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Lehrpläne Mecklenburg-Vorpommern
Gymnasiale Oberstufe
Schwedisch
prozessbezogen
Hör-/Hörsehverstehen
10
Leseverstehen
12
Sprechen
17
Schreiben
12
Sprachmittlung
7
Sprachliche Mittel
7
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
11
Text- und Medienkompetenz
11
Sprachbewusstheit
10
Sprachlernkompetenz
8
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Hör-/Hörsehverstehen
Grundkurs
einem Hör-beziehungsweise Hörsehtext die Hauptaussagen oder Einzelinformationen ent-sprechend der Hör-beziehungsweise Hörseh-Absicht entnehmen,
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren,
in Abhängigkeit von der jeweiligen Hör-/Hörseh-Absicht Rezeptionsstrategien anwenden,
angemessene Strategien zur Lösung von Verständnisproblemen einsetzen,
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden erfassen,
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem kulturellen Zu-sammenhang verstehen. Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Leistungskurs
Hör-und Hörsehtexte auch zu wenig vertrauten Themen erschließen,
implizite Informationen erkennen und einordnen und deren Wirkung interpretieren,
implizite Einstellungen oder Beziehungen zwischen Sprechenden erfassen,
Hör-und Hörsehtexte im Wesentlichen verstehen, auch wenn schnell gesprochen oder nicht die Standardsprache verwendet wird.
Leseverstehen
Grundkurs
Die Schülerinnen und Schüler können authentische Texte auch zu abstrakteren Themen verstehen.
Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten erschließen,
explizite und implizite Aussagen von Texten sowie deren Wirkungspotenzial erkennen und einschätzen,
Texte und Textteile mit Bezug auf ein spezifisches Leseziel auswählen,
der Leseabsicht entsprechende Rezeptionsstrategien selbstständig anwenden,
die Hauptaussagen und deren unterstützende sprachliche und / oder inhaltliche Einzelinfor-mationen erfassen,
die inhaltliche Struktur eines Textes nachvollziehen und Gestaltungsmerkmale in ihrer Wir-kung erfassen,
die Absicht und Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen erkennen,
mehrfach kodierte Texte und Textteile, zum Beispiel in Werbeanzeigen, Plakaten, Flugblät-tern, aufeinander beziehen und in ihrer Einzel-und Gesamtaussage erkennen, analysieren und bewerten. Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Leistungskurs
selbstständig Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten auch zu wenig ver-trauten Themen erschließen,
die inhaltliche Struktur von Texten erkennen und dabei Gestaltungsmerkmale in ihrer Funkti-on und Wirkung analysieren,
die Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen analysieren.
1) An Gesprächen teilnehmen
Grundkurs
Die Schülerinnen und Schüler können sich weitgehend flüssig und sprachlich korrekt, adressatenge-recht sowie situationsangemessen an Gesprächen beteiligen. Sie sind bereit und in der Lage, in einer gegebenen Sprechsituation zu interagieren, auch wenn abstrakte und in einzelnen Fällen weniger vertraute Themen behandelt werden. Die Schülerinnen und Schüler können
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen,
verbale und nicht-verbale Gesprächskonventionen situationsangemessen anwenden, um zum Beispiel ein Gespräch oder eine Diskussion zu eröffnen, auf Aussagen anderer Sprecher einzugehen, sich auf Gesprächspartner einzustellen und ein Gespräch zu beenden,
angemessene kommunikative Strategien bewusst einsetzen, um mit Nichtverstehen und Missverständnissen umzugehen,
sich zu vertrauten Themen aktiv an Diskussionen beteiligen sowie eigene Positionen vertre-ten,
in informellen und formellen Situationen persönliche Meinungen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen ausdrücken und begründen,
zu aktuell bedeutsamen Sachverhalten in Gesprächen oder Diskussionen Stellung nehmen. Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Leistungskurs
