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1.1 Anzeichen für Gottes Gegenwart
Den eigenen Atem wahrnehmen: Atem auf dem Handrücken spüren und auf die Atembewegungen der Bauchdecke achten.
Über den Atem kommunizieren: erleben, dass der eigene Atemrhythmus aufgenommen wird.
Im Atmen Lebendigsein bemerken: Tiere und Menschen atmen, Stofftiere und Puppen nicht.
Für das Leben als Geschenk Gottes danken - Gen 2,7: sich von Bildern von der Erschaffung des Menschen ansprechen lassen und Dankworte sprechen.
Geborgenheit erfahren: sich in eine Decke hüllen; im Tuch getragen werden.
Fürsorge und Geborgenheit bei Lebewesen beobachten: Nestwärme bei Tieren, Kuscheln bei Babys.
Orte der Geborgenheit entdecken und ausgestalten: das eigene Zuhause, die Schule, die Wohngruppe.
Geborgenheit als Nähe Gottes erleben - Ps 84,4: ein Nest aus Kissen bauen und sich hineinkuscheln; Therapiehalbkugel mit Decken als Nest gestalten, meditative Musik hören.
Bemerken, dass eine Burg Schutz bietet - Ps 91,1f.: eine Burg besuchen, Bilder einer Burg betrachten.
Erfahren, dass sich andere über mein Dasein freuen: Freunde, nahe stehende Menschen benennen; Fotos mitbringen, von Alltagssituationen berichten.
Erfahren, dass Menschen sich um andere kümmern: Tagesablauf in Bildern.
Für andere sorgen: jemandem beim Essen helfen, etwas leihen, für jemanden etwas holen.
Wahrnehmen, wie Schutz, Trost und Hilfe gut tun: einfache Formen von Trösten und Helfen erproben.
In der eigenen Lebensgeschichte Gott entdecken: Lebensweg mit Naturmaterialien im Sandkasten gestalten und mit Symbolzeichen eintragen, wer für mich sorgte.
Gott bitten, dass immer Menschen für uns da sind: Bittgebete formulieren und in das Klassengebetbuch eintragen.
1.2 Vertrauen in Gott
Das Leben von Nomaden kennen lernen: in einem „Nomaden-.
Erfahren, dass Abraham im Traum auf Gott hört und ihm vertraut.
Gen 12,1-4; 15,1-6: Hörspiel; gemeinsam ein Bild vom Sternenhimmel malen, Figur des Abraham darunter setzen.
Die Söhne Abrahams, Isaak und Ismael als wichtig für Juden.
Gen 21,18: Stammbaum zeichnen.
Zeichen setzen für den Bund Gottes mit den Menschen: Freundschaftsbändchen knüpfen.
Mit der Abrahamsgeschichte einer Mitschülerin, einem Mitschüler Mut machen, wenn ein neuer Weg beginnt: Mut-Karten schreiben.
Feststellen, dass Menschen in schwierigen Situationen Rettung finden können: Berichte und Bilder von Not und Bewahrung aus Zeitungen und Illustrierten sammeln.
Wahrnehmen, dass Gott zu Mose seinen Namen „Ich bin da“.
Ex 3,1-15: Wüstenlandschaft als Bodenbild gestalten und im Figurenspiel Mose zum brennenden Dornbusch begleiten; Feuerflammen bildnerisch gestalten und „Ich bin da“ hineinschreiben.
Hören, dass Gott Mose die Angst nimmt und ihm Aaron als Hilfe.
Ex 4,10-16: Figur des Aaron gestalten und ins Bodenbild stellen.
Sich einfühlen in die Freude über die Befreiung aus Ägypten.
Ex 15,20: die Rettung auf dem Weg durch das Wasser mit Tüchern gestalten und wie Mirjam aus Freude Musik machen und tanzen.
Die erfahrene Hilfe im eigenen Leben mit der biblischen Erzäh-.
Ex 16,13-16; 17,5f.: Gebet, Lied.
Am Beispiel des Josef das Zustandekommen und die Folgen von.
Gen 37,3f. 12-28: Wut- und Neid-Steine gestalten und daraus den Brunnen bauen.
Erfahren, wie Gott Josef in der Fremde hilft - Gen 41,1-45 i. A.: biblisches Erzählen; Bildergeschichte ordnen.
Auf Verhaltensweisen des Verzeihens und Versöhnens aufmerksam werden: die Begegnung Josefs mit den Brüdern und das.
Gen 42,1-7; 45,3-5; 50,18-21 und auf heutige Situationen übertragen.
Situationen und Gefühle von Traurigkeit wahrnehmen: Erlebnisse aussprechen, die ratlos oder traurig machen, ein Unfall auf der Straße, Menschen ohne Zuhause, Sterben und Tod in der Natur.
Beim Tod einer Mitschülerin, eines Mitschülers Trauer ausdrücken: Gesten, Zeichen, Symbole, Trauerfarben.
Tröstende Verhaltensweisen entwickeln: jemanden streicheln, mit Worten aufmuntern.
Trost erfahren: sich trösten lassen, sich in den Arm nehmen lassen, Kummer loslassen.
In der Erzählung von den Emmausjüngern deren neuen Le-.
Lk 24,13-35: Bild „Gang nach Emmaus“ (T. Zacharias) betrachten, die Veränderungen der Jünger wahrnehmen und ausdrücken.
Den glücklichen Ausgang einer gefährlichen Situation mit der Vorstellung des Schutzengels in Verbindung bringen: erzählen und deuten.
Im biblischen Erzählen dem jungen Tobias begegnen - Tob 5,1- 17; 12,1-7.15-17.21f: den Weg des Tobias nachspielen und das Spiel mit einer fröhlichen Feier ausklingen lassen.
Besondere Ereignisse mit Boten Gottes in der Bibel finden: zu Gen 18, 1-15; Lk 1,26-38; Mk 16,1-8 Engelsdarstellungen in der Kirche fotografieren; Klangbilder gestalten.
Füreinander „Engel“ sein: einander führen, halten, stützen, trösten, gute Worte sagen, Mut machen.
Sich von passenden Liedern ansprechen lassen: Liedkatechese „Von guten Mächten wunderbar geborgen“.
Entdecken, dass Gott wie ein guter Hirte für die Menschen sorgt: „Gott gibt mir, was ich zum Leben brauche" erstellen.
Erfahren, dass Menschen sich bei Gott geborgen fühlen können: Psalm als Gebet sprechen; um ein großes Hirtenbild aus Jute und Filz selbst gebastelte Watte-Schafe mit den Namen der Schülerinnen und Schüler legen.
1.3 Gott in Bildern und Symbolen
Sich an schöne und problematische Familienerlebnisse erinnern:.
Die mütterliche Seite Gottes kennen lernen: ein Mutter-Kind-Bild.
Jes 66,13.
Entdecken, dass wir immer zu Gott kommen dürfen, so wie wir sind: Dias zum Gleichnis vom Guten Vater betrachten und der.
Lk 15,11-24.
Wie Jesus Gott als Vater bezeichnen: „Unser Vater“ sagen, Va-.
Bitten mit Gebärden ausdrücken.
Sich darüber freuen, dass Gott um mich weiß: Gefühle ausdrücken; Situationen, Bilder, kurze Fallgeschichten als Anlässe zum Danken, Bitten, Klagen.
Psalmworte kennen lernen - Ps 23: mit Legematerial gestalten und sprechen.
Körperhaltungen beim Gebet sowie ihre Bedeutung kennen und üben: stehen, sitzen, knien; mit offenen Armen, mit gefalteten Händen.
Das „Vaterunser“ beten: ausgewählte Worte vor- und nachsprechen, mit Gesten begleiten.
Erfahren, dass Menschen in der ganzen Welt beten: Bilder von betenden Menschen verschiedener Religionen betrachten.
Brot als etwas Kostbares schätzen: elementare und sinnenhafte Erfahrungen mit Brot machen, sehen, riechen, fühlen, teilen, schmecken; achtsamen Umgang mit Brot einüben.
Die Erzählung hören und verstehen, dass Brot Menschen satt.
Lk 9,10-17: Bilder in Kinderbibeln betrachten und deuten.
Wasser als etwas Kostbares schätzen: elementare Erfahrungen mit Wasser machen, Wasser auf verschiedenen Stellen der Haut spüren, planschen, gießen.
Entdecken, dass Wasser Leben gibt, Durst löscht und frisch macht: Erlebnisse und Erfahrungen mit Wasser malen und Dank ausdrücken „Gelobt sei das Wasser“ (Franz von Assisi).
Gute und zerstörerische Wirkungen von Wasser auseinander halten: auf Bildkarten unterscheiden.
Der in biblischen Erzählungen dargestellten Lebenskraft von.
Gen 1,20-22; Joh 4,1-26: Meditation zum Thema „Wasser gibt Leben“.
Licht als etwas Wichtiges schätzen: elementare Erfahrungen mit Licht und Wärme machen; Infrarotlicht, Kerze, Sonne.
Erkennen, dass Licht warm und hell macht, die Angst nimmt und Leben gibt: die „Kraft des Lichts“ und das Hellwerden in dunklen Situationen mit Klängen gestalten.
Hören, dass Jesus sagt „Ich bin das Licht der Welt“ - Joh 8,12: auf dem Bild „Hundertguldenblatt" (Rembrandt) die besondere Darstellung Jesu entdecken; eine Lichtfeier gestalten; den Tag „Mariä Lichtmess" im Kalender entdecken und als Erinnerung an Jesus als Licht der Welt verstehen.
Verstehen, dass jede und jeder „Licht" sein kann: in eine Kerze das eigene Porträt einfügen; Beispiele suchen für trösten, ein gutes Wort sagen.
Die religiöse Kraft von Symbolen wahrnehmen und erspüren: Kreis, Spirale, Weg, Labyrinth, Haus, Höhle, Tür, Hand, Baum ganzheitlich-sinnorientiert gestalten.
Gott loben in den Dingen unserer Welt: Unterrichtsgang in die Schulumgebung; Dinge bestaunen, Dankworte sprechen.
Entdecken, dass die Bibel ein besonderes Buch ist: verschiedene Bibeln vergleichen; eine Bibel-Ausstellung besuchen oder zusammenstellen.
Wissen, dass in der Bibel Erzählungen von Gott, Jesus und den Menschen aufgeschrieben sind: bekannte Geschichten suchen; Bilder aus Kinderbibeln zuordnen; eine Klassenbibel gestalten.
Hören, wie die Bibel zu uns gekommen ist: einfache religionsgeschichtliche Zeitleiste erstellen.
2.1 Ich und die anderen
Erkennen „Das bin ich“: in den Spiegel schauen; mit einem schönen Tuch den eigenen Körper befühlen, mit einer Bürste massieren; Schattenbilder zeichnen.
Eigene Gefühle ausdrücken: mit Farben, Musik, Körperhaltung, Stimmungsbarometer.
Eigene Stärken und Schwächen entdecken: im Laufe eines Schuljahres „Ich-Buch“ anlegen.
Hören, dass Jesus sagt „Ich begleite dich“: mit verschiedenen Materialien den individuellen Lebensweg legen und dazu eine gemeinsame Feier gestalten.
Von Situationen und dem Gefühl des Alleinseins berichten: Rollenspiel, Geschichten und Bilder.
Überlegen, wo und wie ich allein sein kann: erzählen und spielen, Tür schließen, absperren, wieder öffnen.
Ausdrücken können „Ich will alleine sein“: Worte, Gesten, Zeichen.
Bemerken, was nur in Gemeinschaft möglich ist: Ball-, Fang-, Brettspiele; Feste feiern.
Zugehörigkeitsgefühl erfahren: sich mit einer Fotowand an gemeinsame Erlebnisse erinnern.
Wahrnehmen „Das bist du“: Tast-, Seh-, Hör- und Kontaktspiele; oder porträtieren.
Sich dem anderen zuwenden: einander begrüßen, anschauen, anlächeln, an den Händen fassen; die anderen mit Namen in einem Lied ansprechen.
Im Lied „Wo zwei oder drei“ erleben, dass Jesus in unserer Mitte ist: Mitte gestalten mit Kreuz, Jesuskerze, Ikone.
2.2 Jesus - Freund der Menschen
damals und - Erfahren, dass Frauen mit ihren Kindern Jesus besuchen wollen:.
Wissen, dass Jesus Kinder gesegnet hat - Mk 10,13-16: Mauer bauen als Zeichen der Abwehr durch die Jünger, Mauer wegräumen als Zeichen der Zuwendung Jesu.
Sich freuen, dass Jesus auch für Kinder da ist: zu einem Jesusbild selbst gemalte Porträts legen; eine Feier gestalten.
Feste bringen - Die Geschichte von der Hochzeit in Kana kennen lernen - Joh 2.
Auf die Rolle Marias beim Gelingen der Hochzeit aufmerksam.
Joh 2,3f.: Sprechblasen zum Gespräch zwischen Jesus und Maria.
Erfahren, dass Jesus dafür sorgt, dass das Fest weiter geht - Joh 2,6-11: mögliche Fortsetzungen der Geschichte entwerfen.
Sich Freude und Gemeinsamkeit wünschen: ein Klassenfest planen und gestalten.
Das Leben der Fischer am See Gennesaret kennen lernen:.
Hören, wie Jesus den Simon zu sich ruft und ihm einen neuen.
Mk 1,16-18; Mt 16,13-19: Rufspiele.
Den neuen Namen des ‚Petrus‘ mit der Kraft eines Steins und der Festigkeit eines Felsen in Verbindung bringen: Sinneserfahrungen mit Steinen und Sand.
Die Angst des Petrus nachempfinden - Lk 22,54-62: sich in Petrus hineinversetzen, eine Tagebuchnotiz verfassen.
Darauf aufmerksam werden, dass Jesus zu seinem Freund.
Joh 21,15-17: die Begegnung der beiden spielen.
Die Erfahrungen des Petrus mit eigenen Erfahrungen verknüpfen: Stärken und Schwächen in eine Petrus-Figur und in eine Ich-Figur malen, schreiben.
Entdecken, dass Petrus Mut hat und Menschen begeistert: Bilder vom Pfingstfest in Jerusalem betrachten, eine mutige Rede halten.
Menschen - Der Geschichte von Zachäus begegnen - Lk 19,1f.: mit Spielfigusetzen.
Erleben, dass Zachäus vorbehaltlos angenommen wird - Lk 19,3-7: Bilder von der Begegnung Jesu mit Zachäus in eine sinngebende Reihenfolge bringen.
Ausdrücken, dass Zachäus sich verändert hat, weil Jesus ihn.
Lk 19,7-10: Zachäus mit einem dunklen und einem hellen Herz malen; „Zachäus“ erzählt, was jetzt anders geworden ist.
Sich wie Zachäus bei Jesus angenommen fühlen und neu anfangen dürfen: Ich-Figuren zur Jesus-Kerze legen; Agapefeier.
Jede und je- - Mit dem blinden Bartimäus bekannt werden: Sinnesübungen mit.
Erkennen, dass sich das Leben von Bartimäus durch die Be-.
Mk 10,46-52: Tor mit Szenen seiner Perspektivlosigkeit gestalten; überlegen, wie das Leben von Bartimäus nach der Heilung aussieht, und Situationen im Spiel gestalten, die Bartimäus jetzt meistern kann.
Sich mit Bartimäus über seine Heilung freuen: Bilder betrachten, freie Lob- und Dankgebete formulieren.
