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Lehrpläne Niedersachsen
Gymnasium Sekundarstufe I
Deutsch
prozessbezogen
Sprechen und Zuhören
38
Schreiben
39
inhaltsbezogen
Lesen – Umgang mit Texten und Medien
43
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen
40
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
zu und vor anderen sprechen
Ende Schuljahrgang 10
äußern sich sach- und situationsangemessen sowie adressatengerecht.
Ende Schuljahrgang 6
sprechen deutlich und zuhörerorientiert.
verfügen über einen erweiterten aktiven und passiven Wortschatz, einschließlich grundlegender Fachbegriffe.
Ende Schuljahrgang 8
verfügen über ein erweitertes Repertoire von Fachbegriffen und gebräuchlichen Fremdwörtern.
Ende Schuljahrgang 10
verfügen über einen umfangreichen und differenzierten Wortschatz, verwenden Fachbegriffe und Fremdwörter funktional.
Ende Schuljahrgang 6
erzählen eigene Erlebnisse und gehörte bzw. gelesene Geschichten geordnet, anschaulich und lebendig.
beschreiben in einfacher Weise Personen, Tiere, Gegenstände, Vorgänge, Schaubilder.
Ende Schuljahrgang 8
beschreiben gegliedert und differenziert Personen, Gegenstände, Vorgänge, Diagramme.
Ende Schuljahrgang 6
berichten über einfache Sachverhalte.
Ende Schuljahrgang 8
berichten in sachgerechter Sprache über funktionale Zusammenhänge.
Ende Schuljahrgang 10
lesen einen altersangemessenen Text sinngestaltend vor.
setzen paraverbale und nonverbale Äußerungsformen ein wie Betonung, Sprechtempo, Lautstärke, Stimmführung, Körpersprache.
Ende Schuljahrgang 6
tragen Gedichte auswendig vor.
Ende Schuljahrgang 8
tragen Balladen und kurze Dialoge sinngestaltend auswendig vor.
Ende Schuljahrgang 6
tragen zu einem begrenzten Sachthema Informationen vor und setzen dabei in einfacher Weise Medien ein.
Ende Schuljahrgang 8
halten kurze Referate und präsentieren Arbeitsergebnisse strukturiert, stichwort- und mediengestützt.
Ende Schuljahrgang 10
unterstützen ihre Darbietung mit sach- und situationsgerecht ausgewählten Präsentationsformen/-techniken.
mit anderen sprechen
Ende Schuljahrgang 6
vereinbaren Regeln für die Gesprächsführung und achten auf deren Einhaltung.
Ende Schuljahrgang 8
beteiligen sich konstruktiv an regelgeleiteten Diskussionen.
Ende Schuljahrgang 10
leiten Diskussionen.
beobachten und bewerten kriterienorientiert das eigene sowie das Gesprächsverhalten anderer.
Ende Schuljahrgang 6
äußern Gedanken, Wünsche und Forderungen angemessen und verständlich.
formulieren eine eigene Meinung zu unmittelbar sie betreffenden Sachverhalten, begründen ihre Meinung und lassen die Meinungen anderer gelten.
Ende Schuljahrgang 8
vertreten eigene Meinungen nachvollziehbar und auf Argumente gestützt.
Ende Schuljahrgang 10
vertreten einen eigenen Standpunkt differenziert und begründet, gehen auf Gegenpositionen sachlich und argumentativ ein.
Ende Schuljahrgang 6
verfügen über Möglichkeiten, Konflikte verbal zu lösen.
Ende Schuljahrgang 10
kennen und bewältigen die Anforderungen eines Bewerbungs- oder Vorstellungsgespräches.
verstehend zuhören
Ende Schuljahrgang 6
hören aufmerksam zu.
Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden beim Zuhören Wesentliches von Unwesentlichem und halten das Wesentliche in Stichpunkten fest.
Ende Schuljahrgang 10
verstehen das Wesentliche in umfangreicheren Gesprächsbeiträgen oder Vorträgen, sichern es und geben es strukturiert wieder.