sich an Diskussionen zu weniger vertrauten Themen aktiv beteiligen, auf differenzierte Äuße-rungen anderer angemessen reagieren sowie eigene Positionen vertreten,
ein adressatengerechtes und situationsangemessenes Gespräch in der Fremdsprache führen und sich dabei spontan und weitgehend flüssig äußern,
zu aktuellen wie generell bedeutsamen Sachverhalten Stellung nehmen und in Diskussionen gegebenenfalls verschiedene Positionen sprachlich differenziert formulieren. Die Schülerinnen und Schüler können klare und detaillierte Darstellungen geben, ihren Standpunkt vertreten und erläutern sowie Vor-und Nachteile verschiedener Optionen angeben. Die Schülerinnen und Schüler können
2) Zusammenhängendes monologisches Sprechen
Grundkurs
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von Vorgängen des Alltags sowie Themen fachlichen und persönlichen Interesses strukturiert darstellen und gegebenenfalls kommen-tieren,
für Meinungen, Pläne oder Handlungen klare Begründungen beziehungsweise Erläuterungen geben,
nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemessen und kohärent vorstellen,
im Kontext komplexer Aufgabenstellungen eigene mündliche Textproduktionen, zum Beispiel Vorträge, Reden, Teile von Reportagen und Kommentare, planen, adressatengerecht vortra-gen und dabei geeignete Vortrags-und Präsentationsstrategien nutzen. Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Leistungskurs
Sachverhalte bezogen auf ein breites Spektrum von anspruchsvollen Themen fachlichen, per-sönlichen und kulturellen Interesses strukturiert darstellen und kommentieren,
komplexe nicht-literarische und literarische, auch mediale Textvorlagen sprachlich angemes-sen und kohärent vorstellen und dabei wesentliche Punkte und relevante unterstützende De-tails hervorheben,
eine Präsentation klar strukturiert und flüssig vortragen, gegebenenfalls spontan vom vorbe-reiteten Text abweichen und auf Nachfragen zum Thema eingehen.
Schreiben
Grundkurs
Die Schülerinnen und Schüler können Texte zu einem breiten Spektrum von Themen des fachlichen und persönlichen Interesses adressatengerecht und textsortenspezifisch verfassen. Sie verfügen über Techniken und Strategien des formellen, informellen und kreativen Schreibens. Die Schülerinnen und Schüler können
Schreibprozesse selbstständig planen, umsetzen und reflektieren,
Texte in formeller oder persönlich-informeller Sprache verfassen und dabei wesentliche Kon-ventionen der jeweiligen Textsorten beachten,
Informationen strukturiert und kohärent vermitteln,
sich argumentativ mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen,
Texte zu literarischen und nicht-literarischen Textvorlagen verfassen,
eigene kreative Texte verfassen, gegebenenfalls in Anbindung an eine Textvorlage,
Textsorten zielorientiert in eigenen Textproduktionen situationsangemessen verwenden,
diskontinuierliche Vorlagen in kontinuierliche Texte umschreiben. Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Leistungskurs
aus einem breiten Spektrum eine Textsorte auswählen, in eigenen Textproduktionen situati-onsangemessen und adressatengerecht umsetzen und dabei die Konventionen der jeweiligen Textsorte beachten,
bei der Textgestaltung funktionale Gesichtspunkte, zum Beispiel Leserlenkung und Fokussie-rung, beachten,
literarische und nicht-literarische Textvorlagen transformieren, zum Beispiel einen histori-schen Text in einen modernen Text umwandeln, einen Text mit fachsprachlichen Elementen für eine andere Zielgruppe adaptieren.
Sprachmittlung
Grundkurs
Die Schülerinnen und Schüler können – auch unter Verwendung von Hilfsmitteln und Strategien – wesentliche Inhalte authentischer mündlicher oder schriftlicher Texte, auch zu weniger vertrauten Themen, in der jeweils anderen Sprache sowohl schriftlich als auch mündlich adressatengerecht und situationsangemessen für einen bestimmten Zweck wiedergeben.