Nachempfinden, wie Jesus das eigene Leben hell machen kann: eigene Nöte und Sorgen mit einem Stein symbolisieren, Steine in die Mitte legen; Lichtertanz.
Keiner ist in - Der Geschichte von der Beruhigung des Sturms begegnen - Mk See gestalten, ein Bild mit Jesus und seinen Freunden malen.
Die Angst der Freunde Jesu und die Rettung aus der Not.
Mk 4,37-39: Tonaufnahmen von Wind, Sturm, Regen; Tücher wie im Sturm bewegen; Klangbilder zu Angst und Rettung.
Den Wunsch nach Begleitung ausdrücken: Lieder „Das wünsch ich sehr", „Ich möcht', dass einer mit mir geht".
Wissen, dass Freunde zu unserem Leben gehören: von Freund- Namen, Lieblingsessen, Lieblingstier, Hobbys.
Darauf aufmerksam werden, wie Jesus Freunde gewinnt - Mk 1,16-20: Szene am See Gennesaret als lebendes Bild darstellen.
Nachvollziehen, wie sich viele Menschen um Jesus drängen: Mütter mit Kindern, Kranke und Traurige im Rollenspiel darstellen.
Verdeutlichen, dass Jesus zu den Menschen kommt und diese zu ihm: mit Wollknäuel ein Netz knüpfen; „Augenzeugen" der Szene berichten.
Hören, dass Jesus verspricht, immer bei uns zu sein - Mt 28,20: die Freundschaft mit Jesus feiern, Fotos zum Klassenkreuz hängen.
2.3 Feste - Ausdruck der Freude über Jesus Christus
Aschermittwoch als Tor in die Fastenzeit erfassen: die Sonntage hervorheben.
Ostern als wichtiges Fest im Kirchenjahr kennen: um Jesus in der Mitte ein Bodenbild des kirchlichen Jahreskreises gestalten.
In der Geschichte von den Emmausjüngern erfahren, dass.
Lk 24,13-32: Figurenspiel zu ausgewählten Erzählungen der Passionsgeschichte; den Weg der Jünger nach Emmaus gestalten; ein „Jünger“ erzählt nach seiner Rückkehr.
Veränderungen von Menschen durch die Osterbotschaft erspü-.
Mk 16,1-8: die drei Frauen auf ihrem Weg zum Grab Jesu und auf dem Heimweg begleiten; gehen, Körperhaltung, Gestik.
Das Kreuz als Zeichen Jesu erkennen: schmücken, mit Lichtern umgeben.
Neues Leben in der Natur entdecken: Frühlingsspaziergang; Osterschmuck aus Naturmaterialien anfertigen; Ostersymbole und -bräuche wie Ostereier, Osterlamm.
Ostergottesdienst feiern, weil Jesus auferstanden ist und lebt.
Den Advent als Zeit des Er-wartens erleben: unterschiedliche Situationen des Wartens besprechen und die Warte-Zeit gestalten.
Das zunehmende Licht als Zeichen mit dem Kommen Jesu verbinden: einzelne Lichter in der Dunkelheit anzünden; Bedeutung des Adventskranzes.
Sich auf Weihnachten freuen: Lk 1,26-38 erzählen, Lieder singen, Musik hören; eine Krippe mit Naturmaterialien bauen.
Den Geburtstag als besonderen Tag wahrnehmen: an den eigeund davon erzählen.
Den Geburtstag von Jesus feiern - Lk 2,1-20: in Szenen als Weg zur Krippe gestalten, gemeinsam ein Geburtstagslied für Jesus singen und Kerzen an der Krippe entzünden, ein Krippenbild aus Puzzleteilen zusammensetzen.
Die Geschichte von den Heiligen Drei Königen kennen lernen - Mt 2,1-12: wie die Könige aus dem Morgenland Geschenke an die Krippe legen, Jesus ehren und sich verneigen; Brauchtum aufgreifen.
Nachempfinden, wie sich die Freunde Jesu vor und nach.
Freude, Begeisterung, Mut pantomimisch ausdrücken.
Der Geschichte vom Pfingstereignis begegnen - Apg 2,1-13: Sturm, Wind und Feuer in Gesten und Geräuschen darstellen; Bilder betrachten.
Von der Predigt des Petrus erfahren - Apg 2,14-36: ein Bodenbild mit geschlossenen und offenen Türen, mit aufgebauten und eingerissen Mauern und Figuren in entsprechender Haltung legen.
Ein pfingstliches Fest miteinander feiern: in das Bodenbild Ich- Figuren mit einer Feuerzunge legen; in Pfingstliedern um den Geist Gottes bitten und für ihn danken.
3.1 Besondere Zeichen der Nähe Gottes
Kirche als besonderes Haus: Größe, Altar mit Bibel, Kanzel, Taufstein, bunte Fenster, Orgel, Glocken, Turm.
Die Kirche als Ort zum Beten, Singen, Hören und Feiern erleben: Andacht in der Kirche gestalten.
Pfarrerin, Pfarrer und Organistin, Organist und ihre Arbeit kennen lernen: Interview.
Wissen, dass die Kirche ein Haus ist, in dem sich Menschen treffen, die miteinander singen, beten und von Gott hören wollen: Videoausschnitte eines Gottesdienstes anschauen.
Den Sonntag als besonderen Tag von den Werktagen unterscheiden: Sonntage im Kalender suchen, auf das Glockenläuten am Sonntag achten, weitere Besonderheiten entdecken und als Wandbild im Gegensatz zum Werktag zusammenstellen.
Wichtige Elemente des Gottesdienstes kennen lernen: Liturgie mit Bildern und Gesten einüben; Buch vom Gottesdienst gestalten.
Sich zur Gemeinschaft von Jesus zugehörig fühlen: miteinander danken, bitten, singen.
Aufgaben bei der Vorbereitung des Gottesdienstes übernehmen: ein Bild zeigen, musizieren; Gebete, Fürbitten lesen.
Um die eigene Taufe wissen: Taufkerze, Taufformel, Familienfo-.
Taufe als Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen verstehen.
Mt 28,18-20: eine Schale mit Wasser, Handumrisse in die Mitte um eine Kerze legen; Taufbefehl.
Jes 43,1 kennen: Schmuckblatt gestalten.
Wissen, dass Jesus seinen Freunden das Abendmahl geschenkt.
Mk 14,22-24: ein Abendmahlsbild betrachten.
In der Klasse Gemeinschaft erfahren: Agapemahl gestalten, analog dem Bild „Mahl der Sünder" (Sieger Köder) einen Tisch decken und miteinander feiern.
Den Altar als besonderen Tisch in der Kirche entdecken und kennen lernen, was zum Abendmahl gehört: Schale mit Brot, Kelch mit Saft oder Wein; die Abendmahlsworte sprechen, wiederholen.
Verstehen, dass Konfirmation an den Segen der Taufe erinnert und ihn erneuert: Bilder eines Babys am Taufstein und einer Konfirmation am Altar betrachten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen.
Wissen, dass die Konfirmandin, der Konfirmand zur christlichen Gemeinde gehören: Urkunde zur Konfirmation mit anderen Urkunden vergleichen.
Konfirmation in der Heimatgemeinde oder in der Schule feiern.
Anlässe und Aussagen von Segenswünschen kennen: verschieliche Umrissfigur legen.
Erfahren, dass jeder segnen kann: einander die Hände auflegen, Wärme und Kraft der Hände spüren, ein Segenslied singen, einen Segenswunsch mit Handauflegung zugesprochen bekommen.
Den aaronitischen Segen Num 6,22-27 als besonderen Segen am Ende eines Gottesdienstes kennen lernen: den Zuspruch hören, ein Bild dazu gestalten und zu Hause aufhängen.
Die Bedeutung des Dreikönigssegens kennen: an Türen „...+C+M+B+ ..." entdecken, über die Klassenzimmertür schreiben; hören, was katholische Mitschülerinnen und Mitschüler vom Haussegen erzählen.
Aus Freude darüber, dass wir unter dem Segen Gottes leben, eine Feier gestalten.
3.2 Miteinander im Sinne Jesu
Beobachten, wie Menschen einander helfen: Erlebnisse in der eigenen Umgebung.
Die Geschichte Jesu vom helfenden Samariter kennen - Lk 10,30-35: Leporello gestalten.
Wissen, dass Menschen nach dem Beispiel Jesu handeln: sich über diakonische Einrichtungen und Dienste informieren.
Bereitschaft zu eigenem Helfen entwickeln: einer Mitschülerin, einem Mitschüler die Schuhe binden, für jemanden etwas besorgen; Hilfsaktionen für Bedürftige als Schulprojekt.
Herausfinden, wie man jemandem eine Freude machen kann:.
Freude beim Schenken und Beschenktwerden erleben und ausdrücken: ein persönliches, schön verpacktes Geschenk gestalten; Lied „Ich schenk' dir einen Sonnenstrahl“; sich für ein Geschenk bedanken.
Wie Jesus Liebe schenken: ein selbst gemachtes Herz, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Zeit.
Regeln verstehen: Spiel-, Klassen-, Verkehrsregeln, Ordnungen, Gesetze zusammenstellen und besprechen.
Die „Zehn Gebote" als Hilfe Gottes kennen lernen - Ex 20,1-21; Dtn 5,1-22: ein Gebote-Buch unter dem Aspekt „Es ist gut, wenn du ..." anlegen, vor jedes Gebot die Zusage Gottes „Ich.
ihr seid nicht allein" setzen, bei aktuellen Anlässen nachsehen und ergänzen.
Ausdrucksformen für Zuneigung kennen: im Umgang miteinander, in bildlichen Darstellungen.
Erfahren, dass es schön ist, eine Freundin, einen Freund zu haben: Bilder von Liebespaaren betrachten; Gefühle der Zuneigung mit Farben ausdrücken; über Sexualität und Partnerschaft sprechen.
Über Möglichkeiten nachdenken, Beziehungen zu pflegen: Worte und Handlungen, die gut tun; Ursachen für das Scheitern von Beziehungen feststellen.
Wissen, dass Gott Mann und Frau geschaffen hat - Gen 1,27: Paradiesbilder betrachten; einen Paradiesgarten für Adam und Eva mit Naturmaterialien gestalten.
3.3 Umkehr und Versöhnung
Der Geschichte vom guten Hirten begegnen - Lk 15,3-6: Schafgestalten; die Fürsorge des Hirten in Spielszenen entfalten.
Erfahren, dass Jesus wie ein sorgender Hirte ist: Jesuskerze mit Bild von Schaf und Hirte gestalten, den eigenen Namen dazu schreiben.
Konflikte aufgreifen, die im Zusammenleben entstehen können: Rollenspiel; auf Bildern Situationen unterscheiden: Wo passiert.
wo nicht?.
Mit Spannungen und Streit umgehen: Spannungen erkennen, Methoden des Streitschlichtens einüben.
Die Geschichte vom guten Vater kennen und diskutieren - Lk 15,11-24: dazu Gesten und Verhaltensweisen des Verzeihens erproben.
Nach geklärtem Streit eine Feier der Versöhnung gestalten: ein Schattenbild, ein Sonnenbild malen; Lichter zum Sonnenbild stellen; singen; danken, dass es wieder gut geworden ist.
3.4 Menschen, die sich vom Geist Jesu leiten lassen
Über die Hände Nähe spüren: basale, wohl tuende Handerfahrungen; einander die Hand reichen, die Hand eincremen, massieren.
Im fürsorglichen Handeln der Bezugspersonen etwas vom Geist Jesu spüren: mit unterstützender Handführung etwas tun; Bild einer kleinen Hand in einer großen Hand als Tonplastik gestalten.
Wichtige Stationen im Leben von Martin kennen lernen: Wand-.
Ein Martinsfest feiern: Laterne basteln, andere einladen, einen Martinswecken teilen.
Eine meditative Feier zu Mt 5,9 gestalten.
Den Namenstag von Schülerinnen begehen, die Elisabeth hei-.
Erfahren, dass Elisabeth als Fürstin leben kann: sich über das Leben an einem Königshof informieren, dieses nachspielen.
Wissen, dass Elisabeth die Not der Menschen erkennt, ihr fürstliches Leben hinter sich lässt und ihnen hilft: weiche und raue Stoffe, feines Geschirr und verbeulte Schüsseln einander gegenüberstellen.
Einander Gutes tun mit Brot und Rosen: Brot teilen, Papierrosen basteln und verschenken.
Etwas über das Leben des Nikolaus erfahren: Bilder betrachten, Geschichte hören.
Wissen, dass Nikolaus anderen geholfen hat: eine Nikolauslegende spielen, Nikolauslieder mit Instrumenten begleiten.
Nikolaus als Weihnachtsvorboten verstehen: Nikolausfeier vorbereiten und gestalten.
Etwas über das Leben des Franziskus erfahren: Landschaft mit.
Die Begegnung mit dem Aussätzigen als Anlass für die Veränderung des Franziskus verstehen: die Überwindung von Furcht und Abwehr in der Geschichte mit Gesten ausdrücken; grobe und feine Stoffe mit geschlossenen Augen fühlen.
Erfahren, dass Franziskus auf Gott gehört hat: sich über die Kirche San Damiano in Assisi informieren, aus Bausteinen eine Kirche bauen.
Wissen, dass Franziskus die Schöpfung geliebt hat: Bilder zu Sonne, Wasser, Erde und Wind mit Legematerialien gestalten; Strophen aus dem Sonnengesang singen.
Etwas über Christophorus erfahren: Vorstellungen und Bilder stellen.
Die Suche des Riesen nach dem höchsten Herrn nachempfinden: den Weg des Christophorus gestalten; das Tragen des Kindes über das Wasser nachspielen.
Möglichkeiten entdecken, selbst wie Christophorus zu handeln: eigene Kräfte und Stärken herausfinden und damit anderen helfen; den anderen sagen, welche Stärken und Begabungen sie haben.
Die Lebensgeschichte von Heiligen aus der Heimat kennen:.
Porträts bekannter christlicher Personen begegnen: Albert.
ein Freund der Menschen und Tiere; Dietrich Bon-.
Vertrauen auf Gott auch im Leid; Mutter Teresa - ein Engel für Arme, Kranke und Sterbende.
Nächstenliebe erfahren: auf Menschen in der Umgebung aufmerksam werden, die Gutes tun; sich mit einem kleinen Geschenk bedanken.
Kleine Schritte der Nächstenliebe selbst ausprobieren: Pausenhelfer; Patenschaften im Schulhaus übernehmen.
4.1 Die Welt als Schöpfung Gottes loben und bewahren
Tätigkeiten erproben, die mit den Händen möglich sind: etwas.
Hände zum Gebet falten und für die Hände danken.
Die Sinne bewusst wahrnehmen und dafür danken: Sehen, Riechen, Schmecken, Hören, Fühlen.
Naturschönheiten im Umfeld der Schule entdecken: Schneckenhaus, Blätter, Erde mit der Becherlupe betrachten.
Über Naturphänomene staunen: einfache Experimente.
Gott als Schöpfer der Welt danken: Liedkatechese „Gott hält die ganze Welt in seiner Hand“, Collage gestalten.
Der Schöpfungsgeschichte begegnen - Gen 1,1-25: Schöpgestalten.
Die Erschaffung von Mann und Frau als Geschöpfe Gottes.
Gen 1,27: Tontafel töpfern, das Bild von Mann und Frau einritzen.
Wissen, dass Gott den Menschen die Erde anvertraut hat: Bilder mit dem eigenen Handumriss an den Rand des Schöpfungsbildes legen.
