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Lehrpläne Mecklenburg-Vorpommern
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Geografie
Rahmenplan 2023
Fachwissen (F)
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Räumliche Orientierung (O)
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Erkenntnisgewinnung / Methoden (M)
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Kommunikation (K)
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Beurteilung / Bewertung (B)
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Handlung (H)
3
Erprobungsfassung 2002
Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz
10
Gradnetz, Zeitzonen und Beleuchtungszonen
1
Kulturerdteile – eine andere Einteilung der Erde
1
Die Erde - ein unruhiger Planet
1
Die Natur hat System
1
Leben und Wirtschaften in verschiedenen Regionen Asiens
1
Afrika - ein überwiegend tropischer Raum
1
Strukturen und Prozesse ausgewählter Regionen
1
Angloamerika - ein Wirtschaftszentrum unserer Erde
1
Lateinamerika - Menschen leben verschieden
1
Australien und Ozeanien - dort ist fast alles anders
1
Die kalten Regionen der Erde - Arktis und Antarktis
1
Politische und naturräumliche Gliederung
1
Wirtschaftlicher Strukturwandel und Globalisierung
1
Bevölkerungsentwicklung und Welternährung
1
Wetter und Klima
1
Wasser ist Leben
1
Vom Gestein zum Boden
1
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Zentrale Kompetenz
Fähigkeit, Räume auf den verschiedenen Maßstabsebenen als natur- und humangeografische Systeme zu erfassen und Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt analysieren zu können.
Anforderungsbereich I
Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache wiedergeben
Zentrale Kompetenz
Fähigkeit, sich in Räumen orientieren zu können (topografisches Orientierungswissen, Kartenkompetenz, Orientierung in Realräumen und die Reflexion von Raumwahrnehmungen).
Anforderungsbereich I
Lage beschreiben
Karten lesen
Anforderungsbereich II
Karteninhalte erklären und Ordnungssysteme analysieren
Anforderungsbereich III
Raumwahrnehmung und -konstruktion reflektieren
Zentrale Kompetenz
Fähigkeit, geografisch/geowissenschaftlich relevante Informationen im Realraum sowie aus Medien gewinnen und auswerten sowie Schritte zur Erkenntnisgewinnung in der Geografie beschreiben zu können.
Anforderungsbereich I
Experimente durchführen
wichtige Gesichtspunkte eines Sachverhaltes skizzieren oder Faustskizzen anfertigen
Anforderungsbereich II
Raumanalyse durchführen
Anforderungsbereich III
Hypothesen erstellen, mit neuen Inhalten zielgerichtet verknüpfen und auf Angemessenheit überprüfen
Zentrale Kompetenz
Fähigkeit, geografische Sachverhalte zu verstehen, zu versprachlichen und präsentieren zu können sowie sich im Gespräch mit anderen darüber sachgerecht austauschen und kooperieren zu können.
Anforderungsbereich II
Sachverhalte inhaltlich und methodisch angemessen grafisch oder verbal darstellen
Zentrale Kompetenz
Fähigkeit, raumbezogene Sachverhalte und Probleme, Informationen in Medien und geografische Erkenntnisse kriterienorientiert sowie vor dem Hintergrund bestehender Werte in Ansätzen beurteilen zu können.
Anforderungsbereich III
Aussagen, Behauptungen, Vorschläge oder Maßnahmen im Zusammenhang beurteilen oder bewerten
Zentrale Kompetenz
Fähigkeit und Bereitschaft, in verschiedenen Handlungsfeldern natur- und sozialraumgerecht handeln zu können.
