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Lehrpläne Niedersachsen
Integrierte Gesamtschule
Katholische Religion
prozessbezogen
Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenz – religiöse Phänomene wahrnehmen und beschreiben
3
Deutungskompetenz – religiöse Sprache und Zeugnisse verstehen und deuten
3
Urteilskompetenz – in religiösen und ethischen Fragen begründet urteilen
3
Dialogkompetenz – am religiösen und ethischen Dialog teilnehmen
3
Gestaltungskompetenz – religiös relevante Ausdrucks- und Gestaltungsformen verwenden
3
inhaltsbezogen
Nach dem Menschen fragen
9
Nach Gott fragen
6
Nach Jesus Christus fragen
8
Nach der Verantwortung in der Welt und der Gesellschaft fragen
10
Nach Glaube und Kirche fragen
9
Nach Religionen fragen
11
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenz – religiöse Phänomene wahrnehmen und beschreiben
Religiöse Traditionen und Elemente in der Lebenswelt wahrnehmen und beschreiben
Situationen beschreiben, in denen existenzielle Fragen des Lebens bedeutsam werden
Grundlegende - auch eigene - religiöse Ausdrucksformen wahrnehmen und beschreiben Deutungskompetenz – religiöse Sprache und Zeugnisse verstehen und deuten
Deutungskompetenz – religiöse Sprache und Zeugnisse verstehen und deuten
Grundformen religiöser und biblischer Sprache sowie religiöser und kirchlicher Praxis unterscheiden und deuten
Herkunft, Bedeutung und Funktion religiöser Motive und Elemente in Kunst und Medien erläutern
Zentrale biblische und theologische Texte analysieren und interpretieren vgl. Die deutschen Bischöfe: Kirchliche Richtlinien..., a.a.O., S. 16 Urteilskompetenz – in religiösen und ethischen Fragen begründet urteilen
Urteilskompetenz – in religiösen und ethischen Fragen begründet urteilen
Sichtweisen und Argumentationen zu Fragen nach Gott, dem Sinn des Lebens und Zusammenlebens vergleichen und beurteilen
Kriterienbewusst zwischen lebensförderlichen und lebensfeindlichen Formen von Religionen und Religiosität unterscheiden und sie in ihrer gesellschaftlichen Relevanz beurteilen
Aus konfessionell-katholischer Perspektive einen Standpunkt zu religiösen und ethischen Fragen einnehmen, prüfen und begründen Dialogkompetenz – am religiösen und ethischen Dialog teilnehmen
Dialogkompetenz – am religiösen und ethischen Dialog teilnehmen
Sich mit anderen über religiöse, ethische und weltanschauliche Fragen und Überzeugungen begründet auseinandersetzen
Den eigenen Standpunkt im religiösen und ethischen Dialog formulieren
Mit Angehörigen anderer Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen respektvoll kommunizieren und kooperieren Gestaltungskompetenz – religiös relevante Ausdrucks- und Gestaltungsformen verwenden
Gestaltungskompetenz – religiös relevante Ausdrucks- und Gestaltungsformen verwenden
Aspekte des christlichen Glaubens und exemplarisch auch anderer Religionen ästhetisch, künstlerisch und medial gestalten
Aussagen und Deutungen biblischer Texte durch kreative Gestaltung in die eigene Lebenswelt übertragen
An Ausdrucksformen christlichen Glaubens erprobend teilhaben und ihren Gebrauch reflektieren (auch diakonische Vorhaben)
Nach dem Menschen fragen
Ende Schuljahrgang 6
stellen dar, dass Christen den Menschen als einzigartiges Geschöpf und Ebenbild Gottes verstehen, begründen dieses biblisch und nehmen dazu Stellung.
erläutern, dass es dem christlichen Menschenbild entspricht, Stärken und Schwächen von sich selbst und von anderen zu akzeptieren.