Zerstörung im nahen Umfeld und in der Natur feststellen: Dreck vor der Schule, Abfall im Wald, stinkende Autoabgase, Berichte von Naturkatastrophen.
Schritte zur Bewahrung der Schöpfung unternehmen: sparsame Verwendung von Waschmitteln, Abfallsammelaktionen wie Sauberer Schulhof, sich an Umweltschutzmaßnahmen beteiligen.
Ernte als Krönung des Wachstums erfahren: den Schulgarten oder einen Apfelbaum im Jahreslauf beobachten; Bilder von den Jahreszeiten malen.
Sich über die Vielfalt der Gaben freuen, sie genießen und behutsam damit umgehen: mit allen Sinnen verschiedene Erntegaben entdecken, Erntefrüchte in einen Korb legen und mit Herbstblättern schmücken.
Eine Erntedankfeier gestalten - Gen 8,22: Brot segnen und teilen, Gott für die Kraft zum Wachsen und Reifen danken.
4.2 Menschen in aller Welt - Gottes große Familie
Den Alltag und die Religion muslimischer Menschen kennen lernen: Erzählungen von muslimischen Mitschülerinnen und Mitschülern, orientalische Musik; Bilder von Moschee und Minarett; Tonaufnahme vom Ruf des Muezzin; Feste, Fastenzeiten, Essensregeln.
Ein Stabpuppenspiel verfolgen, in dem muslimische Kinder von ihrem Alltag und ihrer Religion erzählen.
Wissen, dass Gott Ali, Aysche und uns kennt: Bilder und Spielfiguren um Bibel und Koran legen.
Erkennen, dass für Muslime Ismael, der Sohn Abrahams, wichtig.
Gen 16,15; 21,9-21: von der Geburt des Ismael und von seiner Rettung in der Wüste hören.
Etwas über Menschen in anderen Ländern erfahren: ein Lied berichte verfolgen; Kinder und Erwachsene in landestypischer Festtagskleidung malen.
Sich über Religionen in anderen Ländern informieren: Mitschülerinnen und Mitschüler befragen; Geschichten, Legenden, religiöse Stätten, Symbole, Gebetshaltungen und Feste; Hauptfeste anderer Religionen in Wandkalender eintragen.
Wissen, dass vor Gott alle Menschen gleich sind: Lied.
Gott hat sie alle lieb“; um einen Globus herum Papierfiguren von Kindern, Erwachsenen verschiedener Länder und Kulturen legen, ein Bild von sich dazu malen und mit Wollfäden Verbindungen zueinander herstellen..
4.3 Unter der Verheißung Gottes leben
Die Geschichte von der Arche Noach kennen und verstehen - Gen 6,14-22: die Arche nachbauen und Tiere hineinsetzen.
Wie Noach in der Arche auf das Ende der Gefahr warten - Gen 7,17-8,5: eng zusammengekauert unter einem Regenschirm sitzen; Regenguss, Gewitter als Tonaufnahme hören.
Sich über die Ankunft der Taube als Zeichen der Rettung freuen.
Gen 8,8-12: zum Bild einer weißen Taube einen grünen Zweig legen.
Die Freude des Noach nachempfinden - Gen 8,20: Tanz, Lieder.
Den Regenbogen als Friedenszeichen zwischen Gott und Mensch deuten, sowie als Verpflichtung, mit anderen und der.
Gen 9,12-17: unter einem selbst gestalteten Regenbogen für die Verbindung von Himmel und Erde danken.
Wissen, dass alles Leben ein Ende hat: das Welken der Pflanzen verfolgen, ein Tier beerdigen.
Den Tod einer Mitschülerin, eines Mitschülers betrauern: den Friedhof besuchen, das Grab schmücken, den freien Platz im Klassenzimmer gestalten; von der Auferstehung Jesu sprechen.
Sich ein Zuhause bei Gott vorstellen: wohlige Gestaltung des Klassenzimmers mit bunten Kartons, Sitzkissen, Teppich, Blumen, Musik.
Das Versprechen Gottes für eine neue Welt hören - Offb 21,1-4 und die Umsetzung miteinander erproben: Tränen abwischen, Schmerzen lindern, einander helfen; Lied „Der Himmel geht über allen auf“ singen.
Gott erfahren....................................................................................................... 120.
stärkt das Selbstvertrauen und die Lebenszuversicht, denn die vorbehaltlose An-.
fördert ein gelingendes Miteinander, denn ein mitmenschlicher und solidarischer.
entfaltet das Leben in und mit der Welt, denn die Achtung vor dem Geschaffenen.
motiviert das Handeln des Menschen, denn es wird gesehen als Gabe Gottes mit.
Erfahrung und Glaube.
Angenommen sein - Leben und Handeln - Wahr-.
Jesus Christus - Heiliger Geist in der Gemeinschaft -.
Elementarisierung.
Umsetzung des Lernbereichs im Unterricht.
entsprechend.
folgende sonderpäda-.
Fachübergreifendes Lernen, Schulleben, Schulkultur.
Religionsunterricht und Sakramentenkatechese.
Konfessionalität und gemeinsames Lernen.
Der Religionsunterricht sucht darüber hinaus allen Schülerinnen und Schülern.
1.3 Gott in Bildern und Symbolen
Jesus, Freund und Begleiter...................................................................... 123.
2.3 Feste - Ausdruck der Freude über Jesus Christus
Kraft aus dem Geist Jesu.......................................................................... 126.
3.4 Menschen, die sich vom Geist Jesu leiten lassen
Freude über die Schöpfung............................................................... 130.
1.1 Anzeichen für Gottes Gegenwart
Den eigenen Atem wahrnehmen: Atem auf dem Handrücken spüren und auf die Atembewegungen der Bauchdecke achten.
Über den Atem kommunizieren: erleben, dass der eigene Atemrhythmus aufgenommen wird.
Im Atmen Lebendigsein bemerken: Tiere und Menschen atmen, Stofftiere und Puppen nicht.
Für das Leben als Geschenk Gottes danken - Gen 2,7: sich von Bildern von der Erschaffung des Menschen ansprechen lassen und Dankworte sprechen.
Geborgenheit erfahren: sich in eine Decke hüllen, im Tuch getragen werden.
Fürsorge und Geborgenheit bei Lebewesen beobachten: Nestwärme bei Tieren, Kuscheln bei Babys.
Orte der Geborgenheit entdecken und ausgestalten: das eigene Zuhause, die Schule, die Wohngruppe.
Geborgenheit als Nähe Gottes erleben - Ps 84,4: ein Nest aus Kissen bauen und sich hineinkuscheln, Therapiehalbkugel mit Decken als Nest gestalten, meditative Musik hören.
Bemerken, dass eine Burg Schutz bietet - Ps 91,1f.: eine Burg besuchen, Bilder einer Burg betrachten.
Erfahren, dass sich andere über mein Dasein freuen: Freundinnen und Freunde, nahe stehende Menschen benennen; Fotos mitbringen, von Alltagssituationen berichten.
Erfahren, dass Menschen sich um andere kümmern: Tagesablauf in Bildern.
Für andere sorgen: jemandem beim Essen helfen, etwas leihen, für jemanden etwas holen.
Wahrnehmen, wie Schutz, Trost und Hilfe gut tun: einfache Formen von Trösten und Helfen erproben.
In der eigenen Lebensgeschichte Gott entdecken: Lebensweg mit Naturmaterialien im Sandkasten gestalten und mit Symbolzeichen eintragen, wer für mich sorgte.
Gott bitten, dass immer Menschen für uns da sind: Bittgebete formulieren und in das Klassengebetbuch eintragen.
1.2 Vertrauen in Gott
Das Leben von Nomaden kennen lernen: in einem „Nomaden-.
Erfahren, dass Abraham im Traum auf Gott hört und ihm ver-.
Gen 12,1-4; 15,1-6: Hörspiel; gemeinsam ein Bild vom Sternenhimmel malen, Figur des Abraham darunter setzen.
Die Söhne Abrahams, Isaak und Ismael als wichtig für Juden.
Gen 21,18: Stammbaum zeichnen.
Zeichen setzen für den Bund Gottes mit den Menschen: Freundschaftsbändchen knüpfen.
Mit der Abrahamsgeschichte einer Mitschülerin oder einem Mitschüler Mut machen, wenn ein neuer Weg beginnt: Mut-Karten schreiben.
Feststellen, dass Menschen in schwierigen Situationen Rettung finden können: Berichte und Bilder von Not und Bewahrung aus Zeitungen und Illustrierten sammeln.
Wahrnehmen, dass Gott zu Mose seinen Namen „Ich bin da“.
Ex 3,1-15: Wüstenlandschaft als Bodenbild gestalten und im Figurenspiel Mose zum brennenden Dornbusch begleiten, Feuerflammen bildnerisch gestalten und „Ich bin da“ hineinschreiben.
Hören, dass Gott Mose die Angst nimmt und ihm Aaron als Hilfe.
Ex 4,10-16: Figur des Aaron gestalten und ins Bodenbild stellen.
Sich einfühlen in die Freude über die Befreiung aus Ägypten - Ex 15,20: die Rettung auf dem Weg durch das Wasser mit Tüchern gestalten und wie Mirjam aus Freude Musik machen und tanzen.
Die erfahrene Hilfe im eigenen Leben mit der biblischen Erzäh-.
Ex 16,13-16; 17,5f.: Gebet, Lied.
Am Beispiel des Josef das Zustandekommen und die Folgen.
Gen 37,3f. 12-28: Wut- und Neid-Steine gestalten und daraus den Brunnen bauen.
Erfahren, wie Gott Josef in der Fremde hilft - Gen 41,1-45 i. A.: biblisches Erzählen; Bildergeschichte ordnen.
Auf Verhaltensweisen des Verzeihens und Versöhnens aufmerksam werden: die Begegnung Josefs mit den Brüdern und.
Gen 42,1-7; 45,3-5; 50,18-21 und auf heutige Situationen übertragen.
Situationen und Gefühle von Traurigkeit wahrnehmen: Erlebnisse aussprechen, die ratlos oder traurig machen; ein Unfall auf der Straße, Menschen ohne Zuhause, Sterben und Tod in der Natur.
Beim Tod einer Mitschülerin oder eines Mitschülers Trauer ausdrücken: Gesten, Zeichen, Symbole, Trauerfarben.
Tröstende Verhaltensweisen entwickeln: jemanden streicheln, mit Worten aufmuntern.
Trost erfahren: sich trösten lassen, sich in den Arm nehmen lassen, Kummer loslassen.
In der Erzählung von den Emmausjüngern deren neuen Le-.
Lk 24,13-35: Bild „Gang nach Emmaus“ (T. Zacharias) betrachten, die Veränderungen der Jünger wahrnehmen und ausdrücken.
Den glücklichen Ausgang einer gefährlichen Situation mit der Vorstellung des Schutzengels in Verbindung bringen: erzählen und deuten.
Im biblischen Erzählen dem jungen Tobias begegnen - Tob 5,1- 17; 12,1-7.15-17.21f: den Weg des Tobias nachspielen und das Spiel mit einer fröhlichen Feier ausklingen lassen.
Besondere Ereignisse mit Boten Gottes in der Bibel finden: zu Gen 18, 1-15; Lk 1,26-38; Mk 16,1-8 Engelsdarstellungen in der Kirche fotografieren, Klangbilder gestalten.
Füreinander „Engel“ sein: einander führen, halten, stützen, trösten, gute Worte sagen, Mut machen.
Sich von passenden Liedern ansprechen lassen: Liedkatechese „Von guten Mächten wunderbar geborgen“.
1.3 Gott in Bildern und Symbolen
Sich an schöne und problematische Familienerlebnisse erinnern: Mutter, Vater, die Eltern malen; Dank- und Bittsätze formulieren.
Die mütterliche Seite Gottes kennen lernen: ein Mutter-Kind-Bild.
Jes 66,13.
Entdecken, dass wir immer zu Gott kommen dürfen, so wie wir sind: Dias zum Gleichnis vom Guten Vater betrachten und der.
Lk 15,11-24.
Wie Jesus Gott als Vater bezeichnen: „Unser Vater“ sagen, Va-.
Bitten mit Gebärden ausdrücken.
Sich darüber freuen, dass Gott um mich weiß: Gefühle ausdrücken; Situationen, Bilder, kurze Fallgeschichten als Anlässe zum Danken, Bitten, Klagen.
Psalmworte kennen lernen - Ps 23: mit Legematerial gestalten und sprechen.
Körperhaltungen beim Gebet sowie ihre Bedeutung kennen und üben: stehen, sitzen, knien; mit offenen Armen, mit gefalteten Händen.
Das „Vaterunser“ beten: ausgewählte Worte vor- und nachsprechen, mit Gesten begleiten.
Erfahren, dass Menschen in der ganzen Welt beten: Bilder von betenden Menschen verschiedener Religionen betrachten.
Brot als etwas Kostbares schätzen: elementare und sinnenhafte Erfahrungen mit Brot machen; sehen, riechen, fühlen, teilen, schmecken; achtsamen Umgang mit Brot einüben.
Die Erzählung hören und verstehen, dass Brot Menschen satt.
Lk 9,10-17: Bilder in Kinderbibeln betrachten und deuten.
Wasser als etwas Kostbares schätzen: elementare Erfahrungen mit Wasser machen, Wasser auf verschiedenen Stellen der Haut spüren, planschen, gießen.
Entdecken, dass Wasser Leben gibt, Durst löscht und frisch macht: Erlebnisse und Erfahrungen mit Wasser malen und Dank ausdrücken „Gelobt sei das Wasser“ (Franz von Assisi).
Gute und zerstörerische Wirkungen von Wasser auseinander halten: auf Bildkarten unterscheiden.
Der in biblischen Erzählungen dargestellten Lebenskraft von.
Gen 1,20-22; Joh 4,1-26: Meditation zum Thema „Wasser gibt Leben“.
Licht als etwas Wichtiges schätzen: elementare Erfahrungen mit Licht und Wärme machen; Infrarotlicht, Kerze, Sonne.
Erkennen, dass Licht warm und hell macht, die Angst nimmt und Leben gibt: die „Kraft des Lichts“ und das Hellwerden in dunklen Situationen mit Klängen gestalten.
Hören, dass Jesus sagt „Ich bin das Licht der Welt“ - Joh 8,12: auf dem Bild „Hundertguldenblatt" (Rembrandt) die besondere Darstellung Jesu entdecken; eine Lichtfeier gestalten; den Tag „Mariä Lichtmess" im Kalender entdecken und als Erinnerung an Jesus als Licht der Welt verstehen.
Verstehen, dass jede und jeder „Licht" sein kann: in eine Kerze das eigene Porträt einfügen; Beispiele suchen für trösten, ein gutes Wort sagen.
Die religiöse Kraft von Symbolen wahrnehmen und erspüren: Kreis, Spirale, Weg, Labyrinth, Haus, Höhle, Tür, Hand, Baum ganzheitlich-sinnorientiert gestalten.
Gott loben in den Dingen unserer Welt: Unterrichtsgang in die Schulumgebung; Dinge bestaunen, Dankworte sprechen.
2.1 Ich und die anderen
Erkennen „Das bin ich“: in den Spiegel schauen; mit einem schönen Tuch den eigenen Körper befühlen, mit einer Bürste massieren; Schattenbilder zeichnen.
Eigene Gefühle ausdrücken: mit Farben, Musik, Körperhaltung; Stimmungsbarometer.