Anforderungsbereich II
mögliche alternative Handlungen erläutern und vergleichen
Anforderungsbereich III
Mensch- / Umweltbeziehungen problemorientiert erörtern
Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz
besitzen Kenntnisse über die Erde als Ganzes und deren natur-, kultur- und wirtschaftsräumliche Vielfalt,
kennen naturgeographische und sozioökonomische Systeme und verfügen über ein anwendungsbereites topographisches Orientierungsraster,
verfügen über raumbezogene Handlungskompetenz und sind befähigt, sich ökologisch bewusst und global solidarisch zu verhalten und bei der nachhaltigen Gestaltung von Räumen unterschiedlicher Dimension mitzuwirken, Verantwortung zu übernehmen und entsprechend zu handeln,
begreifen Raumstrukturen und deren Wandel als Prozess und Ergebnis des komplexen Zusammenwirkens von natürlichen und gesellschaftlichen Faktoren sowie Raumordnung und Raumplanung als Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung,
verstehen Disparitäten und Verflechtungen in einer globalisierenden Welt nachzuweisen sowie die sich verschärfenden ökologischen Probleme, ihre Ursachen und Wirkungen durch vernetztes Denken aufzuzeigen und Lösungsansätze zu diskutieren,
handeln selbstständig auf Exkursionen, bei der Gestaltung von Experimenten, der Planung und Durchführung von Projekten,
sind bereit, die unterschiedlichen Lebens- und Wirtschaftsweisen der Völker der Erde, ihre Kulturen und Religionen zu verstehen und zu tolerieren sowie für ein friedliches Miteinander in der einen Welt einzutreten, solidarisch und tolerant zu handeln sowie mit Konflikten angemessen umzugehen,
wählen geographierelevante Medien zweckentsprechend aus, setzen sich kritisch mit deren Inhalten auseinander, strukturieren und präsentieren ihre Ergebnisse,
analysieren Räume unterschiedlicher Abgrenzung und Dimension mit Hilfe entsprechender Methoden und Medien selbstständig und kommen durch Bewerten sowie über geographische Vergleiche zu verallgemeinerten und somit transferierbaren Ergebnissen,
erkennen und analysieren Probleme und Problemsituationen und erarbeiten flexibel und kreativ verschiedene Lösungswege.
6.1.1 Thema
Durch Festigung und Vertiefung des Wissens und Könnens über das Gradnetz erlangen die Schüler weitere Fähigkeiten und Fertigkeiten zur topographischen Orientierung auf der Erde. Sie können diese Lagebeziehungen anwenden. Die Schüler erfassen die Entstehung von Tageszeiten und lernen die Berechnung der Zeitzonen kennen. Sie sind befähigt, die geophysikalischen Erscheinungen, die den Beleuchtungszonen der Erde zugrunde liegen, zu beschreiben. Sie erkennen, dass diese Gesetzmäßigkeiten die Zonierung der Erde zur Folge haben.
6.1.2 Thema
Neben der physisch-geographischen Gliederung lernen die Schüler eine weitere Einteilung der Erde kennen. Sie erfassen, dass sich im Laufe der Menschheitsgeschichte typische Kulturräume herausgebildet haben. Sie begreifen den Einfluss von Kultur und Natur auf Leben und Wirtschaften des Menschen. Die Schüler setzen sich mit der Lebensweise der Menschen, ihrer Geschichte, Tradition und Religion auseinander. Sie entwickeln Verständnis für die Verschiedenartigkeit des Lebens in den Kulturerdteilen. Die Schüler werden motiviert, Vorurteile abzubauen und Fremdes zu verstehen und zu tolerieren.
6.1.3 Thema
Die Schüler erwerben Kenntnisse zum Schalenbau der Erde. Sie erarbeiten sich experimentell die Grundzüge der Plattentektonik. Sie können Vorgänge an Plattenrändern beschreiben. Die Schüler verstehen Zusammenhänge zwischen aktuellen Naturereignissen und tektonischen Gesetzmäßigkeiten.
6.2.1 Thema
Die Schüler lernen den Kontinent im Überblick kennen. Anhand der Zeitzonen wird ihnen die gewaltige Ausdehnung bewusst. Aufbauend auf den vorhandenen Kenntnissen zum Gradnetz können sie Lagebestimmungen vornehmen. Durch die Behandlung von Klima- und Vegetationsverhältnissen in Asien gewinnen sie Einblicke in allgemein-geographische Zusammenhänge der zonalen Anordnung. Das Lesen, Auswerten und Vergleichen von Klimadiagrammen erfolgt zunehmend selbstständig.
