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Übergeordnete Kompetenzen
am Beispiel des Christentums und Judentums erkennen, dass das Vergegenwärtigen von Erfahrung ein Grundbestandteil historisch orientierter Religionen ist
anhand elementarer biblischer Texte erkennen, dass in den Buchreligionen Perspektiven/Hoffnungen im Kontext einer nicht perfekten Welt formuliert werden
die Komplexität der Bibel kennen lernen und konfessionelle Differenzierungen wahrnehmen
Miteinander leben
Die Schüler erwerben Kenntnisse über die von den Religionen getroffenen Aussagen zu Gestaltungsformen menschlicher Gemeinschaften.
Leben und Tod
Die Schüler lernen den Beitrag verschiedener Religionen zu existenziellen Grundfragen kennen.
Christliche Feste: Advent und Weihnachten
Die Schüler lernen die Bedeutung von Advent und Weihnachten kennen und lernen diese dabei als Erinnerungs- und Hoffnungsfeste der Christen verstehen.
Einführung in die Bibel
Die Schüler lernen Grundzüge von Entstehung, Aufbau und Inhalt der Bibel sowie von deren Bedeutung für die Gemeinschaft der Gläubigen kennen.
Judentum
Die Schüler lernen das Judentum als älteste monotheistische Religion und damit als untrennbar mit dem Christentum verbunden kennen.
Bedrohte Mitwelt und biblischer Schöpfungsglaube
Die Schüler lernen, dass und wie sich Menschen ihres Ursprungs vergewissern.
Zeiten des Redens und Bewegens, Zeiten des Schweigens und der Ruhe in den Religionen
Die Schüler lernen, dass es zur Substanz einer Religion gehört, Zeit und Raum des Menschen zu strukturieren.
Gerechtfertigt durch Leistung?
Die Schüler lernen, dass für das christliche Selbstverständnis die Annahme des Menschen durch Gott ohne jede Vorleistung grundlegend ist.
Christen leben in verschiedenen Konfessionen
Die Schüler lernen, dass die christlichen Kirchen in ihrer Geschichte unterschiedliche Wege entwickeln, aber auch Gemeinsamkeiten haben und suchen.
Gleichnisse
Die Schüler lernen die sprachliche Form und die theologische Bedeutung von Jesu Gleichnissen kennen.
Übergeordnete Kompetenzen
gegenüber nicht unmittelbar verständlichen Texten Geduld entwickeln, sie lesen und erfassen lernen und im Verstehensprozess auf Übersetzbarkeit in den eigenen Kontext und Brauchbarkeit hin prüfen lernen
Texte (Gebete, Lieder etc.) und Symbole als Elemente religiöser Verständigung erkennen und auf eigene Erfahrung hin aktivieren
Spannungen und Widersprüche in religiösen Ausdrucksformen erkennen, benennen und auf Kompromissfähigkeit hin prüfen
diskutieren lernen
Miteinander leben
Die Schüler lernen Arbeits- und Sozialformen kennen und erfassen und üben Regeln eines Diskurses ein.
Leben und Tod
Die Schüler üben in Unterrichtsgesprächen Toleranz und Rücksichtnahme ein und gehen feinfühlig auf andere Positionen.
Christliche Feste: Advent und Weihnachten
Die Schüler erleben die Multifunktionalität von Festen an konkreten Beispielen.
Einführung in die Bibel
Die Schüler lernen die symbolische Sprache der Bibel deuten, verstehen biblische Erzählungen als Auseinandersetzung mit Erfahrung und üben vor diesem Hintergrund auch Kommunikationstechniken sowie präsentative Ausdrucksformen ein.
Judentum
Die Schüler entdecken bei Unterrichtsgängen Spuren des Judentums in ihrer unmittelbaren Umgebung und lernen, diese Spuren in ihrer jeweiligen Bedeutung zu entschlüsseln.
Bedrohte Mitwelt und biblischer Schöpfungsglaube
Die Schüler lernen traditionelle und neue Verfahren zur Welterklärung kennen und können sie (spielerisch) anwenden.
Zeiten des Redens und Bewegens, Zeiten des Schweigens und der Ruhe in den Religionen
Die Schüler finden über das Nachvollziehen und Erproben zu eigenen Modellen zur Strukturierung ihres Lebens.
Gerechtfertigt durch Leistung?
Die Schüler setzen sich mit traditionellen und neuen Wertmaßstäben kritisch auseinander.
Christen leben in verschiedenen Konfessionen
Die Schüler lernen, wie äußere Gestaltungen und Inhalte in den Kirchen korrespondieren.
Gleichnisse
Die Schüler verstehen und üben ihre sprachliche Fähigkeit; sie begreifen durch die Übung die symbolische Qualität der Sprache.
