Zum Inhalt springen
Neu
Förder-Assist heißt jetzt Lehrplan-Labor und hat ein neues Design – mit neuen Lehrplänen, erweiterten Funktionen, Suche und Dunkelmodus.
Feedback geben
Startseite
Lehrpläne Mecklenburg-Vorpommern
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
Mobilität
inhaltsbezogen
Entwicklungsbezogene Kompetenzen
46
2.1 Sich in Gebäuden orientieren
17
2.2 Sich im Straßenverkehr orientieren
15
2.3 Sich auf Plänen und Karten orientieren
14
3.1 Zu Fuß, mit dem Rollstuhl oder mit Sportgeräten am Straßenverkehr teilnehmen
13
3.2 Mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen
20
3.3 Als Fahrgast am Straßenverkehr teilnehmen
41
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Entwicklungsbezogene Kompetenzen
orientieren sich in offenen und geschlossenen Räumen mithilfe der Raumbegrenzungen, der Akustik oder der Lichtverhältnisse.
trainieren im Schonraum in vielfältigen Übungen ihre Wahrnehmungsund Reaktionsfähigkeit (z. B. stehen – laufen auf ein akustisches Signal hin).
erleben den eigenen Körper als Zugang zur Welt, lassen verschiedene Körperund Sitzhaltungen zu oder bringen ihren Körper eigenständig in verschiedene Positionen.
üben verschiedene Bewegungsabläufe (z. B. Aufstehen aus dem Rollstuhl, Treppensteigen, Fahrradfahren) im Schonraum, bis sie diese sicher beherrschen, bevor sie am Straßenverkehr teilnehmen.
setzen individuell erforderliche Mobilitätshilfen (z. B. Rollator, Rollstuhl, Gehhilfen) zur Fortbewegung zunächst im Schonraum ein, bis sie diese sicher beherrschen, bevor sie diese im Straßenverkehr nutzen.
lassen das Schieben, Wenden oder Nachhinten-Kippen des Rollstuhls durch Begleitpersonen zu und stellen sich auf diese Lageveränderungen ein.
bewegen als Rollstuhlfahrende ihren manuellen Rollstuhl durch Anschieben der Greifreifen über vielfältige Untergründe und bewältigen Barrieren durch Anheben und Kippen des Rollstuhls.
bewegen als Rollstuhlfahrende ihren elektrischen Rollstuhl durch sicheres Bedienen des Steuerungshebels (z. B. mit der Hand, dem Kopf oder dem Kinn) in angemessener Geschwindigkeit und suchen nach möglichst barrierefreien Wegen.
schätzen ihre Wahrnehmungs-, Bewegungsund Handlungsfähigkeiten im Straßenverkehr möglichst realistisch ein.
erkennen das Gefühl von Angst als Signal von Gefahren und vermeiden so Gefahrensituationen.
schätzen Folgen ihres Handelns im Straßenverkehr für sich und andere Verkehrsteilnehmer ab und richten ihr Handeln danach aus.
nutzen Strukturierungshilfen (z. B. Bilder, Symbole, Ich-Buch, Handlungspläne), um sich im Straßenverkehr zu orientieren und zu bewegen.
nutzen die Begleitung von vertrauten Personen zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr.
planen ihre zunehmend selbständige und schließlich unbegleitete Teilnahme am Straßenverkehr mit Unterstützung von Bezugspersonen.
nutzen Methoden der Unterstützten Kommunikation (z. B. Bildtafeln, Talker, Gebärden) zur Planung und Durchführung von Wegen im Straßenverkehr.
nutzen Übungen im geschützten Raum (z. B. Rollenspiele), um sich auf variierende Gesprächssituationen im Straßenverkehr vorzubereiten und um auf solche flexibel in der Realsituation zu reagieren.
reflektieren und analysieren belastende Situationen im Straßenverkehr und trainieren adäquate Lösungsund Reaktionsmöglichkeiten durch Übungen im Schonraum.