Eigene Stärken und Schwächen entdecken: im Laufe eines Schuljahres „Ich-Buch“ anlegen.
Hören, dass Jesus sagt „Ich begleite dich“: mit verschiedenen Materialien den individuellen Lebensweg legen und dazu eine gemeinsame Feier gestalten.
Von Situationen und dem Gefühl des Alleinseins berichten: Rollenspiel, Geschichten und Bilder.
Überlegen, wo und wie ich allein sein kann: erzählen und spielen, Tür schließen, absperren, wieder öffnen.
Ausdrücken können „Ich will alleine sein“: Worte, Gesten, Zeichen.
Bemerken, was nur in Gemeinschaft möglich ist: Ball-, Fang-, Brettspiele; Feste feiern.
Zugehörigkeitsgefühl erfahren: sich mit einer Fotowand an gemeinsame Erlebnisse erinnern.
Wahrnehmen „Das bist du“: Tast-, Seh-, Hör- und Kontaktspiele; oder porträtieren.
Sich dem anderen zuwenden: einander begrüßen, anschauen, anlächeln, an den Händen fassen; die anderen mit Namen in einem Lied ansprechen.
Im Lied „Wo zwei oder drei“ erleben, dass Jesus in unserer Mitte ist: Mitte gestalten mit Kreuz, Jesuskerze, Ikone.
2.2 Jesus - Freund der Menschen
damals und - Erfahren, dass Frauen mit ihren Kindern Jesus besuchen wollen:.
Wissen, dass Jesus Kinder gesegnet hat - Mk 10,13-16: Mauer bauen als Zeichen der Abwehr durch die Jünger, Mauer wegräumen als Zeichen der Zuwendung Jesu.
Sich freuen, dass Jesus auch für Kinder da ist: zu einem Jesusbild selbst gemalte Porträts legen; eine Feier gestalten.
Feste bringen - Die Geschichte von der Hochzeit in Kana kennen lernen - Joh 2.
Auf die Rolle Marias beim Gelingen der Hochzeit aufmerksam.
Joh 2,3f.: Sprechblasen zum Gespräch zwischen Jesus und Maria.
Erfahren, dass Jesus dafür sorgt, dass das Fest weitergeht - Joh 2,6-11: mögliche Fortsetzungen der Geschichte entwerfen.
Sich Freude und Gemeinsamkeit wünschen: ein Klassenfest planen und gestalten.
- Das Leben der Fischer am See Gennesaret kennen lernen:.
Hören, wie Jesus den Simon zu sich ruft und ihm einen neuen.
Mk 1,16-18; Mt 16,13-19: Rufspiele.
Den neuen Namen des ‚Petrus‘ mit der Kraft eines Steins und der Festigkeit eines Felsen in Verbindung bringen: Sinneserfahrungen mit Steinen und Sand.
Die Angst des Petrus nachempfinden - Lk 22,54-62: sich in Petrus hineinversetzen, eine Tagebuchnotiz verfassen.
Darauf aufmerksam werden, dass Jesus zu seinem Freund.
Joh 21,15-17: die Begegnung der beiden spielen.
Die Erfahrungen des Petrus mit eigenen Erfahrungen verknüpfen: Stärken und Schwächen in eine Petrus-Figur und in eine Ich-Figur malen, schreiben.
Entdecken, dass Petrus Mut hat und Menschen begeistert: Bilder vom Pfingstfest in Jerusalem betrachten, eine mutige Rede halten.
Menschen - Der Geschichte von Zachäus begegnen - Lk 19,1f.: mit Spielfigusetzen.
Erleben, dass Zachäus vorbehaltlos angenommen wird - Lk 19,3-7: Bilder von der Begegnung Jesu mit Zachäus in eine sinngebende Reihenfolge bringen.
Ausdrücken, dass Zachäus sich verändert hat, weil Jesus ihn.
Lk 19,7-10: Zachäus mit einem dunklen und einem hellen Herz malen; „Zachäus“ erzählt, was jetzt anders geworden ist.
Sich wie Zachäus bei Jesus angenommen fühlen und neu anfangen dürfen: Ich-Figuren zur Jesus-Kerze legen; Agapefeier.
Jede und je- - Mit dem blinden Bartimäus bekannt werden: Sinnesübungen mit.
Erkennen, dass sich das Leben von Bartimäus durch die Be-.
Mk 10,46-52: Tor mit Szenen seiner Perspektivlosigkeit gestalten; überlegen, wie das Leben von Bartimäus nach der Heilung aussieht, und Situationen im Spiel gestalten, die Bartimäus jetzt meistern kann.
Sich mit Bartimäus über seine Heilung freuen: Bilder betrachten, freie Lob- und Dankgebete formulieren.
Nachempfinden, wie Jesus das eigene Leben hell machen kann: eigene Nöte und Sorgen mit einem Stein symbolisieren, Steine in die Mitte legen; Lichtertanz.
Der Geschichte von der Beruhigung des Sturms begegnen - Mk See gestalten, ein Bild mit Jesus und seinen Freunden malen.
Die Angst der Freunde Jesu und die Rettung aus der Not.
Mk 4,37-39: Tonaufnahmen von Wind, Sturm, Regen; Tücher wie im Sturm bewegen; Klangbilder zu Angst und Rettung.
Den Wunsch nach Begleitung ausdrücken: Lieder „Das wünsch ich sehr", „Ich möcht', dass einer mit mir geht".
Wissen, dass Freunde zu unserem Leben gehören: von Freund- Namen, Lieblingsessen, Lieblingstier, Hobbys.
Darauf aufmerksam werden, wie Jesus Freunde gewinnt - Mk 1,16-20: Szene am See Gennesaret als lebendes Bild darstellen.
Nachvollziehen, wie sich viele Menschen um Jesus drängen: Mütter mit Kindern, Kranke und Traurige im Rollenspiel darstellen.
Verdeutlichen, dass Jesus zu den Menschen kommt und diese zu ihm: mit Wollknäuel ein Netz knüpfen; „Augenzeugen" der Szene berichten.
Hören, dass Jesus verspricht, immer bei uns zu sein - Mt 28,20: die Freundschaft mit Jesus feiern, Fotos zum Klassenkreuz hängen.
Menschen - Wahrnehmen, dass Gott auf Maria schaut: zu Bildern der Ver-.
Lk 1,28-31 meditative Musik auswählen und hören.
Stationen aus dem Lebensweg Marias kennen lernen - Lk 2,4-7; Joh 19,25; Apg 1,14; 2,1: auf Bildern identifizieren und sinnvoll ordnen.
Entdecken, dass Maria zu den Schwachen hält: zu Schlüsselworten aus Lk 1,46-55 ein persönliches Magnifikat formulieren; mit Gebärden darstellen.
Erfahren, dass Maria um die Sorgen der Menschen weiß: Schutzmantel-Darstellung; Liedkatechese „Maria breit den Mantel aus”; Besuch eines Marienbildnisses in der Kirche.
2.3 Feste - Ausdruck der Freude über Jesus Christus
Aschermittwoch als Tor in die Fastenzeit erfassen: die Sonntage hervorheben.
Ostern als wichtiges Fest im Kirchenjahr kennen: um Jesus in der Mitte ein Bodenbild des kirchlichen Jahreskreises gestalten.
In der Geschichte von den Emmausjüngern erfahren, dass.
Lk 24,13-32: Figurenspiel zu ausgewählten Erzählungen der Passionsgeschichte; den Weg der Jünger nach Emmaus gestalten; ein Jünger“ erzählt nach seiner Rückkehr.
Veränderungen von Menschen durch die Osterbotschaft erspü-.
Mk 16,1-8: die drei Frauen auf ihrem Weg zum Grab Jesu und auf dem Heimweg begleiten; gehen, Körperhaltung, Gestik.
Das Kreuz als Zeichen Jesu erkennen: schmücken, mit Lichtern umgeben.
Neues Leben in der Natur entdecken: Frühlingsspaziergang; Osterschmuck aus Naturmaterialien anfertigen; Ostersymbole und -bräuche wie Ostereier, Osterlamm.
Ostergottesdienst feiern, weil Jesus auferstanden ist und lebt.
Den Advent als Zeit des Er-wartens erleben: unterschiedliche Situationen des Wartens besprechen und die Warte-Zeit gestalten.
Das zunehmende Licht als Zeichen mit dem Kommen Jesu verbinden: einzelne Lichter in der Dunkelheit anzünden; Bedeutung des Adventskranzes.
Sich auf Weihnachten freuen: Lk 1,26-38 erzählen, Lieder singen, Musik hören; eine Krippe mit Naturmaterialien bauen.
Den Geburtstag als besonderen Tag wahrnehmen: an den eigeund davon erzählen.
Den Geburtstag von Jesus feiern - Lk 2,1-20: in Szenen als Weg zur Krippe gestalten, gemeinsam ein Geburtstagslied für Jesus singen und Kerzen an der Krippe entzünden, ein Krippenbild aus Puzzleteilen zusammensetzen.
Die Geschichte von den Heiligen Drei Königen kennen lernen - Mt 2,1-12: wie die Könige aus dem Morgenland Geschenke an die Krippe legen, Jesus ehren und sich verneigen; Brauchtum aufgreifen.
Nachempfinden, wie sich die Freunde Jesu vor und nach.
Freude, Begeisterung, Mut pantomimisch ausdrücken.
Der Geschichte vom Pfingstereignis begegnen - Apg 2,1-13: Sturm, Wind und Feuer in Gesten und Geräuschen darstellen; Bilder betrachten.
Von der Predigt des Petrus erfahren - Apg 2,14-36: ein Bodenbild mit geschlossenen und offenen Türen, mit aufgebauten und eingerissen Mauern und Figuren in entsprechender Haltung legen.
Ein pfingstliches Fest miteinander feiern: in das Bodenbild Ich- Figuren mit einer Feuerzunge legen; in Pfingstliedern um den Geist Gottes bitten und für ihn danken.
3.1 Besondere Zeichen der Nähe Gottes
Kirche von außen und innen wahrnehmen: Größe und Vergleich mit anderen Häusern; Eingangstüre, Weihwasserbecken, Stuhlreihen für viele Menschen, Altar, Tabernakel, Kreuz, Bilder, Statuen; Führung durch die Sakristei.
Kirche begreifen als Haus zum Gottesdienst feiern: Videoausschnitte eines Gottesdienstes, eines Kirchenfestes.
Eine gottesdienstliche Feier in der Kirche gestalten: singen, beten, still werden, Kerzen entzünden; sich in einer Kirche angemessen verhalten.
Sich in kirchlichen Einrichtungen informieren: Pfarrheim, Jugendräume, Kindergarten, Pfarrbüro.
Den Sonntag als besonderen Tag von den Werktagen unterscheiden: Sonntage im Kalender suchen, auf das Glockenläuten am Sonntag achten, weitere Besonderheiten entdecken und als Wandbild im Gegensatz zum Werktag zusammenstellen.
Wichtige Elemente des Gottesdienstes kennen lernen: Liturgie mit Bildern und Gesten einüben; Buch vom Gottesdienst gestalten.
Sich zur Gemeinschaft von Jesus zugehörig fühlen: miteinander danken, bitten, singen.
Aufgaben bei der Vorbereitung des Gottesdienstes übernehmen: ein Bild zeigen, musizieren; Gebete, Fürbitten lesen.
Vom Erleben einer Taufe berichten.
Um die eigene Taufe wissen: Familienfotos, Taufkerze, Taufurkunde; den Taufstein in einer Kirche besuchen.
Taufe als Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen verstehen.
Mt 28,18-20: eine Schale mit Wasser, Salböl, ein weißes Taufkleid, Taufformel; Handabdrücke, Handumrisse in die Mitte um eine Kerze legen.
Jes 43,1 kennen: Schmuckblatt gestalten.
Tischgemeinschaft erleben und gestalten: Tisch decken, Brot und Traubensaft in die Mitte stellen und miteinander teilen.
Erfahren, dass Jesus mit uns feiern will wie mit seinen Freunden: Mk 14,22-24 nacherzählen; zu einem Abendmahlsbild auf einem Plakatkarton von den Schülerinnen und Schülern selbst gestaltete Bilder anbringen.
Die Erstkommunionfeier vorbereiten: Kerze gestalten, Lieder lernen, Rituale einüben.
Die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Kirche ausdrücken: Schachteln oder Bausteine mit dem eigenen Namen beschriften und daraus eine Kirche bauen; sich in einem Bild der Kirche einen Platz aussuchen.
Sich seiner körperlichen Kräfte bewusst werden: im Spiel eigene Kräfte ausprobieren; Tauziehen, Gewichtheben, Steinmauer bauen.
Bedenken, wofür ich innere Kraft brauche: Verstehen, Aushalten, Durchhalten, Verzichten; Plakat erstellen.
Um den Geist Jesu beten, der uns stark macht: zu einzelnen Schlüsselworten eigene Gebete formulieren.
Spüren, dass Handauflegen und Salben gut tun: aneinander entsprechende Gesten und Handlungen erproben.
In Eigenverantwortung sich zur Firmung entscheiden: Firmantrag ausfüllen und abgeben.
Die Feier der Firmung vorbereiten: Bild des Firmbischofs mit Stab und Mitra; Ablauf des Gottesdienstes besprechen.
Firmpate, Firmpatin als Wegbegleiter verstehen: Bodenbild eines Weges legen, den Weg begehen, eine Mitschülerin oder einen Mitschüler als „Paten“ mitnehmen.
Sich um einen kranken Menschen kümmern: im Spiel jemand schülerin oder einen kranken Mitschüler besuchen, Blumen mitbringen.
Biblische Erzählungen kennen, die von der Heilung kranker Menschen berichten: Heilung der Schwiegermutter des Petrus - Mk 1,30-34 nacherzählen, Textbausteine dazu ordnen.
Erfahren, wie kranke Menschen gesalbt werden: einen Tisch mit Kerzen, Heilöl und Kreuz bereiten; einander mit Heilöl ein Kreuzzeichen in die Hand, auf die Stirn machen.
Anlässe und Aussagen von Segenswünschen kennen: verschieliche Umrissfigur legen.
Erfahren, dass jeder segnen kann: einander die Hände auflegen, Wärme und Kraft der Hände spüren, ein Segenslied singen, einen Segenswunsch mit Handauflegung und Kreuzzeichen zugesprochen bekommen.
Den aaronitischen Segen Num 6,22-27 als besonderen Segen kennen und als Bild in Verbindung mit einem persönlichen Foto gestalten.
Die Bedeutung des Dreikönigssegens kennen: an Türen „…C+M+B…“ entdecken, über die Klassenzimmertür schreiben.
Aus Freude darüber, dass wir unter dem Segen Gottes leben, eine Feier gestalten.
3.2 Miteinander im Sinne Jesu
Beobachten, wie Menschen einander helfen: Erlebnisse in der eigenen Umgebung.
Die Geschichte Jesu vom helfenden Samariter kennen - Lk 10,30-35: Leporello gestalten.
Wissen, dass Menschen nach dem Beispiel Jesu handeln: sich über caritative Einrichtungen und Dienste informieren.
Bereitschaft zu eigenem Helfen entwickeln: einer Mitschülerin, einem Mitschüler die Schuhe binden, für jemanden etwas besorgen; Hilfsaktionen für Bedürftige als Schulprojekt.
Herausfinden, wie man jemandem eine Freude machen kann:.
Freude beim Schenken und Beschenktwerden erleben und ausdrücken: ein persönliches, schön verpacktes Geschenk gestalten; Lied „Ich schenk' dir einen Sonnenstrahl“; sich für ein Geschenk bedanken.
