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Lehrpläne Niedersachsen
Gymnasium Sekundarstufe I
Chinesisch
prozessbezogen
Hörverstehen/Hörsehverstehen
22
Leseverstehen
17
Sprechen – an Gesprächen teilnehmen
14
Sprechen – zusammenhängendes monologisches Sprechen
18
Schreiben
16
Sprachmittlung
16
Medienkompetenz
47
Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz
9
inhaltsbezogen
Verfügen über sprachliche Mittel – Wortschatz
13
Verfügen über sprachliche Mittel – Grammatik
17
Verfügen über sprachliche Mittel – Tonalität und Aussprache
5
Verfügen über sprachliche Mittel – Orthografie
18
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
8
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Hörverstehen/Hörsehverstehen
Ende Schuljahrgang 7
können die Schülerinnen und Schüler einfache Wendungen und Wörter bzw. basale Inhalte verstehen, wenn es um Dinge von ganz unmittelbarer Bedeutung geht, sofern sorgfältig und sehr langsam gesprochen wird und lange Pausen Zeit lassen, den Sinn zu erfassen oder ggf. eine eindeutige visuelle Codierung vorhanden ist (A1).
Ende Schuljahrgang 9
können die Schülerinnen und Schüler das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen teilweise erfassen bzw. sich eine Vorstellung vom Hauptinhalt machen sowie Aussagen aus Texten über vorhersehbare, vertraute Situationen verstehen, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache langsam mit Pausen gesprochen wird und ggf. eine entsprechende visuelle Codierung vorhanden ist (A1+).
Ende Schuljahrgang 10
können die Schülerinnen und Schüler das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen erfassen, bzw. sich eine Vorstellung vom Hauptinhalt machen sowie Aussagen aus Texten über vorhersehbare, alltägliche Situationen verstehen, sofern in deutlich artikulierter Standardsprache langsam gesprochen wird und wenn eine entsprechende visuelle Codierung vorhanden ist (A2).
Ende Schuljahrgang 7
die wesentlichen Aspekte im Klassenraumdiskurs verstehen,
Ende Schuljahrgang 9
dem in Teilen einsprachigen Unterricht in Ansätzen folgen und angemessen reagieren,
Ende Schuljahrgang 10
dem in Teilen chinesischsprachigen Unterricht größtenteils folgen,
Ende Schuljahrgang 7
die Hauptaspekte einfacher Hörtexte verstehen (Globalverstehen),
Ende Schuljahrgang 10
Anweisungen, Mitteilungen, Erklärungen oder Informationen zu ihnen vertrauten Themen verstehen,
Ende Schuljahrgang 9
einfache Anweisungen, Mitteilungen, Erklärungen oder Informationen zu ihnen vertrauten Themen in Teilen verstehen,
Ende Schuljahrgang 7
einfachen Hörtexten nach bestimmten Vorgaben einzelne Informationen nach bestimmten Vorgaben entnehmen (Selektiv- und Detailverstehen).
Ende Schuljahrgang 10
den Inhalt von Hörtexten, die alltägliche Themen zum Inhalt haben und deren Wortschatz und Strukturen bekannt sind, erfassen,
Ende Schuljahrgang 9
den Inhalt von Hörtexten, die vertraute Themen zum Inhalt haben und deren Wortschatz und Strukturen bekannt sind, teilweise erfassen,
Ende Schuljahrgang 10
die Hauptinformation eines Hör-/Hörsehtextes selektiv erfassen, wenn diese umfangreich durch Bilder unterstützt wird,
Ende Schuljahrgang 9
die Hauptinformation eines Hörtextes in Ansätzen erfassen, wenn diese umfangreich durch Bilder unterstützt wird,
Ende Schuljahrgang 10
die wesentlichen Aspekte in klar formulierten und gering verschlüsselten Hör-/Hörsehtexten verstehen.
Ende Schuljahrgang 9
die Hauptaussagen kurzer Videoclips nennen, wenn die Handlung das Thema unterstützt und Untertitel verwendet werden.
Ende Schuljahrgang 10
eine vorbereitende Organisations- und Strukturierungshilfe (auch digital) nutzen, um Vorwissen und eine persönliche Erwartungshaltung für den Verstehensprozess zu aktivieren; z. B. das Thema, den Ort, die Gesprächssituation eines Hör-/Hörsehtextes zu antizipieren,
Verständnislücken (z. B. im Wortschatz) inferierend (z. B. mittels Nutzung digitaler Nachschlagewerke/Apps etc.) schließen,
verschiedene Hör-/Hörsehtechniken (global, selektiv, detailliert) anwenden,
unterschiedliche Techniken zum Notieren von Grundgedanken und Detailinformationen einsetzen (u. a. Schlüsselwörter, Notizen),
Hintergrundgeräusche und vorhandene parasprachliche Mittel (z. B. Stimmlage, Tonfall) zur Sinnerschließung nutzen,
nonverbale Signale und Gestaltungselemente, wie z. B. Mimik, Gestik, Geräusche sowie deren Zusammenspiel zur Dekodierung von Inhalten nutzen.