machen sich eigene mögliche Reaktionsund Verhaltensweisen im Straßenverkehr bewusst und gelangen zu einer zunehmend größeren emotionalen Beherrschtheit.
bedenken mögliche Reaktionsund Verhaltensweisen von anderen Verkehrsteilnehmern und erwerben eine zunehmend größere emotionale Belastbarkeit.
setzen sich mit der Begrifflichkeit „Behinderung“ auseinander und entscheiden, inwiefern sie sich diese selbst zuschreiben, um selbstbewusst mit einem Schwerstbehindertenausweis umzugehen oder auf Beschimpfungen zu reagieren Entwicklungsbereiche Motorik und Wahrnehmung Motorik und Wahrnehmung sind wesentliche Grundlagen für die Entwicklung eines Menschen und wichtige Voraussetzung für Mobilität und Teilnahme am Straßenverkehr. In gezielten Übungen wird die Wahrnehmungsfähigkeit der Lernenden gefördert und in der Realsituation angewendet. Um motorische Einschränkungen zu kompensieren, nutzen die Jugendlichen Mobilitätshilfen, wie Gehhilfen oder einen Rollstuhl. Der möglichst selbständige Umgang mit diesen wird in speziellen Übungen ebenso wie im Alltag intensiv trainiert. Denken und Lernstrategien Denken und Lernen ist eng verknüpft mit Begriffen wie Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit, Symbolund Regelverständnis, Handlungsplanung und Problemlösung. Lernende mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung gleichen durch praktisches Üben, Vorstrukturierung und Vorplanung fehlende
eine Toleranz gegenüber sich verändernden Situationen entwickeln (z. B. Wechsel zwischen Innenraum und Freiem).
die Fortbewegungsmittel ihres Alltages (z. B. Lifter, Aufzug, Schulbus) als notwendig und hilfreich erleben.
ein ausgewähltes öffentliches Verkehrsmittel wiederholt mit Begleiterinnen oder Begleitern nutzen, um sich daran (z. B. vielfältige Reize, abrupte Bewegungen, enge Sozialsituation) zu gewöhnen.
mögliche Startund Zielpunkte mithilfe von Realgegenständen, Bildmaterial oder akustischen Signalen antizipieren.
Start und Zielpunkt ihres Weges festlegen.
Startund Zielpunkt in einem analogen Stadtplan finden, die Strecke zwischen Startund Endpunkt auf dem Plan verfolgen und die Fahrtzeit mit verschiedenen Verkehrsmitteln abschätzen.
Startund Zielpunkt in einen Online-Kartendienst eingeben, die Strecke zwischen Startund Endpunkt auf der digitalen Karte z. B. mithilfe des Verkleinerungsund Vergrößerungsmodus verfolgen und die angegebene Fahrtzeit für verschiedene Verkehrsmittel ablesen.
entscheiden, welche Mobilitätsform für die jeweilige Strecke z. B. unter Berücksichtigung der Kriterien Verfügbarkeit, Fahrtdauer und Barrierefreiheit eine geeignete ist.
die Abfahrtsund Haltepunkte für das ausgewählte Verkehrsmittel entlang des geplanten Weges finden.
die Abfahrtsund Ankunftszeit z. B. am Fahrkartenschalter erfragen oder von einem analog oder digital verfügbaren Fahrplan ablesen.
die Kosten für die Nutzung eines Verkehrsmittels an Servicestellen erfragen oder über OnlineFahrplanauskünfte ermitteln.
bei längeren Reisewegen ggf. Reservierungen an Servicestellen oder online vornehmen.
analysieren mögliche Barrieren und Gefahren auf der Wegstrecke und suchen nach Möglichkeiten, diese zu entschärfen, indem sie …
die Beschaffenheit der Ein- und Ausstiege von Verkehrsmitteln, Wartezeiten an einer Haltestelle und die Wegesituation an den Anfangsund Endstationen (z. B. Aufzug am Bahngleis) recherchieren.
mögliche Gefahrenquellen auf der Wegstrecke (z. B. Sturzgefahr beim Aussteigen aus dem Zug, Straßenquerung an mehrspuriger Straße) recherchieren.