Ende Schuljahrgang 6
lassen andere ausreden.
klären durch Fragen Verständnisprobleme.
geben Gehörtes wieder.
szenisch spielen
Ende Schuljahrgang 6
setzen eigene Erlebnisse in Rollenspiele um.
Ende Schuljahrgang 8
gestalten eine Kommunikationssituation dialogisch aus.
Ende Schuljahrgang 6
gestalten im Spiel kleinere Szenen (auch regionalsprachliche) unter Berücksichtigung von Mimik und Gestik.
Ende Schuljahrgang 8
erschließen literarische Texte (auch regionalsprachliche) im szenischen Spiel.
Ende Schuljahrgang 10
interpretieren literarische Texte mit Hilfe szenischer Verfahren.
über sichere Schreib- und Gestaltungsfertigkeiten verfügen
Ende Schuljahrgang 10
schreiben in gut lesbarer Handschrift und angemessenem Tempo.
Ende Schuljahrgang 6
achten auf eine saubere und strukturierte äußere Form: Blattaufteilung, Rand, Absätze.
Ende Schuljahrgang 8
schreiben und gestalten Texte übersichtlich und ansprechend mithilfe eines Textverarbeitungsprogramms.
Ende Schuljahrgang 10
gestalten – analog und digital – lineare und nichtlineare Texte adressatengerecht.
richtig schreiben
beherrschen die eingeführten Regeln der Rechtschreibung und Zeichensetzung sicher und schreiben häufig vorkommende Wörter, Fachbegriffe und Fremdwörter richtig (im Einzelnen siehe Kompetenzbereich „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“, S. 30).
einen Schreibprozess planvoll gestalten
Ende Schuljahrgang 6
beachten inhaltliche, formale und zeitliche Vorgaben.
Ende Schuljahrgang 8
setzen geeignete Verfahren der Stoff- und Ideensammlung ein, ordnen die Aspekte und fertigen einen Schreibplan an.
Ende Schuljahrgang 6
wenden elementare Methoden der Planung an, nutzen insbesondere Notizen und Stichwörter.
verfügen über erste Erfahrungen mit der Überarbeitung von Texten.
Ende Schuljahrgang 8
prüfen und überarbeiten Aufbau, Inhalt und sprachliche Gestaltung eigener Texte.
Ende Schuljahrgang 10
überarbeiten eigene und kommentieren fremde Texte kriteriengeleitet.
erkennen und berichtigen regelgeleitet Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit unter Verwendung eines Nachschlagewerks.
zentrale Schreibformen kennen und sachgerecht nutzen: gestaltendes Schreiben
Ende Schuljahrgang 6
erzählen: frei Erlebnisse und Begebenheiten, in gelenkter Form Bilder- oder Reizwortgeschichten, nach Mustern, z. B. Märchen und Fabeln.
setzen grundlegende Erzähltechniken ein: Spannungsaufbau, Gestaltung von äußerer und innerer Handlung, wörtliche Rede.
Ende Schuljahrgang 8
verfügen über erweiterte Möglichkeiten zur Gestaltung innerer Handlung: innerer Monolog, Gedankenbericht.
Ende Schuljahrgang 6
schreiben eigene lyrische oder szenische Texte, gestalten Bild-Text-Collagen.
gehen produktiv und experimentierend mit Texten und Medien um: gestalten Szenen oder Figuren aus, entwickeln die Vorgeschichte oder Fortsetzung eines Textes, erzählen aus einer anderen Perspektive.
Ende Schuljahrgang 8
gehen produktiv und experimentierend mit Texten und Medien um: verfassen zu Leerstellen z. B. innere Monologe, Brief- und Tagebucheinträge, Blog- oder Social-Media-Beiträge, verfassen Gegen- oder Paralleltexte.
Ende Schuljahrgang 10
gehen produktiv und experimentierend mit Texten und Medien um: schreiben Rollenbiografien.
zentrale Schreibformen kennen und sachgerecht nutzen: informierendes Schreiben
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben genau und gegliedert (Personen, Tiere, Gegenstände, einfache Vorgänge, Tabellen und Grafiken).
Ende Schuljahrgang 8
beschreiben Bilder, literarische Figuren, Diagramme.