Leseverstehen
Ende Schuljahrgang 7
können die Schülerinnen und Schüler einfache, mit Pinyin Hanyu versehene Sätze aus ihrem unmittelbaren Erfahrungsbereich lesen und verstehen, die einen eng begrenzten, häufig wiederkehrenden Wortschatz enthalten (Pre A1).
Ende Schuljahrgang 9
können die Schülerinnen und Schüler sehr kurze einfache Texte Satz für Satz lesen und verstehen, indem sie bekannte Namen, Wörter und einfachste Wendungen heraussuchen und, wenn nötig, den Text mehrfach lesen (A1).
Ende Schuljahrgang 10
können die Schülerinnen und Schüler kurze, einfache Texte zu vertrauten, konkreten Themen verstehen, in denen eine alltagsbezogene Sprache verwendet wird (A2).
Ende Schuljahrgang 7
einfache Arbeitsanweisungen verstehen,
Ende Schuljahrgang 9
einfache Aufgabenstellungen verstehen,
Ende Schuljahrgang 10
zunehmend komplexere Aufgabenstellungen verstehen,
Ende Schuljahrgang 7
kurzen Lehrbuchtexten gezielt Informationen entnehmen,
Ende Schuljahrgang 9
Lehrbuchtexten selektiv und aufgabenbezogen Informationen entnehmen,
Ende Schuljahrgang 10
didaktisierten Alltagstexten gezielt Informationen entnehmen,
Ende Schuljahrgang 7
längere Lehrbuchtexte unter Rückgriff auf Vokabelhilfen global verstehen.
Ende Schuljahrgang 9
kurzen didaktisierten Alltagstexten selektiv Informationen entnehmen.
Ende Schuljahrgang 10
didaktisierten Texten gezielt Informationen entnehmen.
wichtige Details und Textstellen zur Texterschließung bezüglich eines konkreten Leseauftrags markieren,
unbekanntes Vokabular mit zunehmend geringeren Hilfen aus dem Kontext erschließen,
zunehmend selbstständig Wörterverzeichnisse, zweisprachige Wörterbücher (auch elektronisch) und weitere geeignete Nachschlagewerke (Sprach-Apps) nutzen und unbekanntes Vokabular erschließen,
verschiedene Lesetechniken (global, selektiv, detailliert) auf unterschiedliche Textsorten anwenden,
unterschiedliche Techniken zum Notieren und Ordnen von Grundgedanken und Detailinformationen einsetzen (u. a. Randnotizen, Zwischenüberschriften, Mindmap).
Sprechen – an Gesprächen teilnehmen
Ende Schuljahrgang 7
können die Schülerinnen und Schüler einfache Fragen stellen und beantworten, einfache Feststellungen treffen und auf solche reagieren, sofern es sich um unmittelbare Bedürfnisse oder sehr vertraute Themen handelt (A1).
Ende Schuljahrgang 9
können die Schülerinnen und Schüler in vertrauten Kommunikationssituationen reagieren, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen geht, die inhaltlich mit dem Thema korrelieren (A1+).
Ende Schuljahrgang 10
können sich die Schülerinnen und Schüler in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen über vertraute Themen geht, sofern die Gesprächspartner, falls nötig, helfen. Sie verstehen aber kaum genug, um das Gespräch in Gang halten zu können (A2).
Ende Schuljahrgang 9
sich in einfachen Routinesituationen auf einfachem Niveau verständigen, um Informationen auszutauschen,
Ende Schuljahrgang 10
an Gesprächen über Routinesituationen zunehmend eigenständig, jedoch falls nötig, mit Hilfe teilnehmen,
Ende Schuljahrgang 9
einfache Routinegespräche inklusive Nachfragen und Rückversicherungen mit Hilfe umsetzen,
Ende Schuljahrgang 10
persönliche Standpunkte äußern und auf die der Gesprächspartner in einfacher Weise reagieren,
Ende Schuljahrgang 7
auf einfache Sprechanlässe reagieren und einfache Sprechsituationen, auch im Klassenraum und in definierten Rollen, bewältigen: Höflichkeits-, Begrüßungs- und Abschiedsformeln verwenden, Verabredungen treffen, um Entschuldigungen bitten, Zustimmung oder Abneigungen ausdrücken.