Lösungen zur Bewältigung möglicher Barrieren (z. B. Organisation von Begleitpersonal zum Ein- und Aussteigen aus dem Zug) und zur Vermeidung von Gefahrenpunkten (z. B. Erkennen von sicheren Möglichkeiten einer Straßenquerung auf Online-Kartendiensten) finden. berücksichtigen Verzögerungen z. B. aufgrund von entfallenden oder überfüllten Verkehrsmitteln, Verkehrsstau, schlechten Witterungsverhältnissen und ungeplanten Situationen (z. B. Einstieg in eine S-Bahn in die falsche Richtung) auf der Wegstrecke, indem sie
die Entwicklung der Verkehrssituation am Abfahrtstag online überprüfen.
die Nutzung alternativer Verkehrsmittel (z. B. eine spätere S-Bahn, Fußweg statt Bus) einplanen.
bei Nicht-Erreichen eines Verkehrsmittels oder bei Nutzung eines nicht vorgesehenen Verkehrsmittels auf örtliche Durchsagen achten, sich auf Plänen neu orientieren oder Mitreisende um Unterstützung bitten.
Ruhe bewahren, sich neu orientieren, Personen um Unterstützung bitten und ggf. Personen am Zielort über ihre verspätete Ankunft informieren.
erstellen einen Wegeplan vor Antritt der Wegstrecke, indem sie …
eine Liste mit dem zeitlichen Ablaufplan erstellen (z. B. Zeitpunkt für das Verlassen des Hauses, Abfahrtsund Ankunftszeiten).
die verschiedenen eingeplanten Verkehrsmittel mit deren Nummer, Fahrtrichtung und den Abfahrtsund Ankunftsorten (z. B. Bahngleis bei Ankunft des Zuges und des Anschlusszuges) notieren.
alternative Verkehrsmittel für den Fall von Verzögerungen notieren.
eine Liste mit Dingen, die notwendigerweise mitgenommen werden sollten (z. B. Ich-Buch, Personalausweis, Schwerstbehindertenausweis, Geld, Regenschirm), notieren.
eine Liste wichtiger Rufnummern erstellen.
2.1 Sich in Gebäuden orientieren
unterschiedliche Lagerungen (z. B. sitzend, liegend, stehend) oder Standorte (z. B. am Fenster, am Tisch) in einem Raum einnehmen.
Raum-Lage-Beziehungen (z. B. oben – unten, rechts – links) erkennen und benennen.
Raumbegrenzungen (z. B. Wände, Einrichtungsgegenstände, Türrahmen) wahrnehmen und beachten.
im Raum sicher Wege begehen und finden (z. B. den eigenen Platz, die Türe).
Nutzungsbereiche in einem Raum (z. B. Empfangsschalter, Wartebereich) unterscheiden und situationsbezogen ansteuern.
Räume und ihre unterschiedlichen Funktionen erfahren (z. B. Badezimmer, Esszimmer, Werkräume).
diese anhand spezieller Merkmale (z. B. Akustik, farbliche Gestaltung, individuelle Gerüche) in ihren Unterschieden wahrnehmen.
die Wege zwischen den Räumen wiederholt zurücklegen und sie verinnerlichen.
den einzelnen Räumen Realgegenstände oder Bildsymbole zuordnen und diese nutzen, um über die jeweiligen Räume zu kommunizieren.
den Haupteingang und -ausgang aufgrund seines Aussehens erkennen oder anhand von 269 Beschilderungen finden und nutzen.
verschiedene Piktogramme (z. B. für Aufzug, Toilette, Erdgeschoss) lesen und ihre Bedeutung entschlüsseln.
sich im Gebäude an Wegweisern (z. B. zur Anmeldung) oder an einem Lageplan orientieren und ihren Weg zu einem gesuchten Raum finden.