Ende Schuljahrgang 10
beschreiben Textstrukturen: Gedankengang und Aufbau, sprachliche Gestaltung.
Ende Schuljahrgang 6
berichten über Ereignisse sachlich und folgerichtig, auch materialgestützt.
Ende Schuljahrgang 8
berichten – auch materialgestützt – unter Verwendung informierender journalistischer Textsorten.
Ende Schuljahrgang 6
geben den Inhalt von Textabschnitten wieder.
Ende Schuljahrgang 8
fassen den Inhalt von Texten zusammen, achten dabei auf einen sachlichen Stil, die Verwendung des Präsens und der indirekten Rede und nutzen Sprechhandlungsverben.
Ende Schuljahrgang 10
verfügen über ein erweitertes Repertoire an Sprechhandlungsverben und eine variantenreiche Verwendung von Modalität bei der Textwiedergabe.
Ende Schuljahrgang 6
verfassen reflektiert (persönliche oder sachliche) Briefe, E-Mails, Social-Media-Beiträge.
Ende Schuljahrgang 8
erfüllen die Anforderungen formalisierten Schreibens in Protokollen und beim Ausfüllen von analogen und digitalen Formularen.
Ende Schuljahrgang 10
verfassen Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, auch in digitalisierter Form.
zentrale Schreibformen kennen und sachgerecht nutzen: argumentierendes und appellierendes Schreiben
Ende Schuljahrgang 6
formulieren eigene Meinungen und begründen sie.
Ende Schuljahrgang 8
setzen sich erörternd mit Fragen und Sachverhalten aus dem eigenen Erfahrungsbereich auseinander und entwickeln nachvollziehbar eine Position: stützen Thesen durch Argumente und Beispiele, formulieren mögliche Gegenargumente, verknüpfen Argumente in steigendem Aufbau.
Ende Schuljahrgang 10
erörtern Sachverhalte und Probleme in linearem bzw. antithetischem Aufbau unter Bezugnahme auf einen Text oder mehrere Materialien: setzen sich mit abweichenden Sichtweisen und Gegenargumenten sachlich auseinander, formulieren eine begründete eigene Position.
Ende Schuljahrgang 6
verfassen einfache appellative Texte, z. B. Plakate, Briefe, E-Mails, Social-Media-Beiträge.
Ende Schuljahrgang 8
gestalten appellative Texte (Leserbriefe, Anzeigen, Aufrufe) mithilfe verschiedener Medien, z. B. Bild-Text-Collagen, Video-Clips – auch materialgestützt.
Ende Schuljahrgang 10
nutzen Formen appellativen Schreibens adressaten- und situationsgerecht wie Kommentare, Reden, Web-Beiträge – auch materialgestützt.
zentrale Schreibformen kennen und sachgerecht nutzen: untersuchendes Schreiben (analysieren, interpretieren)
Ende Schuljahrgang 6
beantworten Fragen zu Texten und begründen ihre Aussagen mit einfachen Textbelegen.
Ende Schuljahrgang 8
formulieren ihr Textverständnis zu literarischen Texten und Sachtexten (auch regionalsprachlichen), audiovisuellen und Internet-Texten, indem sie sich an Arbeitshinweisen orientieren, grundlegende textsortenspezifische Fachbegriffe verwenden, ihre Aussagen durch Zitate und Textverweise belegen.
Ende Schuljahrgang 10
formulieren ihr Textverständnis zunehmend selbstständig unter Verwendung spezifischer Aufsatzformen – Interpretation literarischer Texte, Analyse pragmatischer Texte –, indem sie zentrale inhaltliche, formale und sprachliche Elemente in ihrem Zusammenhang kategoriengeleitet analysieren und interpretieren, ihre Deutungsansätze in korrekter Zitierweise am Text belegen, folgerichtig gliedern, sprachlich variabel und stilistisch stimmig formulieren, Fachbegriffe verwenden.
Lesetechniken und Lesestrategien
Ende Schuljahrgang 10
lesen altersgemäße Texte sinnerfassend und in angemessenem Tempo und nutzen dabei auch ihre Kenntnisse der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik.