Übergeordnete Kompetenzen
die Eingebundenheit jedes Menschen in individuelle und gesellschaftliche Sinngebungen bzw. Plausibilitätsstrukturen erkennen
erkennen, dass es in Vergangenheit und Gegenwart hinsichtlich der religiösen (Wert-)Vorstellungen homogene und heterogene Elemente gibt, die für das eigene Handeln geprüft werden müssen
die Notwendigkeit und Grenzen von Toleranz erkennen und erproben
Miteinander leben
Bei den Schülern wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass Individuen erst in und durch Gemeinschaft existieren können.
Leben und Tod
Die Schüler gehen sensibel mit den Befindlichkeiten und der Emotionalität anderer um und begegnen der Thematik mit der angemessenen Einfühlsamkeit.
Christliche Feste: Advent und Weihnachten
Die Schüler erfassen die soziale Relevanz von Festen und erkennen dabei auch die eigene Verantwortung für das soziale Miteinander.
Einführung in die Bibel
Die Schüler entwickeln – auch wenn sie eine bestimmte Auffassung persönlich nicht teilen – Toleranz gegenüber anderen Auffassungen und respektieren und würdigen die Position von anderen als gleichberechtigt.
Judentum
Die Schüler werden sich des Faktums bewusst, dass es über Juden Vorurteile gibt. Sie setzen sich mit diesen Vorurteilen kritisch auseinander und werden dabei der eigenen Verantwortung bei latenter oder manifester Stigmatisierung von Minoritäten gewahr.
Bedrohte Mitwelt und biblischer Schöpfungsglaube
Die Schüler suchen praxisorientiert nach achtsamen Wegen im Umgang mit Schöpfung.
Zeiten des Redens und Bewegens, Zeiten des Schweigens und der Ruhe in den Religionen
Die Schüler lernen, dass die gegliederte Zeit und das bewusst verschiedene Verhalten in diesen Zeiten/Räumen eine soziale Bedeutung hat.
Gerechtfertigt durch Leistung?
Die Schüler wenden die programmatische biblische Forderung auf damalige und heutige Gegebenheiten an und überprüfen deren Brauchbarkeit.
Christen leben in verschiedenen Konfessionen
Die Schüler nehmen die Vielfalt der christlichen Kirchen wahr und begreifen sie als Herausforderung zur Suche nach dem eigenen Weg.
Gleichnisse
Die Schüler begreifen die Gleichnisrede als Form der sprachlichen Vermittlung, die Menschen das „Begreifen“ erleichtern soll.
Übergeordnete Kompetenzen
die eigene Deutungskompetenz erfahren und stärken
eigene Stärken und Schwächen erkennen, akzeptieren und als Voraussetzung für gelingende Auseinandersetzung mit anderen erfahren
Sicherheit im Umgang mit Fremdheit gewinnen durch Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zu relativieren und zu differenzieren
Miteinander leben
Die Schüler lernen, eigene Interessen und Fähigkeiten bewusst wahrzunehmen als Voraussetzung für die Akzeptanz des anderen.
Leben und Tod
Die Schüler erfahren ihre eigene Sensibilität im Umgang mit Tod und Sterben.
Christliche Feste: Advent und Weihnachten
Die Schüler erkennen Feste als dem eigenen Leben Struktur verleihende Elemente.
Einführung in die Bibel
Die Schüler nehmen durch die Beschäftigung mit der Bibel die Bedeutung von Geschriebenem wahr und werden sich dabei über den eigenen Standpunkt zu Büchern bewusst.
Judentum
Die Schüler nehmen durch das Kennenlernen und Verstehen der jüdischen Kultur und durch die Auseinandersetzung mit ihr eigene Wertvorstellungen genauer wahr.
Bedrohte Mitwelt und biblischer Schöpfungsglaube
Die Schüler lernen, dass „Geschöpf-Sein“ Verantwortung für sich selbst bedeutet.
Zeiten des Redens und Bewegens, Zeiten des Schweigens und der Ruhe in den Religionen
Die Schüler lernen die Qualität und die Bedeutung eines bewussten Umgangs mit Zeit und Raum für ihr eigenes Leben kennen.
Gerechtfertigt durch Leistung?
Die Schüler lernen zu differenzieren, inwieweit sie ihr Selbstbild frei von Leistungsforderungen machen können.
Christen leben in verschiedenen Konfessionen
Die Schüler setzen sich mit dem Wert von Konfessionalität und Zugehörigkeit für sich selbst auseinander.
Gleichnisse
Die Schüler lernen Gleichnisse als ethische Orientierungshilfe und als Ausdrucksmöglichkeit individueller/religiöser Hoffnung kennen.