Ende Schuljahrgang 9
in einfachen Worten Befindlichkeiten ausdrücken.
Ende Schuljahrgang 10
ein kurzes Informationsgespräch zu vertrauten, im Unterricht behandelten Themen, führen.
Redewendungen und Satzbausteine nutzen, um Dialoge und Gespräche zu führen,
kooperative Lernformen zur Interaktion nutzen (z. B. Partnerinterview, Aktivitäten mit Informationslücken),
Hilfsmittel im Gespräch nutzen (z. B. Spickzettel, Impulskärtchen, Rollenkarten),
interaktive Gesprächsstrategien gezielt einsetzen (z. B. auf ein anderes Thema überleiten, aktiv zuhören),
Sprechen – zusammenhängendes monologisches Sprechen
Ende Schuljahrgang 7
können sich die Schülerinnen und Schüler mit sehr einfachem Wortschatz und begrenzter Syntax und überwiegend aneinandergereihten Wendungen über im Unterricht behandelte Themen äußern (A1).
Ende Schuljahrgang 9
können sich Schülerinnen und Schüler mit einfachen sprachlichen Mitteln über im Unterricht behandelte Themen äußern (A1+).
Ende Schuljahrgang 10
können die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen und Sachverhalte mit überwiegend einfachen sprachlichen Mitteln zunehmend zusammenhängender und selbstständiger über im Unterricht behandelte Themen äußern (A2).
Ende Schuljahrgang 7
mit Hilfestellungen nach Vorbereitung zu einem ihnen vertrauten und im Unterricht behandelten Thema sprechen,
Ende Schuljahrgang 9
in sehr einfacher Form aus dem eigenen Erlebnisbereich berichten und über Pläne, Vereinbarungen und Ereignisse informieren,
Ende Schuljahrgang 10
in einfacher Form aus dem eigenen Erlebnisbereich berichten und über Pläne, Vereinbarungen und Ereignisse informieren,
Ende Schuljahrgang 7
mit Hilfe einfache Themen aus dem Alltag vorstellen,
Ende Schuljahrgang 10
über Tätigkeiten, Gewohnheiten und Alltagsbeschäftigungen berichten,
Ende Schuljahrgang 9
mit sprachlichen Hilfen über Tätigkeiten, Gewohnheiten und Alltagsbeschäftigungen berichten,
Ende Schuljahrgang 7
in einfachen, aneinandergereihten Sätzen Personen, Gegenstände und Situationen beschreiben.
Ende Schuljahrgang 10
sich zu vertrauten Themen aufgabenbezogen äußern und die eigene Meinung in einfacher Form formulieren,
Ende Schuljahrgang 9
sich zu vertrauten Themen aufgabenbezogen äußern und die eigene Meinung mit Unterstützung von zur Verfügung gestellten Redemitteln in einfacher Form formulieren.
Ende Schuljahrgang 10
visuelle Vorlagen schematisch beschreiben und vergleichen,
eine kurze, eingeübte Präsentation halten und unkomplizierte Nachfragen beantworten.
Techniken des Notierens von Gedanken, Ideen und Informationen nutzen, z. B. Mindmap, Schlüsselbegriffe,
strukturierende Redewendungen und erwartbare Formulierungen gezielt einsetzen,
Präsentationstechniken einsetzen, z. B. Wahl geeigneter (digitaler) Medien, Visualisierungstechniken,
zur Vorbereitung Sprach-Apps und andere digitale Medien nutzen, um z. B. die Aussprache neu erarbeiteter Redewendungen zu verifizieren.
Schreiben
Ende Schuljahrgang 7
können die Schülerinnen und Schüler einfache Wendungen schreiben, die sich auf vertraute Themen ihres unmittelbaren Umfeldes wie Familie und Schule beziehen. Sie können bekannte und unbekannte Schriftzeichen, z. B. auf einfachen Schildern abschreiben (Pre A1).
Ende Schuljahrgang 9
können Schülerinnen und Schüler manuell und digital Wendungen verfassen, die aus Themen des Unterrichts erwachsen sind. Sie können bekannte Schriftzeichen manuell und digital schreiben (A1).
Ende Schuljahrgang 10
können die Schülerinnen und Schüler manuell und digital zusammenhängende Sätze mit einfachen Konnektoren und Konjunktionen zu im Unterricht erarbeiteten Themen verfassen. Sie können in den Satzformaten vermehrt Schriftzeichen verwenden (A2).
