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Lehrpläne Mecklenburg-Vorpommern
Gymnasiale Oberstufe
Russisch
prozessbezogen
Funktionale kommunikative Kompetenz
61
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
10
Text- und Medienkompetenz
11
Sprachbewusstheit
9
Sprachlernkompetenz
7
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Hör-/Hörsehverstehen
Grundkurs
einem Hör-beziehungsweise Hörsehtext die Hauptaussagen oder Einzelinformationen ent sprechend der Hör- beziehungsweise Hörseh-Absicht entnehmen,
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren,
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörseh-Absicht Rezeptionsstrategien anwenden,
angemessene Strategien zur Lösung von Verständnisproblemen einsetzen,
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen,
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem kulturellen Zu sammenhang verstehen.
Leistungskurs
Hör-und Hörsehtexte auch zu wenig vertrauten Themen erschließen,
implizite Informationen erkennen und einordnen und deren Wirkung interpretieren,
implizite Einstellungen oder Beziehungen zwischen Sprechenden erfassen,
Hör-und Hörsehtexte im Wesentlichen verstehen, auch wenn schnell gesprochen oder nicht die Standardsprache verwendet wird. Sie können ein umfassendes Textverständnis aufbauen, indem sie Hauptaussagen und Einzelinforma tionen entnehmen, diese Informationen in thematische Zusammenhänge einordnen, gezielt textin terne Informationen und externes Wissen heranziehen und auch wichtige implizite Aussagen er schließen. Eine verbindliche Auflistung der von den Schülerinnen und Schülern zu beherrschenden sprachlich stilistischen Mittel findet sich in den diesen Rahmenplan begleitenden Dokumenten.
Leseverstehen
Grundkurs
Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten erschließen,
explizite und implizite Aussagen von Texten sowie deren Wirkungspotenzial erkennen und einschätzen,
Texte und Textteile mit Bezug auf ein spezifisches Leseziel auswählen,
der Leseabsicht entsprechende Rezeptionsstrategien selbstständig anwenden,
die Hauptaussagen und deren unterstützende sprachliche und / oder inhaltliche Einzelinfor mationen erfassen,
die inhaltliche Struktur eines Textes nachvollziehen und Gestaltungsmerkmale in ihrer Wir kung erfassen,
die Absicht und Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen erkennen,
mehrfach kodierte Texte und Textteile, z. B. in Werbeanzeigen, Plakaten, Flugblättern, aufei nander beziehen und in ihrer Einzel-und Gesamtaussage erkennen, analysieren und bewer ten.
Leistungskurs
selbstständig Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten auch zu wenig ver trauten Themen erschließen,
die inhaltliche Struktur von Texten erkennen und dabei Gestaltungsmerkmale in ihrer Funkti on und Wirkung analysieren,
die Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen analysieren. recht sowie situationsangemessen an Gesprächen beteiligen. Sie sind bereit und in der Lage, in einer gegebenen Sprechsituation zu interagieren, auch wenn abstrakte und in einzelnen Fällen weniger vertraute Themen behandelt werden.
Sprechen · An Gesprächen teilnehmen
Grundkurs
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen,
verbale und nicht-verbale Gesprächskonventionen situationsangemessen anwenden, um z. B. ein Gespräch oder eine Diskussion zu eröffnen, auf Aussagen anderer Sprecher einzugehen, sich auf Gesprächspartner einzustellen und ein Gespräch zu beenden,
angemessene kommunikative Strategien bewusst einsetzen, um mit Nichtverstehen und Missverständnissen umzugehen,
sich zu vertrauten Themen aktiv an Diskussionen beteiligen sowie eigene Positionen vertre ten,
in informellen und formellen Situationen persönliche Meinungen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen ausdrücken und begründen,
zu aktuell bedeutsamen Sachverhalten in Gesprächen oder Diskussionen Stellung nehmen.
