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Lehrpläne Mecklenburg-Vorpommern
Gymnasium
Mathematik – Mathematik Sek I Gym, gültig ab 01.08.2027, aufwachsend
prozessbezogen
Mathematisch argumentieren
10
Mathematisch kommunizieren
10
Probleme mathematisch lösen
7
Mathematisch modellieren
11
Mathematisch darstellen
8
Mit mathematischen Objekten umgehen
6
Mit Medien mathematisch arbeiten
15
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Anforderungsbereich I
geben vertraute Argumentationen wieder (wie Rechnungen, Verfahren, Herleitungen, aus dem Unterricht vertraute Sätze),
formulieren typische Fragen, die auf Argumentationen zielen („Wie verändert sich …?“, „Ist das immer so …?“),
Anforderungsbereich II
begründen angemessen auf Basis von Alltagswissen,
entwickeln und erläutern überschaubare mehrschrittige Argumentationen,
erläutern Lösungswege und prüfen sie u. a. auf Konsistenz,
bewerten Ergebnisse und Aussagen auch bezüglich ihres Anwendungskontextes,
Anforderungsbereich III
erläutern mathematische Zusammenhänge, Ordnungen und logische Strukturen,
entwickeln und erläutern komplexe Argumentationen,
bewerten verschiedene Argumentationen (z. B. in Texten und Darstellungen aus digitalen Medien),
stellen selbstständig Fragen, die für die Mathematik charakteristisch sind, und äußern begründet Vermutungen.
Anforderungsbereich I
formulieren einfache mathematische Sachverhalte mit eigenen Worten und mithilfe mathematischer Begriffe mündlich und schriftlich,
entnehmen Informationen aus einfachen mathematikhaltigen Texten und Abbildungen,
Anforderungsbereich II
reagieren sach- und adressatengerecht auf Fragen und Kritik zu eigenen Lösungen,
stellen Überlegungen, Lösungswege bzw. Ergebnisse und Verfahren verständlich dar,
erfassen, interpretieren und deuten komplexere mathematikhaltige Texte und Abbildungen sinnentnehmend und strukturieren Informationen,
verwenden die mathematische Fachsprache situationsangemessen und erklären ihre Bedeutung,
Anforderungsbereich III
gehen fachbezogen auf Äußerungen von anderen zu mathematischen Inhalten ein (z. B. konstruktiver Umgang mit Fehlern, Weiterführen mathematischer Ideen),
präsentieren sachgerecht komplexe mathematische Sachverhalte mündlich und schriftlich,
interpretieren und beurteilen komplexe mathematische Texte sinnentnehmend,
vergleichen und bewerten Äußerungen von anderen zu mathematischen Inhalten sachlich und fachlich angemessen.
Anforderungsbereich I
geben Heurismen an (z. B. Skizze erstellen, systematisch probieren),
Anforderungsbereich II
lösen einfache Probleme mit bekannten Heurismen (z. B. systematisches Probieren),
formulieren Problemstellungen,
wählen geeignete Heurismen zur Lösung entsprechender Probleme aus,
Anforderungsbereich III
überprüfen die Plausibilität von Ergebnissen,
lösen anspruchsvolle, komplexe oder offen formulierte Probleme,
reflektieren das Finden von Lösungsideen, vergleichen und beurteilen verschiedene Lösungswege.
Anforderungsbereich I
ordnen einfache Realsituationen aus dem Alltag mathematische Objekte zu,
nutzen bekannte und direkt erkennbare Modelle (z. B. Proportionalität bzw. Dreisatz),
Anforderungsbereich II
prüfen die Passung der Resultate zur Aufgabenstellung,
wählen ein geeignetes mathematisches Modell aus,
nehmen Mathematisierung vor, die mehrere Schritte erfordern,
interpretieren Ergebnisse einer Modellierung,
prüfen Ergebnisse einer Modellierung auf Plausibilität in Bezug auf die Ausgangssituation,
Anforderungsbereich III
ordnen einem mathematischen Modell passende Situationen zu,
modellieren komplexe oder unvertraute Situationen und entwickeln ggf. eigene Modelle,
reflektieren und beurteilen verwendete mathematische Modelle kritisch, z. B. in Bezug auf die Realsituation,
entscheiden, ob der Modellierungskreislauf erneut durchlaufen werden sollte.
