Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Kenntnis grundlegender topografischer Wissensbestände
verfügen auf den unterschiedlichen Maßstabsebenen über ein basales Orientierungswissen (z. B. Name und Lage der Kontinente und Ozeane, der großen Gebirgszüge der Erde, der einzelnen Bundesländer, von großen europäischen Städten und Flüssen).
kennen grundlegende räumliche Orientierungsraster und Ordnungssysteme (z. B. das Gradnetz, die Klima- und Landschaftszonen der Erde, Regionen unterschiedlichen Entwicklungsstandes). –
Kompetenz zur Einordnung geografischer Objekte und Sachverhalte in räumliche Ordnungssysteme
beschreiben die Lage eines Ortes und anderer geografischer Objekte sowie Sachverhalte in Beziehung zu weiteren geografischen Bezugseinheiten (z. B. Flüsse, Gebirge).
beschreiben die Lage geografischer Objekte in Bezug auf ausgewählte räumliche Orientierungsraster und Ordnungssysteme (z. B. Lage im Gradnetz). –
Kompetenz zur Orientierung in Realräumen
bestimmen mithilfe einer Karte und anderer Orientierungshilfen (z. B. natürliche Gegebenheiten, Sonnenstand, Himmelsrichtungen, Straßennamen, Kompass, GPS) ihren Standort im Realraum.
beschreiben anhand einer Karte eine Wegstrecke im Realraum.
orientieren sich mithilfe schematischer Darstellungen (z. B. Verkehrsnetze). –
Kompetenz zur differenzierten Raumwahrnehmung und -konstruktion
erläutern, dass Räume stets selektiv und subjektiv wahrgenommen werden.
erläutern, dass Raumdarstellungen stets konstruiert sind (z. B. anamorphe Karten).
Kompetenz, geografische Fragestellungen zu entwickeln
stellen selbstständig geografische Fragen.
formulieren entsprechend der Fragestellung eigenständig sachgerechte Hypothesen und Lösungsstrategien. –
Kompetenz, Informationen zur Lösung geografischer Fragestellungen zu gewinnen
wenden grundlegende Strategien der Informationsgewinnung aus traditionellen und technikgestützten Informationsquellen und -formen sowie Strategien der Informationsauswertung an.
wählen sach- und zielgerecht Informationen aus Karten, Texten, Bildern, Statistiken, Diagrammen usw. aus.
gewinnen sach- und zielgerecht Informationen im Gelände (z. B. Beobachten, Kartieren, Messen, Zählen, Probenentnahme, Befragen) oder durch Modelle, Versuche und Experimente. –
Kompetenz, Informationen zur Lösung geografischer Fragestellungen auszuwerten
strukturieren geografisch relevante Informationen.
werten relevante Informationen aus.
verknüpfen zielorientiert gewonnene Informationen mit anderen Informationen.
stellen gewonnene Informationen in geeigneten Formen (z. B. Karten oder Diagrammen) dar. –
Kompetenz, methodische Schritte geografischer Erkenntnisgewinnung zu reflektieren
wenden Möglichkeiten der Überprüfung von Hypothesen an.
beschreiben den Weg der Erkenntnisgewinnung.
überprüfen Daten und Vorgehensweise hinsichtlich ihrer Relevanz für die Beantwortung von Fragestellungen.
beurteilen den Aussagewert statistischer Daten und anderer Materialien für den Prozess der Erkenntnisgewinnung. –
Kompetenz zu einem angemessenen Umgang mit Atlas und Karten
wenden Register und Legenden sachgerecht an.
werten topografische, physische, thematische und andere alltagsübliche Karten unter einer zielführenden Fragestellung aus.
fertigen topografische Übersichtsskizzen und Karten an.
führen aufgabengeleitet Kartierungen durch.
beschreiben Möglichkeiten der Anwendung von GIS.
beschreiben Manipulationsmöglichkeiten kartografischer Darstellungen (z. B. durch Farbwahl, Akzentuierung).
Kompetenz, geografisch relevante Sachverhalte zu verstehen und sachgerecht auszudrücken
geben geografisch relevante Sachverhalte, ggf. auch fremdsprachliche Quellen unter Verwendung der Fachsprache mündlich wie schriftlich korrekt wieder.
stellen Sachverhalte strukturiert und in relevanten Zusammenhängen dar.
unterscheiden zwischen intentionalen und informativen Quellen.
organisieren und präsentieren geografisch relevante Sachverhalte fach-, situations- und adressatengerecht mit angemessener Medienunterstützung. –
Kompetenz, zu geografischen Sachverhalten eine begründete Meinung zu entwickeln und sich darüber zu verständigen
entwickeln eine fach-, situations- und adressatengerechte Argumentationsstrategie.
erfassen die logischen, fachlichen und argumentativen Stärken und Schwächen eigener und fremder Aussagen und reagieren situationsgerecht.
treffen unter Abwägung fachlicher Aussagen und Bewertungen Entscheidungen (ggf. auch einen Kompromiss).
Kompetenz, Sachverhalte und Situationen unter Anwendung geografischer Kenntnisse zu beurteilen und zu bewerten
entwickeln fachbezogene und allgemeine Kriterien des Beurteilens und Bewertens (wie z. B. ökologische, ökonomische, soziale Adäquanz, Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung, Perspektivität).
beurteilen und bewerten aufgrund geografischer Kenntnisse und geeigneter Kriterien geografisch relevante Sachverhalte, Ereignisse, Probleme, Risiken (z. B. Migration, Hochwasser, Entwicklungshilfe, Flächennutzungskonflikte, Konflikte beim Zusammentreffen von Kulturen, Bürgerkriege, Ressourcenkonflikte).
beurteilen und bewerten aus klassischen und modernen Informationsquellen (z. B. Schulbuch, Zeitung, Atlas, Internet) sowie aus eigener Geländearbeit gewonnene Informationen hinsichtlich ihres generellen Erklärungswertes und ihrer Bedeutung für die Fragestellung.
erfassen Interessen und Absichten in Informationen hinsichtlich ihrer Seriosität. –
Kompetenz, geografische Erkenntnisse und Sichtweisen hinsichtlich ihrer Bedeutung, Auswirkungen und Folgen zu beurteilen und zu bewerten
nehmen Stellung zu geografischen Aussagen hinsichtlich ihrer räumlichen und gesellschaftlichen Bedeutung (z. B. von Geo- und Umweltrisiken, Mobilität).
berücksichtigen geografisch relevante Werte und Normen (z. B. Menschenrechte, Naturschutz, Nachhaltigkeit).
erfassen Vor- und Nachteile aus verschiedenen Perspektiven (z. B. unterschiedliche Maßstäbe, Darstellungsweisen, Rollen).
wägen Vor- und Nachteile sachgerecht und problemorientiert ab.