Ende Schuljahrgang 8
erklären wichtige Definitionen und Entwicklungsstufen des Gewissens und deuten Gewissensentscheidungen aus christlicher Sicht.
beschreiben das Verhältnis von Ich und Gesellschaft und deuten es in Bezug auf das christliche Menschenbild.
erläutern, dass nach christlichem Verständnis die bedingungslose Zuwendung Gottes zum Menschen die Voraussetzung der Erlösung bildet und beurteilen dieses.
Ende Schuljahrgang 10
erklären, dass Geschlechtlichkeit und Partnerschaft dem Menschen zum verantwortlichen Umgang anvertraut sind und entwerfen Möglichkeiten des Zusammenlebens.
nehmen Grenzsituationen und Glücksmomente des Lebens wahr und interpretieren sie als existenzielle Herausforderungen für die Frage nach dem Sinn des Lebens.
erörtern christliche Antworten auf Sinnfragen sowie Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Handelns.
beurteilen die Wahrung der Menschenwürde in Konfliktfällen.
Nach Gott fragen
Ende Schuljahrgang 6
erläutern biblische Gottesbilder, vergleichen sie und entwerfen gestalterisch eigene Vorstellungen von Gott.
benennen und gestalten probeweise unterschiedliche Ausdrucksformen der menschlichen Suche nach Gott.
Ende Schuljahrgang 8
nehmen zur christlichen Vorstellung von der Einzigartigkeit Gottes Stellung und vergleichen sie mit Gottesvorstellungen anderer Religionen.
beschreiben die Hinwendung zu Gott als Bestandteil einer sinnstiftenden Lebensperspektive und nehmen dazu Stellung.
Ende Schuljahrgang 10
erklären und vergleichen unterschiedliche Vorstellungen und Deutungen vom Wirken Gottes in der Welt und nehmen kritisch zu ihnen Stellung.
interpretieren die mögliche Beziehung zu Gott als einen lebenslangen Prozess, der nach christlicher Hoffnung über den Tod hinausgeht, und entwerfen daraus eigene Lebensperspektiven.
Nach Jesus Christus fragen
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben wichtige Lebensstationen Jesu und ordnen sie in den historisch-kulturellen Kontext ein.
erklären die Herausforderung Jesu für Menschen seiner Zeit und setzen diese zu der heutigen Lebenswelt in Beziehung.
gestalten Ereignisse aus dem Leben Jesu ästhetisch-künstlerisch und medial.
Ende Schuljahrgang 8
begründen mit Hilfe exemplarischer Bibeltexten Jesu Ruf zur Nachfolge und erörtern unterschiedliche Möglichkeiten gelebter Nachfolge.
erläutern anhand neutestamentlicher Texte die Grundaussage der Reich-Gottes- Botschaft und beurteilen diese in ihrer aktuellen Relevanz.
Ende Schuljahrgang 10
erläutern Tod und Auferstehung Jesu als zentralen Inhalt des christlichen Glaubens und Bekräftigung der Botschaft Jesu.
erläutern die Symbolik der Darstellungen von Tod und Auferstehung Jesu und gestalten sie kreativ.
erörtern die Auferstehungshoffnung als Chance für die Ausrichtung des eigenen Lebens.
Nach der Verantwortung in der Welt und der Gesellschaft fragen
Ende Schuljahrgang 6
beschreiben Inhalt, Aufbau und Aussageabsicht einer biblischen Schöpfungserzählung.
stellen dar, dass alle Lebewesen aufeinander angewiesen sind und als Geschöpfe Gottes ein gemeinsames Lebensrecht besitzen.
erläutern Möglichkeiten, zum Erhalt der Schöpfung beizutragen.
beschreiben Solidarität und Teilen als christliche Haltung in der Einen Welt und beurteilen Möglichkeiten der Umsetzung dieser Werte.
Ende Schuljahrgang 8
nennen wichtige biblische Gebote und beziehen sie auf Alltagssituationen.
erläutern, dass die Gebote der Gottes-, Nächsten- und Feindesliebe den Kern christlicher Ethik darstellen.
stellen an einem biblischen Text oder einem Lebenslauf dar, dass Glaube Konsequenzen für die Lebensgestaltung hat.