Wie Jesus Liebe schenken: ein selbst gemachtes Herz, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Zeit.
Einander mitteilen, was einem selbst gut tut: angenehme Lagerung, gutes Essen, schöne Musik.
Das Doppelgebot: „Gott lieben und den anderen wie sich selbst lieben“ begreifen: die Begegnung Jesu mit dem frommen.
Mk 12,28-31 szenisch nachstellen; ein Herz auf Plakat erstellen, mit Worten und Bildern füllen; den vorgedruckten Text des Doppelgebotes auf Papier ornamental gestalten.
Erkunden, was dem anderen gut tut: einen Wunsch erfüllen, einander ein gutes Wort als Brief gestalten, Nähe ausdrücken und Distanzbedürfnisse respektieren.
Ausdrucksformen für Zuneigung kennen: im Umgang miteinander, in bildlichen Darstellungen.
Erfahren, dass es schön ist, eine Freundin, einen Freund zu haben: Bilder von Liebespaaren betrachten, Gefühle der Zuneigung mit Farben ausdrücken, über Sexualität und Partnerschaft sprechen.
Über Möglichkeiten nachdenken, Beziehungen zu pflegen: Worte und Handlungen, die gut tun; Ursachen für das Scheitern von Beziehungen feststellen.
Wissen, dass Gott Mann und Frau geschaffen hat - Gen 1,27: Paradiesbilder betrachten; einen Paradiesgarten für Adam und Eva mit Naturmaterialien gestalten.
3.3 Umkehr und Versöhnung
Der Geschichte vom guten Hirten begegnen - Lk 15,3-6: Schafgestalten; die Fürsorge des Hirten in Spielszenen entfalten.
Erfahren, dass Jesus wie ein sorgender Hirte ist: Jesuskerze mit Bild von Schaf und Hirte gestalten, den eigenen Namen dazu schreiben.
Konflikte aufgreifen, die im Zusammenleben entstehen können: Rollenspiel; auf Bildern Situationen unterscheiden: Wo passiert.
wo nicht?.
Mit Spannungen und Streit umgehen: Spannungen erkennen, Methoden des Streitschlichtens einüben.
Die Geschichte vom guten Vater kennen und diskutieren - Lk 15,11-24: dazu Gesten und Verhaltensweisen des Verzeihens erproben.
Nach geklärtem Streit eine Feier der Versöhnung gestalten: ein Schattenbild, ein Sonnenbild malen; Lichter zum Sonnenbild stellen; singen; danken, dass es wieder gut geworden ist.
3.4 Menschen, die sich vom Geist Jesu leiten lassen
Über die Hände Nähe spüren: basale, wohl tuende Handerfahrungen; einander die Hand reichen, die Hand eincremen, massieren.
Im fürsorglichen Handeln der Bezugspersonen etwas vom Geist Jesu spüren: mit unterstützender Handführung etwas tun; Bild einer kleinen Hand in einer großen Hand als Tonplastik gestalten.
Wichtige Stationen im Leben von Martin kennen lernen: Wand-.
Ein Martinsfest feiern: Laterne basteln, andere einladen, einen Martinswecken teilen.
Eine meditative Feier zu Mt 5,9 gestalten.
Den Namenstag von Schülerinnen begehen, die Elisabeth hei-.
Erfahren, dass Elisabeth als Fürstin leben kann: sich über das Leben an einem Königshof informieren, dieses nachspielen.
Wissen, dass Elisabeth die Not der Menschen erkennt, ihr fürstliches Leben hinter sich lässt und ihnen hilft: weiche und raue Stoffe, feines Geschirr und verbeulte Schüsseln einander gegenüberstellen.
Einander Gutes tun mit Brot und Rosen: Brot teilen, Papierrosen basteln und verschenken.
Etwas über das Leben des Nikolaus erfahren: Bilder betrachten, Geschichte hören.
Wissen, dass Nikolaus anderen geholfen hat: eine Nikolauslegende spielen, Nikolauslieder mit Instrumenten begleiten.
Nikolaus als Weihnachtsvorboten verstehen: Nikolausfeier vorbereiten und gestalten.
Etwas über das Leben des Franziskus erfahren: Landschaft mit.
Die Begegnung mit dem Aussätzigen als Anlass für die Veränderung des Franziskus verstehen: die Überwindung von Furcht und Abwehr in der Geschichte mit Gesten ausdrücken, grobe und feine Stoffe mit geschlossenen Augen fühlen.
Erfahren, dass Franziskus auf Gott gehört hat: sich über die Kirche San Damiano in Assisi informieren, aus Bausteinen eine Kirche bauen.
Wissen, dass Franziskus die Schöpfung geliebt hat: Bilder zu Sonne, Wasser, Erde und Wind mit Legematerialien gestalten; Strophen aus dem Sonnengesang singen.
Etwas über Christophorus erfahren: Vorstellungen und Bilder stellen.
Die Suche des Riesen nach dem höchsten Herrn nachempfinden: den Weg des Christophorus gestalten, das Tragen des Kindes über das Wasser nachspielen.
Möglichkeiten entdecken, selbst wie Christophorus zu handeln: eigene Kräfte und Stärken herausfinden und damit anderen helfen; den anderen sagen, welche Stärken und Begabungen sie haben.
Die Lebensgeschichte von Heiligen aus der Heimat kennen:.
Porträts bekannter christlicher Personen begegnen: Albert.
ein Freund der Menschen und Tiere; Dietrich Bon-.
Vertrauen auf Gott auch im Leid; Mutter Teresa - ein Engel für Arme, Kranke und Sterbende.
Nächstenliebe erfahren: auf Menschen in der Umgebung aufmerksam werden, die Gutes tun; sich mit einem kleinen Geschenk bedanken.
Kleine Schritte der Nächstenliebe selbst ausprobieren: Pausenhelfer; Patenschaften im Schulhaus übernehmen.
4.1 Die Welt als Schöpfung Gottes loben und bewahren
Tätigkeiten erproben, die mit den Händen möglich sind: etwas.
Hände zum Gebet falten und für die Hände danken.
Die Sinne bewusst wahrnehmen und dafür danken: Sehen, Riechen, Schmecken, Hören, Fühlen.
Naturschönheiten im Umfeld der Schule entdecken: Schneckenhaus, Blätter, Erde mit der Becherlupe betrachten.
Über Naturphänomene staunen: einfache Experimente.
Gott als Schöpfer der Welt danken: Liedkatechese „Gott hält die ganze Welt in seiner Hand“, Collage gestalten.
Der Schöpfungsgeschichte begegnen - Gen 1,1-25: Schöpgestalten.
Die Erschaffung von Mann und Frau als Geschöpfe Gottes.
Gen 1,27: Tontafel töpfern, das Bild von Mann und Frau einritzen.
Wissen, dass Gott den Menschen die Erde anvertraut hat: Bilder mit dem eigenen Handumriss an den Rand des Schöpfungsbildes legen.
Zerstörung im nahen Umfeld und in der Natur feststellen: Dreck vor der Schule, Abfall im Wald, stinkende Autoabgase, Berichte von Naturkatastrophen.
Schritte zur Bewahrung der Schöpfung unternehmen: sparsame Verwendung von Waschmitteln, Abfallsammelaktionen wie „Sauberer Schulhof“; sich an Umweltschutzmaßnahmen beteiligen.
Ernte als Krönung des Wachstums erfahren: den Schulgarten oder einen Apfelbaum im Jahreslauf beobachten, Bilder von den Jahreszeiten malen.
Sich über die Vielfalt der Gaben freuen, sie genießen und behutsam damit umgehen: mit allen Sinnen verschiedene Erntegaben entdecken, Erntefrüchte in einen Korb legen und mit Herbstblättern schmücken.
Eine Erntedankfeier gestalten - Gen 8,22: Brot segnen und teilen, Gott für die Kraft zum Wachsen und Reifen danken.
4.2 Menschen in aller Welt - Gottes große Familie
Den Alltag und die Religion muslimischer Menschen kennen lernen: Erzählungen von muslimischen Mitschülerinnen und Mitschülern, orientalische Musik; Bilder von Moschee und Minarett; Tonaufnahme vom Ruf des Muezzin; Feste, Fastenzeiten, Essensregeln.
Ein Stabpuppenspiel verfolgen, in dem muslimische Kinder von ihrem Alltag und ihrer Religion erzählen.
Wissen, dass Gott Ali, Aysche und uns kennt: Bilder und Spielfiguren um Bibel und Koran legen.
Erkennen, dass für Muslime Ismael, der Sohn Abrahams, wich-.
Gen 16,15; 21,9-21: von der Geburt des Ismael und von seiner Rettung in der Wüste hören.
Etwas über Menschen in anderen Ländern erfahren: ein Lied berichte verfolgen; Kinder und Erwachsene in landestypischer Festtagskleidung malen.
Sich über Religionen in anderen Ländern informieren: Mitschülerinnen und Mitschüler befragen; Geschichten, Legenden, religiöse Stätten, Symbole, Gebetshaltungen und Feste; Hauptfeste anderer Religionen in Wandkalender eintragen.
Wissen, dass vor Gott alle Menschen gleich sind: Lied.
Gott hat sie alle lieb“; um einen Globus herum Papierfiguren von Kindern, Erwachsenen verschiedener Länder und Kulturen legen, ein Bild von sich dazu malen und mit Wollfäden Verbindungen zueinander herstellen..
4.3 Unter der Verheißung Gottes leben
Die Geschichte von der Arche Noach kennen und verstehen - Gen 6,14-22: die Arche nachbauen und Tiere hineinsetzen.
Wie Noach in der Arche auf das Ende der Gefahr warten - Gen 7,17-8,5: eng zusammengekauert unter einem Regenschirm sitzen; Regenguss, Gewitter als Tonaufnahme hören.
Sich über die Ankunft der Taube als Zeichen der Rettung freuen.
Gen 8,8-12: zum Bild einer weißen Taube einen grünen Zweig legen.
Die Freude des Noach nachempfinden - Gen 8,20: Tanz, Lieder.
Den Regenbogen als Friedenszeichen zwischen Gott und Mensch deuten, sowie als Verpflichtung, mit anderen und der.
Gen 9,12-17: unter einem selbst gestalteten Regenbogen für die Verbindung von Himmel und Erde danken.
Wissen, dass alles Leben ein Ende hat: das Welken der Pflanzen verfolgen, ein Tier beerdigen.
Den Tod einer Mitschülerin, eines Mitschülers betrauern: den Friedhof besuchen, das Grab schmücken, den freien Platz im Klassenzimmer gestalten; von der Auferstehung Jesu sprechen.
Sich ein Zuhause bei Gott vorstellen: wohlige Gestaltung des Klassenzimmers mit bunten Kartons, Sitzkissen, Teppich, Blumen, Musik.
Das Versprechen Gottes für eine neue Welt hören - Offb 21,1-4 und die Umsetzung miteinander erproben: Tränen abwischen, Schmerzen lindern, einander helfen; Lied „Der Himmel geht über allen auf“ singen.
1.1 Arbeit und Freizeit
Sich mit einem veränderten Tagesrhythmus vertraut machen: andere Wege, kürzere.
Sich auf neue Erfahrungen, Verantwortlichkeiten, Aufgaben einlassen.
Andere Mitarbeiter und Vorgesetzte akzeptieren: sich kennen lernen, Gespräche führen, mit Anweisungen umgehen, sich in die Gemeinschaft einfügen.
Eigene Stärken erleben und festigen: besondere Talente und Neigungen.
Neue Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln: berufliche Kurse, Möglichkeiten der selbstständigen Informationsbeschaffung, Weitergabe von Wissen an andere, Vergleich eigener Leistungen mit anderen.
Mit den Bedingungen am Arbeitsplatz umgehen lernen: Anstrengungen, Müdigkeit, mangelnde Abwechslung.
Eigene Bedürfnisse zurückstellen.
Umgang mit Feedback üben.
Kritik als Anregung annehmen.
Ruhe- und Arbeitsphasen bewusst gestalten: Anstrengung und Ausgleich.
Sich der Trennung von Arbeit und Freizeit bewusst werden: zeitliche Aspekte, unterschiedliche Tätigkeiten, verschiedene Partner.
Freie Zeit eigenverantwortlich und sinnvoll nutzen: Entspannung, Ruhe, Hobby, Engagement, Beziehungen.
Urlaub von Schulferien unterscheiden: Urlaub als Erholung, Urlaub als Reisezeit, Urlaubsplanung.
Arbeit als Auftrag des Schöpfers verstehen: Entfaltung der Schöpfung.
Über das Sinnstiftende von Arbeit nachdenken: Selbstverwirklichung, sozialer Wert von Arbeit, „gesegnetes“ Tun; Arbeit ist nicht immer nur Freude.
Über „Leistung“ nachdenken: Leistungsanforderungen, Freude an Leistung, Überforderung; Gefühle bei Erfolg und Misserfolg; „Leistung“ gegenüber Gott.
Den Sonntag als geheiligte Zeit wahrnehmen und gestalten (Ex 20,8–11): Zeit für Gott, für die gemeindliche Eucharistiefeier, für Erholung und Besinnung, Zeit für soziales Miteinander, Unterschiede zwischen den Werktagen und dem Sonntag; kirchliche Aktionen zum Schutz des Sonntags.
1.2 Menschen gestalten ihre Zukunft – Glaube bringt Zuversicht und Orientierung
Seine eigenen Möglichkeiten entdecken: Ausdruck von Wünschen, Bedürfnissen und.
Über die Bedeutung von Freiheit nachdenken: Verwirklichung und Einschränkungen im eigenen Leben.
Den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung betrachten: Spielräume eigenen Handelns, Auswirkungen auf Mitwelt und Umwelt.
Über den Begriff Freiheit aus biblischer Sicht nachdenken: Gott führt sein Volk in die Freiheit; Jesu Umgang mit Sündern, Armen, Kranken; Paulusbriefe („Zur Freiheit hat uns Christus befreit“, Gal 5,1; „Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit“, 2 Kor 3,17).
Von der grundlegenden Bedeutung der Religionsfreiheit hören.
Jesusdarstellungen kennen lernen: Musik, Film, Literatur.
Biblische Ereignisse und christliche Symbole als Hoffnungsträger erfahren: Kreuz und Auferstehung als Zentrum; Jesus, der Messias; Christus, der Weltenherrscher.
Die Bergpredigt als Einladung zum Reich Gottes verstehen: Seligpreisungen (nach Mt 5,3–12); Vertiefung ausgewählter Seligpreisungen an konkreten Beispielen.
Über eigene Möglichkeiten der Verwirklichung der Botschaft Jesu nachdenken: Hilfsaktionen, Spendenaufrufe, Sammlungen.
Zukunftsvisionen entwickeln: unsere Welt in der Zukunft – in 50 Jahren.
Vorstellungen vom Paradies zusammentragen: eigene Gedanken, Berichte anderer Religionen, Bilder, Musik.
Paradiesische Zeiten gemeinsam gestalten: einen besonders schönen Tag erleben.
Mitverantwortung für die gemeinsame Zukunft entdecken: die Würde aller Lebewesen; Welt als Schöpfung Gottes; Möglichkeit zum „Guten“ oder „Bösen“.
Über Menschenrechte und Menschenwürde nachdenken: Grundrechte, Goldene Regel (Mt 7,12).
Sich getragen und gehalten erleben: friedliche Stimmung, Gemeinsamkeit mit.