sich an Zimmernummern oder Beschriftungen orientieren, um einen gesuchten Raum zu finden.
beim Treppensteigen nach Bedarf einen Handlauf nutzen und die Beschriftung der Etagen beachten.
bei der Nutzung von Rolltreppen die Sicherheitsund Verhaltensregeln beachten (z. B. Festhalten am Handlauf, Stehenlassen der Füße auf einer Stufe, „auf der rechten Seite stehen, auf der linken Seite gehen“).
den Rufknopf betätigen, um einen Aufzug auf die Etage zu rufen, warten bis die Türen sich geöffnet haben, im Aufzug den richtigen Druckknopf für die gewünschte Etage bedienen und mit dem Aussteigen warten, bis die gewünschte Etage erreicht ist.
die Symbole auf den Druckknöpfen im Inneren des Aufzugs (z. B. für Erdgeschoss, Türen öffnen, Notruf) lesen und deren Bedeutung entschlüsseln.
2.2 Sich im Straßenverkehr orientieren
Begrenzungen auf dem Gehweg (z. B. Bodenindikatoren, Bordsteinkante, Begrenzungslinie zwischen Gehund Fahrradweg) wahrnehmen und beachten.
Begrenzungen auf der Fahrbahn (z. B. Linksabbieger-Spur, Mittelstreifen) wahrnehmen und beachten.
markante Gebäude, Straßen und Plätze wahrnehmen und sie zu ihrem Standort oder ihrem Ziel in Beziehung setzen (z. B. Kirchturm in der Nähe der Wohnung), um sich an bekannte Wege zu erinnern oder unbekannte Wege zu finden.
Verkehrsteilnehmer nach dem Weg zu ihrem Zielpunkt fragen und deren Hinweise berücksichtigen.
orientieren sich an Hinweisschildern im Straßenverkehr, indem sie …
Piktogramme und Geschäftsbezeichnungen (z. B. für Apotheken, Lebensmittelmärkte) in der Öffentlichkeit wahrnehmen und deren Information entschlüsseln.
Gebäudebeschriftungen (z. B. Schriftzug „Schule“, „Agentur für Arbeit“) lesen und deren Bedeutung entschlüsseln.
Schilder mit Straßennamen und Hausnummern lesen und zur Orientierung nutzen.
Wegweiser (z. B. „Bahnhof“) lesen, deren Richtungsweisung erkennen und zur Orientierung nutzen.
orientieren sich an Verkehrsschildern und Lichtzeichenanlagen, indem sie …
relevante Gefahrzeichen, Vorschriftzeichen und Richtzeichen im Straßenverkehr wahrnehmen, deren Bedeutung entschlüsseln und entscheiden, ob ihr Geltungsbereich für sie
Ampelanlagen und Warnzeichen wahrnehmen, deren Bedeutung entschlüsseln und sich nach deren aktuellem Signal (z. B. grün oder Vibrieren = gehen) richten.
orientieren sich an akustischen Signalen im Straßenverkehr, indem sie …
bedeutsame Signale (z. B. Martinshorn, Fahrradklingel) aus einer Vielzahl von Geräuschen heraushören.
die Bedeutung der Signale (z. B. Freihalten der Fahrbahn bei Ertönen des Martinshorns) entschlüsseln und sich danach richten.
2.3 Sich auf Plänen und Karten orientieren
einen Ausschnitt ihrer Umgebung (z. B. Klassenzimmer, Schule, Straße) selbst in eine Skizze oder einen Plan übertragen.
das Prinzip erkennen, dass eine reale Umgebung auf einem zweidimensionalen Plan abgebildet werden kann.
die Darstellung von z. B. Straßen, Bebauungen oder Flüssen entschlüsseln.
auf Plänen (z. B. Streckenplan des öffentlichen Personennahverkehrs, Fluchtwegeplan des Fachraums, Orientierungsplan des Rathauses) ihren Standort und einen möglichen Zielort bestimmen.