Informationen adressatengerecht und situationsangemessen in der jeweils anderen Sprache zusammenfassend wiedergeben,
interkulturelle Kompetenz und entsprechende kommunikative Strategien einsetzen, um ad-ressatenrelevante Inhalte und Absichten in der jeweils anderen Sprache zu vermitteln,
bei der Vermittlung von Informationen gegebenenfalls auf Nachfragen eingehen,
Inhalte unter Nutzung von Hilfsmitteln, wie zum Beispiel Wörterbüchern, durch Kompensati-onsstrategien, wie zum Beispiel Paraphrasieren, und gegebenenfalls Nutzung von Gestik und Mimik adressatengerecht und situationsangemessen sinngemäß übertragen. Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Leistungskurs
für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen,
zur Bewältigung der Sprachmittlung kreativ mit den beteiligten Sprachen umgehen. Die sprachlichen Mittel – Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Prosodie und Orthografie – sind Kom-petenz bildende, funktionale Bestandteile des sprachlichen Systems und der Kommunikation. Die sprachlichen Mittel haben grundsätzlich dienende Funktion, wobei die gelingende Kommunikation im Vordergrund steht. Die Schülerinnen und Schüler greifen bei der Sprachrezeption und Sprachproduk-tion auf ein breites Repertoire lexikalischer, grammatischer, textueller und diskursiver Strukturen zurück, um die Fremdsprache auch als Arbeitssprache in der Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten zu verwenden.
Sprachliche Mittel
einen erweiterten allgemeinen und thematischen Wortschatz sowie einen primären Funkti-ons-und Interpretationswortschatz nutzen, um bei der Bearbeitung ihnen bekannter Sach-verhalte in der Zielsprache schriftlich und mündlich zu kommunizieren,
ihre lexikalischen Bestände kontextorientiert und vernetzt verwenden und dabei auch Wör-ter und Wendungen aus dem Bereich informeller mündlicher Sprachverwendung einsetzen,
ein gefestigtes Repertoire der grundlegenden grammatischen Strukturen für die Realisierung ihrer Sprech-und Schreibabsichten nutzen,
ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache-und Intonationsmuster verwenden und da-bei eine meist klar verständliche Aussprache und angemessene Intonation zeigen,
mit repräsentativen Varietäten der Standardsprache umgehen, wenn klar artikuliert gespro-chen wird,
ihre erweiterten Kenntnisse zu den Regelmäßigkeiten der Orthografie und Zeichensetzung nutzen und ihren aktiven Wortschatz weitgehend regelkonform verwenden,
emotional markierte Sprache identifizieren und einschätzen und auf emotionale Äußerungen angemessen reagieren, Der Prozess interkulturellen Verstehens und Handelns beruht auf dem Zusammenspiel von Wissen, Einstellungen und Bewusstheit. Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Wissenskomponenten als Hilfe für das Verstehen und Handeln. Dazu zählen ihr fremdkulturelles Wissen, insbesondere in der Form soziokulturellen Orien-tierungswissens, und ihre Einsichten in die kulturellen Prägungen von Sprache und Sprachverwen-dung. Strategisches Wissen als weitere Wissenskomponente umfasst vor allem Strategien, die die Kommunikation unter den besonderen Bedingungen des Gebrauchs der Fremdsprache sichern. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die Fähigkeit und Bereitschaft, ihr persönliches Verstehen und Handeln zu hinterfragen und mit den eigenen Standpunkten Unvereinbares auszuhalten und in der interkulturellen Auseinandersetzung zu reflektieren.
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können in direkten und in medial vermittelten interkulturellen Situati-onen kommunikativ handeln. Dies bezieht sich auf personale Begegnungen sowie das Verstehen, Deuten und Produzieren fremdsprachiger Texte. Die Schülerinnen und Schüler greifen dazu auf ihr interkulturelles kommunikatives Wissen zurück und beachten kulturell geprägte Konventionen. Dabei sind sie in der Lage, eigene Vorstellungen und Erwartungen im Wechselspiel mit den an sie herange-tragenen zu reflektieren und die eigene Position zum Ausdruck zu bringen.