Die Geschichte von Jesaja erleben: historische Begebenheiten, Grundaussagen.
Die Botschaft der Geschichte erarbeiten: Begriff „Prophet“, moderne Propheten, Begriff „Frieden“.
Grundaussagen der Geschichte auf die heutige Welt übertragen: Beispiele für „Unfrieden“ auf der Welt und im persönlichen Lebensumfeld.
1.3 Verantwortung für Schöpfung und Umwelt
Die Umwelt als schützenswert und lebenswichtig erfahren.
Aktuelle Informationen über Umweltveränderungen zusammentragen: Medienberichte.
Über Ursachen und Auswirkungen von Veränderungen nachdenken: Verunreinigungen von Wasser, Luft und Boden.
Mithelfen, negativen Veränderungen entgegenzuwirken.
Sich für die Umwelt einsetzen: Teilnahme an Aktionen, Mitgliedschaft in einer.
Von Persönlichkeiten hören, die sich besonders für die Schöpfung eingesetzt haben: Franz von Assisi, Albert Schweitzer.
2.1 Kirche konkret
Mit dem Kirchenraum vertraut werden: Altar, Kreuz, Ambo, Orgel, Tabernakel.
Kirchen verschiedener Konfessionen besuchen: Gemeinsamkeiten und Besonderheiten.
Gotteshäuser anderer Religionen erleben: Synagoge, Moschee.
Hören, dass sich Menschen im Namen Jesu versammeln.
Gottesdienstformen erleben: Eucharistiefeier, Wort-Gottes-Feier, Andacht, Morgenund Abendlob.
Sich zur Gemeinschaft der Christen zugehörig fühlen: gemeinsam singen, beten.
Gottesdienst als Ausdruck gemeinsamer religiöser Überzeugung erleben.
Den Beistand der Kirche für die Menschen entdecken: Seelsorge.
Vom Einsatz der Kirche für die Menschenrechte hören: Friedensbewegung, Bewahrung.
Vom diakonischen Dienst der Kirche hören: Hinwendung zu den Schwachen und Benachteiligten (Mt 25,40); Adveniat, Brot für die Welt, Caritas, Diakonie.
Den Missionsauftrag der Kirche kennen lernen: biblischer Auftrag (Mt 28,18–20); missionarischer Dienst heute.
Kirche in anderen Ländern und Orten entdecken.
Angebote der Kirche vor Ort kennen lernen: Chor, Pfarrjugend, Gemeindegruppen, Bibelkreise.
An Veranstaltungen der Kirchengemeinde teilnehmen: Veranstaltungskalender der Kirchengemeinde.
Sich über die Finanzierung der Kirche informieren: Kirchensteuer, Spenden.
Menschen im Kirchendienst begegnen: Bischof, Pfarrer, hauptamtliche Mitarbeiterin- -musiker, Religionslehrerinnen und -lehrer, Ehrenamtliche.
Auf ihre Aufgaben in der Gemeinde aufmerksam werden.
2.2 Die Kirche entwickelt sich
Pfingsten als die Geburtsstunde der Kirche verstehen.
Von den Anfängen der Kirche hören: Apostel als Boten des Glaubens, Ausbreitung und Verfolgung im Römischen Reich, wichtige Kirchenväter.
Von der Stellung der Kirche im Mittelalter hören.
Sich über die Spaltung der Kirche in den christlichen Konfessionen informieren: Martin Luther, Reformation.
Von den Entwicklungen in der Neuzeit hören: Kirche im Nationalsozialismus, Kirche in der Gegenwart.
Über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Konfessionen heute nachdenken: Kirchenexkursionen; die Ausstattung der Kirchen; Festgestaltungen; ökumenischer Gottesdienst.
Über eigene Vorbilder sprechen: Eigenschaften, persönliche Bedeutung.
Menschen aus der Bibel als mögliche Vorbilder kennen lernen: Gideon, David, Paulus.
Menschen aus der Geschichte als mögliche Vorbilder kennen lernen: Elisabeth, Franziskus, Martin Luther.
Menschen aus neuerer Zeit als mögliche Vorbilder kennen lernen: Don Bosco, Edith Stein, Dietrich Bonhoeffer, Adolf Kolping, Mutter Teresa; bedeutende Personen der Zeitgeschichte.
Grundzüge anderer Religionen entdecken: Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Von den Grundzügen des Islam hören: Allah und sein Prophet Mohammed, Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte, die „fünf Säulen des Islam“.
Das Judentum als Weltreligion kennen lernen: Glaube und Frömmigkeit der Juden, Gemeinsamkeit zwischen Christentum und Judentum.
Sich über Religionen des fernen Ostens informieren: Buddhismus und Hinduismus.
Mit dem Begriff der großen Ökumene vertraut werden.
Von der Toleranz der Kirche gegenüber anderen Religionen hören.
2.3 Ausdrucksformen des Glaubens
Sich auf Symbole einlassen: biblische Ursymbole, symbolische Handlungen, Symbolgeschichten.
Segenshandlungen als elementare Ausdrucksform des Glaubens erleben.
Beten als Gespräch mit Gott verstehen: loben, bitten, danken, sich anvertrauen.
Verschiedene Gebetsformen und Gebetshaltungen anwenden: singen, sprechen, schweigen; gefaltete Hände, erhobene Arme, knien.
Vielfältige Ausdrucksformen zentraler Glaubensaussagen kennen lernen: Musik, Kunstbilder.
Vom Beten in allen Religionen hören: Gebetsmühlen, Tempelmusik, Gebetsteppiche.
Unterschiedliche Musikformen kennen lernen: Orgel, Chor, Gregorianik, Choral, Neue Geistliche Lieder, Gotteslob.
Sich mit dem Aufbau der Eucharistiefeier und anderer Gottesdienstformen vertraut machen.
Grundgebete des Christentums mitsprechen: Glaubensbekenntnis und Vaterunser.
Sakramente als Wegweiser zu Jesus und als Zeichen seiner Gegenwart kennen lernen: Taufe, Buße, Eucharistie, Firmung, Ehe, Priesterweihe, Krankensalbung.
2.4 Das Kirchenjahr
Advent als Zeit des Wartens auf Jesus erleben: Maria erwartet Jesus, wir erwarten Jesus.
Advent als stille Zeit im Kirchenjahr empfinden: kein Tanz, keine Disco, keine kirchliche Trauung.
Sich auf Zeichen des Wartens einlassen: Kerzenmeditation, adventliche Geschichten lesen und hören.
Von der Bedeutung des Weihnachtsfests für die Christen hören: Erzählung und Wirklichkeit, Wert des Schenkens und Konsumkritik.
Die Bedeutung der Fastenzeit verstehen.
Gemeinsamkeiten mit der Adventszeit entdecken.
Eigene Möglichkeiten des Verzichts überdenken.
Jesus auf seinem Weg in die Wüste begleiten.
Jesus auf seinem Leidensweg begleiten: Erzählungen, Bildmeditationen.
Ostern als Höhepunkt des Kirchenjahrs kennen lernen.
Gemeinsam das Osterfest vorbereiten: Klassenzimmergestaltung, Anregungen für zuhause.
Pfingsten als Aufbruch des Glaubens kennen lernen: Geschichten der frühen Christenheit, Pfingstlieder.
Von der Bedeutung des Wortes „Heiliger Geist“ hören.
Symbole für den Heiligen Geist erfahren: Wind, Feuer, Taube.
Selbst eine Ernte „einfahren“: Schulgarten.
Die Bedeutung einer guten Ernte erfahren: Armut und Überfluss.
Voraussetzungen für eine gute Ernte überlegen.
Von Problemen in anderen Ländern hören: Hungersnöte, Naturkatastrophen.
Für unsere ausreichende Ernährung Gott danken: Gestaltung eines Gottesdienstes, Collage, Gebet.
Die Geschichte bedeutender Heiliger kennen lernen: Luzia, Barbara, Martin.
Das Leben der Heiligen als Vorbild für eigenes Handeln überdenken.
Kirchen oder Wallfahrtsstätten erkunden.
Maria als Mutter Jesu auf ihrem Lebensweg begleiten.
Formen der Marienverehrung kennen lernen: Gebete, Lieder.
3.1 Ich
Sich der eigenen Familie bewusst werden: Eltern, Geschwister; Geburtstag und Geburtsort.
Stationen der eigenen Lebensgeschichte verfolgen: Elternhaus, Kindergarten, Schule; wichtige biografische Ereignisse.
Sich an Ereignisse im eigenen Leben erinnern: Gespräche über wichtige Menschen und Geschehnisse, Fotobetrachtung, bildliche Darstellungen.
Kirche und Glaube in der Lebensgeschichte erinnern: Taufe, Zugehörigkeit zu einer Kirchengemeinde, Kommunion, Firmung.
Das eigene Sosein beschreiben: „Wer bin ich – wie bin ich?“.
Sich selbst spüren: Raumlage, Umgebung, Begrenzungen.
Sich in einem Spiegel oder auf einem Foto betrachten.
Sich als Frau oder Mann, mit einer bestimmten Körpergröße, einer bestimmten Haut-, Haar- und Augenfarbe wahrnehmen: Portrait, Körperschema; Collage.
Über eigene Gaben sprechen.
Gründe für Vorlieben und Abneigungen bestimmten Dingen und Vorgängen gegenüber benennen.
Sich über die Herkunft und Bedeutung des eigenen Namens informieren.
Die Einmaligkeit der eigenen Existenz als eine Absicht Gottes wahrnehmen.
Die biblische Botschaft von der Ebenbildlichkeit kennen: Schöpfungsbericht (Gen 1,27).
Erfahrungen mit „Behinderung – behindert sein“ einander mitteilen: Schöne Erfahrungen, Einschränkungen und Nachteile.
Fähigkeiten und Stärken von Menschen mit Behinderungen herausfinden: unterschiedliche Persönlichkeits- und Leistungsbereiche; berühmte Menschen mit Behinderung in Film, Literatur.
Vom Umgang Jesu mit behinderten und benachteiligten Menschen hören: Begegnungen mit einem Gelähmten (Mk 2,1–12), Blinden (Mk 10,46–52; Jh 9,1–7), Aussätzigen (Mk 1,40–45), Epilepsiekranken (Lk 9,37–43a).
Biblische Aussagen über Lebenswert und Lebenswürde aller Menschen suchen.
Dunkle, negative Gefühle und Gedanken im Herzen von Menschen und im eigenen Herzen erkennen.
Die Geschichte von Kain und Abel kennen lernen (Gen 4,1–16): Kains Gefühle.
Mit negativen Gedanken und Gefühle umgehen: Ausdruck, Auswirkungen und Umgang.
3.2 Ich und die anderen
Alleinsein im Gegensatz zu Gemeinsamkeit erleben: Erfahrungsübungen.
Den Gefühlen in Zeiten der Einsamkeit nachspüren: Austausch, kreative Umsetzung, Rollenspiele.
Bedürfnis nach Alleinsein erkennen: Ruhe und Abgrenzung, Entwicklung von individuellen Beschäftigungsmöglichkeiten, Umgang mit Langeweile.
Die wohltuende Nähe eines vertrauten Menschen spüren: Kuscheln, Händedruck.
Sich wichtiger Gemeinschaften im eigenen Leben bewusst werden: Familie, Schulklasse, Arbeitskollegen, Vereine, Kirchengemeinde.
Gefühle beschreiben, die sich mit gelungener Gemeinschaft verbinden.
Die Bedeutung von Geben und Nehmen in einer Gemeinschaft beschreiben.
Erlebnisse zusammentragen, die nur in Gemeinschaft möglich sind: Spiele, Telefonieren, Parties.
Anlässe für Gemeinsamkeit: Fest und Feier, Tischgemeinschaft, Gruppenstunde.
Entdecken, was uns die Gemeinschaft schenkt: Zuwendung, Annahme, Geborgenheit, Aufmunterung, Trost.
Die Bedeutung von Teilhabe und Abgrenzung in einer Gemeinschaft kennen lernen.
Von der Gemeinschaft Unterstützung erfahren: Begleitung, Hilfe, Pflege.
Von Gottes Weisungen und Geboten für die Gemeinschaft erfahren: die Zehn Gebote (Ex 20,1–21), Auszüge aus der Bergpredigt (Mt 5,1–7,29).
Die Bedeutung von Beziehung in den Schöpfungsberichten der Bibel entdecken.
Frau und Mann als gleichberechtigte Geschöpfe anerkennen: Vorurteile und Meinungen, Rollenklischees.
Liebe, Eros und Sexualität als gute Gaben Gottes wahrnehmen: Bedeutung der Ehe.
Über verantwortlichen Umgang mit der Sexualität sprechen: Partner respektieren, Grenzen anerkennen.
Das Scheitern von Beziehungen wahrnehmen: eigene Erfahrungen, Berichte in den Medien.
Vom Bund Gottes mit uns Menschen erfahren: Noah (Gen 9,1–17), Abraham (Gen 15,1–21); Bedeutung der Taufe.
Von Tabus in der Ausübung der Sexualität erfahren.
3.3 Gott in meinem Leben
Über Gott sprechen: persönliche Erfahrungen mit dem Dasein Gottes; Enttäuschung, Zweifel und Leugnung.
Unterschiedliche Aussagen zu Gott kennen lernen: Texte, Zitate, bildliche Darstellungen.
Den Menschen als ein zu Gott offenes Wesen entdecken: Fragen und Suchen nach Gott.
Die Bibel als die grundlegende Urkunde unseres Glaubens, als die Heilige Schrift der.
Die Bibel als ein von Menschen geschriebenes Buch entdecken: Glaubens- und Gotteserfahrungen; Glaubensgewissheit und Zweifel, Nöte und Klagen der Menschen.
Wichtige Texte in der Bibel lesen und darüber sprechen.
Vorstellungen von Jesus sammeln: Geschichten, Bilder.
Jesus als Mensch entdecken: Biografie, Steckbrief; „Sohn Gottes“.
Der Erfahrung nachspüren, dass uns Gott in Jesus Christus ganz nahe kommt.
In Gleichnissen und Geschichten die Botschaft Jesu entdecken: Kindersegnung (Mk 10,13–16), Arbeiter im Weinberg (Mt 20,1–16), Ehebrecherin (Jh 8,3–11).
Jesu Botschaft von Gottes Königreich hören: Einladung an die Menschen (Lk 14,15–24).
Gründe für die Ablehnung von Jesu Botschaft bedenken: Gleichnis vom Sämann (Mk 4,3–9).
Erfahren, dass Menschen aneinander schuldig werden: Geschichten, Erzählungen;.
Gefühle benennen, die mit Schuld verbunden sind.
Die Bedeutung von Vergebung erfahren: Bußsakrament, Bußfeier.
Formen der Entschuldigung entdecken: Übung in Rollenspielen.
Vertrauen auf die Vergebung durch Gott erspüren: Gleichnis vom barmherzigen Vater (Lk 15,11–24).
4.1 Glaube schenkt Hoffnung
Vorstellungen über die Zukunft äußern: Erwartungen, Hoffnungen, Ängste; eigene Zukunft, Zukunft der Welt; Medien und Literatur.
Vorstellungen vom „Reich Gottes“ ausdrücken: in Bildern, Worten, Klängen.
Jesu Botschaft vom kommenden Reich Gottes als Zuspruch erfahren: Gleichnis vom Senfkorn (Mk 4, 30–32), Mahl mit den Zöllnern (Mt 9,10–13), Gleichnis vom anvertrauten Geld (Mt 25,14–30).