ihren Standort in der realen Umgebung bestimmen und diesen anhand von Straßennamen oder markanten Gebäuden auf dem Stadtplan oder der Landkarte lokalisieren.
ihren Zielort bestimmen und auf dem Stadtplan oder der Landkarte z. B. mithilfe des Straßennamenverzeichnisses suchen.
den Weg zwischen Standort und Zielpunkt mit dem Finger auf dem Plan oder der Karte nachvollziehen und auf die reale Umgebung übertragen.
den zurückzulegenden Weg im Straßenverkehr schrittweise auf dem Plan oder der Karte antizipieren.
sie das entsprechende Programm öffnen.
Startund Zielpunkt ihres Weges in das Feld der Suchfunktion eingeben.
sich mit der Zoom-Funktion sowohl einen Überblick über die Strecke verschaffen als auch detaillierte Streckenabschnitte betrachten.
die schriftliche Streckenbeschreibung des Programms lesen.
den Streckenverlauf auf der Karte und in der Beschreibung ausdrucken.
der Markierung ihres Standorts und dem markierten Streckenverlauf auf der digitalen Karte folgen.
3.1 Zu Fuß, mit dem Rollstuhl oder mit Sportgeräten am Straßenverkehr teilnehmen
notwendige Mobilitätshilfen (z. B. einen Rollator, einen Rollstuhl) und Sportgeräte auf ihre Verkehrssicherheit überprüfen und regelmäßig warten.
Helferinnen und Helfer in die Funktionsweise des Rollstuhls einweisen (z. B. an der Rolltreppe, beim Buseinstieg).
sich sicher auf Gehwegen fortbewegen (z. B. Überwinden einer Bordsteinkante mit dem Rollstuhl).
beim Fehlen des Gehweges den linken Straßenrand benutzen.
auf andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen (z. B. in der Fußgängerzone, an der Straßenkreuzung, beim Überholen mit dem Skateboard absteigen).
Gebotsund Verbotsschilder für Fußgänger wahrnehmen und entschlüsseln.
die Signale von Fußgängerampeln und von Ampeln für Fahrzeugfahrer gleichermaßen beachten und sich danach richten.
während der Teilnahme am Verkehr nicht über Kopfhörer Musik hören oder sich mit ihrem Mobiltelefon beschäftigen.
beim Überqueren einer Fahrbahn nach einer Fußgängerampel oder einem Zebrastreifen Ausschau halten und diese nutzen.
beim Überqueren eines Zebrastreifens darauf achten, dass sich nähernde Autos anhalten.
sich beim Überqueren einer Fahrbahn ohne Fußgängerampel oder Zebrastreifen versichern, dass sich keine Fahrzeuge nähern, und sie auch mögliche Linksabbieger berücksichtigen.
beim Überqueren von Parkplätzen auf ein- und ausparkende Autos achten.
Baustellen weiträumig umgehen und auf ein- und ausfahrende Fahrzeuge achten.
3.2 Mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen
diese auf ihre Verkehrssicherheit überprüfen (z. B. Bremsen, Beleuchtung, Reflektoren, Klingel, Reifenprofil) und regelmäßig warten.
diese vor Fahrantritt auf die eigene Körpergröße anpassen (z. B. Einstellung der passenden Sattelhöhe).
zum Schutz bei Stürzen beim Fahrradfahren einen Fahrradhelm tragen.
das Fahrradfahren (z. B. aufsteigen, anfahren, bremsen, absteigen und geradeaus fahren, Kurven fahren, Hindernisse umfahren) zunächst im Schonraum trainieren und dort sicher ausführen.
das Fahrradfahren im Straßenverkehr auch in stressreichen Situationen sicher beherrschen.
als Fahrradfahrer sicher und in angemessenem Tempo auf Radwegen oder auf der Fahrbahn fahren.
auf andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen (z. B. bei der gemeinsamen Nutzung von Fußund Radwegen, beim Linksabbiegen).