Ende Schuljahrgang 10
stellen eine christliche Position zu einem ethischen Konfliktfall dar und nehmen einen eigenen Standpunkt dazu ein.
erklären sachgerecht, was unter einem Wertekonflikt zu verstehen ist, und vertreten mögliche Konfliktlösungen argumentativ.
erläutern, dass sie nach christlichem Verständnis als Teil einer Gemeinschaft zu verantwortlichem Handeln für sich und andere bestimmt sind.
Nach Glaube und Kirche fragen
Ende Schuljahrgang 6
erklären die Bibel als Glaubensbuch, beschreiben ihre Entstehungsgeschichte und ihren Aufbau und finden vorgegebene Bibelstellen.
beschreiben katholisches Gemeindeleben und vergleichen es mit evangelischem Gemeindeleben.
erläutern katholische Feste und ihre Symbole auf dem Hintergrund ihrer eigenen konfessionellen Verortung und gestalten ausgewählte christliche Symbole.
Ende Schuljahrgang 8
interpretieren die Existenz der Kirche im Zusammenhang der Oster- und Pfingstereignisse.
benennen Gründe für die Kirchenspaltung.
beschreiben Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten der Konfessionen und führen einen Dialog mit deren Vertretern.
beschreiben karitatives Handeln als Ausdruck gelebten Glaubens und beurteilen auf der Grundlage der eigenen Lebenserfahrung seine Möglichkeiten und Grenzen.
Ende Schuljahrgang 10
erläutern Bedeutung und Selbstverständnis der Katholischen Kirche als Weltkirche und die Notwendigkeit ihrer ständigen Erneuerung.
beurteilen kritisch Stationen der Kirchengeschichte und interpretieren das Geschehen im historischen Zusammenhang.
Nach Religionen fragen
Ende Schuljahrgang 6
benennen und erläutern die grundlegenden Feste, Rituale und Symbole des Islams, begegnen ihnen respektvoll und präsentieren ausgewählte Aspekte gestalterisch.
beschreiben Grundzüge des muslimischen Glaubens und seiner Entstehung und nehmen zur Bedeutung für den Glaubenden Stellung.
benennen und erläutern die grundlegenden Feste, Rituale und Symbole des Judentums, begegnen ihnen respektvoll und präsentieren ausgewählte Aspekte gestalterisch.
Ende Schuljahrgang 8
beschreiben Grundzüge des jüdischen Glaubens, stellen die besondere Beziehung des Christentums zum Judentum (gemeinsame Wurzel) dar und nehmen dazu Stellung.
stellen die Geschichte und Gegenwart des Judentums dar und beurteilen gemäß ihres bisherigen Kenntnisstands sachgerecht die Verfolgung im Nationalsozialismus.
führen in Kenntnis des eigenen konfessionellen Standorts einen respektvollen Dialog mit Anhängern des jüdischen Glaubens.
erläutern und beurteilen die Situation der Muslime in westlich orientierten Gesellschaften sachgerecht und vertreten in Kenntnis ihres konfessionellen Standorts im Dialog eine eigene Position.
Ende Schuljahrgang 10
benennen und erläutern die grundlegenden Rituale und Symbole mindestens einer ausgewählten fernöstlichen Religion, begegnen ihnen respektvoll und präsentieren ausgewählte Aspekte gestalterisch.
beschreiben und erläutern Grundzüge der Glaubenslehre der ausgewählten fernöstlichen Religion und deren Entstehung und nehmen Stellung zur Bedeutung für den Glaubenden.
vergleichen und beurteilen zentrale Glaubensinhalte und die Ethik der ausgewählten fernöstlichen Religion mit denen anderer Konfessionen und Religionen und vertreten begründet einen eigenen Standpunkt.
beurteilen die Möglichkeiten zur Formulierung eines gemeinsamen ethischen Kerns der Weltreligionen.
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