6.2.2 Thema
Die Schüler ordnen Staaten und Hauptstädte den Kulturerdteilen zu. Sie können Zusammenhänge zwischen ausgewählten Naturfaktoren und deren Beeinflussung durch den Menschen beschreiben. Dabei gelangen sie zur Einsicht, dass Tradition, Religion und besonders der Monsun die Lebensweise der Menschen stark beeinflussen. Sie können Probleme der Bevölkerungsentwicklung benennen. Die Schüler erkennen, dass sich in diesem Raum unterschiedlich entwickelte Länder gegenüberstehen und sich Disparitäten auch innerhalb der Länder widerspiegeln. Die selbstständige Erschließung der Ganzheit eines Landes wird am Beispiel Japans fortgeführt. Sie lernen Werte und Normen dieser Region kennen und können Vergleiche zu ihrer eigenen Lebenswelt ziehen. Im Rollenspiel entwickeln sie Sozial- und Selbstkompetenz und relativieren eigene Standpunkte und Wertungen.
6.3.1 Thema
Die Schüler erarbeiten sich ein topographisches Grundgerüst und lernen ausgewählte Großlandschaften kennen. Sie erweitern und vertiefen ihr Wissen über Gesetzmäßigkeiten, denen die zonale Anordnung der Klima- und Vegetationszonen zu Grunde liegen. Sie erarbeiten allgemeine Merkmale der Tropen und erkennen das Tageszeitenklima als typisches Unterscheidungsmerkmal. An ausgewählten Beispielen erfassen die Schüler Nutzungsprobleme dieser Räume. Sie beschäftigen sich am Beispiel der Sahelzone mit den Folgen anthropogener Eingriffe in den Naturhaushalt.
6.3.2 Thema
In Afrika lernen die Schüler die Merkmale eines Entwicklungslandes kennen. Dabei untersuchen sie wirtschaftliche und soziale Probleme sowie deren Ursachen. Das Wissen um andere Kulturen und Völker ermöglicht es ihnen, Verständnis und Toleranz für andere Lebensformen und Wirtschaftsweisen zu entwickeln. Am Beispiel der Republik Südafrika führen die Schüler eine Raumanalyse durch und erfassen diese Region als höchstentwickelten Raum Afrikas, der eine Sonderstellung auf dem Kontinent einnimmt.
6.4.1 Thema
Die naturräumliche Vielfalt, die Entwicklung der Wirtschaft und die amerikanische Lebensweise stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Schüler können nachweisen, dass Angloamerika ein hochentwickelter Wirtschaftsraum ist. Sie erfassen und bewerten den sich vollziehenden Strukturwandel mit seinen Auswirkungen. Vielfältige Probleme einer multikulturellen Gesellschaft stehen zur Diskussion und werden kritisch betrachtet.
6.4.2 Thema
Die Schüler erarbeiten vorwiegend selbstständig das Zusammenwirken der Geofaktoren am Beispiel des tropischen Regenwaldes. Sie können nachweisen, dass Eingriffe in den Naturhaushalt schwerwiegende regionale und globale Auswirkungen nach sich ziehen. Mit der Behandlung des Schwellenlandes Brasilien wird dem Naturraumpotential und den vorhandenen Disparitäten ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Die Schüler führen weitgehend selbstständig die ganzheitliche Betrachtung des Schwellenlandes mit Hilfe vielfältiger Medien durch und wenden somit ihre bisherigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten über die Analyse eines Raumes an.