übersichtliche, zusammenhängende Sätze in Schriftzeichen verfassen,
Ende Schuljahrgang 7
einfache Sätze über im Unterricht erarbeitete Inhalte unter Zuhilfenahme geübter Redemittel in der Umschrift Hanyu Pinyin verfassen,
Ende Schuljahrgang 9
Satzformate zu bekannten Inhalten zunehmend selbstständig schreiben,
Ende Schuljahrgang 7
Sätze nach vorgegebenen Modellen gestalten,
Ende Schuljahrgang 10
kurze Texte zu konkreten Fragestellungen mit Hilfestellung zunehmend selbständiger schreiben,
Ende Schuljahrgang 9
die Umschrift in Satzformaten vereinzelt durch bekannte Schriftzeichen ersetzen.
Ende Schuljahrgang 10
in Schreibformaten zunehmend neben der Umschrift Schriftzeichen verwenden.
Ende Schuljahrgang 7
häufig verwendete, einfache Schriftzeichen und einfache kurze Sätze in Schriftzeichen weitgehend korrekt abschreiben.
Ende Schuljahrgang 10
Satzformate und Wendungen zunehmend sicher digital verfassen,
Kompensationsstrategien nutzen, z. B. Umschreiben, Beispiele geben,
zunehmend eigenständig die Phasen des Schreibprozesses (und zwar das Entwerfen, Schreiben und Überarbeiten) durchführen,
zunehmend selbstständig Wörterverzeichnisse und zweisprachige Wörterbücher (vorzugsweise digital) oder Sprach-Apps zum Nachschlagen und zur Textproduktion verwenden,
eigene Textproduktionen und die der Mitschüler eigenständig anhand ausgewählter Kriterien auf Korrektheit überprüfen und überarbeiten.
Sprachmittlung
Ende Schuljahrgang 7
verfügen die Schülerinnen und Schüler über einen elementaren Wortschatz, um einfache, vorhersehbare Situationen von unmittelbarem Interesse ins Chinesische zu übertragen (A1).
Ende Schuljahrgang 9
verfügen die Schülerinnen und Schüler über hinreichend sprachliche Mittel, um Informationen und Kommunikationssituationen aus ihrer Lebenswelt und aus vertrauten Themenbereichen in kurzen Sätzen weitgehend verständlich auf Chinesisch wiederzugeben (A1+).
Ende Schuljahrgang 10
verfügen die Schülerinnen und Schüler über einen ausreichend großen Wortschatz und sprachliche Mittel, um dem Niveau entsprechende Textformate, Gespräche oder Grafiken zum Teil in eigenen Worten verständlich auf Chinesisch wiederzugeben (A2).
Ende Schuljahrgang 9
einfache, lebensweltliche Informationen aus kurzen Alltagstexten, Schaubildern oder Grafiken mit kurzen chinesischen Sätzen, die erlernte Strukturen enthalten, wiedergeben,
Ende Schuljahrgang 10
die Hauptpunkte einfach strukturierter Gespräche, Texte, Schaubilder oder Grafiken aus der Alltagswelt in einfacher Sprache verständlich mit eigenen Worten wiedergeben,
Ende Schuljahrgang 7
einfache, vorhersehbare Informationen von unmittelbarem Interesse, die auf Bildern, Schildern oder Postern ohne Schriftzeichen enthalten sind in kurzen Sätzen auf Chinesisch ausdrücken,
Ende Schuljahrgang 9
Personen aus ihrem Lebensumfeld mit eigenen Worten vorstellen und selektiv und aufgabenbezogen beschreiben.
Ende Schuljahrgang 10
wesentliche Informationen und Hinweise aus Gesprächen und kurzen Texten herausfiltern und anderen mit eigenen Worten oder paraphrasiert erklären,
Ende Schuljahrgang 7
in einfachen Begegnungssituationen in kurzen Phrasen auf Chinesisch Informationen vermitteln und dabei sich selbst und andere vorstellen.
Ende Schuljahrgang 10
wichtige Informationen aus lebensweltlichen informierenden Texten verkürzt mit eigenen Worten wiedergeben.
ihre Kenntnisse über formale Anforderungen bestimmter Textsorten aktivieren,
eine aufgabengerechte Informationsauswahl treffen,
Bedürfnisse der Adressaten/Kommunikationspartner antizipieren,
ihr Wissen über situative und/oder kulturspezifische Gegebenheiten aktivieren,
Wörterbücher und andere Nachschlagewerke (auch digital) nutzen,
Kompensationsstrategien anwenden und ggf. komplexe Strukturen der Ausgangstexte vereinfachen.
Verfügen über sprachliche Mittel – Wortschatz
Ende Schuljahrgang 7
verfügen die Schülerinnen und Schüler über einen elementaren Vorrat an einzelnen Wörtern und Wendungen, um in bestimmten konkreten Situationen grundlegenden Kommunikationsbedürfnissen gerecht werden zu können und um einfache Grundbedürfnisse ausdrücken zu können (A1).