die theoretische und praktische Fahrradprüfung ablegen.
beachten für Fahrradfahrer relevante Verkehrsschilder und Ampelsignale, indem sie …
sowohl Gebotsund Verbotsschilder für Fußgänger als auch für Fahrzeughalter wahrnehmen und beachten.
die Signale von Fußgängerampeln und von Ampeln für Fahrzeugfahrer gleichermaßen beachten und sich danach richten.
nehmen besondere Gefahrensituationen für Fahrradfahrer wahr und bewältigen sie sicher, indem sie …
während der Teilnahme am Verkehr nicht über Kopfhörer Musik hören oder sich mit ihrem Mobiltelefon beschäftigen.
sicher vom Fahrbahnrand anfahren und in den Straßenverkehr einfädeln.
auf Unebenheiten der Fahrbahn und auf Rutschgefahr bei Nässe und Glätte achten.
beim Passieren von parkenden Autos auf sich möglicherweise öffnende Autotüren achten.
beim Passieren von Ein- und Ausfahrten oder Garagen auf anfahrende Autos achten.
an Kreuzungen und Einmündungen Fahrtrichtungsänderungen durch Handzeichen anzeigen.
an Kreuzungen auf rechtsabbiegende Autos achten.
beim direkten Linksabbiegen einen sicheren Ablauf beachten (umsehen, Handzeichen geben, links einordnen, Gegenverkehr passieren lassen, in großem Bogen abbiegen).
3.3 Als Fahrgast am Straßenverkehr teilnehmen
nutzen einen Fahrdienst für Menschen mit Behinderung (Behindertenfahrdienst), indem sie …
bei Bedarf den Fahrdienst anrufen und ihn zeitgerecht bestellen.
die notwendigen persönlichen Angaben, wie Name, Adresse und Personenzahl angeben.
auf besondere Bedürfnisse beim Transport (z. B. Rollstuhltransport, Benötigung einer Einstiegshilfe, Gepäck) hinweisen.
pünktlich am vereinbarten Ort der Abholung erscheinen.
den Fahrdienst rechtzeitig abbestellen, falls sie ihn nicht benötigen.
fahren mit dem Taxi, indem sie …
ggf. eine Übernahme der Taxi-Kosten bei den Krankenkassen vorab beantragen und die Genehmigungen für einzelne Fahrten ökonomisch einsetzen.
die Fahrtkosten von Taxifahrt, Busfahrt und Bahnfahrt vergleichen.
die Anlässe für die Taxinutzung abwägen, z. B. wenn sie mit schwerem Gepäck reisen, gefährliche Wege zurücklegen oder ein schwer erreichbares Ziel anstreben.
ein Taxi bestellen und den Standort sowie Ziel und Anzahl der Personen nennen.
das Taxi bezahlen.
sich über öffentliche Verkehrsmittel (z. B. Bus, Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn, Fernzüge, Sammeltaxi) und deren Verfügbarkeit auf bestimmten Strecken informieren.
Fahrpläne und Linienpläne lesen und ihnen relevante Informationen entnehmen.
den Routenverlauf, die Haltestellen, das Fahrtziel und die Nummer der Verkehrsmittel recherchieren und sich über Abfahrtszeiten und Umsteigemöglichkeiten informieren.
die Haltestelle des Verkehrsmittels in der gewünschten Fahrtrichtung finden.
vor Antritt der Fahrt eine Fahrkarte z. B. an einer Servicestelle oder einem Automaten kaufen.
die Nummer des Verkehrsmittels vor dem Einsteigen kontrollieren.
den Fahrtverlauf verfolgen und erkennen, wann ihre gewünschte Haltestelle erreicht ist.
ihren Haltewunsch ggf. rechtzeitig durch Betätigen eines Druckknopfes anzeigen.
sich auf mögliche Gefahrenquellen (z. B. selbstschließende Türen, starkes Bremsen von Straßenbahnen, Schaukeln von Bussen) einstellen.
als Rollstuhlfahrende an der ausgewiesenen Tür einsteigen, sich beim Fahrer bemerkbar machen und die Bremsen des Rollstuhls betätigen.
sich an die Nutzungsbedingungen für öffentliche Verkehrsmittel (z. B. Mitführen einer gültigen Fahrkarte oder des Behindertenausweises mit Wertmarke) halten, die Einrichtungen pfleglich behandeln und nicht durch Speisen oder Getränke beschmutzen.