6.5 Fakultativer Themenbereich
Es ist das Ziel des Unterrichts, die Schüler zur selbstständigen Bearbeitung dieses Themas zu befähigen. Durch offene Unterrichtsformen erweitern sie ihre Fähigkeit zur Kommunikation. Zur Erarbeitung des Themas nutzen die Schüler zielorientiert und interessenbezogen verbale, bildhafte, und symbolische Informationsformen, z. B. Texte, Zeitungsartikel, Bilder, Tabellen, Diagramme, thematische Karten sowie elektronische Medien, um die Einzigartigkeit und die Besonderheiten des Kontinents und der pazifischen Inselwelt kennen zu lernen und darzustellen. Mit den Präsentationen der Ergebnisse schulen die Schüler ihre allgemeine und fachspezifische Sprach- und Argumentationsfähigkeit, stellen in Ansätzen eigene Standpunkte dar und begründen diese argumentativ.
6.6 Fakultativer Themenbereich
Mit den Polargebieten lernen die Schüler Räume mit extremen Natur- und Lebensbedingungen kennen. Die Polargebiete werden unter den Aspekten Lage- und Raumbeziehungen, klimatische Bedingungen, deren Ursachen und Auswirkungen auf die Vereisung und im Hinblick auf Fauna und Flora erarbeitet. Die Schüler setzen sich mit der Entdeckung, Erforschung, Erschließung und Nutzung der Lebens- und Wirtschaftsräume der Polargebiete auseinander. Der Abschluss internationaler Abkommen über Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung zeigt ihnen, welche weltweite ökologische, ökonomische und politische Bedeutung diesen ungewöhnlichen Räumen zukommt. Die Schüler erkennen die Notwendigkeit des Schutzes der Antarktis und versuchen eigene Zukunftsstrategien für diesen Kontinent zu entwikkeln.
6.7.1 Thema
Die Schüler vervollständigen ihre Kenntnisse über die politische und naturräumliche Gliederung Europas, insbesondere Deutschlands, indem sie sich weitgehend selbstständig ein sicheres, anwendungsbereites topographisches Grundgerüst aneignen. Ausgewählte Naturräume werden durch die Schüler untersucht und charakterisiert. Unter Einbeziehung der Erlebnisse und der Erfahrungen der Schüler sowie der gesammelten Informationen aus thematischen Karten, Sachtexten und den Neuen Medien erkennen sie die Unterschiede und Besonderheiten in Europa und können diese an Hand von geographischen Arbeitsmaterialien beschreiben. Mit Hilfe von Vorträgen, Exkursionen und Lernstationen werden die Schüler angeregt, im Team zu arbeiten und ihre Ergebnisse anschaulich zu präsentieren.
6.7.2 Thema
Die Schüler vertiefen und erweitern ihr Wissen über die wirtschaftliche Gliederung Europas. Sie erkennen durch das Auswerten von Sachtexten, thematischen Karten und ihrer persönlichen Erfahrungswelt die regionalen Disparitäten in Europa und in Deutschland. Sie untersuchen die Ursachen der Entwicklung von zentralen und peripheren Räumen und erfassen den Wandel der Standortfaktoren an Hand von Fallbeispielen. Sie begreifen, dass die Wirtschaftssektoren sich verändern und zunehmend eine Dienstleistungsgesellschaft entsteht. Ausgehend vom Heimatraum verstehen die Schüler die veränderten Ansprüche der Menschen an den Raum und können die daraus resultierenden Mobilitätsprozesse in Deutschland und Europa beschreiben und auf andere Regionen übertragen. Die Schüler haben hier die berufsvorbereitende Gelegenheit, ihre Vorstellungen über einen Raum darzustellen und die Folgen von Veränderungen zu diskutieren. Mit Hilfe von aktuellen Presseberichten und der Neuen Medien erarbeiten die Schüler im Team Standpunkte zur fortschreitenden Globalisierung und können diese darlegen.