Ende Schuljahrgang 9
verfügen die Schülerinnen und Schüler über einen hinreichenden Wortschatz, um in vertrauten Situationen und in Bezug auf vertraute Themen routinemäßige, alltägliche Angelegenheiten sprachlich zu erledigen. Die in den Schuljahrgängen 6 bis 8 genannten Themenbereiche werden vertieft und erweitert (A1+).
Ende Schuljahrgang 10
verfügen die Schülerinnen und Schüler über einen ausreichenden Wortschatz, um sich über die Alltagsthemen der vorangegangenen Schuljahrgänge äußern zu können. Diese werden vertieft und ggf. um Themenfelder zu nicht allzu komplexen aktuellen Ereignissen erweitert (A2).
den Grundwortschatz weitgehend sicher verstehen und verwenden,
Ende Schuljahrgang 7
ein begrenztes sprachliches Repertoire zur Bewältigung häufig wiederkehrender Alltagssituationen verwenden,
Ende Schuljahrgang 9
ein erweitertes Grundvokabular, u. a. zur Meinungsäußerung und zum Erfragen einfacher Informationen verstehen und verwenden,
Ende Schuljahrgang 10
ihren Wortschatz meist zielgerichtet und situationsgerecht verwenden.
Ende Schuljahrgang 7
einfache Begriffe der Unterrichtssprache Chinesisch verstehen und verwenden.
Ende Schuljahrgang 9
ihren Wortschatz teilweise bereits zielgerichtet und situationsgerecht verwenden, um sich in der Zielsprache verständlich zu machen.
Ende Schuljahrgang 10
Verfahren zur Vernetzung (z. B. Mindmap), Strukturierung (z. B. Wortfelder) und Speicherung (z. B. Wortkarteien) von sprachlichen Mitteln anwenden,
zunehmend selbstständig Wortschatz durch Nachschlagen oder kontextuelles Mutmaßen erschließen und erweitern (potenzieller Wortschatz),
zunehmend selbstständig Wörterverzeichnisse und digitale Wörterbücher zum Nachschlagen nutzen,
mit Lernprogrammen arbeiten.
Verfügen über sprachliche Mittel – Grammatik
Ende Schuljahrgang 7
verfügen die Schülerinnen und Schüler über elementare grammatische Strukturen, die in Alltagssituationen und ihnen vertrauten Themenbereichen zur Verständigung im Chinesischen erforderlich sind. Sie zeigen eine begrenzte Beherrschung einiger einfacher grammatischer Strukturen und Satzmuster in einem auswendig gelernten Repertoire (A1).
Ende Schuljahrgang 9
verfügen die Schülerinnen und Schüler in einem größeren Umfang über elementare grammatische Strukturen, die in Alltagssituationen und ihnen vertrauten Themenbereichen zur Verständigung im Chinesischen erforderlich sind. Dabei wird im Allgemeinen klar, was sie ausdrücken möchten (A1+).
Ende Schuljahrgang 10
verfügen die Schülerinnen und Schüler über ein Repertoire grammatischer Strukturen, das in Alltagssituationen und bei Themen von allgemeinem Interesse zur Verständigung in der Zielsprache erforderlich ist. Es wird dabei in der Regel klar, was ausgedrückt werden soll (A2).
Ende Schuljahrgang 9
einfache Aussagen, Fragen und Aufforderungen in bejahter und verneinter Form verstehen und formulieren,
Ende Schuljahrgang 10
komplexere Aussagen, Fragen und Aufforderungen in bejahter und verneinter Form verstehen und verwenden,
Ende Schuljahrgang 7
sehr einfache Aussagen, unterschiedliche Fragetypen und Aufforderungen in bejahter und verneinter Form verstehen und formulieren,
Ende Schuljahrgang 9
komplexere Attributstrukturen verstehen und in Ansätzen verständlich verwenden,
Ende Schuljahrgang 10
temporale und lokale Adverbialstrukturen verstehen und weitgehend korrekt verwenden,
Ende Schuljahrgang 7
Attributstrukturen und Personalpronomen verstehen und verwenden,
einfache Zähleinheitswörter und Klassifikatoren in Ansätzen richtig verwenden.
Ende Schuljahrgang 9
weitere Zähleinheitswörter und Klassifikatoren im Zusammenhang mit erlerntem Vokabular verwenden.
Ende Schuljahrgang 10
Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte einordnen und z. B. anhand von grundlegenden Aspekt- und Modalpartikeln verstehen und ausdrücken,
Handlungsperspektiven (aktive und passive Satzkonstruktionen) rezeptiv verstehen,
Bedingungen und Bezüge in Satzgefügen logisch verknüpfen.