Leistungskurs
sich an Diskussionen zu weniger vertrauten Themen aktiv beteiligen, auf differenzierte Äuße rungen anderer angemessen reagieren sowie eigene Positionen vertreten,
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen und sich dabei spontan und weitgehend flüssig äußern,
zu aktuellen wie generell bedeutsamen Sachverhalten Stellung nehmen und in Diskussionen gegebenenfalls verschiedene Positionen sprachlich differenziert formulieren. vertreten und erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Optionen angeben.
Sprechen · Zusammenhängendes monologisches Sprechen
Grundkurs
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von Vorgängen des Alltags sowie Themen fachlichen und persönlichen Interesses strukturiert darstellen und gegebenenfalls kommen tieren,
für Meinungen, Pläne oder Handlungen klare Begründungen beziehungsweise Erläuterungen geben,
nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen,
im Kontext komplexer Aufgabenstellungen eigene mündliche Textproduktionen, z. B. Vorträ ge, Reden, Teile von Reportagen und Kommentare, planen, adressatengerecht vortragen und dabei geeignete Vortrags-und Präsentationsstrategien nutzen.
Leistungskurs
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von anspruchsvollen Themen fachlichen, per sönlichen und kulturellen Interesses strukturiert darstellen und kommentieren,
komplexe nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemes sen und kohärent vorstellen und dabei wesentliche Punkte und relevante unterstützende De tails hervorheben,
eine Präsentation klar strukturiert und flüssig vortragen, gegebenenfalls spontan vom vorbe reiteten Text abweichen und auf Nachfragen zum Thema eingehen. und persönlichen Interesses adressatengerecht und textsortenspezifisch verfassen. Sie verfügen über Techniken und Strategien des formellen, informellen und kreativen Schreibens.
Schreiben
Grundkurs
Schreibprozesse selbstständig planen, umsetzen und reflektieren,
Texte in formeller oder persönlich-informeller Sprache verfassen und dabei wesentliche Kon ventionen der jeweiligen Textsorten beachten,
Informationen strukturiert und kohärent vermitteln,
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen,
Texte zu literarischen und nicht-literarischen Textvorlagen verfassen,
eigene kreative Texte verfassen, gegebenenfalls in Anbindung an eine Textvorlage,
Textsorten zielorientiert in eigenen Textproduktionen situationsangemessen verwenden,
diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben.
Leistungskurs
aus einem breiten Spektrum eine Textsorte auswählen, in eigenen Textproduktionen situati onsangemessen und adressatengerecht umsetzen und dabei die Konventionen der jeweiligen Textsorte beachten,
bei der Textgestaltung funktionale Gesichtspunkte, z. B. Leserlenkung und Fokussierung, be achten,
literarische und nicht-literarische Textvorlagen transformieren, z. B. einen historischen Text in einen modernen Text umwandeln, einen Text mit fachsprachlichen Elementen für eine an dere Zielgruppe adaptieren. wesentliche Inhalte authentischer mündlicher oder schriftlicher Texte, auch zu weniger vertrauten Themen, in der jeweils anderen Sprache sowohl schriftlich als auch mündlich adressatengerecht und situationsangemessen für einen bestimmten Zweck wiedergeben.
Sprachmittlung
Grundkurs
Informationen adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben,
interkulturelle Kompetenz und entsprechende kommunikative Strategien einsetzen, um ad ressatenrelevante Inhalte und Absichten in der jeweils anderen Sprache zu vermitteln,
bei der Vermittlung von Informationen gegebenenfalls auf Nachfragen eingehen,
Inhalte unter Nutzung von Hilfsmitteln, wie z. B. Wörterbüchern, durch Kompensationsstra tegien, wie z. B. Paraphrasieren, und gegebenenfalls Nutzung von Gestik und Mimik adressa tengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen.
Leistungskurs
für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen,
zur Bewältigung der Sprachmittlung kreativ mit den beteiligten Sprachen umgehen. Die sprachlichen Mittel – Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Prosodie und Orthografie – sind Kom petenz bildende, funktionale Bestandteile des sprachlichen Systems und der Kommunikation. Die sprachlichen Mittel haben grundsätzlich dienende Funktion, wobei die gelingende Kommunikation im Vordergrund steht. Die Schülerinnen und Schüler greifen bei der Sprachrezeption und Sprachproduk tion auf ein breites Repertoire lexikalischer, grammatischer, textueller und diskursiver Strukturen zurück, um die Fremdsprache auch als Arbeitssprache in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten zu verwenden.
