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Physik · Physikalisch argumentieren
Ende Schuljahrgang 6
geben ihre erworbenen Kenntnisse wieder und nutzen erlerntes Vokabular.
beschreiben fachliche Zusammenhänge in Alltagssprache.
benennen Aspekte, die für einen Zusammenhang möglicherweise bedeutsam sind.
formulieren problembezogene Fragen.
argumentieren in Je-desto-Form.
verwenden einfache Schaltbilder.
Ende Schuljahrgang 8
nutzen zunehmend fachsprachliche Elemente zur Argumentation.
unterscheiden wesentliche von unwesentlichen Aspekten.
formulieren und stützen Vermutungen auf der Basis experimenteller Befunde oder theoretischer Überlegungen.
argumentieren mithilfe von Diagrammen, insbesondere zu proportionalen Zusammenhängen.
unterstützen ihre Argumentation durch selbst angefertigte Diagramme.
Ende Schuljahrgang 10
verwenden die erlernte Fachsprache.
trennen physikalische Aspekte selbstständig von außerphysikalischen.
unterwerfen Vermutungen einer fachlich-kritischen Prüfung.
argumentieren mithilfe von Diagrammen linearer Funktionen und einfacher Potenzfunktionen.
setzen Darstellungen situationsgerecht ein.
Physik · Probleme lösen
Ende Schuljahrgang 6
nutzen erarbeitete Fachkenntnisse zur Lösung von eng damit zusammenhängenden Problemen.
arbeiten bei der Problemlösung angeleitet, überwiegend zeichnerisch oder sprachlich.
ermitteln auf Aufforderung Daten aus Schulbuch oder Nachschlagewerken.
ziehen unter Anleitung angefertigte Notizen aus dem Unterricht heran.
erkennen bekannte Zusammenhänge in nur leicht verändertem Kontext auch an Beispielen aus dem Alltag wieder.
Ende Schuljahrgang 8
greifen für die Problemlösung auch auf Kenntnisse zurück, die zu einem früheren Zeitpunkt erworben wurden.
arbeiten zunehmend selbständig unter Hinzuziehung von Konstruktionen, linearen Gleichungen und proportionalen Zusammenhängen.
nutzen weitere vorgegebene Quellen zur Informationsbeschaffung.
führen ihre Notizen zunehmend selbstverantwortlich und ziehen sie zur Problemlösung heran.
Ende Schuljahrgang 10
ergänzen fehlende Informationen selbstständig und ziehen Schulbuch und Formelsammlung zur Problemlösung heran.
setzen ihre Kenntnisse über nichtlineare Zusammenhänge ein.
verwenden die eingeführte Rechner-Technologie.
wählen geeignete Quellen selbst aus.
führen selbstverantwortlich ihre Notizen.
erkennen bekannte Zusammenhänge auch in einem neuen Umfeld.
Physik · Planen, experimentieren, auswerten
Ende Schuljahrgang 6
führen einfache Experimente nach angemessener schriftlicher Anleitung durch.
planen einfache Experimente in bekanntem Umfeld selbst.
beschreiben Beobachtungen und Versuchsabläufe überwiegend in der Alltagssprache.
fertigen Protokolle von ausgewählten, einfachen Versuchen an.
Ende Schuljahrgang 8
führen einfache, auch quantitative Experimente nach zunehmend knapperer Anleitung durch.
legen unter Anleitung geeignete Messtabellen an.
erkennen abhängige und unabhängige Größen und fertigen insbesondere lineare Diagramme an.
ziehen zur Beschreibung zunehmend die Fachsprache heran.
fertigen bei Bedarf Versuchsprotokolle selbstständig an.
Ende Schuljahrgang 10
gehen zunehmend selbstständig mit dem Experimentiergerät um.
planen einfache Experimente zur Untersuchung ausgewählter, auch eigener Fragestellungen selbst und achten darauf, jeweils nur einen Parameter zu variieren.
legen selbstständig geeignete Messtabellen an.
fertigen auch nichtlineare Grafen an, nutzen die eingeführte Rechner-Technologie zur Ermittlung funktionaler Zusammenhänge und erstellen eine geeignete Dokumentation der Arbeitsschritte.
tragen Ergebnisse von z. B. arbeitsteilig ausgeführten Experimenten sachgerecht und adressatenbezogen vor.
Physik · Mathematisieren
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben Zusammenhänge in Je-desto-Form.
beschreiben Zusammenhänge mithilfe von einfachen Zeichnungen.
Ende Schuljahrgang 8
verwenden Größen und Einheiten und führen erforderliche Umrechnungen durch.
fertigen Ausgleichsgeraden zu Messdaten an und beurteilen dabei in einfachen Fällen die Relevanz von Messdaten.
fertigen Grafen zu proportionalen oder linearen Zusammenhängen an.
geben die zugehörige Größengleichung an, formen diese um und berechnen eine fehlende Größe.
verwenden Regeln über die sinnvolle Genauigkeit von Zahlenangaben.
wechseln zwischen sprachlicher, grafischer und algebraischer Darstellung eines Zusammenhanges.
Ende Schuljahrgang 10
fertigen Ausgleichskurven zu Messdaten an.
fertigen Grafen zu beliebigen Zusammenhängen an.
ermitteln funktionale Zusammenhänge aus Messdaten – auch mithilfe der eingeführten Rechner-Technologie, dokumentieren ihre Arbeitsschritte und begründen ihre Entscheidungen.
verwenden die wissenschaftliche Notation für Zahlenangaben und Vorsilben von Einheiten.
Physik · Mit Modellen arbeiten
Ende Schuljahrgang 6
übersetzen zwischen einfachen Schaltungen und symbolischen Darstellungen.
äußern Vermutungen über Zusammenhänge oder Ursachen.
ziehen das Modell der Elementarmagnete zur Deutung von Beobachtungen heran.
Ende Schuljahrgang 8
begründen Zusammenhänge anhand vorgelegter Schaltpläne.
stellen Zusammenhänge in Form von grafischen Darstellungen dar.
formulieren überprüfbare Vermutungen und entwickeln Ansätze zur Überprüfung.
ziehen Modellvorstellungen zur Problemlösung unter Anleitung heran.
Ende Schuljahrgang 10
überprüfen Hypothesen an ausgewählten Beispielen durch selbst entworfene Experimente.
ziehen Modellvorstellungen als Hilfsmittel zur Problemlösung und Formulierung von Hypothesen heran.
unterscheiden zwischen Modellvorstellung und Realität.