Techniken zur Visualisierung von sprachlichen Strukturen anwenden,
mit Lernpostern und Lernprogrammen arbeiten,
zunehmend selbstständig mit dem Grammatikteil der Lehrwerke oder mit Grammatiken arbeiten.
Verfügen über sprachliche Mittel – Tonalität und Aussprache
Ende Schuljahrgang 7
wenden die Schülerinnen und Schüler grundlegende Ausspracheregeln an und können mit Vorlage der diakritischen Tonzeichen die Töne durch Nachsprechen verständlich wiedergeben. Sie kennen die Differenzierung der An- und Auslaute anhand der Umschrift Hanyu Pinyin und können sie sprachlich umsetzen (A1).
Ende Schuljahrgang 9
haben die Schülerinnen und Schüler umfassende Kenntnisse über die Ausspracheregeln und Töne und können sie in Teilen selbstständig anwenden (A1+).
Ende Schuljahrgang 10
wenden die Schülerinnen und Schüler Ausspracheregeln selbstständig an und können die Töne auch im Rahmen einer zunehmend natürlichen Satzintonation weitgehend verständlich wiedergeben (A2).
nach sprachlichen Vorbildern imitierend üben,
Aussprache- und Tonalitätsregeln auf neue Wörter und Redewendungen übertragen.
Verfügen über sprachliche Mittel – Orthografie
Ende Schuljahrgang 7
schreiben die Schülerinnen und Schüler die ihnen bekannten Wendungen in der Umschrift weitgehend korrekt ab. Sie können häufig vorkommende Wörter und einzelne Wendungen in Schriftzeichen schreiben. Hierbei kann das Schriftbild noch uneinheitlich sein. Sie kennen die Regeln der Umschrift Hanyu Pinyin (A1).
Ende Schuljahrgang 9
schreiben die Schülerinnen und Schüler Textfragmente, Satzformate und Wendungen in Schriftzeichen und in der Umschrift. Die Schriftzeichen sind größtenteils gut lesbar (A2).
Ende Schuljahrgang 10
schreiben die Schülerinnen und Schüler auch Textabschnitte zu bekannten Themen weitgehend in Schriftzeichen und benutzen die Umschrift nur noch als Hilfsmittel (A2+).
Ende Schuljahrgang 7
einzelne Bestandteile von bereits eingeführten Schriftzeichen erkennen und auf Deutsch benennen,
Ende Schuljahrgang 10
auch unbekannte Schriftzeichen in angemessener Raumaufteilung und Ästhetik abschreiben,
Ende Schuljahrgang 9
die semantischen und phonetischen Bestandteile von im Unterricht verwendeten Schriftzeichen weitgehend identifizieren und auf Deutsch benennen,
Ende Schuljahrgang 7
die Strichfolgen sehr einfacher Schriftzeichen nachvollziehen,
Ende Schuljahrgang 10
die chinesischen Satzzeichen weitgehend anwenden,
Ende Schuljahrgang 9
Strichfolgen vermehrt nachvollziehen und anwenden.
Ende Schuljahrgang 10
ähnliche Schriftzeichen unterscheiden,
Ende Schuljahrgang 7
die Umschrift Hanyu Pinyin weitgehend korrekt mit Tonzeichen versehen,
Ende Schuljahrgang 10
beim Nachschlagen Radikale identifizieren.
Ende Schuljahrgang 7
grundlegende chinesische Satzzeichen verwenden.
Ende Schuljahrgang 9
Schriftzeichenkompetenz: kurze Textfragmente per Hand mit Einschränkungen so verfassen, dass sie von anderen Personen oder digitalen Geräten erkannt werden,
Hanyu-Pinyin-Kompetenz: Textfragmente und Wendungen im Hanyu Pinyin in einer der Niveaustufe angemessenen Form aufschreiben.
Ende Schuljahrgang 10
Wörter und kürzere Texte in Schriftzeichen abschreiben,
Texte am Computer schreiben, indem sie die Umschrift eingeben und das korrekte Zeichen erkennen und auswählen,
in E-Wörterbüchern, Lernplattformen, Sprach-Apps und gedruckten Wörterbüchern unbekannte Schriftzeichen heraussuchen.