Die Bergpredigt als Einladung zum Reich Gottes kennen lernen: Salz und Licht (Mt 5,13–16), falsche und rechte Sorgen (Mt 6,19–34).
Neutestamentliche Wundergeschichten als Zeichen des Gottesreiches hören: Bedeutung von Wundern, „Wahrheit“ von Wundern; Wunder heute.
Den Umgang Jesu mit Benachteiligten als Zu- und Anspruch verstehen: Beispielgeschichten aus dem Neuen Testament; Bibliodrama, Rollenspiele, Szenen.
Menschen kennen lernen, die am Reich Gottes mitarbeiten: Albert Schweitzer, Mutter Teresa.
4.2 Menschen suchen nach Sinn – Bedingungen für gelingendes Leben
Wünsche für das eigene Leben zum Ausdruck bringen: Geborgenheit, ein eigenes.
Sich über Sehnsüchte austauschen: Glück, Geborgenheit, erfüllte Zeit.
Zusammentragen, was Jugendlichen „heilig“ ist: Körperkult, Idole, Clique; religiöse Elemente in Musik, Sport, Werbung.
Auf Grenzen eigener Wünsche und Pläne aufmerksam werden: Realität und Wunschtraum; Einschränkungen durch Behinderungen.
Gegenüber zukünftigen Aufgaben Zuversicht entwickeln: Vorfreude, Befürchtungen.
Auf den Zusammenhang zwischen unerfüllten Bedürfnissen und Sucht aufmerksam werden: eigene Empfindungen; Bilder aus Medien und Werbung.
Sich mit der zerstörerischen Wirkung von Drogen auseinandersetzen: Alkohol, Rauchen, Medikamente; „Suchtkarrieren“.
Fragwürdige Angebote auf dem Markt der Weltanschauungen wahrnehmen: Astrologie und Wahrsagen, Okkultismus, Satanismus, Esoterik; religiöse Gruppierungen und Psychokulte.
Von Verlockungen und Gefahren bestimmter religiöser Gruppierungen hören: Zeugen Jehovas, Scientology, Christliche Sekten, Jugendreligionen.
Sich vor Gefährdungen schützen: Erfahrungsberichte Betroffener, Rollenspiele.
Glauben als Stärkung erfahren: Mut und Hoffnung weckende biblische Texte (Ps 23; Ps 25; Jes 9; Mt 11,5; 2 Kor 12, 6–10; 1 Thess 5,21); das Lied „Von guten Mächten...“.
In Ritualen Geborgenheit und Annahme erfahren: Segensgesten und -lieder, Feiern.
4.3 Menschen stoßen an Grenzen – Glaube trägt durch Leid und Tod
Von Erfahrungen mit Schicksalsschlägen berichten: Unfälle, Katastrophen, schwere.
Veränderungen durch Schicksalsschläge im Leben wahrnehmen: Erfahrungen, Gefühle, Berichte, Geschichten Betroffener.
Sich der Situation der Hilfsbedürftigkeit stellen: Umgang mit Abhängigkeit; Ausdruck in Farben, Symbolen, Bewegungen.
Möglichkeiten der Bewältigung kennen lernen: Gespräch, Bilder, Musik, Tanz; Hoffnung gebende Beispielsgeschichten.
Die Frage nach dem gnädigen Gott stellen: eigene Fragen, Zweifel, Wut, Trauer; die Geschichte Hiobs.
Entdecken, was in Leid und Not trägt: vertraute Menschen Zuspruch, Zuhören und Zuwendung; Gedenkgottesdienst.
Beispiele für den Umgang mit Schicksalsschlägen kennen lernen: Literatur, Film, Musik; Margarete Steiff.
Eigene Erfahrungen mit Tod und Sterben ausdrücken: geliebte und bekannte Menschen.
Nachrichten vom Tod in den Medien wahrnehmen: Zeitungsanzeigen, Filme, Musik.
Sich mit der Wirkung von Tod und Verlust auf Betroffene auseinandersetzen: Angst und Wut, Ohnmacht, Trauer.
Wissen über Tod und Sterben erwerben: Informationen aus Medizin und Biologie, Veränderungen im Umgang mit dem Sterben.
Hilfen bei der Konfrontation mit Sterben und Trauer kennen: Gespräche, Trost, Rituale; kirchliche Begleitung und Trauerfeiern; Friedhofsbesuch.
Über den eigenen Tod und das eigene Sterben sprechen: Ängste und Hoffnungen.
Mit eigenem und fremden Leben verantwortlich umgehen: Mutproben, Suizid; Schutz fremden Lebens als Aufgabe; Sterbehilfe, Schutz des ungeborenen Lebens.
Eigene Vorstellungen über das „Danach“ ausdrücken: malen, schreiben, sprechen.
Über die Bedeutung von „Himmel und Hölle“ nachdenken: Geschichten, Bilder, Lieder.
Die christliche Auferstehungshoffnung kennen: Texte vom Ostergeschehen und aus den Paulusbriefen (Lk 24, 1–12 und 13–35; Röm 15, 3–9).
Die Bedeutung der Auferstehung in unserem Leben entdecken: Texte, Bilder, Musik; Menschen, die „Auferstehung“ im Leben erfahren haben; Symbole in der Natur.
„Auferstehung“ künstlerisch verarbeiten: Bilder, Collagen, Tanz, Theaterstück.
1.1 Arbeit und Freizeit
Sich mit einem veränderten Tagesrhythmus vertraut machen: andere Wege, kürzere.
Sich auf neue Erfahrungen, Verantwortlichkeiten, Aufgaben einlassen.
Andere Mitarbeiter und Vorgesetzte akzeptieren: sich kennen lernen, Gespräche führen, mit Anweisungen umgehen, sich in die Gemeinschaft einfügen.
Eigene Stärken erleben und festigen: besondere Talente und Neigungen.
Neue Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln: berufliche Kurse, Möglichkeiten der selbständigen Informationsbeschaffung, Weitergabe von Wissen an andere, Vergleich eigener Leisungen mit anderen.
Mit den Bedingungen am Arbeitsplatz umgehen lernen: Anstrengungen, Müdigkeit, mangelnde Abwechslung.
Eigene Bedürfnisse zurückstellen.
Umgang mit Feedback üben.
Kritik als Anregung annehmen.
Ruhe- und Arbeitsphasen bewusst gestalten: Anstrengung und Ausgleich, Konzentra-.
Sich der Trennung von Arbeit und Freizeit bewusst werden:.
zeitliche Aspekte, unterschiedliche Tätigkeiten, verschiedene Partner.
Freie Zeit eigenverantwortlich und sinnvoll nutzen: Entspannung, Ruhe, Hobby, Engagement, Beziehungen.
Urlaub von Schulferien unterscheiden: Urlaub als Erholung, Urlaub als Reisezeit, Urlaubsplanung.
Arbeit als Auftrag des Schöpfers verstehen: Entfaltung der Schöpfung, Erfüllen des.
Über das Sinnstiftende von Arbeit nachdenken: Selbstverwirklichung, sozialer Wert von Arbeit, „gesegnetes“ Tun; Arbeit ist nicht immer nur Freude.
Über „Leistung“ nachdenken: Leistungsanforderungen, Freude an Leistung, Überforderung; Gefühle bei Erfolg und Misserfolg; „Leistung“ gegenüber Gott.
Den Sonntag als geheiligte Zeit wahrnehmen und gestalten (Ex20,8–11): Zeit für Gott, für Erholung und Besinnung, Zeit für soziales Miteinander, Unterschiede zwischen den Werktagen und dem Sonntag; kirchliche Aktionen zum Schutz des Sonntags.
1.2 Menschen gestalten ihre Zukunft – Glaube bringt Zuversicht und Orientierung
Seine eigenen Möglichkeiten entdecken: Ausdruck von Wünschen, Bedürfnissen und.
Über die Bedeutung von Freiheit nachdenken: Verwirklichung und Einschränkungen im eigenen Leben.
Den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung betrachten: Spielräume eigenen Handelns, Auswirkungen auf Mitwelt und Umwelt.
Über den Begriff Freiheit aus biblischer Sicht nachdenken: Gott führt sein Volk in die Freiheit; Jesu Umgang mit Sündern, Armen, Kranken; Paulusbriefe („Zur Freiheit hat uns Christus befreit!“, Gal5,1; „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“, 2Kor3,17).
Von der grundlegenden Bedeutung der Religionsfreiheit hören.
Jesusdarstellungen kennen lernen: Musik, Film, Literatur.
Biblische Aussagen und christliche Symbole als Hoffnungsträger erfahren: Kreuz und Auferstehung als Zentrum; Jesus, der Messias; Jesus, der Weltenherrscher.
Die Bergpredigt als Einladung zum Reich Gottes verstehen: Seligpreisungen (nach Mt5,3–12); Vertiefung ausgewählter Seligpreisungen an konkreten Beispielen.
Über eigene Möglichkeiten der Verwirklichung der Botschaft Jesu nachdenken: Hilfsaktionen, Spendenaufrufe, Sammlungen.
Zukunftsvisionen entwickeln: Unsere Welt in der Zukunft – in 50 Jahren.
Vorstellungen vom Paradies zusammentragen: eigene Gedanken, Berichte anderer Religionen, Bilder, Musik.
Paradiesische Zeiten gemeinsam gestalten: einen besonders schönen Tag erleben.
Mitverantwortung für die gemeinsame Zukunft entdecken: die Würde aller Lebewesen; Welt als Schöpfung Gottes; Möglichkeit zum „Guten“ oder „Bösen“.
Über Menschenrechte und Menschenwürde nachdenken: Grundrechte, Goldene Regel (Mt7,12).
Sich getragen und gehalten erleben: friedliche Stimmung, Gemeinsamkeit mit.
Die Geschichte von Jesaja erleben: historische Begebenheiten, Grundaussagen.
Die Botschaft der Geschichte erarbeiten: Begriff „Prophet“, moderne Propheten; Begriff „Frieden“.
Grundaussagen der Geschichte auf die heutige Welt übertragen: Beispiele für „Unfrieden“ auf der Welt und im persönlichen Lebensumfeld.
1.3 Verantwortung für Schöpfung und Umwelt
Die Umwelt als schützenswert und lebenswichtig erfahren.
Aktuelle Informationen über Umweltveränderungen zusammentragen: Medienberichte.
Über Ursachen und Auswirkungen von Veränderungen nachdenken: Verunreinigungen von Wasser, Luft und Boden.
Mithelfen, negativen Veränderungen entgegenzuwirken.
Sich für die Umwelt einsetzen: Teilnahme an Aktionen, Mitgliedschaft in einer Umwelt-.
Von Persönlichkeiten hören, die sich besonders für die Umwelt eingesetzt haben: Franz von Assisi, Albert Schweitzer.
2.1 Kirche konkret
Mit dem Kirchenraum vertraut werden: Tisch, Kreuz, Kanzel, Orgel.
Kirchen verschiedener Konfessionen besuchen: Gemeinsamkeiten und Besonderheiten.
Gotteshäuser anderer Religionen erleben: Synagoge, Moschee.
Hören, dass sich Menschen im Namen Jesu versammeln.
Gottesdienstformen: Sonn- und Feiertagsgottesdienst, Gottesdienst zu besonderen Anlässen, Andacht.
Sich zur Gemeinschaft der Christen zugehörig fühlen: gemeinsam singen, beten.
Gottesdienst als Ausdruck gemeinsamer religiöser Überzeugung erleben.
Den Beistand der Kirche für die Menschen entdecken: Seelsorge.
Vom Einsatz der Kirche für die Menschenrechte hören: Friedensbewegung, Bewahrung.
Vom diakonischen Dienst der Kirche hören: Hinwendung zu den Schwachen und Benachteiligten (Mt25,40); Brot für die Welt, Adveniat, Diakonie, Caritas.
Den Missionsauftrag der Kirche kennen lernen: biblischer Auftrag (Mt28,18–20); missionarischer Dienst heute.
Kirche in anderen Ländern und Orten entdecken.
Angebote der Kirche vor Ort kennen lernen: Chor, Gemeindejugend, Gemeindegruppen, Bibelkreise.
An Veranstaltungen der Kirchengemeinde teilnehmen: Veranstaltungskalender der Kirchengemeinde.
Sich über die Finanzierung der Kirche informieren: Kirchensteuer, Spenden.
Menschen im Kirchendienst begegnen: Pfarrerin und Pfarrer, Dekanin und Dekan, Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, Ehrenamtliche.
Auf ihre Aufgaben in der Gemeinde aufmerksam werden.
2.2 Die Kirche entwickelt sich
Pfingsten als die Geburtsstunde der Kirche verstehen.
Von den Anfängen der Kirche hören: die Apostel als Boten des Glaubens, Ausbreitung und Verfolgung im römischen Reich, wichtige Kirchenväter.
Von der Stellung der Kirche im Mittelalter hören.
Sich über die Spaltung der Kirche in die beiden christlichen Konfessionen informieren: Martin Luther, Reformation.
Von den Entwicklungen in der Neuzeit hören: Kirche im Nationalsozialismus, Kirche in der Gegenwart.
Über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Konfessionen heute nachdenken: Kirchenexkursionen; die Ausstattung der Kirchen; Gestaltung von Festen; ökumenischer Gottesdienst.
Über eigene Vorbilder sprechen: Eigenschaften, persönliche Bedeutung.
Menschen aus der Bibel als Vorbilder kennen lernen: Gideon, David, Paulus.
Menschen aus der Geschichte als Vorbilder kennen lernen: Elisabeth, Franziskus, Martin Luther.
Menschen aus neuerer Zeit als Vorbilder kennen lernen: Wilhelm Löhe, Johann Hinrich Wichern, Adolph Kolping, Don Bosco, Edith Stein, Dietrich Bonhoeffer.
Grundzüge anderer Religionen entdecken: Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Das Judentum als Weltreligion kennen lernen: Glaube und Frömmigkeit der Juden, Gemeinsamkeit zwischen Christentum und Judentum.
Von den Grundzügen des Islam hören: Allah und sein Prophet Mohammed, Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte, die „5 Säulen des Islam“.
Sich über Religionen des fernen Ostens informieren: Buddhismus und Hinduismus.
Mit dem Begriff der großen Ökumene vertraut werden.
Von der Toleranz der Kirche gegenüber anderen Religionen hören.
2.3 Ausdrucksformen des Glaubens
Sich auf Symbole einlassen: biblische Ursymbole, symbolische Handlungen, Symbolgeschichten.
Segenshandlungen als elementare Ausdrucksform des Glaubens erleben.
Beten als Gespräch mit Gott verstehen: loben, bitten, danken, sich anvertrauen.
Verschiedene Gebetshaltungen und Gebetsformen anwenden: singen, sprechen, schweigen, gefaltete Hände, erhobene Arme, Verbeugung.
Vielfältige Ausdrucksformen des Glaubens kennen lernen: Musik, Kunstbilder.
Vom Beten in allen Religionen hören: Gebetsmühlen, Tempelmusik, Gebetsteppiche.
Unterschiedliche Musikformen kennen lernen: Orgel, Chor, Gregorianik, Choral, Neue Geistliche Lieder, Evangelisches Gesangbuch.
Sich mit dem Aufbau des Sonntagsgottesdienstes und anderer Gottesdienstformen vertraut machen.
Grundgebete des Christentums mitsprechen: Glaubensbekenntnis und Vaterunser.