Physik · Kommunizieren
Ende Schuljahrgang 6
teilen sich über physikalische Zusammenhänge und Beobachtungen in der Umgangssprache verständlich mit.
geben fachbezogene Darstellungen und Aussagen mit eigenen Worten wieder.
entnehmen Daten aus altersgerechten Darstellungen.
verfassen Berichte angeleitet.
präsentieren Arbeitsergebnisse in altersgemäßer Form, auch mithilfe vorgegebener Medien.
äußern Kritik und nehmen Kritik selbst an.
bearbeiten Aufgaben in Gruppen.
Ende Schuljahrgang 8
strukturieren und interpretieren fachbezogene Darstellungen.
verfassen Berichte selbstständig.
berichten über Arbeitsergebnisse und setzen dazu Demonstrationsexperimente und elementare Medien ein.
übernehmen Rollen in Gruppen.
Ende Schuljahrgang 10
wählen die Sprachebene adressatengerecht aus.
wählen Informationen aus Formelsammlung und anderen geeigneten Quellen sachgerecht aus.
stellen die Ergebnisse einer selbstständigen Arbeit zu einem Thema in angemessener Form schriftlich dar.
referieren über selbst durchgeführte Experimente sachgerecht und adressatenbezogen und wählen dazu geeignete Medien aus.
entwickeln die Arbeit in der Gruppe weiter.
Physik · Dokumentieren
Ende Schuljahrgang 6
halten ihre Ergebnisse angeleitet und in vorgegebener Form fest.
fertigen einfache Skizzen und Schaltbilder an.
Ende Schuljahrgang 8
führen ihre Notizen zunehmend selbstständig.
dokumentieren Versuchsaufbauten, Beobachtungen und Vorgehensweisen zunehmend selbstständig.
nutzen vereinbarte grafische Darstellungen zur Veranschaulichung.
fertigen Messtabellen angeleitet an und geben Größensymbole und Einheiten an.
nutzen Diagramme zur Darstellung linearer Zusammenhänge unaufgefordert.
stellen ihre Kenntnisse in einem Begriffsnetz dar.
Ende Schuljahrgang 10
führen ihre Notizen selbstständig.
dokumentieren ihre Arbeitsschritte auch bei selbst geplanten Experimenten oder Auswertungen in geeigneter schriftlicher Darstellung.
fertigen Messtabellen selbstständig an und geben Größensymbole und Einheiten an.
nutzen grafische Darstellungen für bekannte Zusammenhänge, auch unter Benutzung der eingeführten Rechner-Technologie.
Physik · Bewerten
Ende Schuljahrgang 6
überprüfen die Gültigkeit ihrer Ergebnisse durch Vergleich mit anderen Arbeitsgruppen.
zeigen die Bedeutung einfacher technischer Systeme für das Leben im Alltag auf.
begründen Sicherheitsregeln im Zusammenhang mit Magnetismus und Elektrizität.
Ende Schuljahrgang 8
schätzen den Einfluss von Fehlerquellen auf die Gültigkeit ihrer Ergebnisse ein.
entscheiden begründet über die Zulässigkeit von Ausgleichsgeraden.
zeigen anhand von Beispielen die Bedeutung elektrischer Energieübertragung für die Lebenswelt auf.
nutzen ihre Kenntnisse zur Beurteilung von Energiesparmaßnahmen.
begründen Verkehrssicherheitsregeln.
Ende Schuljahrgang 10
schätzen die absolute Unsicherheit beim Messen einzelner Größen ab.
wählen aus den bekannten Möglichkeiten für Ausgleichskurven die situationsbezogen passende aus.
beurteilen den Gültigkeitsbereich untersuchter Zusammenhänge.
schätzen den häuslichen Energiebedarf und dessen Verteilung realistisch ein.
nutzen ihre physikalischen Kenntnisse zur Bewertung ausgewählter Aspekte der Energieversorgung.
zeigen die Grenzen physikalisch begründeter Entscheidungen auf.
begründen Sicherheitsregeln beim Umgang mit ionisierender Strahlung, z. B. in der Medizin.
Physik · Themenbereich Energie
Ende Schuljahrgang 8
verfügen über einen altersgemäß ausgeschärften Energiebegriff.
beschreiben verschiedene geeignete Vorgänge mithilfe von Energieübertragungsketten.
ordnen der Energie die Einheit 1 J zu und geben einige typische Größenordnungen an.
stellen qualitative Energiebilanzen für einfache Übertragungs- bzw. Wandlungsvorgänge auf.
erläutern das Prinzip der Energieerhaltung unter Berücksichtigung des Energiestroms in die Umgebung.
verwenden für die Energiestromstärke die Größenbezeichnung P sowie deren Einheit 1 W und geben typische Größenordnungen an.
Ende Schuljahrgang 10
unterscheiden Temperatur und innere Energie eines Körpers.
beschreiben einen Phasenübergang energetisch.
geben Beispiele dafür an, dass Energie, die infolge von Temperaturunterschieden übertragen wird, nur vom Gegenstand höherer Temperatur zum Gegenstand niedrigerer Temperatur fließt.
erläutern, dass Vorgänge in der Regel nicht umkehrbar sind, weil ein Energiestrom in die Umgebung auftritt.
verwenden in diesem Zusammenhang den Begriff Energieentwertung.
benutzen die Energiestromstärke/Leistung P als Maß dafür, wie schnell Energie übertragen wird.
bestimmen die in elektrischen Systemen umgesetzte Energie.
unterscheiden mechanische Energieübertragung (Arbeit) von thermischer (Wärme) an ausgewählten Beispielen.
bestimmen die auf diese Weise übertragene Energie quantitativ.
unterscheiden zwischen innerer Energie eines Körpers und seiner Temperatur am Beispiel eines Phasenübergangs.
nutzen die Gleichung für die kinetische Energie zur Lösung einfacher Aufgaben.
formulieren den Energieerhaltungssatz und nutzen ihn zur Lösung einfacher Aufgaben und Probleme.