Suchen, Erheben, Verarbeiten und Aufbewahren
Ende Schuljahrgang 7
Informationen aus altersangemessenen Quellen unter Anleitung entnehmen,
Ende Schuljahrgang 9
Informationen aus altersangemessenen Quellen entnehmen und mit Anleitung darstellen und dokumentieren,
Ende Schuljahrgang 10
weitgehend eigenständig Techniken zum Sammeln, Sichten, Ordnen, Gliedern, ggf. mit digitalen Werkzeugen, anwenden,
Ende Schuljahrgang 7
altersangemessene Nachschlagewerke (z. B. Bildwörterbücher bzw. Apps) nutzen,
Ende Schuljahrgang 9
mit zuvor eingeführten Online-Tools und Sprachlernsoftware arbeiten,
Ende Schuljahrgang 10
zu einem unterrichtsbezogenen Thema Informationen und Medien (z. B. Texte, Bilder, Grafiken, Videos, Audios) recherchieren,
Ende Schuljahrgang 9
mit Anleitung Vokabeln zur Texterarbeitung und -produktion nachschlagen,
Ende Schuljahrgang 10
digitale Medien zur Informationsbeschaffung und Interaktion nutzen,
Ende Schuljahrgang 7
anhand altersgemäßer chinesischsprachiger (mit Hanyu Pinyin versehener) Materialien, wie Fotos, Filme, Spiele, (ggf. digitaler) Kinderbücher etc. authentische Einblicke in das Leben der Menschen in anderen Ländern gewinnen.
Ende Schuljahrgang 9
Interaktionsmöglichkeiten von Kommunikationsplattformen unter Anleitung mit bereits bekannten vergleichen.
Ende Schuljahrgang 10
Techniken des Recherchierens und des Notierens zum Verfassen eigener Texte nutzen,
die Brauchbarkeit von digitalen Übersetzungen einschätzen,
Informationen unterschiedlicher Quellen vergleichen.
Kommunizieren und Kooperieren
Ende Schuljahrgang 7
erste Erfahrungen mit zielgerichteter, digitaler Kommunikation erwerben und unter Anleitung erproben.
Ende Schuljahrgang 10
weitgehend eigenständig digitale Medien und mobile Endgeräte zur situativen Kommunikation angemessen nutzen,
Ende Schuljahrgang 9
Kommunikationssituationen mit digitalen Endgeräten simulieren (z. B. Telefongespräche, Kurznachrichten, Blogs) und in vertrauten Kommunikationssituationen nutzen,
Ende Schuljahrgang 10
in Kommunikationssituationen über geeignetes medienspezifisches Vokabular verfügen (Kurznachrichten, Blog, E-Mail, Chat u. a.),
Ende Schuljahrgang 9
interkulturelle Begegnungssituationen benennen und sprachlich altersangemessen umsetzen.
Ende Schuljahrgang 10
eine gemeinsame Aktion mediengestützt koordinieren und organisieren,
ihr Medienhandeln in der Kommunikation mit chinesischen Regelungen vergleichen und in der Kommunikation beachten.
Produzieren und Präsentieren
Ende Schuljahrgang 7
erste Erfahrungen beim Erstellen multimedialer Texte sammeln,
Ende Schuljahrgang 9
Präsentationstechniken wie Poster, Fotos, Erklärvideos unter Anleitung zur Visualisierung der Ergebnisse nutzen,
Ende Schuljahrgang 10
weitgehend eigenständig moderne Medien und digitale Endgeräte zur Präsentation der Ergebnisse nutzen,
Ende Schuljahrgang 7
digitale Arbeitswerkzeuge erproben,
Ende Schuljahrgang 9
Texte und digitale Produkte unter Anleitung mit digitalen Endgeräten erstellen,
Ende Schuljahrgang 7
das Recht an Bild, Text und eigenen Daten unter Anleitung berücksichtigen.
Ende Schuljahrgang 10
unter Beachtung der Urheber- und Nutzungsrechte zu einem unterrichtsbezogenen Thema Informationen und Medien weiterverarbeiten.
Ende Schuljahrgang 9
bei der Nutzung digitaler Inhalte das Recht an Bild und Text anwenden.
Schützen und sicher agieren
Ende Schuljahrgang 9
digitale Medien und Werkzeuge unter Berücksichtigung von Risiken und Gefahren in vertrauten Kommunikationssituationen unter Anleitung nutzen,
Ende Schuljahrgang 10
weitgehend eigenständig digitale Medien und Werkzeuge unter Berücksichtigung von Risiken und Gefahren in vertrauten Kommunikationssituationen unter Anleitung nutzen,
Ende Schuljahrgang 9
mit persönlichen Daten (u.a. Adressen, Fotos) in digitalen Umgebungen zunehmend verantwortungsbewusst umgehen.
Ende Schuljahrgang 10
mit persönlichen Daten (u.a. Adressen, Fotos) in digitalen Umgebungen weitgehend verantwortungsbewusst umgehen,
Jugend- und Verbraucherschutzmaßnahmen berücksichtigen.