Sprachliche Mittel
einen erweiterten allgemeinen und thematischen Wortschatz sowie einen primären Funkti ons-und Interpretationswortschatz nutzen, um bei der Bearbeitung ihnen bekannter Sach verhalte in der Zielsprache schriftlich und mündlich zu kommunizieren,
ihre lexikalischen Bestände kontextorientiert und vernetzt verwenden und dabei auch Wör ter und Wendungen aus dem Bereich informeller mündlicher Sprachverwendung einsetzen,
ein gefestigtes Repertoire der grundlegenden grammatischen Strukturen für die Realisierung ihrer Sprech- und Schreibabsichten nutzen,
ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster verwenden und da bei eine meist klar verständliche Aussprache und angemessene Intonation zeigen,
mit repräsentativen Varietäten der Standardsprache umgehen, wenn klar artikuliert gespro chen wird,
ihre erweiterten Kenntnisse zu den Regelmäßigkeiten der Orthografie und Zeichensetzung nutzen und ihren aktiven Wortschatz weitgehend regelkonform verwenden,
emotional markierte Sprache identifizieren und einschätzen und auf emotionale Äußerungen angemessen reagieren. Der Prozess interkulturellen Verstehens und Handelns beruht auf dem Zusammenspiel von Wissen, Einstellungen und Bewusstheit. Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Wissenskomponenten als Hilfe für das Verstehen und Handeln. Dazu zählen ihr fremdkulturelles Wissen, insbesondere in der Form soziokulturellen Orien tierungswissens, und ihre Einsichten in die kulturellen Prägungen von Sprache und Sprachverwen dung, auch bezogen auf den Gebrauch der Fremdsprache als lingua franca für die weiteren slawi schen Sprachen. Strategisches Wissen als weitere Wissenskomponente umfasst vor allem Strategien, die die Kommunikation unter den besonderen Bedingungen des Gebrauchs der Fremdsprache si chern. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die Fähigkeit und Bereitschaft, ihr persönliches Verstehen und Handeln zu hinterfragen und mit den eigenen Standpunkten Unvereinbares auszuhalten und in der interkulturellen Auseinandersetzung zu reflektieren. onen kommunikativ handeln. Dies bezieht sich auf personale Begegnungen sowie das Verstehen, Deuten und Produzieren fremdsprachiger Texte. Die Schülerinnen und Schüler greifen dazu auf ihr interkulturelles kommunikatives Wissen zurück und beachten kulturell geprägte Konventionen. Dabei sind sie in der Lage, eigene Vorstellungen und Erwartungen im Wechselspiel mit den an sie herange tragenen zu reflektieren und die eigene Position zum Ausdruck zu bringen.