Physik · Themenbereich Magnetismus und Elektrizität
Ende Schuljahrgang 6
unterscheiden die Wirkungen eines Magneten auf unterschiedliche Gegenstände und klassifizieren die Stoffe entsprechend.
wenden diese Kenntnisse an, indem sie ausgewählte Erscheinungen aus dem Alltag auf magnetische Phänomene zurückführen.
beschreiben Dauermagnete durch Nord- und Südpol und deuten damit die Kraftwirkung.
wenden diese Kenntnisse zur Darstellung der Erde als Magnet an.
geben an, dass Nord- und Südpol nicht getrennt werden können.
beschreiben das Modell der Elementarmagnete
beschreiben den Aufbau und deuten die Wirkungsweise eines Kompasses.
erkennen einfache elektrische Stromkreise und beschreiben deren Aufbau und Bestandteile.
wenden diese Kenntnisse auf ausgewählte Beispiele im Alltag an.
verwenden Schaltbilder in einfachen Situationen sachgerecht.
unterscheiden Reihen- und Parallelschaltung.
wenden diese Kenntnisse in verschiedenen Situationen aus dem Alltag an.
unterscheiden zwischen elektrischen Leitern und Isolatoren und benennen Beispiele dafür.
charakterisieren elektrische Quellen anhand ihrer Spannungsangabe.
wissen um die Gefährdung durch Elektrizität und wenden geeignete Verhaltensregeln zu deren Vermeidung an.
beschreiben die Wirkungsweise eines Elektromagneten.
Ende Schuljahrgang 8
beschreiben elektrische Stromkreise in verschiedenen Alltagsituationen anhand ihrer Energie übertragenden Funktion.
deuten die Vorgänge im Stromkreis mithilfe der Vorstellung von bewegten Elektronen in Metallen.
nennen Anziehung bzw. Abstoßung als Wirkung von Kräften zwischen geladenen Körpern.
identifizieren in einfachen vorgelegten Stromkreisen den Elektronenstrom und den Energiestrom.
verwenden für die elektrische Stromstärke die Größenbezeichnung I und für die Energiestromstärke die Größenbezeichnung P sowie deren Einheiten und geben typische Größenordnungen an.
kennzeichnen die elektrische Spannung als Maß für die je Elektron übertragbare Energie.
verwenden die Größenbezeichnung U und deren Einheit und geben typische Größenordnungen an.
unterscheiden die Spannung der Quelle von der Spannung zwischen zwei Punkten eines Leiters
erläutern Knoten- und Maschenregel und wenden beide auf einfache Beispiele aus dem Alltag an.
unterscheiden die Definition des elektrischen Widerstands vom ohmschen Gesetz.
verwenden für den Widerstand die Größenbezeichnung R und dessen Einheit.
Ende Schuljahrgang 10
beschreiben das unterschiedliche Leitungsverhalten von Leitern und Halbleitern mit geeigneten Modellen.
beschreiben die Vorgänge am pn-Übergang mithilfe geeigneter energetischer Betrachtungen.
erläutern die Vorgänge in Leuchtdioden und Solarzellen energetisch.
beschreiben Motor und Generator sowie Transformator als black boxes anhand ihrer Energie wandelnden bzw. übertragenden Funktion.
nennen alltagsbedeutsame Unterschiede von Gleich- und Wechselstrom.
Physik · Themenbereich Mechanik
verwenden lineare t-s- und t-v-Diagramme zur Beschreibung geradliniger Bewegungen.
erläutern die zugehörigen Gleichungen.
nutzen diese Kenntnisse zur Lösung einfacher Aufgaben.
erläutern die Trägheit von Körpern und beschreiben deren Masse als gemeinsames Maß für ihre Trägheit und Schwere.
verwenden als Maßeinheit der Masse 1 kg und schätzen typische Größenordnungen ab.
identifizieren Kräfte als Ursache von Bewegungsänderungen / Verformungen oder von Energieänderungen.
verwenden als Maßeinheit der Kraft 1 N und schätzen typische Größenordnungen ab.
unterscheiden zwischen Kraft und Energie
geben das hookesche Gesetz an.
unterscheiden zwischen Gewichtskraft und Masse (Ortsfaktor g).
stellen Kräfte als gerichtete Größen mithilfe von Pfeilen dar.
bestimmen die Ersatzkraft zweier Kräfte zeichnerisch.
unterscheiden zwischen Kräftepaaren bei der Wechselwirkung zwischen zwei Körpern und Kräftepaaren beim Kräftegleichgewicht an einem Körper.
Physik · Themenbereich Thermodynamik
beschreiben den Gasdruck als Zustandsgröße modellhaft und geben die Definitionsgleichung des Drucks an.
verwenden für den Druck das Größensymbol p und die Einheit 1 Pa und geben typische Größenordnungen an.
beschreiben das Verhalten idealer Gase mit den Gesetzen von Boyle-Mariotte und Gay-Lussac.
erläutern auf dieser Grundlage die Zweckmäßigkeit der Kelvin-Skala.
beschreiben die Funktionsweise eines Stirlingmotors.
beschreiben den idealen stirlingschen Kreisprozess im V-p-Diagramm.
erläutern die Existenz und die Größenordnung eines maximal möglichen Wirkungsgrades auf der Grundlage der Kenntnisse über den stirlingschen Kreisprozess.
geben die Gleichung für den maximal möglichen Wirkungsgrad einer thermodynamischen Maschine an.
Physik · Themenbereich Phänomenorientierte Optik
wenden die Sender-Empfänger-Vorstellung des Sehens in einfachen Situationen an.
nutzen die Kenntnis über Lichtbündel und die geradlinige Ausbreitung des Lichtes zur Beschreibung von Sehen und Gesehenwerden.
beschreiben und erläutern damit Schattenphänomene, Finsternisse und Mondphasen.
beschreiben Reflexion, Streuung und Brechung von Lichtbündeln an ebenen Grenzflächen.
beschreiben die Eigenschaften der Bilder an ebenen Spiegeln, Lochblenden und Sammellinsen.
unterscheiden Sammel- und Zerstreuungslinsen.
wenden diese Kenntnisse im Kontext Fotoapparat oder Auge an.
beschreiben weißes Licht als Gemisch von farbigem Licht.
Physik · Themenbereich Atom- und Kernphysik
beschreiben das Kern-Hülle-Modell vom Atom und erläutern den Begriff Isotop.
deuten die Stabilität von Kernen mithilfe der Kernkraft.
beschreiben die ionisierende Wirkung von Kernstrahlung und deren stochastischen Charakter.
beschreiben den Aufbau und die Wirkungsweise eines Geiger-Müller-Zählrohrs.
geben ihre Kenntnisse über natürliche und künstliche Strahlungsquellen wieder.
unterscheiden α-, β-, γ-Strahlung anhand ihres Durchdringungsvermögens und beschreiben ihre Entstehung modellhaft.
erläutern Strahlenschutzmaßnahmen mithilfe dieser Kenntnisse.
unterscheiden Energiedosis und Äquivalentdosis.
geben die Einheit der Äquivalentdosis an.
beschreiben den radioaktiven Zerfall eines Stoffes unter Verwendung des Begriffes Halbwertszeit.
beschreiben die Kernspaltung und die Kettenreaktion.