Problemlösen und Handeln
Ende Schuljahrgang 9
unter Anleitung mit digitalen Wörterbüchern und Vokabelregistern arbeiten,
Ende Schuljahrgang 10
weitgehend eigenständig mit digitalen Wörterbüchern und Vokabelregistern arbeiten,
Ende Schuljahrgang 7
ausgewählte digitale Werkzeuge/Endgeräte zur Recherche und Wortschatzsuche kennenlernen,
Ende Schuljahrgang 9
digitale Hilfsmittel mit Anleitung zur Kontrolle und Korrektur nutzen,
Ende Schuljahrgang 10
digitale Hilfsmittel zur Kontrolle und Korrektur nutzen,
Ende Schuljahrgang 7
auditive und visuelle Medien/Lernprogramme kennen lernen.
Ende Schuljahrgang 9
auditive und visuelle Medien/Lernprogramme nutzen,
Ende Schuljahrgang 10
Texte in Umschrift und Schriftzeichen mittels digitaler Endgeräte verfassen,
digitale Verfahren zur Vernetzung, Strukturierung und Speicherung von sprachlichen Inputs funktional aufgabenbezogen nutzen.
Ende Schuljahrgang 9
(auch digitale) Verfahren zur Vernetzung (Mindmaps), Strukturierung (Wortfelder) und Speicherung (Wortkarteien) von sprachlichen Inputs anwenden.
Analysieren und Reflektieren
Ende Schuljahrgang 9
Interaktionsmöglichkeiten von Kommunikationsplattformen unter Anleitung bewerten.
Ende Schuljahrgang 10
weitgehend eigenständig Interaktionsmöglichkeiten von Kommunikationsplattformen bewerten bzw. hinterfragen,
kurze digitale Texte aus der chinesischsprachigen Welt (z. B. VR China, Hongkong, und Taiwan) im jeweiligen Alltagskontext global verstehen,
Medienerfahrungen mit anderen diskutieren sowie unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen vergleichen und einordnen.
Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz
erkennen Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Beziehungen zwischen Sprachen und nutzen sie für den eigenen Sprachlernprozess,
erkennen und reflektieren die Erfordernisse einer Kommunikationssituation und richten ihr Sprachhandeln danach aus.
organisieren ihren Lernprozess zunehmend individuell,
schätzen den eigenen Lernstand/-fortschritt kriteriengeleitet ein,
entwickeln Strategien zur Selbstkorrektur,
stellen Hypothesen zu sprachlichen Phänomenen auf, überprüfen diese und nutzen die Erkenntnisse für den eigenen Lernprozess, z. B. Anredefloskeln in Begegnungssituationen, Ansprache des Gegenübers,
strukturieren Arbeitsprozesse in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit,
reflektieren den Nutzen der Fremdsprache zur Pflege von persönlichen und beruflichen Kontakten sowie ihre Bedeutung für die Erweiterung des eigenen Horizontes,
arbeiten projekt- und produktorientiert.
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
bewältigen spielerisch und u. U. auch in der Realbegegnung einfache Begegnungssituationen unter Rückgriff auf landestypische Rituale und Konventionen,
vergleichen ihre aus altersgerechten Texten oder aus Realbegegnungen gewonnenen Kenntnisse mit ihrem Wissen über die eigene Region und das eigene Land (ggf. auch Herkunftsland), wobei sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen und Erklärungsmöglichkeiten anstreben,
lernen auf der Grundlage entsprechender Texte Ansichten und Verhaltensweisen von Menschen der Zielsprachenkulturen kennen, finden ggf. Erklärungen und vergleichen sie mit ihren eigenen Ansichten und Verhaltensweisen,
entwickeln die Bereitschaft, sich auf die Befindlichkeiten und Denkweisen einer Person aus einer anderen Kultur einzulassen,
veranschaulichen durch Verfahren, die auf Perspektivwechsel zielen, mögliche Haltungen und Einstellungen anderer; in Reflexionsphasen werden diese erläutert bzw. hinterfragt,
nehmen aufgrund ihrer Kenntnisse Vorurteile und Stereotypen als solche bewusst wahr und erklären sie zumindest ansatzweise,
berücksichtigen bei der Beurteilung von Haltungen und Einstellungen anderer die kulturelle Bedingtheit des eigenen Werturteils,
entwickeln Neugier auf Fremdes und für andere Kulturen, akzeptieren kulturelle Vielfalt und sehen sie als Bereicherung für ihr Leben an.
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Niedersächsisches Kultusministerium — Kerncurriculum für das Gymnasium und die Integrierte Gesamtschule, Schuljahrgänge 6–10: Chinesisch (ab 01.08.2021). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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