachungen, durch Höflichkeitsformeln und nonverbale Mittel überwinden
die Hauptaussagen eines Alltagsgesprächs wiedergeben
aus einfachen alltagsbezogenen Sach- und Gebrauchstexten (z. B. Speisekarten, Aushängen, Fahrplänen, Prospekten) zu vertrauten Themen wesentliche Informationen sinngemäß wiedergeben
Textsorten aus dem Niederdeutschen mit dem Hochdeutschen vergleichen
Techniken des Vermittelns zwischen zwei Sprachen einsetzen.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, grundlegendes Niveau
Informationen adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben
interkulturelle Kompetenz und entsprechende kommunikative Strategien einsetzen, um adressatenrelevante Inhalte und Absichten in der jeweils anderen Sprache zu vermitteln
bei der Vermittlung von Informationen ggf. auf Nachfragen eingehen
auch unter Verwendung von Hilfsmitteln und Strategien
wesentliche Inhalte authentischer mündlicher oder schriftlicher Texte, auch zu weniger vertrauten Themen, in der jeweils anderen Sprache sowohl schriftlich als auch mündlich adressatengerecht und situationsangemessen für einen bestimmten Zweck wiedergeben
Inhalte unter Nutzung von Hilfsmitteln, wie zum Beispiel Wörterbüchern, durch Kompensationsstrategien, wie zum Beispiel Paraphrasieren, und gegebenenfalls Nutzung von Gestik und Mimik adressatengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, erhöhtes Niveau
für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen
zur Bewältigung der Sprachmittlung kreativ mit den beteiligten Sprachen umgehen.
Niveauübergreifend – gleiche Ziele für alle Schülerinnen und Schüler
kulturelle Begegnungssituationen praktisch bewältigen
ihr Orientierungswissen über die Kultur(en) der Region und die Volkskunde in vielfältigen Situationen anwenden: Aspekte der Alltagskultur und Berufswelt, Themen und Probleme junger Erwachsener in der Geschichte und heute, historische und gegenwärtige politische und soziale Bedingungen, historische und kulturelle Entwicklungen einschließlich literarischer Aspekte sowie Themen von globaler Bedeutung in der Vergangenheit und heute
ihr Wissen über Kommunikation anwenden und Konventionen beachten, u.a. zur Signalisierung von Distanz und Nähe (z. B. das niederdeutsche Du in der Alltagskommunikaton wie in den skandinavischen Sprachen) und in unterschiedlichen Situationen bewusst adäquate sprachliche Register (z. B. Höflichkeitsformen, Zustimmung oder Ablehnung) einsetzen
ihre Wahrnehmungen der eigenen, regionalen Kultur und (Vor-)Urteile erkennen, hinterfragen, relativieren und gegebenenfalls revidieren
über Kenntnisse zu geographischen, geschichtlichen, politischen, sozialen und kulturellen Aspekten im niederdeutschen Sprachraum verfügen
eigene Sichtweisen und Verständnis für Inhalte und Formen verschiedener Kulturen und Lebensweisen in der Region (z. B. Arbeitswelt, Feste, Freizeitgestaltung) entwickeln
Perspektivwechsel vornehmen, vergleichen und abwägen, um komplexere kulturelle Begegnungssituationen zu bewältigen
Werte, Haltungen und Einstellungen von niederdeutschsprachigen Kommunikationspartnern erkennen und unter Berücksichtigung des kulturellen, historischen oder sozialen Hintergrundes einordnen
niederdeutschsprachige Texte und Diskurse in ihrer kulturellen Dimension erfassen, deuten und bewerten
eigene und fremde Haltungen, Einstellungen und Werte der Gegenwart und der Vergangenheit, im Hinblick auch auf überregionale und internationale Verhältnisse und Konventionen (z. B. die heute geltenden Menschenrechte) einordnen
ihr strategisches Wissen nutzen, um Vorurteile, Missverständnisse und sprachlich-kulturell bedingte Konfliktsituationen zu erkennen und zu klären
sich trotz des Wissens um die eigenen begrenzten kommunikativen Mittel auf interkulturelle Kommunikationssituationen einlassen und ihr eigenes sprachliches Verhalten in seiner Wirkung reflektieren und bewerten
auch in für sie interkulturell herausfordernden Situationen reflektiert agieren, indem sie sprachliche und kulturelle Vorurteile oder Fremdes auf den jeweiligen Hintergrund beziehen und sich konstruktiv-kritisch damit auseinandersetzen
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, grundlegendes Niveau
sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische und nichtliterarische Texte verstehen und strukturiert zusammenfassen
mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen und ggf. stilistisch-rhetorischen Wissens (auch zu unterschiedlichen Varietäten und Orthografien des Niederdeutschen) literarische und nicht-literarische Texte aufgabenbezogen analysieren, deuten und die gewonnenen Aussagen am Text belegen
die Wirkung spezifischer Gestaltungsmittel medial vermittelter Texte erkennen und deuten
sich mit den Perspektiven und Handlungsmustern von Akteuren, Charakteren und Figuren auseinandersetzen und gegebenenfalls einen Perspektivenwechsel vollziehen
bei der Deutung eine eigene Perspektive herausarbeiten und plausibel darstellen
Textvorlagen durch das Verfassen eigener – auch kreativer – Texte interpretieren und gegebenenfalls weiterführen und durch szenisches Interpretieren Texte erschließen
ihr Erstverstehen kritisch reflektieren, relativieren und ggf. revidieren
Hilfsmittel zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen und textuellen Verstehen und Produzieren von Texten selbstständig verwenden.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, erhöhtes Niveau
Gestaltungsmittel in ihrer Wirkung erkennen, deuten und bewerten
die von ihnen vollzogenen Deutungs- und Produktionsprozesse reflektieren und darlegen
Textvorlagen unter Berücksichtigung von Hintergrundwissen in ihrem historischen und sozialen Kontext interpretieren.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, grundlegendes Niveau
grundlegende Ausprägungen des fremdsprachigen Systems an Beispielen erkennen und benennen, Hypothesen im Bereich sprachlicher Regelmäßigkeiten formulieren und Ausdrucksvarianten einschätzen
regionale, soziale und kulturell geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen
sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und Möglichkeiten ihrer Lösung, unter anderem durch den Einsatz von Kompensationsstrategien abwägen
wichtige Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen an Beispielen belegen und reflektieren
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen erkennen und reflektieren
über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien erkennen, beschreiben und bewerten
aufgrund ihrer Einsichten in die Elemente, Regelmäßigkeiten und Ausdrucksvarianten der Fremdsprache den eigenen Sprachgebrauch steuern.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, erhöhtes Niveau
Varietäten des Sprachgebrauchs sprachvergleichend einordnen
die Erfordernisse einer kommunikativen Situation (unter anderem bezogen auf Medium, Adressatenbezug, Absicht, Stil, Register) reflektieren und in ihrem Sprachhandeln berücksichtigen.