ihr Orientierungswissen über die Zielkulturen in vielfältigen Situationen anwenden: Aspekte der Alltagskultur und Berufswelt, Themen und Probleme junger Erwachsener, gegenwärtige politische und soziale Bedingungen, historische und kulturelle Entwicklungen einschließlich li-terarischer Aspekte sowie Themen von globaler Bedeutung,
ihr Wissen über Kommunikation anwenden und fremdsprachige Konventionen beachten, un-ter anderem zur Signalisierung von Distanz und Nähe,
ihre Wahrnehmungen und (Vor-)Urteile erkennen, hinterfragen, relativieren und gegebenen-falls revidieren,
einen Perspektivenwechsel vollziehen sowie verschiedene Perspektiven vergleichen und ab-wägen,
Werte, Haltungen und Einstellungen ihrer zielsprachigen Kommunikationspartner erkennen und unter Berücksichtigung des kulturellen Hintergrundes einordnen,
fremdsprachige Texte und Diskurse in ihrer kulturellen Dimension erfassen, deuten und be-werten,
fremde und eigene Werte, Haltungen und Einstellungen im Hinblick auf international gültige Konventionen (zum Beispiel die Menschenrechte) einordnen,
ihr strategisches Wissen nutzen, um Missverständnisse und sprachlich-kulturell bedingte Konfliktsituationen zu erkennen und zu klären,
sich trotz des Wissens um die eigenen begrenzten kommunikativen Mittel auf interkulturelle Kommunikationssituationen einlassen und ihr eigenes sprachliches Verhalten in seiner Wir-kung reflektieren und bewerten,
auch in für sie interkulturell herausfordernden Situationen reflektiert agieren, indem sie sprachlich und kulturell Fremdes auf den jeweiligen Hintergrund beziehen und sich konstruk-tiv-kritisch damit auseinandersetzen.
Text- und Medienkompetenz
Grundkurs
sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische und nicht-literarische Texte verstehen und strukturiert zusammenfassen,
mithilfe sprachlichen, inhaltlichen sowie textsortenspezifischen und gegebenenfalls stilis-tisch-rhetorischen Wissens literarische und nicht-literarische Texte aufgabenbezogen analy-sieren, deuten und die gewonnenen Aussagen am Text belegen,
die Wirkung spezifischer Gestaltungsmittel medial vermittelter Texte erkennen und deuten,
sich mit den Perspektiven und Handlungsmustern von Akteuren, Charakteren und Figuren auseinandersetzen und gegebenenfalls einen Perspektivwechsel vollziehen,
bei der Deutung eine eigene Perspektive herausarbeiten und plausibel darstellen,
Textvorlagen durch das Verfassen eigener – auch kreativer – Texte erschließen, interpretie-ren und gegebenenfalls weiterführen,
ihr Erstverstehen kritisch reflektieren, relativieren und gegebenenfalls revidieren,
Hilfsmittel zum vertieften sprachlichen, inhaltlichen und textuellen Verstehen und Produzie-ren von Texten selbstständig verwenden. Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Leistungskurs
Gestaltungsmittel in ihrer Wirkung erkennen, deuten und bewerten,
die von ihnen vollzogenen Deutungs-und Produktionsprozesse reflektieren und darlegen,
Textvorlagen unter Berücksichtigung von Hintergrundwissen in ihrem historischen und sozia-len Kontext interpretieren. Sprachbewusstheit bedeutet Sensibilität für und Nachdenken über Sprache und sprachlich vermittel-te Kommunikation. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die Ausdrucksmittel und Varianten von Sprachen bewusst zu nutzen; dies schließt eine Sensibilität für Stil und Register sowie für kulturell bestimmte Formen des Sprachgebrauchs, zum Beispiel Formen der Höflichkeit, ein. Die Reflexion über Sprache richtet sich auch auf die Rolle und Verwendung von Sprachen in der Welt, zum Beispiel im Kontext kultureller und politischer Einflüsse. Da Sprache stets soziokulturell geprägt ist, führt Sprachbewusstheit darüber hinaus zu einer sensib-len Gestaltung der sprachlich-diskursiven Beziehungen mit anderen Menschen. Damit leistet die Entwicklung von Sprachbewusstheit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau kommunikativer Kompe-tenz in der Zielsprache und über diese hinaus zum interkulturellen Lernen sowie zur Persönlichkeits-bildung.
