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Lehrpläne Niedersachsen
Gymnasiale Oberstufe
Kunst
prozessbezogen
Produktion
21
Bild des Menschen – Produktion
7
Bild des Raumes – Produktion
9
Bild der Zeit – Produktion
6
Bild der Dinge – Produktion
10
inhaltsbezogen
Rezeption
24
Bild des Menschen – Rezeption
6
Bild des Raumes – Rezeption
10
Bild der Zeit – Rezeption
6
Bild der Dinge – Rezeption
10
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Imaginieren und Planen
entwickeln vielfältige und tragfähige Gestaltungsansätze nach gegebenen Impulsen
nutzen Intuition und Assoziationen zur Bildfindung
formulieren die Anforderungen an ein zu entwerfendes Bild
erarbeiten anschauliche Skizzen alternativer Lösungen
wählen begründet geeignete Skizzen aus
führen Skizzen im Prozess zielführend weiter aus
optimieren und verdichten Entwürfe absichtsvoll
reflektieren Bildfindungsprozesse
Realisieren
verwirklichen originäre Bildlösungen
übertragen Ergebnisse aus dem Bildfindungsprozess in eine gestalterische Gesamtidee
nutzen Techniken, Verfahren, Werkzeuge, Materialien und deren Eigenschaften absichtsvoll
wenden Bildsprache gezielt und reflektiert an
setzen künstlerische und gestalterische Strategien ein
nutzen Kontextwissen zur Bildgestaltung
arbeiten situationsangemessen in individuellen und kooperativen Prozessen
Reflektieren
nutzen Übungen und Entwürfe im Prozess der Arbeit als Erkenntnishilfe
lernen Alternativen, Umwege und Fehler als wichtige Korrektive der Bildfindung kennen
fertigen analytische Skizzen zur Veranschaulichung bildwirksamer Strukturen an
Präsentieren
dokumentieren Arbeitsprozesse
präsentieren Ergebnisse in vielfältiger Form
kommunizieren Ergebnisse
Beschreiben
beschreiben sachlich, strukturiert und anschaulich den Bildbestand
Analysieren
arbeiten methodisch strukturiert
erfassen bildsprachliche Besonderheiten und leiten daraus Bildwirkungen ab
wählen unter Berücksichtigung der Fragestellung angemessene Teilanalysen
stellen kausale Bezüge zwischen Bildsprache, Wirkungen und Bedeutungen her
werten Ergebnisse analytischer Skizzen aus und beziehen diese ein
recherchieren, sammeln, ordnen und beurteilen Informationen über Bilder
kennen Verfahren der vergleichenden Analyse und wenden diese zielorientiert an
ziehen Vergleichsbilder zum Erkenntnisgewinn heran
Interpretieren und Bewerten
verdichten Erkenntnisse aus Beschreibung und Analyse zu begründeten Aussagen
interpretieren Bilder auf der Grundlage von Beschreibung und Analyse
gleichen gewonnene Aussagen mit ersten Eindrücken oder Hypothesen ab
führen Deutungsansätze zu Gesamtaussagen zusammen
beziehen Informationen in die werktranszendente Deutung ein
bewerten Gestaltungskonzepte und -ergebnisse
interpretieren und bewerten Bilder im Vergleich
berücksichtigen die Wahrnehmung des Betrachters bei der Rezeption
Reflektieren
erläutern den Arbeitsprozess, begründen bildsprachliche Entscheidungen und deren Wirkung
reflektieren sachgemäß das Bildkonzept auf der Grundlage des jeweiligen Impulses
beurteilen das Gestaltungskonzept
Präsentieren
entwickeln Konzepte zur Vermittlung von erarbeitetem Bild- und Textmaterial
verwenden unterschiedliche, dem Inhalt angemessene Medien
überprüfen Präsentationen bezogen auf Gehalt und Wirksamkeit
Fachsprache nutzen
verfügen über wesentliche Kenntnisse der Fachsprache und setzen diese zur Kommunikation über Bilder angemessen ein
Produktion
fertigen Studien der menschlichen Gestalt an
setzen Mimik und Gestik absichtsvoll ein
gestalten funktionsbezogen Porträts
setzen sich in Selbstporträts mit ihrer Person und ihrem Umfeld auseinander
entwickeln Gestaltungsvorhaben, die den Menschen thematisieren
stellen Menschen in Beziehungen dar
finden Menschenbilder zu einer Fragestellung
Rezeption
untersuchen Bilder des Menschen im Hinblick auf ihre Funktionen
befragen künstlerische Positionen hinsichtlich des jeweiligen Blicks auf den Menschen
kennen verschiedene Ausprägungen von Porträt und Selbstporträt