A2 – am Ende des 2. Lernjahres
ein begrenztes Inventar an Lern- und Arbeitstechniken für eigenständiges, individuelles Lernen selbstständig anwenden
Möglichkeiten erproben, in vertrauten Situationen zu paraphrasieren
die individuell als effektiv erfahrenen Techniken des Vokabellernens nutzen und ihren individuellen Lernweg finden (z. B. Vokabellernen, Memorieren niederdeutscher Inhalte)
selbstständig auf vorhandene Hilfsmitteln (z. B. Wörterbücher, digitale Medien) zugreifen
niederdeutschen Texten durch Anwendung von Lesestrategien die wesentlichen Informationen entnehmen
Texte zu vertrauten Themen markieren und gliedern und Überschriften finden
kleine Verständnislücken (z. B. im Wortschatz) gelegentlich durch Kombinieren und mit Unterstützung
die Bedeutung von unbekannten, ableitbaren Wörtern (Wortverwandtschaften) häufig aus dem Kontext sowie mithilfe von Wortbildungsregeln erschließen
sprachliche Regeln erkennen, Fehler finden und diese Erkenntnisse für den eigenen Lernprozess nutzen
eine überschaubare Präsentation/einen Kurzvortrag gestalten und Ergebnisse vor der Klasse vortragen
einen kurzen geschriebenen Text sprachlich überarbeiten
Partner- und Gruppenarbeit in vertrauten Arbeitsformen und mit Unterstützung selbstständig organisieren (z. B. Rollenverteilung, Zeiteinteilung)
in kooperativen Arbeitsphasen Niederdeutsch häufiger als Gruppenarbeitssprache einsetzen (z. B. bei der Erarbeitung von Arbeitsaufträgen, in Vorbereitung von Rollenspielen, Partnerinterviews oder kleineren mündlichen Präsentationen)
sich selbst und den Partner kontrollieren (z. B. durch unterschiedliche Feedbackmethoden)
mit Hilfestellung ihren eigenen Lernfortschritt dokumentieren und ihn einschätzen (z. B. individuelles Wortschatzbuch, Lern- und Lesetagebuch, Europäisches Portfolio).
B1+ – Übergang in die Qualifikationsphase
ein bereits vielseitiges Inventar an Lern- und Arbeitstechniken für eigenständiges, individuelles Lernen selbstständig anwenden
Lern- und Arbeitsprozesse selbstständig und kooperativ gestalten (u.a. Arbeitsziele festlegen, niederdeutsches Material recherchieren und bereitstellen, Präsentation gestalten)
in kooperativen Unterrichtsphasen zunehmend konsequent Niederdeutsch als Arbeitssprache einsetzen
selbstständig mit wortschatz- und strukturorientierten digitalen Lernangeboten arbeiten sowie digitale Wörterbücher, Nachschlagewerke, Quellen und Tutorials nutzen
längere niederdeutsche Texte aufgabenbezogen erschließen, gliedern (z. B. Titel und Zwischenüberschriften finden, Inhalte in einem Schaubild/einer Tabelle darstellen) und zusammenfassen
weitgehend selbstständig ihren Lernprozess reflektieren und diesen kontrollieren und dokumentieren.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, grundlegendes Niveau
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse reflektieren und optimieren
ihre rezeptiven und produktiven Kompetenzen prüfen und gezielt erweitern, z. B. durch die Nutzung geeigneter Strategien und Hilfsmittel (unter anderem Nachschlagewerke, gezielte Nutzung des Internets)
das Niveau ihrer Sprachbeherrschung einschätzen, durch Selbstevaluation in Grundzügen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Fremdsprachenlernens nutzen
Begegnungen in der Fremdsprache für das eigene Sprachenlernen nutzen (z. B. persönliche Begegnungen, Internetforen und -plattformen, Radiosendungen, Filme, Theateraufführungen, Bandwettbewerbe, Poetry Slams, Musik, Bücher, Zeitschriften)
durch Erproben die eigene sprachliche Kompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen.
B2/C1 – Allgemeine Hochschulreife, erhöhtes Niveau
das Niveau ihrer eigenen Sprachbeherrschung einschätzen und selbstkritisch bewerten, durch Selbstevaluation angemessen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Sprachenlernens verwenden
durch planvolles Erproben der Sprachkenntnisse und kommunikativer sowie interkultureller Strategien die eigene Sprach- und Sprachhandlungskompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen.