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Lehrpläne Mecklenburg-Vorpommern
Gymnasiale Oberstufe
Latein
prozessbezogen
Gemeinsame Grundbildung
6
Kompetenzbereich fachspezifische Methoden
12
inhaltsbezogen
Kompetenzbereich Sprache
10
Kompetenzbereich Text
8
Kompetenzbereich Kultur
9
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Gemeinsame Grundbildung
Nutzen wissenschaftlicher Hilfsmittel, z. B. Wörterbücher, Lexika, Fachliteratur, Kommentare
Finden, Vergleichen, Auswählen, Ordnen und Mitteilen von Informationen sowie sinnvolles und korrektes Zitieren
sachlogisch und terminologisch sachgerechtes Darstellen erarbeiteter Ergebnisse
Anwenden verschiedener Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation komplexer Gegenstände
vertiefte Sprachbeherrschung im Deutschen durch das komparativ-kontrastive Prinzip
Einbeziehen fachübergreifender Aspekte
Kompetenzbereich Sprache
wenden einen erweiterten themen- und autorenbezogenen Wortschatz an
beherrschen lektürerelevante Phänomene der Syntax und Morphologie
analysieren komplexe Satzstrukturen
ermitteln die zutreffende Bedeutung von Wörtern mit größerem Bedeutungsumfang im Kontext
erschließen selbstständig aufgrund von Wortbildungsgesetzen unbekannte lateinische Wörter
vergleichen das Lateinische mit anderen Sprachen, insbesondere mit Deutsch, Englisch und den romanischen Sprachen
erschließen selbstständig aus dem Lateinischen abgeleitete Fremdwörter und unbekannte Vokabeln moderner Fremdsprachen
stellen die Ausdrucksmöglichkeiten und Funktionsweisen gegenüber
weisen stilistische Eigenheiten lateinischer Autoren nach
bilden ansatzweise sprachlich-stilistische Gestaltungsmittel bei einer Übersetzung nach
Kompetenzbereich Text
übersetzen lateinische Texte unter Berücksichtigung von lektürerelevanten Phänomenen der Textgrammatik und komplexer Satzstrukturen
unterscheiden grundlegende antike Literaturgattungen und erläutern Beispiele ihrer Wirkungsgeschichte
ordnen ausgewählte Werke lateinischer Literatur zeitlich ein
setzen sich mit Dichtung als Ausdruck menschlicher Empfindungen auseinander
verstehen Werke der Dichtung als Darstellungsform politischer Ideen
analysieren ausgewählte lektürerelevante Versmaße
vergleichen verschiedene Übersetzungen desselben Textes in Bezug auf den Originaltext und nehmen begründet dazu Stellung
lesen und betonen lateinische Texte richtig und sinngemäß
Kompetenzbereich Kultur
setzen sich mit ausgewählten philosophischen Strömungen der römischen Antike auseinander
würdigen bedeutende Persönlichkeiten der griechischen und römischen Antike
stellen exemplarisch Bezüge zwischen der griechischen und römischen Kultur her
ordnen die Stellung des frühen Christentums in der antiken Kultur ein
nutzen Rezeptionsdokumente unterschiedlicher Epochen und Bereiche für die Interpretation
bewerten ausgewählte Nachwirkungen der antiken Kultur in der geistesgeschichtlichen und kulturellen Entwicklung Europas
beurteilen römische Haltungen gegenüber Fremden
geben strukturiert und systematisch Informationen über das römische Alltagsleben, die römische Geschichte, römische Staats- und Gesellschaftsstrukturen, römische Religion, griechische und römische Mythologie, römische Kunst und Architektur wieder
stellen strukturiert und systematisch Informationen über die Topographie der antiken Welt, z. B. Rom, römische Provinzen, römisches Germanien, dar
Methoden des Lernens
ordnen komplexe Wissensbestände und nutzen individuelle Wege des Einprägens und des Erinnerns
sammeln, verarbeiten und präsentieren Informationen bei der themenorientierten Arbeit
benutzen zur Textarbeit u. a. Nachschlagewerke, Wörterbücher, Sekundärliteratur und digitale Medien
Methoden des problemlösenden Denkens
leiten aus der Beobachtung und Analyse von Sachverhalten Regeln ab, indem sie Gesetzmäßigkeiten der lateinischen Sprache erfassen
bearbeiten Aufgaben methodenbewusst, indem sie komplexe lateinische Texte schrittweise erschließen und übersetzen
zeigen in der Auseinandersetzung mit lateinischen Texten fremde und eigene Bewertungskriterien auf
Hermeneutische Methoden des Verstehens und Auslegens
erschließen und übersetzen Texte im Bewusstsein, dass jede Übersetzung eine Interpretation darstellt, und nach hermeneutischen Regeln, indem sie Einzelbeobachtungen und Gesamttext, eigenes Vorverständnis und neue Informationen produktiv aufeinander beziehen
nutzen zur Textarbeit das statarische und kursorische Lektüreverfahren sowie zweisprachige Textausgaben
verstehen Texte aus ihrem historischen Kontext heraus, indem sie zwischen aktuellem Vorverständnis und den vergangenen Voraussetzungen der Textproduktion und -rezeption unterscheiden
Methoden der produktiven Rezeption
gehen kreativ mit der Zielsprache um, indem sie lateinische Texte in angemessener Form im Deutschen wiedergeben,
verfassen unterschiedliche Texte bzw. erstellen andere Werke, indem sie sich produktiv mit lateinischen Werken auseinandersetzen.
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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern — Rahmenplan für die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe, Latein, 2019
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