Ende Schuljahrgang 6
nutzen Lesetechniken entsprechend dem Leseziel: orientierendes Lesen, selektives Lesen zum Auffinden von Einzelinformationen, intensives Lesen.
Ende Schuljahrgang 10
wenden verschiedene Lesetechniken entsprechend dem Leseziel sicher und funktional an: navigierendes und vergleichendes Lesen.
kennen und nutzen elaborierende Lesestrategien zur Texterschließung: formulieren Leseerwartungen zu einem Thema / einer Überschrift, aktivieren ihr Vorwissen, klären u. a. durch Nachschlagen in Lexika unbekannte Wörter, formulieren Fragen an einen Text und beantworten sie, visualisieren Textinhalte.
Ende Schuljahrgang 6
kennen und nutzen reduktiv-organisierende Lesestrategien: unterstreichen Textstellen, markieren Schlüsselwörter, formulieren Überschriften zu vorgegebenen Textabschnitten, halten wichtige Informationen in Stichworten fest und geben den Inhalt von Textabschnitten wieder, setzen Textinhalte in einfache Schaubilder und Tabellen um.
Ende Schuljahrgang 8
kennen und nutzen weitere reduktiv-organisierende Lesestrategien: stellen Verbindungen zwischen Textteilen her, gliedern den Text in Abschnitte, fassen Texte in eigenen Worten zusammen, nutzen grafische Verfahren zum Textverstehen, bestimmen die Textintention.
Ende Schuljahrgang 10
verfügen über reduktiv-organisierende Lesestrategien und wenden sie selbstständig an: erfassen textsortenbedingte inhaltliche, formale und sprachliche Elemente, erstellen Exzerpte.
Umgang mit literarischen Texten
Ende Schuljahrgang 6
kennen ein Spektrum exemplarischer Werke der Gegenwartsliteratur sowie der literarischen Tradition (auch mit regionalen oder regionalsprachlichen Bezügen) und unterscheiden deren spezifische Merkmale: Erzählung, Märchen, Fabel, Sage, Gedicht, Jugendbuch, kürzerer dialogisch-szenischer Text.
Ende Schuljahrgang 8
kennen ein Spektrum exemplarischer Werke der Gegenwartsliteratur sowie der literarischen Tradition (auch mit regionalen oder regionalsprachlichen Bezügen) und unterscheiden deren spezifische Merkmale: Kurzgeschichte, Erzählung/Novelle, Jugendbuch, Gedicht/Ballade, Drama.
Ende Schuljahrgang 10
kennen ein Spektrum exemplarischer Werke der Gegenwartsliteratur sowie der literarischen Tradition (auch mit regionalen oder regionalsprachlichen Bezügen) und unterscheiden deren spezifische Merkmale: Gedichte unterschiedlicher Epochen, Drama der geschlossenen Form, Roman, Parabel.
Ende Schuljahrgang 6
stellen elementare Zusammenhänge zwischen Text und Entstehungszeit her.
Ende Schuljahrgang 8
stellen Zusammenhänge zwischen Text und Entstehungszeit her.
Ende Schuljahrgang 10
ermitteln Informationen über Autor und Entstehungszeit und nutzen sie zum vertieften Textverstehen.
Ende Schuljahrgang 6
geben in Annäherung an einen literarischen Text ihren ersten Eindruck wieder und formulieren unter Anleitung im Gespräch ein Textverständnis.
Ende Schuljahrgang 8
formulieren eigene Deutungsansätze, belegen sie am Text und verständigen sich darüber im Gespräch.
Ende Schuljahrgang 10
erkennen Mehrdeutigkeit als spezifisches Merkmal literarischer Texte,
Ende Schuljahrgang 6
stellen Bezüge des Textes zur eigenen Erfahrungswelt her und erfassen dessen Nähe und Fremdheit.
Ende Schuljahrgang 8
stellen Bezüge zur eigenen Lebenswelt her und setzen sich dabei insbesondere mit literarischen Figuren auseinander.
Ende Schuljahrgang 10
setzen sich mit den in den Texten zum Ausdruck kommenden Sichtweisen auseinander und erweitern dadurch ihren Blick auf die Wirklichkeit.