6.8.1 Thema
Die Schüler vertiefen und erweitern ihr Wissen über die Bevölkerungsverteilung und -entwicklung auf der Erde. Sie setzen sich mit den natürlichen und gesellschaftlichen Ursachen dieser Entwicklungsprozesse auseinander. Sie erfassen das rasante Bevölkerungswachstum als globales Problem und können Ursachen und Wirkungen erläutern. Das Arbeiten mit Bevölkerungsdiagrammen und mit Mind-Map ermöglicht ihnen, sich selbstständig mit Wirkungsgefügen kritisch auseinanderzusetzen und über Zukunftsszenarien zu diskutieren. Sie erkennen durch das Analysieren von aktuellen Sachtexten die wachsenden Gegensätze zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern und begreifen die Bevölkerungsmigration als internationales Problem. Das stetige Anwachsen der Bevölkerung und die damit verbundene, immer wieder in Frage gestellte Tragfähigkeit der Erde wird als Kernproblem gesehen. Überlegungen, die Ernährung aller Menschen dauerhaft zu sichern, bietet den Schülern die Möglichkeit, eigene Gedanken zu entwickeln.
6.9.1 Thema
Die Schüler erweitern ihr Wissen über das Zusammenspiel der Geokomponenten an Hand von Beispielen und erfassen, dass die Geokomponente Klima im System der Natur eine wichtige Rolle spielt. Über die Erarbeitung des Aufbaus der Atmosphäre und mit Hilfe der Vertiefung der Fachbegriffe lernen sie die Troposphäre als Wetterhülle kennen und sind in der Lage, die Klimaelemente und die Klimafaktoren als wetterbeeinflussende Komponenten einzuordnen. Durch den Einsatz verschiedener Medien begreifen sie die Veränderungen in der Atmosphäre als globales Problem und können durch das vernetzte Denken die Ursachen im Zusammenhang mit den Auswirkungen auch in ihrem Nahraum verstehen. Die Schüler erkennen, dass wetterbedingte Naturkatastrophen jetzt häufiger auftreten und ein Ergebnis der Klimabeeinflussung und -veränderung sind.
6.9.2 Thema
Die Schüler lernen die Ressource Wasser als kostbares, für den Menschen unentbehrliches Gut kennen und können eine Vielzahl von Funktionen des Wassers beschreiben. Sie wissen, dass Wasser in verschiedenen Aggregatzuständen sehr unterschiedlich auf unserer Erde verteilt ist. Die Lernenden erkennen, dass ein nachhaltiger Umgang mit der Ressource Wasser von immer größerer Bedeutung sein wird. Durch das Auswerten von Sachinformationen, Schemas und Bildern erfahren die Schüler, welche ungebändigte Kraft Wasser besitzen kann und welche Veränderungen für unsere natürliche Umgebung daraus resultieren. Die Schüler eignen sich Kenntnisse über die Bedeutung der Weltmeere, Seen und Flüsse an und untersuchen deren ökologische Gefährdung. Zahlreiche Möglichkeiten zur Behandlung gefährdeter Gewässer bieten sich für die Gruppenarbeit an und ermöglichen den Schülern eine Präsentation ihrer Ergebnisse. Dabei werden sie motiviert und befähigt, mit den Neuen Medien zu arbeiten und Sachinformationen auszuwerten. Sie entwickeln Lösungsansätze zum Schutz der Gewässer und ziehen Schlussfolgerungen bezüglich des eigenen Verhaltens im Umgang mit Wasser.
6.9.3 Thema
Die Schüler lernen die Gesteine und deren Kreislauf kennen. Sie werden befähigt, Gesteine an ausgewählten Handstücken zu bestimmen. Die Gesteine können an Hand der Mineralbestände und des Gefüges von den Schülern beschrieben werden. Sie verstehen, dass der Boden ein Produkt der Verwitterung von Gesteinen ist. Das Zusammenspiel der Geokomponenten und das Ausgangsgestein werden als Voraussetzung für die Bildung und Fruchtbarkeit von Böden erkannt.
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Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern — Rahmenplan Geografie, Regionale Schule und Gesamtschule, Klasse 7 bis 10 (2023) · Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern — Rahmenplan Geografie für Regionale Schule u. a., Jahrgangsstufen 7–10, Erprobungsfassung 2002. Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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