Chemie · Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung
Ende Schuljahrgang 6
experimentieren sachgerecht nach Anleitung.
beachten Sicherheitsaspekte.
beobachten und beschreiben sorgfältig.
erkennen und entwickeln einfache Fragestellungen, die mithilfe der Chemie bearbeitet werden können.
planen einfache Experimente zur Hypothesenüberprüfung.
entwickeln Strategien zur Trennung von Stoffgemischen.
unterscheiden zwischen Stoffebene und Teilchenebene.
erkennen den Nutzen des Teilchenmodells.
Ende Schuljahrgang 8
führen Experimente zur Ermittlung von Siedetemperaturen durch.
schließen aus Experimenten auf den proportionalen Zusammenhang zwischen Masse und Volumen.
planen selbstständig Experimente und wenden Nachweisreaktionen an.
wenden ein einfaches Atommodell an.
gehen kritisch mit Modellen um.
planen einfache quantitative Experimente, führen sie durch und protokollieren diese.
Ende Schuljahrgang 10
erkennen das Gesetz von Avogadro anhand von Daten.
wenden in den Berechnungen Größengleichungen an.
schlussfolgern aus Experimenten, dass geladene und ungeladene Teilchen existieren.
finden in Daten zu den Ionisierungsenergien Trends, Strukturen und Beziehungen, erklären diese und ziehen Schlussfolgerungen.
nutzen diese Befunde zur Veränderung ihrer bisherigen Atomvorstellung.
entwickeln die Grundstruktur des PSE anhand eines differenzierten Atommodells.
beschreiben Gemeinsamkeiten innerhalb von Hauptgruppen und Perioden.
finden in Daten und Experimenten zu Elementen Trends, erklären diese und ziehen Schlussfolgerungen.
wenden Sicherheitsaspekte beim Experimentieren an.
nutzen das PSE zur Ordnung und Klassifizierung der ihnen bekannten Elemente.
führen ihre Kenntnisse aus dem bisherigen Unterricht zusammen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.
erkennen die Prognosefähigkeit ihres Wissens über den Aufbau des PSE.
wenden Bindungsmodelle an, um chemische Fragestellungen zu bearbeiten.
stellen Atombindungen/Elektronenpaarbindungen unter Anwendung der Edelgaskonfiguration in der Lewis-Schreibweise dar.
gehen kritisch mit Modellen um.
führen qualitative Nachweisreaktionen zu Alkalimetallen/Alkalimetallverbindungen und Halogeniden durch.
erkennen anhand der pH-Skala, ob eine Lösung sauer, neutral oder alkalisch ist und können dieses auf die Anwesenheit von H+ /H3O+ - bzw. OH-- Ionen zurückführen.
planen geeignete Untersuchungen und werten die Ergebnisse aus.
schließen aus elektrischen Leitfähigkeitsexperimenten auf die Beweglichkeit von Ionen.
erkennen die Funktionalität unterschiedlicher Anschauungsmodelle.
stellen Wasserstoffbrückenbindungen modellhaft dar.
Ende Schuljahrgang 8
formulieren Vorstellungen zu Edukten und Produkten.
planen Überprüfungsexperimente und führen sie unter Beachtung von Sicherheitsaspekten durch.
wenden Nachweisreaktionen an.
erkennen die Bedeutung der Protokollführung für den Erkenntnisprozess.
entwickeln und vergleichen Verbesserungsvorschläge von Versuchsdurchführungen.
führen Experimente zum Gesetz der Erhaltung der Masse durch.
deuten chemische Reaktionen auf der Atomebene.
deuten die Sauerstoffübertragungsreaktion als Übertragung von Sauerstoffatomen.
führen qualitative und quantitative einfache Experimente durch und protokollieren diese.
beschreiben Abweichungen von Messergebnissen und deuten diese.
zeigen exemplarisch Verknüpfungen zwischen chemischen Reaktionen im Alltag und im Labor.
Ende Schuljahrgang 10
deuten Reaktionen durch die Anwendung von Modellen.
führen einfache Experimente zu Redox- und Säure-Base-Reaktionen durch.
nutzen Säure-Base-Indikatoren.
teilen chemische Reaktionen nach dem Donator-Akzeptor-Prinzip ein.
wenden den Begriff Stoffmengenkonzentration an.
vernetzen die vier Basiskonzepte zur Deutung chemischer Reaktionen.
Ende Schuljahrgang 6
führen geeignete Experimente zu den Aggregatzustandsänderungen durch.
Ende Schuljahrgang 8
erklären Wärme (thermische Energie) als Teilchenbewegung.
erstellen Energiediagramme.
führen experimentelle Untersuchungen zur Energieübertragung zwischen System und Umgebung durch.
Ende Schuljahrgang 10
wenden das Energiestufenmodell des Atoms auf das Periodensystem der Elemente an.
beschreiben die Edelgaskonfiguration als energetisch günstigen Zustand.
führen Experimente zu Lösungsvorgängen durch.
Chemie · Kompetenzbereich Kommunikation
Ende Schuljahrgang 6
protokollieren einfache Experimente.
stellen Ergebnisse vor.
beschreiben und veranschaulichen Vorgänge auf Teilchenebene unter Anwendung der Fachsprache.
Ende Schuljahrgang 8
stellen gewonnene Daten in Diagrammen dar.
nutzen Tabellen zur Recherche verschiedener Schmelz- und Siedetemperaturen und Dichten.
erklären chemische Sachverhalte unter Anwendung der Fachsprache.
benutzen Atomsymbole.
recherchieren Daten zu Atommassen in unterschiedlichen Quellen.
beschreiben, veranschaulichen und erklären chemische Sachverhalte mit den passenden Modellen unter Anwendung der Fachsprache.
diskutieren erhaltene Messwerte.