Ende Schuljahrgang 6
erschließen mithilfe analytischer Verfahren wesentliche inhaltliche, sprachliche und formale Elemente literarischer Texte in ihrem Zusammenwirken, kennen und wenden dabei als Begriffe insbesondere an: Figur, Raum und Zeit, Handlung (innere und äußere), Konflikt, Erzähler (Ich-, Er/Sie-Form des Erzählens), Dialog, Vergleich, Personifikation, Vers, Strophe, Reim, Metrum.
Ende Schuljahrgang 8
erschließen mithilfe analytischer Verfahren wesentliche inhaltliche, sprachliche und formale Elemente literarischer Texte in ihrem Zusammenwirken, kennen und wenden dabei als Begriffe insbesondere an: Erzählperspektive, innerer Monolog, Metapher, Symbol, Akt, Szene, Monolog, lyrisches Ich / Sprecher.
Ende Schuljahrgang 10
erschließen mithilfe analytischer Verfahren wesentliche inhaltliche, sprachliche und formale Elemente literarischer Texte in ihrem Zusammenwirken, kennen und wenden dabei als Begriffe insbesondere an: Figurenrede, Erzählerbericht, Erzählzeit und erzählte Zeit, Exposition, Peripetie, retardierendes Moment, Rede und Replik, Leitmotiv, Fachbegriffe ausgewählter rhetorischer Mittel.
Ende Schuljahrgang 6
erschließen Inhalt, Sprache und Form literarischer Texte mithilfe handlungs- und produktionsorientierter Verfahren: Perspektivwechsel, alternative Schlüsse.
Ende Schuljahrgang 8
erschließen Inhalt, Sprache und Form literarischer Texte mithilfe handlungs- und produktionsorientierter Verfahren: Parallel- oder Gegentexte, Ausgestaltung von Leerstellen, Standbilder, szenische Umsetzung, mediale Transformationen, z. B. Hörszenen, Videoclips.
Ende Schuljahrgang 10
erschließen Inhalt, Sprache und Form literarischer Texte mithilfe handlungs- und produktionsorientierter Verfahren: Rollenbiografien.
kennen und nutzen das Theater als kulturellen Ort und setzen sich mit Theaterinszenierungen auseinander.
Umgang mit Sachtexten
Ende Schuljahrgang 6
entnehmen gezielt Informationen aus Sachtexten, Bildern, nichtlinearen Texten und Websites.
Ende Schuljahrgang 10
werten komplexere Sachtexte, nichtlineare Texte, Internetbeiträge selbstständig aus.
Ende Schuljahrgang 6
kennen Bericht und Beschreibung als informierende Textsorten sowie einfache Formen appellativer und argumentativer Texte.
Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden und beschreiben journalistische Textsorten in ihren Merkmalen und ihren Wirkungsabsichten: Nachricht und Bericht, Reportage, Interview, Leserbrief.
Ende Schuljahrgang 10
untersuchen selbstständig anspruchsvollere appellative und argumentative Texte, insbesondere Kommentar und politische Rede, unter Berücksichtigung rhetorischer Mittel in ihrer Funktion.
differenzieren zwischen Information und Wertung und ermitteln die Verfasserposition in Meinungstexten.
Umgang mit Medien
Ende Schuljahrgang 6
kennen und nutzen die Bibliothek als kulturellen Ort.
Ende Schuljahrgang 8
sichten Informationen in gedruckten und digitalen Medien und schätzen deren Zuverlässigkeit ein.
Ende Schuljahrgang 10
nutzen Bücher und Medien selbstständig bei der Recherche zu einer Themenstellung: schätzen die Seriosität und Interessengebundenheit vieler Informationen kritisch ein, exzerpieren Wesentliches, halten Quellenangaben bibliografisch korrekt fest.
Ende Schuljahrgang 6
nutzen Lexika und Wörterbücher, auch Internetlexika, als Informationsquellen.
berichten über ihren Umgang mit Medien und schätzen deren Bedeutung für ihr Alltagsleben ein.
Ende Schuljahrgang 8
untersuchen exemplarisch Inhalte, Gestaltungs- und Wirkungsweisen der von ihnen genutzten Print- und Onlinemedien.