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
ihr Orientierungswissen über die Zielkulturen in vielfältigen Situationen anwenden: Aspekte der Alltagskultur und Berufswelt, Themen und Probleme junger Erwachsener, gegenwärtige politische und soziale Bedingungen, historische und kulturelle Entwicklungen einschließlich li terarischer Aspekte sowie Themen von globaler Bedeutung,
ihr Wissen über Kommunikation anwenden und fremdsprachige Konventionen beachten, un ter anderem zur Signalisierung von Distanz und Nähe,
ihre Wahrnehmungen und (Vor-)Urteile erkennen, hinterfragen, relativieren und gegebenen falls revidieren,
einen Perspektivenwechsel vollziehen sowie verschiedene Perspektiven vergleichen und ab wägen,
Werte, Haltungen und Einstellungen ihrer zielsprachigen Kommunikationspartner erkennen und unter Berücksichtigung des kulturellen Hintergrundes einordnen,
fremdsprachige Texte und Diskurse in ihrer kulturellen Dimension erfassen, deuten und be werten,
fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen (z. B. die Menschenrechte) einordnen,
ihr strategisches Wissen nutzen, um Missverständnisse und sprachlich-kulturell bedingte Konfliktsituationen zu erkennen und zu klären,
sich trotz des Wissens um die eigenen begrenzten kommunikativen Mittel auf interkulturelle Kommunikationssituationen einlassen und ihr eigenes sprachliches Verhalten in seiner Wir kung reflektieren und bewerten,
auch in für sie interkulturell herausfordernden Situationen reflektiert agieren, indem sie sprachlich und kulturell Fremdes auf den jeweiligen Hintergrund beziehen und sich konstruk tiv-kritisch damit auseinandersetzen. Text- und Medienkompetenz umfasst die Fähigkeit, Texte selbstständig, zielbezogen sowie in ihren historischen und sozialen Kontexten zu verstehen, zu deuten und eine Interpretation zu begründen. Text-und Medienkompetenz schließt überdies die Fähigkeit mit ein, die gewonnenen Erkenntnisse über die Bedingungen und Techniken der Erstellung von Texten zur Produktion eigener Texte unter schiedlicher Textsorten zu nutzen. Alle mündlich, schriftlich und medial vermittelten Produkte, die Schülerinnen und Schüler rezipieren, produzieren oder austauschen, werden als „Text“ verstanden. Der Medienbegriff umfasst alle Mittel und Verfahren der Informationsverarbeitung und -verbreitung. Text- und Medienkompetenz ermöglicht das Verstehen und Deuten von kontinuierlichen und diskon tinuierlichen – auch audio- und audiovisuellen – Texten in ihren Bezügen und Voraussetzungen. Sie umfasst das Erkennen konventionalisierter, kulturspezifisch geprägter Charakteristika von Texten und Medien, die Verwendung dieser Charakteristika bei der Produktion eigener Texte sowie die Reflexion des individuellen Rezeptions- und Produktionsprozesses. Eine verbindliche Auflistung der von den Schülerinnen und Schülern zu beherrschenden sprachlich stilistischen Mittel findet sich in den diesen Rahmenplan begleitenden Dokumenten.
Text- und Medienkompetenz
Grundkurs
sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische und nicht-literarische Texte verstehen und strukturiert zusammenfassen,
mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen und gegebenenfalls stilis tisch-rhetorischen Wissens literarische und nicht-literarische Texte aufgabenbezogen analy sieren, deuten und die gewonnenen Aussagen am Text belegen,
die Wirkung spezifischer Gestaltungsmittel medial vermittelter Texte erkennen und deuten,
sich mit den Perspektiven und Handlungsmustern von Akteuren, Charakteren und Figuren auseinandersetzen und gegebenenfalls einen Perspektivwechsel vollziehen,
bei der Deutung eine eigene Perspektive herausarbeiten und plausibel darstellen,
Textvorlagen durch das Verfassen eigener – auch kreativer – Texte erschließen, interpretie ren und gegebenenfalls weiterführen,
ihr Erstverstehen kritisch reflektieren, relativieren und gegebenenfalls revidieren,
Hilfsmittel zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen und textuellen Verstehen und Produzie ren von Texten selbstständig verwenden.
Leistungskurs
Gestaltungsmittel in ihrer Wirkung erkennen, deuten und bewerten,
die von ihnen vollzogenen Deutungs-und Produktionsprozesse reflektieren und darlegen,
Textvorlagen unter Berücksichtigung von Hintergrundwissen in ihrem historischen und sozia len Kontext interpretieren. Sprachbewusstheit bedeutet Sensibilität für und Nachdenken über Sprache und sprachlich vermittel te Kommunikation. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die Ausdrucksmittel und Varianten von Sprachen bewusst zu nutzen; dies schließt eine Sensibilität für Stil und Register sowie für kulturell bestimmte Formen des Sprachgebrauchs, z. B. Formen der Höflichkeit, ein. Die Reflexion über Spra che richtet sich auch auf die Rolle und Verwendung von Sprachen in der Welt, z. B. im Kontext kultu reller und politischer Einflüsse. Da Sprache stets soziokulturell geprägt ist, führt Sprachbewusstheit darüber hinaus zu einer sensib len Gestaltung der sprachlich-diskursiven Beziehungen mit anderen Menschen. Damit leistet die Entwicklung von Sprachbewusstheit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau kommunikativer Kompe tenz in der Zielsprache und über diese hinaus zum interkulturellen Lernen sowie zur Persönlichkeits bildung. anderer Sprachen nutzen, um mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse sicher zu bewälti gen.