Ende Schuljahrgang 10
benutzen die chemische Symbolsprache.
setzen chemische Sachverhalte in Größengleichungen um und umgekehrt.
beschreiben, veranschaulichen oder erklären chemische Sachverhalte mit den passenden Modellen unter Verwendung von Fachbegriffen.
recherchieren Daten zu Elementen.
beschreiben, veranschaulichen und erklären das PSE.
argumentieren fachlich korrekt und folgerichtig.
planen, strukturieren und präsentieren ggf. ihre Arbeit als Team.
wählen geeignete Formen der Modelldarstellung aus und fertigen Anschauungsmodelle an.
präsentieren ihre Anschauungsmodelle.
diskutieren kritisch die Aussagekraft von Modellen.
prüfen Angaben über Inhaltsstoffe hinsichtlich ihrer fachlichen Richtigkeit.
wählen themenbezogene und aussagekräftige Informationen aus.
beschreiben, veranschaulichen oder erklären chemische Sachverhalte mit den passenden Modellen unter Anwendung der Fachsprache.
wenden sicher die Begriffe Atom, Ion, Molekül, Ionenbindung, Atombindung/Elektronenpaarbindung an.
Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden Fachsprache von Alltagssprache beim Beschreiben chemischer Reaktionen.
präsentieren ihre Arbeit als Team.
argumentieren fachlich korrekt und folgerichtig über ihre Versuche.
diskutieren Einwände selbstkritisch.
beachten in der Kommunikation die Trennung von Stoff- und Teilchenebene.
benutzen die chemische Symbolsprache.
übersetzen bewusst Fachsprache in Alltagssprache und umgekehrt.
Ende Schuljahrgang 10
diskutieren sachgerecht Modelle.
wenden die Fachsprache systematisch auf chemische Reaktionen an.
gehen sicher mit der chemischen Symbolik und mit Größengleichungen um.
planen, strukturieren, reflektieren und präsentieren ihre Arbeit zu ausgewählten chemischen Reaktionen.
Ende Schuljahrgang 6
protokollieren einfache Versuche.
Ende Schuljahrgang 8
kommunizieren fachsprachlich unter Anwendung energetischer Begriffe.
Ende Schuljahrgang 10
beschreiben, veranschaulichen und erklären chemische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache und mithilfe von Modellen und Darstellungen.
wenden die Fachsprache zur Beschreibung von Lösungsvorgängen an.
Chemie · Kompetenzbereich Bewertung
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben, dass Chemie sie in ihrer Lebenswelt umgibt.
unterscheiden förderliche von hinderlichen Eigenschaften für die bestimmte Verwendung eines Stoffes.
erkennen Reinstoffe und Gemische in ihrer Lebenswelt.
erkennen die Bedeutung von Aggregatzustandsänderungen und Diffusionsprozessen im Alltag.
Ende Schuljahrgang 8
erkennen Dichtephänomene in Alltag und Technik.
stellen Bezüge zur Mathematik her.
erkennen den Nutzen von Nachweisreaktionen.
stellen Bezüge zur Biologie (Kohlenstoffatom-Kreislauf, Fotosynthese, Atmung) her.
wenden Kenntnisse aus der Mathematik an.
Ende Schuljahrgang 10
wenden Kenntnisse aus der Mathematik (grafikfähiger Taschenrechner) an.
stellen Bezüge zur Physik (Kernbau, elektrostatische Anziehung) her.
zeigen die Bedeutung der differenzierten Atomvorstellung für die Entwicklung der Naturwissenschaften auf.
bewerten Angaben zu den Inhaltsstoffen.
erkennen Tätigkeitsfelder von Chemikerinnen und Chemikern.
erkennen Lösungsvorgänge von Salzen in ihrem Alltag.
stellen Bezüge zur Physik (Leitfähigkeit) her.
Ende Schuljahrgang 8
erkennen, dass Verbrennungsreaktionen chemische Reaktionen sind.
erkennen die Bedeutung chemischer Reaktionen für Natur und Technik.
zeigen die Bedeutung chemischer Prozesse zur Metallgewinnung auf.
stellen Bezüge zur Biologie (Kohlenstoffatomkreislauf) her.
bewerten Umweltschutzmaßnahmen unter dem Aspekt der Atomerhaltung.
Ende Schuljahrgang 10
prüfen Darstellungen in Medien hinsichtlich ihrer fachlichen Richtigkeit.
erkennen die Bedeutung von Redoxreaktionen und Säure-Base-Reaktionen in Alltag und Technik.
diskutieren und bewerten gesellschaftsrelevante chemische Reaktionen (z. B. großtechnische Prozesse) aus unterschiedlichen Perspektiven.
erkennen Berufsfelder.
Ende Schuljahrgang 6
erkennen Aggregatzustandsänderungen in ihrer Umgebung.
Ende Schuljahrgang 8
stellen Bezüge zur Physik und Biologie (innere Energie, Fotosynthese, Atmung) her.
zeigen Anwendungen von Energieübertragungsprozessen im Alltag auf.
erkennen den energetischen Vorteil, wenn chemische Prozesse in der Industrie katalysiert werden.
stellen Bezüge zur Biologie (Wirkungsweisen von Enzymen bei der Verdauung) her.
Chemie · Basiskonzept Stoff-Teilchen
Ende Schuljahrgang 6
unterscheiden Stoffe und Körper.
unterscheiden Stoffe anhand ihrer mit den Sinnen erfahrbaren Eigenschaften und der Aggregatzustände.
beschreiben Stoffe anhand ihrer typischen Eigenschaften wie Brennbarkeit und Löslichkeit.
beschreiben die Aggregatzustandsänderungen eines Stoffs anhand seiner Schmelz- und Siedetemperatur.
unterscheiden zwischen sauren, neutralen und alkalischen Lösungen durch Indikatoren.
schließen aus den Eigenschaften ausgewählter Stoffe auf ihre Verwendungsmöglichkeiten.
beschreiben die Trennverfahren Filtration, Sedimentation, Destillation und Chromatografie mithilfe ihrer Kenntnisse über Stoffeigenschaften.
unterscheiden zwischen Reinstoffen und Gemischen.
beschreiben anhand eines Teilchenmodells/Bausteinmodells den submikroskopischen Bau von Stoffen.
beschreiben die Aggregatzustände auf Teilchenebene.
beschreiben die Diffusion auf Stoff- und Teilchenebene.
führen die Eigenschaften eines Stoffes auf das Vorhandensein identischer Teilchen/Bausteine zurück.