Sprachbewusstheit
Grundkurs
Die Schülerinnen und Schüler können ihre Einsichten in Struktur und Gebrauch der Zielsprache und anderer Sprachen nutzen, um mündliche und schriftliche Kommunikationsprozesse sicher zu bewälti-gen. Die Schülerinnen und Schüler können
grundlegende Ausprägungen des zielsprachigen Systems an Beispielen erkennen und benen-nen, Hypothesen im Bereich sprachlicher Regelmäßigkeiten formulieren und Ausdrucksvari-anten einschätzen,
regionale, soziale und kulturell geprägte Varietäten des Sprachgebrauchs erkennen,
sprachliche Kommunikationsprobleme erkennen und Möglichkeiten ihrer Lösung, unter an-derem durch den Einsatz von Kompensationsstrategien abwägen,
wichtige Beziehungen zwischen Sprach-und Kulturphänomenen an Beispielen belegen und reflektieren,
Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen erkennen und reflek-tieren,
über Sprache gesteuerte Beeinflussungsstrategien erkennen, beschreiben und bewerten,
aufgrund ihrer Einsichten in die Elemente, Regelmäßigkeiten und Ausdrucksvarianten der Fremdsprache den eigenen Sprachgebrauch steuern. Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Leistungskurs
Varietäten des Sprachgebrauchs sprachvergleichend einordnen,
die Erfordernisse einer kommunikativen Situation (unter anderem bezogen auf Medium, Ad-ressatenbezug, Absicht, Stil, Register) reflektieren und in ihrem Sprachhandeln berücksichtigen. Sprachlernkompetenz beinhaltet die Fähigkeit und Bereitschaft, das eigene Sprachenlernen selbst-ständig zu analysieren und bewusst zu gestalten, wobei die Schülerinnen und Schüler auf ihr mehr-sprachiges Wissen und auf individuelle Sprachlernerfahrungen zurückgreifen. Sprachlernkompetenz zeigt sich erstens im Verfügen über sprachbezogene Lernmethoden und in der Beherrschung daraus abgeleiteter, konkreter Strategien. Sie zeigt sich zweitens in der Beobachtung und Evaluation der eigenen Sprachlernmotivation, -prozesse und -ergebnisse sowie drittens in der Bereitschaft und Fähigkeit, begründete Konsequenzen daraus zu ziehen. Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz haben überdies einen eigenen Bildungswert, sowohl im Hinblick auf die Persönlichkeitsbildung der jungen Erwachsenen als auch auf Berufs-und Wissen-schaftspropädeutik.
Sprachlernkompetenz
Grundkurs
Die Schülerinnen und Schüler können ihre sprachlichen Kompetenzen und ihre vorhandene Mehr-sprachigkeit selbstständig und reflektiert erweitern. Dabei nutzen sie zielgerichtet ein breites Reper-toire an Strategien und Techniken des reflexiven Sprachenlernens. Die Schülerinnen und Schüler können
ihr Sprachlernverhalten und ihre Sprachlernprozesse reflektieren und optimieren,
ihre rezeptiven und produktiven Kompetenzen prüfen und gezielt erweitern, zum Beispiel durch die Nutzung geeigneter Strategien und Hilfsmittel (unter anderem Nachschlagewerke, gezielte Nutzung des Internets),
das Niveau ihrer Sprachbeherrschung einschätzen, durch Selbstevaluation in Grundzügen do-kumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Fremdsprachenlernens nutzen,
Begegnungen in der Zielsprache für das eigene Sprachenlernen nutzen (zum Beispiel persön-liche Begegnungen, Internetforen, Radio, TV, Filme, Theateraufführungen, Bücher, Zeitschrif-ten),
durch Erproben sprachlicher Mittel die eigene sprachliche Kompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen. Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus
Leistungskurs
das Niveau ihrer eigenen Sprachbeherrschung einschätzen und selbstkritisch bewerten, durch Selbstevaluation angemessen dokumentieren und die Ergebnisse für die Planung des weiteren Sprachenlernens verwenden,
durch planvolles Erproben sprachlicher Mittel und kommunikativer sowie interkultureller Strategien die eigene Sprach-und Sprachhandlungskompetenz festigen und erweitern und in diesem Zusammenhang die an anderen Sprachen erworbenen Kompetenzen nutzen.
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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern — Rahmenplan für die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe, Schwedisch (2019). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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