Sprachbewusstheit
Grundkurs
grundlegende Ausprägungen des zielsprachigen Systems an Beispielen erkennen und benen nen, Hypothesen im Bereich sprachlicher Regelmäßigkeiten formulieren und Ausdrucksvari anten einschätzen,
regionale, soziale und kulturell geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen,
sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und Möglichkeiten ihrer Lösung, unter an derem durch den Einsatz von Kompensationsstrategien abwägen,
wichtige Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen an Beispielen belegen und reflektieren,
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen erkennen und reflek tieren,
über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien erkennen, beschreiben und bewerten,
aufgrund ihrer Einsichten in die Elemente, Regelmäßigkeiten und Ausdrucksvarianten der Fremdsprache den eigenen Sprachgebrauch steuern.
Leistungskurs
Varietäten des Sprachgebrauchs sprachvergleichend einordnen,
die Erfordernisse einer kommunikativen Situation (unter anderem bezogen auf Medium, Ad ressatenbezug, Absicht, Stil, Register) reflektieren und in ihrem Sprachhandeln berücksichtigen. Sprachlernkompetenz beinhaltet die Fähigkeit und Bereitschaft, das eigene Sprachenlernen selbst ständig zu analysieren und bewusst zu gestalten, wobei die Schülerinnen und Schüler auf ihr mehr sprachiges Wissen und auf individuelle Sprachlernerfahrungen zurückgreifen. Sprachlernkompetenz zeigt sich erstens im Verfügen über sprachbezogene Lernmethoden und in der Beherrschung daraus abgeleiteter, konkreter Strategien. Sie zeigt sich zweitens in der Beobachtung und Evaluation der eigenen Sprachlernmotivation, -prozesse und -ergebnisse sowie drittens in der Bereitschaft und Fähigkeit, begründete Konsequenzen daraus zu ziehen. Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz haben überdies einen eigenen Bildungswert, sowohl im Hinblick auf die Persönlichkeitsbildung der jungen Erwachsenen als auch auf Berufs- und Wissen schaftspropädeutik. sprachigkeit selbstständig und reflektiert erweitern. Dabei nutzen sie zielgerichtet ein breites Reper toire an Strategien und Techniken des reflexiven Sprachenlernens.
Sprachlernkompetenz
Grundkurs
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse reflektieren und optimieren,
ihre rezeptiven und produktiven Kompetenzen prüfen und gezielt erweitern, z. B. durch die Nutzung geeigneter Strategien und Hilfsmittel (unter anderem Nachschlagewerke, gezielte Nutzung des Internets),
das Niveau ihrer Sprachbeherrschung einschätzen, durch Selbstevaluation in Grundzügen do kumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Fremdsprachenlernens nutzen,
Begegnungen in der Zielsprache für das eigene Sprachenlernen nutzen (z. B. persönliche Be gegnungen, Internetforen, Radio, TV, Filme, Theateraufführungen, Bücher, Zeitschriften),
durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene sprachliche Kompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen.
Leistungskurs
das Niveau ihrer eigenen Sprachbeherrschung einschätzen und selbstkritisch bewerten, durch Selbstevaluation angemessen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Sprachenlernens verwenden,
durch planvolles Erproben sprachlicher Mittel und kommunikativer sowie interkultureller Strategien die eigene Sprach-und Sprachhandlungskompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen.
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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern — Rahmenplan für die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe, Russisch (2019). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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