Musik über Kopfhörer hören und Telefongespräche in angemessener Lautstärke führen, um mitfahrende Gäste nicht zu belästigen.
sich aufmerksam, rücksichtsvoll und hilfsbereit gegenüber anderen Personen verhalten.
sich in moderater Lautstärke unterhalten.
angemessene Distanz zu Fremden wahren und eine möglicherweise fehlende Hilfsbereitschaft akzeptieren.
angemessen auf Kontaktversuche Fremder reagieren (z. B. höflich antworten, den Kontaktversuch oder unerwünschte Hilfeangebote höflich ablehnen).
im Straßenverkehr ein defensives Verhalten pflegen und z. B. auch bei grüner Fußgängerampel sowie am Zebrastreifen auf Autofahrer achten.
gefährliche Straßen und Plätze (z. B. unbeleuchtete Straßen, Schnellstraßen, Straßen ohne Gehweg) vermeiden.
Sicherheitsvorkehrungen (z. B. Mitführen eines Mobiltelefons, nahe beim Busfahrer Platz nehmen) treffen.
Anzeichen für drohende Belästigungen (z. B. aggressives Auftreten oder Trunkenheit anderer Personen) wahrnehmen.
Konfrontationen mit aggressiv auftretenden Personen ausweichen.
einen Notfallpass mit wichtigen Telefonnummern, Kontaktpersonen, Namen und Adressen mit sich führen.
bei Verspätung, Unregelmäßigkeiten, Überfüllung des Verkehrsmittels und Unfällen die Ruhe bewahren.
bei Bedarf (z. B. bei einer Panne, bei Hindernissen für Rollstuhlfahrende und Fußgänger, bei gefährlichen Straßenquerungen, bei der Bedienung von Automaten) höflich und verständlich Hilfe erbitten.
bei Bedarf Passanten höflich und verständlich nach dem Weg fragen.
ihre Bedürfnisse äußern (z. B. Bitte um einen Sitzplatz, höfliche Ablehnung unerwünschter Hilfe, Mitteilung von Belastungsgrenzen und erforderlicher Pausen).
bei Gefährdungen in öffentlichen Verkehrsmitteln Hilfe anfordern (z. B. Informieren des Fahrenden oder von Fahrgästen, Betätigung des Notrufknopfes).
in übergriffigen Situationen sich vertrauenswürdigen Personen anschließen, notfalls laut um Hilfe rufen oder die Polizei alarmieren.
bei Unfällen die Rettungsleitstelle verständigen, die Situation schildern und ihre Personalien angeben.
Auswahl0
Anweisung
Ergebnis
🤖
Diese Funktion nutzt Künstliche Intelligenz.
Ihre Eingaben werden an einen KI-Dienst übermittelt – bitte keine personenbezogenen Daten eingeben.
Kompetenzen und Anweisung an die KI
Text wird generiert …
⚠
Dieser Text wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Bitte vor der Verwendung prüfen.
Als PDF
Als Doc
Unterrichtsideen
Unterrichtsstunde
Unterrichtsreihe
Differenzierung
Förderziel
Zeugnistext
Entwicklungsbericht
KI-Modell
ChatGPT 6 Luna
Gemini 3.5 Flash-Lite
Mistral Large 4
Claude 5.5 Haiku
Generieren
⌘↵
166 Kompetenzen
0 gewählt
Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern — Rahmenplan für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
↑↓ navigieren
Leer wählen
⌘↵ generieren