Anforderungsbereich I
nutzen und erzeugen vertraute und geübte Darstellungen von mathematischen Objekten und Situationen,
Anforderungsbereich II
interpretieren vertraute Darstellungen,
wählen eine Darstellung passend zur Problemstellung aus,
wechseln sachgerecht zwischen mathematischen Darstellungen und erklären, wie sie vernetzt sind,
Anforderungsbereich III
übersetzen symbolische und formale Sprache in natürliche Sprache und umgekehrt,
entwickeln eigene Darstellungen,
analysieren und beurteilen verschiedene Formen der Darstellung entsprechend ihres Zwecks,
interpretieren nicht vertraute Darstellungen und beurteilen ihre Aussagekraft.
Anforderungsbereich I
verwenden Routineverfahren (z. B. schriftliche Rechenverfahren),
Anforderungsbereich II
gehen mit vertrauten mathematischen Objekten (z. B. Strecken, Termen) um,
führen komplexere Lösungs- und Kontrollverfahren aus,
Anforderungsbereich III
beschreiben die innere Struktur mathematischer Objekte (z. B. von Termen) und gehen flexibel und sicher mit ihnen um,
bewerten verschiedene Lösungs- und Kontrollverfahren hinsichtlich ihrer Effizienz,
beschreiben die innere Struktur von Lösungsverfahren, erfassen deren Allgemeingültigkeit und übertragen die Verfahren auf neue Situationen.
Anforderungsbereich I
verwenden allgemeine Medien zur Kommunikation (z. B. Recherche in Fachliteratur oder Internet, Nutzung von Lernplattformen) und zur Präsentation mathematischer Inhalte in Situationen, in denen der Einsatz geübt wurde,
nutzen analoge und digitale Lernumgebungen zum Lernen von Mathematik,
nutzen analoge und digitale Mathematikwerkzeuge (z. B. wissenschaftlichen Taschenrechner), die aus dem Unterricht vertraut sind,
Anforderungsbereich II
ziehen Informationen aus mathematikhaltigen Darstellungen in Alltagsmedien,
nutzen analoge und digitale Mathematikwerkzeuge (z. B. Geometriesoftware, Tabellenkalkulation) zum Problemlösen, Entdecken, Modellieren, Daten verarbeiten, Kontrollieren und Darstellungswechseln etc.,
nutzen weitere mathematikspezifische Medien (z. B. Apps zur Lernstandsbestimmung, Erklärvideos zum Verstehen, Programme zum Üben, Software unter Verwendung künstlicher Intelligenz) zum selbstgesteuerten Lernen und Anwenden von Mathematik,
nutzen bekannte Algorithmen mit digitalen Mathematikwerkzeugen,
vergleichen mathematikhaltige Informationen und Darstellungen in Alltagsmedien unter mathematischen Gesichtspunkten,
Anforderungsbereich III
wählen analoge und digitale Medien kriteriengeleitet je nach Zielsetzung bewusst aus,
reflektieren Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung mathematikspezifischer Medien, auch im Vergleich zwischen analogem und digitalem Medium,
konzipieren und erstellen selbst analoge und digitale Medien um mathematische Sachverhalte darzustellen oder zu bearbeiten und stellen ihre Ergebnisse vor (z. B. Präsentation, Videos),
beurteilen analoge und digitale Medien kriteriengeleitet je nach Zielsetzung,
beurteilen mathematikhaltige Informationen und Darstellungen in Alltagsmedien unter mathematischen Gesichtspunkten,
setzen bekannte mathematische Verfahren mithilfe digitaler Mathematikwerkzeuge (z. B. Tabellenkalkulation) als Algorithmus um,
nutzen Algorithmen mit Hilfe digitaler Werkzeuge, um den jeweils zugrundliegenden mathematischen Inhalt zu untersuchen.
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Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern — Rahmenplan Mathematik für das Gymnasium, Sekundarbereich I, Veröffentlichungsfassung 2026
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