Ende Schuljahrgang 8
unterscheiden Stoffe anhand von Schmelz- und Siedetemperatur.
unterscheiden Stoffe anhand ihrer Dichte.
beschreiben die Dichte als Quotient aus Masse und Volumen.
erklären das Vorhandensein von Stoffen anhand ihrer Kenntnisse über die Nachweisreaktionen von Kohlenstoffdioxid, Sauerstoff und Wasser.
beschreiben den Bau von Stoffen mit einem einfachen Atommodell.
unterscheiden Elemente und Verbindungen.
unterscheiden Metalle, Nichtmetalle, Salze.
beschreiben in Stoffkreisläufen den Kreislauf der Atome.
beschreiben die proportionale Zuordnung zwischen der Masse einer Stoffportion und der Anzahl an Teilchen/Bausteinen und Atomen.
zeigen die Bildung konstanter Atomanzahlverhältnisse in chemischen Verbindungen auf.
Ende Schuljahrgang 10
beschreiben den Molekülbegriff.
beschreiben das Gesetz von Avogadro.
beschreiben die Stoffmenge, die molare Masse und das molare Volumen.
unterscheiden zwischen Stoffportion und Stoffmenge.
wenden den Zusammenhang zwischen Stoffportionen und Stoffmengen an.
beschreiben den Bau von Atomen aus Protonen, Neutronen und Elektronen.
erklären mithilfe eines einfachen Modells der Energieniveaus den Bau der Atomhülle.
unterscheiden mithilfe eines differenzierten Atommodells zwischen Atomen und Ionen.
erklären den Aufbau des PSE auf der Basis eines differenzierten Atommodells.
ordnen Elemente bestimmten Elementfamilien zu.
vergleichen die Alkalimetalle und Halogene innerhalb einer Familie und stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede fest.
verknüpfen Stoff- und Teilchenebene.
unterscheiden zwischen Ionenbindung und Atombindung/Elektronenpaarbindung.
differenzieren zwischen polaren und unpolaren Atombindungen/Elektronenpaarbindungen.
wenden das EPA-Modell zur Erklärung der Struktur von Molekülen an.
führen Nachweisreaktionen auf das Vorhandensein von bestimmten Teilchen zurück.
Chemie · Basiskonzept Struktur-Eigenschaft
nutzen das PSE zur Erklärung von Bindungen.
erklären die Eigenschaften von Ionen- und Molekülverbindungen anhand von Bindungsmodellen.
wenden die Kenntnisse über die Elektronegativität zur Vorhersage oder Erklärung einer Bindungsart an.
differenzieren zwischen unpolarer, polarer Atombindung/Elektronenpaarbindung und Ionenbindung.
erklären die Wasserstoffbrückenbindung an anorganischen Stoffen.
erklären die Löslichkeit von Salzen in Wasser.
Chemie · Basiskonzept Chemische Reaktion
Ende Schuljahrgang 8
beschreiben, dass nach einer chemischen Reaktion die Ausgangsstoffe nicht mehr vorliegen und gleichzeitig immer neue Stoffe entstehen.
beschreiben, dass chemische Reaktionen immer mit einem Energieumsatz verbunden sind.
beschreiben Sauerstoffübertragungsreaktionen.
beschreiben, dass bei chemischen Reaktionen die Atome erhalten bleiben und neue Teilchenverbände gebildet werden.
entwickeln das Gesetz von der Erhaltung der Masse.
erstellen Reaktionsgleichungen durch Anwendung der Kenntnisse über die Erhaltung der Atome und die Bildung konstanter Atomanzahlverhältnisse in Verbindungen.
beschreiben Beispiele für einfache Atomkreisläufe („Stoffkreisläufe“) in Natur und Technik als Systeme chemischer Reaktionen.
Ende Schuljahrgang 10
deuten die chemische Reaktion mit einem differenzierten Atommodell als Spaltung und Bildung von Bindungen.
beschreiben Redoxreaktionen als Elektronenübertragungsreaktionen.
beschreiben Säure-Base-Reaktionen als Protonenübertragungsreaktionen.
beschreiben die Neutralisationsreaktion.
Chemie · Basiskonzept Energie
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben, dass der Aggregatzustand eines Stoffes von der Temperatur abhängt.
Ende Schuljahrgang 8
beschreiben den prinzipiellen Zusammenhang zwischen Bewegungsenergie der Teilchen/Bausteine und der Temperatur.
beschreiben, dass sich Stoffe in ihrem Energiegehalt unterscheiden.
beschreiben, dass Systeme bei chemischen Reaktionen Energie mit der Umgebung, z. B. in Form von Wärme, austauschen können und dadurch ihren Energiegehalt verändern.
unterscheiden exotherme und endotherme Reaktionen.
beschreiben die Wirkung eines Katalysators auf die Aktivierungsenergie.
beschreiben die Beeinflussbarkeit chemischer Reaktionen durch den Einsatz von Katalysatoren.
Ende Schuljahrgang 10
beschreiben mithilfe der Ionisierungsenergien, dass sich Elektronen in einem Atom in ihrem Energiegehalt unterscheiden.
erklären basierend auf den Ionisierungsenergien den Bau der Atomhülle.
beschreiben Lösungsvorgänge durch Spaltung und Bildung von Bindungen und Wechselwirkungen.
beschreiben mithilfe der Gitterenergie und der Hydratationsenergie die Energiebilanz des Lösevorgangs von Salzen.
Biologie · Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung (EG)
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben unmittelbar erfahrbare Phänomene auf der Basis sorgfältiger Beobachtung auf der Ebene von Organismen und Organen.
beschreiben einfache Diagramme anhand vorgegebener Regeln.
vergleichen Anatomie und Morphologie von Organismen an einfachen Beispielen.
ordnen nach vorgegebenen Kriterien.
bestimmen Lebewesen mithilfe von Bestimmungsschlüsseln, z. B. Bäume und Sträucher.
Ende Schuljahrgang 8
beschreiben Strukturen auf zellulärer Ebene sowie Versuchsabläufe.
vergleichen kriteriengeleitet differenziertere Strukturen von Organen verschiedener Organismen.
Ende Schuljahrgang 10
beschreiben komplexe Zusammenhänge strukturiert und sachgerecht.
beschreiben strukturiert komplexe Diagramme.
vergleichen komplexe Vorgänge auf zellulärer Ebene.
Ende Schuljahrgang 6
skizzieren einfache Versuchsaufbauten.
zeichnen einfache biologische Strukturen.
formulieren auf der Basis phänomenologischer Betrachtungen problembezogene Fragen und Erklärungsmöglichkeiten.
planen mit Hilfen einfache ein- und mehrfaktorielle Versuche unter Einbeziehung von Kontrollexperimenten.
führen Untersuchungen und Experimente unter Anleitung durch, z. B. Keimungsexperimente.
legen ein Herbar an, z. B. heimische Bäume und Sträucher.
erstellen Versuchsprotokolle unter Anleitung.