deuten Bilder als Ausdruck zwischenmenschlicher Beziehungen
vergleichen die Wirkung von Menschendarstellungen in unterschiedlichen Medien
deuten Menschenbilder im gesellschaftlichen Kontext
Produktion
entwerfen Innen- und Außenräume unter Einsatz raumillusionistischer Mittel
entwickeln Gestaltungen zur Verdeutlichung von Beziehungen zwischen Innenraum und Außenwelt
finden bildnerische Problemlösungen in Auseinandersetzung mit Fläche, Körper und Raum
entwickeln zielbezogen Wohnkonzepte
setzen den architektonischen Darstellungsapparat ein
entwickeln und präsentieren auftragsbezogen ein Bauwerk von der Idee bis zum Modell
gestalten Landschaftsbilder nach gegebener Aufgabenstellung
gestalten Bilder zum Thema Mensch und Stadt
entwickeln und visualisieren Land Art-Konzepte
Rezeption
reflektieren Erfahrungen mit Raum und dessen Wirkung
analysieren und vergleichen Bilder zum Thema Innenraum und Außenwelt
verstehen und beurteilen Architekturpläne
analysieren und vergleichen Bauwerke
beschreiben Besonderheiten von lokalen Bauwerken und ordnen sie bauhistorisch ein
bewerten ökologisch-nachhaltige Baukonzepte
untersuchen Bilder mit dem Motiv Landschaft sowie Mensch und Stadt
beurteilen beispielhaft die Gestaltung öffentlicher Räume
untersuchen und deuten künstlerische Rauminstallationen
reflektieren Land Art-Projekte
Produktion
gestalten zeitliche Abläufe im Einzelbild
planen, skizzieren und entwerfen in Skizzenfolgen aufeinander bezogene Bilder
nutzen künstlerische und filmische Montageformen zur Realisierung eines zeitbezogenen Bildes
zeichnen eine Bildfolge als Grundlage für ein Storyboard oder eine Bildergeschichte
setzen fotografische oder filmische Mittel ein und erstellen eine Bildsequenz bzw. einen Kurzfilm
entwerfen und realisieren eine Bilderserie oder ein Bild zum Thema Zeit
Rezeption
untersuchen Bilder unter dem Aspekt Zeit
beschreiben, analysieren und vergleichen Bilder zum Thema Zeit in Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie und Film
kennen kunstgeschichtliche Kontexte in der Darstellung von Zeit, vergleichen und bewerten künstlerische Positionen
setzen Bilder zur Zeit mit Weltbildern und Gesellschaften in Beziehung
reflektieren zeitbezogene künstlerische Ausdrucksformen
begründen eigene bildsprachliche Entscheidungen bei der Gestaltung von Bildern mit dem Motiv Zeit
Produktion
stellen Dinge in ihren Proportionen, ihrer Materialität und Plastizität in unterschiedlichen Techniken dar
entwickeln eigenständige kompositorische Bildlösungen
wenden plastische Techniken an
fertigen Skizzen, Vorstudien und Bozzetti zu Skulpturen, Plastiken und Objekten an
skizzieren bildsprachliche Besonderheiten von Plastiken, Skulpturen und Objekten
erfinden und gestalten zielgruppenorientierte Lösungen für Gebrauchsgegenstände und Produkte des Kommunikationsdesigns
entwerfen Designobjekte durch Risse, Skizzenfolgen und/oder Massemodelle
präsentieren ihre Skizzen, Reinzeichnungen, Fotos und Modelle
gestalten Produkte des Kommunikationsdesigns durch wirkungsbezogene Auswahl der gestalterischen Mittel
inszenieren Dinge
Rezeption
erfassen Dinge und beschreiben ihre Gestalt
untersuchen und vergleichen bildsprachliche Besonderheiten von Plastiken, Skulpturen und Objekten
befragen künstlerische Positionen hinsichtlich des Blickes auf die Dinge
reflektieren gestalterische Mittel, die Darstellung und die Inszenierung von Dingen
analysieren und bewerten Dinge hinsichtlich der praktischen, ästhetischen und symbolischen Funktion
interpretieren Plastiken, Skulpturen und Dinge im Kontext
interpretieren Bilder von Dingen
begründen eigene bildsprachliche Entscheidungen bei der Gestaltung
setzen sich mit künstlerischen Positionen der Plastik und Objektkunst auseinander
bewerten Kommunikationsdesign
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Niedersächsisches Kultusministerium — Kerncurriculum Kunst Sek II (2015), Kapitel 3.1 und 3.2.
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