Sakramente als Wegweiser zu Jesus und als Zeichen seiner Gegenwart kennen lernen: Taufe, Heiliges Abendmahl.
2.4 Das Kirchenjahr
Advent als Zeit des Wartens auf Jesus erleben: Maria erwartet Jesus, wir erwarten Jesus.
Advent als stille Zeit im Kirchenjahr empfinden: kein Tanz, keine Disco, keine kirchliche Trauung.
Sich auf Zeichen des Wartens einlassen: Kerzenmeditation, adventliche Geschichten lesen und hören.
Von der Bedeutung des Weihnachtsfests für die Christen hören: Erzählung und Wirklichkeit, Wert des Schenkens und Konsumkritik.
Die Bedeutung der Passionszeit.
Gemeinsamkeiten mit der Adventszeit entdecken.
Eigene Möglichkeiten des Verzichts überdenken.
Jesus auf seinem Weg in die Wüste begleiten.
Jesus auf seinem Leidensweg begleiten: Erzählungen, Bildmeditationen.
Ostern als Höhepunkt des Kirchenjahrs kennen lernen.
Gemeinsam das Osterfest vorbereiten: Klassenzimmergestaltung, Anregungen für zuhause.
Pfingsten als Aufbruch des Glaubens kennen lernen: Geschichten der frühen Christenheit, Pfingstlieder; vgl. 2.2.
Vom der Bedeutung des Wortes „Heiliger Geist“ hören.
Symbole für den Heiligen Geist erfahren: Wind, Feuer, Taube.
Selbst eine Ernte „einfahren“: Schulgarten.
Die Bedeutung einer guten Ernte erfahren: Armut und Überfluss.
Voraussetzungen für eine gute Ernte überlegen.
Von Problemen in anderen Ländern hören: Hungersnöte, Naturkatastrophen.
Für die ausreichende Ernährung Gott danken: Gestaltung eines Gottesdienstes, Collage, Gebet.
Die Geschichte bedeutender Christinnen und Christen kennen lernen: Luzia, Barbara, Martin.
Von Maria und ihrer Bedeutung für den Glauben erfahren.
Das Leben dieser Personen als Vorbild für eigenes Handeln überdenken.
3.1 Ich
Sich der eigenen Familie bewusst werden: Eltern, Geschwister; Geburtstag und Geburtsort.
Stationen der eigenen Lebensgeschichte verfolgen: Elternhaus, Kindergarten, Schule; wichtige biografische Ereignisse.
Sich an Ereignisse im eigenen Leben erinnern: Gespräche über wichtige Menschen und Geschehnisse, Fotobetrachtung, bildliche Darstellungen.
Kirche und Glaube in der Lebensgeschichte erinnern: Zugehörigkeit zu einer Kirchengemeinde, Taufe, Konfirmation.
Das eigene Sosein entdecken und beschreiben: „Wer bin ich – wie bin ich?“.
Sich selbst spüren: Raumlage, Umgebung, Begrenzungen.
Sich in einem Spiegel oder auf einem Foto betrachten.
Sich als Frau oder Mann, mit einer bestimmten Körpergröße, einer bestimmten Haut-, Haar- und Augenfarbe wahrnehmen: Portrait, Körperschema; Collage.
Über seine eigenen Gaben sprechen.
Mit dem Körper und den Sinnen sich selbst und seine Umwelt erkunden: sehen, hören, schmecken, riechen, tasten.
Über eigene Gaben, Vorlieben, Hobbys sprechen.
Gründe für Abneigungen bestimmten Dingen und Vorgängen gegenüber benennen.
Sich über die Herkunft und Bedeutung des eigenen Namens informieren.
Die Einmaligkeit der eigenen Existenz wahrnehmen und darin eine Absicht Gottes erkennen (Gen1,27).
Erfahrungen mit „Behinderung – behindert sein“ einander mitteilen: Schöne Erfahrungen, Einschränkungen und Nachteile.
Fähigkeiten und Stärken von Menschen mit Behinderung herausfinden: unterschiedliche Persönlichkeits- und Leistungsbereiche; Beispiele berühmter Menschen mit Behinderung in Film, Literatur.
Vom Umgang Jesu mit behinderten und benachteiligten Menschen hören: Begegnungen mit einem Gelähmten (Mk2,1–12), Blinden (Mk10,46–52; Jh9,1–7), Aussätzigen (Mk1,40–45), Epilepsiekranken (Lk9,37–43a).
Biblische Aussagen über Lebenswert und Lebenswürde aller Menschen suchen.
Dunkle, negative Gefühle und Gedanken im Herzen von Menschen und im eigenen.
Die Geschichte von Kain und Abel kennen lernen (Gen4,1–16): Kains Gefühle.
Mit negativen Gedanken und Gefühlen umgehen: Ausdruck, Auswirkungen und Umgang.
3.2 Ich und die anderen
Alleinsein im Gegensatz zu Gemeinsamkeit erleben: Erfahrungsübungen.
Den Gefühlen in Zeiten der Einsamkeit nachspüren: Austausch, kreative Umsetzung, Rollenspiele.
Bedürfnis nach Alleinsein erkennen: Ruhe und Abgrenzung, Entwicklung von individuellen Beschäftigungsmöglichkeiten, Umgang mit Langeweile.
Die wohltuende Nähe eines vertrauten Menschen spüren: Kuscheln, Händedruck.
Sich wichtiger Gemeinschaften im eigenen Leben bewusst werden: Familie, Schulklasse, Arbeitskollegen, Vereine, Kirchengemeinde.
Gefühle beschreiben, die sich mit gelungener Gemeinschaft verbinden.
Die Bedeutung von Geben und Nehmen in einer Gemeinschaft beschreiben.
Erlebnisse zusammentragen, die nur in Gemeinschaft möglich sind: Spiele, Telefonieren, Partys.
Anlässe für Gemeinsamkeit: Fest und Feier, Tischgemeinschaft, Gruppenstunde.
Entdecken, was uns die Gemeinschaft schenkt: Zuwendung, Annahme, Geborgenheit, Aufmunterung, Trost.
Die Bedeutung von Teilhabe und Abgrenzung in einer Gemeinschaft kennen lernen.
Von der Gemeinschaft Unterstützung erfahren: Begleitung, Hilfe, Pflege.
Von Gottes Weisungen und Geboten für die Gemeinschaft erfahren: die Zehn Gebote (Ex20,1–21), die Bergpredigt (Mt5,1–7.29)..
Die Bedeutung von Beziehung in den Schöpfungsberichten der Bibel entdecken.
Frau und Mann als gleichberechtigte Geschöpfe anerkennen: Vorurteile und Meinungen, Rollenklischees.
Liebe, Eros und Sexualität als gute Gaben Gottes wahrnehmen.
Verschiedene Lebens- und Partnerschaftsformen kennen.
Über den verantwortlichen Umgang mit der Sexualität sprechen: Partner respektieren, Grenzen anerkennen.
Das Scheitern von Beziehungen wahrnehmen: eigene Erfahrungen, Berichte in den Medien.
Vom Bund Gottes mit uns Menschen erfahren: Noah (Gen9,1–17), Abraham (Gen15,1–21); Bedeutung der Taufe.
Von Tabus in der Ausübung der Sexualität erfahren.
3.3 Gott in meinem Leben
Über Gott sprechen: persönliche Erfahrungen mit dem Dasein Gottes; Enttäuschungen, Zweifel und Leugnung.
Unterschiedliche Aussagen zu Gott kennen lernen: Texte, Zitate, bildliche Darstellungen.
Den Menschen als ein zu Gott offenes Wesen entdecken: Fragen und Suchen nach Gott.
Die Bibel als die grundlegende Urkunde unseres Glaubens, als die Heilige Schrift der.
Die Bibel als ein von Menschen geschriebenes Buch entdecken: Glaubens- und Gotteserfahrungen; Glaubensgewissheit und Zweifel, Nöte und Klagen der Menschen.
Wichtige Texte in der Bibel lesen und darüber sprechen.
Vorstellungen von Jesus sammeln: Geschichten, Bilder.
Jesus als Mensch entdecken: Biografie, Steckbrief; „Sohn Gottes“.
Der Erfahrung nachspüren, dass uns Gott durch Jesus Christus ganz nahe kommt.
In Gleichnissen und Geschichten die Botschaft Jesu entdecken: Kindersegnung (Mk10,13–16), Arbeiter im Weinberg (Mt20,1–16), Ehebrecherin (Jh8,3–11).
Jesu Botschaft von Gottes Königreich hören: Einladung für die Menschen (Lk14,15–24).
Gründe bedenken, warum nicht alle Menschen Jesu Botschaft annehmen: Gleichnis vom Sämann (Mk4,3–9)..
Erfahren, dass Menschen aneinander schuldig werden: Geschichten, Erzählungen;.
Gefühle benennen, die mit Schuld verbunden sind.
Die Bedeutung von Vergebung erfahren.
Formen der Entschuldigung entdecken: Übung in Rollenspielen.
Vertrauen auf die Vergebung durch Gott erspüren: Gleichnis vom Barmherzigen Vater (Lk15,11–24).
4.1 Glaube schenkt Hoffnung
Vorstellungen über die Zukunft äußern: Erwartungen, Hoffnungen, Ängste; eigene.
Vorstellungen vom „Reich Gottes“ ausdrücken: in Bildern, Worten, Klängen.
Jesu Predigt vom kommenden Reich Gottes als Zuspruch erfahren: Gleichnis vom Senfkorn (Mk4,30–32), Mahl mit Zöllnern (Mt9,10–13), Gleichnis vom anvertrauten Geld (Mt25,14–30).
Die Bergpredigt als Einladung zum Reich Gottes kennen lernen: Salz und Licht (Mt5,13–16), falsche und rechte Sorgen (Mt6,19–34).
Neutestamentliche Wundergeschichten als Zeichen des Gottesreiches hören: Bedeutung von Wundern; „Wahrheit“ von Wundern; Wunder heute.
Den Umgang Jesu mit Benachteiligten als Zu- und Anspruch verstehen: Beispielgeschichten aus dem Neuen Testament; Bibliodrama, Rollenspiele, Szenen.
Menschen kennen lernen, die am Reich Gottes mitarbeiten: Albert Schweitzer, Mutter Teresa.
Über „Leistung“ nachdenken: Unterforderung und Überforderung, Erfolg und Misserfolg, Leistung im Glauben.
Von Luthers Erfahrungen im Kloster hören: Das Leben im Kloster, Glaubenszweifel, Gotteserfahrung.
Von Luthers Entdeckung des gnädigen Gottes erfahren: Erzählungen; biblische Bilder (Guter Vater, Guter Hirte), eigene Bilder für Gott; Lied „Nun freut euch, lieben Christen g’mein“ (EG341).
Vom Beginn der Reformation hören: Erzählungen, Bilder, Dias, Filmausschnitte; die Botschaft Luthers, die Reaktionen der Menschen.
Von Luthers Zeit auf der Wartburg und der Bibelübersetzung erfahren: Erzählungen, Bilder, Dias, Filmausschnitte; historische Bibeln, Lied „Ein feste Burg“ (EG362).
4.2 Menschen suchen nach Sinn – wie kann Leben gelingen?
Wünsche für das eigene Leben zum Ausdruck bringen: Geborgenheit, ein eigenes.
Sich über Sehnsüchte austauschen: Glück, Geborgenheit, erfüllte Zeit.
Zusammentragen, was Jugendlichen „heilig“ ist: Körperkult, Idole, Clique; religiöse Elemente in Musik, Sport, Werbung.
Auf Grenzen eigener Wünsche und Pläne aufmerksam werden: Realität und Wunschtraum; Einschränkungen durch Behinderungen.
Gegenüber zukünftigen Aufgaben eine positive Haltung entwickeln: Vorfreude, Befürchtungen.
Auf den Zusammenhang zwischen unerfüllten Bedürfnissen und Sucht aufmerksam werden: eigene Empfindungen, Bilder aus Medien und Werbung.
Sich mit der zerstörerischen Wirkung von Drogen auseinandersetzen: Versprechen und Auswirkungen; Alkohol, Rauchen, Medikamente; „Suchtkarrieren“.
Fragwürdige Angebote auf dem Markt der Weltanschauungen wahrnehmen und bedenken: Astrologie und Wahrsagen, Okkultismus, Satanismus, Esoterik, religiöse Gruppen und Psychokulte.
Von Verlockungen und Gefahren bestimmter religiöser Gruppierungen hören: Zeugen Jehovas, Scientology, christliche Sekten, Jugendreligionen.
Sich vor Gefährdungen schützen: Erfahrungsberichte Betroffener, Rollenspiele.
Glauben als Stärkung erfahren: Mut und Hoffnung weckende biblische Texte (Ps23; Ps25; Jes9, Mt11,5; 2Kor12,6–10; 1Thess5,21); das Lied „Von guten Mächten...“ (EG 637).
In Ritualen Geborgenheit und Annahme erfahren: Segensgesten und -lieder, Feiern.
4.3 Menschen stoßen an Grenzen – Glaube trägt durch Leid und Tod
Von Erfahrungen mit Schicksalsschlägen berichten: Unfälle, Katastrophen, schwere.
Veränderungen durch Schicksalsschläge im Leben wahrnehmen: eigene Erfahrungen und Gefühle, Berichte, Geschichten Betroffener.
Sich der Situation der Hilfsbedürftigkeit stellen: Umgang mit Abhängigkeit; Ausdruck in Farben, Symbolen, Bewegungen.
Möglichkeiten der Bewältigung kennen lernen: Gespräch, Bilder, Musik, Tanz; Hoffnung gebende Beispielgeschichten.
Die Frage nach dem gnädigen Gott stellen: eigene Fragen, Zweifel, Wut, Trauer; die Geschichte Hiobs.
Beispiele für den Umgang mit Schicksalsschlägen kennen lernen: Literatur, Film, Musik; Margarete Steiff.
Eigene Erfahrungen mit Tod und Sterben ausdrücken: geliebte und bekannte Menschen.
Nachrichten vom Tod in den Medien wahrnehmen: Zeitungsanzeigen, Filme, Musik.
Sich mit den Wirkungen von Tod und Verlust auf Betroffene auseinandersetzen: Angst und Wut, Ohnmacht und Trauer.
Wissen über Tod und Sterben erwerben: Informationen aus Medizin und Biologie, Veränderungen im Umgang mit dem Sterben.
Hilfen bei der Konfrontation mit Sterben und Trauer kennen: Gespräche, Trost, Rituale; kirchliche Begleitung und Trauerfeiern; Friedhofsbesuch.
Über den eigenen Tod und das eigene Sterben sprechen: Ängste und Hoffnungen.
Mit eigenem und fremden Leben verantwortlich umgehen: Mutproben, Verkehr, Suizid; Schutz fremden Lebens als Aufgabe; Sterbehilfe, Schutz des ungeborenen Lebens.
Eigene Vorstellungen über das „Danach“ ausdrücken können: malen, schreiben, sprechen.
Über die Bedeutung von „Himmel und Hölle“ nachdenken: Geschichten, Bilder, Lieder.
Die christliche Auferstehungshoffnung kennen: Texte vom Ostergeschehen und aus den Paulusbriefen (Lk24,1–12 und 13–35; Röm15,3–9).
Die Bedeutung der Auferstehung in unserem Leben entdecken: Texte, Bilder, Musik; Menschen, die „Auferstehung“ im Leben erfahren haben; Symbole in der Natur.
„Auferstehung“ künstlerisch verarbeiten: Bilder, Collagen; Tanz, Theaterstück.