Ende Schuljahrgang 10
untersuchen, reflektieren und bewerten die Verknüpfung von Informationsvermittlung, Meinungsbildung und Unterhaltung in Medien.
Ende Schuljahrgang 8
beachten den Unterschied zwischen Realität und virtuellen Medienwelten, zwischen Privatheit und Öffentlichkeit.
Ende Schuljahrgang 6
kennen filmische Gestaltungsmittel, insbesondere Einstellungsgrößen und Kameraperspektiven, und beschreiben deren Wirkung.
Ende Schuljahrgang 8
beschreiben die Wirkung filmischer Gestaltungsmittel – insbesondere Schnitt und Montage, Kamerabewegung – bei der Untersuchung eines Kurzfilms, Videoclips oder Filmausschnitts.
Ende Schuljahrgang 10
vergleichen an einfachen Beispielen filmische Mittel mit den Gestaltungsmitteln literarischer Texte.
Äußerungen/Texte in Verwendungszusammenhängen reflektieren und bewusst gestalten
Ende Schuljahrgang 6
erkennen die Situationsabhängigkeit von mündlichem und schriftlichem Sprachgebrauch.
Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden Standard-, Umgangs-, Gruppen-, Fachsprache, Regionalsprachen und Dialekte.
erkennen Bedingungen für gelingende und misslingende Kommunikation.
Ende Schuljahrgang 10
kennen das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun und nutzen es für die Analyse von Kommunikation.
Ende Schuljahrgang 6
unterscheiden Stilebenen wie sachlich, höflich, derb und kennen deren Wirkung.
Ende Schuljahrgang 8
erkennen die kommunikative Absicht von Sprechweisen und auffälligen sprachlichen Mitteln, insbesondere Ironie.
Ende Schuljahrgang 6
nutzen den Konjunktiv II zur Gestaltung von Wunsch- und Phantasievorstellungen.
Ende Schuljahrgang 8
kennen und verwenden den Konjunktiv in der indirekten Rede.
Ende Schuljahrgang 10
verfügen über einen situationsangemessenen und variantenreichen Gebrauch von Modalität.
Ende Schuljahrgang 8
kennen einfache sprachgeschichtliche Zusammenhänge, wie Bedeutungswandel, fremdsprachliche Einflüsse; auch regionalsprachliche Besonderheiten.
Ende Schuljahrgang 10
erfassen exemplarisch Phänomene des Sprachwandels im Kontext gesellschaftlicher und medialer Veränderungen.
erkennen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Sprachen und nutzen diese Kenntnisse zur Sprachreflexion.
Leistungen von Wortarten und Sätzen kennen und für Sprechen, Schreiben und Textuntersuchung nutzen
Ende Schuljahrgang 6
kennen und unterscheiden Wortarten, bezeichnen sie fachsprachlich richtig, erkennen und beschreiben deren syntaktische Funktion sowie sprachliche Leistung: Verb (und dessen Konjugation, insbesondere die Tempusformen), Substantiv/Nomen, Artikel, Personal-, Relativ-, Possessivpronomen (und deren Deklination), Adjektiv (und dessen Deklination und Komparation), Präpositionen (und deren Rektion), Konjunktionen (und deren syntaktische Funktion in einfachen Fällen).
Ende Schuljahrgang 8
kennen weitere Wortarten, bezeichnen sie fachsprachlich richtig, erkennen und beschreiben deren syntaktische Funktion sowie sprachliche Leistung: Pronomen: Demonstrativ-, Indefinit-, Interrogativ-, Reflexivpronomen, Numerale, Adverbien, weitere Konjunktionen und deren syntaktische Funktion.
Ende Schuljahrgang 10
nutzen ihre Kenntnisse der Wortarten und ihrer stilistischen Leistung zur Untersuchung von Texten und beim Sprechen und Schreiben.
Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden Aktiv und Passiv und nutzen deren sprachliche Leistung.
Ende Schuljahrgang 6
verfügen über Kenntnisse der Wortbildung: Wortbaustein (Morphem), Wortstamm, Kompositum, Ableitung, Substantivierung.
nutzen Kenntnisse über Wortfelder und Wortfamilien zur Erweiterung ihres Wortschatzes und zur Ausbildung sprachlichen Differenzierungsvermögens.