Ende Schuljahrgang 8
zeichnen lichtmikroskopische Präparate unter Einhaltung von Zeichenregeln.
entwickeln naturwissenschaftliche Fragen und begründen Hypothesen.
planen eigenständig hypothesenbezogene Versuche mit geeigneten Kontrollexperimenten.
führen Untersuchungen, Experimente und Nachweisverfahren eigenständig durch.
mikroskopieren einfache selbst erstellte Präparate.
erstellen eigenständig Versuchsprotokolle.
Ende Schuljahrgang 10
präparieren ein Organ.
Ende Schuljahrgang 6
ziehen Schlussfolgerungen aus einfacher Datenlage.
verwenden einfache Struktur- und Funktionsmodelle auf makroskopischer Ebene.
vergleichen Strukturmodelle und Realobjekte.
Ende Schuljahrgang 8
deuten komplexe Sachverhalte.
nennen mögliche Fehler beim Experimentieren.
unterscheiden Ursache und Wirkung.
unterscheiden zwischen Beobachtung und Deutung.
beschreiben die Rolle von Experimenten für die Überprüfung von Hypothesen.
erläutern den naturwissenschaftlichen Erkenntnisweg an ihnen bekannten Beispielen.
unterscheiden zwischen der Teilchen-, der Zell-, der Gewebe- und der Organebene.
verwenden Modelle zur Veranschaulichung von Strukturen auf mikroskopischer Ebene.
verwenden Funktionsmodelle zur Erklärung komplexerer Prozesse.
beurteilen die Aussagekraft von Modellen.
Ende Schuljahrgang 10
unterscheiden kausale, d. h. die unmittelbare Ursache betreffende Fragestellungen und funktionale, d. h. die biologische Funktion betreffende Fragestellungen.
diskutieren die Aussagekraft der Ergebnisse.
unterscheiden zwischen naturwissenschaftlichen Erklärungen und Alltagserklärungen.
wenden den naturwissenschaftlichen/hypothetisch-deduktiven Erkenntnisweg zur Lösung neuer Probleme an.
unterscheiden zwischen der individuellen Ebene des Organismus und der Populationsebene.
verwenden einfache modellhafte Symbole zur Beschreibung von Strukturen und Abläufen, z. B. bei der Antigen-Antikörper-Reaktion.
wenden einfache Modellvorstellungen auf dynamische Prozesse an.
Ende Schuljahrgang 6
werten Informationen zu biologischen Fragestellungen aus wenigen Quellen aus.
Ende Schuljahrgang 10
werten verschiedene Quellen bei der Recherche naturwissenschaftlicher Informationen aus.
unterscheiden zwischen relevanten und irrelevanten Informationen.
Biologie · Kompetenzbereich Kommunikation (KK)
Ende Schuljahrgang 6
veranschaulichen einfache Messdaten in Grafiken mit vorgegebenen Achsen.
referieren mündlich oder schriftlich mit Strukturierungshilfen.
verwenden Fachwörter im korrekten Zusammenhang.
Ende Schuljahrgang 8
stellen vorgegebene oder selbst ermittelte Messdaten eigenständig in Diagrammen dar.
formulieren biologische Sachverhalte in angemessener Fachsprache.
verwenden geeignete Symbole: Molekülsymbole, Wirkungspfeile.
Ende Schuljahrgang 10
referieren mit eigener Gliederung über ein biologisches Thema.
präsentieren Ergebnisse mit angemessenen Medien.
Biologie · Kompetenzbereich Bewertung (BW)
Ende Schuljahrgang 6
nennen auf der Basis von Fachwissen Gründe für und gegen Handlungsmöglichkeiten in alltagsnahen Entscheidungssituationen z. B. bei der Wahl des Haustieres.
treffen Entscheidungen auf der Basis der Gewichtung ihrer Gründe.
Ende Schuljahrgang 8
entwickeln Argumente in komplexeren Entscheidungssituationen, z. B. Rauchen.
überprüfen Argumente, indem sie kurz- und langfristige Folgen des eigenen Handelns (Rauchen) und des Handelns anderer (nachhaltige Entwicklung, z. B. Entfernen von Totholz als Beeinflussung der Artenvielfalt) abschätzen.
erläutern ihre Entscheidung auf der Basis der Gewichtung von Argumenten.
Ende Schuljahrgang 10
erläutern, dass Argumente eine Sach- und eine Werteebene enthalten (Verhütung, Impfen).
entwickeln Argumente aus unterschiedlichen Perspektiven.
erläutern, dass individuelle Wertvorstellungen die Gewichtung von Argumenten bestimmen und damit zu unterschiedlichen Entscheidungen führen.
Biologie · FW 1 Struktur und Funktion
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben den Zusammenhang zwischen einfachen makroskopischen Strukturen von Organen und ihrer Funktion.
stellen den Zusammenhang zwischen Oberflächenvergrößerungen und deren Funktion am Beispiel von makroskopischen Strukturen dar, z. B. Wurzelhaare.
Ende Schuljahrgang 8
erläutern den Zusammenhang zwischen der Struktur von Geweben sowie Organen und ihrer Funktion.
begründen eigenständig, dass die vergrößerte relative Oberfläche von Stoffaustauschflächen einen maximierten Stoffdurchfluss ermöglicht.
erklären die Spezifität von Prozessen modellhaft mit dem Schlüssel-Schloss-Prinzip der räumlichen Passung (Verdauungsenzyme).
Ende Schuljahrgang 10
wenden das Schlüssel-Schloss-Prinzip modellhaft und eigenständig auf neue Fälle von Spezifität an (Antigen-Antikörper-Reaktion bei Infektionskrankheiten).
Biologie · FW 2 Kompartimentierung
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben am Beispiel ausgewählter Organe die Funktionsteilung im Organismus.
Ende Schuljahrgang 8
erläutern das Zusammenspiel verschiedener Organe im Gesamtsystem (Atmungs- und Verdauungsorgane, Kreislaufsystem).
beschreiben Zellen als Grundeinheiten.
beschreiben einzelne Zellbestandteile (Zellkern, Cytoplasma, Chloroplasten, Vakuole) als kleinere Funktionseinheiten.
vergleichen Tier- und Pflanzenzelle auf lichtmikroskopischer Ebene.
Ende Schuljahrgang 10
beschreiben Unterschiede im Bau von pro- und eukaryotischen Zellen (Zellkern, Zellwand).