Ende Schuljahrgang 8
klären semantische Beziehungen von Wörtern mithilfe von Ober- und Unterbegriffen, Synonymen, Antonymen.
Ende Schuljahrgang 10
unterscheiden Denotat und Konnotat und nutzen diese Kenntnis für die Textanalyse.
kennen ausgewählte rhetorische Mittel und erkennen deren Funktion.
Ende Schuljahrgang 8
erschließen die Bedeutung von metaphorischem Sprachgebrauch.
Ende Schuljahrgang 6
bestimmen Satzglieder mithilfe der Umstell-, Frage-, Ersatz- und Weglassprobe: Subjekt, Prädikat, Objekte, Adverbialbestimmungen.
Ende Schuljahrgang 8
erkennen – auch mithilfe von Proben – das Attribut als Satzgliedteil.
Ende Schuljahrgang 6
erkennen Subjekt und Prädikat als Kern eines Aussagesatzes.
Ende Schuljahrgang 8
erkennen Nebensatzformen, bezeichnen sie fachsprachlich korrekt und wenden sie funktional an: Subjektsatz, Objektsatz, Adverbialsatz (Konjunktionalsatz); Attributsatz (Relativsatz), Infinitivsatz.
Ende Schuljahrgang 10
nutzen ihre Kenntnisse der Syntax und ihrer stilistischen Leistung zur Untersuchung von Texten und beim Sprechen und Schreiben.
Ende Schuljahrgang 6
unterscheiden Aussage-, Frage- und Aufforderungssatz.
unterscheiden Haupt- und Nebensatz, Satzreihe und Satzgefüge.
Silben-, Wort- und Satzebene kennen und reflektieren – Rechtschreibung und Zeichensetzung beherrschen
Ende Schuljahrgang 6
wenden Regeln der Rechtschreibung, grammatisches Wissen und Strategien (z. B. Ableitung vom Wortstamm, Wortverlängerung) zur Ermittlung der richtigen Schreibung an: Silben mit langem und kurzem Vokal, gleich und ähnlich klingende Vokale bzw. Diphthonge (Stammkonstanzschreibung), gleich und ähnlich klingende Konsonanten, Schreibung der s-Laute, Großschreibung, Worttrennung.
Ende Schuljahrgang 8
kennen Regularitäten der Fremdwortschreibung und schreiben häufig gebrauchte Fremdwörter richtig.
Ende Schuljahrgang 10
wenden Rechtschreibregeln, grammatisches Wissen und Strategien der Rechtschreibung selbstständig und sicher an.
Ende Schuljahrgang 8
beachten Regeln der Zusammen- und Getrenntschreibung.
Ende Schuljahrgang 6
kennen und beachten Zeichensetzungsregeln in folgenden Fällen: Satzschluss, Aufzählung, direkte Rede, Anrede, Satzreihe, einfaches Satzgefüge.
Ende Schuljahrgang 8
kennen weitere Zeichensetzungsregeln und wenden sie korrekt an: Kommata in mehrgliedrigen Satzgefügen, bei Einschüben, Appositionen, nachgestellten Erläuterungen, Herausstellungen, Infinitivsätzen.
Ende Schuljahrgang 10
beherrschen eine korrekte Zitierweise.
beherrschen die Zeichensetzung und nutzen Doppelpunkt, Semikolon, Gedankenstrich und Klammer als weitere Satzzeichen.
Ende Schuljahrgang 6
zeigen Sensibilität für Zweifelsfälle der Rechtschreibung.
Ende Schuljahrgang 8
nutzen den Regelteil eines Wörterbuchs zur Rechtschreibkontrolle.
Ende Schuljahrgang 6
überprüfen und korrigieren unter Anleitung die eigene Rechtschreibung mithilfe von: Wörterbüchern, Rechtschreibprogrammen.
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Niedersächsisches Kultusministerium — Kerncurriculum für das Gymnasium, Schuljahrgänge 5–10, Deutsch (2015). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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