Biologie · FW 3 Steuerung und Regelung
Ende Schuljahrgang 6
ordnen Tiere gemäß ihrer Fähigkeit zur Regelung der Körpertemperatur als gleich- oder wechselwarm ein.
Ende Schuljahrgang 10
erläutern die Funktion von physiologischen Regelmechanismen, z. B. Pupillenreaktion.
Biologie · FW 4 Stoff- und Energieumwandlung
Ende Schuljahrgang 6
nennen Licht, Mineralstoffe und Wasser als Faktoren, die für Pflanzen wichtig sind.
erläutern die Aufnahme von energiereicher Nahrung als Voraussetzung für Lebensvorgänge wie Bewegung und Aufrechterhaltung der Körpertemperatur.
Ende Schuljahrgang 8
erläutern die Fotosynthese als Prozess, mit dem Pflanzen unter Nutzung von Lichtenergie ihre eigenen energiereichen Nährstoffe herstellen (Wortgleichung).
erläutern die biologische Bedeutung von Verdauung als Prozess, bei dem Nährstoffe zu resorbierbaren Stoffen abgebaut werden.
erläutern die Funktion der Zellatmung (Wortgleichung) als Prozess, der Energie für den Organismus verfügbar macht.
beschreiben Enzyme als Biokatalysatoren, die spezifische Stoffwechselprozesse ermöglichen.
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben den Zusammenhang von Körpertemperatur und Schnelligkeit der Bewegung.
Ende Schuljahrgang 8
erläutern die Bedeutung der Fotosynthese als Energiebereitstellungsprozess für alle Lebewesen.
erläutern die Rolle von Produzenten, Konsumenten und Destruenten im Stoffkreislauf.
erläutern die Auswirkungen anthropogener Einflüsse auf die Artenvielfalt, z. B. Insektizideinsatz.
beschreiben Nahrungsbeziehungen in einem Ökosystem als Nahrungsnetz.
Biologie · FW 5 Information und Kommunikation
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben die Verständigung von Tieren gleicher Art mit artspezifischen Signalen.
leiten aus verschiedenen Sinnesleistungen Unterschiede in den Wahrnehmungswelten von Mensch und Tieren ab.
Ende Schuljahrgang 10
beschreiben den Weg vom adäquaten Reiz über die Auslösung der Erregung und die Erregungsweiterleitung zum Gehirn.
erläutern die Funktion von Sinnesorganen, Informationen aus der Umwelt als Reize aufzunehmen und in Nervensignale umzuwandeln.
erläutern die grundlegende Funktion von Hormonen als Botenstoffe (Sexualhormone).
Biologie · FW 6 Reproduktion
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben die Individualentwicklung des Menschen (Entwicklung im Mutterleib, Pubertät).
beschreiben die Individualentwicklung von Blütenpflanzen.
beschreiben grundlegende Aspekte der sexuellen Fortpflanzung beim Menschen (Verschmelzung von Ei- und Samenzelle).
Ende Schuljahrgang 10
begründen die Erbgleichheit von Körperzellen eines Vielzellers mit der Mitose.
erläutern den Kerntransfer als Grundprinzip des technischen Klonens.
erläutern die Unterschiede zwischen geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Fortpflanzung auf genetischer Ebene.
erläutern auf der Grundlage der Meiose die Prinzipien der Rekombination.
erläutern die Folgen von Diploidie und Rekombination im Rahmen von Familienstammbaumanalysen.
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben die Tatsache, dass die Merkmale eines Individuums von Veranlagung und Umwelteinflüssen bestimmt werden.
Ende Schuljahrgang 10
beschreiben Gene als Chromosomenabschnitte, die Bauanleitungen für Genprodukte, häufig Enzyme, enthalten.
beschreiben – ohne molekulargenetische Aspekte – den Zusammenhang von Genen, Genprodukten und der Ausprägung von Merkmalen.
beschreiben, dass Umweltbedingungen und Gene bei der Ausprägung des Phänotyps zusammenwirken.
Biologie · FW 7 Variabilität und Angepasstheit
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben Individualität und das Phänomen der Variation innerhalb einer Art.
erläutern, dass Individuen einer Art jeweils von Generation zu Generation ungerichtet variieren.
verfügen über Artenkenntnis innerhalb einer ausgewählten Organismengruppe, z. B. heimische Bäume und Sträucher auf dem Schulgelände.
Ende Schuljahrgang 8
erklären die Koexistenz von verschiedenen Arten anhand der unterschiedlichen Ansprüche an ihren Lebensraum.
Ende Schuljahrgang 10
erklären Variabilität durch Mutation – ohne molekulargenetische Betrachtung – und durch Rekombination.
erläutern die Vorteile der geschlechtlichen gegenüber der ungeschlechtlichen Fortpflanzung im Hinblick auf Variabilität.
unterscheiden zwischen verschiedenen Arten unter Verwendung eines einfachen Artbegriffs (Art als Fortpflanzungsgemeinschaft).
Ende Schuljahrgang 6
erläutern das Verfahren der Züchtung durch Auswahl von geeigneten Varianten.
erläutern, dass Merkmale von Organismen zu ihrer spezifischen Lebensweise passen.
beschreiben phänomenologisch die Angepasstheit von Lebewesen an den Wechsel der Jahreszeiten.
beschreiben individuelle Veränderungen auf der Ebene von Organen, z. B. Muskeln, durch Beanspruchung bzw. Nichtbeanspruchung dieser Organe.
Ende Schuljahrgang 10
erklären Angepasstheiten als Folge von Evolutionsprozessen auf der Grundlage von Variabilität und Selektion in Populationen.
erklären Evolutionsprozesse durch das Zusammenspiel von Mutation, Rekombination und Selektion.
unterscheiden zwischen nicht-erblicher individueller Anpassung und erblicher Angepasstheit.
Biologie · FW 8 Geschichte und Verwandtschaft
Ende Schuljahrgang 6
deuten Ähnlichkeiten in der Familie als Indiz für Verwandtschaft.
erklären Ähnlichkeiten zwischen Haustieren und ihren wild lebenden Verwandten mit gemeinsamen Vorfahren.
nennen wichtige Unterscheidungsmerkmale und Gemeinsamkeiten von Wirbeltiergruppen (Säugetiere – Vögel – Reptilien – Amphibien – Fische).
Ende Schuljahrgang 8
ordnen Arten anhand von morphologischen und anatomischen Ähnlichkeiten in ein hierarchisches System ein.